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Bald werden die Bücherregale in der Schulküche auch noch mit dem neuen «Greentopf» bestückt. Bild: wikipedia

Ja, der Name ist doof: 3 Gründe, warum der «Greentopf» trotzdem eine gute Sache ist

Als der «Tiptopf» seinen Eroberungszug durch die Schulküchen begann, assen alle Schüler Fleisch. Heute gibt es beinahe in jeder Schulklasse Vegetarier oder Veganer. Es ist nur richtig, dass der Verlag auf diese gesellschaftliche Entwicklung reagiert.

03.07.17, 13:56 03.07.17, 16:46

Eines vorab: Ja, ich esse Fleisch. Am liebsten Pferde-Steak. Aber ich mag auch veganes Essen – selbst eine Vegi-Wurst oder ein Vegi-Burger landet ab und zu auf meinem Teller. 

Einträchtig stehen sie in unserem Bücherregal nebeneinander: «Tiptopf» an «Tiptopf». Links jener meiner Freundin, rechts meiner. Die Seiten von ersterem sind verkleckert und verklebt, meiner bis auf das Kapitel mit den Desserts (und vor allem die Seite mit dem Rouladen-Rezept) nahezu wie frisch aus der Presse. Unsere «Tiptopfs» sind die einzigen Schulbücher, die es in unsere gemeinsame Wohnung geschafft haben. In vielen Schweizer Haushalten dürfte das nicht anders sein. 

Gib es zu, auch du hast deinen «Tiptopf» noch.

«Mir hat ein Pfarrer einst gesagt, dass nach der Bibel für ihn der ‹Tiptopf› das wichtigste Buch sei», erzählte Marianne Keller, Mitautorin des Lehrmittels, einst gegenüber der «Schweizer Illustrierten». Eine Anekdote, die deutlich macht: Der «Tiptopf» ist in der Schweiz eine Institution.

Jetzt kommt ab 2019 also der «Greentopf» und damit eine vegetarische und vegane Variante des «Tiptopfs». Natürlich kann man sich zunächst einmal an dem Namen stören: Wortkombinationen aus zwei Sprachen gehen gar nicht. Man stelle sich vor, «Greenpeace» würde «Greenfrieden» heissen und das «Greenfield»-Festival «Greenfeld». («Tiptopf» ist übrigens abgeleitet von tiptop – gemäss alter Rechtschreibung.)

Den Traditionalisten missfällt aber etwas ganz anderes an der Publikation: Eine Ergänzung für den «Tiptopf» vorzuschlagen, ist für sie, als würde man die Kochkünste ihrer Mutter, ja Grossmutter beleidigen. Das ist Unsinn.

Drei Gründe, warum der «Greentopf» eine gute Sache ist.

Bald dürfen wieder alle mitessen

Liebe «Tiptopf»-Fanatiker, niemand nimmt euch euer geliebtes Kochbuch weg. Der Original-«Tiptopf» von 1986 gibt es weiterhin und weiterhin dürfen Jugendliche in der Oberstufe nach ihm Fleischgerichte kochen. Aber – sie müssen nicht mehr.

Denn wer kein Fleisch isst, auch auf Milch und Eier verzichtet, oder einfach Pech im Leben hatte und kein Gluten verträgt, findet im Fake-«Tiptopf» Alternativen. Sie können ohne Graus mitkochen, respektive das, was sie zubereiten, auch essen.

Dass der «Greentopf» dabei nie den Stellenwert des «Tiptopfs» erreichen wird, ist auch schon klar. Ausserdem: Etwas Abwechslung in der Schulküche kann nicht schaden, oder?

Wehe er klaut neben dem Fernseher auch noch den Tiptopf. Bild: KEYSTONE

Es kann auch zu viel Fleisch sein

Dass Fleisch nicht das gesündeste Nahrungsmittel überhaupt und der Fleischkonsum auch nicht unbedingt dem Klima zuträglich ist, sind Fakten. Es ist positiv, wenn sich die Schüler mit ihrer Ernährung und deren Auswirkungen auf ihren Körper und die gesamte Welt auseinandersetzen müssen. Und es gehört zur Aufgabe der Schule, dies zu vermitteln.

Mit dem «Greentopf» erhalten die Lehrpersonen dazu ein weiteres nützliches Lehrmittel. Denn wenn man schon sündigt, dann wenigstens bewusst. Wie ich mit meinem Pferde-Steak.

Fleisch, Fleisch, Fleisch. Bild: osteriamagona.com

Man kann nicht einfach drauf los veganern

Vegane Ernährung wird gerne verteufelt. Dass Veganer Nahrungsergänzungsmittel benötigen, vor allem um das fehlende Vitamin B12 zu kompensieren, ist mittlerweile hinlänglich bekannt (übrigens: Auch viele Karnivoren haben zu wenig B12). Jeder kann von diesem Pillenschlucken halten, was er will. Letztendlich ist dies die Entscheidung des Einzelnen.

Das eigentliche Problem sind jene Veganer, die einfach mal drauflos veganern und sich nicht mit ihrer Ernährung auseinandersetzen. Es sind auch jene, bei denen es am ehesten zu Mangelerscheinungen kommt.

Hier bietet der «Greentopf» Hilfe. Nebst Rezepten versorgt die neue Publikation vegetarische und vegane Schüler auch mit Tipps über ihre Ernährung und macht sie darauf aufmerksam, worauf sie dabei achten müssen. Es gibt einen Garant dafür, dass die Tipps Hand und Fuss haben werden: Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung steht dem Projekt beratend zur Seite.

Bild: Shutterstock


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87
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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maenu 05.08.2017 16:36
    Highlight Wie recht er hat mit den Büchern
    2 1 Melden
  • Mélisande 03.07.2017 19:59
    Highlight Der Autor des Artikels isst gerne Pferdefleisch. Hab ich no nie probiert, irgendwie ha ich da Beisshemmung (ja, Wortspiel hihi).
    Ist es ethnisch vertretbar, Pferdefleisch zu essen? Bitte klärt mich auf! Woher kommt das Fleisch?
    3 27 Melden
    • Fruchtkompott 04.07.2017 03:13
      Highlight Zumeist wird das Fleisch wohl vom Pferde kommen
      12 0 Melden
    • Taiyou 04.07.2017 04:37
      Highlight Warum sollte es etisch weniger vertretbar sein, als anderes Fleisch?
      13 0 Melden
    • Vachequirit 07.08.2017 20:57
      Highlight Leider meist nicht aus der Schweiz, obwohl zb im Jura 40% der Fohlen zum Metzger gehen. Hier verstehe ich Coop und Migros echt nicht - und ja, genau WEIL ich ein Pferd hab, interessiert mich was das Tier für ein Leben hatte.
      0 0 Melden
  • Matthias Studer 03.07.2017 19:16
    Highlight Greentopf suggeriert Bio, gesünder. Stimmt aber nicht. Von daher müssten sie nochmals über die Bücher (hahaha Joke).
    17 23 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.07.2017 18:05
    Highlight Ein schöner Sommerabend. Am See sitzen Picknicker. Einige grillieren.

    Plötzlich stürzen sich Fremde wie verrückte Furien auf friedlich zusammensitzende junge Männer und Frauen. Sie reissen den Leuten das Essen aus den Händen und schreien hysterisch herum!

    Was fällt euch ein, meinem Essen das Essen wegzuessen?
    Hört auf, anderen vorzuschreiben, was sie essen dürfen!
    Haltet ihr euch für was Besseres, weil ihr nicht grillt?
    Ihr seid unnatürlich!
    Frustrierte, linke Emanzen!
    Niemand mag euch!
    Hört auf, radikale, weltfremde Ideen anderen aufzuzwingen.
    Hört auf rumzuzicken!

    KREISCH KREISCH KREISCH
    22 41 Melden
    • neewa 03.07.2017 20:42
      Highlight Vegetarier und Veganer sind frustrierte linke Emanzen?😂🤦‍♀️
      13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.07.2017 20:50
      Highlight neewa :D
      Über die Logik der Vegi-Beschimpfer kann man sich wundern, gell! 🙃
      11 5 Melden
    • KeksloseKeksdose 03.07.2017 21:36
      Highlight @ Holla:
      Fantasievolles Kopfkino, oder bereits so erlebt?^^
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.07.2017 22:48
      Highlight So erlebt und noch viel mehr.
      0 3 Melden
  • Samsonwaitshere 03.07.2017 17:16
    Highlight Wo bleiben bleiben eigentlich der HalalTopf und der KosherTopf. Den könnte man dann MazelTopf nennen 😜.
    37 7 Melden
    • Taiyou 04.07.2017 04:38
      Highlight Vegan ist meines Wissens nach kosher und halal. Also gleich 3 Fliegen mit einer Klatsche :d
      8 1 Melden
  • Sandro Lightwood 03.07.2017 17:01
    Highlight Soll dazu wirklich ein separates Rezeptbuch folgen? Momoll sehr sinnvoll. Warum nicht gleich eigene Schulen eröffnen die dann im Kochunterricht nur nach Greentopf kochen und nicht nach Tiptopf? Und daneben eine Tiptopf-Schule? Schöner wäre doch ein gemeinsames Werk (wenn es denn wirklich um die Sache gehen würde). Ehlender Separatismus. Zeigt wie da gewisse ticken...
    17 21 Melden
    • Rendel 03.07.2017 18:47
      Highlight Sie möchten offenbar für alles nur ein Kochbuch? Das würde sehr unhandlich und extrem dick.

      Gehen sie nie zum Thailänder, Inder, Italiener essen? Schreien sie da auch: Ihr Separatisten?
      13 10 Melden
    • DieRoseInDerHose 03.07.2017 20:46
      Highlight Das separate Buch ist lediglich Verkaufsförderung! Die veganen/vegetarischen Rezepte hätten sie genauso gut in den TipTopf integrieren können, haben sie aber nicht gemacht - so scheffelt man halt mehr Geld.

      Aber wenn dir "das separates Kochbuch" so viel Probleme bereitet.. naja dass weiss ich auch nicht weiter. 🤷🏽‍♀️

      7 4 Melden
  • whatthepuck 03.07.2017 16:41
    Highlight Da wird der Text mit dem Tag "Schule - Bildung" versehen und trotzdem schleichen sich diverse Rechtschreibfehler ein (das/dass, Fallfehler, ...).

    Allen kann man es wohl nie recht machen. Solange Vegetarier/Veganer aber in der Minderheit sind, zweifle ich daran, ob es prioritär sein muss, gerade diese Kochweise zu vermitteln. Es sollen ja möglichst viele Leute vom Unterricht profitieren und gerade Fleischzubereitung will gelernt sein. Lieber traditionell ausgewogen (gesund!), statt temporären Trends nachrennend. Ein gesunder Umgang mit diesen Trends schadet andrerseits auch nicht.
    31 25 Melden
    • Madeleine Sigrist 03.07.2017 16:48
      Highlight Wir flicken. Danke dir.
      8 5 Melden
    • zettie94 04.07.2017 00:07
      Highlight Ich finde es gut, wenn "gerade diese Kochweise" vermittelt wird. Vegetarische Ernährung schont das Klima.
      Zudem reicht das Geld bei einem Verzicht auf Fleisch für qualitativ bessere Zutaten (während beim Fleisch für die Schule sowieso nur das billigste in Frage kommt).
      1 0 Melden
  • UrsK 03.07.2017 16:40
    Highlight Haben die Jugendlichen nicht schon genug Essstörungen, brauchen sie jetzt auch noch eine Kochanleitung dafür?
    41 65 Melden
    • Pokus 03.07.2017 16:56
      Highlight Ja wir haben gelacht. Next
      21 12 Melden
    • Walter Sahli 03.07.2017 17:41
      Highlight Ich glaube nicht, dass man im Greentopf Rezepte für Energydrinks, Burger mit Zucker und Fertigpizzen findet. Oder haben Sie was Anderes gemeint, Herr K?
      24 9 Melden
    • DieRoseInDerHose 03.07.2017 20:53
      Highlight Wenn ich wählen könnte zwischen veganen Jugendlichen oder solchen, die jeden Tag bei McDonald's Frühstück holen - ich wählte ersteres! So von wegen Essstörung und so

      P.S: kenne wirklich Jungs, die gehen beinahe jeden Tag bei McD frühstücken, no joke!
      15 2 Melden
    • KeksloseKeksdose 03.07.2017 21:41
      Highlight Das Buch soll zusätzlich einen aufklärenden Part übernehmen, um "Jung-Veganer" davon abzuhalten, aufgrund Mangelerscheinungen reihenweise umzukippen.
      Demnach solls also eigentlich gegen "Essstörungen" fungieren, was ja eigentlich eine ganz gute Sache ist... (apropos: Fleischlos essen = Ess-Störung?^^)
      14 2 Melden
    • UrsK 03.07.2017 23:08
      Highlight http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/vegane-kleinkind-ernaehrung-nein-danke-a-1120634.html
      2 4 Melden
  • Barracuda 03.07.2017 16:04
    Highlight Der obligate Veganer-Artikel zum Hundertsten... Jetzt ist das Thema dann definitiv ausgeschlachtet. Warum überhaupt ein neues Tiptopf? Tiptopf enthält doch unzählige Rezepte, die vegetarisch sind oder vegan zubereitet werden können. Im Original-Tiptopf wird der Aspekt mit den einheimischen Produkten wahrscheinlich sogar noch mehr gewichtet als in jedem anderen Vegi-Kochbuch, wo in jedem zweiten Rezept mit Quinoa und anderen hippen Zutaten gekocht wird, die um die ganze Welt gekarrt werden müssen.
    71 29 Melden
    • sidthekid 03.07.2017 16:39
      Highlight Hihi "ausgeschlachtet" 😉
      46 5 Melden
    • Chrigi-B 03.07.2017 17:22
      Highlight Das ist mein absolut grösster Kritikpunkt bei vielen Vegis und Veganer. Den Fleischesser wirft man vor sie kümmern sich nicht um die Umwelt. Selber sind sie aber nicht einen Deut besser! Da werden "Superfoods" um die halbe Welt kutschiert und das soll mehr im Einklang mit der Natur sein?
      25 11 Melden
    • Rendel 03.07.2017 21:37
      Highlight Es gibt ja nicht nur so Hipster Vegis und Veganer Chrigi-B . Offenbar kennen sie persönlich kaum Vegis. Die Medien vermitteln da kein reales Bild.
      11 2 Melden
    • Datsyuk 05.07.2017 10:25
      Highlight Chrigi-B, es essen doch nicht alle Vegetarier und Veganer massenweise "Superfoods".
      Man könnte sich aber auch noch fragen, ob mehr "Superfoods" oder zum Beispiel Soja für die Tierfütterung transportiert werden...
      3 0 Melden
  • fabianhutter 03.07.2017 15:35
    Highlight Es ist interessant, dass der Autor zu Beginn des Artikels erwähnt, dass er, obwhol Fleischesser, auch gerne ab und zu etwas veganes isst.

    Das ist mir bei anderen Themen noch nie aufgefallen. Sind die Reaktionen auf dieses Thema so extrem, dass man schon vor Beginn des Artikels versuchen muss die Gemüter zu beruhigen?

    Heisst das, dass der Autor bei seinen anderen Artikeln immer schon voreingenommen ist und somit nur in Spezialfällen neutral schreibt?
    38 16 Melden
    • Pius C. Bünzli 03.07.2017 18:09
      Highlight Vielleicht schreibt er das ja, weil er es wirklich macht. Ich würde mir nie eine Veganer"wurst" anstelle einer Eselsalami reindrücken. Die Stelle mit den Pferdesteaks fand ich Persöndlich den besseren Teil der Einleitung

      Wenn der Author des Artikels nicht bei jedem Text neutral ist zeigt doch genau, dass da sich heutzutage noch Jemand die Mühe macht einen Artikel zu schreiben. Oder lesen sie lieber 1:1 von Agenturen übernommene Texte mit Übersetzungsfehlern wie bei gewissen (nicht nur Online)Medien üblich?
      6 4 Melden
    • fabianhutter 03.07.2017 20:44
      Highlight Ich glaube dem Autor schon, dass er auch mal ein veganes Schnitzel isst. Aber wieso erwähnt er es? Bei einem Artikel über die globale Erwärmung schreibt auch niemand als Einleitung, dass er obwohl Autofahrer und Kreuzfahrer auch schon ein Solarpanel montiert hat.

      Ich lese gern gut recherchierte Texte, die solange neutral sind, bis sie eindeutig als Kommentar oder Meinung deklariert sind.

      Wobei mir klar ist, dass totale Neutralität nicht möglich ist, aber ich finde gute Journalisten sollten nach Neutralität streben.
      1 1 Melden
    • Anoko 04.07.2017 21:16
      Highlight Dieser Artikel ist doch ganz klar als Kommentar deklariert?!?
      1 0 Melden
  • MiepMiep 03.07.2017 15:31
    Highlight Extrawurst für die lieben Vegis... höhö
    Ne im Ernst wieso macht man nicht EIN Buch mit vegetarischen / veganen / glutenfreien / Fleischgerichten etc. in zusammen?
    Nur weil ich keine Nüsse vertrage brauch ich doch auch kein eigenes Kochbuch. Ich blättere einfach eine Seite weiter, Thema erledigt.
    64 15 Melden
    • The Destiny 03.07.2017 16:36
      Highlight Genau, oder die Nüsse weglassen wenn das möglich ist, oder durch etwas anderes ersetzten das auch Geschamcklich passt.
      23 2 Melden
    • DieRoseInDerHose 03.07.2017 20:57
      Highlight Mis was lässt sich wohl mehr Geld verdienen? Mit einem oder mit zwei Büchern?

      Das ist die alleinige Extrawurst vom TipTopf...
      5 1 Melden
  • Töfflifahrer 03.07.2017 15:29
    Highlight Keine Ahnung was dieser Tiptopf sein soll.
    Ich habe zu Hause kochen gelernt.
    14 46 Melden
    • Rendel 03.07.2017 18:06
      Highlight Offenbar weisst du, dass es zum kochen lernen dient 😉 . Also stell dich nicht doof.
      18 1 Melden
  • Rendel 03.07.2017 15:14
    Highlight Man braucht über diesen Grüntopf doch gar nicht diskutieren. Weniger Fleisch essen, ist eine gute Sache und eine Sammlung von Fleischlosen Rezepten, die in die Alltagsküche passen, eine gute Sache.
    85 17 Melden
    • Normi 03.07.2017 16:36
      Highlight und wie viele Bäume müssen jetzt wegen der Extra-soja-wurst Ausgabe gefällt werden ?

      ps: es hat jetzt schon Fleischlose Rezepte im TipTopf
      23 49 Melden
    • Rendel 03.07.2017 16:52
      Highlight Sojawurst braten ist ja nicht kochen. Hoffe für die jungen Leute die Rezepte sind etwas kreativer.
      Das meiste Soja landet übrigens als Tierfutter.
      16 1 Melden
    • Normi 03.07.2017 18:59
      Highlight und was ist mit dem Bäumen ?
      5 7 Melden
    • Rendel 03.07.2017 19:03
      Highlight Die können nachwachsen und diese Kochbücher hat man meist ein Leben lang. Von dem her schon nachhaltig.
      8 2 Melden
    • turbotifi 03.07.2017 19:45
      Highlight @Normi Es hat ja auch niemand gesagt dass jetzt jedes Kind zwei Kochbücher kriegt. Ein Vegetarier braucht das klassiche TipTopf wirklich nicht.
      6 2 Melden
    • Sappho 03.07.2017 21:21
      Highlight 1. Vegan nicht gleich Soja,
      2. das meiste Soja wird für Tierfutter angebaut.
      3. geht es in diesem Greentopf nicht nur um Vegetarier und Veganer sondern auch um Rezepte für Allergiker. Verstehe echt nicht warum man so dagegen ist, niemandem wird etwas weggenommen. Warum gegen Vielfalt sein?
      16 2 Melden
    • Normi 03.07.2017 22:30
      Highlight @Sappho

      warum kann das nicht in einem Buch gemacht werden ??

      ps: Es braucht echt nicht mehr gründe, dass Menschen noch mehr gegenseitig ausgrenzen...
      1 5 Melden
    • Datsyuk 05.07.2017 10:27
      Highlight Normi, du grenzt aus mit deinem engen Blick...
      4 1 Melden
  • Miicha 03.07.2017 15:05
    Highlight Tiptopf, Greentopf... Wir können ja schon froh sein wenn die Kinder überhaupt noch kochen lernen in der Schule. Solche Lektionen werden ja gerne mal gestrichen.
    92 8 Melden
  • Rendel 03.07.2017 14:46
    Highlight Die, die bewusst sündigen, sind oft die Schlimmsten. Essen dann meist nur die teuren Teile, wie Steaks. Keine Würste, Waden, Innereien usw..
    Wer schon Tier isst, soll auch die günstigen Teile essen und nicht nur Filet und Entercôte, davon hat ein Tier nicht so viel. Man braucht dann aber mehr Zeit zum Kochen.
    50 40 Melden
    • Libertas 03.07.2017 14:52
      Highlight Aha, und warum soll ich das? Ich esse nur die Teile, welche ich will. Und wenn das nur Filet ist, dann ist es halt so. Das Tier muss auch nichts davon haben, sondern ich!
      23 96 Melden
    • Tilman Fliegel 03.07.2017 15:32
      Highlight Ich bin um jeden froh, der dank teuren Filetpreisen mir das normale Fleisch subventioniert.
      In den Philippinen ist mir übrigens aufgefallen, das die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Stücken nur minimal waren, vielleicht Faktor 1.3, bei uns eher 5 oder so.
      15 2 Melden
    • Snowy 03.07.2017 16:08
      Highlight @Rendel:
      Wenn weniger Leute Steaks und Filets essen, werden auch weniger Wurstwaren und Innereien produziert.
      Jeder Karnivore, der seine Ernährung hin zu etwas weniger Fleischkonsum umstellt, tut sich selber und dem Planeten etwas gutes.

      31 7 Melden
    • Rendel 03.07.2017 16:26
      Highlight Es geht doch ums Verhältnis. Wenn 100 Leute nur vom Filet essen, müssen 20 Tier sterben. Wenn 100 Leute alles vom Tier essen reichen 4 Tiere.
      30 10 Melden
    • Rendel 03.07.2017 16:34
      Highlight Weniger ja klar, aber wenn weniger dann auch nicht nur Steaks.
      8 6 Melden
    • Krabappel 03.07.2017 17:24
      Highlight Du sprichst einen wichtigen Punkt an. Die ganze Schweiz rennt gerade dem zarten Pouletbrüstchen für auf den Grill nach, dabei geht vergessen, dass wir jährlich 500'000 ausrangierte Legehennen wegschmeissen. Man könnte auch dieses Fleisch essen, Stichwort Suppenhuhn, aber leider sind sich viel zu wenige Leute der Problematik bewusst...


      https://www.kagfreiland.ch/kampagnen/junghahn-suppenhuhn/suppenhuhn
      9 1 Melden
    • Datsyuk 05.07.2017 10:28
      Highlight Libertas, darf ich dich einmal treffen?
      2 0 Melden
  • sanmiguel 03.07.2017 14:44
    Highlight Die Veganer sind ja bitzli die Jusos der Nahrungskette:

    - Niemand mag sie wirklich, auch nicht die, die in Teilbereichen gleicher Meinung wären.

    - Ihre Ansichten sind viel zu radikal um sie umzusetzen

    - Immer wieder völlig weltfremde Vorschläge und "Lösungsansätze"

    - Sie wolle den Leuten wenn nötig mit Gesetzen ihren Willen aufzwingen.

    - Der richtige und eigentlich wichtige Teil ihrer Botschaft geht im rumgezicke und rumgebelle von allen Beteiligten völlig unter.

    - Ah ja und hatte ich es schon gesagt? Keiner mag sie...

    106 90 Melden
    • chnobli1896 03.07.2017 14:58
      Highlight Und doch waren sie die einen (relativ langen) Kommentar wert
      42 21 Melden
    • Rendel 03.07.2017 15:12
      Highlight So ein Seich. Es gibt genug Veganer die einfach ihr Ding für sich machen.

      Sie machen auch gerade nichts anderes, als sie den Veganern vorwerfen. Ich mag Sie nicht 😉 .
      50 22 Melden
    • Hoppla! 03.07.2017 15:20
      Highlight Witzig. Ich kenne drei Veganer, sehr beliebte und gesellige Leute. Und keiner will jemanden etwas aufzwingen. Ich esse mein Fleisch immer noch. Wie viele Veganer kennst du?

      Fun fact am Rande: Fragen oder dumme Bemerkungen gehen immer von Fleischessern aus, inklusive Unverständnis. Man könnte glauben der Fleischesser wird vom Veganer in seiner Existenz bedroht. Dies NUR aufgrund der Tatsache, dass jemand auf Fleisch verzichtet. Spannend...
      41 17 Melden
    • Snowy 03.07.2017 16:19
      Highlight Also ich mag die Veganer :-)
      Und ja, wir müssen unsere Ernährung drastisch umstellen - die Frage ist nur wann wir dazu gezwungen werden... Schätzungen gehen wegen den boomenden Drittwelt- und Schwellenländern davon aus, dass bis ins Jahr 2050 doppelt soviel Fleisch konsumiert wird wie heute..
      Hätte ich jeden Tag einen Koch (ich koche nur ungerne), genügend Zeit oder genügend leckere vegane Menus in meiner Mitarbeitermensa... ich würde noch viel mehr auf tierische Produkte verzichten.
      Lustig-informatives zum Thema von einem meiner LIeblings-Comedians:
      17 8 Melden
    • Nameless Hero 03.07.2017 16:47
      Highlight Ih glaube bei den Veganern ists wie bei den pösen Ausländern. Die wenigen die scheisse sind fallen auf und stehen als Representanten für tausende, die ganz normal ihr Ding durchziehen.
      18 2 Melden
    • turbotifi 03.07.2017 16:50
      Highlight Die Fleischesser dagegen sind ja bitzli die SVPler der Nahrungskette:

      - Sie haben riesige Angst dass man ihnen etwas wegnimmt, sobald sie Anderen etwas zugestehen

      - Sie lassen sich über Menschengruppen aus, denen sie noch nie begegnet sind

      - Sie verbreiten gerne Vorurteile über Themen, mit denen sie sich noch nie auseinandergesetzt haben

      - Ihr Horizont reicht nicht über den eigenen Holzkohlegrill hinaus

      - Sie ignorieren die umfassenden Konsequenzen Ihres Handelns

      - Trotzdem mögen die Veganer auch sie ein Bisschen, weil die sich bekanntlich um alles lebendige sorgen :)
      22 4 Melden
  • OhDeaSu 03.07.2017 14:35
    Highlight Hätte das normale Tiptopf nicht einfach erweitert werden können? Ob es dafür extra ein eigenes Buch braucht?

    Bei uns musste man sich dieses Buch kaufen. Muss nun jeder beide Bücher haben?

    Ansonsten wird man sehen wie es sich in der Praxis schlägt. Vlt wird es ja sigar noch beliebter als das Original.


    44 9 Melden
  • Röschtigraben 03.07.2017 14:28
    Highlight Ich liebe meinen Tiptopf. Auch nach über 20 Jahren das meistgebrauchte Buch in unserem Haushalt. Übrigens eines der wenigen Bücher die unsere Auswanderung mit erleben durften
    25 3 Melden
  • Sappho 03.07.2017 14:26
    Highlight Vielen Dank für den Artikel, da kann ich nur zustimmen!
    16 6 Melden
  • rite 03.07.2017 14:19
    Highlight * Den Original-"Tiptopf"..
    * Dass Fleischt nicht..
    12 2 Melden
    • Daniel Kunz 03.07.2017 15:27
      Highlight Danke - lag mir auch am Herzen!
      5 1 Melden
  • one0one 03.07.2017 14:17
    Highlight Finde ich gut. Hoffen wir mal dass der Religionsunterricht auch so vielseitig wird.
    33 6 Melden
  • Luca Brasi 03.07.2017 14:16
    Highlight Was ich nicht ganz verstehe: Wieso ein separates Buch? Kann man die veganen und vegetarischen Rezepte nicht einfach in den Tiptopf integrieren?
    Wenn jemand Meeresfrüchte nicht mag, dann überspringt er dann halt einfach diese Seiten im Buch. Kann doch der Veganer auch so handhaben. Der Greentopf scheint mir irgendwie das "Outsider"-Buch zu sein. Wieso sollten Fleischessern die zusätzlichen Infos dieses Buchs vorenthalten werden?
    70 4 Melden
    • Stichelei 03.07.2017 15:36
      Highlight Ich denke der wahre Grund dahinter ist, dass sich die Veganer zu wenig von den Fleischessern unterscheiden könnten, wenn sie im normalen TipTopf integriert worden wären. Jetzt können sie das vegane Kochbuch als ein für alle Besucher sichtbares Statement ins Küchenregal stellen.
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    • turbotifi 03.07.2017 19:49
      Highlight Wieso sollte ich als Vegetarier ein Buch kaufen, von dem ich die Hälfte nicht brauchen kann?

      Wenn die Rezepte wirklich gut sind kaufe ich auch mal ein Rezept mit Fleischrezepten. Die TipTopf-Rezepte sind definitiv nicht so einzigartig!
      2 2 Melden
  • Lord_Curdin 03.07.2017 14:15
    Highlight Ich bin der Meinung GreenTopf ist noch eine der besseren Namen, die für das Buch in frage kämen. Ich fände ein VegiTopf oder VeganTopf noch viel schlimmer und auch das ausgedeutsche GrünTopf würde mich eher schaudern als freuen.
    18 4 Melden
  • Normi 03.07.2017 14:08
    Highlight hehe jetzt hat die neo-life-style Religion auch eine Bibel
    25 31 Melden
  • Arutha 03.07.2017 14:06
    Highlight Warum braucht es dazu ein zusätzliches Lernmittel? Wäre es nicht besser einen neuen Tiptopf herauszubringen und beides miteinander zu verschmelzen?

    Ich weiss ja nicht wie es bei euch in der Kochschule ablief, bei uns gab es keine Rezeptwahl der Schüler. Die Kochlehrerin bestimmte und die Schüler kochten genau das Rezept. Alle das Gleiche.
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    • Konstruktöhr 03.07.2017 16:10
      Highlight Wir konnten in einer Gruppe (3-4p.) unseren eigenen Menuplan erstellen mit allem drum und dran.
      8 1 Melden
  • Ottokar Mettler 03.07.2017 14:06
    Highlight Der original TipTopf hat doch auch fleischlose Gerichte drin. Wieso nun dieser Spezialfall? Oder gibt es auch noch einen mit ausschliesslich Fleischgerichten?

    Gerade für Kinder finde ich diesen Greentopf gefährlich, wie Ihr schon in eurem Sektenblog geschrieben habt ist Vegane Ernährung für Kinder schädlich.
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    • Lami23 03.07.2017 14:57
      Highlight wenige eher einfallslose rezepte.
      Ja würde ich auch meinen. Vor allem die Gemüselasagne ist tödlich.
      33 12 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 03.07.2017 15:02
      Highlight uuuuh so gefährlich! mimimi bullshit
      21 17 Melden
    • öpfeli 03.07.2017 15:16
      Highlight der Tiptopf ist ausschliesslich mit tierischen Proukten. Da habt ihr doch eure Tieresser- Bibel. Willst du nun noch ein Toptopf mit NUR Fleisch?

      Der Sektenblog war ein Irrsinn. Es ging um Quinoa und Co.
      mind. 50% der 7 Monate alten Kinder essen vegan. Milch dürfen sie noch nicht. Fleisch essen manche in diesem Alter.
      12 27 Melden
    • Ottokar Mettler 03.07.2017 15:29
      Highlight Ich finde es einfach sehr bedenklich, wenn Eltern oder in diesem Fall Lehrpersonen ihre Ideologien über das Kindeswohl stellen und den Schülern lebenswichtige Nährstoffe vorenthalten.

      Einen Fleisch Tiptopf brauche ich eigentlich nicht, aber ein dickerer Tiptopf wäre doch sinnvoller gewesen
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    • öpfeli 03.07.2017 17:09
      Highlight @Ottokar Mettler
      Welche Nährstoffe werden dann den Kindern vorenthalten?
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    • zettie94 04.07.2017 00:31
      Highlight Lebenswichtige Nährstoffe? Ich esse seit kleinauf ausschliesslich vegetarisch (hatte schon als Kleinkind Fleisch nicht gern) und hatte noch nie mit Nährstoffmangel zu kämpfen.
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    • öpfeli 04.07.2017 07:11
      Highlight Deswewegn bin ich gespannt was kommt. Er wird sich sicher etwas überlegt haben vor dem kommentieren :)
      1 0 Melden
    • Datsyuk 05.07.2017 10:31
      Highlight Es wird nichts kommen.
      Viele sind überrascht, wenn Vegetarier und Veganer nicht auf dem Krankenbett daherkommen.
      3 0 Melden
    • öpfeli 05.07.2017 11:09
      Highlight Das ist so :)
      1 0 Melden

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