Schweiz
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Santésuisse rechnet 2018 mit Prämienerhöhung um 4 bis 5 Prozent

12.07.17, 20:47 13.07.17, 09:03


Der Krankenkassenverband santésuisse rechnet für das nächste Jahr mit einer Erhöhung der Krankenkassenprämien um 4 bis 5 Prozent. Das sagte santésuisse-Direktorin Verena Nold am Mittwoch gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens SRF und dem «Téléjournal» des Westschweizer Fernsehens RTS.

Die Kosten im Gesundheitssystem hätten im letzten Jahr stark zugenommen, nämlich um 4,9 Prozent. «Wir gehen davon aus, dass sie auch in diesem Jahr zirka um 4,1 Prozent steigen werden», sagte Nold. Und auch für 2018 prognostiziert santésuisse erneut eine Erhöhung von 4 bis 5 Prozent.

Vor allem im ambulanten Bereich stiegen die Kosten überdurchschnittlich, zum einen wegen des Ausbaus der Spitalambulatorien, aber auch weil immer mehr neue und teure Medikamente zugelassen würden. Dadurch werde das gesamte Gesundheitswesen teurer.

Kantone sollen sich auch ambulant beteiligen

Allein im ambulanten Bereich hätten die Kosten im letzten Jahr um 9,1 Prozent zugenommen. «Und dafür bezahlen wir mit unseren Krankenkassenprämien», sagte Nold. Sie fordert deshalb, dass sich die Kantone auch an den ambulanten anstatt wie bisher nur an den stationären Kosten beteiligen.

Die Krankenkassen müssen ihre Prämien für 2018 bis Ende Juli festsetzen und dem Bundesamt für Gesundheit zur Genehmigung einreichen. Dieses prüft anschliessend aufgrund von Kostenprognosen, Vergleichen zwischen Versicherern und Erfahrungswerten die eingegebenen Budgets, die den Prämien zugrunde liegen. Im Herbst gibt der Bundesrat dann die durchschnittliche Prämienerhöhung bekannt. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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24
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24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hades69 13.07.2017 01:12
    Highlight Einheitskasse. Dann fallen die Ausgaben für die Wettbewerbsfähigkeit. Zurück zum Business.
    8 3 Melden
  • Matthiah Süppi 13.07.2017 00:51
    Highlight Einheitskasse.
    8 2 Melden
  • Le_Urmel 12.07.2017 23:54
    Highlight Eine typische Schweizer Milchmädchenrechnung:

    niedrige Steuern, dafür explodierende KK-Prämien und exorbitante Gebühren.

    Der Mittelstand wird weiter geschröpft. Stellt sich eigentlich die Frage warum und wozu?
    9 0 Melden
    • Rumbel the Sumbel 13.07.2017 07:11
      Highlight Es gibt ja auch viele Nichtsnutze, Profitöre, Beinehochlagernde nichtarbeitende Menschen (sage es mal so), für diese muss geschaut werden. Und meine Tochter, gesundheitlich seit Jahren psychisch krank und nachwievor deshalb ohne Arbeit, muss ihr Geld zusammenkratzen und hat den tiefsten Krankheitsschutz, den es gibt. Dafür soll man noch Danke sagen?
      3 2 Melden
  • Chrigi-B 12.07.2017 22:51
    Highlight EINHEITSKASSE UND ZWAR SOFORT. Alle EU Angestellten und Grenzgänger werden gekündigt, aus dem Rest wird eine KK. Maximal Lohn CEO 1 Mio.. Nur durch dies würden die Kosten um minimum 1 Mia. sinken. Damit fallen die Kosten für die Wechselbeteiligung der Berater weg und 100erte Millionen können bei der Werbung und im Management gespart werden.
    13 18 Melden
    • TomC 13.07.2017 00:57
      Highlight Meine Worte! Nur so könnte man diesen Wahnsinn stoppen...
      2 2 Melden
    • Chrigi-B 13.07.2017 07:17
      Highlight KK hat ja was mit einem EU Arzt/Pfleger zu tun gell 😏. Ich sprechen von der Administration....
      2 0 Melden
    • Chrigi-B 14.07.2017 11:59
      Highlight R.Peter einfach nur Müll! Ich kenne persönlich einen KK Abwerber, in seinem Team (ca.20 Leute) hat es niemand, der weniger als 10'000.-/Monat macht. Nimmt man also diesen Mindestlohn, verdient dieses Team minimum 2.4 Mio/ Jahr - in manchen Monaten sind gar 30'000 möglich! Die 5% Admin/Werbe/Management Kosten glaube ich nicht im Ansatz! Die machen Millionengewinne und jedes Jahr zahlen WIR mehr! Kannst ja gerne mal anfragen, bei AFP, was so eine ganz CH-Werbekampagne kostet! Millionen mein Lieber! Aus Millionen werden Milliarden!!
      2 1 Melden
  • Lattenknaller 12.07.2017 22:29
    Highlight Mich nähme einfach mal wunder wie viel von den Prämien schlussendlich als Leistung wieder bezahlt werden und wie viel irgendwo bei den KK versickert.
    30 1 Melden
    • Pasch 12.07.2017 23:57
      Highlight Ich hatte mal einen Geschäftsbericht Intern/Extern zur Hand, nach Abzug von allen Schadensfällen und Sonstiges stand gaaaaanz unten, im internen natürlich, +1mia chf... Erwartung fürs nächste jahr +1,1mia chf
      Seither hab ichs kotzen...

      Und im ch markt ist diese Versicherung oberes mittelfeld.

      (Natûrlich sind da alle Geschäftsbereiche enthalten)

      Aber finde es extrem dreist wie man für mit allem zusammen wahnsinnige Gewinne einfahren kann, aber auf KVG Seite nur am abzocken ist!
      4 1 Melden
    • Muster Mustermann 13.07.2017 00:49
      Highlight Kann ich dir sagen. Ca. 5% der Prämien "versickert" als Verwaltungskosten. Im Gegensatz zur SUVA ist das sehr wenig. Der Hebel muss also wo anders angesetzt werden.
      3 1 Melden
    • Michael Mettler 13.07.2017 03:15
      Highlight 5 % Verwaltungsaufwand. Ich denke damit ist die Frage eindeutig beantwortet.
      2 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 12.07.2017 22:00
    Highlight Die Provisionen müssen endlich weg... was solch Tastentipper verdient nur weil er einen Neukunden etc abrechnet ist eine riesen Sauerei!!! Da wird mit Öl geschmiert welches aus uns rausgepresst wird!!!
    26 3 Melden
    • Michael Mettler 13.07.2017 03:16
      Highlight Das KVG gibt im Schnitt 50.-. Ich denke Sie verwechseln das mit dem VVG.
      1 0 Melden
    • Pasch 13.07.2017 09:25
      Highlight Das ist schöngerede und stimmt so ganz bestimmt nicht natürlich liegts im intresse von vertretern das dies nicht öffentlich wird!

      Und selbst 50.- wären zuviel niemand kriegt 50.- extra nur weil er mal was gemacht hat!
      2 1 Melden
    • Michael Mettler 13.07.2017 10:00
      Highlight @pasch: ok, ich habe selber als berater gearbeitet. Bei meiner versicherung gabs 20.-. Die vermittler kriegen mehr, etwa 50.-. Eine beratung geht eine stunde, ich finde da 50.- sehr wenig. Als vermittler hast du darin spesen, sozialabzüge usw. bei den vvgs werden viiiiel höhere beträge gezahlt, das hat mit der grundversicherung nix zu tun. So, sonst noch fragen du besserwisser
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cash 12.07.2017 21:26
    Highlight Und trotzdem wird wohl weiterhin beim Lohn mit einer neutralen bis negativen inflation gerechnet bei den Lohnerhöhungen.. (erhielt dieses Jahr sogar 0.7% mehr 😂) wow, geht wohl direkt zur Krankrnkasse weiter
    21 2 Melden
  • Rumbel the Sumbel 12.07.2017 21:19
    Highlight Unglaublich. Ein Faktor von mehreren der früher oder später auch für soziale Unruhe sorgen wird. Wie können sich das Familien, minder Verdienende usw. noch leisten. Dann gibt es solche, die hier leben, die noch für das Nichtstun belohnt werden, profitieren und das auf Kosten von Bürgern, die schleichend in die Armut wandern.
    23 5 Melden
    • Guggi 12.07.2017 21:38
      Highlight Individuelle Prämienverbilligung...
      14 1 Melden

Wagner statt Rechtsrock: Richard Spencer ist der Prototyp des neuen Neonazis

Diese Woche ist der rechtsextremen Splitterpartei Pnos ein Coup gelungen. Sie konnte das Aushängeschild der Altright-Bewegung in den USA, Richard Spencer (40), als Redner für ihren Parteitag am 1. Dezember gewinnen. Sollte Spencer einreisen dürfen, was fraglich ist, würde er auf den Präsidenten der Pnos, Dominic Lüthard (35), treffen.

Es wird das Treffen zweier Rechtsextremisten mit Musikgehör, wenn auch mit sehr unterschiedlichen Vorlieben. Lüthard wurde über den Rechtsrock der Skinhead-Szene politisiert. Er gründete die Band Indiziert und schrie Texte wie «Homos an den Nordpol» von der Bühne.

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