Schweiz
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Kranke Krankenkasse (Shutterstock)

Fehler im System: In der Schweizer Krankenkassen-Grundversicherung ist der Wurm drin.  Bild: Shutterstock

Fehler im Krankenkassen-System: Mit einer mittleren Franchise wirst du abgezockt

Beni Manz / moneyland.ch



Ein Artikel von

Du hast noch bis Ende November Zeit, dein Krankenkasse zu optimieren. Geld sparen kannst du dabei, wenn du die richtige Franchise wählst. Das heutige System in der Schweizer Krankenkassen- Grundversicherung mit den Franchisen hat nämlich einen grundlegenden Konstruktionsfehler. Eine Kostenfalle, welche viele Versicherte teuer zu stehen kommt.

Wie funktionieren Franchisen?

In der Grundversicherung haben erwachsene Versicherte die Wahl zwischen sechs verschiedenen Franchisen: 300, 500, 1000, 1500, 2000 und 2500 Franken. Franchisen funktionieren als absoluter Selbstbehalt, dabei gilt zusätzlich ein prozentualer Selbstbehalt von 10% bis zu einem jährlichen Maximum von 700 Franken (für Kinder sind es 350 Franken).

Beispiel: Du entscheidest Dich für die 300er-Franchise und zahlst bei einer Krankenkasse jährliche Prämien in der Höhe von 4500 Franken. Bei Arztkosten in der Höhe von 1000 Franken ergeben sich also Gesamtkosten in der Höhe von 4870 Franken: 4500 Franken (Prämien) plus 300 Franken (Franchise) plus 70 Franken (Selbstbehalt von 10%).

Welches ist die richtige Franchise?

Für die Versicherten ist immer entweder die höchste (300er) oder tiefste Franchise (2500er) optimal. Je nach Prämienvariante und Versicherung liegt der Grenzbetrag in der Regel zwischen rund 1350 und 2030 Franken an Gesundheitskosten – im Durchschnitt sind es 1890 Franken. Liegen die vermuteten Gesundheitskosten darüber, lohnt sich eine 300er-Franchise, ansonsten die 2500er-Franchise.

Ausnahme: Einige Krankenkassen haben in seltenen Fällen dieselben Prämien für die zweithöchste Franchisestufe (für Erwachsene die 2000er-Franchise) wie für die höchste Franchisestufe (2500er-Franchise) festgesetzt. In diesem widersinnigen Fall ist die 2000er-Franchise natürlich der 2500er-Franchise vorzuziehen.

Der Franchisen-Rechner zeigt dir automatisch an, welche Franchise für das eigene Profil und die geschätzten Gesundheitskosten die richtige ist.

Wo liegt der Fehler im heutigen System?

Im heutigen System lohnen sich die mittleren Franchisen nie, weil die Gesamtkosten für die Versicherten immer (unabhängig von den Gesundheitskosten) höher ausfallen. Das lässt sich mathematisch einfach zeigen.

Die «unwissenden» Versicherten mit einer mittleren Franchise zahlen zu viel, während die Krankenkassen mit den schlecht informierten Versicherten höhere Einnahmen generieren. Mittlere Franchisen minimieren auch das Kostenrisiko nicht, wie moneyland.ch berechnet hat. Die mittleren Franchisen sind also regelrechte Kostenfallen, die abgeschafft werden sollten.

Immer wieder Politikum

Die Krankenkassen-Grundversicherung ist immer wieder ein Politikum. Auch nach der Ablehnung der Einheitskasse hat der Bundesrat eine Reform angedacht, die unter anderem eine Reduktion der Anzahl der Wahlfranchisen beinhaltete. Die Pläne sind aber mittlerweile auf Eis gelegt worden. Alles deutet darauf hin, dass Bundesbern in Zukunft am althergebrachten Krankenkassen-System festhalten will.

Wie häufig werden mittlere Franchisen gewählt?

Am häufigsten entscheiden sich die erwachsenen Versicherten für die tiefste 300er- Franchise (rund 45% der Versicherten), gefolgt von der höchsten 2500er-Franchise (etwas mehr als 20%).

Trotzdem entscheiden sich immer noch rund 30% der jungen Erwachsenen für eine mittlere Franchise, bei den erwachsenen Versicherten sind es sogar 35%. Bei der Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre wird rationaler entschieden: Für mehr als 90% der versicherten Kinder wird die Grundfranchise (0er-Franchise) gewählt.

Wieso entscheiden sich Versicherte für die mittlere Franchise?

Einerseits gehen viele Versicherte irrtümlicherweise davon aus, dass alle Franchisen je nach Höhe der Gesundheitskosten Sinn ergeben können. Aus der Verhaltensökonomie ist zudem bekannt, dass sich Personen bei der Wahl zwischen mehreren Preisangeboten häufig für ein Angebot in der Mitte entscheiden.

Andererseits hört man sogar von Versicherungsfachleuten immer wieder den Mythos, dass man mit einer mittleren Franchise die «maximalen Ausgaben» sinnvoll minimieren könne. Sie übersehen dabei die Tatsache, dass mit der Höhe der Franchise auch die Prämien variieren.

Die Krankenkassen wiederum verdienen mit der Wahl der mittleren Franchisen gutes Geld. Es verwundert deshalb nicht, dass viele Berater den Versicherten sogar empfehlen, eine mittlere Franchise zu wählen.

Wie steht es mit der Wahlfreiheit?

Krankenkassenverbände haben sich gegen eine Reduktion von Franchisestufen ausgesprochen – mit fehlerhaften Argumenten. Santésuisse hat mit einer Umfrage im September 2015 zu zeigen versucht, dass eine Reduktion der Wahlfranchisen von den Versicherten selbst abgelehnt würde. Der Krankenkassen-Vergleichsdienst Comparis sprach von einer «Bevormundung der Versicherten» und einer «Einschränkung der Wahlfreiheit».

Dabei wird geflissentlich übersehen, dass mittlere Franchisen von den Versicherten aus Unkenntnis der Sachlage gewählt werden. Wenn die Versicherten wüssten, dass sie mit den mittleren Franchisen Geld verlieren, würden sie sich natürlich für eine optimale Franchise entscheiden.

Die Lösung?

Der Systemfehler lässt sich einfach beheben, wenn es für alle Altersgruppen nur noch zwei unterschiedliche Franchisen gäbe (zum Beispiel eine 300er und eine 2500er). Die Struktur der Grundversicherung wäre damit nicht nur widerspruchsfrei, sondern gleichzeitig auch einfacher.

Mehr als zwei Franchisen würden nur dann Sinn ergeben, wenn gleichzeitig die Struktur des prozentualen Selbstbehalts verändert würde. Das würde die Grundversicherung aber verkomplizieren, statt sie zu vereinfachen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Theodorli 23.11.2016 00:56
    Highlight Highlight Ich,Auslandsschweizer,Portugal,Rentner.
    Nach dem in der Schweiz die Allgemein-Versicherung
    bei der Abstimmung abgelehnt wurde habe ich mich abgemeldet und bin ausgewandert nach Portugal.
    Ich konnte es mir mit meiner kleinen Rente nicht mehr leisten in der Schweiz.
    Hier bezahle ich Steuern,wenig, und bin automatisch Grund-Sozial versichert.
    Zusatzversicherung 500 Sfr.pro Jahr,
    Und die Schweizer-Jungs jaulen auf wegen etwas mehr Rente für uns. Wie wird es wohl denen mal ergehen ??
    2 7 Melden
  • Geofinder 22.11.2016 21:14
    Highlight Highlight Wenn das so weiter geht werden in Zukunft die Franchisen noch weiter erhöht. Terapien wie z.B. Med Massagen welche in der Zusatzversicherung ist werden wie viele andere auch in die Grundversicherung abgeschoben. Ja dann haben sich die Spitallobby die Krankenkassenlobby, Pharmalobby und die Politik eine Eierlegendewollmilchsau geschaffen die sich selbst finanziert. Teppichetasche kann Golf spielen Marketin Millionen in Werbung investieren und sowol das Personal wie auch die Prämienzahler wir Du und ich finanzieren die Party...
    8 2 Melden
  • #bringhansiback 22.11.2016 20:13
    Highlight Highlight Danke Watson dass ihr Beiträge aus eurer Community nicht mal im Artikel dankend erwähnt und im Gegenteil die zuerst noch aufschalten, nur um sie später zu zensieren. Bin leicht enttäuscht von euch.
    4 6 Melden
  • Dame vom Land 22.11.2016 19:53
    Highlight Highlight Wo befindet sich bitte der Komentar mit der Liste der Prämienberechnung? Ich kann diesen ncht mehr finden?!
    Wurde der von Watson auf Geheissen von den KK entfernt?
    10 0 Melden
  • Kimelik 22.11.2016 18:00
    Highlight Highlight Ist-Zustand:
    Grundsätzlich hat unser Krankenkassensystem einen Fehler, die Prämien sind sehr hoch auf Grund der hohen Gesundheitskosten. Diese betrugen letztes Jahr rund 70Mrd. CHF, wobei die Grundversicherungen 40% davon übernehmen mussten.
    Gibt ca. +-290CHF / Einwohner.
    Es gibt für Versicherte kaum Anreize weniger Kosten zu verursachen, da die tiefste Franchise sehr tief ist.

    Folgerichtig müsste ein anderes Franchisensystem eingeführt werden, ich stelle mir folgende Abstufungen vor: 3'000.-, 6'000.-, 10'000 (für Kinder wie heute).

    Die Prämien sollten dadurch reduziert werden können.


    14 12 Melden
    • Kimelik 22.11.2016 18:46
      Highlight Highlight Ich muss hier noch präzisieren, es ist natürlich klar, dass es Personen gibt die dies finanziell nicht stemmen könne. Daher sollte anstatt oder zusätzlich zu den Prämienverbilligungen bei Personen die die Franchise (3'000 CHF) nicht bezahlen können diese nach Antrag (wie bei der Sozialhilfe) durch den Kanton bzw. Gemeinde übernommen werden. Insgesamt würde trotzdem Geld gespart, da sich jeder 2 Mal überlegt ob der zum Arzt geht.
      10 9 Melden
    • Nocciolo 23.11.2016 10:22
      Highlight Highlight Die Wahrheit ist, dass die meisten Kosten im Gesundheitssystem, in den letzten drei Lebensmonate entstehen. Die Zeit also vor dem Tod, in welchen Menschen im Spital verbringen und sehr viel medizinische Behandlung benötigen. Diese Kosten wird man mit keiner noch so hohen Franchise wegbringen. Im Gegenteil, wenn die Leute länger warten, bis sie ins Spital gehen, weil sie sonst auf den Sozialdienst müssen, führt dazu, dass die Leute zu lange warten und dann wird es eben, so richtig teuer. Natürlich verursachen Kleinigkeiten beim Arzt auch Kosten, sind aber im Verhältnis nebensächlich.
      2 1 Melden
    • Kimelik 23.11.2016 18:21
      Highlight Highlight Ich bitte um eine Quelle, dies würde mich doch sehr interessieren. Da dieses Problem unlösbar wäre und jede Änderung am KK System unnötig wäre.
      http://www.blick.ch/news/schweiz/gesundheit-letzte-monate-eines-patienten-kosten-regional-unterschiedlich-viel-id5756302.html

      Gemäss diesem Artikel kosten das letzte Jahr im Schnitt 32kCHF.
      Im Jahr 2013 starben 31'257 Personen, dies bei Kosten pro Tote Person im letzten Lebensjahr:

      32kCHF x 31'257 = 1Mrd CHF mir fehlen noch ungefähr 27Mrd CHF der Gesundheitskosten oder aber 96.4%.

      bis zum Beweis des Gegenteils bist du im Unrecht.
      4 0 Melden
  • Madison Pierce 22.11.2016 17:45
    Highlight Highlight Bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute sich keine Gedanken machen und einfach die kleinste Franchise wählen, weil man mit der ja "am wenigsten bezahlen muss".

    Das führt dann zu hohen Prämien, welche wiederum zur Einstellung führen, man könne schon etwas konsumieren, wenn man schon so viel bezahle...
    20 7 Melden
  • pamayer 22.11.2016 17:24
    Highlight Highlight Auch dieses Jahr mit einer Änderung zum Hausarzt Modell sass ich vor den Franchisen angeboten. Mit einem Blick sieht du, dass höhere Franchise weniger 'bringen' da eben auch höhere Summen selbst zu übernehmen.
    Vielleicht ist's so klar, weil meine Kasse neben der Franchise gleich die jährliche prämieneinsparung bekannt gibt. Da muss man nicht mal rechnen, um zu sehen, dass das ein Furz ist.
    2 10 Melden
    • #bringhansiback 22.11.2016 19:55
      Highlight Highlight Versuchen sie sonst mal mein Rechnersheet von weizer unten. Sie werden, aufs Jahr gerechnet, erstaunt sein wie hoch der Unterschied zwischen der 300er und der 2500er Franchise ist.
      2 0 Melden
  • Klirrfactor 22.11.2016 15:51
    Highlight Highlight Vor knapp 15 Jahren wechselte ich bereits die Krankenkasse (welche spielt hier keine Rolle), aber damals empfahl mir jeder Berater der verschiedenen KKs, auf die 2500er zu wechseln. Heute hingegen ist es effektiv so das die meisten Berater mich auf eine mittlere Franchise leiten wollen, obwohl ich ihnen rechnerisch aufzeige dass es sich nicht lohnt... und trotzdem beharren sie auf eine Empfehlung im Mittelfeld...
    27 0 Melden
    • RedWing19 22.11.2016 16:42
      Highlight Highlight Empfehlen dir das die Berater oder etwaige Vermittler? Bei gewissen Franchisen verdienen die Vermittler höhere Provisionen.
      9 1 Melden
    • Driver7 23.11.2016 07:50
      Highlight Highlight Es gibt keine Berater, sondern nur Verkäufer die sich Berater nennen!!

      Aus meiner Sicht trifft das auf die gesamte Versicherungs- und Vorsorgebranche zu!
      2 0 Melden
  • Wehrli 22.11.2016 15:28
    Highlight Highlight Die KK ist eine versteckte Steuer. Seid Ihr mal in der Spitalmühle gelandet seid Ihr Aerztefutter.
    Sollte ich mal im Spital aufwachen, sofort den nächsten Rollstuhl klauen, und abhauen solange ich kann, bevor man zu Tode gepflegt wird.
    16 32 Melden
    • bcZcity 22.11.2016 17:18
      Highlight Highlight Warum die Blitze? Er hat recht, unser System ist gut....zu gut, sprich zu teuer, da diä Ärzte beqeum alles der Kasse verrechnen. Dem Versicherten ists egal, er bezahlt ja nur die KK und hat eh keine Ahnung was nötig ist und was nicht. Da rennt man mit Kopfschmerzen hald zum Doktor oder geht mit einer einfachen, harmlosen Schnittwunde zum Notfall. Franchisen rauf, 2500.- für Alle!! Niemand wird arm und man geht weniger zum Arzt wegen Wehwehchen. Ist es was ernsthaftes, sollte Geld das kleinste Problem sein!
      13 15 Melden
    • bcZcity 22.11.2016 23:29
      Highlight Highlight Quatsch - Dem sagt man Vernunft! Sozi ist gut, zu Sozi zu teuer. Wer sich 2500.- nicht leisten kann IM NOTFALL, der hat auch mi weniger Mühe und da greift ja der Staat auch ein. Anreize um weniger zum Arzt zu gehen sind die einzige Lösung, eine Zweiklassen Medizin haben wir schon.......

      Aber gibt DU doch mal Vorschläge wie man die KK Kosten senken könnte Du Schlaumeier?
      1 3 Melden
    • bcZcity 22.11.2016 23:47
      Highlight Highlight PS:
      Hier noch ein kleiner Denkanstoss für die Futterneid-Schwafler....

      http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/aerzte-verhalten-sich-wie-messies/story/13177354
      1 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 22.11.2016 15:24
    Highlight Highlight Die meisten Krankenkassen geben 2% Skonto wenn einmal jährlich gezahlt wird. Also am besten einen Teil des 13. Monatslohns direkt für das verwenden und sich über die 2% Ersparnis erfreuen.
    19 2 Melden
  • demokrit 22.11.2016 15:11
    Highlight Highlight Lohnt es sich bei swupp.ch bei der Grundversicherung auch noch auf die Bewertungen der Kassen zu schauen? Beispiel: Galenos: 4.3 Rating und Fr. 314.80, Supra: 2.4 Rating und Fr. 308.80.
    0 2 Melden
    • #bringhansiback 22.11.2016 19:58
      Highlight Highlight Wenn Sie die Leistung der Krankenkasse nicht benötigen ist es eher egal. Wichtig ist dann nir noch, dass Ende Jahr ein allfälliger Wechsel gut klappz (Stichwort: Kündigung niiiiieeeee erhalten *hüstel*).
      Benötigen Sie aber die Leistubg würde ich eine nehmen, die schnell und unbürokratisch zurückzahlt.
      Denken Sie dabri auch immer an unvorhergesehenes (Beinbruch, schwere plötzliche Krankheit etc)
      2 1 Melden
  • Anonymer 22.11.2016 14:57
    Highlight Highlight Ich hatte wohl Glück: Meine Maklerin hat mir das Ganze vorgerechnet und dann gemeint, ich muss mich einfach zwischen minimaler und maximaler Franchise entscheiden. Also habe ich die minimale Franchise genommen. Wenn ich meine Maximalausgaben im Krankheitsfall pro Jahr vergleiche, dann muss ich zum Schluss zwar ca. 300 Franken mehr ausgeben, aber wenn mir nichts fehlt spare ich.
    That's it. Einfach 3000 Franken für den Worstcase auf die Seite legen und bei guter Gesundheit sparen!
    3 3 Melden
    • Anonymer 22.11.2016 16:44
      Highlight Highlight Ich meinte die 2500er Franchise
      8 0 Melden
  • Donald 22.11.2016 14:43
    Highlight Highlight Leider weiss man aber nicht wieviel man im nächsten Jahr braucht ;)
    11 9 Melden
    • Moneyland-Team 22.11.2016 15:15
      Highlight Highlight Das ist natürlich richtig. Aber die mittleren Franchisen lohnen sich nie, egal, wie hoch die Gesundheitskosten sind. Deshalb Faustregel: Ab höheren Kosten (Faustregel: ca. 1900 Franken) 300er wählen, sonst immer 2500er-Franchise. Mit der 2500er-Franchise ist übrigens auch das Kostenrisiko kleiner als mit der 300er-Franchise.
      5 1 Melden
    • Moneyland-Team 22.11.2016 16:03
      Highlight Highlight Das ist so: In der Regel kennt man die genauen Gesundheitskosten im Voraus nicht genau. Allerdings lohnen sich mittlere Franchisen unabhängig von den Gesundheitskosten nie. Bezüglich der höchsten/tiefsten Franchise kannst du abschätzen: Vermutest du im nächsten Jahr hohe Kosten (Faustregel: mehr als 1900 Franken): die 300er-Franchise wählen. Sonst: die 2500er-Franchise. Interessanterweise ist mit der 2500er-Franchise auch das Risiko nur ungefähr halb so gross wie mit der 300er-Franchise: Es beträgt im Durchschnitt max. rund 800 Franken, wenn es Kosten von mehr als 9500 Franken gibt.
      1 2 Melden
    • Driver7 23.11.2016 07:54
      Highlight Highlight Ganz einfach: Ich habe seit ca 15 Jahren die höchste Franchise.. und habe so mindestens 15'000 gespart. Wenn ich jetzt mal hohe Krankheitskosten habe, würde ich max 1800 mehr ausgeben.. also klarer Fall.
      3 0 Melden
  • Theor 22.11.2016 14:43
    Highlight Highlight Ich gehe alle zwei Jahre einmal zum Arzt wegen irgendwas und habe darum die Franchise auch nur ansatzweise jemals ausgenutzt. Meistens liegen meine jährlichen Arztkosten zwischen CHF 0 und 200 Franken. Ich bin zum Schluss gekommen, dass somit nur die 2500er Franchise für mich Sinn macht. Und die KK betrachte ich als vollkommene Spende meinerseits gegenüber der "kränkeren" Schweizer Bevölkerung.

    Eine 300er Franchise macht für mich nur bei wirklich Kranken oder Phobiker, welche wegen jedem Scheiss zum Arzt rennen.
    47 10 Melden
    • ast1 22.11.2016 15:01
      Highlight Highlight Eine Versicherung nach Solidaritätsprinzip ist prinzipiell eine Umverteilung von Risiko. Das heisst, wenn andere Gesundheitsprobleme haben, zahlst du mit, aber auch falls du mal krank werden solltest, tragen die anderen das mit.

      Es ist somit keine "Spende", sondern du erhältst dafür die Garantie der finanziellen Sicherheit im Krankheitsfall.
      21 3 Melden
    • sontau 22.11.2016 16:17
      Highlight Highlight Theor, auch du kannst nicht in die Zukunft sehen und hast keine Ahnung, was an Krankenkosten noch auf dich zukommen könnte. JETZT bist du gesund und munter (und hoffentlich noch lange), aber was weisst du was morgen, übermorgen ist?
      17 3 Melden
  • PatCrabs 22.11.2016 14:10
    Highlight Highlight Psst! Alle, die zu viel bezahlen, subventionieren meine Prämie, also Schnauze!
    71 7 Melden
  • Goodzilla 22.11.2016 13:57
    Highlight Highlight Habe das ganze KK System vor über 15 Jahren analysiert und bin auf dasselbe Ergebnis gekommen. Seither nur noch 2.500 Franchise, bezahle alle meine anfallenden Kosten selber + KK Prämie. Ein Traum für jede KK.
    38 2 Melden
  • David B22. 22.11.2016 13:56
    Highlight Highlight Sehr gut geschrieben!
    Ich hatte mir das auch schon ausgerechnet, ob ich im nächsten Jahr max. oder min. Franchise wählen soll. Nur weiss ich ja nicht was ich für Ausgaben haben werde..
    Die mittleren hatte ich gar nie in Betracht gezogen.
    10 3 Melden
    • Anonymer 22.11.2016 14:59
      Highlight Highlight Solltest du die Möglichkeit haben 3000 Franken für den Worstcase auf die Seite zu legen, nimm die Minimalfranchise. Bei guter Gesundheit hast du so den maximalen Gewinn.
      5 0 Melden
    • Anonymer 22.11.2016 16:44
      Highlight Highlight Also die 2500er Franchise
      1 0 Melden
    • Wehrli 22.11.2016 16:45
      Highlight Highlight Maximalfranchise wolltest du schreiben ...
      1 0 Melden
  • The Origin Gra 22.11.2016 13:49
    Highlight Highlight Gut Lese ich das hier
    10 1 Melden
  • Michael Mettler 22.11.2016 13:48
    Highlight Highlight Trotz der Faktenlage schliessen die Kunden dies trotzdem ab. Macht nix, diejenigen mit der richtigen Franchise profitieren davon:)
    21 0 Melden

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