Schweiz
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Hilflose Symbolpolitik: Doris Leuthard bei ihrem Statement zur EU. Bild: EPA/KEYSTONE

Panikorchester Bundesrat: Die Schweiz ist machtlos gegenüber der EU

Mit markigen Worten kritisierte Bundespräsidentin Doris Leuthard das Powerplay der EU-Kommission bei der Börsenregulierung. Substanziell aber hatte sie wenig zu bieten. Kein Wunder: Die EU sitzt in jeder Beziehung am längeren Hebel.

21.12.17, 15:08 22.12.17, 07:14


Doris Leuthard ist sauer. Ihr Statement vor den Medien am Donnerstagmittag liess an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Die auf ein Jahr befristete Anerkennung der Börsenregulierung durch die EU-Kommission sei «eine klare Diskriminierung der Schweiz», die Verbindung mit den institutionellen Fragen «inakzeptabel» und «sachfremd», sagte die Bundespräsidentin.

Der Bundesrat habe «Zweifel an der Rechtmässigkeit dieses Entscheids», hielt Leuthard fest. Zuvor hatte sich die Landesregierung an einer zweistündigen «Krisensitzung» über den Beschluss der EU-Kommission vom Vortag unterhalten, die Gleichwertigkeit der Schweizer Börsenregulierung nur bis Ende 2018 anzuerkennen und mit Fortschritten beim Rahmenabkommen zu verknüpfen.

Brüssel hat Bern damit auf dem falschen Fuss erwischt. Der Bundesrat gebärdet sich deshalb als Panikorchester. Man spuckt laute Töne, aber die Substanz lässt zu wünschen übrig. Dies zeigen die von Leuthard angekündigten «Gegenmassnahmen». Der Bundesrat wolle den Schweizer Finanzplatz stärken. Im Vordergrund stehe die Abschaffung der Stempelabgabe.

Wiedergänger Stempelabgabe

Dabei handelt es sich um eine Art Wiedergänger der Schweizer Politik. Seit Jahrzehnten taucht sie immer wieder auf. Konkret umgesetzt wurde sie nie, denn die Abschaffung ist mit hohen Einnahmeausfällen verbunden. Es drängt sich ein ähnlicher Verdacht auf wie bei Donald Trumps Steuerreform: Die Massnahme würde der Schweiz am Ende mehr schaden als nützen.

Vollends im Ungefähren verlor sich die Bundespräsidentin mit der Ankündigung, der Bundesrat behalte sich vor, die Arbeiten an der Vernehmlassungsvorlage zur Kohäsionsmilliarde «neu zu beurteilen». Offenbar konnte sich der Bundesrat nicht einmal dazu durchringen, dieses Geschäft «auf Eis zu legen», wie von bürgerlicher Seite in den letzten Tagen wiederholt gefordert wurde.

Schweiz kann nur verlieren

Das erstaunt die – wenigen – Leute nicht, die das Verhältnis der Schweiz zur EU nüchtern beurteilen. Bei einer Kraftprobe kann die Schweiz praktisch nur verlieren. Brüssel sitzt in jeder Beziehung am längeren Hebel und könnte allfällige Massnahmen der Schweiz spielend mit eigenen «Nadelstichen» kontern. Siehe die – mutwillige – Verzögerung bei der Aktualisierung des Abkommens über die technischen Handelshemmnisse.

Jean-Claude Juncker bei seinem Besuch in Bern am 23. November. Bild: KEYSTONE

Dabei kann man Doris Leuthard verstehen. Beim Besuch von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Bern vor einem Monat sah es so aus, als hätte sich das seit dem Ja zur Masseineinwanderungsinitiative eingetrübte Verhältnis entspannt. Die CVP-Bundesrätin schien ihr Präsidialjahr mit einem Erfolg im wichtigen Europadossier beenden zu können.

Unzufriedene Mitgliedsstaaten

Umso härter trifft sie nun das neue Powerplay aus Brüssel. Beobachter in der EU-Metropole sind darüber nicht erstaunt. Aus Sicht von Juncker sei das Treffen in Bern keineswegs so erfolgreich verlaufen, wie es vom Bundesrat dargestellt wurde. Der Luxemburger sei verärgert gewesen über die wenig konkreten Zusagen der Schweiz beim institutionellen Rahmenabkommen.

Er war damit nicht allein. «Mehrere Mitgliedstaaten waren sehr unzufrieden, dass es nach dem Treffen in Bern keinerlei Fortschritte beim institutionellen Abkommen gab», berichtet die «Aargauer Zeitung» mit Berufung auf eine gut unterrichtete Quelle in Brüssel. Folglich segneten 27 der 28 Mitgliedsstaaten die Befristung der Börsenäquivalenz ab. Nur Grossbritannien enthielt sich.

Signal an die Brexiteers

Dabei sei es weniger um die Schweiz als um den Brexit gegangen, sagte SRF-Korrespondent Sebastian Ramspeck in der Sendung «10vor10». Bei den Austrittsverhandlungen beginnt die zweite und heikelste Phase. Noch immer hängen viele Brexit-Anhänger in London der Illusion nach, das Königreich könne aus der EU austreten und trotzdem alle Vorzüge der Mitgliedschaft geniessen.

Die harte Haltung der EU-Kommission gegenüber der Schweiz ist ein Signal an diese «Brexiteers». Was auch die Brexit-Fans bei uns ernüchtern sollte. «Die Demütigung der Bundespräsidentin straft jene Stimmen Lügen, die glaubten, dass der Brexit die Verhandlungsposition der Schweiz stärken wird», kommentierte die «Handelszeitung» schonungslos. Das Gegenteil sei der Fall, die EU trete «noch kompromissloser gegenüber mutmasslichen Rosinenpickern auf».

Ansätze für ein Umdenken

Mit dieser Erkenntnis tun sich viele hierzulande schwer. Längst dominiert das SVP-Narrativ die Debatte zur EU in der Politik und in vielen Medien. Für die befristete Anerkennung der Börsenregulierung verwendeten Zeitungen Begriffe wie «Erpressung» und «Geiselnahme». Wen wundert es da, dass selbst der Bundesrat zu hilflosen Drohgebärden greift?

Ansätze zu einem Umdenken sind immerhin erkennbar. Der Inlandchef der NZZ, der sonst gerne auf die verbale Pauke haut, rückte in seinem Kommentar die Relationen zurecht: «Es ist in erster Linie die Schweiz, die in ihrem ureigenen Interesse gedeihliche und vor allem einträgliche Beziehungen mit der EU möchte.» Der Leiter der Bundeshausredaktion von «Tagesanzeiger» und «Bund» riet dem Bundesrat, nicht vorschnell «den dicken Max» zu spielen.

Cassis ist gefordert

Genützt hat es wenig. Dabei wäre genau dies notwendig. Statt zweifelhafte Massnahmen anzukündigen, sollte die Landesregierung der Nation reinen Wein einschenken. Die Schweiz will weder dem EWR noch der EU beitreten und trotzdem von den Vorzügen des gemeinsamen Marktes profitieren. Folglich muss sie zu einem gewissen Grad nach der Pfeife der EU tanzen.

Das bedeutet auch, dass sie das ungeliebte Rahmenabkommen nicht länger auf die lange Bank schieben kann. Gefordert ist der neue Aussenminister Ignazio Cassis. Statt irgendwelche Reset-Knöpfe zu suchen, sollte er resolut das Heft in die Hand nehmen. Auch auf die Gefahr, dass er die SVP verärgert, der er seine Wahl in den Bundesrat zu einem grossen Teil verdankt.

Ignazo Cassis: Der neue Bundesrat

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kubod 23.12.2017 11:47
    Highlight Die EU kennt keine direkte Demokratie.
    Man ist sich gewohnt, dass Beschlüsse am Volk vorbei durchgezogen werden. Unauffällig Taten schaffend und mit Lügen, wenn nötig.
    Gremien und Kommissionen, die ungewählt Regelungen erlassen, die in den Mitgliedsländern anschliessend Gesetz werden.
    Mir sind bei einer Abstimmung über ein Bauwerk hundertausend Bauarbeiter, Ingenieure, Poliere, Architekten, Statiker, Elektriker, Stahlbetonbauer etc, lieber, die ihre Fachmeinung abgeben, als zwölf Kasperlis, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, aber die Regeln definieren wollen.
    2 4 Melden
  • Schneider Alex 23.12.2017 07:19
    Highlight Ist Watson mit dieser Überschrift nun auch noch unter die Defaitisten gegangen?
    4 1 Melden
  • wezuercher@gmail.com 22.12.2017 10:00
    Highlight knickt ab dieser unverschämten erpressung der bundesrat wie üblich ein, muss ein anderes, besseres regierungssystem her! der bundesrat entscheidet immer mehr an der volksmehrheit vorbei! zitat: "ihr werdet erleben wie sie unser land verschachern um ihre erbärmliche macht zu sichern!"
    wir wählen seit je bürgerlich rechts! der bundesrat setzt zum trotz linke politik um! also ist es zeit das die grösste partei kollationspartner sucht, die regierung bildet, und so die politik der mehrheit umsetzt!
    12 21 Melden
    • Makatitom 22.12.2017 11:47
      Highlight Der Bundesrat kann keine linke Politik umsetzen mit einem Bürgerlich-rechten Parlament.
      17 14 Melden
  • wezuercher@gmail.com 22.12.2017 09:57
    Highlight wäre schön wenn man frau leuthard und dem gesamten bundesrat trauen könnte! leider ist zu befürchten das der bundesrat nur den volkszorn spürt! diesen mit scheinheiligen worten besänftigen will! aber nicht erkennt mit welcher frechheit und verlogenheit die völker verachtenden technokraten in brüssel agieren! die EU heuschrecken wollen entgültig an das eingemachte der schweiz! ein erfolgreiches land mitten in der EU, das demokratie und eigenständigkeit behält kann, will man nicht mehr tolerieren!
    13 14 Melden
  • Schneider Alex 22.12.2017 07:31
    Highlight Defaitisten gabe es schon im 2. Weltkrieg in der Schweiz.
    7 11 Melden
  • Burkis 22.12.2017 01:00
    Highlight Man kann über die EU denken und sagen was man will. Wen dieses Gebilde uns die letzten 70 Jahre vor Krieg verschont hat kann es so schlecht nicht sein.
    30 30 Melden
    • Haiderfroh 22.12.2017 10:05
      Highlight Wie kommst Du darauf, das die EU 70 Jahre lang den Krieg verhindert hat?
      In Nordirland hat sie ihn nicht verhindert.
      Im Baskenland hat sie ihn nicht verhindert
      In JUGOSLAWIEN hat sie in nicht verhindert.
      Abgesehen davon, lässt Du den einzig relevanten Faktor zu dieser Frage einfach aus: der kalte Krieg.
      Der kalte Krieg und das Gleichgewicht der nuklearen Bedrohung machte Kriege unter Europäischen Ländern unmöglich. Das ist weitgehend bis heute so. Deutschland, z. B. ist nachwievor als ein faktisch besetztes Land ein Vasallenstaat der USA.
      20 19 Melden
    • Sarkasmusdetektor 22.12.2017 11:18
      Highlight Du verdrehst da eine ganze Menge. Jugoslawien war nie in der EU. Und in Nordirland und im Baskenland gab es keinen Krieg, sondern Terrorismus - übrigens nicht nur dort. Den zu verhindern ist eine andere Geschichte. Vielleicht solltest du mal ein Geschichtsbuch hervornehmen und erst mal nachlesen, was Krieg wirklich ist.
      20 11 Melden
    • dan2016 22.12.2017 11:50
      Highlight @Haiderfroh
      Sowohl in Nordirland als auch im Baskenland bestand der Konflikt VOR dem EU-Beitritt (sogar vor der EU). Und in beiden Fällen hat gerade die EU-Mitgliedschaft und die EU-Entwicklung den Konflikt entschärft (Baskenland) und gelöst (Nordirland). Und Jugoslawien war ja eben nicht Mitglied der EU....
      22 9 Melden
    • Haiderfroh 22.12.2017 15:07
      Highlight @dan, @Tigerspirit
      Man kann sich offenbar alles schön trinken.
      4 12 Melden
    • dan2016 22.12.2017 16:06
      Highlight @Haiderfroh, danke für die saubere Argumentation:).... für Nordirland nur einen Satz der NZZ.... die NZZ driftet extreme nach Rechts, aber offenbar hat auch die NZZ es schöngetrunken..
      "Der Brexit und der Kollateralschaden in Nordirland. Die Brexit-Entscheidung stellt die bald zwanzigjährige Friedensregelung für Nordirland infrage und schafft kaum lösbare Probleme*
      8 3 Melden
  • Pirat der dritte 21.12.2017 22:51
    Highlight Unser Wohlstand hängt von einer liberalen Wirtschaftsordnung und von freien Märkten ab, alles andere ist Irrglaube. Die EU bestimmt die Spielregeln und wir haben uns auch daran zu halten. Demokratie, linkes und rechtes Geschwafel macht nur Spass, wenn der Bauch vollgefressen ist.
    24 34 Melden
    • hävi der spinat 22.12.2017 13:53
      Highlight Eben und so soll es auch bleiben. Wenn die EU anfängt, bei uns die Spelregeln zu diktieren, ist es mir dem Wohlstand der Schweiz, ganz schnell vorbei.
      11 10 Melden
    • fm.stereo 22.12.2017 14:20
      Highlight Ein hoch auf dich Pirat der 3. Ich glaube vielen Leuten hier ist nicht klar, dass ein grenzüberschreitender Handel und Business für unseren Wohlstand notwendig ist.
      7 5 Melden
  • Herbert Anneler 21.12.2017 22:16
    Highlight Endlich wird klar, dass uns die SVP in die EU-K***e geritten hat - jetzt präsentiert man uns den Preis dafür, dass die SVP unsere Aussenpolitik für Jahre blockiert und den Bundesrat vor sich hergetrieben hat. Allerdings waren auch die FDP und die CVP zu feige, sich dem Isolationismus der SVP entgegen zu stellen - sie liessen ihre BundesrätInnen im Regen stehen. Ihre jetzige Kritik am Bundesrat ist entlarvend. Na ja, Blochers wird‘s nicht stören, wenn bei uns Arbeitsplätze verloren gehen - Dagobert hat sein Häufchen beiseite und EMS Chemie wird vom Kt. GR Entschädigung für Kurzarbeit erhalten.
    48 56 Melden
    • Skip Bo 22.12.2017 07:02
      Highlight Wir könnten natürlich das Konzept "Anneler" umsetzen.
      Die CH setzt das Rahmenabkommen genau nach EU Vorgaben um, die direkte Demokratie samt Volksrecht haben bestenfalls nur noch konsultativen Charakter, dafür kriegen wir etwas Lob aus Brüssel. In 20 Jahren wird aus der CH eine mittlemässig bedeutsame Region in Europa, welche sich den jeweiligen grossen Sprachregionen zuwendet. Das war's dann.

      Anneler wird's nicht stören, er hielt ja nie viel von eigenständigen Schweiz.
      32 15 Melden
    • Herbert Anneler 22.12.2017 13:01
      Highlight @ Skip Bo: Das ist das Problem von Rechtsaussen: Denken in Schwarz - Weiss und Entweder-oder. Differenziertheit ist in diesen Kreisen fremd, deshalb haben sie immer nur eine Wahl: drein- und zurückschlagen. Himmel, ist das mühsam! Was uns das politisch und wirtschaftlich kostet, geht auf keine Kuhhaut mehr. Aber solche Fragen werden nie thematisiert: Man wirft dem Volch zu diesem Zweck immer wieder neue Aufreger vor, wie etwa den Burka-Mummenschanz - angeblich zur Wahrung der westlichen Werte; aber genau Rechtsaussen ist deren grösster Feind!
      11 3 Melden
    • Billy the Kid 22.12.2017 13:57
      Highlight "In 20 Jahren wird aus der CH eine mittelmässig bedeutsame Region in Europa...."
      Ich will Sie ja nicht "erschrecken" - aber die Schweiz ist schon seit den napoleonischen Feldzügen eine "mittelmässig bedeutsame Region in Europa....".
      14 1 Melden
    • Herbert Anneler 22.12.2017 17:10
      Highlight @ Billy the Kid: Es ist noch viel brutaler: Näpi hat uns wenigstens zu Mittelmässigkeit verholfen! Und dies nicht dank den Rechtsaussen-Gaaggern, die noch an den Osterhasen und Wilhelm Tell glauben, sondern dank einiger heller liberaler Köpfe, die unsere strategische Bedeutung als neutraler Staat in die Waagschale warfen. Die redeten noch mit andern Staaten. Heute geifert die Rechte nur noch gegen die EU - wir sinken wieder unter das Mittelmass ab. Rosinenpicker mag niemand - auch Brüssel nicht. Das haben die Rechtsaussen-Dumpfbacken noch nicht gecheckt - und werden es nicht, bis CH platt ist.
      12 3 Melden
  • Karl33 21.12.2017 21:33
    Highlight Das wichtigste war ja seit jeher, dass im Schweizer Bundesrat alle Geschlechter, Farben und Neigungen schön gleichmässig vertreten sind - wen interessiert da schon Befähigung, Können und Talent.
    42 14 Melden
  • Majoras Maske 21.12.2017 19:36
    Highlight Ich frag mich ja bis heute wie man solchen Unsinn glauben kann, dass die Schweiz in der direkten Konfrontation gewinnen könnte. Diplomatie war und bleibt unsere Stärke, beharrlich und freundlich.

    Allerdings sollte der EU langsam klar sein, wie die Schweiz tickt. Es nützt nichts, der Regierung und dem Parlament ein Abkommen aufzudrücken, dass in einem Referendum niemals bestehen kann. Die EU müsste die Herzen der Schweizer gewinnen und sie nicht aufregen. Allerdings ist das "Herzen-gewinnen" gewiss nicht die Kernkompetenz von Brüssel...
    79 8 Melden
    • icarius 21.12.2017 20:26
      Highlight Stimmt. Das ist nicht ihre Stärke. Muss es aber auch nicht sein denn nationale Politiker sind sowieso viel besser positioniert um die Vorteile der europäischen Integration aufzuzeigen. Wenn es aber so ist wie in der CH oder UK wo kein Politiker die Eier hat sich öffentlich für Europa einzusetzen kommt man in die groteske Situation dass die Rechtsnationalisten komplett den Takt vorgeben und ein Drittel der Bevölkerung die EU mit Nazi-Deutschland vergleichen.
      32 23 Melden
    • DerTaran 22.12.2017 07:35
      Highlight Die EU hat kein interesse an der EU, warum sollten sie uns in irgenteiner Form entgegenkommen? Wir haben uns getrieben von den nationalistischen Bäuerlein in die Sackgasse treiben lassen.
      Mit Annahme der MEI haben wir jeden Goodwill verspielt.
      Aber die Konsequenzen unseres Grössenwahns werden die Schlaumeier vom rechten Rand wohl erst begreifen, wenn der erste Riese seinen Hauptsitz in die EU oder gleich in die USA verlegt.
      13 17 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.12.2017 19:30
    Highlight Schon mal gepostet heute: EU beitreten und dann die regeln nach unseren Gutdünken umsetzen. Es passiert nicht viel, siehe Polen.
    46 19 Melden
  • Tepesch 21.12.2017 18:48
    Highlight Das die Schweiz alleine gegen ein Wirtschaftsmonster wie die EU wenig ausrichten kann sollte klar sein. Doch warum tut man sich nicht mit anderen Saaten wie UK, EFTA, allenfals EWR zusammen und bildet einen konstruktiven Gegenpol?
    37 13 Melden
    • Hierundjetzt 21.12.2017 20:15
      Highlight UK: ist noch in der EU

      Mitglieder:
      EWR: Norwegen, Lichtenstein, Island
      EFTA: Schweiz, Norwegen, Lichtenstein und Island

      Ja mit Lichtenstein und Island haben wir natürlich DEN Gegenpool :)
      44 7 Melden
    • icarius 21.12.2017 20:31
      Highlight EWR ist EFTA minus CH. D.h wenn wir uns mit EWR zusammentun tun tun wir uns automatisch auch mit EFTA zusammen. Das ist somit das Gleiche.
      11 5 Melden
    • Booker 22.12.2017 05:56
      Highlight Und bezüglich Börse eben mit diesen Staaten, den Briten, Singapur, Chinesischen Börsen etc. Das sind die kommenden Märkte, nicht die EU.
      7 6 Melden
    • icarius 22.12.2017 10:15
      Highlight Lichtenstein, Norwegen, Island und die UK sind die Märkte der Zukunft?
      6 2 Melden
  • MacB 21.12.2017 18:44
    Highlight Lese ich die Kommentare hier, stelle ich mit grossem Schrecken fest, wie wenig Selbstbewusstsein in der Schweiz nich vorhanden ist. Und pocht hemand darauf, wird er lächerlich gemacht und gleich der Sünnelipartei zugeschoben.


    51 36 Melden
    • Hierundjetzt 21.12.2017 20:17
      Highlight Es geht aber nicht um ein lustiges Selbstbewusststein, sondern um Realitäten.

      Eine davon ist, dass wir jetzt in Gottesnamen nicht auf "Augenhöhe" mit der EU sind. Das ist schlicht Grössenwahnsinng.

      Das glauben nur unsere Sünneler.



      40 41 Melden
    • icarius 21.12.2017 20:54
      Highlight Ich bin sehr für eine selbstbewusste Schweiz. Darum fände ich es auch besser, sie würde sich proaktiv und engagiert an der Gestaltung Europas beteiligen. Stattdessen versucht sie seit 30 Jahren mit immer neuen Tricks am Binnenmarkt teilzunehmen ohne etwas substantielles dazu beitragen zu müssen. Das ist nicht das Bild eines souveränen, selbstbewussten und modernen Staates.
      38 26 Melden
    • Haiderfroh 22.12.2017 10:11
      Highlight @Hierundjetzt
      Das Stachelschwein ist viel kleiner und schwächer als der Löwe. Trotzdem muss das Stachelschwein den Löwen nicht fürchten. Eher ist es umgekehrt.
      5 12 Melden
    • icarius 22.12.2017 10:36
      Highlight @Heiderfroh
      Umgekehrt? Jetzt werden sie aber richtig mutig!
      10 2 Melden
    • Hierundjetzt 22.12.2017 10:42
      Highlight Nur gehörten wir damals, als der Begriff „Stachelschwein“ erfunden wurde (in den 30gern) zu den ärmsten Länder in Europa. Etwa Niveau Rumänien, Bulgarien oder Albanien

      Heute sind wir das 19 reichste Land der *Welt*

      Da gelten andere Gesetzmässigkeiten ☺️

      5 2 Melden
    • Haiderfroh 22.12.2017 15:15
      Highlight @icarius
      Ja, wenn der Löwe dem Stachelschwein zu nahe kommt, dann schiesst es dem Löwen ein paar Stacheln in die Schnauze.
      Ist sehr schmerzhaft für den Löwen und hat manchmmal lebensgefährliche Infektionen zur Folge. Die Stacheln haben nämlich Widerhaken. Der Löwe bringt die Stacheln fast nicht mehr raus.
      Wenn Dir das Beispiel aus der Savanne nicht gefällt, dann lasse Dir gesagt sein, dass hierzulande eine Katze ohne weiteres einen Hund in Schach halten oder gar vertreiben kann. Grösse ist nicht entscheidend bei Auseinandersetzungen. Dafür gibt es reichlich viele Beispiele.
      4 4 Melden
    • icarius 22.12.2017 16:21
      Highlight @icarius
      Okay, ich hab mich aber auf ihre eigentliche Aussagen bezogen: Dass angeblich die EU die CH fürchten muss. Die Geschichte vom Stachelschwein war ja eher zur Illustration ihrer Aussage gedacht?
      4 1 Melden
  • Einstein56 21.12.2017 18:44
    Highlight Am meisten schmerzt mich, dass die SVP Recht erhält
    40 25 Melden
    • Auscho 21.12.2017 21:21
      Highlight In was? Das man die Bilateralen künden kann und dann noch bessere Verträge aushandeln kann (Argumentation zur Abschaffung der PFZ)
      20 19 Melden
    • DerTaran 22.12.2017 07:46
      Highlight Er meint, das die Zahlungen ohne Gegenleistung nichts bringen.

      Ansonsten hat die SVP natürlich nicht recht, die EU wird bei Einschränkung der PFZ die Bilateralen kündigen und dann nützt das ganze töbelen nichts mehr, dann kommt die Rezession.

      Was die Blochers davon haben, weiss ich allerdings auch nicht. Für dumm genug, zu glauben, dass es ohne Marktzugang besser geht halte ich zumindest den Papa nicht.
      6 2 Melden
    • Haiderfroh 22.12.2017 10:14
      Highlight @DerTaran
      Die Gleichung "keine Bilateralen = kein Marktzugang" ist komplett falsch.

      Der Handel würde bloss ein klein wenig bürokratischer, aber trotzdem hochprofitabel bleiben. Halt so, wie es vor den Bilateralen war.
      9 8 Melden
    • DerTaran 22.12.2017 10:53
      Highlight @Haiderfroh: Vor den Bilateralen hatten wir Nullwachstum und Stagnation in der Schweiz. Der ganze Aufschwung, auf den wir jetzt so stolz sind, kam mit dem EU-Marktzugang.
      10 7 Melden
    • Haiderfroh 22.12.2017 15:05
      Highlight @Taran
      Das stimmt überhaupt nicht.
      Die Schweiz hat seit 150 Jahren ein vergleichsweise starkes Wachstum, ganz unabhängig von der EU und den Bilateralen. Erst seit den Bilateralen wurde sie von Skandinavien überholt, was nicht für die Bilateralen spricht.
      siehe z. B. hier: https://goo.gl/k9gk26 (historisches Lexikon der Schweiz).
      5 6 Melden
  • TheGoon 21.12.2017 18:34
    Highlight Also in Crypto traden wir auf dezentralisierten Börsen ohne Türen und Briefkästen. Es gibt bereits mehrere Projekte welche die Aktienmärkte bedienen wollen.

    Könnte es sein, dass die Schweiz mit dem Cryptovalley bereits die Instrumente hat mit solchen Wirren umzugehen und sich nur dazu durchringen muss sie zu akzeptieren?
    14 4 Melden
  • sowhatopinion 21.12.2017 18:18
    Highlight Führungs- und verhandlungsschwach ggü einer ebenfalls sackschwachen EU (Brexit, Deutschland ohne Regierung, Osteuropa driftet nach rechts...). Wir haben dies nicht nötig. Wir müssen wieder unsere eigenen Interessen vertreten. Dabei gilt es erst einmal deutlich zu machen, dass keine Kohäsionszahlung fliesst, wenn die bilateralen Verträge nicht bis Ende 2018 unter Dach und Fach sind. Die EU wird es sich nicht leisten können, die Freundschaft mit der Schweiz aufs Spiel zu setzen. Wir brauchen aber einen BR mit Verhandlunsgeschick und eiserner Beharrlichkeit. Kaffekränzchen ade!
    25 33 Melden
    • SemperFi 21.12.2017 19:42
      Highlight Welche bilateralen Verträge meinen Sie? Erst mal dossierfest werden, dann können Sie am Stammtisch gerne markige Töne spucken.
      32 25 Melden
    • sowhatopinion 21.12.2017 23:06
      Highlight Ich weiss wovon ich rede...aber Sie offenbar noch besser
      2 6 Melden
    • Hierundjetzt 22.12.2017 00:51
      Highlight Sow: also die 130 Milionen die ein Staat im max erhält, eignen sich eher gar nicht als Druckmittel.

      Sogar Italien kriegt 200 Mio für den Bau von ein paar Km Schienen...
      7 2 Melden
  • Platon 21.12.2017 18:15
    Highlight Der eigentliche Skandal an der Sache ist weder die EU, noch der lahme BR. Internationale Politik ist Politik unter Bedingungen der Anarchie. Wir leben mitten in Europa, die EU könnte noch viel mehr verlangen und wir müssten folgen, wollten wir irgendwie noch gut überleben!
    Die grösste Gefahr ist der von der SVP aufgeblasene Willhelm Tellsche Unabhängigkeitsgrössenwahn, der jede vernünftige EU-Debatte verunmöglicht. Keiner dieser Schreihälse weiss wie genau ein Rahmenabkommen aussieht! Dennoch tun sie als wärs der Weltuntergang, Blocher hat ja gesagt! Faktisch würde sich kaum was ändern.
    46 162 Melden
    • Booker 22.12.2017 05:59
      Highlight Wir halten die EU mit am laufen und zwar massgeblich, auch wenn wir kein Mitglied davon sind. Wenn wir die Türe schliessen tut das auch er EU weh. Stichworte wie Verkehr, Alptransit, Finanzplatz etc. Man müsste es nur konsequent wollen und umsetzen, aber unsere linken Bücklingspolitiker(innen) packen das so nicht - verhandeln geht anders als links/rechts Küsschen und nett lächeln.
      21 13 Melden
  • Widmer 21.12.2017 17:57
    Highlight Watson meint offenbar, die Schweiz könne profitieren, wenn sie kuscht. Als Panikorchestee bezeichne ich eher den EU-Rat.
    39 20 Melden
  • derEchteElch 21.12.2017 17:51
    Highlight „Die Schweiz ist machtlos gegenüber der EU“

    Die Schweiz ist gegenüber der EU machtlos, weil Journalisten ohne Selbstwertgefühl (auf die Nationalität bezogen), wie Sie, Artikel schreiben und behaupten, die Schweiz wäre machtlos.

    Genau solchen Bückern wie Ihnen verdanken wir, dass wir in solch einer Position dastehen, weil es an Rückgrat fehlt, die Eier auszupacken...
    65 38 Melden
    • SemperFi 21.12.2017 19:50
      Highlight Don’t shoot the messenger! Also die sich abzeichnende Krise haben wir nicht den Jornalisten zu verdanken , sondern dem „Halbgott“ vom Herrliberg und seinen Jüngern, die in ihrem verklärten Grössenwahn eine vernünftige Lösung wie den EWR verhindert haben.
      Und früher oder später wird uns das in die EU führen - und zwar als Bittsteller.
      36 33 Melden
    • Platon 21.12.2017 19:51
      Highlight @DerRechteKnilch
      Ja klar die korrupten Medien sind an allem schuld. #FakeNews
      Ich hoffe die linksversifften Medien sowie der rückgradlose Bundesrat übt sich noch weiter im Kniefall vor der EU. Dafür wähle ich sie ja und lese ihre Medien. Bis der letzte Funken Nationalismus erlischt und die CH in der EU ist und vor die Hunde geht. Ich seh einfach gerne zu wie die Rechten ohne irgend eine Ahnung rumschreien wegen nichts und wieder nichts, als könnten sie die Welt bestimmen. Mir macht das einfach Freude😁
      18 15 Melden
  • Schweizer Bünzli 21.12.2017 17:48
    Highlight Schade ist Blocher nicht mehr im Bundesrat, der würde dem frechen Juncker schon die Postordnung durchgeben!
    31 47 Melden
    • DerTaran 22.12.2017 07:50
      Highlight Du glaubst das wirklich?
      9 1 Melden
    • Makatitom 22.12.2017 14:24
      Highlight Der SchleBraZ wurde völlig zu Recht abgewählt. das Einzige, was der fertig gebracht, ist der Verwaltungsmoloch KESB.
      SchleBraZ = schlechtester Bundesrat aller Zeiten
      3 4 Melden
  • Don Sinner 21.12.2017 17:45
    Highlight Die wahre Horrormeldung in Blunschis Kommentar kommt am Schluss: Ausgerechnet Wischiwasich-Cassis solls richten.
    21 12 Melden
  • einmalquer 21.12.2017 17:26
    Highlight Was lesen die Mitglieder des Bundesrates eigentlich für Bücher?

    es müssen die Werke von Leopold von Sacher-Masoch sein, die so richtig gefallen haben müssen

    Sonst wären sie nie auf die idee gekommen, der Schweiz Einnahmen von 2.4 Milliarden zu entziehen, um die EU zu bestrafen.
    37 6 Melden
  • Haiderfroh 21.12.2017 17:09
    Highlight Wer sich einredet, er sei am kürzeren Hebel, der ist auf alle Fälle am kürzeren Hebel.

    Die Schweiz hat Jahrhunderte lang, als sie viel ärmer und unbedeutender war, als sie es heute ist, beharrlich den Grossmächten rund um sie herum getrotzt unter weitaus widrigeren Umständen, als heute. Es ist offensichtlich, wie lächerlich die von Blunschi herbeigeredete, Alternativlosigkeit von merkel'scher Herbeit ist.

    Der Sieg entspringt im Geiste, nicht am Verhandlungstisch, oder an der Rechenmaschine.
    84 42 Melden
    • Joshuuaa 21.12.2017 18:09
      Highlight Vor Hundert Jahren war die Schweiz auch ein armes Bauernland...In einer globalisierten Welt sind die Kleinen halt abhängiger von den Grossen. Die Realität holt die Idealisten (deren Ideale auch schon fragwürdig sind) ein. So siehts aus...
      24 20 Melden
    • ostpol76 21.12.2017 18:41
      Highlight Was erwartest du von einem EU-Turbo. Ich frage mich schon lange wieso er noch nicht in seiner so geliebten EU wohnt.
      23 15 Melden
    • Herr Ole 21.12.2017 19:10
      Highlight Das hat funktioniert, weil die Grossmächte sich gegenseitig auf den Schädel gehauen haben.
      11 9 Melden
    • Dostoi 21.12.2017 19:19
      Highlight Welchen Grossmächten haben wir jemals getrotzt?
      24 17 Melden
    • Shlomo 21.12.2017 20:02
      Highlight @joshuaaa: sorry dass stimmt nicht. Ende des 19. Jahrhunderts war die Schweiz hinter England und Belgien das drittreichste Land.
      11 6 Melden
  • Michael Heldner 21.12.2017 17:05
    Highlight Wenn wir schon das a*lochkind der EU sein sollen warum nicht richtig ? Warum nicht von der grauen auf die schwarze Liste der EU? Machen wir uns zum Steuer Paradies schlechthin, Freunden und mit Russen Chinesen und amis an , machen uns attraktiv das deutsche Firmen aus Steuer und invest Gründen hier her ziehen und sperren willkürlich ab und an den Gotthard für Transit Last Verkehr. Dazu noch eine Erhöhung der Abgabe für die Nutzung von Gotthard und co.

    Seien wir mal der Pickel der EU den man einfach nicht schafft auszudrücken und der grade so groß ist das man ihn jedesmal bemerkt
    86 29 Melden
    • Joshuuaa 21.12.2017 18:11
      Highlight Dann nimmt die EU die Pickelcrèmchen (und von denen hat sie mehr als genug) zur Hand und wir sind am Arsch.
      Oder anders gesprochen: Der Pickel ist vom Körper abhängig, der Körper aber nicht vom Pickel...
      19 21 Melden
    • SemperFi 21.12.2017 19:53
      Highlight @Michael Heldner: Das sind leider pubertäre Allmachtsfantasien.
      16 12 Melden
    • Auscho 21.12.2017 21:29
      Highlight Haha den Gotthard sperren. Als ob es keine anderen (wenn auch nicht so effizienten) NordSüd-Verbindungen gäbe. Wenn die EU hingegen die Grenze sperrt und Überflugrechte einschränkt, haben wir ziemlich schnell ein gröberes Problem.
      10 5 Melden
    • dath bane 21.12.2017 22:56
      Highlight Nicht nur Amis und Chinesen: Iraner, Nordkoreaner, Eritrea, Venezuela und natürlich alle Jihadisten. Wir sind ja neutral und machen Gschäftli mit jedem. Damit nerven wir die EU sicher. Aber bloss nicht wundern wenns keine Erbeeren aus Südspanien mehr gibt.
      7 2 Melden
  • demokrit 21.12.2017 16:45
    Highlight Was der nie gewählte Antidemokrat Herr Juncker hier abzieht ist keine Geiselnahme sondern schlicht Schutzgelderpressung, wie man sie aus Italien kennt. Die EU anerkennt zwar die Börsenplätze Singapur und Hongkong (nota bene beides Diktaturen) aber mit Demokratien bekundet sie ihre liebe Mühe. Das zeigt, wessen Geistes Kind sie ist. Letztlich geht es darum, dem Börsenplatz London zu schaden, der 80% abwickelt.
    104 30 Melden
    • Hashtag 21.12.2017 17:23
      Highlight Grundsätzlich stimme ich dir sogar zu, die Frage ist nur auf welcher Ebene man die Fehlentwicklung- und Struktur der EU bekämpfen will. Die EU ist nun mal da, wird hier bleiben und kann sogar positives bewirken.

      Sie muss aber reformiert werden und auf eine stärkere demokratische Basis gestellt werden. Dies wird aber nicht durch die Abschottung der einzelnen Nationalstaaten passieren, sondern wenn auch die konservativen Kräfte die EU mitgestalten. Zurzeit sind die Liberalen in Brüssel an der Macht und tendenziell eher Konservative in den Nationalstaaten, dass kann nicht gut kommen.
      13 13 Melden
    • Don Sinner 21.12.2017 17:37
      Highlight Singapur eine Diktatur? Mit Demokratien bekundet sie Mühe? Solches Stammtischgeschwätz bekommt noch Zustimmung? So viel zur Bildung und Sachkenntnis der Volksparteihirngewaschenen. Auch Kommentare von flying kid und reaper54: realitästfremd, realitätsverdrängend, Wunschdenken.
      12 19 Melden
    • Herr Ole 21.12.2017 17:39
      Highlight Juncker ist gewählt vom EU-Parlament. Analog zu den Schweizer Bundesräten. Sind die auch antidemokratisch?
      21 7 Melden
    • demokrit 22.12.2017 13:15
      Highlight @D. Sinner: Singapur ist eine Diktatur: "Die Politik Singapurs wurde seit der Unabhängigkeit 1965 von der People’s Action Party (PAP) dominiert. Von Kritikern wird Singapur daher auch als Einparteienstaat eingeordnet, und der PAP werden rigide Handlungen gegen die Oppositionsparteien vorgeworfen. Dabei soll die PAP manipulierend einwirken oder durch zivilrechtliche Klagen (Verleumdung) unliebsame Gegner aus dem Weg schaffen. Auch das überaus strikte Mehrheitswahlrecht trägt zur dominanten Stellung der PAP bei und führt dazu, dass stets nur einige wenige Oppositionelle im Parlament saßen."
      0 0 Melden
    • demokrit 22.12.2017 13:19
      Highlight @Don Sinner: Deine sonstigen Beleidigungen und Fehlschlüsse (ich bin nicht in der Volkspartei) solltest du dir bei deiner auffallenden aussenpolitischen Ahnungslosigkeit vielleicht besser schenken.

      @Herr Ole: Falsch:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Kommission#Legitimit%C3%A4t
      1 0 Melden
  • Johnny Geil 21.12.2017 16:26
    Highlight Schön wäre, wenn die Nationalbank sich einschalten würde: "Liebe EU. Wenn ihr nicht sofort aufhört, unsere Doris zu plagen, schiessen wir am 31.12.2017, um 00:00, alle unsere Milliarden an Euroreserven (vom Mindestkurs), allesamt gleichzeitig auf den Markt.

    Es grüsst die SNB.

    :)
    101 30 Melden
    • NiemandVonNirgendwo 21.12.2017 17:34
      Highlight Das wäre dann wohl ein Eigentor. Wer kauft dann noch unsere Ware? Wer macht dann noch Ferien bei uns?
      31 29 Melden
    • Joshuuaa 21.12.2017 17:35
      Highlight Wir sind abhängig von der EU - geht's ihr schlecht, können wir weniger exportieren => uns geht's schlecht.
      Und die Wirtschaftsmenschen stöhnen doch jetzt schon wegen des starken Frankens...
      29 21 Melden
    • Schweizer Bünzli 21.12.2017 17:43
      Highlight Wieso nicht um 24:00 Uhr?
      6 1 Melden
    • Pedro Salami 21.12.2017 17:51
      Highlight Witzige Idee nur hätte unsere Export-Wirtschaft kaum Freude daran. ;)
      11 1 Melden
    • Tepesch 21.12.2017 18:51
      Highlight @Johnny
      Die SNB hält mit den Euro Reserven nicht den Euro oben sondern den Franken unten.
      11 1 Melden
    • R. Peter 21.12.2017 19:01
      Highlight Die stöhnen immerJoshuaa, egal wie stark der Franken ist oder wie gut es der EU geht...
      6 2 Melden
    • pistolpete 21.12.2017 19:10
      Highlight Lass' Dir zu Weihnachten den SNB- Bericht per 30.9.17 unter die Nordmanntanne legen. Die Devisenreserven sind angelegt - in Obligationen und Aktien. Und solche Positionen lassen sich nicht einfach so liqidieren. Die SNB hat das übergeordnete Ziel der Preisstabilität - im Interesse unserer Volkswirtschaft. Deine Idee ist nicht nur ein Eigentor (siehe Kommentar von "NiemandVonNirgendwo"), sondern Harakiri.
      10 2 Melden
  • Joshuuaa 21.12.2017 16:25
    Highlight Die Schweizer Unabhängigkeit ist ein Märchen. Blicken wir den Tatsachen doch einmal ins Gesicht:
    -Wir exportieren so etwa 56% unserer Güter und Dienstleistungen in die EU und importieren etwa 76% der Güter und Dienstleistungen aus der EU. Umgekehrt gilt 2% der Exporte aus der EU gehen in die Schweiz, 3% der Importe kommen aus der Schweiz
    -Wir bilden zu wenig Fachkräfte aus (Stichwort "Deutsche Ärzte)
    -Wir haben (abgesehen vom Salz) keine eigenen Rohrstoffe
    -Wir sind angewiesen auf Gas- und Öllieferungen, ebenso auf die Stromversorgung und eine leistungsfähige Anbindung ans Internet.
    Etc. Etc
    76 41 Melden
    • Haiderfroh 21.12.2017 17:16
      Highlight Nach Deiner Definition gibt es keine Unabhängige Länder. Jedes Land benötigt irgendwelche Ressourcen, die es nicht in ausreichendem Masse selber besitzt. Deine Definition ist weltfremd.
      Unabhängigkeit bedeutet Selbstbestimmung. D.h. z. B. dass das Land selber entscheidet was es wohin exportiert, bzw. woher es importiert.
      Selbstbestimmung ist ein wertvolles Gut. So wertvoll, dass fast alle Menschen bereit sind dafür zu sterben, wenn sie sie nicht haben. Das sollte auch Dir zu denken geben.
      31 33 Melden
    • Schweizer Bünzli 21.12.2017 17:46
      Highlight Dennoch wollen wir den Fünfer und das Weggli. Offenbar sind die Zeiten vorbei. Und nun sind die Banken am Flennen, aber keine Angst, Doris & Co. wollen Euch 2 Mia. pro Jahr schenken! Wir Steuerzahler und Lohnempfänger können dann den Ausfall berappen!
      15 1 Melden
    • Joshuuaa 21.12.2017 18:24
      Highlight Nach meiner Definition ist tatsächlich kein Land unabhängig - Das Grund nennt sich Globalisierung. Selbstbestimmung ja - wir können, die Bilateralen, das angesprochene Rahmenabkommen und alle weiteren Verträge mit der EU kündigen. Dann müssen wir aber mit den Konsequenzen leben. Diese Konsequenzen will niemand. Es bleibt also keine Wahl. Würden die Konsequenzen eintreffen, würden wir sogar (auf Grund einer wirtschaftlichen Schwäche) in unserer Selbstbestimmung eingedämmt. Abhängigkeit schliesst Selbstbestimmung nicht aus, manchmal ermöglicht sie sie gar erst.
      10 7 Melden
    • icarius 21.12.2017 20:44
      Highlight Haiderfroh
      Nat. Selbstbestimmung im 21. Jhr. ist aber nicht mehr das Gleiche wie im 19. Jhr. Es ist differenzierter als bei der Gründung der Nationalstaaten. Die Idee der EU ist es ja gerade, Kleinstaaten in einer globalisierten Welt möglichst viel Gestaltungsspielraum zu geben, indem sie ihre Ressouren bündeln. Gegenüber den USA, RU, China und Indien tritt man als starker Handelsblock auf und ist nicht 27 mal der schwächere Vertragspartner. Die EU ist somit nicht konträr zu einem modernen Verständnis der Selbstbestimmung. Darum sind die schott. und kat. Unabhängigkeitsbewegungen auch Pro-EU.
      7 2 Melden
    • Joshuuaa 21.12.2017 21:13
      Highlight @Harald Günterth Ich verstehe nicht, inwiefern die Basis Einfluss auf meine Argumentation hat. Wenn ein Millionär mit nem Obdachlosen handelt und beide ďuch die Geschäfte 1000 Franken verdienen. Dann ist der Obdachlose, der 2000.- im Jahr erhält, abhäniger vom Millionär als umgekehrt. Er macht 50% seines Geldes durch den Millionär, der Millionär macht 0.001% des Geldes durch den Obdachlosen. Dem Millionär kann der Obdachlose egal sein, dem Obdachlosen ist der Millionär wichtig.
      6 4 Melden
    • Haiderfroh 22.12.2017 09:37
      Highlight @Joshuuaa:
      Trotz des ökonomischen Ungleichgewichtes sind in Deinem Beispiel mit dem Obdachlosen beide gleichberechtigte Partner. Jeder kann tun und lassen, was er will und zwar was die Zusammenarbeit betriftt und alles andere ausserhalb ihrer Zusammenarbeit. Der Rahmenvertrag mit der EU ist aber etwas ganz anderes: Er macht den Obdachlosen zum Sklaven, weil er vom Obdachlosen verlangt, alle künftigen Weisungen des Millionärs bedingungslos zu befolgen. D. h. der Rahmenvertrag macht den Bettler zum Sklaven.
      Sklave oder Geschäftspartner - ein gewaltig grosser Unterschied!
      0 1 Melden
  • 〰️ empty 21.12.2017 15:46
    Highlight Das Resultst der Verhandlungen wird positiv sein, zumindest für mich.
    31 34 Melden
    • Schweizer Bünzli 21.12.2017 17:47
      Highlight Danke, Doris, dass Du hier mitmachst.
      5 0 Melden
    • stan1993 21.12.2017 18:56
      Highlight Knutsch weiter Doris...
      6 1 Melden
  • Max Dick 21.12.2017 15:41
    Highlight Der Artikel trifft mit zwei Punkten den Nagel auf den Kopf:
    -Die EU ist bei einem Kräftemessen mit der CH am massiv längerem Hebel.
    -Das jetzige knallharte Auftreten richtet sich weniger an die CH, sondern vielmehr an die UK.

    Punkt 2 bietet aber auch eine Chance: Der EU ist es also sehr wichtig, dass dieses Rahmenabkommen vor der Endphase der Brexitverhandlungen steht, und sie in allen Punkten, welche exemplarisch für ein Abkommen mit UK sind, gut dasteht. Die CH kann bei allen Punkten, die nur für sie, nicht aber für Brexit-Verhandlungen relevant sind, was ziemlich gutes rausholen.
    72 36 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 17:04
      Highlight Das nenne ich einen Kommentar der klar über den Tellerrand hinaus sieht. DANKE!
      Klar dass da die Blitze der Bären starken überwiegen, aber man ist immer geneigt seine Kräfte zu überschätzen.
      23 15 Melden
    • Haiderfroh 21.12.2017 17:18
      Highlight Das Rahmenabkommen ist ein Kolonievertrag, der die Schweiz zur Kolonie Deutschlands macht, mit der EU als Verwalterin.
      Hier noch zu verhandeln, bedeutet die Farbe der Ketten auszusuchen in die wir anschliessend gelegt werden.
      23 38 Melden
    • R. Peter 21.12.2017 19:24
      Highlight FrancoL, was geht eigentlich mit dir ab? Jeder der nicht deiner Meinung ist wird beleidigt und lächerlich gemacht? Bist du am Ende etwa auch einer dieser "Bären starken", wie du sie nennst?
      11 10 Melden
    • SemperFi 21.12.2017 20:04
      Highlight @Haiderfroh: Sie kennen also den Text des Rahmenabkommens! Haben Sie das den Verhandlungsdelegationen schon mitgeteilt? Oder plappern Sie einfach mal vor sich hin?
      10 3 Melden
    • R. Peter 21.12.2017 20:32
      Highlight SemperFi, die relevanten Forderungen der EU, das eigentliche Ziel des "Freundschaftsvertrags" (ich lach mich schlapp) sind tatsächlich bekannt: die im Gegensatz zu heute verpflichtende Übernahme von EU Recht durch die Schweiz. in Auslegungsdifferenzen entscheidet ein Gericht der EU.

      Kolonialvertrag kommt dem schon sehr nahe...
      6 7 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 21:13
      Highlight @R. Peter; Wir leben in einem globalisierten Zeitalter, man kann das gut oder schlecht finden, aber man kann diesem Zeitalter nicht absprechen, dass es die Massstäbe neu gesetzt hat. Dass man nicht mehr meinen kann, dass wenn man im Dorf der King ist, dies auch überall so sein wird. Und wenn ich mir nun so Sprüche anhöre über die CH Stärke im 2.WK oder wie wichtig wir weltweit sind oder was für eine Macht wir gegen die EU ausspielen könnten, dann denke ich dass die Globalisierung bei vielen kaum zu einem Wertdenken geführt hat. Viele überschätzen sich und die Schweiz und dies kann fatal sein.
      14 8 Melden
    • R. Peter 21.12.2017 21:32
      Highlight FrancoL, es geht nicht um den King im Dorf. Sondern um Beziehungen auf Augenhöhe. Und wenn die EU aufgrund ihrer Grösse nicht auf Augenhöhe handeln will sonder Regeln diktieren, dann bin ich gewillt zu Gunsten der Freiheit Nachteile in Kauf zu nehmen. Wenn die EU das Friedensprojekt ist, das sie sich schimpft, dann ist ihr an Beziehung etwas gelegen, und nicht an Machtpolitik.
      5 5 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 21:47
      Highlight @R. Peter; Kolonialvertrag?. Gehe davon aus, dass Dir klar ist dass ein Kolonialvertrag die Ganzheit der Koloniegestion betrifft und regelt.
      Nun der Rahmenvertrag tut das eben nicht, es ist ein Rahmenvertrag für die zukünftigen Verträge die man abschliessen will. Verträge die man entweder abschliesst oder nicht und wenn sie nicht abgeschlossen werden, greift das Rahmenabkommen eben nicht.
      Es ist also kein globales auf alle unsere Bereiche wirkendes Abkommen sondern nur gültig für die von uns gewollten Verträge. so wie der Mietrahmen der WHG nichts mit den Autokaufvertrag zu tun hat.
      8 6 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 23:11
      Highlight @R. Peter; Schön dass Du bereit bist Nachteile in Kauf zu nehmen, ich weiss nicht wieso ich Dir dies nicht abnehme, aber ich kann mich ja täuschen.
      Doch was mich bekümmert ist dass viele Schweizer Bürger meinen KEINE Nachteile in Kauf nehmen zu müssen um die Freiheit zu erhalten.
      Ich weiss ja nicht was Du im Leben machst, aber der Spruch von auf Augenhöhe verhandeln scheint mit arg abgedroschen.
      Wenn ich zB beim Kanton für einen Auftrag antrabe, dann wird mir unmissverständlich klar gemacht was sie von mir erwarten bis hin zur Version der zu verwendenden Programme, ist das gleiche Augenhöhe?
      5 5 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 23:15
      Highlight @R. Peter; Es gibt einige wenige die auf Augenhöhe in der Schweizer Wirtschaft verhandeln können der grosse Rest muss sich beugen. Klar man kann vollmundig sagen, jeder kann da verzichten. Aber zu welchem Preis frage ich immer? Dass meine MA keine Stelle mehr haben? Dass Treue Auftragnehmer einen Verlust einfahren. Nein Danke man muss wissen wer, wo, wann, was wert ist und versuchen das Beste daraus zu machen auch wenn die Augenhöhe eine Illusion ist. Wir stehen ALLE in Abhängigkeiten, manch einer ist nicht dieser Meinung, weil er wohl kaum sich richtig einschätzen mag.
      5 5 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 23:23
      Highlight @R. Peter; Vergiss nie dass diese 70 Jahren in Frieden nicht unbedingt der Schweiz zu verdanken sind und die längste Friedenszeit der neuren Geschichte darstellen. Man sollte nicht einen Erfolg schmälern, wenn man kaum dazu beigetragen hat.

      Zur Augenhöhe habe ich Dir noch einen kleinen Input. Als der Deutsche und der italienische Finanzminister die Schweiz ersuchten, nicht deklariertes Kapital von deutschen und italienischen Staatsbürgern nicht einfach entgegen zu nehmen, da hiess es was genau aus Bundesbern? Oder von der bürgerlichen Seite? War das ein Verhandeln auf Augenhöhe?
      8 5 Melden
  • kellersamuel182@gmail.com 21.12.2017 15:40
    Highlight Wieder einmal so ein einseitiger linkspopulistischer watson- Bericht!

    Die Schweiz ist der drittgrösste Investor in der EU, die Schweiz ist also sehr wichtig für die EU! Der Schuss kann sehr schnell nach hinten los gehen. Der Bundesrat hat sehr klar und sachlich Stellung bezogen!

    Dieser - wieder einmal- diffamierende, hetzerische und einseitige Bericht, zeigt ganz klar auf, dass die EU - hörige watson das Sprachrohr der EU in der Schweiz ist!
    112 117 Melden
    • Hierundjetzt 21.12.2017 16:51
      Highlight Die Schweiz Exportiert 60 % der Waren in die EU

      Die EU 3% in die Schweiz.

      WER ist auf wenn angewiesen?

      Wieder mal zuviel SVP Zeitung gelesen?
      36 31 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 17:07
      Highlight @UiUI und wohin sollen diese Investoren sich bewegen? Sollen sie ihre Investitionen in den Sand stecken? Nicht ein guter Kenner der Investitionsmentalität, die kennt nämlich keine Grenzen und schon gar nicht die Wünsche der Politiker oder des Volkes.
      Einseitige falsche Sicht der Situation.
      16 11 Melden
    • Joshuuaa 21.12.2017 17:32
      Highlight Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du verstehst, was ein Investor ist. Das sind Privatpersonen oder Unternehmen - wenn du "Druck aufsetzen" willst, bedeutet das, dass du denen verbietest, zu investieren - wie du dafür eine politische Mehrheit gewinnen willst, will ich sehen.
      Und weiter: Ich investiere in Bitcoins, dann bin ich abhängig davon, dass es dem Bitcoin gut geht.
      Ich investiere im EU-Raum, dann bin ich abhängig davon, dass es den Unternehmen im EU-Raum (Satz darf selbstständig vervollständigt werden...)
      15 10 Melden
    • Don Sinner 21.12.2017 17:42
      Highlight Huch! Ich wittere die Verschwörung. Und so ein Unfug kriegt noch Herzli. Zum Glück gehen die nicht stimmen und wählen, sonst würds dunkel am Plastiksünneli-Horizont.
      5 9 Melden
    • Schweizer Bünzli 21.12.2017 17:52
      Highlight Ironie? Oder Sarkasmus?
      3 1 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 18:03
      Highlight Ich glaube kaum dass der Samuel den Satz vervollständigen kann, da müsste er den Kontext verstehen. 😂
      7 7 Melden
    • kellersamuel182@gmail.com 21.12.2017 18:33
      Highlight @Joshuuaa

      Die Behauptung das ich Investoren vebieten will in der EU zu investieren habe ich NIE gesagt!
      Solche verlogenen und anstandlosen Tatsachenbehauptungen können nur von einem Linkspopulisten kommen!
      Jedoch ist es so, dass bei politischen instabilen Verhalten wie der EU - siehe die Finanzkrise in den EU-Südstaaten oder dass der EU- Oststaaten genauer gesagt die Visagrad- Staasten- die Investoren in anderen Länder/Kontinente investieren bei denen die Anlagen sicherer sind! Die Schweiz ist zb. ein Paradebeispiel für politische und rechtsstaatliche Sicherheit!
      5 8 Melden
    • kellersamuel182@gmail.com 21.12.2017 18:40
      Highlight @Hierundjetzt

      Im Gegensatz zu Dir beschränke ich mich nicht auf Exporte - das ja KEINE Investitionen darstellen!

      Die Schweiz zb. ist über die SNB der GRÖSSTE GLÄUBIGER Deutschlands!

      Übrigens bin ich KEIN SVP- Wähler! Zuerst sollten Sie einmal anfangen logisch zu denken und handeln, bevor Sie einen solchen linkspopulistischen Pfuff schreiben!
      7 7 Melden
    • kellersamuel182@gmail.com 21.12.2017 18:50
      Highlight @FrancoL

      Die Investoren investieren lieber in Länder/Kontinente die sich stabil entwickeln! Die EU mit ihrem Chaos in den Defizitländer wie Griechenland oder den EU- Oststaaten wie Polen, gegen das ein EU- Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet wird, zeigt NICHT gerade von demokratischen und rechtsstaatlichen Verhältnissen in der EU bzw. deren Mitgliedsländern! Ob es sich um ein Die Schweiz ist hierbei das genaue Gegenteil, ein Hort der Stabilität! Daher wird auch sehr viel in die Schweiz investiert. Zuerst denken dann schreibe!
      7 7 Melden
    • kellersamuel182@gmail.com 21.12.2017 18:57
      Highlight @Josuuaa,FrancoL und Hierundjetzt!

      Das die EU bei grossen Mitgliedsländern anders agiert als bei kleinen ist KEIN Geheimnis - siehe das Defizitverfahren gegen De und F - das im Sande verlief obwohl diese die Maastrichtkriterien verletzten!

      Diese linkpopulistische agierende EU, hat sehr viel an Glaubwürdigkeit eingebüsst!

      Oder warum erklärt ihr euch Dann, dass viele ausländische Investoren in die stabile Schweiz investieren anstatt in die EU?! Obwohl die Schweiz NICHT voll in den Binnenmarkt inegriert ist bzw. Zugang erhält! Siehe die vier EU-Grundfreiheiten!
      5 9 Melden
  • patnuk 21.12.2017 15:39
    Highlight Hmm da bin ich mir nicht so sicher, der grösste Handelsplatz der Welt ist London, nach dem Brexit bleibt der EU noch Frankfurt. Der Druck der EU auf die Schweiz führt auch dazu, meiner Meinung nach, dass die Schweiz und England eine Fusion bilden könnten, mit China. Die EU will vorbeugen und evtl. Trittbrettfahrer ins Boot ziehen. Mit einem Abkommen mit der EU müsste die Schweiz auch die Regeln der EU beachten und eine evtl. Austausch mit London könnte schwierig werden. Die Schweiz wollte den Brexit abwarten, aber die EU lässt dies womöglich nicht zu.
    43 28 Melden
    • bokl 21.12.2017 15:58
      Highlight "... der grösste Handelsplatz der Welt ist London ..."

      Nach einem harten Brexit wird London nicht mehr lange der grösste Handesplatz bleiben ...
      34 36 Melden
    • R. Peter 21.12.2017 19:28
      Highlight bokl, das werden wir noch sehen. Ein harter Brexit würde zu Verwerfungen auf beiden Seiten führen. Was dabei herauskommt ist nicht seriös abzuschätzen.
      4 2 Melden
  • fcsg 21.12.2017 15:37
    Highlight Klar, die Stempelabgabe hat hier nicht viel verloren, aber die wird schlussendlich wahrscheinlich sowieso nicht abgeschafft.

    Selbst wenn unsere Verhandlungspostion nicht die beste ist, uns alles gefallen lassen, müssen wir uns nicht. Die EU darf ruhig wissen, dass abkassieren ohne Gegenleistung nicht funktioniert! Allerdings muss der Bundesrat jetzt konsequent hinstehen und die Auszahlung der Kohäsionsmilliarde verhindern bis zur Akzeptanz unseres Börsenplatzes!
    38 26 Melden
    • bokl 21.12.2017 15:56
      Highlight "...dass abkassieren ohne Gegenleistung nicht funktioniert..."

      Auf welchem Planeten lebst du? Es ist die Schweiz, welche immer das Gefühl hat die EU müsse alles liefern / zulassen ohne Gegenforderungen.
      33 26 Melden
    • fcsg 21.12.2017 17:48
      Highlight @bokl
      Die bilateralen Abkommen zeigen ein etwas anderes Bild. Wieviele Kohäsionsmilliarden zahlt denn die EU der CH?
      3 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 21.12.2017 17:53
      Highlight Juncker ist doch diese Kohäsionsmilliarde wurscht. Ein Tropfen auf den heissen Stein, mehr nicht.
      6 4 Melden
    • R. Peter 21.12.2017 19:30
      Highlight bokl, bring mal ein Beispiel: Was bekommt die Schweiz von der EU ohne Gegenleistung?
      5 5 Melden
  • Ville_16 21.12.2017 15:33
    Highlight Es ist ziemlich einfach, nach EU-Recht muss die Lizenz an Drittstaaten vergeben werden, unter der Voraussetzung dass sämtliche Auflagen erfüllt werden. Dies trifft auf die Schweiz zu. Somit kann die EU die Schweiz nur unter Rechtsbruch ausschliessen.
    69 14 Melden
    • Shabina 21.12.2017 16:57
      Highlight @Ville
      Die Eu schert sich doch nicht um so Details wie die Einhaltung der Verträge. ;-)
      23 9 Melden
    • Rolf_N 21.12.2017 19:44
      Highlight Tja Rechtsbruch nach EU-Recht! Da wir aber kein institutionelles rahmenabkommen haben, somit keine Gerichtbarkeit in dieser Sache, muss die EU das EU-Recht nicht auf uns anwenden. Genau das Zeigt ja auf was ohne institutionelles rahmenabkommen passieren kann. Somit ein cleverer Schachzug der EU.
      6 1 Melden
    • Ville_16 21.12.2017 21:14
      Highlight Genau deshalb ist Rahmenabkommen absolut abzulehnen. Ist dasselbe wie ein Betritt.
      5 4 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.12.2017 15:29
    Highlight 2) Die Maastrichktierien werden kaum von einem Staat eingehalten und in Polen wird gerade die Gewaltenteilung zerbröselt und nun überlegt sich die EU, den Polen das Stimmrecht zu entziehen (Solang Geld fliesst ist das denen sowas von egal) . Den gleichen Tendenzen in Ungarn und Tschechien steht die EU ideenlos gegenüber. Die Bahnanschlüsse für den Gottahrd werden teilweise noch nicht einmal gebaut.
    Natürlich hat der Inlandchef der NZZ recht, es ist aber einfach frustrierend, gerade wenn man der EU grundsätzlich wohlwollend gegenüber steht. Aber hey, einmal stärke demonstriert.
    50 7 Melden
    • Joshuuaa 21.12.2017 17:38
      Highlight Welche Stärke? - Wir sind ein kleines Kaff Mitten in Europa, dass von der EU abhängig ist. Was da in der EU passiert ist scheisse, aber wir wollen da ja (zum Glück?) nicht rein, können diese Dinge also nicht mitbestimmen. Es bleibt zu akzeptieren, was ist, und Lösungen zu finden.
      4 4 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.12.2017 15:25
    Highlight 1) (Achtung, könnte Polemik enthalten!)
    Vielleicht sollten wir der EU beitreten und uns einfach dort nicht an die Regeln halten. Die Schweiz ist auf der Grauen Liste der Steueroasen, gleichzeiti bezahlt man in Irland, den Niederlanden und Luxemburg praktisch keine Steuern, aber die EU kann Mitgliedstaaten nicht auf die Liste setzten. Schengen-Dublin wurde einfach abgesägt, die Umverteilung von Flüchtlingen wurde zwar abgemacht, es kümmert sich auch niemand drum.
    355 30 Melden
    • Madmessie 21.12.2017 15:51
      Highlight + in Polen und Ungarn werden gerade jegliche rechtsstaatlichen Grundprinzipien ausgehebelt. Aber die EU kann die Länder nicht rauswerfen, weil diese Möglichkeit nicht im EU-Vertrag festgehalten ist.
      Ich finde deine Vorschlag super!
      24 5 Melden
    • karl_e 21.12.2017 15:55
      Highlight Das wäre nun wirklich die beste Lösung. Dann könnten wir wieder tun und lassen, was wir wollen und würden nicht mehr gepiesackt. Genau wie Polen oder Ungarn oder Holland. Wenn das die $VP nur endlich einmal einsähe!
      19 6 Melden
    • icarius 21.12.2017 16:04
      Highlight Das seh ich auch so. Als Mitglied kann man die Regeln mitgestalten und auf Goodwill zählen wenn man gewisse von ihnen nicht vollständig erfüllt. Zudem wäre die CH allein schon aufgrund ihrer Sprachvielfalt überdurchschnittlich einflussreich. Was wir jetzt haben ist die schlechteste aller Welten: Wir sind wirtschaftlich abhängig vom Binnenmarktzugang, bemühen uns permanent um "Äquivalenz", haben aber gleichzeitig keinen Einfluss auf seine Gestaltung.
      28 5 Melden
    • DerTaran 21.12.2017 22:47
      Highlight Tatsächlich wäre das wahrscheinlich die beste Lösung. Ist nur leider mit den 30% SVP Wählern nicht zu machen.
      5 2 Melden
  • walter siegenthaler 21.12.2017 15:23
    Highlight Halloo... die EU will etwas von uns. Also cool bleiben, kein Geld schicken und abwarten.
    58 42 Melden
    • Pafeld 21.12.2017 15:34
      Highlight Aha. Und Sie glauben ernsthaft, der Schaden für unseren Wirtschaftsstandort beim Abkoppeln von der europäischen Börse wäre kleiner als die lumpige Ostmilliarde?
      51 23 Melden
    • bokl 21.12.2017 15:40
      Highlight @ws
      Falsch. Wir wollen die "unbefristete Anerkennung der Börsenregulierung". Darum ist ja die Panik so gross. Bis Ende 2018 muss eine Lösung her, sonst gehen bei der CH-Börse viele Lichter aus.
      38 16 Melden
    • Max Dick 21.12.2017 15:45
      Highlight Das Problem ist, das wir viiiel mehr von ihnen wollen als sie von uns.
      52 23 Melden
    • icarius 21.12.2017 15:53
      Highlight äh nein, haben sie den Artikel gelesen? Wir wollen dass die EU unsere Börsenregulierung als äquivalent akzeptiert.
      22 4 Melden
    • SemperFi 21.12.2017 16:14
      Highlight @walter siegenthaler: Hallo, in welcher Blase leben denn Sie? Die EU ist wohl kaum auf unsere Kohäsionsmilliarde angewiesen. Die die etwas dringend brauchen (nicht nur wollen), sind wir.
      27 11 Melden
  • flying kid 21.12.2017 15:22
    Highlight Die Schweiz ist bei weitem nicht machtlos gegenüber der EU.
    Man könnte einfach mal anfangen nicht jedes EU-Recht als erstes zu übernehmen, analog den EU-Staten. Auch könnte man mal auf die Einhaltung alles Verträge pochen. Schengen/Dublin zum Beispiel. Oder Maut für die Durchfahrt der Schweiz, etc.
    Und jede weitere Zahlung ist sowieso einzustellen, solange nicht MITeinander vernünftig diskutiert werden kann...
    Die Schweiz ist weit EU-konformer als einige Mitgliedsstaten.

    Etwas Druck von unserer Seite wird nicht schaden!
    344 91 Melden
    • Pafeld 21.12.2017 15:32
      Highlight Das Transitabkommen mit der EU verbietet eine solche Maut, aber schön, dass Sie einmal mehr den Blödsinn vom schlechten Verhandeln abgesondert haben. Aber von jemandem, der noch immer glaubt, die Schweiz könnt auf Augenhöhe mit der EU verhandeln, überraschen solche illusorische Aussagen nicht.
      49 32 Melden
    • icarius 21.12.2017 15:51
      Highlight Es stimmt, dass die Schweiz in vielen Bereichen EU-konformer ist als gewisse Mitglieder. Aber das ist genau das Problem. Als Nichtmitglied hat man weniger Goodwill und kann auch nicht auf seine Allianzen zählen.
      22 4 Melden
    • flying kid 21.12.2017 15:53
      Highlight Wie war das mit der Maut in Bayern oder Deutschland (weiss es nicht mehr genau) für die Ausländer?
      Ist soweit ich weiss auch nicht EU-konform. Aber weil Deutschland ok?

      15 9 Melden
    • Berggurke 21.12.2017 15:55
      Highlight Nun ja, Blunschi ist in seinem Kommentar ja kurz darauf eingegangen:

      "Brüssel sitzt in jeder Beziehung am längeren Hebel und könnte allfällige Massnahmen der Schweiz spielend mit eigenen «Nadelstichen» kontern."

      Schlussentlich würden solche Gegenmassnahmen von Seiten der Schweiz uns mehr schaden als nützen.
      Man muss sich halt einfach bewusst sein, dass die EU im Vergleich zur Schweiz ca. 60x mehr Einwohner und eine 35x grössere Wirtschaftskraft hat. Ob es einem gefällt oder nicht, die Schweiz ist deutlich abhängiger von der EU als umgekehrt.
      23 8 Melden
    • joevanbeeck 21.12.2017 16:07
      Highlight @Pafeld Ah ja... und Deutschland darf eine Maut einführen... sogar nur für Nichtdeutsche. Die Bilateralen Verträge sind für die Schweiz scheinbar doch nicht so viel Wert wie immer behauptet wird.
      14 13 Melden
    • icarius 21.12.2017 16:18
      Highlight Die EU will um ein Rahmenabkommen um die Rechtssicherheit im Verkehr mit der Schweiz zu erhöhen und die schweizer EU-Gegner schlagen im Gegenzug vor, die Schweiz soll ihre Verträge mit der EU brechen.

      You couldn't make this xxxx up!
      13 7 Melden
    • Redly 21.12.2017 16:53
      Highlight @Pafeld:
      Drum gibt’s in D, F, I und Oe keine Maut. Gell?
      Nicht.
      Natürlich könnten wir massive Maut erheben und einfach dafür direkte Steuern reduzieren.
      Wer will kann immer verhandeln oder halt forfait erklären. Aber man muss auch konsequent sein.
      8 4 Melden
    • Grigor 21.12.2017 17:02
      Highlight Weiss nicht ob du (und all die Likes) gelesen habt, aber warum das nur bedingt clever ist, wird im Bericht eindrücklich beschrieben. Einfach nochmals wiederholen was im Artikel kritisiert wird, trägt wenig zur Diskussion bei. Wieso schaffst du es nicht anzuerkennen (aufgrund der Fakten) das die Schweiz ein Bittsteller ist? Wenn wir von der EU keine Vorteile haben wollten, würde die Diskussion nicht stattfinden.
      12 7 Melden
    • Shabina 21.12.2017 17:02
      Highlight @Pafeld
      Die Neat wurde von der EU ja auch nicht eingehalten!
      8 5 Melden
    • flying kid 21.12.2017 17:49
      Highlight @Grigor
      Die EU behauptet immer, dass man miteinander diskutieren kann. Wenn dann aber die CH diskutieren will heissts, geht nicht, machen wir nicht. Siehe MEI.
      Und dann spricht man noch von einem "Freundschaftsvertrag"...

      Aber ok, lassen wir uns auf der Nase rumtanzen. Ihr dürft euch einfach nicht wundern, wenn die Rechte bei den nächsten Wahlen nochmals erstärkt.
      6 5 Melden
    • _kokolorix 21.12.2017 18:34
      Highlight Du träumst. Die Eu könnte von heute auf morgen jegliche Beziehungen zur Schweiz kappen ohne substantiellen Schaden zu nehmen.
      In der Schweiz würde nach einer Woche eine Hungersnot ausbrechen.
      Wir sind eine freche Enklave der EU und pinkeln auf Geheiss der SVP den EU Verantwortlichen regelmässig ans Bein, was denkst du wie die auf so lächerliche Drohungen aus dem Land der patriotischen Fahnenschwinger reagieren?
      Eine konsequente Trockenlegung unserer Finanzbetrugs-Branche würde wohl eher bedrohlich wirken, da wahrscheinlich jeder von Denen hier ein Schwarzkonto hat
      11 7 Melden
    • Pafeld 21.12.2017 18:39
      Highlight Eine Maut ist selfstverständlich nicht pauschal illegal. Sondern nur dann, wenn sie Ausländer schlechter stellt. Was die deutsche Maut zum Beispiel auch tut und darum auch von der EU verboten wurde.
      2 1 Melden
    • cheeky Badger 21.12.2017 21:12
      Highlight Den Rhein könnten wir auch stauen, oder?
      1 3 Melden
    • Sarkasmusdetektor 22.12.2017 11:14
      Highlight Actio = Reactio. Das gilt auch in der Politik. Klar kann man Druck machen, aber man muss dann auch mit dem Gegendruck leben können. So weinerlich und beleidigt wie momentan auf jede kleinste Gegenreaktion der EU reagiert wird, glaube ich nicht daran.
      0 1 Melden
  • Pafeld 21.12.2017 15:19
    Highlight War es wirklich nötig, die EU so lange zu reizen, bis sie eine so deutliche Machtdemonstration zum Besten geben muss? Soll doch Bundesrat Maurer als jetzt zuständiger Finanzminister mit einer selbst zusammengestellten Delegation nach Brüssel reisen und versuchen, die Wogen zu glätten. Wie man es in der Schweiz mit viel Pathos aus rechtsbürgerlicher Seite immer wieder belächelt hat, welches einseitige Gewicht die Zusammenarbeit mit der EU für die Schweiz hat, rächt sich nun. Also jetzt Vortritt denjenigen, welche sich immer über das "schwache" Verhandlungsggeschick echauffiert haben.
    49 43 Melden
    • icarius 21.12.2017 15:48
      Highlight Ein Kleinstaat, der 60% seiner Export-CHF in Europa verdient und keine internationalen Verbündeten hat ist ein Papiertiger. Die Schweiz kann der EU nur Schaden wenn sie sich damit noch mehr schädigt. Die EU weiss das. Drum wirkt der Schweizer Pathos in Brüssel auch immer so durchschaubar.
      42 14 Melden
    • Vanessa_2107 21.12.2017 16:54
      Highlight Ich finde Maurer ist nicht die richtige Person um zu verhandeln in Brüssel, ihm fehlt "das Staatsmännische". Soll der hochgelobte Cassis nun zeigen was er kann.
      6 3 Melden
    • icarius 22.12.2017 10:09
      Highlight Ich hab Maurer mal Englisch sprechen gehört an einer internationalen Konferenz während seines Präsidialjahres. Das war das einzige Mal als ich mich geschämt habe Schweizer zu sein :) Der Typ war so was von peinlich. Man hatte das Gefühl hier spreche Vorsitzende des lokalen Landwirtschaftsverbands, nicht ein Staatspräsident.
      2 0 Melden
  • icarius 21.12.2017 15:19
    Highlight Die EU hat immer weniger Lust für Drittstaaten hundert Ausnahmen zu machen um ihnen einen Marktzutritt à la carte zu gewähren. Das hat sie bei den Brexit-Verhandlungen deutlich gezeigt. In Zukunft dürfte es auch für die Schweiz nicht einfacher werden.
    58 23 Melden
    • fcsg 21.12.2017 15:42
      Highlight Die EU ist auf Drittataaten angewiesen, umso mehr seit dem Brexit. Die EU wird nicht um Zugeständnisse herumkommen, sonst würde sie sich ins eigene Fleisch schneiden und ihre eigene Wirtschaft schwächen.
      18 40 Melden
    • icarius 21.12.2017 16:10
      Highlight @fcsg
      Dieses Argument hat Boris Johnson 1000x Mal gebracht seit dem Brexit. Und was hats gebracht? Die UK ist der EU in allen Forderungen nachgekommen und all die forschen Forderungen der Brexiteers haben sich in Luft aufgelöst. Dabei ist die UK 10x so gross wie die Schweiz.
      30 5 Melden
  • reaper54 21.12.2017 15:17
    Highlight Watson den Artikel könnt ihr ausdrucken und ihn dann auf eurer Toilette verwenden.
    Mit dieser Argumentation hätte man sich im 2. Weltkrieg auch den Nazis anschliessen müssen.
    Die Schweiz müsste mal anfangen richtig zu verhandeln und keine EU liebhaber zu den Verhandlungen schicken, dann wären die Resultate auch anders.
    454 241 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.12.2017 15:32
      Highlight Godwin's law:
      As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Hitler approaches 1.
      46 16 Melden
    • icarius 21.12.2017 15:41
      Highlight Schicken wir doch reaper54! Nachdem er in Brüssel seinen Nazi-Vergleich erklärt hat, wird uns die EU alle Forderungen unterschreiben!
      53 23 Melden
    • Max Dick 21.12.2017 15:52
      Highlight Die CH ist im 2. WK nicht verschont worden weil die Nazis unseren ach so grossen Widerstand fürchteten, sondern weil wir für sie nicht wichtig genug waren, resp. die Vorteile eines Nicht-Angriffs die eines Angriffes überwogen. Genau gleich verhält es sich bei der EU. Solange wir nicht wichtig genug waren, ging eigentlich alles recht gut für uns. Jetzt aber wo wir als Exempel für das künftige UK-EU Verhältnis hinhalten sollen, lassen sie die Muskeln spielen. Kluges agieren der Regierung ist nun gefragt.
      25 7 Melden
    • SemperFi 21.12.2017 16:09
      Highlight Jaja, das „Härter Verhandeln“-Liedli spielt Ihr immer wieder gern. Aus der Position desjenigen der sicher nie wird verhandeln müssen lässt sich das gut tun. Aber wer keine Trümpfe hat, kann auch nicht stechen. Das sollte ein Schweizer eigentlich wissen.
      33 8 Melden
    • meglo 21.12.2017 16:17
      Highlight Wir schicken raeper54nach Brüssel. Er weiss ja offenbar, wie man richtig verhandelt. Ob seine 'Toiletten-Rhetorik' dort ankommt ist allerdings fraglich.
      25 5 Melden
    • TheManoure 21.12.2017 16:18
      Highlight Tatsache ist, dass der Import und auch der Export aus resp. in die EU28 bei rund 250 Milliarden pro Jahr liegen. Für die CH heisst dies rund 50% unseres Aussenhandel mit der EU betreiben. Für die EU widerum leigt das Handelsvolumen deutlich unter 10%.
      18 3 Melden
    • Hierundjetzt 21.12.2017 16:49
      Highlight 😴😴😴

      Immer diese SVP Sprüchlein. Ich kanns nicht mehr hören.

      Schweiz: 8 Mio Einwohner
      EU: 500 Mio Einwohner

      Schweiz *ohne* EU: Nichts
      EU ohne Schweiz: Keine Veränderung

      Schweiz:
      90% KMU
      60% der Exporte gehen in die EU

      Come on Reaper, bisschen seriöser, ja? Alles andere gehört an Deine SVP Ortsversammlung im Löwen
      26 16 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 17:02
      Highlight @Reaper54; Ja und was hätte die Schweiz den im 2.WK gemacht wenn die Alliierten nicht die Deutschen zurückgedrängt hätten? Noch nicht verstanden dass die Deutschen ganz gut mit der Schweiz in dieser Position leben konnten. Nicht bemerkt dass im Tessin und in der Deutschschweiz bereits recht gut organisierte Zellen der Nazis und Camice nere am Werk waren?
      Dein Wissen zum 2.WK kannst Du tatsächlich den Clown runterspülen.
      Man sollte meinen dass auch die Schweiz heute seine Geschichte aufgearbeitet hat, doch Du zeigst dass dies nicht der Fall ist.
      24 8 Melden
    • Shlomo 21.12.2017 17:20
      Highlight Das hat man ja zur hälfte gemacht und den Nazis jeden Wunsch von den Lippen abgelesen.
      17 2 Melden
    • Alnothur 21.12.2017 18:00
      Highlight Daanke! Und der Planet Erde besteht auch nicht nur aus der EU, obwohl Brüssel das wohl gerne anders sähe.
      4 10 Melden
    • Troxi 21.12.2017 18:01
      Highlight Nur weil die Schweiz nicht von Deutschland angegriffen wurde, heisst es nicht, dass die Schweiz verhandeln konnte damals. Man setzte damals schon auf die gleiche Taktik. Nachgeben war die Device. Der J-Stempel, kurz darauf Verbot die Schweiz die Einreise von Juden. Nachrichtenloses Vermögen, der Kunstraubhandel mit den Nazis etc. etc. Ihr habt ein nicht reales Bild. Zudem war die Schweiz nie ein Ziel Hitlers! Sonst mal hier etwas die Geschichte auffrischen: https://www.swissinfo.ch/ger/das-duale-deutschbild-der-schweizer/156506
      10 2 Melden
    • pistolpete 21.12.2017 18:33
      Highlight Was soll denn dieser Kommentar? Es wird wohl so sein, dass unser Bundesrat nach wie vor gespalten ist, wenn es um den EU-Beitritt geht. Wen soll man denn in die Verhandlungen schicken? Ausländerfeindliche SVP-ler, kompromissbereite FDP- und CVP-ler oder EU-freundliche SP-ler. Hier stossen wir mit unserer Rosinenpickerei und unserem Inselstatus im Herzen Europas zwangsläufig an Grenzen. Etwas naiv anzunehmen, dass unsere Volksvertreter eine reelle Chance gegen Politikprofis haben, die 500 Mio. Menschen repräsentieren. Im Interesse unserer Kinder und Kindeskinder ist ein Umdenken nötig
      4 0 Melden
    • _kokolorix 21.12.2017 18:51
      Highlight Es ist nicht mehr 1937. Die Schweiz hat alle Verpflichtungen gegenüber den Nazis erfüllt, die hatten null Interesse ihren wichtigsten Beuteumschlagplatz einzugliedern.
      Wo ist die SVP wenns ums Verhandeln geht? Nicht ein Schwantz von denen hat je mit der EU verhandelt, aber nacher haben sie immer eine grosse Schnautze und wissen alles besser. Hopp, hopp, ihr Blochers, zieht die EU über den Tisch wenn ihr könnt, dumm schwätzen kann ich auch
      14 1 Melden
    • cgk 21.12.2017 19:36
      Highlight Sie wollen doch nicht etwa die EU mit den Nazis vergleichen? Dieser Beitrag ist ehrlich und ganz einfach realistisch.
      10 3 Melden
    • JackMac 21.12.2017 21:08
      Highlight Du vergleichst die EU mit Nazi-Deutschland? Pfui Teufel!
      8 5 Melden
    • Skip Bo 22.12.2017 07:13
      Highlight Leider hast du recht. Es gab in den 30er auch eine intellektuelle Elite, welche den "vernünftigen" Weg zum neuen Europa einschlagen wollte.
      Sogar gestandene Sozialisten haben deutsche Kriegsanleihen gekauft, um im Fall der Fälle zu den "richtigen" zu gehören (mehrere Arbeiterfamilien in unserem Dorf haben deswegen Vermögen verloren).
      3 0 Melden
    • Haiderfroh 22.12.2017 09:52
      Highlight Die Gefahr eines deutschen Angriffs war real.
      Die Schweiz hat sich aber nicht Deutschland angeschlossen, im Gegensatz zu Österreich. Das ist äusserst bemerkenswert. Die Schweiz war damals von Faschisten umzingelt. Zusätzlich waren weite Teile der Bevölkerung und sogar Teile der Landesregierung von der Nazi-Ideologie durchdrungen. Dass Helvetias rechter Arm unten blieb in dieser Zeit, zeugt von Freiheitswille und Willensstärke. Unter den damaligen Umständen, wäre es lukrativer und einfacher gewesen, sich den Achsenmächten anzuschliessen.
      Vorallem dank General Henri Guisan passierte das nicht.
      5 0 Melden

Fluid werden! So könnten Staat und Gesellschaft ganz ohne Geschlechter funktionieren 

Der Bundesrat will Transmenschen Geschlechts- und Namensänderung erleichtern. Das ist gut. Ein drittes Geschlecht im Personenstandsregister einführen will er nicht. Das ist schlecht. Wie weiter? Ein Gedankenexperiment zu Gesellschaft und Geschlechtern.

Das Juristendeutsch lenkt davon ab, aber der Kerngedanke dahinter ist erfreulich progressiv:

Mit diesem Artikel will der Bundesrat das Zivilgesetzbuch ergänzen. Geschlechtsänderungen im Personenstandsregister sollen in Zukunft auf unbürokratische Weise möglich werden.

Der Vorentwurf des Bundesrats hat noch Mängel und ist teilweise zu mutlos ausgefallen. Enttäuschend ist, dass er darauf verzichtet, ein drittes Geschlecht einzuführen für Personen, die sich weder dem männlichen noch dem …

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