Schweiz
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Die Organisatoren der Berner Museumsnacht meldeten 107'320 Eintritte. Bild: KEYSTONE

Museumsnacht: Tausende Bernerinnen und Berner gehen auf nächtliche Entdeckungstour

21.03.15, 07:01 21.03.15, 08:18

Die Berner Museumsnacht hat am Freitagabend wiederum tausende Besucher angelockt. Über 30 Museen und andere Institutionen luden die Nachtschwärmer zu Entdeckungstouren. Die Organisatoren meldeten total 107'320 Eintritte. Das sind ungefähr gleich viele wie im Vorjahr.

Schon bevor die ersten Häuser um 18 Uhr ihre Tore öffneten, hatten sich mancherorts bereits Warteschlangen gebildet. In den früheren Abendstunden sind jeweils viele Familien unterwegs. Dementsprechend gefragt sind kindertaugliche Angebote, wie sie etwa das Alpine Museum oder das Historische Museum anboten.

Über 30 Museen und andere Institutionen luden die Nachtschwärmer zu Entdeckungstouren ein. Bild: KEYSTONE

Von den grossen Berner Häusern wie dem Kunstmuseum oder dem Museum für Kommunikation bis hin zu kleineren und weniger bekannten Einrichtungen wie etwa dem Heilsarmeemuseum oder der Schweizerischen Theatersammlung boten die teilnehmenden Institutionen Einblicke in ihr Schaffen, ihre Sammlungen und unterhielten mit zahlreichen Attraktionen wie Konzerten, Vorträgen oder Spielen.

Das Naturhistorische Museum knipste alle Lichter aus und verteilte dem Publikum Taschenlampen, um das Haus zu erkunden. Das Bundesarchiv bot eine Zeitreise durch die Schweizer- und die Weltgeschichte. Der Rundgang führte bis tief hinunter in die Archive. Als Stärkung warteten Schweizer Spezialitäten auf die Besucher.

Neu entdecken liess sich auch scheinbar Altbekanntes: das Berner Münster oder das Bundeshaus etwa. Wo sonst unter der Bundeshauskuppel die Volksvertreter wichtige Entscheide fällen, war am Freitag ein Zauberer am Werk. Wie jedes Jahr, waren auch dieses Mal die Museumsfassaden farbig beleuchtet. Auch dies erlaubt einen neuen Blick auf längst Vertrautes. (viw/sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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