Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweikert, Schwitter und Semadeni gewinnen Schweizer Literaturpreis

28.12.15, 12:13 28.12.15, 15:54

Der Schweizer Literaturpreis 2016 geht an sieben Autoren: an die Deutschsprachigen Ruth Schweikert, Monique Schwitter und Leta Semadeni, die Französischsprachigen Yves Laplace und Antoinette Rychner sowie die Italienischsprachigen Giovanni Fontana und Massimo Gezzi. Sie alle erhalten je 25'000 Franken; mit Förderungsmassnahmen sollen sie ausserdem auf nationaler, also die Sprachgrenze überschreitender Ebene bekannt gemacht werden. Dies teilte das Bundesamt für Kultur (BAK) am Montag mit.



Ruth Schweikert – eine der frischgebackenen Literaturpreis-Gewinnerinnen. 
Bild: KEYSTONE

Bundesrat Alain Berset wird die Literaturpreise am 18. Februar in der Nationalbibliothek in Bern verleihen. Bei dieser Gelegenheit werden auch der Grand Prix Literatur und der Spezialpreis der Jury vergeben, die mit je 40'000 Franken dotiert sind und ein Gesamtwerk würdigen. Die Preisträger werden erst dann bekannt gegeben.

Gewürdigt werden vom BAK namentlich Schweikerts «Wie wir älter werden», Schwitters «Eins im Andern», Semadenis «Tamangur» (auf Deutsch, frühere Werke zweisprachig deutsch/rätoromanisch), Laplaces «Plaine des héros», Rychners «Le Prix» sowie Fontanas «Breve pazienza di ritrovarti» und Gezzis «Il numero dei vivi». (tat/sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Trennt euch!» – warum er will, dass du Schluss machst, und damit völlig falsch liegt

Der Schriftsteller Thomas Meyer hat eine Bedienungsanleitung für die radikale Trennung ohne Reue geschrieben.

Ratgeber-Bücher funktionieren so: Ein einigermassen überschaubares Problem wird derart breit getreten, bis es eben ein Buch füllt. Der Kern fast aller Ratgeber heisst: Es geht dir schlecht, es geht dir schlecht, in der Liebe, im Job, im Körper, tu was dagegen, jetzt sofort. Lösungsvorschläge gibt es im Fall der Liebe und des Jobs genau zwei, sie heissen «Gehe!» oder «Bleibe!». Ihnen gemeinsam ist das Versprechen: «Dann wirst du glücklich.» Bei amazon finden sich 535 Ratgeber zum Thema Trennung.

Auf …

Artikel lesen