Schweiz
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ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WAHLKAMPAGNE UND WAHLPLAKAT FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSEITE

Die ländliche Schweiz ist mehr denn je SVP-Territorium.
Bild: KEYSTONE

Die SVP kassiert den Lohn der Angst – die Schweiz lebt sich auseinander

Die Schweiz ist ein gespaltenes Land: Der Rechtsrutsch findet auf dem Land statt, die urbanen Gebiete bleiben eine Domäne der Linken. Das bedeutet nichts Gutes für die nächsten vier Jahre.

18.10.15, 20:40 09.11.15, 13:49


Die SVP und ihr Vordenker Christoph Blocher berufen sich gerne auf das «Volk». An diesem denkwürdigen Sonntag zeigt sich in aller Deutlichkeit, dass die Schweiz kein einig Volk von Brüdern und Schwestern mehr ist (wenn sie es denn jemals war). Die nationalen Wahlen 2015 haben eine abgrundtiefe Kluft zwischen der ruralen und der urbanen Schweiz aufgerissen. Die SVP hat die Landschaft regelrecht abgegrast und Sitz um Sitz abgeräumt.

Beispielhaft dafür ist der einstige Durchschnittskanton Aargau, der seit Jahren immer mehr nach rechts abdriftet. Nun hat sich dieser Trend verstärkt. Es ist der Lohn der Angst, den die «Volks»-Partei kassiert hat. Die Hüslischweiz fürchtet den Verlust ihrer Idylle aufgrund der starken Zuwanderung und der grossen Flüchtlingstrecks. Die Aussicht hat genügt, dass die Syrer, Iraker und Afghanen auf der Balkanroute an unseren Grenzen auftauchen könnten.

Die Aversionen zwischen der städtischen und der ländlichen Schweiz werden zunehmen. Und damit auch die Entfremdung zwischen den unterschiedlichen Lebensrealitäten.

Die Flüchtlingskrise in Europa war Wasser auf die Mühlen der SVP. Bis vor wenigen Monaten sah es so aus, als ob die SVP stagnieren oder gar leicht verlieren würde. Ihr zunehmend radikales Gebaren hatte Teile ihrer Basis ins Grübeln gebracht. Die FDP schien davon profitieren zu können. Nun haben die Freisinnigen zugelegt, aber nicht so stark wie das «Original».

Hätte die Dampfwalze gestoppt werden können? «Die Stärke der SVP basiert auch auf der Schwäche der Konkurrenz», habe ich in meinem Porträt der Partei geschrieben. Das hat sich im Wahlkampf erneut bewahrheitet. Warum haben die anderen Parteien keine Kampagne gestartet, um das SVP-Referendum gegen das revidierte Asylgesetz anzuprangern? Sie hätten aufzeigen können, dass die SVP an echter Problemlösung nicht interessiert ist.

Ob es etwas genützt hätte, ist eine andere Frage. Gegen Emotionen haben Fakten einen schweren Stand. Und Mässigung ist nicht in Sicht, im Gegenteil. Die Provokateure Christoph Mörgeli und Hans Fehr müssen zwar unfreiwillig den Hut nehmen, sie haben mit Roger Köppel und Andreas Glarner aber mehr als adäquaten Ersatz erhalten. Auch von den anderen «Neuen» ist zu erwarten, dass sie auf Konfrontation und nicht auf Kompromiss geeicht sind.

Vermutlich muss uns das Ausland noch einige Male einen Tritt in die Weichteile geben, wie beim Bankgeheimnis oder zuletzt im FIFA-Skandal.

Es sind düstere Perspektiven für die Schweiz, denn gleichzeitig hat die Linke ihre Vormachtstellung in den städtischen Gebieten zementiert. Dort ist seit längerem eine zunehmend aggressive Stimmung gegenüber der SVP erkennbar. Die Aversionen zwischen der städtischen und der ländlichen Schweiz werden besonders im deutschsprachigen Landesteil zunehmen. Und damit auch die Entfremdung zwischen den unterschiedlichen Lebensrealitäten.

Das macht das Politisieren in den nächsten Jahren zur Herausforderung. Im Nationalrat werden SVP und FDP fast die Hälfte der 200 Sitze einnehmen, im Ständerat dagegen dürften die Verhältnisse stabil bleiben. Grosse Reformen lassen sich damit nur schwer durchbringen. Klar sind dafür die Verhältnisse im Bundesrat. Der Sitz von Eveline Widmer-Schlumpf lässt sich mit noch so viel Haarspalterei nicht länger rechtfertigen. Die SVP muss in die Pflicht genommen werden.

Wo führt das alles hin? Die Herausforderungen für die Schweiz werden nicht kleiner, im Gegenteil. Die nächsten Jahre dürften stürmisch werden. Das betrifft nur schon unser ungeklärtes Verhältnis zur Europäischen Union, wo eine heftige Auseinandersetzung absehbar ist. Ein polarisiertes Land mit einem dysfunktionalen Parlament sind dafür eine denkbar schlechte Voraussetzung.

Vermutlich muss uns das Ausland noch einige Male einen Tritt in die Weichteile geben, wie beim Bankgeheimnis oder zuletzt im FIFA-Skandal. Erst dann lernen wir vielleicht, dass wir uns nicht ins Schneckenhüsli verkriechen und von der bösen Welt abschotten können.

Aber eben nur vielleicht.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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137
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137Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lumpirr01 21.10.2015 15:38
    Highlight @Peter Blunschi: Gemäss Ihrer Meinung zu diesen Wahlen muss uns das Ausland anscheinend noch einige Male einen Tritt in die Weichteile geben, um die angeblich düsteren Perspektiven für die Schweiz aufzuhellen und es soll der Lohn der Angst sein, warum die «Volks»-Partei gewonnen hat. Wie wäre es, wenn man an Stelle von solchen frustrierenden Kommentaren von Verlierern aufzeigen würde, wie man in Zukunft die von linker Seite gemachten Fehler vermeiden könnte rsp. die von linker Seite erreichten Leistungen aufzeigen könnte. Solche Beiträge wünschte ich mir eher von WATSON............
    11 1 Melden
  • herschweizer 20.10.2015 14:11
    Highlight und sogar die Appenzeller... ach
    0 3 Melden
  • Armando 19.10.2015 21:00
    Highlight Die Wahlen vom 18. Okt. 2015 haben das Erfolgsmodell Schweiz beendet, der Untergang des Landes ist eingeläutet, von einer Bauernfängerpartei, die mit chinesischen Sennenhunden und primitiven Wahl"songs" auf Stimmenfang ging. Es fehlt noch der Gartenhag oder Stacheldrahtzaun um die Schweiz, die Schweiz isoliert sich immer mehr. Die EU wird das nicht schätzen, und die Karten der Schweiz stehen hier immer schlechter. Die Rechnungen werden folgen: Exportverluste sind schon heute sichtbar, Verhandlungen mit der EU werden noch schwieriger, Arbeitslosigkeit steigt. Die SVP will es so.
    25 43 Melden
    • wasylon 19.10.2015 21:51
      Highlight Hast du den Text vom 6. Dez. 1992 entnommen und kopiert?
      26 10 Melden
  • Duweisches 19.10.2015 18:50
    Highlight Über eine kleine Antwort auf meinen Darstellung würde ich mich natürlich auch freuen!
    Auch wenn ich mich nach den bisherigen Kommentaren nicht auf eine ernsthafte Diskussion einstelle...
    4 2 Melden
    • wasylon 19.10.2015 20:52
      Highlight Ja den meisten Wähler ist bekannt das alle diese Sozialleistungen von jemanden bezahlt werden müssen. Oder meinst du, dass bei steigender Lebenserwartung und im Verhältnis weniger Beitragszahlern die Renten gleich bleiben oder noch erhöht werden können? Die Erwerbsquote ist heute bei nur noch 57% und in Zukunft wird sie noch sinken.
      8 3 Melden
    • Duweisches 19.10.2015 22:30
      Highlight Immer das gleiche Argument...
      Und genau das ist die Frage, die in Zukunft im Parlament geregelt wird. Dazu die Vorstellungen von links und rechts:
      •Links: Renten möglichst gleichbleibend, höhere Steuern für reiche Personen, grosse, reiche Firmen, höhere Steuern auf nicht erneuerbare Energien...
      •Rechts: Renten kürzen, dafür möglichst wenig Steuern...

      Welche gefällt dir besser? Mir die Linke, was ist falsch an einem Robin Hood-Denken?
      Die SVP, FDP und auch ein Teil der Mitte wollen Geld ausgeben, es aber nicht von den reichen nehmen, die es nicht schmerzen würde, sondern die armen schröpfen!
      19 9 Melden
    • wasylon 19.10.2015 22:53
      Highlight Ja das kannst du machen. Wenn aber die "Reichen" und die Firmen ihre Sitze ins Ausland verlegen weil die Steuerbelastung hier zu gross ist? Wer zahlt dann die Renten? Richtig der Mittelstand.
      13 11 Melden
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  • saukaibli 19.10.2015 16:31
    Highlight Irgendwie will ich zu dem Wahlresultat gar nichts sagen, war ja so zu erwarten und ist trotzdem traurig. Ich finde da passt wieder mal dieses Lied:
    8 17 Melden
  • stiberium 19.10.2015 15:46
    Highlight Schon erstaunlich, dass trotz der massiven Zuwanderung und den resultierenden Einbürgerungen der letzten Jahrzehnte sich nach wie vor die SVP am meisten Stimmen sichert. Entweder die verarschen mich oder die verarschen mich.
    20 9 Melden
    • Tobias K. 19.10.2015 19:29
      Highlight Das ist eine interessante Bemerkung. Die eingebürgerten wählen eben auch eher Rechts. Vor allem Leute aus dem Balkan. Habe ich dutzendfach aus meinem Umfeld gehört. Es gibt sogar Neoschweizer, denen die SVP zu links ist. Deshalb ist beim Stimm- und Wahlrecht für Ausländer vorsicht geboten
      24 1 Melden
    • Armando 19.10.2015 20:48
      Highlight Gar nicht möglich, rechts von der SVP gibt es nichts ausser als die paar Faschisten-Idioten der PNOS.
      7 17 Melden
    • Tobias K. 19.10.2015 21:34
      Highlight Armando: Ich schildere ja nur was ich aus meinem Umfeld höre. Glücklicherweise gibt es nichts was noch rechter und mehrheitsfähig ist.
      9 2 Melden
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  • Duweisches 19.10.2015 14:13
    Highlight Die FDP gibt wenigstens zu, eine Wirtschaftspartei zu sein. Die SVP versteckt sich unter dem Schutzmantel der Flüchtlingspolitik und tut, als würde sie die Wirtschaft nichts angehen...
    Ob all die SVP-Wähler wissen, das ihnen durch diese Wählen Rentenkürzungen und Erhöhung des Rentenalters, Kürzungen von IV und Arbeitslosenversicherung (und das obwohl viele arme, perspektivenlose Menschen die SVP wählen), schlechtere Arbeitsbedingungen drohen, die nur den Arbeitgebern nützen, uns weiter auszubeuten? Ich denke nicht...
    41 21 Melden
    • Duweisches 19.10.2015 14:32
      Highlight Am Ende wird wieder alles auf die phösen, phösen Flüchtlinge abgeschoben, die uns die Jobs und Frauen klauen, die Kultur zerstören und Schweizer aufschlitzen (oder wie war das?)... Und nächstes Jahr gibt's ein noch besseres Ergebnis, weil die phösen Ausländer wieder voll zugeschlagen haben und uns arme Schweizer ausbeuten.
      WANN ERWACHT IHR?
      28 28 Melden
    • Roger Gruber 19.10.2015 15:48
      Highlight Sag mal, Duweisches, glaubst du denn tatsächlich, dass alles liebe und nette sind, die da kommen? Bei der Masse an Leuten, die nach Europa strömen, ist das schon statistisch eher unwahrscheinlich. Und wie du weisst, kommen da auch Leute zu uns, welche einen doch ziemlich anderen kulturellen Hintergrund mit sich bringen. Hör doch mal, was die DE-Polizei dazu sagt. Frauen werden grundsätzlich nicht geachtet, die Heime dürfen jetzt auch nur noch von Männern gereinigt werden. Ich finde, eine etwas differenzierte Betrachtung könnte dir nicht schaden.
      21 15 Melden
    • Chroneburger 19.10.2015 16:03
      Highlight @Roger Gruber
      Nur ein sehr kleiner Anteil der Ausländer ist kriminell.
      Es ist unfair, alle Ausländer im Kollektiv zu bestrafen.
      22 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SomeoneElse 19.10.2015 13:57
    Highlight Ab heute sollen bitte alle Sünnelis in ihrem Dorf eine Arbeit suchen! In der offenen, liberalen Schweiz (auch bekannt als die Stadt) hat es keinen Platz für Wirtschaftsflüchtlinge vom Lande! Wir benötigen den Platz lieber für Asylsuchende und andere Menschen in Not! Und plötzlich hat es wieder Platz auf der Autobahn, im Zug, im Tram, im Bus,... ach wie schön! Und die Sünnelis schüttelts vor Angst in ihrem Dorf, weil plötzlich der Nachbar der Sündenbock sein muss und somit das Fremde direkt nebenan wohnt.
    47 31 Melden
    • Sir Lanzelot 19.10.2015 20:39
      Highlight Gute Idee, und dann ernährt ihr Euch von Geld?
      Und wer macht dann die Arbeit wer? Die Fachkräfte? (Nein ich halte nichts vom Mörgeli)...
      Und schön wärs halt schon wenn auch Verlierer sich zu Demokratie bekennen...


      Erst nachdenken, und dann Käse von sich geben!
      12 5 Melden
    • SomeoneElse 19.10.2015 22:04
      Highlight ich kann noch nicht genau sagen, wer welche arbeit machen wird. und wir ernähren uns wohl weiterhin von den waren die der weltmarkt uns für unser geld zur verfügung stellt. thats capitalism, da spielt die ländliche schweiz eine noch wie kleinere rolle als die städtische. willkommen in der realität.
      7 7 Melden
  • felixJongleur 19.10.2015 13:36
    Highlight Jetzt mal Butter bei die Fische: Fakt ist, es herrscht ein grosses Unbehagen in der Bevölkerung wege der Flüchtlingsthematik, vor allem mit Blick nach DE. Man vergleiche Artikel & Kolumnen und die Kommentare darunter. Solange die SP meint, durch konsequentes Ignorieren elegant die saubere Weste anzubehalten ist sie schlichtweg nicht fass- und wählbar für viele Menschen. Aber ja, offensichtlich ist man sich zu schade, dieses Thema für die eigene Profilschärfung zu "missbrauchen". Ob damit den Schutzbedürftigen geholfen ist, wage ich zu beweifeln.
    29 10 Melden
  • Chroneburger 19.10.2015 13:27
    Highlight Schade dass die Grünen ein derart schlechtes Resultat erzielt haben. Jeder Mensch sollte Grün wählen, denn jedem Menschen sollte die Zukunft unseres Planeten und das Leben unserer Nachfahren am Herzen liegen. Doch die Mehrheit der Schweiz ist egoistisch, kümmert sich nicht um unsere Mitmenschen und schon gar nicht um unsere Umwelt. Schämen sollten sich alle, die die unbequeme Wahrheit ausblenden und sich nur um sich selbst kümmern.
    27 33 Melden
    • Chroneburger 19.10.2015 14:32
      Highlight Sie machen Ihrem Namen alle Ehre.
      36 7 Melden
    • stiberium 19.10.2015 15:41
      Highlight Idiot, an dir lässt sich wahrlich nicht viel Grünes finden... Immerhin im Punkt der Klimakatastrophe gebe ich dir recht. Der Mensch ist es, der seinen eigenen Untergang herbeiführen wird und das wohl nicht mittels Klima, er wird bestimmt einen weit effizienteren und schnelleren Weg finden. ;)
      14 2 Melden
    • Chroneburger 19.10.2015 15:53
      Highlight @stiberium
      Mag sein dass Ihre These stimmt, das ist trotzdem kein Grund, die Umwelt zu verschmutzen, damit Tiere zu töten und unseren Planeten zu zerstören.
      12 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dame vom Land 19.10.2015 12:26
    Highlight @ Kastigator: Das Korrigieren meines Textes tut Ihnen gut. Wie schön für Sie :-)
    17 4 Melden
    • Duweisches 19.10.2015 14:03
      Highlight Kommentieren auf den eigenen Kommentar funktioniert übrigens prima...
      8 2 Melden
    • Kastigator 19.10.2015 14:48
      Highlight Sie haben den Steilpass dazu geliefert. Und wenn Sie nun die Bindestrich- und die Kommaregeln nachlesen, wird es das nächste Mal nicht mehr nötig sein und Sie führen sich nicht mehr mit einem Kommentar so wunderbar ad absurdum.
      9 4 Melden
  • Dame vom Land 19.10.2015 11:01
    Highlight @Grufti SVP Wähler sind der deutschen Sprache nicht mächtig. Warum beleidigen Sie die SVP Wähler Herr Grufti?
    17 31 Melden
    • Kastigator 19.10.2015 11:25
      Highlight @Grufti[:] SVP[-]Wähler [seien] der deutschen Sprache nicht mächtig. Warum beleidigen Sie die SVP[-]Wähler[,] Herr Grufti?
      -
      q. e. d.
      53 18 Melden
  • Linus Luchs 19.10.2015 10:58
    Highlight Ein Drittel von der Hälfte, die mit dem Wahlzettel mitbestimmen will, wer uns regiert, wählt die, die das Fundament einer zivilisierten Gesellschaft permanent angreifen, und lebt in der Illusion, sich damit zu schützen. Der anderen Hälfte scheint das alles gleichgültig zu sein. Der 18. September 2015 ist ein trauriger Tag für die, die es mit der Verantwortung gegenüber den Menschen und der Natur ernst meinen. Scheuklappen, Angst, Egoismus und ein 7-Millionen-Kampagnenbudget haben sich – erwartungsgemäss – durchgesetzt.
    51 31 Melden
    • strieler 19.10.2015 11:54
      Highlight mit der Hälfte ist die Stimmbeteiligung gemeint - leider!
      24 1 Melden
    • Lumpirr01 19.10.2015 12:46
      Highlight @Linus Luchs: Was soll dieses Frustposting von einem schlechten Verlierer? Vergessen, dass wir nicht jährlich um 100'000 Menschen durch Zuwanderung wachsen können? Wird das nicht gestoppt, leidet nichts so stark wie die Natur durch Wohnungsbau & Kulturlandverlust. Ja, der Verlust von Heimat und Lebensqualität sowie der Dichtestress macht wirklich vielen Leuten Angst, weil da kein Ende abzusehen ist, was allerdings bei Deinem linken Gedankengut unter Egoismus läuft.............
      28 17 Melden
    • Linus Luchs 19.10.2015 13:50
      Highlight Lumpirr01, deine Ecopop-Argumente werden auch nicht wahrer, wenn du sie hundert Mal wiederholst. Und stell dir vor, für mich wird meine Heimat, die Schweiz, durch die Zuwanderung nicht beeinträchtigt. Sie wird aber gefährdet durch politische Kräfte, welche die Menschenrechte in Frage stellen (SVP). Oder durch Kräfte, welche unsere Grundrechte zugunsten von Freihandelsabkommen opfern (FDP, internationale Wirtschaftslobby). Das sind die wahren Feinde unserer Heimat und die Totengräber unserer Demokratie, Lumpirr01.
      22 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 19.10.2015 10:30
    Highlight ‚lohn der angst‘. alle parteien politisieren mit den ängsten und sorgen der bevölkerung: arbeit, wohnen, rente, karriere und kind etc. und ein auseinanderleben könnte man auch in anderen fragen konstatieren, seien es geschlechterthemen mann frau, reich und arm, jung und alt, stadt und land. die mitte hat als bindeglied zwischen links und rechts völlig versagt.

    44 6 Melden
  • roger.schmid 19.10.2015 10:11
    Highlight ich wäre dafür, dass die städte der provinz einfach mal den geldhahn zudreht. gebt den svplern doch mal etwas von der eigenen medizin: Selbstverantwortung, keine staatliche hilfe, sparen bei landwirtschaftssubventionen.
    63 25 Melden
    • strieler 19.10.2015 11:56
      Highlight @i****: wo ist denn das konkret so wie sie es gerne hätten???
      20 6 Melden
    • kunubu 19.10.2015 13:10
      Highlight tip top diese einstellung. genau was wir brauchen. stadt gegen land. macht auch sinn. in der stadt hat es ja supermärkte die die leute mit lebensmitteln versorgen. ich finde auch, dass wir alle bauern in der schweiz sofort abschaffen sollten und uns komplett von den, ebenfalls subventionierten, agrarprodukten der eu oder der usa ernähren sollten. oder wie?
      13 12 Melden
    • roger.schmid 19.10.2015 14:04
      Highlight @kunubu: land gegen stadt haben wir ja bereits seit längerem, aber stadt gegen land ist dann plötzlich nicht mehr so gut, nicht wahr? ich schaue immer darauf schweizer produkte zu kaufen. zahle auch gerne mehr dafür und auch subventionen sollen sie von mir aus haben (aber dann bitte nicht andauernd bzgl. weniger staat und sparen rumnölen und sofort den bundesplatz besetzen, wenns mal etwas weniger gibt). mich stört einfach diese einbahnstrasse. ein wenig druck von urbaner seite ist imho durchaus angesagt. ein geben und nehmen sollte es sein und hier stimmt das verhältnis einfach nicht mehr.
      15 3 Melden
  • Triumvir 19.10.2015 09:17
    Highlight Ich würde den Wahlausgang nicht ganz so dramatisch wie der Autor kommentieren. Fakt ist, dass es jetzt drauf ankommt, wie die FDP sich bei den für die Schweiz wirklich zentralen Fragen positionieren wird. Zumindest in einer überlebenswichtigen Frage - den Bilateralen - vertritt nämlich die Mehrheit der FDP'ler eine klar andere Ansicht als die Ultrarechten. Und falls es die rechte Fraktion zu bunt treiben sollte, kann der Souverän - zum Glück - immer noch korrigierend eingreifen. Schon öfters wurden nämlich extreme Vorlagen (etwa bei unseren Sozialwerken) von den Stimmbürgern bachab geschickt.
    35 5 Melden
    • strieler 19.10.2015 10:29
      Highlight @Triumvir: gespannt bin ich diesbezüglich auch auf die Renten-Rettung (von der zwar auch der Herr T. Brunner spricht) - ich hoffe es wird nicht nach deutschem Vorbild gerettet (-25% Rente und 2050 Aussicht auf 40%-60% Altersarmut) - ich halt schon mal den Stift für allfällige Initiativ - oder Referendumsunterschriften bereit...
      22 4 Melden
  • Apollon_86 19.10.2015 09:15
    Highlight Ich bin zwar kein SVP Wähler, aber in einer Demokratie bestimmt nun einmal die Mehrheit. Ich bitte aber um folgendes:

    1.) @starke Parteien: findet Kompromisse welche unser Land vorwärts bringen. Politisiert lösungsorientiert und verharrt nicht in starren Positionen! Das Volk wirds euch danken. Und denkt auch etwas an die Zukunft, die Umwelt und die Mittelschicht!
    2.) Mobilisiert die restlichen 50% Stimmbürger/innen, welche nicht gewählt haben.
    3.) Versucht Ängste zu erkennen, ernst zu nehmen und mit SACHPOLITIK abzubauen.
    4.) Bürger informiert euch mehrwegig! Nicht nur Weltwoche oder Watson
    69 1 Melden
    • Buebi 20.10.2015 13:50
      Highlight Danke Apollon_86. Danke!
      3 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 19.10.2015 08:38
    Highlight "Die Hüslischweiz fürchtet den Verlust ihrer Idylle aufgrund der starken Zuwanderung und der grossen Flüchtlingstrecks.". Was ist falsch an der idyllischen schönen Schweiz? Mir gefällts, es kann ja auch in einer Mietwohnung sein...
    24 32 Melden
    • stadtzuercher 19.10.2015 10:35
      Highlight in einer mietwohnung ists nebenbei auch teuer. die mieter sind ja richtiggehend zu den melkkühen der börsenkotierten investmentfirmen und grundbesitzer geworden. heute lebt günstiger, wer sich masslos verschuldet. auch in dieser frage hat die mitte komplett versagt und sich gierig auf seite der vermieter- und hauseigentümerlobby gestellt.
      29 7 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 19.10.2015 08:09
    Highlight Einmal mehr sieht man die echte Natur der Fremdenangst.
    18 29 Melden
  • Velowerfer 19.10.2015 07:48
    Highlight Das Paradoxe an dieser Wahl ist, obschon ich Mitte-Links Köpfe gewählt habe, dass ich als Gutverdiener die nächsten Jahre persönlich eher provitiere. Mir sind soziale Sicherheit und Bildung aber wichtigere Themen, als am Ende des Jahres noch ein paar Franken mehr auf dem Konto zu haben. Bin sehr gespannt was die nächsten vier Jahre für die Schweiz bedeuten.
    52 6 Melden
    • stadtzuercher 19.10.2015 10:38
      Highlight Velowerfer, geht mir genauso. Von der Abwahl der Grünen dürften zudem Männer im allgemeinen profitieren, diese Partei hat sich unter den beiden Präsidentinnen in den letzten Jahren zur Feminismuspartei gewandelt. Braucht niemand.
      23 11 Melden
  • ferox77 19.10.2015 07:05
    Highlight Es sind immer auch Signale, die ein Land aussendet. Und in der CH hat man jetzt entschieden, weiterhin selber die Geschicke des Lands zu bestimmen und die Kontrolle über die Grenzen haben zu wollen, während z. B. aus D und A Bilder von bebrillten Sozialpädagogen mit Teddybären in den Händen um die Welt gehen, die "Refugees welcome" brüllen.
    59 102 Melden
    • Alex23 19.10.2015 08:00
      Highlight Was ist an "bebrillten Sozialpädagogen" so schlimm? Offenbar sind Ihnen die anderen aber lieber, die keine Teddybären in der Hand haben aber dafür "Verpisst euch" brüllen.
      Mir persönlich machen Bösmenschen allerdings mehr Angst als Gutmenschen.
      69 16 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 19.10.2015 08:08
      Highlight Lautig ist doch, dass die Regionen mit den wenigsten Ausländer und der der niedeigsten Überfremdung am meisten für die SVP gestummen hat. Fazit: Irrationale Fremdenangst.
      25 6 Melden
    • Kastigator 19.10.2015 09:58
      Highlight Nur, idiot, die einen zünden Asylunterkünfte an und verüben Attentate auf nicht genehme Politikerinnen, die anderen halten Teddybären. Willst du das wirklich einfach gleichsetzen?
      45 14 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.10.2015 06:36
    Highlight Nachdem eine Mitte-Links Allianz das Land seit 2007 an den demokratischen Mehrheiten vorbeiregiert hat, gab es nun eine kleinere Quittung. Blunschi zeigt exemplarisch auf, woran die politischen Gegner der SVP kranken und analysiert am Thema vorbei. Es mag die Angstwaehler geben. Dass aber viele Waehler sich durch die staendigen mitte-links Allianzen im Parlament nicht vertreten fuehlten und deshalb weiter rechts haetten gewaehlt haben koennen entgeht ihm. Dem politischen Gegner mangelnde kognitive Fahigkeiten und Emotioalitaet Angst) zu unterstellen ist unlauter und selbstgerecht.
    75 58 Melden
    • Peter 19.10.2015 08:27
      Highlight Man beachte die Sorgenliste in der Tagi-Wahlbefragung: 1. Asyl/Flüchtlinge, 2. Zuwanderung, 3. EU/Europa. Das spricht für sich. Von Mitte-links ist keine Rede.
      47 9 Melden
    • simiimi 19.10.2015 11:20
      Highlight Dem ist doch der Wahlerfolg der SVP geschuldet: Das Parlament politisiert so, als wüsste es eine Mitte-Links Mehrheit hinter sich, politisiert dabei jedoch schmerzlich am Volk vorbei, vorallem bei den von Peter zitierten Themen aus dem Sorgenbarometer. Dass der Wahltag Zahltag ist hat sich als bewahrheitet, auch wenn man angesichts der tatsächlichen Verschiebungen eher von "Rechtsrütschchen" reden sollte
      10 7 Melden
    • strieler 19.10.2015 12:04
      Highlight @simiimi: es hat halt politisiert und nicht polemisiert - wenn kein Asylchaos da ist kann man politisch auch keins bekämpfen (nur ein Beispiel). Aber scheinbar sehen es gewisse Leute als korrekt an, die Flüchtlinge zu bekämpfen, anstatt die Probleme, die ihre Flucht verursacht. Wenn mir jetzt Übertreibung vorgeworfen wird: Warum ist man denn gegen Asylheime? Sie würden das mögliche Chaos lindern, würden eine anständige Abwicklung der Verfahren begünstigen und auch die Kontrolle über die Asylanträger vereinfachen. Wären solche Institutionen nicht Teil der Lösung und nicht das Problem?
      14 2 Melden
  • Sagitarius 19.10.2015 06:28
    Highlight Beim Jass gilt die Regel: es wird nicht nachgejasst! Die Wahlen sind vorbei!
    Die nächsten Jahre werden es zeigen!
    Jede Demokratie verdient die von ihr gewählte Regierung!
    Nur eins noch! Die grösste Tragödie ist, dass immer weniger Leute an die Urne gehen und ihr Recht abzustimmen nicht wahrnehmen!
    103 6 Melden
    • whatthepuck 19.10.2015 07:47
      Highlight Laut SRF gingen so viele Leute an die Urne wie seit den 1970er Jahren nicht mehr. Auf alle Fälle wählten dieses mal mehr Leute wie im 2011.
      19 0 Melden
    • getfricki 19.10.2015 09:57
      Highlight die wahlbeteiligung war mit 49% die höchste seit 1975
      24 0 Melden
    • Dame vom Land 19.10.2015 10:03
      Highlight Durch Wohlstand erzeugte Ignoranz wär wohl die richtige Definition. Enttäuscht über die Wahlbeteiligung :-(
      14 7 Melden
  • Thomas Binder 19.10.2015 06:21
    Highlight Irgendwann werden uns Historiker, Ökonomen, Soziologen und Psychologen vorrechnen, wie viel Zeit, Energie, wie viele dutzende oder gar hunderte Milliarden und wie viel im Zwischenmenschlichen uns die Selbstherrli(bergis)chen, vermutlich die allergrössten (national)narzisstischen Verblender und die, weil bedeutendsten, vielleicht schwersten Versager in der Geschichte der Eidgenossenschaft, seit ihrem „Züriputsch“ gekostet haben.
    69 30 Melden
    • whatthepuck 19.10.2015 07:54
      Highlight Der bessere Mensch wählt Links! Kommt doch von euren Rössern runter. Würden die Linken das Thema Migration nicht permanent verschlafen, hätten sie einiges mehr an Stimmen geholt. Wem dieses Thema wichtig ist (und das scheint es aufgrund aktueller Geschehnisse zu sein), der wählt halt die Parteien, die sich wenigstens dazu klar und deutlich äussern. Die Wahrheit schmerzt. Links muss lernen, wieder mehr Themen zu bestimmen. Dann klappts auch wieder mit den Stimmen.
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  • Tatwort 19.10.2015 02:13
    Highlight Rechtsrutsch? Jedes mal, wenn etwas nicht nach dem Gusto der SVP läuft, wird sie aufheulen und von einem linken Parlament, einer linken Mehrheit schwafeln. Die SVP könnte fünf Bundesräte haben und würde sie auf einen halben runterrechnen, um dann wieder über die bösen Linken rumzuheulen. Das Schlimmste: Ein Teil des Wahl"Volkes" stimmt dann noch in dieses Wehklagen ein.
    Von der SVP verlange ich, dass sie endlich Verantwortung übernimmt. Und ebenso von ihren Wählern. Aber das ist wahrscheinlich Wunschdenken.
    127 59 Melden
  • Asmodeus 19.10.2015 00:39
    Highlight Ein Sieg für die SVP
    Ein Sieg für die Angst und den Hass

    Eine Niederlage für die Vernunft
    Eine Niederlage für die Diversität

    Wir hatten nicht nur einen Rechtsrutsch. Wir hatten vor Allem eine Extremisierung in beide Richtungen. Ich fürchte in 20 Jahren gibt es CVP, GLP oder BDP nicht mehr wirklich. Die Fronten werden sich in Links und Rechts aufgespalten haben. Eventuell überleben FDP und Grüne noch halbwegs.
    48 83 Melden
    • Sillum 19.10.2015 07:40
      Highlight Die Behauptung: Eine Niederlage der Vernunft ist nichts weiteres als eine unsägliche Beleidigung der Stimmbürger. Wer "Neger" sagt wird bestraft. Wer Hunderttausende Stimmbürger beleidigt geht straffrei aus. Genau darum hat die SVP Erfolg.
      24 25 Melden
  • goldmandli 19.10.2015 00:36
    Highlight Guter Artikel. Die schweizer Bevölkerung teilt sich in ultra links und ultra rechts und beides ist ungesund und nicht intelligent. Sowieso konzentrieren sich die Parteien in unserem Land viel zu sehr darauf ihre eigenen Werte zu leben, statt rationale Entscheidungen zu fällen. Die Halbdirekte Demokratie tut noch ihr übriges und überlässt wichtige Entscheidungen dem naiven und manipulierbaren Volk.
    61 52 Melden
    • Kastigator 19.10.2015 08:34
      Highlight Fände ich ja schön, wenn die SP nur halb so links wäre wie die SVP rechts.
      37 0 Melden
  • retrogott 19.10.2015 00:16
    Highlight jede Wahl dasselbe Spiel. was mich auch in meiner Annahme bestätigt, dass unser Bildungssystem flächendeckend weiter in dieselbe Richtung geht wie in unseren Nachbarländern. Dann hoffen wir mal die neu gewählten machen alles viiiiel besser. Nicht dass ich mir da Hoffnung machen würde bei der politischen Basis.
    44 19 Melden
  • Haderlump 19.10.2015 00:02
    Highlight Wird watson.ch eigentlich von der SP geführt?
    144 121 Melden
    • samy4me 19.10.2015 00:35
      Highlight Nein, von vernünftig denkenden Menschen.
      146 108 Melden
    • TobiWanKenobi 19.10.2015 00:59
      Highlight Watson ist für mich die beste Schweizer News-App (hohe Interaktivität, Individualisierbarkeit, Unterhaltung vs. Journalismus etc.), aber diese ewige linke Meinungsmache wird mit der Zeit echt zu viel. Also kommt mal bisschen runter, bitte.
      134 87 Melden
    • Sir Lanzelot 19.10.2015 05:57
      Highlight Nö, von der ANTIFA!!!
      40 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 18.10.2015 23:57
    Highlight huiii jetzt krieg ich aber angst. danke für den aufklärerischen bericht, dass wir dem ende entgegensteuern - wie nach jedem wahlsonntag. erfrischend! das problem ist nicht die svp: das problem sind die 50%, die einfach nicht wählen gehen. da können wir noch lange über die svp-politik mötzeln: sie kann ihre wähler mobilisieren, wie köppel zeigt auch über die parteigrenze hinaus. da müssen sich die andern halt an der nase nehmen und sich nicht immer nur weicheierisch damit zufrieden geben, über die svp herzuziehen!😒☝ (ich wähle übrigens jungfreisinn, nicht svp)
    122 11 Melden
  • TheMan 18.10.2015 23:29
    Highlight Herr Blunschi wen die SVP nicht die Konfrontation suchen würde, wäre die Schweiz woll schon Lange in der EU. Der Mensch Erreicht nur dan etwas, wen er um Etwas Kämpft. und sich mit gewissen sachen Konfrontiert sieht. Und sorry SVP wird nicht nur gewählt wegen dem "Ausländerhass" wie es die Linken immer sagen. Nein weil der Schweizer und die Schweizerin nicht in die Knechtschaft der EU möchte. Dabei steht die SVP auch dort auf Weitem Fluur alleine da.
    100 131 Melden
    • ast1 18.10.2015 23:48
      Highlight Nenn mir eine Partei, die in ihrem aktuellen Programm den EU-Beitritt aufführt. Ich denke alle sehen, dass es im Moment eine denkbar schlechte Idee wäre.

      BTW, wären Deutschkurse für Schweizer wohl förderlich für die Integration? /s
      90 32 Melden
    • efrain 19.10.2015 00:03
      Highlight Das stimmt einfach nicht.. keine Partei sagt, sie wolle in die EU.
      65 41 Melden
    • _helmet 19.10.2015 00:10
      Highlight Entschuldigung, cvp, glp, bdp, evp, fdp sogar teile der sp und grünen sind gegen einen eu beitritt!!! Die svp lügt euch hier schlicht und einfach (und leider erfolgreich) an.
      102 41 Melden
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  • smoking gun 18.10.2015 23:16
    Highlight Also rein evolutionär betrachtet, haben sich die Städter den neuen sozialen Bedingungen in ihrem Habitat schon ganz gut angepasst.

    Die Landbevölkerung spürt wenig evolutionären Druck wegen Zuwanderung. Das Leben ist beschaulicher. Aber bereits der Gedanke, dass sich daran etwas ändern könnte, treibt sie in das Herz der Finsternis.

    Die sind einfach nicht fit genug, für eine globalisierte Welt.



    155 58 Melden
    • Tatwort 18.10.2015 23:54
      Highlight Absolut einverstanden. Wahrscheinlich muss ich in Zukunft Gurken und Bohnen aus Burkina Faso statt aus Wetzikon kaufen, damit die SVP-Bauern dort merken, was es geschlagen hat.
      56 28 Melden
    • Dame vom Land 19.10.2015 11:12
      Highlight Ich wohne auf dem Land. Einwohnerzahl ca. 10000. Ich lebe zusammen mit 42 anderen "Nationen" und durchschnittlich 52 verschiedenen Touristen-Nationen, die noch gutes Geld bringen. Und dies tun 1000ende in den Tourismusregionen wohnende Schweizer auch. Ich liebe meine TurmbauzuBabel-Heimat und deren internationales Gewusel sehr. Also bitte unterstellen Sie der Landbevölkerung weder Kleinbürgertum noch Angsthasenmentalität. Die CH hat übrigens 4 ganz grosse Tourismusregionen, und deren Bevölkerung ist liberaler als mancher Kleinstadtbürger!
      6 4 Melden
  • Openyourmind 18.10.2015 23:12
    Highlight Gratulation an den Sieger! Bitte jetzt die Verantwortung übernehmen.

    Also ich hab keine Angst von dem was SVP alles so propagiert. Es wird nicht eintreffen. Ich hab aber Angst von der Tatsache dass ein drittel meiner Zeitgenossen darauf reingefallen ist und ich habe Angst von der SVP weil die echte Probleme nicht gelöst werden (Energie, AHV, Verkehr, Gesundheit, usw.).
    150 57 Melden
    • _helmet 19.10.2015 00:15
      Highlight Damit nicht noch mehr reinfallen braucht unbedingt ein parteienfinanzierungsgesetz. Kann nicht sein dass eine Partei sich die Hälfte aller Werbeflächen kauft, die Medienlandschaft völlig dominiert und so das Volk erfolgreich in die Irre führen kann.
      84 28 Melden
  • Chlinae_Tigaer 18.10.2015 22:48
    Highlight Zitat; kein einig Volk von Brüdern und Schwestern mehr ist ... Zitatende.

    Nun denn, wie könnten Leute, die meine Heimat verraten und verkaufen (wollen) meine Brüder und Schwestern sein?

    Meine Vorfahren würden im Grabe rotieren wenn sie wüssten, wie das, was sie schufen, mit Füßen getreten und bespuckt wird.
    42 110 Melden
    • Sir Jonathan Ive 19.10.2015 00:01
      Highlight Wieso sollen wir alles so lassen wie unsere Vorfahren es geschaffen haben?
      Sie haben damals eine Gesellschaft für sich geschaffen. Hetzt ist es an der Zeit unsere eigene zu erschaffen, die auf unsere Bedürfnisse eingeht.
      Unsere "Vorfahren" haben nichts damit zu tun, wie wir die Schweiz leiten.
      66 17 Melden
    • phreko 19.10.2015 01:29
      Highlight Ja dann, fang mal mit dem Herrn C.B. an der die AluSuisse ans Ausland verscherbelt hat...
      48 7 Melden
    • getfricki 19.10.2015 10:31
      Highlight @chlinae_tiger: was für ein extrem hässlicher Kommentar!?!
      und da will jemand noch behaupten, es ziehen sich keine Gräben durch die Gesellschaft...
      Landesverrat und rotierende Ahnen: geht's noch brauner??
      21 4 Melden
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  • Alex23 18.10.2015 22:45
    Highlight Richtig. Die Aussichten sind nicht rosig. Eine Partei verzeichnet Machtgewinn, die weder konstruktiv ist noch auf internationalem Parkett agieren kann. Man gebe ihnen ihren zweiten Bundesratssitz, damit sie ihre Worthülsen endlich durch lösungsorientiertes Vorgehen ersetzen müssen! Aber das birgt auch die enorme Gefahr, dass noch mehr Unfug angerichtet wird.
    Ob die Stadt-Land-Diskrepanz tatsächlich so problematisch sein wird? Kann sein.
    46 30 Melden
  • Tobias K. 18.10.2015 22:41
    Highlight Die Wahl hat Herrn Blunschi wohl mitten ins linke Herz getroffen. Vielleicht sollte die Linke endlich aufhören, das "Volk" als dumm und ängstlich darzustellen. Vielleicht könnte so ein weiterer Rechtsrutsch in vier Jahren verhindert werden. Die ganze mediale Breitschlagung linker Blätter hat schlussendlich dazu geführt, dass unentschlossene Wähler den SVP Zettel in die Urne legten.
    89 81 Melden
    • phreko 19.10.2015 01:31
      Highlight Was ist das denn für Neudeutsch, ängstliche mutig nennen zu müssen. Zuviel Orwell gelesen?Oder zuwenig?
      26 18 Melden
    • Taeb Neged 19.10.2015 06:14
      Highlight Ich glaube das ist das Problem. Der verdammte SVP-Zettel. Er kommt zuerst und lässt sich so einfach abreissen. Und die vielen linken Blätter... Das «Volk» als dumm und ängstlich darstellen.
      Ja wahrscheinlich... Wenn die «Linken» Blätter mal weg sind und das «Volk» nicht mehr dumm und ängstlich bezeichnet wird und der «SVP-Zettel» nicht mehr so einfach abzureissen ist, dann rutschen die Schweizer nicht weiter nach rechts. Selten solch einen Schwachsinn gelesen. Und gut gehen die restlichen 50% nicht wählen, sonst würde die Schweiz noch kentern.
      21 13 Melden
    • Tobias K. 19.10.2015 08:37
      Highlight @Taeb Neged: Danke, dass du mir die Welt erklärst. Kommentare wie deiner sind das beste Beispiel, was bei der Linken falsch läuft. Mit Niederlagen umzugehen, war nie die Stärke. Läuft eine Wahl oder Abstimmung nicht nach Wunsch, ist das Volk von Angst getrieben. Andere Meinungen werden, wie von dir, als Schwachsinn abgekanzelt. Ich bin fest der meinung, dass die SVP unschlüssige Wähler mobilisieren konnte. Das gelang der SP seit Jahren nicht mehr. Die haben schonb Mühe Ihre Basis an die Urne zu locken. Da sollte die Linke dringend die Hausaufgaben machen. Schwachsinn oder nicht. Deine Meinung
      16 11 Melden
  • Timä 18.10.2015 22:40
    Highlight Sehr guter Artikel - mehr möchte und muss ich auch gar nicht sagen!
    60 49 Melden
  • guby 18.10.2015 22:16
    Highlight Da haben die Linken die Quittung für ihr Unvermögen volksgerecht zu politisieren ins Gesicht geklatscht gekriegt... Für mich ist nicht die SVP schuld, sondern ganz klar die Verlierer. Denn die haben es unterlassen ihre Lösungen ohne Überheblichkeit und ausgedeutscht dem Volk näherzubringen. Da ist es nur logisch werden (vermeintlich?) pragmatische Ansätze gewählt. Wahlbudget, Angstmacherei etc. sind nicht mehr als Sündenböcke für das tieferliegende Problem. Das aber gerne unter den Teppich gekehrt wird weil es so gar nicht zu all der Pädagogik passt. So sehe ich das.
    78 31 Melden
    • dracului 19.10.2015 00:06
      Highlight Wir hatten eine Mitte-Links-Mehrheit und die SVP hat jetzt 4 Jahre Opposition gemacht und alle Lösungsansätze, teilweise noch nach der zustimmenden Vernehmlassung, torpediert.
      Die gute Nachricht vom heutigen Tag ist, dass die SVP in den nächsten 4 Jahren endlich eigene Lösungen beitragen muss. Bevor wir am heutigen Wahlabend zu stark analysieren, schlage ich vor, dass wir nach der Abstimmung nun die Taten folgen lassen und erst diese beurteilen.
      34 14 Melden
    • _helmet 19.10.2015 00:23
      Highlight Da ist etwas dran. Aber mit ausgeglicherenem budget wäre es auch einfacher gewesen für mittelinks, die lösungen ans volk zu bringen. Das Volk ist nicht dumm, aber durch werbung beeinflussbar (wir alle). Und wenn die werbung durch ungleich lange spiesse einseitig dominiert wird. Ist das in einer demokratie problematisch.
      37 15 Melden
    • guby 19.10.2015 01:16
      Highlight @dracului: Das mag alles sein, aber mir ging es hier um mögliche Erklärungen für die gestrige Wahl. Damit hat die Zukunft nicht viel zu tun. Was dabei herauskommt wird sich zeigen.
      @helmet: Die schiere Präsenz von Werbung hat, denke ich, weniger Einfluss auf die Meinungsbildung als die Botschaft. Anders gesagt: Wenn mich ein Plakat anspricht nehme ich die 10 rundherum weniger wahr. Sie haben aber im Grunde schon recht, einen Einfluss wird das Budget haben. Nur würde ich persönlich diesen als relativ gering, zumindest im Vergleich mit der Qualität, einschätzen. Aber ich bin nicht Experte ;)
      12 5 Melden
  • Yosh Eden 18.10.2015 22:05
    Highlight Schon etwas billig, wenn man glaubt, jeder der SVP wählte sei einfach kopflos von Angst getrieben und verfüge weder über Ratio noch über vernetztes, analytisches Denkvermögen und differenzierte Weltsicht. Anderer Meinung zu sein, andere Schlüsse aus Weltgeschehen zu ziehen und andere Vorstellung von qualitativem und moralischem Leben zu haben, wird mit 'dumm' glrichgesetzt. DAS ist die diffamierende, ausgrenzende, spalterische Überhebliche Energie, welche man genau den SVP-Politikern vorwirft (tlw.&öfters auch zu recht, ja).
    Ich weiss ihr könnt bessere Verlierer sein. Danke.
    101 40 Melden
    • phreko 19.10.2015 01:32
      Highlight Hättest du vor 80 Jahren in De auch so argumentiert?
      17 31 Melden
    • mukeleven 19.10.2015 02:12
      Highlight totally right josh!
      17 4 Melden
    • Yosh Eden 19.10.2015 10:56
      Highlight @phreko wenn du unsere Parteien mit Nationalsozialismus gleichsetzts, disqualifizierst du dich selbst. Ähnlich unintelligent ist es, wenn man zB Ecopop-Anliegen Ausländerfeindlichkeit unterstellt, insbesondere weil die ja von ganz links kommen. Es geht um Lebensqualität, Umwelt und funktionierende Infrastrukturen. Die Schweiz ist nicht nur klein, sondern hat viel praktisch unbewohnbares Gebiet (Berge). Niemand will keine Ausländer aufnehmen (auch SVP nicht), sondern generell einer Überbevölkerung vorbeugen. Und dass muss man jetzt diskutieren, nicht wenn es 5vor12 ist.
      11 6 Melden
  • roger.schmid 18.10.2015 22:02
    Highlight ich hoffe die grossen städte arbeiten nun besser zusammen. nicht dass die ganzen svpler vom lande das land komplett in die sche... reiten. sollen sie doch in hinterpfupfiken von mir aus alle minarette, ausländer und was weiss ich verbieten - aber uns städtern ihr ewiggestriges bünzlitum aufzwingen.. no way!
    69 53 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 18.10.2015 21:23
    Highlight Schlumpf bleibt, da kann die SVP machen was sie will.

    Wenigstens eine Person im Bundesrat sollte doch noch arbeiten und nicht nur schwatzen.
    69 120 Melden
    • Meraxes Equis 19.10.2015 01:46
      Highlight Frau Widmer-Schlumpf wurde als SVP-Kandidatin gewählt. Wenn die SVP ihre eigene Bundesrätin rauskickt, ist das das Problem der Partei. Auch zwei Amtsperioden später.
      15 15 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 18.10.2015 21:14
    Highlight Wo ist die "städtische Schweiz"? Wenn man etwas mehr als nur Europa gesehen hat, besteht die Schweiz aus winzigen Dörflein und kleinen Städtchen. Eine "urbane Schweiz" hat höchstens einen provinziellen Charakter. Insofern sehe ich die Gefahr einer Spaltung nicht, allenfalls in den Köpfen der Watson-Schreiberlinge.
    101 89 Melden
    • Peter 18.10.2015 22:08
      Highlight Man muss blind sein, um die Gefahr einer Spaltung nicht zu sehen. Die immer aggressiveren Wortmeldungen aus dem linken und dem rechten Milieu sprechen für sich. Aber wer dem SVP-Volksbegriff nachhängt, will die Realität natürlich nicht wahrhaben.
      121 81 Melden
    • oskar 18.10.2015 22:28
      Highlight du willst ernsthaft den stadt-land graben, der sich in der schweiz in den letzten jahren in aller deutlichkeit aufgetant hat bezweifel???
      47 19 Melden
    • karl_e 19.10.2015 00:13
      Highlight Der Stadt-Land-Graben ist eine historische Konstante der löblichen Eidgenossenschaft. Mindestens sei dem Zürichkrieg (1444!).



      21 0 Melden
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