Schweiz

Immer mehr Trans-Kinder, prügelnde Hooligans und Flüchtlinge – die Sonntags-Storys

05.11.17, 06:35 05.11.17, 10:07

Das schreibt die Sonntagspresse. Bild: KEYSTONE

Sommaruga will Flüchtlinge aus Libyen einfliegen

Bundesrätin Simonetta Sommaruga strebt mit der EU eine Rettungsaktion für Flüchtlinge an, die in Libyen festgehalten werden. Die Schweiz müsse die Schwächsten rasch aus den libyschen Haftzentren herausholen, sagte die Justizministerin in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Sie denke dabei vor allem an Frauen und Kinder. Sommaruga macht die Ankündigung zehn Tage vor einem Treffen der «Kontaktgruppe zentrales Mittelmeer» in Bern, das gemäss der «SonntagsZeitung» rund 300'000 Franken kostet. Der Gruppe gehören neben der Schweiz mehrere EU-Staaten sowie jene afrikanischen Länder an, die an den wichtigsten Migrationsrouten liegen. Sommaruga wolle beim Treffen den Schutz der Migranten in den Mittelpunkt stellen. Ein Ziel sei es, Wege zu finden, «damit besonders verletzliche Menschen aus Libyen evakuiert werden können». Dabei sollen von der UNO anerkannte Flüchtlinge aus der Krisenregion in die EU und in die Schweiz ausgeflogen werden. Die «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» führen zudem aus, dass Flüchtlinge in Auffangzentren in Afrika etwa freiwillige Rückreisegelder und Reintegrationsmittel erhalten sollen.

Transkinder lehnen ihr Geschlecht ab

In der Schweiz gibt es laut Meldungen der «NZZ am Sonntag» und des «SonntagsBlick» zunehmend Mädchen und Knaben, die ihr biologisches Geschlecht ablehnen. So steige die Zahl solcher Fälle gemäss Dagmar Pauli, Chefärztin in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, stark. Bis 2012 sei ein entsprechendes Beratungsangebot nur wenig in Anspruch genommen worden. Nunmehr nehme die Nachfrage teilweise sprunghaft zu. Pauli habe schon über 100 Fälle betreut. Was zudem auffalle, sei die steigende Zahl von Kindergartenkindern, die mit ihren Eltern den Rat von Experten suchten.

Raubüberfälle bringen Juweliere in Bedrängnis

Der «SonntagsBlick» meldet unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Polizei (Fedpol), dass die Zahl bewaffneter Raubüberfälle in der Schweiz beachtlich steigt. So gab es in diesem Jahr bereits 22 bewaffnete Raubüberfälle auf Bijouterien. Im Vorjahr waren es nur zwölf solcher Raubüberfälle; 2015 waren es nur zehn. Um dieser Zunahme entgegenzutreten, rief die europäische Polizeibehörde Europol ein Projekt ins Leben, an dem sich auch die Schweiz beteilige.

Krankenkassen zahlen Medis aus dem Ausland

Krankenkassen sollen laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» künftig Medikamente vergüten können, die im Ausland gekauft wurden. Der Bundesrat werde dazu einen Vorschlag präsentieren, schreibt das Bundesamt für Gesundheit BAG diesbezüglich der Zeitung. Dies ist im Vergleich zur bisherigen Praxis eine absolute Kehrtwende. Noch im März rief der Bund jene Kassen zur Ordnung, die im Ausland gekaufte Medikamente bezahlt hatten. Mit den Medikamentenkäufen jenseits der Landesgrenzen liessen sich aber Gesundheitskosten sparen.

Ausländische Hooligans prügeln sich in der Schweiz

In der nationalen Datenbank gewalttätiger Fans sind derzeit 159 Personen mit Wohnsitz im Ausland registriert. Diese Zahl sei in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Polizei (Fedpol) der «NZZ am Sonntag». Die Statistik untermaure die Beobachtung, dass zunehmend Hooligans aus dem Ausland einreisten. «Wir stellen seit einiger Zeit vermehrt auch die Anreise von Risikofans aus dem Ausland fest. Dies ist ein internationaler Trend», hält die Sprecherin fest. Gewalttäter aus anderen Ländern kommen zu Schweizer Spielen, um sich mit Anhängern von Super-League-Klubs und der Polizei zu prügeln. Sie reisen nicht aus Verbundenheit zu Vereinen oder aus Interesse am Fussball an. Mit gewalttätigen Fans von in der Schweiz gastierenden Mannschaften hat das Fedpol im Rahmen von internationalen Partien zu tun: Im Vorfeld des Champions-League-Spiels FC Basel gegen ZSKA Moskau vom letzten Dienstag hat das Fedpol laut der Sprecherin 29 Einreisesperren gegen russische Hooligans veranlasst. Sogar 40 als gefährlich eingestuften Anhängern von Partizan Belgrad hatte das Bundesamt am 14. September die Einreise zum Europa-League-Match gegen YB in Bern verboten.

Hat das Mietzinsdepot ausgedient? 

Mit einem aussergewöhnlichen Angebot buhlt laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» der Versicherungsgigant Axa um Mieter von Wohnungen. Das Unternehmen verzichte bei seinen rund 20'000 Wohnungen künftig auf das Mietzinsdepot. Die Axa erklärte, dass sie diesen Weg nicht beschreite, um gegen steigende Leerstände zu kämpfen, sondern um den administrativen Aufwand bei Vermietungen zu reduzieren. Selbst bestehende Mieter könnten ihre Mietkaution gegen eine Gebühr ablösen.

(sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • häfi der Spinat 06.11.2017 11:31
    Highlight Kenne den Fall von 2 Lesben, die ihren 6 jährigen Sohn in seiner Phase der Geschlechterverwirrung sofort zu Mädchen erklärten und all seine Knabenkleider entsorgten und durch rosa Mädchenkleidung ersetzten.
    Die Kindergärtnerin ist entsetzt.
    3 1 Melden
  • FancyFish 05.11.2017 10:16
    Highlight Diese Trans-Kinder Geschichte macht mich einfach nur wütend.

    Viele Mädchen und Jungs werden von ihren Eltern dazu gedrängt, sich ihr Geschlecht neu zu überlegen, weil die Kinder nicht mit ihrem „geschlechterspezifischem“ Spielzeug spielen und die Eltern danach ihre Geschichte ausschlachten und für den ganzen sjw-Schachsinn missbrauchen.
    34 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 11:56
      Highlight Danke, Fancy Fish.

      Es war schon immer so, dass Kinder solche Phasen hatten, die dann in den meisten Fällen wieder vorbeigingen.

      Bei Kindern in diesem Alter von "Transkindern" zu schwafeln, ist Schwachsinn.
      27 3 Melden
    • Juliet Bravo 05.11.2017 14:09
      Highlight Wieso wisst ihr das denn so genau? Könnte doch so sein, wie dies die Experten schildern, und die betroffenen Kinder leiden tatsächlich an ihrer Identität. Oder liegen die alle falsch?
      6 12 Melden
    • FancyFish 05.11.2017 16:09
      Highlight Also komm schon... Kindergartenkinder können sich diesem Zeug garnicht bewusst sein. Und auch wenn sie später Hormone nehmen und sich sogar operieren, gibt es Fälle, bei denen sie es bereuen und zu ihrem eigentlichen Geschlecht „zurückkehren“.

      Siehe: https://www.google.ch/amp/s/www.newstatesman.com/politics/feminism/2017/01/transgender-kids-why-doctors-are-right-be-cautious-about-childhood%3famp
      6 2 Melden
    • Juliet Bravo 05.11.2017 17:44
      Highlight Es geht ja nicht darum, dass Kindergartenkinder Hormone bekommen. Es geht nur darum dass dies vermehrt ein Thema ist. Gerade wenn Kinder auffällig oder depressiv sind.
      2 7 Melden
    • Sir Jonathan Ive 06.11.2017 09:23
      Highlight @Fancy Fish

      Kindergarten Kinder können sich dem nicht bewusst sein?
      Also ich wusste als Kindergarten Kind, dass ich ein Junge war.

      Solange keine Physikalische Transformation passiert ist das ja auch völlig egal. Ich weiß nicht wieso man sich darüber aufregen sollte.

      Wenn die Kinder älter werden und merken, dass es nur eine Phase war ist das kein Problem. Wenn die Kinder älter werden und merken, dass sie sich längerfristig so fühlen kann man Schritte nehmen um dem nachzuhelfen.

      Beratung für etwas zu suchen ist nie negativ!
      3 2 Melden
  • NikolaiZH 05.11.2017 09:24
    Highlight Vielleicht ist nicht die Zahl der Transgenderkinder angestiegen, sondern deren Eltern wurden endlich sensibilisiert?
    17 5 Melden
    • CASSIO 05.11.2017 13:27
      Highlight Nikolai... oder die Eltern interpretieren irgend so einen pseudopsychologische Quatsch in die Verhaltensweisen ihrer Kinder herein, weil in der letzten Annipell - oder wie auch immer diese IQ-Heftchen heissen - ein Bericht mit einem "5 Fragen und 15 Antworten Test" unter dem Titel "Du hast ein Transkind - 5 Tipps vom Psychologen um es zu retten" drin war. Es werden mehr und mehr Psychologen ausgebildet, w. h. dass eine Klientel aufgebaut werden muss.
      8 7 Melden
    • Sir Jonathan Ive 06.11.2017 09:25
      Highlight @Cassio

      Solange die Eltern nur Beratung suchen wird ja keine Schaden angerichtet.
      3 1 Melden
  • Ohmann94 05.11.2017 08:21
    Highlight Japp... Unsere Welt ist ja so progressiv und weiterentwickelt... Wenn Eltern schon den kleinen Kindern aufschwatzen, dass es sowas wie Mann und Frau nicht gibt und wir eigentlich ja alle genau gleich sind, aber doch halt wieder soooo individuel (das dann halt nur über unser Instagram definierbar), dann läuft doch definitiv was falsch in unserem Kulturkreis. Ich bin dafür, dass Trans-Menschen ihr Leben so leben, wie sie es wünschen. Aber wenn eine Indoktrinierung und Identitätskrisen schon bei Kleinkindern passieren, dann haben wir ein echtes, hausgemachtes Problem.
    19 4 Melden
    • Sir Jonathan Ive 06.11.2017 09:27
      Highlight Niemand spricht von Identitätskrisen bei kleinen Kindern.
      Es gibt mehr Eltern, die professionelle Beratung suchen. Das ist doch genau das richtige zu tun damit man nichts falsches macht als Elternteil.
      2 2 Melden
  • samplanet 05.11.2017 07:51
    Highlight transkinder? im kindergarten??? das sind nicht die kinder! das sind die eltern!!!
    30 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 07:35
    Highlight Warum müssen die Migranten aus Libyen in die Schweiz evakuiert werden statt in ihre Heimatländer?
    Es wäre an der Zeit, dass Frau Sommaruga ihr Helfersyndrom endlich privat und nicht mehr auf Kosten von uns Steuerzahlern auslebt!

    Es gabe genug Sinnvolleres mit diesem Geld zu tun, z.B. AHV, Infrastrukturausbau oder die IV besser alimentieren, damit diese die Rentner nicht mehr derart schikanieren muss.
    20 10 Melden
    • Wisegoat 05.11.2017 18:00
      Highlight Die Idee wäre an und für sich nicht schlecht aber nur dann, wenn kein einziger Migrant der auf See augegriffen wird automatisch nach Italien geschleppt wird. Ansonsten holt man einfach zusätzlich zu denen noch weitere per Flugezueg rein. Aber möglicherweise ist das auch das Ziel von Frau Sommaruga.
      3 3 Melden
    • Anam.Cara 07.11.2017 07:17
      Highlight Ach Rich und Wise.
      Es geht darum, die Schwächsten aus den unmenschlichen Verhältnissen der Schlepperlager zu befreien. Wir können nicht nach Libyen gehen und Transporte woandershin organisieren. Das müsste wenn schon Libyen tun.
      Ich möchte mit meinen bescheidenen Informationen einfach nicht beurteilen, ob die Herkunftsländer dieser Frauen und Kinder sicher sind. Aber offenbar habt ihr beide Kontakt mit den NGO's in allen afrikanischen Ländern. Oder wie genau beurteilt ihr dke Sicherheit des Herkunftslandes? Hoffentlich nicht vom Hörensagen hier in der Schweiz ..
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