Schweiz
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Schweizer Grenze ist, wo Kinder auf dem Boden schlafen – weh dir, Helvetia!

Ich war in Flüchtlingscamps im Libanon, in Idomeni, in Athen, in der Schweiz – doch erst in Como wurde ich richtig wütend. Ich habe es satt. 



Ein rumpliger Zug, der Trenord, spuckt mich in Como aus und ich stehe mitten im Schlafzimmer von Dutzenden Menschen. Teenies, Kinder, Mädchen, Jungen, Frauen, Männer in Decken gehüllt auf dem harten Boden.

como

Kind am Bahnhof Como San Giovanni.   Bild: watson

«Schlaf doch im Dreck», sagen wir zu ihnen. «Sorry, aber bei uns gibt's bestimmt keinen Platz für dich», schreien wir sie an. «Wir müssen auch selber gucken», rufen wir. «Geh doch zurück, wo du hergekommen bist.»

Würdest du das in das kindliche Gesicht von Senait sagen?

Die Schweiz tut das. Gerade jetzt in Como.

Senait aus Eritrea ist ein hübsches Mädchen, ihre Lippen sind voll, ihre Statur feingliedrig, in wenigen Monaten wird ihre Teenie-Akne ausgewachsen sein.

Senait ist 16 Jahre alt und schläft heute Abend umringt von ein paar anderen Mädchen am Bahnhof in Como. Eigentlich müsste sie gerade gegen ihre Eltern rebellieren und ihren ersten Jungen küssen.

Doch stattdessen stirbt ihr Vater, muss sie alleine flüchten, ist ihre ganze Familie ausser der Mutter in der Diaspora, und sie weint einer Reporterin aus der Schweiz ins Gesicht, der sie wahrscheinlich noch viel mehr erzählen wollte, würde sie nur genug Englisch sprechen.

Doch was sie auf ihrer neunmonatigen Flucht erlebt hat, will man vielleicht lieber gar nicht so genau wissen. 

Ihr alle wollt es gar nicht so genau wissen!

Ich habe es satt. 

Senait vor ihrem Schlafplatz. Bild: watson

Im Libanon war die Masse überwältigend. Jeder vierte Einwohner im Land war Flüchtling. Sie schliefen draussen, es war kalt. Doch es war immerhin sehr weit weg von der Schweiz.

In Idomeni, Griechenland, blieb einem die Hoffnungslosigkeit vor der stacheldrahtgesicherten Grenze wie ein dicker fetter Kloss im Hals stecken und die Kinder spielten im Dreck. Aber es war ja Griechenland, nicht die Schweiz.

Aber Como, Como haben du und ich gemacht. Ich habe es satt. 

Die Südgrenze zur Schweiz ist zu, das sagen die afrikanischen Flüchtlinge. Hunderte von ihnen, darunter offensichtlich viele Teenies, stranden in Como. Eine achtminütige Zugfahrt durch einen dunklen Tunnel trennt sie von der Schweiz.

Die Einwohner von Como sagen: «Es war eigentlich alles gut, bevor die Schweiz die Grenze zumachte.»

Die Kinder-Flüchtlinge in Como sagen, sie würden von den Grenzwächtern zurückgeschickt, auch wenn sie einen Asylantrag in der Schweiz stellen wollten. Das widerspricht Schweizer Recht.

Vorletzte Woche prahlte der Tessiner Polizeidirektor Norman Gobbi in der Sonntagspresse damit, dass die Tessiner Grenzwächter jetzt restriktiver gegen Asylsuchende vorgehen und «nur noch glaubwürdige Asylgesuchsteller» ins Land lassen würden.

Dies, obwohl Grenzwächter im Gegensatz zum Staatssekretariat für Migration überhaupt keine Kompetenz haben, dies zu beurteilen, und bei ihren Kontrollen auch keinen Zugang zur europäischen Datenbank Eurodac, wo sie abklären könnten, ob eine Person bereits in einem Dublin-Staat ein Asylgesuch eingereicht hat.

Bundesrat Maurer dementiert eine Praxisverschärfung. Trotzdem will Bundesrat Burkhalter jetzt eine Diskussion darüber im Bundesrat. Währenddessen spielen Grenzwächter und Kinder-Flüchtlinge in Como das endlose Spiel vom Grenzübertritt und Zurückschaffen.

Es scheint, als wolle sich die Schweiz ihre eigene humanitäre Katastrophe à la Idomeni bauen. 

Kein Wunder, denn die Schweiz ist das Land, in dem ein SVP-Nationalrat nach seinem Besuch in einem griechischen Flüchtlingslager zum konsternierten Moderator Markus Gilli im Fernsehen sagt, dass man sich das Elend einfach nicht zu nah ans Herz ran lassen sollte.

Natürlich sollte man sich das Elend anderer zu Herzen nehmen!

Wozu haben wir denn Herzen?

Hört auf, sie zu desinformieren! 

Die Flüchtlinge im Libanon, in Idomeni und in Como werden bewusst im Unwissen gehalten und teilweise aktiv desinformiert. Verlässliche Informationen kommen nicht von Behörden, wenn, dann von NGOs. In Como geben Freiwillige und auch Journalisten ihr Bestes.

Am inoffiziellen Infopoint in Como sticht als erstes eine grosse Landkarte ins Auge. Denn die Flüchtlinge wissen teilweise nicht einmal, wo genau sie sich befinden, geschweige denn wissen sie über ihre Rechte, Asylverfahren, Dublin oder Schengen Bescheid.

Umso ausgelieferter sind sie Gerüchten, Schleppern und Falschinformationen. Diese Unwissenheit ist politisch gewollt, denn wo kein Wille ist, ist kein verlässliches Verfahren. 

Hört auf, zu lügen! 

Dass es keinen Platz, keine Kapazitäten und Kompetenzen für ein geregeltes Verfahren für Asylsuchende gäbe, ist eine glatte Lüge. Wahr ist, dass die Regierungen der Schweiz und der Länder Europas keinen Platz, keine Kapazitäten und kein geregeltes Verfahren schaffen wollen für Menschen wie diejenige in Como.

Das neue Asylgesetz von Bundesrätin Simonetta Sommaruga bewirkt genau das, was eigentlich alle wollten: Schnelle Asylverfahren, schnelles Ausweisen von Nicht-Asylberechtigten.

Trotzdem wird sie ständig angegriffen, ihre Arbeit torpediert, und ein Lega-Polizeidirektor im Tessin behauptet, kurzerhand mal eigenmächtig an der Grenze ein bisschen härter durchzugreifen.

Die europäischen Regierungen sind nicht besser. Trotz anhaltender und immer wieder aufflammender humanitärer Katastrophen tun sie, als wäre es unmöglich, sich auf eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge zu einigen und geregelte Verfahren zu schaffen.

Stattdessen lassen sie die Schengen-Randländer einfach im Stich und schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Es ist nicht, weil die Regierungen es nicht können, sondern weil sie es nicht wollen. Deshalb schläft Senait jetzt auf dem Boden. 

Hört auf, sie zu kriminalisieren! 

Als Senait in Italien ankam, sagte man ihr, sie müsste ihre Fingerabdrücke abgeben. Natürlich gehorchte die schüchterne 16-Jährige den Polizisten. Dass sie jetzt aber deswegen nicht zu ihrem Bruder nach Deutschland kann, versteht sie nicht.

Und wenn sie es dennoch probiert, was sie unter allen Umständen und verständlicherweise immer wieder probieren wird, wird sie zu einer Illegalen, zu einer rechtswidrigen Aufenthalterin, zu einer Kriminellen.

Das Kind wird vor den Polizisten wegrennen und sich vielleicht verletzen, wie ihre Freundin Mounira. Sie wird sich verstecken, untertauchen und schlafen, wo sie halt grad einen Schlafplatz findet. 

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Mounira zeigt ihre Verletzungen. Bild: watson

Menschen auf der Flucht werden zu Kriminellen. In Como, Idomeni, auch im Libanon werden sie entsprechend bewacht. Dabei suchen sie eigentlich Hilfe. 

Hört auf, sie zu entmenschlichen! 

Die Menschen in Como schlafen im Freien auf dem Boden, sie essen auf dem Boden und waschen sich auf der Bahnhofstoilette. Ein Dreijähriger spielt auf einer Decke am Perron mit einer Münze, während daneben ein paar Touristen ihre Reise ins Shopping-Paradies Mailand antreten.

Was soll das?

In Medien und auf Social Media werden diese Menschen – und Senait mit ihnen – als kriminelle Horden dargestellt, die Europa überschwemmen und hier weissichwas anstellen wollen. Kriminalisiert werden sie aber erst, wenn sie angekommen sind. 

Ständig wird kolportiert, dass nur Männer aus Afrika kommen, obwohl so viele Mädchen und Frauen darunter sind. Und die Bilder zeigen auch, dass sie doch Handys und coole Sneakers haben, also so arm gar nicht sein können. 

Ich habe das Mädchen Senait gebeten, mir ihr Gepäck zu zeigen. Es war eine billige Tasche, ein Lederimitat. Darin waren eine Hose, eine Leggins, zwei T-Shirts, zwei Unterhemden, ein wenig Unterwäsche, Binden, zwei Seifen, ein Parfüm, ein billiges Samsung und ein Bild des Erzengels Michael, das ihr ihre Mutter mitgegeben hat. An den Füssen trägt Sensit Converse-Imitate.

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Was Senait besitzt. Bild: watson

Schützt die Kinder!

Senait braucht ein Bett, einen Ort, wo sie sicher ist, eine Jacke für den Herbst und eine erwachsene Person, die ihr erklärt, was sie – ohne Geld und ganz alleine – tun soll.

Kinder haben spezielle Rechte. Gemäss Kinderrechtskonvention haben sie das angeborene Recht auf Leben, und der Staat hat die Pflicht, das Überleben und die Entwicklung des Kindes sicherzustellen.

Weiter heisst es da: «Dem Kind, das als Flüchtling anerkannt ist oder um den Flüchtlingsstatus nachsucht, ist ein besonderer Schutz zu gewähren, und der Staat verpflichtet sich, mit den für die Aufrechterhaltung dieses Schutzes zuständigen Organisationen zusammenzuarbeiten.»

Man könnte meinen, die reiche Schweiz wäre fähig, Kindern diese Rechte zu gewähren. 

Oder versuche das mal einem Kind zu erklären!

Wie können wir das bloss unseren eigenen Kindern erklären? Wie erklären Herr und Frau Schweizer ihrer 16-jährigen Tochter, dass ihre Altersgenossin Senait ungeschützt und alleine auf dem Boden im Park schlafen muss, weil halt niemand sie will?

Wie machen sie ihr klar, dass wir zwar sehr reich, viele sogar viel zu reich sind, wir unsern Reichtum aber trotzdem lieber nicht mit Menschen in Not teilen möchten und uns schrecklich fürchten, dass Senait uns etwas wegnehmen könnte? 

Und wie erklären wir Senait, dass sie wegen einem Abkommen namens Dublin nicht zu ihrem Bruder nach Deutschland kann und stattdessen alleine in irgendeiner Behausung in Italien ein Asylverfahren durchlaufen muss? 

Schaut es euch selber an! 

Como ist nicht weit weg, so wie der Libanon oder Griechenland. Como liegt praktisch vor der Haustür, das behelfsmässige Zeltlager im Park befindet sich unmittelbar vor dem Bahnhof. Du wirst keinen Haufen krimineller junger Männer antreffen, sondern vorwiegend ratlose Kinder.

Und ich bin mir sicher, dass, wenn du diese Jugendlichen nur ansprichst, sie ihre Jacke ausziehen werden, damit du dich darauf setzen kannst, und dich einladen, ihr spärliches Mittagessen mit ihnen zu teilen. 

como

Zmittag in Como. Bild: watson

Also geht selber hin oder kommentiert gegen die Hass-Kommentatoren an. Schreibt Briefe an Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga und spendet. Gebt Asylbewerbern Deutschkurse, unterschreibt Petitionen oder verschenkt ein Lächeln an der Coop-Kasse, fallt eurem Onkel ins Wort, der gerade zu einer Hass-Tirade gegen Flüchtlinge ansetzen will.

Zeigt Herz, keinen Hass.

Diese Kinder haben ihn nicht verdient. 

Hunderte Flüchtlinge stranden am Bahnhof von Como (I)

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425Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • i schwörs 03.04.2017 22:40
    Highlight Highlight Danke für den Artikel! An all die Blitzer und jene, die mit Abkommen, Schengen/Dublin, Bewilligungen, Gesuch ja oder nein argumentieren: wenn Kinder auf Schweizer Grund in Urinpfützen spielen müssen, dann stimmt etwas mit diesem Land nicht mehr. Jeder, der mit patriotischem Stolz auf die humanitäre Tradition, Henri Dunant, etc verweist, und bei Schilderungen wie diesen im Artikel nicht Bauchweh kriegt, und nach Verbesserung schreit, tritt genau diese Vorbilder mit Füssen ins Gesicht. Man kann auf kein Land stolz sein, welches Kinder schlechter behandelt, als dahergelaufene Hunde.
  • Momo11 31.08.2016 08:51
    Highlight Highlight Brief geschrieben. Hoffe, es hilft
  • Xi Jinping 29.08.2016 12:50
    Highlight Highlight Teil 2
    ...getötet geht die Welt unter und alles mögliche wird in Gang gesetzt (Krieg usw) aber sterben 30 Leute in Bagdad gibt's ne kleine Randnotiz in den Medien.
    Ich wünsche mir, dass die westliche Welt ein bisschen beruhigt. Beruhigt im Sinne von der "Angsthaberei" und von der "Angstmacherei" der Medien. Einmal in sich kehren und sich mal in diese Menschen hineinversetzen ... Aber das ist eher Wunschdenken...leider...
  • Xi Jinping 29.08.2016 12:46
    Highlight Highlight (Teil 1)
    Ich frage mich, warum der Westen so Angst hat vor all den Flüchtlingen. Platz ist ja genug da. Kriminalität gibt's überall...ist es schlimmer wenn ein Flüchtling was stiehlt oder ein Schweizer? IMHO ist es schlimmer wenn ein Schweizer das tut...aber egal... ich verstehe einfach nicht ganz, warum sich der Westen so scheut vor den Flüchtlingen...Terrorsiten? Kriminelle?...gibt's auch hier... Ich denke das ganze Terror geplapper wird einfach zu viel aufgebauscht von den Medien...es ist einfach schrecklich. Vorallem von den Amis...bloss stirbt ein Ami bei einem Terrorakt... -> Teil 2
  • andersen 29.08.2016 09:50
    Highlight Highlight Liebe Frau Roth.

    Dieses Kinder weiss, wie man teilt. In Dänemark steht sehr viele Flüchtlingehäuser leer, der Regierung besteht darauf, dass man sie in Zelte unterbringen soll, damit es als Abschreckung dient, gleichzeitig ist Dänemark Weltmeister in Essen wegschmeissen. Die ehm.Staatsminister Helle T.S. ist Schirmherrin von: Safe the Children, ein gute Sache...........damit die Kinder die Würde zubekommt. In der Würde gibt es kein Unterschied.
    Ein Trost für die, die sich überflüssig und wertlos fühlen.
  • Jannabis420 28.08.2016 10:10
    Highlight Highlight Erschreckend, wie auch hier die Stimmung immer weiter zu kippen scheint. Vielen Dank Frau Roth für den guten Artikel.

    Man verhält sich auch gegenüber Italien sehr unsolidarisch, mit der Begründung vom Dublin-Verfahren lässt man die Länder mit Aussengrenzen der EU einfach mit der Situation allein, schickt sogar noch viele Leute dorthin zurück. Wenn man als Land wie die Schweiz von dieser Dublin Regelung nicht auf solch schäbige Weise profitieren würde, würde man sich gegen dieses ungerechte System zur Wehr setzen, die zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber den Flüchtlingen ist echt erbärmlich
  • Hoppla! 27.08.2016 23:28
    Highlight Highlight Aiaiaiai... Bleiben wir doch alle mal etwas rational.

    Es gibt Abmachungen (und Gesetze) und diese sollte man einhalten. Hat man ein Problem damit muss man diese Abmachungen ändern. So simpel ist das. Und ja; die Schweiz ķönnte mehr tun.

    Ich male mir die Welt wie sie mir gefällt klappt meist nicht.
  • Malu 81 27.08.2016 21:01
    Highlight Highlight Die meisten Schweizer und Europäer sind doch
    lausige armselige Egoisten, welche meinen die
    Welt gehöre ihnen. Hinter jedem Flüchtling wird ein Sozial Schmarotzer vermutet, der
    mit allen Tricks versucht sich und seine Familie
    hier einzuschleichen um einen der begehrten
    Luxusplätze in einer Zivilschutzanlage zu ergattern. Die liebenswerten Schweizer zeigen
    dir jeden Tag, wie sie dich hassen und am liebsten hinter Gittern sähen. Die grössten Probleme der Schweizer sind folgende:
    Was soll ich heute kochen und wohin gehen wir in die Herbstferien?
  • retofit 27.08.2016 13:07
    Highlight Highlight Oh, die rechten Blitzis haben "watson" entdeckt...na los denn, auf ein Neues, Ihr Feiglinge.
  • Spooky 26.08.2016 20:50
    Highlight Highlight Seltsam, dass die Schlepper und ihre Hintermänner, für die die Flüchtlinge eine unheimlich ergiebige Geldquelle sind, fast nie erwähnt werden. Da muss sehr, sehr viel einschüchterndes Geld im Spiel sein, dass die Schlepper und ihre Hintermänner in Ruhe gelassen und nicht aus dem Verkehr gezogen werden, und dass nicht einmal Enthüllungsjournalisten näher hinzuschauen sich getrauen, wo das den Flüchtlingen abgenommene Geld hinkommt und gebunkert wird. Vielleicht auf Schweizer Banken? Ist es aus diesem Grunde verpönt, die Schlepper ins journalistische Visier zu nehmen?
  • huerlio 26.08.2016 18:36
    Highlight Highlight Was zur Hölle ist denn hier los?

    An all die Hinterwäldler, Menschenverachter, Ignoranten, Lösungsverweigerer und Rassisten: Schert euch dahin, wo ihr hergekommen seid!

    <3 Watson <3
    • Beutlin 27.08.2016 04:37
      Highlight Highlight Du sprichst mir von der Seele.
  • Nevermind 26.08.2016 18:17
    Highlight Highlight Chance verpasst. Der Westen steht wie ein herzloser, unfähiger Depp da. Die Propaganda der Extremisten erhält neues Futter. Das Elend geht weiter.
  • Hans Jürg 26.08.2016 17:10
    Highlight Highlight Danke Frau Roth. 👏
    • Soli Dar 26.08.2016 21:07
      Highlight Highlight Ja herzlichen Dank!
  • GeorgOrwell 1984 26.08.2016 16:38
    Highlight Highlight Guten Tag Frau Roth, vielen Dank für Ihren wertvollen Beitrag, ich frage mich wo nun all diejenigen sind, die aufspringen und von den Westlichen Werten sprechen, wenn es um Kleidervorschriften und Diskriminierung geht. Entsprechen solche Schandtaten unseren westlichen Werten?

    Die Mentalität "love or Leave it" rechtfertigt solche Schandtaten nicht. Mfg
  • Beutlin 26.08.2016 16:20
    Highlight Highlight Gäbe es irgendwie eine Möglichkeit, in der Kommentarfunktion solch toller Artikel nur die Herzlis zu aktivieren? Anti-hate-filter? Es tut weh, zu sehen, wie auch hier die Stimmung nach rechts kippt. Sicherer Hafen und Zufluchtsort der Empathie alias Watson – das war einmal.
    • Schnapphahn 26.08.2016 20:57
      Highlight Highlight Sicherer Hafen damit sich die Gleichgesinnten nur in der Comfortzone bewegen müssen? Die Leute sollen ihre Gedanken und Meinungen kundtun, auch wenn es nicht zu deiner Vorstellung eines ideologischen Zufluchtsortes passt. Gerade aktuell: Ein Artikel um die Sicherheitslücken beim IPhone zu schliessen- wo bleibt da die Empathie mit den Arbeitsbedingungen der Fliessbandarbeiter? Wenn es um Konsum geht, schaut auch der (empathische) Watsonnutzer nicht mehr so genau hin ;-)
    • Beutlin 27.08.2016 04:14
      Highlight Highlight Ein bisschen komfort zone gehört doch zu den grundbedürfnissen. Oder was ist deiner Meinung nach verwerflich an ein bisschen Bedürfniss nach Komfortzone. Und wie bitte ist dein vergleich mit softwarelücken und taiwanesischen fliessbandarbeitern zu verstehen?

      Deiner Meinung nach ist weniger Empathie besser als keine?
  • Schaeferin 26.08.2016 12:12
    Highlight Highlight Ich mag gar nicht glauben, mit welch einer Arroganz hier mit verbaler Diskriminierung um sich geworfen und pseudo-argumentatorisch der (rechte) Zeigefinger erhoben wird. Als würde über eine komplett andere Spezies gesprochen. Ich wünsche mir fast, die globale politische Lage möge sich kehren und die selbsternannten "Verteidiger" und "Beschützer" Europas und der Schweiz in die Situation zwingen, über die sie sich hier so verachtend und grosspurig äussern. Möge Euch der Wohlstand, den Ihr so ignorant zu verteidigen sucht, ja nie verlassen, denn ohne ihn seid Ihr ärmer als jeder Flüchtling.
    • ottonormalverbraucher 26.08.2016 12:57
      Highlight Highlight Das bildest du dir ein. Wir würden als Flüchtling das nächstbeste Land nehmen um in Sicherheit zu kommen und würden nicht extrawünsche anbringen in welche Stadt wir gerne gehen würden.
    • koks 26.08.2016 17:46
      Highlight Highlight @schaeferin, ich persönlich mag den linken zeigefinger sowenig wie den rechten. und leute die glauben, sie hätten die alleinige wahrheit mit kübeln gegessen und alle anderen sind schlecht/dumm, gehen mir auf den keks.
    • Nevermind 26.08.2016 18:38
      Highlight Highlight Sagt jemand der aus einem Kulturkreis stammt, wo man sich beschwert, dass die Wohnung im Winter nich 24 Grad sondern nur 23 Grad hat?


  • Na 26.08.2016 12:01
    Highlight Highlight Seit Kurzem stelle hier bei den Kommentaren eine negativere Haltung gegenüber der Berichten über die Flüchtlingsthematik fest. Woher kommt das? Würde mich echt interessieren.
    • Kastigator 26.08.2016 14:18
      Highlight Highlight watson wurde in den in den SVP-Verteiler aufgenommen - die Partei schickt einerseits bezahlte Schreiber vor, anderseits hat sie eine Rentnerdrückerkolonne, die Likes und Dislikes verteilt. Sieht man z.B. bei Newsnet gut, wenn sich die Empfehlungen innert kürzester Zeit massiv verändern.
    • Angelo C. 26.08.2016 17:48
      Highlight Highlight Kastigator :

      Das übliche, altbekannte Geschwätz, das verschämt kaschieren soll, dass ein immer grösserer Teil der Bevölkerung heute ganz anders denkt als die eingefleischten Sozis 😂!

      Solche durch nichts BEWIESENEN Behauptungen werden durch oftmalige Wiederholung auch nicht zwingend wahrer.

      Zu behaupten, dass nur SVP-ler eine andere als eine explizit linke Auffassung von der Flüchtlingsproblematik haben, ist eine wahre Lachnummer...

      ....oder aber eine eigentliche Tragik!

    • Na 26.08.2016 18:15
      Highlight Highlight Falls deine Aussage wahr ist, erschrickt mich das sehr. Es unterwandert die Meinungsverschiedenheit verschiedener Plattformen. Es ist bekannt, dass watson ausgewogen bis links berichtet. Wem das nicht gefällt, der soll sich auf anderen Plattformen austauschen. Doch durch dieses Verhalten wird Personen mit einer SVP-abweichenden Meinung eine Plattform weggenomen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whoisanny 26.08.2016 08:30
    Highlight Highlight Von 1939 bis Mitte 50er Jahre nahm die Schweiz unterstützt vom Roten Kreuz 180'000 Kinder aus Kriegsgebieten auf. Viele Schweizer waren damals selbst arm, der Krieg zerrte an uns und die Nahrungsmittel waren rationalisiert.
    UND TROTZDEM.

    In Como schlafen Kinder auf Beton, spielen in Urinpfützen und warten vergeblich. Heute fahren wir Jahr für Jahr in die Ferien, nach Santorini, San Francisco, Puket. Jeder fährt Auto, leistet sich Restaurantbesuche und Davoser Saisonabos.
    UND TROTZDEM.

    Nun soll sich jeder mal in denn A**** kneifen und sich fragen, wie er das vor sich selbst rechtfertigt.
  • Malu 81 26.08.2016 07:57
    Highlight Highlight Wir gehen freiwillig campen und haben Spass
    daran. Die Flüchtlinge müssen campen. Sie wollen nur ein bisschen Sicherheit und Frieden.
    Zum Teil Monate unterwegs.
  • michiOW 26.08.2016 07:48
    Highlight Highlight 😂😂😂😂
    "Nur Journalisten und NGO's informieren richtig"
    Ja genau😂😂😂

    Eher falsche Hoffnung machen und ihnen illegale Wege zeigen ist euer Ding.

    Ach ja und natürlich allen zeigen was für gute Menschen ihr seid.



    Wer diesen Artikel ernst nimmt, aber vor allem für seine Familie, bzw. sein Umfeld schaut, muss sich wegen dir (Rafaela) schlecht fühlen.

    Das Wichtigste ist meine Familie und meine Freunde für mich.
    Danach kommt die Schweiz und dann ich.

    Bin ich jetzt ein schlechterer Mensch als du?
    • Kastigator 26.08.2016 14:18
      Highlight Highlight Ja.
    • michiOW 26.08.2016 14:49
      Highlight Highlight 😂😂😂😂okay für diese trochene Antwort bin ich selbst schuld 😂😂😂
    • äti 26.08.2016 16:22
      Highlight Highlight Du bist kein schlechterer Mensch. Aber übel.
  • nay 26.08.2016 07:26
    Highlight Highlight Danke für diesen Klartext! Grossartiger, wenn auch tragischer, Artikel!
  • Matrixx 26.08.2016 06:17
    Highlight Highlight An alle Hasskommentatore unter und über mir:

    Leckt mich! Mehr hab ich für euch nicht übrig.



    Habe fertig.
    • Dooznelda 26.08.2016 19:04
      Highlight Highlight du sprichst mir sowas von aus der seele
  • Klaus K. 26.08.2016 00:04
    Highlight Highlight Würden die linken Parteien mehrheitsfähige Politik machen, könnten sie längst eine Mehrheit der Bürger im Rücken haben. Und eine entsprechende Flüchtlingspolitik durchsetzen. Aber wer Prioritäten falsch setzt und sich lieber um Anzahl erlaubte Stellungswechsel beim Sex oder höhere Mio-Löhne für Frauen in CEO Positionen oder Süssigkeitenverbot im Znünitäschli einsetzt, bedient halt nur eine winzig kleine Klientel. Auf dem Rücken derer, dies Nötiger hätten.
    • Kastigator 26.08.2016 14:19
      Highlight Highlight Sommarugas Asylgesetzrevision wurde mit Zweidrittelmehrheit angenommen. Was faselst du da?
  • Marco4400 25.08.2016 23:47
    Highlight Highlight Ich finde es immer wieder interessant, wie Leute schreiben, " Hättest du doch ein paar Flüchtlinge mit nach Hause genommen." Ich gehe schwer davon aus, dass diese Personen den Text nicht gelesen haben. Man kann nicht einfach Flüchtlingen mitnehmen. Es geht in diesem Text ja darum das diese Menschen dort festsitzen.
  • RobertQWEC 25.08.2016 21:53
    Highlight Highlight Jetzt mal unabhängig vom Inhalt des Artikels: Das mit "Kinder erleben XYZ" ist übelster Clickbait und moralisch verwerflich.
    Überall liest man, Kinder wären auch dabei gewesen. Logisch können Kinder nichts für die Probleme dieser Welt und sind einfach ausgeliefert, aber aus Kindern werden (meistens) Erwachsene und die sind dann auch nicht besser, als das was heute so rumläuft.
    Es gibt auch viele Erwachsene, die es nicht verdient haben, bspw. in Italien unter Schutt und Asche begraben zu sein.

    Aber unschuldige Kinderaugen auf dem Thumbnail werden geklickt -> Mehr Geld -> Doppelmoral?
    • Klaus K. 26.08.2016 00:08
      Highlight Highlight Ähnlich dasselbe mit Frauenaugen. Man kriegt hier das Gefühl vermittelt, ein Mann wäre etwa einen Viertel so viel wert wie eine Frau. Wie kommt man dazu zu schreiben, dass im Fall auch Frauen unter den Flüchtlingen seien? Spielt das Geschlecht da echt eine Rolle? Selbst in grösster Not noch ein wenig Gender-Bashing druntermischen?
    • Nausicaä 26.08.2016 10:16
      Highlight Highlight Klaus K. Mit klassischem Gender-Bashing hat das nichts zu tun! Die Erwähnung, dass es auch Frauen drunter hat, möchte mit dem Vorurteil aufräumen, dass nur 'junge Männer' kommen, die ja dann meistens, gemäss erwähntem Narrativ, kriminell werden oder sind.
    • Na 26.08.2016 11:58
      Highlight Highlight Dann ist dies ein gutes Beispiel für Clickbait. Nicht jede Headline, die eine grössere Aufforderung zum Lesen hat, ist schlecht.
  • Nausicaä 25.08.2016 21:24
    Highlight Highlight Was ich (immernoch nicht) fassen kann, ist, dass man sich nicht auf eine Verteilstrategie einigen konnte oder dass ein Verteilschlüssel nicht bereits nach 1945 präventativ rechtlich festgelegt wurde. Das ist doch ein Witz!
  • äti 25.08.2016 21:01
    Highlight Highlight Guter Artikel. Danke, auch für den Mut.
  • MiezeLucy 25.08.2016 20:22
    Highlight Highlight Danke!! Einfach nur danke für diese klaren Worte. Leider ist der leidensdruck bei den Verantwortlichen viel zu gering um sich endlich mal aus ihrer scheiß komfortzone raus zu bewegen.
  • Trubadur 25.08.2016 19:55
    Highlight Highlight Ich war auch dort, noch bevor Watson davon berichtet hat (mit Ferienkoffer). Und es war sehr traurig. Viele junge Leute, die nichts mehr haben außer einander. In den Städten Italiens sieht man oft Leute in den Pärken und am Bahnhof, aber da war von weitem zu sehen, dass das was ganz anderes ist. Für superschlauen Kommentare, für: das sei gut so, empfehle ich, mal selber dorthin zu reisen, und den Leuten in die Augen zu schauen. Wenn ihr etwas Herz habt, werdet ihr da was lesen, was ihr wahrscheinlich noch nie gefühlt habt. Es ist ganz nah, und billig mit dem Zug. Und ganz nahe beim Bahnhof!
    • Scott 25.08.2016 21:48
      Highlight Highlight Warum haben Sie denn nicht ein paar junge Männer mit nach Hause genommen?
    • Mdip 26.08.2016 00:18
      Highlight Highlight Scott, Du hast es nicht verstanden.
    • retofit 26.08.2016 07:31
      Highlight Highlight Beam sie doch zu dir hoch, Scotty...
    Weitere Antworten anzeigen
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 25.08.2016 19:36
    Highlight Highlight wenn niemand refugees welcome gerufen hätte, wären sichwr nur noch ein bruchteil unterwegs.
    • Zerpheros 26.08.2016 06:48
      Highlight Highlight Sepp Münggeler sucht ein Herz. Ist eines abgegeben worden?
  • Kwyjibo 25.08.2016 19:13
    Highlight Highlight Das Problem besteht darin, dass man Jahrzehnte lang in Europa eine falsche Asylpolitik betrieben hat: unzählige Wirtschaftsfluechtlinge aus Nordafrika und dem Balkan diskreditierten so ziemlich Alles was nur annähernd nach Asyl tönte. Dementsprechend sind wir jetzt - mit RICHTIGEN Flüchtlingen - desillusioniert.
  • Mulder 25.08.2016 19:11
    Highlight Highlight 1. wer das schweizerische Asylrecht nicht kennt, sollte erst Googlen, dann Kommentieren

    2. Wer noch nie einen Krieg persönlich miterleben musste soll mal die Fres.. halten

    3. Wer nicht in einem Land ohne wirkliche Perspektiven aufgewachsen ist, müsste froh darüber sein und an diesem Glück auch andere teilhaben lassen

    Aber ja, ich weiss, ich linker Idealist verstehe das (eidgenössische) Asylproblem nicht. Verschliesse aus reinem Gutmenschentum meine Augen vor der riesigen Gefahr, für "unsere" Schweiz.

    Danke schon im Voraus für die Blitze, mein grosses Herz wird sie allesamt abwehren!
    • NumeIch 25.08.2016 21:23
      Highlight Highlight Von mir gab es ein Herz.
    • Scott 25.08.2016 21:51
      Highlight Highlight Warum nicht einige Migranten zuhause aufnehmen und so "unsere" Schweiz entlasten?
    • retofit 26.08.2016 07:34
      Highlight Highlight Scheint Dein Lieblingsspruch zu sein, Scotty, oder hast Du etwa nur einen?
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  • stadtzuercher 25.08.2016 18:13
    Highlight Highlight Sehe nicht, weshalb es einen Unterschied machen soll, ob Flüchtlinge weiblich oder männlich sind. Sexism at its best.
    • salliona 26.08.2016 01:17
      Highlight Highlight Ich denke es ist eine Antwort von Rafaela Roth darauf, dass oft von den "jungen, hauptsächlich männlichen Eindringlingen" gesprochen wird, die dann wennmöglich "unsere Frauen vergewaltigen und uns sowieso nur schlechtes wollen".
      deswegen: natürlich spielt's keine rolle, es geht nur drum, den menschen die angst vor dem fremden zu nehmen. Das Fremde, das oft auch noch falsch dargestellt wird.
    • Kastigator 26.08.2016 10:24
      Highlight Highlight Auch dir sei gesagt: Es geht darum, dem rechten Narrativ ("Da kommen nur junge Männer!") die Wirklichkeit entgegenzusetzen. Aber du bist natürlich ganz ein Armer, Unterdrückter - ich habe volles Mitleid mit dir. Muss hart sein, als "Mann" in diesem Land.
  • Linus Luchs 25.08.2016 17:56
    Highlight Highlight Während diese Kinder auf dem Boden schlafen, steht Oberwil-Lieli für den moralischen Bankrott in einem der reichsten Länder der Welt:
    http://www.watson.ch/!597853590
  • Roaming212 25.08.2016 17:03
    Highlight Highlight Träumt ruhig weiter von einer gerechten Welt in der es jedem gut geht und jeder sein Glück ausschöpfen kann. Es ist nun mal bittere Realität und jetzt auf die Tränendrüse drücken bringt genau nichts. Ihr lest diesen Artikel, fühlt euch traurig oder seid aufgebracht. Danach geht ihr schlafen und am nächsten Tag arbeiten und schon ist alles wieder in den Hintergrund gedrängt. Euer Leben steht an erster Stelle, eure Karriere und Familie, und das ist normal und menschlich.
    • Admiral 25.08.2016 19:07
      Highlight Highlight Klar, jeder Mensch schaut zuerst das es ihm und seinen Kindern gut geht, es sei denn man ist Jesus, Märtyrer oder Mutter Theresa! (Hoppla, die letzte war doch nicht wie wir sie uns vorgestellt haben...) aber Jesus würde allen Brot und Fisch herzaubern! Warten wir auf ihn, die Untergangs Sekten prophezeiten dich das er schon bald da sein wird. (Bevor die Welt untergeht)
    • äti 25.08.2016 20:40
      Highlight Highlight es gibt einen Mittelweg. Immer.
    • Herbert Anneler 25.08.2016 21:05
      Highlight Highlight Es sind nicht alle so wie Du!
    Weitere Antworten anzeigen
  • helga 25.08.2016 16:54
    Highlight Highlight Die Schweiz soll und muss mithelfen. Das ist klar.
    Aber in erster Linie ist Italien für die Einhaltung der Menschenrechte auf Italienischem Boden verantwortlich. Italien ist kein 3. Weltland und hat viele, viele reiche Bürger. Gerade um Mailand/Como!
  • thompson 25.08.2016 16:29
    Highlight Highlight Liebe Frau Roth,

    Die arabischen Brüder der Syrer hätten genügend Platz, für solche Menschen.
    Auch in Afrika gibt es genügend Möglichkeiten, sicher und in Freiheit leben zu können.
    Und wenn Unrecht zu Recht wird dann sollte man sich wehren und nicht in eine fremde Kultur flüchten.

    Viele Grüsse Thompson Verteidiger Europas
    • Datsyuk * 25.08.2016 19:57
      Highlight Highlight Verteidiger Europas?
    • Amadeus 25.08.2016 21:25
      Highlight Highlight @thompson
      Sechs Zeilen Herablassung und gefährliches Halbwissen. Vermischt mit Ignoranz und "guten Ratschlägen" für Flüchtlinge.

      Ist das wirklich ihre Vorstellung von Europa verteidigen?
    • thompson 25.08.2016 23:04
      Highlight Highlight Es ist keine Herablassung, es sind Fakten.
      Como beweisst uns allen, dass dieses EU Konstrukt nicht funktioniert.
      Habt ihr den 10vor10 Bericht gesehen? Die katholische Kirche, schafft es als einzige Institution, den gestrandeten zu helfen, jetzt! Ohne Bürokratie. Trotzdem
      Für mich sind alle Wirtschaftsflüchtlinge... Wir brauchen keine Mathestudenten aus Krisenregionen die bei uns nicht mal eine Stifti abschliessen können, mit ihrem Wissen. Wir brauchen auch keine Bauern aus Syrien. Wir können diesen Leuten Schutz bieten, brauchen tun wir sie nicht. Soll doch Frau Roth ein paar aufnehmen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kastigator 25.08.2016 15:39
    Highlight Highlight Gratulation, watson! Ihr habt es nun definitiv in den SMS- und E-Mail-Alarm der SVP geschafft, mit dem sie jeweils ihre Rentnerdrückerkolonne in die Foren schickt, um Likes und Dislikes zu verteilen.
    • JasCar 25.08.2016 19:41
      Highlight Highlight Gibt s das wirklich?
      Ich bin wohl echt einfach zu naiv und gutgläubig (gutmenschig?)
      Woher kommen bei watson plötzlich diese fremdenfeindlichen Kommentare und dieses rechtslastige geblitze?
      Bitte watson, tut was dagegen.
      Ich weiss auch nicht was, denn Zensur wäre wohl der falsche Weg... Aber tut etwaaaaas
    • Herbert Anneler 25.08.2016 21:19
      Highlight Highlight @ JasCar: Die watson-LeserInnen sind ja nicht doof! Irgendwann wird's den Rechts-Postern und SVP-Blitzern verleiden, denn gegen sie gibt es ein wirksames Kraut: wacher Geist (d.h. selber denken), Humor, Ironie, Spott und Phantasie! Das gibt's im watson-Publikum zur Genüge - wehrt euch, denn genau dies ertragen die Rechten nicht! Es ist für sie wie Knoblauch für Dracula... Good luck!
    • sheimers 25.08.2016 22:13
      Highlight Highlight Gefälschte Kommentare erkennt man daran, dass die entsprechenden Schreiber sich meist nur zu einem Thema äussern, dass sie einige Zeit brauchen einen Artikel zu entdecken und dann gleich gehäuft auftreten, um dann plötzlich wieder zu verschwinden. Wer aufmerksam liest merkt den Unterschied zwischen echten und gefälschten Leserbeiträgen sofort.
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  • Snowy 25.08.2016 15:19
    Highlight Highlight Annahme: Die Schweiz lässt alle Minderjährigen einreisen und gibt ihnen Asyl.

    Folge: Noch mehr Minderjährige werden zu einer Migration bewogen.

    Der Bericht lässt einen im Glauben, im Como seien v.a. Frauen und Kinder aus kriegsversehrten Gebieten gestrandet...das Gegenteil ist der Fall: Der Grossteil sind junge Männer aus Schwarzafrika.
    • Louie König 26.08.2016 08:54
      Highlight Highlight @Snowy: Warst du dort? Hast du diese "jungen Männer aus Schwarzafrika [ein ekelhafter Begriff aus Kolonialzeiten btw.]" gesehen? Oder verlässliche Quellen? Oder eine Ahnung, wie viel Quatsch du verzapfst?
    • Snowy 26.08.2016 13:18
      Highlight Highlight @Louie: Nein, aber in vielen Ländern Afrikas (U.a Marokko, Tunesien, Libyien, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Elfenbeinküste). Du auch? Mach mal halblang.
      Hier die Quelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/07/blank/key/01/04.html
      Google hilft.
      @Zaafee: Deiner Meinung.
    • Louie König 26.08.2016 14:41
      Highlight Highlight Glückwunsch, Snowy, ich habe aber von Como gesprochen, da deine Behauptung, es seien grösstenteils junge Männer, nicht Frauen und Kinder, vor Ort, sich auf Como bezieht, was deine tolle Statistik im Link ebenfalls nicht untermauert. Mach also lieber du mal halblang.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 25.08.2016 15:02
    Highlight Highlight Die Wut von Frau Roth ist unbegründet. Das GWK setzt nach Jahren des Rechtsbruchs endlich das Dublin-Abkommen um.
    Wenn es Frau Roth und anderen Linken nicht passt, dann können sie sich ja für die Kündigung des Abkommens einsetzen.
    • Kastigator 25.08.2016 15:20
      Highlight Highlight Wir sind, auch wenn dir das Wort fremd ist, immer noch ein Rechtsstaat. Und die Kompetenz, über Asylanträge zu entscheiden, liegt beim Staatssekretariat für Migration und nicht beim GWK. Auch in Dublin-Fällen. Bitte informiere dich zumindest minimal.
    • Daniel Caduff 25.08.2016 15:21
      Highlight Highlight Im Moment steht da zumindest "Aussage gegen Aussage". Das Dublin-Abkommen besagt eben genau nicht, dass das GWK eigenmächtig Asylsuchende zurückweisen darf / an der Einreise hindern darf.

      So oder so, muss jeder Einreisende einem Erstaufnahmezentrum zugeführt werden. Da wird das Asylgesuch geprüft. Erst durch diese Prüfung kann festgestellt werden, ob eine Person gemäss Dublin-Abkommen wieder in den Erstaufnahmestaat überstellt werden kann. Verschiedene Medienberichte der letzten Tage wecken Zweifel, ob das in jedem Fall so gemacht wird. http://bit.ly/2biTa5N
    • TaCu 25.08.2016 15:42
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man auch bedenken, dass das GWK nicht für die Beurteilung von Asylanträgen zuständig ist?? Wer handelt hier nun rechtsbrüchig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 25.08.2016 14:52
    Highlight Highlight Guter Artikel. Danke.
    Der titel könnte auch lauten:
    SCHWEIZER GRENZE IST, WO KINDER AUF DEM BODEN SCHLAFEN. DANK DIR, SVP.
    • atomschlaf 25.08.2016 15:13
      Highlight Highlight Nicht ganz. Die SVP war gegen Schengen/Dublin.
    • ottonormalverbraucher 25.08.2016 17:08
      Highlight Highlight Scheiss SVP, aber die SVP kann genau nichts dafür, dass diese Leute nicht in Italien Asyl beantragen. Wer in Not ist schaut zuerst, dass er in Sicherheit kommt. Familienzusammenführung kann danach immer noch geschehen. Dafür gibt es ja auch die entsprechenden Rechte und Gesetze.
    • Datsyuk * 25.08.2016 19:59
      Highlight Highlight Wer hat die Abschaffung des Botschaftsasyls vorangetrieben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beutlin 25.08.2016 14:30
    Highlight Highlight Tolle Artikel Rafaela! Hesch es güäts Härz und vo denu brüüchtis meh. Vode andru heiwer gnüeg..
  • Peter Wolf 25.08.2016 14:22
    Highlight Highlight Danke, danke Rafaela. Es scheint mir fast, dass watson tatsächlich die letzte Stimme von Mitmenschlichkeit und Empathie in den Medien ist - inmitten einer Kakophonie von Abwehr, Hetze und Hass. Mit dem letzten Satz nimmst Du auf, was der Aargauer Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg vor einem Jahr am "Aufstand der Anständigen" treffend formulierte: Wir brauchen jetzt kühle Köpfe und warme Herzen. In der Realität geben hitzige Köpfe und kalte Herzen den Ton an. Ich schäme mich für meine Schweiz, dass wir so etwas zulassen.
  • Adrian Schafer 25.08.2016 14:00
    Highlight Highlight [...]Umso ausgelieferter sind sie Gerüchten, Schleppern und Falschinformationen. Diese Unwissenheit ist politisch gewollt, denn wo kein Wille ist, ist kein verlässliches Verfahren.[...]
    Wobei die korrekten Informationen gerade heutzutage und mit den gegebenen Medien auf den entsprechenden Kanälen freilich frei abruf- und vermittelbar sind oder zumindest sein sollten - Aufklärungsarbeit sollte aber auch viel eher, also vor Ort geleistet werden, noch bevor sich Menschen auf gut Glück mit falschen Vorstellungen und Erwartungen auf solch eine weite, beschwerliche und oftmals Reise begeben.
    • peeti 25.08.2016 15:02
      Highlight Highlight ...weil dann die Menschen trotz Krieg oder wirt. Aussichtslosigkeit lieber zuhause bleiben? Ich glaube die sind sich den Schwierigkeiten einer Flucht ziemlich bewusst. Aber die push-Faktoren sind halt stärker...
    • Jonasn 25.08.2016 17:04
      Highlight Highlight Und wie gut ist dein arabisch so? Oder Farsi? Denn du scheinst davon auszugehen dass jeder alle europäische Sprachen spricht und somit Bescheid weiß über alle konkreten asylgesetze in der Schweiz, in Frankreich, England, Italien. Oder glaubst du alles davon ist im Detail korrekt übersetzt frei zugänglich?
    • Adrian Schafer 26.08.2016 12:05
      Highlight Highlight @ Jonasn
      Wie es um meine (nicht bestehenden) Arabisch- oder Farsi-Kenntnisse steht, darum geht es hier doch nicht. Mein Kommentar sollte eher als angedeuteter Aufruf dazu verstanden werden, dass sich die scheinbar durchs Band bedingungslos hilfsbereiten, privilegierten Diesseitigen - allesamt gebildet, aufgeklärt, weitgereist, warm- und barmherzig - auch darum Gedanken machen, wie man beispielsweise dem Leid einer traumatisierenden Odysee vorbeugen kann, wenn die Chancen auf Asyl letztlich klein sind oder - schlimmstenfalls - in der Reise selbst und damit verbundenen Ereignissen gründen...
  • Pointer 25.08.2016 13:52
    Highlight Highlight Das haben wir der Annahme des Dubliner-Überinkommens zu verdanken. Die Grenzwächter machen also nur ihren Job. Ohne dieses Übereinkommen könnten wir die Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen.
    • Qui-Gon 25.08.2016 15:05
      Highlight Highlight und ungeniert nach Deutschland weiterschieben...
    • Kastigator 25.08.2016 15:22
      Highlight Highlight Asylanträge werden vom Staatssekretariat für Migration geprüft, nicht vom GWK! Das könnte man wissen ...
    • Jonasn 25.08.2016 17:06
      Highlight Highlight Das Dublin Abkommen war nie gedacht für einen solchen Strom und ist überhaupt nicht angemessen hierfür. Denn es würde bedeuten, dass ALLE Flüchtlinge nur in Griechenland oder Italien bleiben dürfen. Was zu einem Kollaps der beiden Staaten führen würde. Was wiederum weder im Sinne der EU noch in deinem privaten Sinne sein dürfte.
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  • saintjulians 25.08.2016 13:52
    Highlight Highlight "Alle in der Diaspora" - das ist das Problem. So wird Afrika zerstört. Die Eliten wollen es so. Afrika wird leergefischt, die Landwirtschaft kaputt gemacht, im Nahen Osten toben seit Jahren grauenvolle Kriege. Die "Kinder in Como" sind die Spitze des Eisbergs. Es warten Millionen - das Elend dieser Menschen ist unvorstellbar.

    Der Artikel ist mir zu einsilbig. ZITAT:
    «Es war eigentlich alles gut, bevor die Schweiz die Grenze zumachte.»
    Es ist nicht "die Schweiz". F + A haben zugemacht, Deutschland will nicht. "Wir schaffen das" ist vorbei. Viele Asylbewerber wollen aber dorthin.

  • Denk nach 25.08.2016 13:33
    Highlight Highlight Es hilft leider keinem Kind, aber hier sieht man auch wie sträflich Italien von der EU alleine gelassen wird.

    Auch wenn niemand nach Deutschland über die Grenze kommen würde, würden in CH keine Kinder am Bahnhof schlafen.

    Die Italiener sind einfach überfordert.

    Solange nur CH die 900 Flüchtlinge wie vereinbart übernimmt, und die restlichen 160 ' 000 unterteilt bleiben wird sich daran auch nichts ändern.

    @Watson, es wäre toll wenn ihr mal einige Statistiken bringen würdet (% negative asylgesuche, % untergetauchte, ausschaffungshaften, dublinfälke)... Einfach mehr Fleisch am Knochen!
    • Maett 25.08.2016 15:16
      Highlight Highlight @Denk nach: was soll Italien machen, wenn sich die Kinder (und auch alle sich in Como befindlichen Flüchtlinge) nicht registrieren lassen wollen? Die heutigen wischiwaschi-Gesetze erlauben kein Durchsetzen der eigenen Regeln, und so entstehen dann halt solche Illegalen-Lager, die es nicht gäbe, wenn die Leute sich - wie vorgesehen - dem Asylprozess stellen würden.
    • Denk nach 25.08.2016 18:08
      Highlight Highlight Praxis in der Schweiz ist, das die Leute aufgegriffen, kontrolliert, befragt und gegebenenfalls in das zuständige Dublin Land geschickt werden (falls ein Dublin Fall vorliegt), oder einen asylantrag stellen können. Dann kommen sie in eine Unterkunft, bis das Gesuch bearbeitet ist.

      Das sollte Italien machen! Wenn es die Ressourcen hätte.
    • Denk nach 25.08.2016 18:10
      Highlight Highlight Wenn es ein Dublin Fall ist, kommen sie in der Schweiz in Ausschaffungshaft.
  • sheimers 25.08.2016 13:29
    Highlight Highlight Die Probleme entstehen da wo die Grenzen zu sind, nicht da wo sie offen sind.
  • Paesq 25.08.2016 13:27
    Highlight Highlight @Watson: Ein Bericht über eure Besucherzahlen wäre auch mal interessant. Man kann ja doch schon seit einer gewissen Zeit einen Rechtsrutsch in den Kommentaren feststellen (Nicht unbedingt in den Kommentaren selbst, aber bei den Blitzen und Herzchen)
    • Pana 25.08.2016 15:26
      Highlight Highlight Blitzen können auch nicht registrierte Besucher. Bei viel geteilten Artikel wie diesem, hast du dann natürlich nicht mehr nur die gewohnte Community anwesend.
    • stadtzuercher 25.08.2016 18:17
      Highlight Highlight Paesq, wer gute Argumente hat, dem können Blitze und Herze egal sein.
  • maxi 25.08.2016 13:25
    Highlight Highlight Schade um como...war mal schön dort...
  • kaiser 25.08.2016 12:45
    Highlight Highlight Seit 2007 auf dem letzten Platz was Pressefreiheit angeht (Reporter ohne Grenzen). Mausarm durch Planwirtschaft. Christen werden verfolgt (Rang 3 auf dem Index von Open Doors). Ein repressives Einparteienregim seit 20 Jahren. Wer würde so leben wollen? Geschätzt mehr als die Hälfte der Menschen in Eritrea sind Kinder und Jugendliche - sie haben also nichts anderes erlebt. Es wird auch geschätzt, dass die Bevölkerung in Eritrea von heute 6 Mio. bis ins 2050 auf 50 Mio. Menschen wachsen wird (keine Verhütung etc.). Der Flüchtlichsstrom wird nicht abreissen. Was tun?

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  • Hüendli 25.08.2016 12:12
    Highlight Highlight Es ist ein so komplexes, trauriges und verzwicktes Thema und ich weiss eigentlich nicht, was schreiben, deshalb nur zwei Versatzstücke und meine Gedanken dazu.

    «Es war eigentlich alles gut, bevor die Schweiz die Grenze zumachte.» - gut hiess in dem Fall: Aus den Augen und dem Sinn der Einwohner von Como, St. Florian lässt grüssen.

    "Die Kinder-Flüchtlinge in Como sagen, sie würden von den Grenzwächtern zurückgeschickt, auch wenn sie einen Asylantrag in der Schweiz stellen wollten." - Wenn die Flüchtlinge in Italien pflichtgemäss erfasst wurden, dürfen sie gemäss Dublin-Regeln tatsächlich...
    • Hüendli 25.08.2016 14:48
      Highlight Highlight …keinen Asylantrag in der Schweiz stellen. Natürlich unfair gegenüber Italien, aber eigentlich das Problem der EU. Die Schweiz übernimmt in den nächsten Wochen freiwillig hunderte Flüchtlinge aus Italien und Griechenland. Hier ist die EU schlicht ein zahnloser Tiger; die querschiessenden osteuropäischen Staaten als Profiteure der Personenfreizügigkeit und Subventionsempfänger müssten mit Sanktionen belegt werden.

      Ganz allgemein, auch wenn ich Rafaelas Verzweiflung anhand all des Leids nachvollziehen kann: Moralisierung kann auch kontraproduktiv wirken. Und 16-jährige sind keine Kinder mehr.
    • Kastigator 25.08.2016 15:24
      Highlight Highlight Nein, nicht vom GWK, sondern vom Staatsekretariat für Migration. Die rechtliche Lage ist hier klar.
  • Hops 25.08.2016 12:06
    Highlight Highlight Als gäbe es ein Mensch, der am Morgen aufsteht und es toll findet Flüchtling zu sein! Wir können uns das nicht mal ansatzweise vorstellen, was es heisst, flüchten zu müssen, die Familie im Krieg zu verlieren. Ich konnte nie verstehen, warum niemand den Juden half, als Sterne an Kleider genäht und Grenzen geschlossen wurden. Heute bin ICH ein Teil jener Menschen, die nichts unternimmt. Ich spende zwar Kleider und Geld, mag aber keine Artikel mehr lesen und keine schlechten News mehr hören. Ich schäme mich abgrundtief. Wie muss es sein, nach der Hölle auf Hass und Ablehnung zu treffen? #mehliebi
    • Anam.Cara 26.08.2016 07:30
      Highlight Highlight Danke Hops. Dir hätte ich gerne mehrere Herzchen gegeben.
  • zeromg 25.08.2016 11:46
    Highlight Highlight Das nenne ich Mal ein guter Artikel. DANKE Rafaela
    #NewsUnfucked
  • BRO 25.08.2016 11:31
    Highlight Highlight Man nehme alle Artikel aus den Medien wie NZZ, AZ, 20min, Blick und Tagesanzeiger und fasst alle zusammen und schreibt danach in die entgegengesetzte Richtung und schon hat man einen Watson-Artikel. Watson: Hauptsach andersch
    Aber trotzdem, guter Beitrag! Mehr zu geben ist richtig. Aber der Kapitalismus hat uns alle im Schwitzkasten. Aber so reich (wie alle im Ausland behaupten) fühle ich mich trotzdem nicht.
    • Firefly 25.08.2016 12:14
      Highlight Highlight Hmm ich dachte das sei das Credo der Weltwoche!?
    • Bruno Sigrist 25.08.2016 13:22
      Highlight Highlight Genau bro... befinden uns meistens auf der politischen linie mit der baz und der weltwoche. Oder sind die nochmals anders? :-)
    • Sillum 25.08.2016 13:25
      Highlight Highlight Du hattest aber gerade noch Schwein, lieber Bro. Solche Kommentare werden sonst von Watson konsequent zensiert. Natürlich auch diesen hier!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hackphresse 25.08.2016 11:20
    Highlight Highlight Mal ne Frag an die tollen Kommentatoren, die meinen dass die Asylanten dort bleiben sollen wo sie gestrandet sind.
    Angenommen die Schweiz verfällt in einen Bürgerkrieg oder die Linken übernehmen die Macht und verfolgend die armen armen rechten und sie müssen fliehen. Der Letzte Angehörige den sie haben lebt im US-Staat Colorado. Die USA (wären sie so zwrsplittert wie die EU) verlangen von ihnen aber in Delaware Asyl zu beantragen und lassen sie nicht weiter. Ihr seit verzweifelt und allein in einem fremden Land wo euch fast nur Hass & Abneigeng entgegenschlägt. Ganz ehrlich! Was macht ihr?
    • Maett 25.08.2016 14:00
      Highlight Highlight @Hackphresse: warum sollte ich in den USA einen Asylantrag stellen, wenn hier Bürgerkrieg wäre? Ich würde ihn in Österreich stellen.
    • mein Lieber 25.08.2016 14:18
      Highlight Highlight Anhand der Blitzer zu deinem Kommentar ist davon auszugehen dass es den Blitzenden an Empathie oder Verstand mangelt.
    • ottonormalverbraucher 25.08.2016 14:43
      Highlight Highlight Bei Krieg bin ich froh wenn ich in einem sicheren Land so schnell wie möglich Schutz und ein Dach über dem Kopf erhalte. Es käme mir nicht in den Sinn zu verlangen an eine bestimmte Destination zu gehen. In einem zweiten Schritt würde ich schauen, dass ich selbst Fuss fassen kann und nach Möglichkeit, wenns nötig ist, zu einem Verwandten zu kommen. Aber ich erwarte doch nicht, dass meine Extrawünsche beachtet werden, wenn die Schutzbietenden Länder mit Hunderttausenden von Leuten überfordert sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • a-n-n-a 25.08.2016 11:19
    Highlight Highlight Danke Rafaela umd danke watson für diesen Artikel! #RefugeesWelcome
    • Stachanowist 25.08.2016 12:04
      Highlight Highlight Die Refugees sind welcome. Aber dafür müssen sie an der Grenze einen Asylantrag stellen.
    • Sillum 25.08.2016 13:26
      Highlight Highlight Wenn Watson Mitarbeiter einander loben!
    • Kastigator 25.08.2016 15:26
      Highlight Highlight Stachanowist, das Problem liegt ja gerade darin, dass das GWK von Maurer offenbar den Auftrag bekommen hat, keine Leute mehr einen Antrag stellen zu lassen. Und das ist klar widerrechtlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 25.08.2016 11:12
    Highlight Highlight Die Reichen und ihre Vasallen raffen immer mehr Geld.
    Arbeit (Automatisierung) wird es in Zukunft immer weniger geben.
    Die Bevölkerung der Erde wird munter weiterzunehmen.
    Die Unzufriedenheit von Milliarden von Menschen wird stetig weiter steigen.
    Durch diese wuchernde Unzufriedenheit werden weitere Kriege entstehen.
    Was wir bis jetzt sehen, ist vielleicht erst ein laues Lüftchen...

    Ja, schlimme Zustände, die all die Flüchtlinge zu ertragen haben. Die Politik scheint am Anschlag.


  • ElendesPack 25.08.2016 11:04
    Highlight Highlight Ist das nicht auch die italienische Grenze dort? Oder gibt's bei Grenzen seit Neuestem nur eine definierte Seite?
    • Baba 25.08.2016 11:15
      Highlight Highlight Es sind aber die Schweizer Behörden, die diese Menschen nicht ein- oder durchreisen lassen! Insofern sind wir Schweizer tatsächlich in der Pflicht.

      Mit Ihrer Frage zeigen Sie beste EU-Haltung "die Anderen sollen doch...", obwohl ich mir fast vorstellen kann, dass Sie sich 'Eidgenosse' nennen.

      Danke Rafael Roth für diesen unter die Haut gehenden Bericht!
    • ElendesPack 25.08.2016 12:02
      Highlight Highlight Baba, Sie können sich sicher ganz viel vorstellen, wenn der Tag lang ist. Ob Sie damit richtig liegen, wage ich aber zu bezweifeln. Historische Berichtigung: Heute kann man kein Eidgenosse mehr sein, da die Eidgenossenschact 1848 vom schweizerischen Bundesstaat endgültig abgelöst wurde.

      Und die italienischen Behörden lassen die Leute auf dem Boden schlafen und bauen kein Luxus-first-class-Zeltlager.
      Vielleicht agieren beide Seiten so, weil es keine gültigen Asylanträge gibt und weil niemand die Leute hierher bat?
    • NWO Schwanzus Longus 25.08.2016 12:02
      Highlight Highlight Es gibt keine Pflicht Leute Reinzulassen. Falls ihr es immernoch nicht kapiert Schweden, Deutschland und andere Länder die Grosszügig Menschen aufnehmen sind am Anschlag. Ihre Stabilität ist in Gefahr. Glaubt nicht das nur weil Jemand 1000 km nach Europa braucht sich auch integrieren wollen.
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  • The Punisher 25.08.2016 11:02
    Highlight Highlight jeder mensch der in der schweiz steuern zahlt,spendet für diese bedauernswerte menschen. und schämen muss ich mich auch nicht,wenn ich mehr als zwei monatslöhne im jahr steuern bezahle.
    • The Punisher 25.08.2016 17:00
      Highlight Highlight nicht viel verdiene aber im kanton bern wohne...
    • The Punisher 25.08.2016 17:16
      Highlight Highlight ist mir sehr wohl klar für was alles die steuergelder ausgegeben werden. (übrigens Benot noch für mehr als du geschrieben hast...)
  • Lowend 25.08.2016 10:39
    Highlight Highlight Dieser Artikel muss geteilt und geteilt und geliked und geliked werden!
    Endlich mal eine Stimme der Menschlichkeit in diesem reichen Land, dass sich dauernd aus seine Verantwortung stehlen will, weil ein Milliardär und seine Entourage des Hasses die Schweiz seit Jahrzehnten mit ihrer Propaganda überschwemmen, so dass man das Gefühl haben musste, alle Schweizer seien derart böse und widerliche Menschen, denen es total egal ist, dass vor ihren Grenzen Frauen und Kinder im Elend fast krepieren müssen!
    Herzlichen Dank Rafaela Roth! Ihr menschliches Manifest hat wahrlich einen Preis verdient!
    • TheMan 25.08.2016 14:06
      Highlight Highlight Lowend, kannst du beweissen, das die SVP, Ausländer hasst? Nein. Den Kriminelle Ausländer Ausschafen, Wahren Flüchtlinge Asyl bieten und Scheinflüchtlinge Ausschafen und Regulierung von Zuwanderung hat nichts mit Hass zu tun. Somit ist Ihre aussage eine Lüge. Nur weil sie andere Meinung nicht akzeptieren können, Hassen Sie die SVP. Sie hätten lieber eine SP-Diktatur, stimmts? Lieber die Schweiz Billig verkaufen
    • Maett 25.08.2016 14:06
      Highlight Highlight @Lowend: wie hätten Sie's denn gerne? Sollen wir jetzt illegale Durchreisen gutheissen? Sollen wir Flüchtlinge in einem nicht zu bewältigendem Ausmasse aufnehmen, um weitere Mittelmeer-Überfahrten zu legitimieren, so dass das Problem erst Recht nicht mehr zu lösen ist?

      Wozu unterzeichnen wir überhaupt noch Verträge und versuchen Sie einzuhalten, wenn dann eine nicht unbedeutende Anzahl von Schweizer Bürgern (die sonst andere immer gerne auf die nötige Vertragseinhaltung hinweisen) sich gegen die Einhaltung von gemeinsam aufgestellten Regeln ausspricht?
    • Team Love for all 25.08.2016 16:19
      Highlight Highlight Beängstigend, diese vielen Blitze... :(
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  • Waltraud 25.08.2016 10:26
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Bitte übersetzen, damit auch die Hardliner der UDC und andere Gleichgesinnte in der Romandie ihn lesen und verstehen können. Obwohl ich das Letztere bezweifle...
  • Herbert Anneler 25.08.2016 10:14
    Highlight Highlight Ein eindrückliches Manifest. Danke!!!
  • okey 25.08.2016 10:05
    Highlight Highlight Die EU und auch die Schweiz ist in Sachen Flüchtlinge ein jammer haufen. Und wir verlieren unsere Glaubwürdigkeit in Sachen Menschenrechte zu recht. In Europa herrsch immer noch eine vermeidungs Flüchtlingspolitik die zuerst darauf setzt das möglichst viele auf dem Weg nach Europa sterben. Europa tötet auf diese weise seit Jahren Millionen Menschen tötet. Der einzige Weg ist eine vereinte Flüchtlingpolitik ganz Europas. Mit einem Verteilschlüsse und einem Flüchtlingsfond und die Flüchtlinge werden legal vor ihrem Land oder Nachbarland nach Europa gebracht (Botschafts Asyl..)
    • okey 25.08.2016 11:10
      Highlight Highlight Das stimmt natürlich aber man kann vor Ort dan ja auch besser herausfinden ob man asyl geben soll oder nicht. Von der Schweiz aus ist das schwer. Bei einem negativen Entscheid sind die Leute ja dan auch aufgeschmissen da sie im moment all ihr Geld für den Weg nach Europa ausgeben
    • sheimers 25.08.2016 13:36
      Highlight Highlight Ich denke auch, es wäre besser wenn die Leute VOR der Reise wüssten, ob sie eine Chance auf Asyl haben. Das würde auch bei uns die Kosten senken und vor allem den Schleppern das Geschäft verderben. Wer auf der Botschaft Asyl bekommt kann legal das Linienschiff nehmen.
  • Flint 25.08.2016 10:02
    Highlight Highlight Solche Artikel sind enorm wichtig damit die Politik hinsieht. Für meinen Geschmack wird über Como zuwenig berichtet. Auch das TV (SRF) sollte sich der Sache öfters wodmen. Jonas Projer - SRF Arena - wird dies am Freitag Abend jedenfalls tun. Watson schreibt ja Bestim t wieder eine Zusammenfassung?

    Generell fehlen mir auch Berichte aus Eritrea. Das Land sollte viel mehr beleuchtet werden. Es gibt viele arme Länder, aber wenn Leute massenhaft fliehen, dann stimmt doch etwas nicht. Dort unten sollte man sich mal einmischen.
    • Flint 25.08.2016 11:43
      Highlight Highlight Warum wird mein Kommentar v.A. geblitzt? 😮 Begründungen?
    • peeti 25.08.2016 15:19
      Highlight Highlight Dort unten (und wir sind oben?) sollte man sich mal einmischen? Machen wir ja die ganze Zeit - politisch und wirtschaftlich. Aktuell siehst du wieder mal das Ergebnis unserer Einmischung.
      Und projer wird sicher wieder schön auf Panik machen (die Flüchtlinge kommen!!!)
  • Kastigator 25.08.2016 10:02
    Highlight Highlight Danke, Rafaela!
    • Kastigator 25.08.2016 14:47
      Highlight Highlight Bislang 86 Blitze für einen Kommentar, in dem schlicht der Reporterin gedankt wird, dass sie einen Augenschein genommen hat und uns einen Eindruck vermittelt. Und das bei watson. Sorry, Rechte, ihr habt null Glaubwürdigkeit mehr.
  • NumeIch 25.08.2016 09:59
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Was an unserer Landesgrenze gerade passiert, ist eine Schande für die Schweiz. Es ist traurig, dass unser schönes Land nicht Willens ist Menschen in Not zu helfen.
    • Stichling 25.08.2016 14:35
      Highlight Highlight Wieso Schande? Die Schweiz hält sich an internatioale Abkommen. Das fordern die Linken doch so vehement in Sachen Menschenrechte. Gilt das in anderen Belangen nicht?
  • Rheina 25.08.2016 09:52
    Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag. Ich habe keines der Flüchtlingslager mit eigenen Augen gesehen. Aber auch ich habe genug. In den Aussagen von Norman Gobbi war das unausgesprochene interessant (Tagesgespräch SRF): Wer an der Grenze DEUTLICH Asyl verlange... Deshalb sieht unser Recht Zeit für Gespräche mit Übersetzung/Rechtsvertreter vor, damit die Gründe seriös geklärt und entsprechend gehandelt werden kann. Ist nicht die Aufgabe des Grenzwachtkorps.
  • Admiral 25.08.2016 09:49
    Highlight Highlight Sehr bewegendes Artikel! Ich würde das Mädchen zu mir nehmen und bei mir wohnen lassen. Nur hab ich 1 Zi wohnig... Oder hier irgendwo im Dorf bei Bauer leben la, die könnten mithelfen, Kühe melken, misten, und bekommen dafür Schlafplätze und essen. Wie bei work and Travel. Wär das was?
    • Asmodeus 25.08.2016 10:27
      Highlight Highlight "irgendwo im Dorf bei Bauer leben la, die könnten mithelfen, Kühe melken, misten, und bekommen dafür Schlafplätze und essen"

      Klingt gut. Nur tat es das damals auch bei den Verdingkindern.

      Ich hätte die grosse, und vermutlich nicht unrealistische, Befürchtung, dass sich einige der Bauern einfach Asylbewerber als Sklaven halten würden.
    • The Punisher 25.08.2016 10:53
      Highlight Highlight was für ein schlechtes bild von schweizer bauern haben sie denn... es sind nicht schlechte menschen.
    • Asmodeus 25.08.2016 11:04
      Highlight Highlight Die Eltern meines Schwagers haben einen Bauernhof und das sind wunderbare Menschen.

      Aber trotzdem sind die Verdingkinder eine Tatsache. Und es gibt garantiert zig Bauern die Asylbewerber und Flüchtlinge als Sklaven missbrauchen würden.
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  • Der Zahnarzt 25.08.2016 09:46
    Highlight Highlight Appell an Watson: WIR MÜSSEN DIE GRENZEN ZUMACHEN! Sonst kommen noch mehr SVP-nahe Flüchtlinge wie eine Flut von blick.ch und 20minutistan zu uns herüber. Muss ich darauf hinweisen, dass diese wegen fehlender Intelligenz und Menschlichkeit bei uns hier schwer integrierbar sind? Dass die es sich einfach in unserem hohen Niveau bequem machen wollen! Unnötig zu erwähnen, dass es darunter auch Dschihadisten des Neoliberalismus und Rechtspopulismus hat, die in SVP-nahen PR Agenturen ausgebildet wurden!
    • samsungler 25.08.2016 10:11
      Highlight Highlight Was läuft den mit dir falsch? Jeder darf seine meinung haben.
    • Kii 25.08.2016 10:35
      Highlight Highlight Jep, und jeder mensch solte frei sein!
    • S.Fischer 25.08.2016 11:18
      Highlight Highlight @samsungler

      Juristisch ja, es will hier ja auch niemand jemanden dafür verklagen.

      Ich habe aber auch meine Meinungsfreiheit und meine Meinung ist, dass die Meinung dieser Leute scheisse ist.

      Jeder darf seine Meinung verbreiten, aber Watson dürfte ihnen die Plattform dazu entziehen, denn es ist ihre Plattform und sie dürfen entscheiden was hier verbreitet wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 25.08.2016 09:45
    Highlight Highlight "Wie erklären Herr und Frau Schweizer ihrer 16-jährigen Tochter, dass ihre Altersgenossin Senait ungeschützt und alleine auf dem Boden im Park schlafen muss, weil halt niemand sie will?" - Sie muss ja nicht dort schlafen, weil niemand sie will, sondern weil Sie keinen Asylantrag im Land stellen will (vielleicht auch gar keine Berechtigung dazu hat). Stattdessen aber lieber auf dem illegalen (also strafbaren) Weg migrieren möchte. Logisch kann das die Schweiz nicht unterstützen. Es würde so ziemlich gegen jedes gesetzte Recht verstossen.
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:14
      Highlight Highlight @demokrit: nur wissen das die Kinder in Como nicht. Wie der Artikel darlegt, wollen sie z.B. zu ihren letzten verbliebenen Familienangehörigen in Deutschland. Das hat nichts damit zu tun, dass sie den illegalen Weg wählen wollen. Sondern eher damit, dass sie nicht verstehen, warum sie gestrandet sind.
    • Herbert Anneler 25.08.2016 10:24
      Highlight Highlight Hoi Demokrit, zwischen Gesetz und Gerechtigkeit bzw. Menschlichkeit gibt es einen Unterschied. Gesetz heisst nicht automatisch Gerechtigkeit. Derjenige US-Soldat, der als Einziger im My Lai-Massaker (Vietnam) nicht Frauen und Kinder umbrachte, hätte von Gesetzes wegen als Befehlsverweigerer exekutiert werden müssen. Glücklicherweise siegte dann doch die Gerechtigkeit über das Gesetz!
    • demokrit 25.08.2016 10:49
      Highlight Highlight Tja, der Rechtsstaat ist schon was blödes, jedenfalls, wenn er meiner Meinung widerspricht, oder? Dennoch: Auch ich muss mich an ihn halten. Wenn ich bei rot über die Strasse gehe, kann ich gebüsst werden. Was Gerechtigkeit ist, ist keineswegs gesetzt, schauen Sie sich die Sache einmal konsequentialistischer und weniger Gesinnungsethisch an. My Lai ist ein schlechtes Beispiel, weil: Ein klares Kriegsverbrechen wider das Kriegsrecht.
      Und oh, die wissen dank unserer vernetzten Welt bestens Bescheid, insbesondere auch gerade darüber, welches Land die höchste materiellen Subventionen ausrichtet.
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  • Illyria & Helvetia 25.08.2016 09:43
    Highlight Highlight Es ist enttäuschend zu sehen, wie auch jetzt bei Watson die Fremdenfeindlichen oder -ängstlichen in der Überzahl in den Kommentaren geworden sind. Was ist passiert? Hat man durch die Anschläge in Nizza und Würzburg den Sch*ss auch in der Schweiz bekommen?
    • Asmodeus 25.08.2016 10:28
      Highlight Highlight Bei Blick muss man mit seinem echten Namen kommentieren, das schreckt einige der Wutbürger ab.
      20 Minuten öffnet für viele Themen schon gar nicht mehr die Kommentarspalte. Also kommen die fremdenfeindlichen Schreihälse hierher.
    • Kii 25.08.2016 10:31
      Highlight Highlight Die haben allgemein etwas gegen ausländer. Das war auch vor nizza, paris etc. schon so. Denen ist auch schei** egal ob sie integriert oder nicht sind. DIE sollen einfach verschwinden.

    • Prof.Farnsworth 25.08.2016 10:55
      Highlight Highlight @zzZüri 😂 dein Kommentar, der brüller! Wieso ist die Schweiz wohl da wo sie jetzt ist? Genau, zu einem grossen Teil auch wegen den Ausländern, aber anscheinend ist das Ihnen nicht klar was?
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  • Linus Luchs 25.08.2016 09:41
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder über das Bild der „humanitären Schweiz“. Schon Voltaire sagte: „Wenn sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen.“ Das Bankgeheimnis, mit dem Milliarden an blutigen Franken in die Schweiz gelockt wurden, wird nur auf Druck von aussen aufgegeben. Schweizer Waffen werden an Regimes geliefert, die Menschenrechte verletzen. Ja, es gibt das Rote Kreuz, eine humanitäre Errungenschaft aus der Schweiz, aber viel stärker sind in unserem Land ein kaltblütiger Egoismus und eine absurde Selbstgerechtigkeit.
    • Steven86 25.08.2016 10:00
      Highlight Highlight Die Welt mein lieber Herr Die Welt ist kaltblütig und voller Egoismus und mit absurde Selbstgerechtigkeit. Wenn die Welt alle hilf bereit während und zuvorkommend, dann gäbe es keine Kriege, keine Slums und keine Flüchtlinge. Mann sollte der Finder nicht immer gegen die Schweiz zeigen sonder gegen die Welt die Machtgeilen Typen die das elend herbei ziehen.
    • Linus Luchs 25.08.2016 10:53
      Highlight Highlight @Rhabarber: Vielen Dank für die Links! Insbesondere für den dritten auf die Ausführungen von Patrick Kury. Die Texte zeigen ein interessantes Spektrum in der Wahrnehmung dieser "humanitären Tradition".
  • Daniel Caduff 25.08.2016 09:38
    Highlight Highlight Danke @Rafaela Roth!

    Wer einen Tropfen auf den heissen Stein beitragen möchte:

    https://www.operation-libero.ch/de/como
  • panaap 25.08.2016 09:34
    Highlight Highlight Die Kommentarspalte ist voller Windmühlen...
    User ImagePlay Icon
  • fcsg 25.08.2016 09:34
    Highlight Highlight Die Schweiz ist also Schuld, daran dass das Dublin-Abkommen durch Italien nicht umgesetzt wird/werden kann? Die Schweiz ist Schuld daran, dass Flüchtlinge offensichtlich nicht bereit sind Asyl in Italien zu beantragen?

    Das scheint mir etwas abwegig. Diese Flüchtlinge wollen offensichtlich in ihre europäische Wunschdestination und so funktioniert flüchten nunmal nicht. Es kann nicht sein, dass wenige Staaten die ganze Last tragen müssen, nur weil alle Flüchtlinge dahin wollen.
    • Baba 25.08.2016 12:54
      Highlight Highlight fcsg - lesen Sie auch Zeitung und sind Sie einigermaßen fit in Geographie? Italien und Griechenland tragen innerhalb Europas die Hauptlast, wenn es um Flüchtlinge geht! Einfach weil sich die EU nicht auf einen fairen Verteilschlüssel einigen kann.

      Und das sind Kinder und Jugendliche! Dass die dorthin möchten, wo Verwandte hingeflüchtet sind und leben, müsste auch dem rechtesten Hardliner einleuchten! Das porträtierte Mädchen ist 16 - in Worten s.e.c.h.z.e.h.n Jahre alt; also noch fast ein Kind - und seit NEUN Monaten auf der Flucht!!!
    • Hochen 25.08.2016 13:34
      Highlight Highlight Sie will zu ihrem Bruder! Andere zu ihren Eltern, Kindern, Grosseltern was ist daran bitte abwegig? Und wie Frau Roth schon geschrieben hat ist es einfach nicht gewollt einen fairen Verteilschlüssel auszuhandeln!
    • Qui-Gon 25.08.2016 13:35
      Highlight Highlight Man müsste eh das ganze Thema Asyl, und Armutsmigration mal überdenken und neu konzipieren. Wird aber noch lange nicht geschehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wtf 25.08.2016 09:25
    Highlight Highlight wieso vergessen wir eigentlich, dass wir alle Menschen sind?
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:17
      Highlight Highlight Kann ich davon ausgehen, dass die Blitzer bei diesem Kommentar der Meinung sind, dass nicht alle Menschen sind?
      Das wäre eine sehr, sehr traurige Einstellung.
    • Maett 25.08.2016 14:22
      Highlight Highlight @Anam.Cara: Menschen != Menschen

      Kulturen und Religionen machen uns extrem unterschiedlich, was zu extremen Konflikten führen kann, wenn man anfängt zu mischen (siehe Schweden, siehe Frankreich, siehe Deutschland, ...).

      Das Fehlverhalten von anderen Menschen darf man nicht legitimieren, weil dann noch mehr Menschen ermutigt werden, dasselbe zu tun - dass das nicht funktioniert, sollte eigentlich klar sein, nur schon wenn man mal die Bevölkerungszahl von Europa und Afrika miteinander vergleicht.
    • Anam.Cara 25.08.2016 16:46
      Highlight Highlight @Maett:
      Die Frage war: warum vergessen wir, dass wir alle Menschen sind?
      Mensch = Homo Sapiens Sapiensis.

      Versuchst Du mir gerade zu erklären, dass ein Mensch aus Afrika nicht != ein Mensch aus Europa ist? Und dass die Flucht vor Verfolgung und Folter ein Fehlverhalten ist?
      Vielleicht habe ich Dich ja falsch verstanden...

      Ja, die verschiedenen Kulturen und Religionen haben ein grosses Konfliktpotenzial. Hätten sie auch ohne aktuelle Fluchtwelle. Wir sollten lernen, damit vernünftig, friedlich und differenziert umzugehen.
      Statt zu deklarieren, dass Mensch != Mensch ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LaPaillade #BringBackHansi 25.08.2016 09:24
    Highlight Highlight Gewisse Kommentare hier drin machen mich echt krank. Wie kann man nur so ein privilegiertes Leben leben und die Augen vor all dem Leid vor unserer Haustür verschliessen. Nicht nur das, teilweise ist sogar eine gewisse Hähme spürbar. Echt widerlich dieses xenophobe Gedankengut.

    Vielen Dank Frau Roth für den Artikel.
  • Thomas_v_Meier 25.08.2016 09:21
    Highlight Highlight Bürgerlich rechts redet immer davon vor Ort helfen zu müssen. Warum muss man dann lesen das in der Lager vor Ort das Essen bzw. das Geld ausgeht?
    Das UNHACR ist chronisch unterfinanziert weil Staaten versprochenes nicht einhalten, weil niemand Geld geben möchte. Vor Ort helfen, pah Politische Schaumschlägerei.

    Jeder der in den Kommentarspalten was von vor Ort helfen redet kann selber einen kleinen Beitrag an das UNHCR spenden. Webseite besuchen. Wenn die Staatengemeinschaft schon versagen muss evtl. das Volk helfen?

    • Maett 25.08.2016 10:11
      Highlight Highlight @Thomas_v_Meier: mit "vor Ort" ist ja wohl kaum Como gemeint - für das dort entstandene Lager sind NGOs und freiwillige Helfer verantwortlich, soll man das jetzt im Ernst mit noch mehr Geld am Leben erhalten?

      Und dass sich niemand aktiv fürs "vor Ort"-helfen einsetzt, liegt ja wohl auch daran, dass wir nach wie vor Flüchtlinge in grossen Mengen in unserem Land haben (die nun weiss Gott nicht vor Krieg fliehen), solange das so ist, fehlt mir das Vertrauen, dass da wirklich was geändert wird, und damit fehlt auch die Diskussionsgrundlage für vor-Ort-Hilfe.
    • Thomas_v_Meier 25.08.2016 10:30
      Highlight Highlight Natürlich ist nicht Como damit gemeint, sondern die grossen Lager in Jordanien, Libanon etc...

      Die Lager werden von der UNHCR betrieben und diese UNO Organisation braucht Geld um diese zu betreiben. Je besser die Lage dort ist desto wahrscheinlicher bleiben die Menschen dort, in der nähe ihrer Heimat.

      Hier in grossen Mengen? Echt jetzt?
      Jordanien: 664'100
      Äthiopien: 736'000
      Iran: 979'400
      Libanon: 1'100'000
      Pakistan: 1'600'000
      Türkei: 2'500'000
    • Thomas_v_Meier 25.08.2016 10:38
      Highlight Highlight Wenn "unsere" Unternehmungen Menschen in die Armut treibt und diese aus dieser Flüchten hat das durchaus auch was mit uns zu tuen.

      Klassischen Bsp. "unsere" Lebensmittelmultis exportieren überschüssiges gefrorenes Poulet nach Kamerun, erhalten dafür aus Brüssel subventionen und torpedieren den lokalen Preis.
      Das der Bauer sich evtl. überlegt seine Kinder nach Europa zu schicken erstaunt mich nicht....

      Aber hey das sind ja nur Wirtschaftsflüchtlinge, nix Krieg......

      Abgesehen davon stammen 54% der Weltweiten Flüchtlinge aus Somalia, Afghanistan und Syrien ......
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 25.08.2016 09:20
    Highlight Highlight Wieder mal hat es Rafaela Roth geschafft, was ich fühle in Worte zu fassen!
    Was in der Flüchtlingssituation unternommen wird ist aus meiner Sicht schlicht unglaublich.
    Unglaublich egoistisch,unglaublich grausam.
    Dabei will mein Hirn einfach immer noch nicht verstehen, warum die mehrheit der kommentierenden hier den Flüchtlingen gegenüber so ablehnend, ja feindlich gessint sind!?
    Ich bin fest davon überzeugt das wir ernten was wir sähen, und die retourkutsche wird schon kommen! Dafür das hier viele wannabe christen immer nächstenliebe predigen, wird wenig davon vorgelebt. Shame on you all!
    • formerly known as 25.08.2016 10:54
      Highlight Highlight Wirklich guter Kommentar, danke dafür
      #gegenfremdenhass
    • sheimers 25.08.2016 13:55
      Highlight Highlight @Safran: Die wenigsten von den Armen wollen ihre Heimat verlassen. Deshalb machen Armutsflüchtlinge auch nur einen kleinen Teil im Asylbereich aus. Die grossen Wellen kommen immer bei kriegerischen Auseinandersetzungen: z.B. E-Jugoslawien, Sri Lanka, oder eben jetzt der nahe Osten. Wenn sich die Lage beruhigt gehen die Asylgesuche massiv zurück, und es gibt sogar etliche Rückkehrer, die die Schweiz wieder verlassen. Ein Teil der sich gut eingelebt hat bleibt natürlich, aber daran ist auch nichts auszusetzen.
    • Maett 25.08.2016 14:25
      Highlight Highlight @formerly known as: Folgen von einzelnen (geforderten) Handlungen abschätzen zu können, ist nicht Fremdenhass, sondern #Intelligenz.
  • Qui-Gon 25.08.2016 09:18
    Highlight Highlight 2 Man macht die eigene Grenze zu und lässt die Staaten an den Schengenaussengrenzen die Drecksarbeit machen. Wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht...

    Und nein, das heisst nicht, dass jede und jeder sich seinen Platz einfach aussuchen kann und man alle aufnehmen kann und muss.
    Europa kriegt es aber nicht auf die Reihe, diese Massenwanderung annähernd menschenwürdig zu handeln, und das ist ein Armutszeugnis.
  • GoVeggy 25.08.2016 09:18
    Highlight Highlight Sehr berührender Artikel!
    Wie kann man helfen?
    • Maett 25.08.2016 14:26
      Highlight Highlight @GoVeggy: gehen Sie nach Como und versuchen Sie den Leuten zu vermitteln dass sie nicht im Park hausen müssen, wenn sie sich an die von uns aufgestellten Regeln halten. Asyl beantragen, fertig.
  • Hans Gseh-Cho 25.08.2016 09:17
    Highlight Highlight Wahre Worte im Dschungel der Lügen!
  • Qui-Gon 25.08.2016 09:16
    Highlight Highlight 1 Wenn es denn so einfach wäre...
    Diese Menschen könnten in Italien Asyl beantragen, wollen das aber nicht. Zudem werden auch die wenigsten Aussicht auf Asyl haben. Aber dass sie dort hinwollen, wo sie jemanden kennen, ist verständlich. Soweit die Ausgangslage.
    Was die europäischen Staaten, inkl. CH, daraus machen, ist aus humanitärer Sicht eine Schande. Es geht alle Staaten etwas an: In den einen landen die Flüchtenden, in andere wollen sie hin.
    • sheimers 25.08.2016 13:58
      Highlight Highlight Das mit dem Asylgesuch im Erstland war eine bescheuerte Idee. Es ist nicht zielführend die Leute alle in dem Land zu lassen welches blöderweise grad am nächsten liegt, zumal die südlichen Länder sowieso schon die höchsten Arbeitslosenzahlen und eine hohe Staatsverschuldung haben.
    • Qui-Gon 25.08.2016 15:45
      Highlight Highlight Dublin funktioniert nur im courant normal. Für die aktuelle Bewegungen ist es schlicht nicht praktikabel. Aber die Profiteure der heutigen Rechtslage haben natürlich kein Interesse an einer Änderung.
  • Thomas_v_Meier 25.08.2016 09:15
    Highlight Highlight Europa hat versagt, schlicht und ergreifend.
    Statt gemeinsam, Stichwort Wertegemeinschaft, soll jeder wurschteln. Italien und Griechenland macht mal alles nicht unser Problem. Och Deutschland ihr wolltet sie bitte sehr hier habt ihr sie.
    Alle anderen lehnen sich zufrieden zurück welch ein Glück das wir unsere Wähler mit dem nicht zu stark belästigen müssen oder reden vom Chaos im eignen Land welches keines ist.

    Beim Geld, Bankenrettung, ist die Wertgemeinschaft Europa brutal schnell gemeinsam Handlungsfähig.

    Mol mol mol guet gmacht!
    • Maett 25.08.2016 10:13
      Highlight Highlight @Thomas_v_Meier: die Länder die viele Flüchtlinge aufgenommen haben, beweisen ja auch täglich aufs neue, weshalb das eine schlechte Idee ist. Und Sie erwarten ernsthaft, dass sich andere Länder auch freiwillig auf solche instabile Situationen einlassen wollen?
    • Qui-Gon 25.08.2016 13:43
      Highlight Highlight @Maett, es geht nicht darum einfach alle aufzunehmen, sondern um ein koordiniertes Vorgehen, damit solche unwürdigen Schauplätze wie Idomeni und Como ausbleiben.
    • sheimers 25.08.2016 14:02
      Highlight Highlight @Maett: Warum schlecht? Deutschland hat eine Million Menschen gerettet, sinkende Arbeitslosenzahlen, steigende Löhne und einen Überschuss bei den Steuereinnahmen. Ich seh jetzt wirklich das Problem nicht.
  • JJ17 25.08.2016 09:11
    Highlight Highlight Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ist es nicht so, dass man in dem ersten sicheren europäischen Land einen Asylantrag stellen muss und die Flüchtlinge dann verteilt werden (sollten)? Also hat die Schweiz mit diesen Flüchtlingen aktuell gar nichts zu tun, sondern im Moment ist Italien für sie zuständig!
    • Bacchus75 25.08.2016 09:58
      Highlight Highlight Genau, Augen zu und dann kommt es schon gut. Und so ist unser Asylproblem ja gelöst weil jeder Flüchtling durch ein sicheres Land muss. Perfekt. Elfenbeinturm gerettet, uns geht es gut. Ja nicht darüber nachdenken was man als Land tun könnte (und nicht müsste). Und wir neben dann nur noch die Finanzflüchtlinge die mit ihren MIllionen in der Firstclass fliegen und hier Steuern hinterziehen.

      Genau so bringt man ein Land und die Welt weiter. Augen zu und fertig.
    • Kastigator 25.08.2016 10:03
      Highlight Highlight Im Moment herrscht allerdings einfach Not, und die Schengen-Randländer sind überfordert. Hast du den Bericht überhaupt gelesen? Lässt dich das wirklich kalt?
    • Shabina 25.08.2016 11:22
      Highlight Highlight @Bacchus75
      Es bringt uns und die Welt doch auch nicht weiter, wenn wir alle Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen und uns dadurch in den finanziellen Ruin stürzen. Besser die echten Flüchtlinge aufnehmen aber diese auch richtig versorgen. Die Wirtschaftsflüchtlinge konsequent abweisen und straffällige Flüchtlinge sofort ausweisen.
      @Kastifator
      Natürlich lässt das niemanden kalt! Aber es lässt einem auch nicht kalt, dass tausende Kinder in Afrika verhungern. Es lässt einem auch nicht kalt, dass Millionen Nordkoreaner unterdrückt werden. Können wir denn alle Probleme lösen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 25.08.2016 09:07
    Highlight Highlight Danke für den Artikel, endlich stehen einmal nicht nur Zahlen und Kosten im Vordergrund sondern was viel wichtiger ist: die Schicksale dieser Menschen.
  • FlowLander 25.08.2016 09:01
    Highlight Highlight Ich verstehe die "Refugee-Welcome"-Aktivisten nicht. Die Schweiz kann und soll nicht alle hineinlassen, vorallem jetzt wo die Schweiz der einzige Durchgang wäre, dafür ist sie zu klein und bereits jetzt schon überfüllt. Kinder, Jugendliche, Familien und Paare, die wirklich SCHUTZ brauchen erhalten es überall in Westeuropa, ob in Griechenland oder in Norwegen. Europa soll endlich effizient ECHTE Flüchtlinge aufteilen. Was passiert ist tragisch und traurig, ja. Aber wir dürfen unsere eigenen Länder vor lauter Blauäugigkeit nicht auch noch runterziehen. Viele "Refugees" nutzen die Situation aus.
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:23
      Highlight Highlight @NelRamon: es gibt bestimmt Migranten, die die Situation ausnützen.
      Das heikle an dieser Aussage ist, dass daraus sehr schnell ein "fast alle nützen es aus" wird. Und das ist schlicht falsch. Denn wir können uns die Zustände gar nicht vorstellen, vor denen diese Menschen flüchten.
      Wir haben Behörden, die den Auftrag haben, genau diese Beurteilung vorzunehmen. Ich würde vorschlagen, dass wir sie ihren Job machen lassen und ein bisschen darauf vertrauen, dass sie ihn richtig machen.
  • Mehmed 25.08.2016 08:57
    Highlight Highlight "Ständig wird kolportiert, dass nur Männer aus Afrika kommen, obwohl so viele Mädchen und Frauen darunter sind. "
    Macht es einen Unterschied, ob es Männer oder Frauen sind? Ich finde das sexistisch, und das macht mich wütend!
    • Kastigator 25.08.2016 10:04
      Highlight Highlight Es geht hier lediglich darum, dem rechten Narrativ entgegenzuwirken. Du hast das falsch verstanden.
    • Rafaela Roth 25.08.2016 10:42
      Highlight Highlight @Kastigator: Danke! Tatsächlich, irgendwas massiv falsch verstanden.
    • Mehmed 25.08.2016 14:30
      Highlight Highlight Kastigator, ich pfeife auf ideologisch weltfremde Narrative, seien sie rechts oder feministisch.
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  • alex DL 25.08.2016 08:56
    Highlight Highlight Frau Roth sticht mit ihrem Bericht mitten in unsere wohlbehütete Realitäts-Blase und beweist ganz nebenbei, welche Rolle Medien gerade heute haben könnten - der Bericht ist eckig, nahe und ehrlich. Und er tut weh. Er ist damit so ziemlich alles, was heutige Medienbetriebe vermeiden möchten. Vielen Dank dafür, dass ihr mir einen unbeschwerten Start in den Tag zu Recht versaut habt.
  • Lord_ICO 25.08.2016 08:51
    Highlight Highlight Aber sind sie legitimiert....Aber hast du welche mit nach Hause genommen....Aber sie sind keine echten Flüchtlinge....man oh man. Das ist dass was gewisse an diesem Beitrag stört? Es handelt sich hier um eine humanitäre Schweinerei, direkt vor unserer Haustüre, inmitten West-Europas! Was machen wir? Hände vor die Augen, nach dem Motto wenn ichs nicht sehe gehts mich nichts an. Gewisse sind sogar stolz darauf, dass wir sie nicht reinlassen und finden es korrekt. All diese wohlstandsverwarlosten A****löcher widern mich zutiefst an.
  • guby 25.08.2016 08:50
    Highlight Highlight Es hat Platz, aber unterirdische Unterkünfte müssen wegen Kollergefahr geräumt werden. Man sollte die Grenzen nicht schliessen, aber wenn man Flüchtlinge durchlässt ist Deutschland nicht zufrieden. Ja was denn nun? In meinen Augen sollte Italien reagieren (Dublin). Man kann sich nicht weil es gerade passt über ein Abkommen stellen. Natürlich sollte etwas getan werden, aber ganz so einfach ist das doch auch nicht.
    • Randy Orton 25.08.2016 09:09
      Highlight Highlight Dublin funktioniert ja mit Italien, dazu muss aber der Flüchtling zuerst in die Schweiz kommen & einen Asylantrag stellen. Dann wird geprüft, ob er schon in einem Mitgliedstaat registriert wurde und wenn ja, wird er dorthin zurückgeschickt. Aber im Text steht ja, dass es gar nicht so weit kommt, dass diese Menschen hier Asylanträge stellen können.
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:27
      Highlight Highlight @guby: Dein Kommentar zeigt schön, dass das "Flüchtlingsproblem" vielschichtig und kompliziert ist. Es gibt keine "einfachen Lösungen". Daher finde ich es immer ein bisschen bemühend, wenn unsere zuständigen MinisterInnen und die Behörden als "unfähig" bezeichnet werden. Denn die kämpfen täglich damit, diese komplexe Situation in den Griff zu kriegen.
    • Qui-Gon 25.08.2016 13:52
      Highlight Highlight Italien muss es in erster Linie handlen und die anderen Dublinstaaten sollen die Italiener gefälligst ernsthaft unterstützen. Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Mittel.
  • Stellklaus 25.08.2016 08:45
    Highlight Highlight Wissen Sie was passiert ist? Einmal zuviel auf die Tränendrüse gedrückt, einmal zuviel Unmensch und Rassist gerufen. Die Wirkung lässt nach. Die Menschen sehen die dutzenden Leute in ihren Gemeinden rumlungern, viele mit bereits abgelehntem Antrag, die allermeisten werden trotzdem bleiben, viele realisieren was für eine Riesenkostenwelle auf uns zurollt. Sie sehen die Probleme die es in den Schulen mit der Integration gibt, jeden Tag, dafür müssen sie nicht nach Como.
    Vielleicht sehen sie sogar Schweden oder Belgien und haben Angst wie unser Land in Zukunft aussehen wird, völlig zurecht.
    • Illyria & Helvetia 25.08.2016 09:47
      Highlight Highlight Es wird immer Probleme bei der Inklusion (heisst es heute und nicht mehr nur Integration) von Schülern geben. Aber die meisten Schulen verzeichnen Erfolge. Was die Medien sagen (wie der Blick bei der Händedruck-Affäre), interrssiert mich herzlich wenig. Als angehender Lehrer habe ich in mehreren Schulen Zürichs Praktika gemacht und da hat man gesehen, was für eine tolle Arbeit unsere Lehrerschaft macht. Aber das ist den meisten egal. Zum Glück wollte ein Ausländer (am besten ein Muslim) sich nicht an die hiesigen Gepflogenheiten halten, jetzt dürfen alle «zurecht» schäumen.
    • Stellklaus 25.08.2016 10:21
      Highlight Highlight Ihr Erfahrungen in allen Ehren, aber die Zahlen sprechen nun mal eine andere Sprache.

      Und niemand spricht der Lehrerschaft ihre Bemühungen ab, keine Ahnung wie Sie das reininterpretiert haben.

      https://www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/publikationen/diaspora/diasporastudie-kosovo-d.pdf

      http://www.nzz.ch/schweiz/eritreer-an-der-spitze-mehr-fluechtlinge-in-der-schweiz-auf-sozialhilfe-angewiesen-1.18681159
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:32
      Highlight Highlight @Stellklaus: niemand streitet ab, dass es eine Herausforderung ist und dass es auch nachgelagerte Probleme gibt / geben wird.

      Und noch etwas: ja, man sieht in den Dörfern Flüchtlinge. Man kann das als "rumlungern" bezeichnen, wenn man will. Man kann aber auch die Initiative ergreifen und dafür sorgen, dass diese Menschen etwas mehr Beschäftigung haben. Bis sie entweder zurück gehen können oder hier einen Beitrag zur Wirtschaft leisten können.
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  • vivle 25.08.2016 08:45
    Highlight Highlight Danke für diesen bewegenden Artikel! <3
  • Resistance 25.08.2016 08:44
    Highlight Highlight Emotionen!
    • Firefly 25.08.2016 09:18
      Highlight Highlight ...sind menschlich!
  • reaper54 25.08.2016 08:43
    Highlight Highlight Erstens in Eritrea heracht kein Krieg es existiert eine Stabile Regierung. Das sind reine Wirtschaftsflüchtlinge was illegal ist Frau Roth! Zweitens hat niemand gesagt sie müssen hier herkommen das war ihr freier Entscheid! Viertens wiedersprechen Sie sich, zuerst heist es Sie will in die Schweiz danach Sie will nach Deutschland und zum schluss machen Sie andeuteungen, dass das Mädchen, wenn auch ungewollt, in Italien einen Antrag gestellt hat. Und es ist sehr wohl rechtens Personen abzuweisen die 2x nach Deutschland durchreisen wollten und dann auf einmal in die Schweiz wollen!
    • Louie König 25.08.2016 08:55
      Highlight Highlight http://www.humanrights.ch/de/service/laenderinfos/eritrea/
    • Louie König 25.08.2016 08:58
    • Randy Orton 25.08.2016 09:11
      Highlight Highlight In Nordkorea herrscht auch kein Krieg und die Regierung dort ist wohl so stabil wie nirgends auf der Welt. Trotzdem sind die Menschen dort nicht alle sicher. Bemerkst du deinen Denkfehler?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruedi Frei 25.08.2016 08:41
    Highlight Highlight Fakten: Italien und Griechenland haben 3-4mal weniger Asylanten als die Schweiz im Verhältnis zu den Einwohnern.
    Vor über 6 Monaten haben die Eu Staaten und die CH sich verpflichtet I & Gr 160'000 Asylanten abzunehmen. 4000 wurden bisher transferiert, davon 62 nach D, über 200 in die CH.
    Deutschland hat die Grenze zu CH & A dichtgemacht.
    Zu Como: Italien ist ein sicheres Land und könnte ein Durchgangslager in Norditalien erstellen. Italien kann jederzeit ein Transfer dieser Menschen nach D oder... bewerkstelligen, auch für dieses Mädchen.
    • MaxM 25.08.2016 09:08
      Highlight Highlight Deutschland hat die Grenze dicht gemacht? Beruflich muss ich immer wieder nach München reisen. Bis jetzt gab es immer nur noch Kontrollen an der Schweizer Grenze, nicht aber umgekehrt.
    • Maon 25.08.2016 09:22
      Highlight Highlight Diese Länder sind auch viel Ärmer als Dehtschland und vorallem die Schweiz
    • retofit 25.08.2016 09:31
      Highlight Highlight Laut Herrn Levy hat Deutschland 1,2 Millionen aufgenommen.
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  • Pizzachatz 25.08.2016 08:35
    Highlight Highlight Armut und Leid ist nach oben offen! Während die in Como gestrandeten kein Dach über dem Kopf haben, bleibt einer Milliarde Menschen den Zugang zu gesundem Trinkwasser verwehrt, haben keine Gesundheitsversorgung, ja nicht mal sanitäre Einrichtungen (-> viele Krankheiten in den Slums).
    Wir können unmöglich allen unseren Lebensstandard ermöglichen, umso mehr ist es wichtig, die knapoen finanziellen Ressourcen effizient einzusetzen.
    Und Menschen ohne Perspektive in der Schweiz von Sozialhilfe abhängig zu machen ist weiss Gott nicht effizient.
    • Nick Name 25.08.2016 10:04
      Highlight Highlight Der wichtigste Satz hier überhaupt:
      "Wir können unmöglich allen unseren Lebensstandard ermöglichen."

      Nun könnte man daraus ganz verschiedene Schlüsse ziehen ...
      Am effizientesten etwa wäre: Aufhören, auf Kosten von anderen Menschen und Lebensgrundlagen zu leben und zu wirtschaften (was wir hier tun) und eine nachhaltige Lebensweise anstreben.

      (Da dies der menschlichen egoistischen Natur aber widerspricht, wird es nie passieren und wir graben weiter frohgemut unser Grab.)
    • dieleiseStimme 25.08.2016 10:04
      Highlight Highlight Wir können nicht allen unseren Lebensstandard ermöglichen. Stimmt. Aber woher kommt dein (oder mein) Anspruch bzw. Recht darauf? Wenns nicht für alle möglich ist müssen eben wir unseren Standard runterschrauben. Aber das möchte man ja nicht. Was glaubt ihr, die Menschen werden kommen wenn sie in ihren Ländern keine Zukunft sehen, sich nicht mit ihrem Lebensstandard abfinden wollen.
    • Sir Jonathan Ive 25.08.2016 11:01
      Highlight Highlight Däne wos guet geit, giengs besser...
    Weitere Antworten anzeigen
  • pwidmer 25.08.2016 08:32
    Highlight Highlight Genau so ist es! Daran ändern auch Einwände von anonymen Feiglinge nichts! Es ist das Bild einer menschenverachtenden Politik, mit der ein Nachkomme schwäbischer Einwanderer die Grundwerte der Schweiz zu vernichten versucht, die blinde Rache eines ehemaligen unfähigen Mitglieds des Bundesrats...
    • Firefly 25.08.2016 09:22
      Highlight Highlight Ja, die schwäbischen Einwanderer waren damals sicher auch Wirtschaftsfüchtlinge die nach einem besseren Leben suchten.
  • s23 25.08.2016 08:31
    Highlight Highlight Die Leute die in Como schlafen tun dies freiwillig. Sie könnten wie in Idomeni einfach in ein Flüchlingslager gehen. Wollen sie aber nicht. Sie wollen einfach ihren persönlichen Nutzen maximieren indem sie in einem reichen Land leben wollen. In Italien ist kein Krieg. Italien ist das erste Land, in welchen sie europäischen Boden betreten haben. Es ist offensichtlich, dass sie kein Recht haben die Schweizer Grenze zu passieren. In dieser Situation wirkt nur Abschreckung.
    • lily.mcbean 25.08.2016 08:59
      Highlight Highlight Klar. Du würdest ja auch freiwillig nach Indomeni gehen, oder?
    • zombie woof 25.08.2016 09:15
      Highlight Highlight Abschreckung? Du bist ein gutes Beispiel was Abschreckung anbelangt!
    • panaap 25.08.2016 09:26
      Highlight Highlight Hui. Sollen sie nun nach Idomeni oder in Italien bleiben!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ottonormalverbraucher 25.08.2016 08:29
    Highlight Highlight In Italien Asyl beantragen und dann muss nicht mehr auf der Strasse geschlafen werden. Diese Situation ist von beiden Seiten verursacht. Wenn man in ein bestimmtes Land "muss", dann ist man kein Flüchtling mehr, der um Leib und Leben fürchtet. Entsprechend sind die Konsequenzen. Das Ganze ist tragisch, aber es kann doch nicht sein, dass man einfach in ein Bestimmtes Land einwandern will, wenn man die Möglichkeit hat im aktuellen Land sicheren Schutz zu erhalten.
    • Louie König 25.08.2016 08:45
      Highlight Highlight Das passt ja super, dann müsste die Schweiz ja gar keine Flüchtlinge aufnehmen, weil wir von sicheren Staaten umgeben sind. Ausser sie kommen mit dem Flugzeug, aber dann sind es wirklich keine Flüchtlinge mehr. Lustigerweise sind es aber diejenigen, die sogar mit dem eigenen Flugzeug kommen könnten, welche bei uns bleiben dürfen. Spannend spannend. Und dort spielt es nicht mal eine Rolle, wenn sie kriminell sind.
    • SomeoneElse 25.08.2016 08:59
      Highlight Highlight Sagen sie in ihrem Elfenbeinturm. Es steht im Text, ihr Bruder ist da. Warum sollte sie nicht zu ihrem Bruder wollen?
    • Döst 25.08.2016 09:00
      Highlight Highlight @König: bei der Abstimmung zu Schengen in der CH war das wirklich auch ein Thema, dass (theoretisch) gar keine Migranten kommen könnten (ausser per Flugzeug). Die Realität war dann aber, dass sich Italien&Co nicht um die Schengenaussengrenzen verantwortlich fühlten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Manu-CH 25.08.2016 08:24
    Highlight Highlight Das ist ja alles schön und gut, aber: warum beantragen sie denn nicht Asyl in Italien? Italien ist schliesslich kein Drittweltland, ist Teil der EU, und Geld für Infrastruktur können sie genau so bereitstellen, wie die Schweiz.
    Jeder sollte Flüchtlinge aufnehmen, wenn diese legitim sind. Aber dann soll doch Italien auch mal was tun. Die sitzen schliesslich in Como, nicht in Chiasso.
    Wer ist jetzt böse böse böse? :/
    • Louie König 25.08.2016 08:41
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen? Ja? Hast du ihn genau gelesen? Sie will nicht in die Schweiz, um bei uns zu bleiben, sondern sie will nach Deutschland zu ihrem Bruder! Was völlig verständlich ist. Ich stelle mir vor, wie ich mit 16 Jahren war und dann stelle ich mir vor, in diesem Alter auf der Flucht sein zu müssen. Ich glaube, ich wäre gar nicht so weit gekommen, aber falls doch, würde ich auch an einen Ort wollen, an dem jemand ist, den ich kenne und verstehe und wo es sicher ist.
      Du etwa nicht?
    • Stichling 25.08.2016 08:54
      Highlight Highlight @Louie: Das ist verständlich, aber diesen Anspruch muss und will das Asylrecht gar nicht erfüllen.
      Das Asylrecht will im Wesentlichen Schutz gewähren vor dem Krieg. Mehr ist nicht drin. Es gibt nirgends auf der Welt ein garantiertes Recht auf Niederlassung oder Durchreise. Ein Flüchtling hat nicht das Recht sich sein Gastland auszusuchen. Er muss sich gegnügen damit, dass er nicht mehr ständig um sein Leben fürchten muss.
    • Neokrat 25.08.2016 09:43
      Highlight Highlight @König
      Lässt man dies zu wäre Deutschland nicht sehr glücklich. Moralisch kann ich es begrüssen. Leider holt einem schnell die Realität ein, wenn man sie nicht berücktsichtigt. Ausserdem finde ich es fragwürdig sich eine Meinung eines unüberprüften Einzelschicksals zu bilden. Viele gehen logischerweise in jene Staaten die eher Grosszügig sind wie Schweden oder Deutschland.
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  • Stichling 25.08.2016 08:24
    Highlight Highlight @Rafaela: Wieviele Flüchtlinge hast Du mit nach hause genommen und teilst nun also mit Ihnen dein Geld, Deine Wohnung, Deine Zeit?
    • Louie König 25.08.2016 08:38
      Highlight Highlight @Stichling: Du bist aber ein ganz Lustiger. Auch wenn sie Flüchtlinge hätte mit zu sich nehmen wollen, hätte sie das ja nicht gedurft. Und überhaupt, was ist das für eine seltendämliche Frage? Was bezweckst du damit? Musst DU denn Flüchtlinge unterbringen, wenn sie in die Schweiz kommen?! Es gäbe genug Menschen, die das frewillig machen, keine Angst, du musst dir deine hübschen Händchen natürlich nicht schmutzig machen.
      Ganz ehrlich, ich wünsche dir mal einen Grund zur Flucht. Mal schauen, wie du dich halten und ob du dann immer noch solchen Müll von dir geben würdest.
    • boexu 25.08.2016 08:45
      Highlight Highlight Bravo, das Lieblingsargument. Musste ja noch kommen...
      Leider ist es als Privatperson alles andere als einfach Flüchtlinge bei sich aufzunehmen.
    • Alex23 25.08.2016 08:54
      Highlight Highlight Stichling: Deine ist die klassische Antwort aller neunmalklugen Schlauköpfe. Das absolute Totschlagargument.
      Raffaela scheint mir eine Person zu sein, die sich zumindest vorort begeben hat, was schon mehr ist, als wir ganzen Kommentarschreiberlinge hier meistens tun. Und ich sage WIR!
      Rafaele muss niemanden zu Hause aufnehmen, um glaubwürdig zu sein. Es geht hier um Aufgaben, die der Staat hat, zusammen mit vielen anderen Aufgaben auch. Was die Schweiz schon getan hat und was sie noch tun sollte, kann man vernünftig diskutieren, ohne auf plumpe Art persönlich zu werden.