Schweiz
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Zwei Eyeliner sind verboten worden. Bild: Shutterstock

Krebsgefahr beim Schminken: 11 Eyeliner und Mascara verboten

05.04.17, 12:24 05.04.17, 13:45

In der Schweiz ist der Verkauf von 9 Mascara-Produkten und 2 flüssigen Eyelinern verboten worden. Bei Kontrollen haben die Labors von verschiedenen Kantonschemikern krebserregende Nitrosamine entdeckt, die über den Grenzwerten lagen.

Aus Sicht des Konsumentenschutzes sei die Anwesenheit von krebserzeugenden Substanzen Augenkosmetika inakzeptabel, teilte Verband der Kantonschemiker am Mittwoch mit. Die Kantonschemiker hatten in der ganzen Schweiz flächendeckend Augenkosmetika untersucht, wie der Kantonschemiker Basel-Stadt, Philipp Hübner, auf Anfrage sagte.

«Fast alle Produkte auf dem Markt wurden kontrolliert, und die mangelhaften Produkte wurden aus den Regalen genommen », sagte Hübner der Nachrichtenagentur sda. «Der Markt ist somit bereinigt.»

Auch Top-Marken betroffen

Insgesamt hatten die Kantonslabors gemäss Mitteilung 184 Proben genommen. Die Chemiker untersuchten Augenkosmetika direkt bei den Importeuren, in Warenhäusern, Parfümerien, Apotheken, Billigst- und Ethno-Shops sowie in Kosmetik- und Haarsalons. Untersucht wurden auch Lidschatten und Kajal.

In 15 Proben waren die Grenzwerte für die krebserregenden Nitrosamine überschritten. Dies sind 8 Prozent aller untersuchten Proben. Fündig wurden die Kontrolleure bei Produkten «sowohl von kleinen als auch von grossen, namhaften Herstellern», wie der Basler Kantonschemiker Hübner sagte.

Fündig wurden die Kontrolleure nur bei den Mascara (insgesamt 12 Beanstandungen) und den flüssigen Eyelinern, wie dem Bericht der Kantonschemiker zu entnehmen ist.

Schönheit ohne Risiko

Bei jenen 4 Produkten, bei denen die Kantonschemiker davon absahen, ein Verkaufsverbot auszusprechen, war der Grenzwert für Nitrosamine nur leicht überschritten. Die Hersteller wurden aber aufgefordert, «Massnahmen zu treffen um den Gehalt von Nitrosaminen zu reduzieren».

Die Untersuchungen hätten gezeigt, dass es «durchaus möglich ist Nitrosamin-freie Produkte zu produzieren». Die Hersteller müssten nun abklären, ob kontaminierte Rohstoffe verwendet oder Nitrosamine bei der Herstellung und Lagerung erzeugt wurden«, schreibt der Verband. Er kündigte weitere Kontrollen bei Mascara und flüssigen Eyelinern an, da die Beanstandungsrate bei diesen beiden Produkten «sehr hoch» gewesen sei. (whr/sda)

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Brikne, 20.7.2017
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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rendel 05.04.2017 16:57
    Highlight Würden die Namen bekannt gegeben, würden auch weniger Sauereien passieren. Als Konsumenten hätten wir doch ein Recht darauf, aufgeklärt zu werden, um unsere Gesundheit selber besser schützen zu können.
    19 0 Melden
  • lily.mcbean 05.04.2017 15:34
    Highlight Und welche Firmen? Dan wüsste man wenigstens ob man zuhause noch von dem Schund rumliegen hat das man wegschmeissen sollte.
    28 0 Melden
    • Willi Helfenberger 05.04.2017 15:45
      Highlight Das hast Du natürlich recht, leider geben die Kantonschemiker die Namen nicht bekannt. Auch nicht, wenn sie zum Beispiel Hygienetests in Restaurants machen, werden keine Namen bekannt gegeben.
      10 1 Melden
    • lily.mcbean 05.04.2017 15:46
      Highlight Vielen Dank für die Antwort...schade trotzdem, am Besten gar nicht mehr schminken! ;)
      7 2 Melden
  • kiwitage 05.04.2017 15:11
    Highlight Also mich würde ja jetzt doch auch interessieren, um welche Produkte es jetzt eigentlich genau geht.
    19 0 Melden
  • jules_rules 05.04.2017 12:58
    Highlight wäre ja noch interessant zu erfahren, um welche Produkte es sich handelt...
    96 0 Melden
    • MajaG 05.04.2017 15:08
      Highlight Dachte ich auch grad...
      11 0 Melden
    • Tartaruga 05.04.2017 15:41
      Highlight Ja, verstehw auch nicht weshalb Namen nie erwähnt werden. Watson?
      9 0 Melden
    • lolamanson 05.04.2017 16:29
      Highlight ohne Namen der Marken ist der ganze Artikel leider für nichts... :(
      14 0 Melden

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