Schweiz
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Die Geburt eines Kindes bringt für die Eltern viele neue Herausforderungen mit sich. Sie brauchen Zeit, um damit klarzukommen. Bild: Shutterstock

Lieber Arbeitgeber, sei bitte mehr wie Google. Es dankt, ein zukünftiger Vater

An alle Firmenbosse: Seid grosszügiger. Danke. 

23.04.18, 17:11 24.04.18, 08:27


Kaum hat die Frau das Baby aus ihrem Uterus gepresst und sind die ersten Glückstränen über das neue Leben getrocknet, wird der Vater schon zurück erwartet. An seinem Arbeitsplatz soll er Leistung bringen. Dafür wird er ja schliesslich bezahlt. 

Von Gesetzes wegen müssen Arbeitgeber frischgebackenen Vätern in der Schweiz lediglich einen freien Tag geben. Gleich viel wie bei einem Umzug. Einen eigentlichen Vaterschaftsurlaub gibt es nicht.

Wie soll der Vater seine Rolle als gleichberechtigter Erzieher wahrnehmen, wenn er von Anfang im Nachteil ist?

Was früher selbstverständlich war, wird heute von vielen als Ungerechtigkeit empfunden; als ungünstiger Start ins Familienleben. Zu Recht. Wie soll der Vater seine Rolle als gleichberechtigter Erzieher wahrnehmen, wenn er von Anfang im Nachteil ist? 

Während seine Partnerin sich in den ersten Tagen und Wochen im Wickeln übt, den Kleinen in ihren Armen in den Schlaf wiegt, sich schlicht in ihrer neuen Rolle findet – ist der Mann am arbeiten. Denn auch wenn manche Chefs grosszügiger sind, als es das Gesetz vorsieht: In den meisten Unternehmen müssen Väter spätestens nach 5 Tagen nach der Geburt wieder auf der Matte stehen. Das hat Folgen.

Am Abend, wenn der Mann zu seiner kleinen Familie heimkehrt,  ist er im Umgang mit dem Kleinen der unbeholfene Anfänger. Jener, der das Wickeln verkackt, das Baby zum Schreien bringt.

Wegen seiner Unsicherheit und Unterlegenheit überlässt er das Feld der Frau – und tataaa, das klassische Rollenbild zwischen Mann und Frau wird zementiert. Die Frau als Mutter, der Mann als Ernährer.

Während sich die Politiker gegen die gesellschaftliche Entwicklung stellen, haben die Schweizer Unternehmen die Wichtigkeit des Familienlebens ihrer Mitarbeiter entdeckt.

Nun, der Bundesrat und das Parlament hatten für derlei Argumente kein Gehör. Sie verwarfen jegliche Vorschläge für einen mehrwöchigen Vaterschaftsurlaub. Die Befürworter versuchen es nun mit einer Volksinitiative. Kommt sie durch, darf der Vater zukünftig vier Wochen zu Hause bleiben, während er den Lohn weiter bekommt. Ihm wird Raum gegeben, sich um seine Familie zu kümmern, sich in seiner Rolle als Vater zu finden.

Bis zu einer allfälligen Abstimmung werden noch tausende Schweizer Babys das Licht der Welt erblicken. Die gute Nachricht: Während sich die Politiker gegen die gesellschaftliche Entwicklung stellen, haben die Schweizer Unternehmen die Wichtigkeit des Familienlebens ihrer Mitarbeiter entdeckt. Dies zeigt auch die Auswertung von watson mit Daten von über 130 Arbeitgebern.

Über 10 Prozent der Unternehmen, die auf die Medienanfrage von watson geantwortet haben, haben auf Anfang 2018 ihren Vaterschaftsurlaub verlängert. Die einen lediglich vom gesetzlichen Minimum auf 5 Tage. Andere zeigen sich grosszügiger. Darunter Microsoft Schweiz, das seit Anfang Jahr 6 Wochen Vaterschaftsurlaub hat. Obenaus schwingt aber Google, mit 12 Wochen.

Damit sich diese Entwicklung fortsetzt, sind nun die zukünftigen Väter gefragt. Wozu auch ich zähle. Sie müssen aufstehen, den Chefs signalisieren – so geht es nicht weiter.

Genauso hart, wie sie über den Lohn verhandeln, müssen sie auch Urlaub nach der Geburt ihres Kindes einfordern. Und sich nicht mit der Ausrede abspeisen lassen, eine solche Absenz sei personell oder wirtschaftlich nicht verkraftbar. Wenn Männer ins Militär oder in den Zivilschutz müssen, geht es schliesslich auch.

Also liebe Arbeitgeber, seid mehr wie Google (12 Wochen Vaterschaftsurlaub), oder zumindest wie Coop, Migros oder Raiffeisen, die ihren Mitarbeitern 3 Wochen gönnen. Wartet nicht auf ein allfälliges Gesetz.

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97
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    Alle Leser-Kommentare
  • Sherlock64 24.04.2018 15:00
    Highlight Warum nicht ein Vaterschaftsurlaub von 18 Jahren, damit Papi seine Rolle als gleichberechtigter Erzieher wahrnehmen kann? Die kinderlosen Arbeitnehmenden werden sicher gerne die Pensen der Daddys übernehmen, damit diese zuhause bäbelen können.
    9 28 Melden
    • Dani Gerber 25.04.2018 21:30
      Highlight Meinen Sie jene kinderlosen, welche im Alter gerne von den Kindern der Arbeitskollegen profitieren?
      5 2 Melden
  • Posersalami 24.04.2018 12:50
    Highlight "Während sich die Politiker gegen die gesellschaftliche Entwicklung stellen, haben die Schweizer Unternehmen die Wichtigkeit des Familienlebens ihrer Mitarbeiter entdeckt."

    Unsinn

    Für "die Schweizer Unternehmen" ist ein Vaterschaftsurlaub nichts weiter als ein Kostenfaktor. Darum hat das bürgerliche Parlament jeden Vorstoss versenkt, darum geben die Unternehmen lächerlich wenig Urlaub. 5 Tage ist doch ein Hohn!

    Minimum 1 Jahr muss drinnen sein, beliebig teilbar zwischen Mutter und Vater.

    Unternehmer scheren sich nicht um Kinder, können sie Angestellt ja einfach im Ausland rekrutieren.
    7 7 Melden
  • Madmessie 24.04.2018 10:08
    Highlight Ja liebe Arbeitgeber, bitte werdet doch alle zu einer globalen, monopolistischen, datensammelnden Gelddruckmaschine wie Google. Die Väter werden es euch danken. Die Menschen nicht.
    12 5 Melden
  • Marcel Baur (2) 24.04.2018 08:30
    Highlight Seltsam. Ich habe 2009 bei Google Switzerland GmbH gekündigt, weil keine Teilzeitarbeit möglich war. Auch ein sehr grosszügiger Vaterschaftsurlaub (wahrscheinlich während genau während jenen 14 Wochen wo die Mutter eh zuhause ist) kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade im Technologiebereich keine qualifizierten Teilzeitstellen verfügbar sind. Gehen Sie mal auf ein Jobportal und suchen Sie 50% oder 60% ICT-Stellen. Gerade als Software Engineer wäre Job Sharing überhaupt kein Problem. Die Schweiz ist hier absolut rückständig, Google inklusive. http://uqu
    13 0 Melden
  • Weber Daniele 24.04.2018 07:24
    Highlight Liebe Arbeitnehmer, seit ein bisschen mehr wie die Google Mitarbeiter dann bekommt ihr auch etwas zurück. Aber immer nur fordern ohne Gegenleistung geht nicht und ich glaube jeder/jede hat den Arbeitsvertrag selber und auch freiwillig unterschrieben. Zudem wenn ihnen es nicht passt, steht es ihnen frei die Arbeitsstelle zu wechseln.
    14 37 Melden
  • humpalumpa 24.04.2018 06:50
    Highlight Wie siehts bei watson aus? ;-) geht mal mit gutem beispiel voran.
    43 0 Melden
  • derEchteElch 24.04.2018 06:49
    Highlight „und tataaa, das klassische Rollenbild zwischen Mann und Frau wird zementiert.“

    Soweit alles gut. Ich stimme zu, dass dies EINE von mehreren Ursachen sein kann.

    „Frau als Mutter, der Mann als Ernährer.“

    Und da gehts los; kann ein Mann denn die Rolle der Mutter einnehmen? Gibt es männliche Mütter und weibliche Väter? Nein, gibt es nicht!

    Die Frau wird IMMER eine grössere Mutterrolle einnehmen als der Vater! Das ist schon biologisch durch das Austragen bedingt! Diese Rolle wird nie ein Mann einnehmen können, also ist die Mutter automatisch enger mit dem Kind ineiner Beziehung als der Vater!
    30 50 Melden
    • G-Man 24.04.2018 07:09
      Highlight Du hast wohl keine Kinder oder bist ein lausiger Vater. Ok die ersten Monate hat die Mutter den stillbonus. Aber das ist nicht alles auf dieser Welt. Das drumherum wird für die Kinder immer wichtiger, das stillen immer weniger. Ab 4 Monaten kannst du die ersten Brei geben schon kannst du auch ernähren. Sei für das Kind da und es liebt dich genauso.
      42 11 Melden
    • derEchteElch 24.04.2018 08:36
      Highlight „Du hast wohl keine Kinder“
      Richtig.
      11 5 Melden
  • IchSageNichts 23.04.2018 22:45
    Highlight Was soll dieses Symbolbild? Babykake stinkt nicht solange diese nur gestillt werden was ja bei den meisten der Fall ist in den besagten ersten 30 Tagen. Ja kinderlose finden stinkende Windeln unglaublich spannend & lustig 🙄 Ich sage euch es gibt schlimmeres wenn man ein Kind hat!
    Zum Thema. Ja ein Tag ist unterirdisch vor allem in Vergleich zum Umzug: wie wäre es diesen Freitag abzuschaffen? EIne Busgetschonende Version wäre 4 Wochen als gesetzliches Minimum aber die Männer dann pro Kind 4 Wochen später in die Rente zu schicken. Müsste man mal durchrechnen wie das im Detail aussähe.
    10 44 Melden
  • teXI 23.04.2018 22:38
    Highlight Also wenn sollten alle 2 oder 4 Wochen kriegen und nicht nur die Väter... In der Zeit kann man dann Papa üben, in die Ferien fahren oder am Haus arbeiten... Aber sicher keine Sonderregelung für Papas... wir waren bei no billag schon solidarisch genug...
    14 91 Melden
    • öpfeli 24.04.2018 08:14
      Highlight Meinst du auch die Mutter soll nur 2-4 Wochen erhalten?
      Das also beide Eltern zusammen einen Monst Zuhause bleiben?
      10 3 Melden
    • teXI 24.04.2018 17:59
      Highlight Du betonst das NUR so schön öpfeli... Ich finde es soll für alle gleich sein... Egal ob Mann oder Frau, Papa oder Nicht Papa... Kinder kriegen, erziehen usw. ist Privatsache... Da stellt sich eher die Frage, ist es noch Zeitgemäss im 21 Jahrhundert 8-9 Stunden zu arbeiten? Gab/Gibt es im Arbeitsprozess in den letzten 30 Jahren wirklich keine Fortschritte? Und nicht ob die Papas genug Freizeit haben...
      1 4 Melden
    • öpfeli 24.04.2018 23:36
      Highlight Ja klar. Ein Neugeborenes braucht intensive Betreuung. Da sind 2-4 Wochen Elternzeit / definitiv zu wenig. Die Mutter braucht meiner Meinung nach eine längere Zeit wenn sie das Baby stillen möchte.
      1 0 Melden
  • Reto Disk 23.04.2018 21:57
    Highlight Wenn Vaterschaftsurlaub kommt, dann kann mein CEO nicht mehr monatlich 5-stellige Beträge seiner Kreditkarte auf Firmenkosten abrechnen. Habt ein Herz für KMU CEO's!
    42 15 Melden
    • Posersalami 24.04.2018 12:52
      Highlight Ja und erst die Share Holder! Denk doch mal einer an die armen Share Holder!!1!!!!!1!
      4 0 Melden
  • Clint Eastwood 23.04.2018 21:27
    Highlight Der Mitterschaftsurlaub ist kaum zu umgehen, weil das Kind sich nicht selber kochen kann. Aber der Vaterschaftsurlaub ist nice to have. Darum ist er nicht zwingend. Darüber hinaus kann jeder mit seinem Arbeitgeber verhandeln: Vaterschaftstage, Ferien, unbezahlte Freitage, etc. Da ist kein gesetzlicher Zwang nötig. Wer mehr zu Hause sein will, der kann das schon heute. Der Staat soll nicht mehr, sondern nur das nötigste regulieren. Und beim Vaterschaftsurlaub macht er genau das. Gut so.
    23 76 Melden
    • sockosophie 24.04.2018 06:19
      Highlight Mit nem neugeborenen erstmal unbezahlten urlaub nehmen... tooop 👌 da reicht der lohn sicherlich... niiicht.
      34 13 Melden
    • Fabio74 24.04.2018 07:01
      Highlight So ein Quatsch. Erstens kann man nicht einfsch mal unbezahlten Urlaub nehmen und zweitens warum soll man hier NICHTS regeln und ändern, schreibt aber Baugesetze in die Verfassung und will Kleiderordnungen dort auch regeln?
      17 4 Melden
  • AllknowingP 23.04.2018 20:30
    Highlight Ich - seit 3 Monaten Vater - kann schon sagen dass die aktuelle Regelung Mist ist. Schon verrückt wie sich alles ändert. Gäbe man beiden Eltern mehr Zeit wäre unsere Gesellschaft besser drann.

    Richtig hässlich wirds dann wenn ich mir vorstelle dass ich auf Staatskosten 250 lausige - sinnfreie - Tage in der Armee verbringen musste, bei der Geburt meines Kindes aber nur 2 Tage erhielt. Und genau diese Wirtschaft die das nicht ausweiten will, "füttere" ich mit meinem Kind noch mit Nachwuchs.
    #Entwicklungsland
    #Fail
    99 18 Melden
  • Don Alejandro 23.04.2018 20:21
    Highlight 3 Monate Vaterschaftsurlaub bei Google, bei einem kleinen KMU 1 Tag. Wenn die Finanzierbarkeit für Letzteren funktioniert, dann bitte gesetzlich festschreiben. Ansonsten schafft die freie Marktwirtschaft (wie sehr oft, liebe FDP, SVP) einfach mal wieder starke Gewinner und schwache Verlierer.
    15 4 Melden
    • p4trick 24.04.2018 21:19
      Highlight Die Finanzierbarkeit würde genau gleich wie bei der Mutter über die EO laufen. Eine Versicherung in die alle Arbeitsnehmer und -geber einzahlen.
      4 0 Melden
  • B-Arche 23.04.2018 20:10
    Highlight Ich hatte in der Schweiz immer den Eindruck dass sowohl Arbeitgeber als auch sehr viele Arbeitnehmer und Wähler aktuell das klassische Rollenmodell fördern als "das Beste". Es ist nicht lange her als der Arbeitgeber der Frau automatisch gekündigt hat als sie schwanger wurde da sie nun den Job Hausfrau und Mutter habe.

    Ich sah in der Schweiz nie eine Bewegung gegen dieses klassische Modell, nein man lebt es dann halt "modern" indem man es auf Instagram stellt.

    Die Schweiz gehört gesellschaftlichen eher zu Osteuropa oder Russland.

    Kein Wunder dass Putin und Orban so beliebt sind in CH.
    33 17 Melden
  • Nico Rharennon 23.04.2018 18:52
    Highlight Bei dem Thema:"Lieber Staat, sei mehr wie Deutschland."
    Ich im Januar 3 Tage Vaterschaftsurlaub, mein Cousin in DE hat mit der Partnerin zusammen irgendwie 14 Monate bezahlt.
    Aber der Bundesrat denkt ja 4 Wochen Vaterschaftsurlaub seien unbezahlbar (die arme Wirtschaft und mimimimi). 3-4 Wochen saufen im grünen Tenu und das über mehrere Jahre sind hingegen kein Problem. Verdammte Bananenrepublik! 😤
    67 17 Melden
    • Nick Name 24.04.2018 13:08
      Highlight Meine Worte.
      (Saufen ginge ja noch. Vollständig sinn- und zweckfrei – ausser für den Hormonhaushalt der Schützen – Millionen verballern. Ist doch viel besser für «die Wirtschaft», sonst müssten womöglich noch die armen Rüstungsbetriebe Stellen abbauen.)
      8 0 Melden
    • Nico Rharennon 24.04.2018 19:27
      Highlight Ist zwar OT.
      Der Hammer war ein ehemaliger Sicherheitsdirektor irgendwann vor 5 Jahren oder so. War Gast bei unserer Fahnenübergabe. Hat er sich doch im ernst bedankt, dass wir hier in der Innerschweiz die Beizen erkunden und vielleicht mal einen Abstecher ins Thermalbad machen und dann vielleicht eines Tages mit Familie und Freunden wieder einkehren. Dafür lohnt es sich natürlich auch die Hauptstrasse in Altdorf zu sperren... Um 16:30 Uhr.
      Wäre am liebsten davon gelaufen und ich war wohl nicht der Einzige.
      Unglaublich solcher Mist.
      5 0 Melden
    • p4trick 24.04.2018 21:24
      Highlight @Nico: du willst 50% Steuern und 19% MWST? Ist alles finanzierbar fragt sich Nur ob es Mehrheitstauglich ist in einer Demokratie! Schweizer wollen immer der Feufer und Sweggli und haben oft keine Ahnung wie das ganze funktioniert. Ich denke Mal du zahlst wenig Steuern oder gar nicht oder hast dir noch nie überlegt wer am Ende eigentlich für alles zahlen würde...
      1 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • G-Man 23.04.2018 18:42
    Highlight Bin ich zwar sehr dafür weil es wichtig und wertvoll ist. Und 1 Tag ist ein Hohn. ABER die Rollenverteilung wird somit nicht aufgehoben sondern aufgeschoben. Da möchte ich junge Männer lieber auffordern das Pensum zu reduzieren und zwar nicht auf 80% um ein "Papitag" zu haben sondern auf 60% oder weniger! Die Zeit mit den Kindern ist unbezahlbar und die gegenseitige Wertschätzung in der Beziehung viel besser weil beide beides kennen. Ich kanns nur jedet angehenden Familie empfehlen.
    67 12 Melden
    • Madison Pierce 23.04.2018 19:17
      Highlight Absolut einverstanden. Bei einem befreundeten Paar arbeiten beide Elternteile je 60%. Zwei Tage hütet die Mutter, zwei der Vater und einen Tag sind die Kinder bei den Grosseltern.

      2x 60% gibt 120%, es ist also finanziell kein Problem. Nur erlaubt natürlich nicht jeder Arbeitgeber eine Reduktion des Pensums.
      48 10 Melden
    • öpfeli 23.04.2018 19:34
      Highlight Mein Mann würde das sofort machen. Wenn er den auf 80% runter DÜRFTE. Sich einen neuen Job suchen deswegen ist auch nicht von Knall auf Fall möglich.
      Ich glaube noch manche (zukünftige) Papis würden dies gerne machen.
      26 6 Melden
    • Firefly 23.04.2018 19:47
      Highlight Ich würde gerne 60% arbeiten, es gibt aber für Männer in meiner Branche nur 80% und 100% Stellen. Meine Frau findet jedoch leichter einen 60% Job. Wieso ist es in Branchen in denen mehrheitlich Frauen arbeiten leichter eine Teilzeitstelle unter 80% zu finden? Ich verlange da Gleichstellung.
      24 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 23.04.2018 18:26
    Highlight Künftige Papis können ja auch unbezahlten Urlaub beziehen, wenn sie unbedingt länger zu Hause bleiben wollen. Ich bin nicht der Ansicht, dass Unternehmen zur weiteren Überbevölkerung mit Belohnungen an ihre männlichen Mitarbeiter beitragen müssen. Ausserdem macht die Frau schliesslich den Hauptjob bei der Fortpflanzung. Kinder in die Welt setzen ist und sollte Privatsache bleiben.
    57 241 Melden
    • shaw 23.04.2018 19:20
      Highlight Echt jetzt????
      94 20 Melden
    • Firefly 23.04.2018 19:48
      Highlight Es geht um Qualität nicht um Quantität
      16 5 Melden
    • Apfelstrudel 23.04.2018 20:37
      Highlight Und deine zukünftige Rente ist die auch Privatsache?
      Such dir doch bitte ein patriarchales Lebensumfeld anstatt hier ûberholte Weltanschauung zu posaunen!
      37 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 23.04.2018 18:24
    Highlight Microsoft und Goggle sind IT-Giganten mit jährlichen Millardengewinnen. Was die sich leisten können, kann eine kleine Firma ohne Hilfe nicht verkraften. Es ist nicht immer alles so einfach, wie es uns gewisse Leute glauben machen wollen.

    Trotzdem ist ein grosszügiger Vaterschaftsurlaub sinnvoll. Auch im geforderten Masse. Aber wer fordert, sollte so innovativ sein, und zumindest versuchen, machbare Lösungen zu präsentieren. Einfach etwas schreiben reicht nicht. Der vorliegende Text ist an Eiseitigkeit kaum zu überbieten.
    86 24 Melden
    • Big_Berny 23.04.2018 19:35
      Highlight Google und Microsoft haben aber auch viel mehr Mitarbeiter. Entscheidend ist der Gewinn pro Mitarbeiter und diese ist in der Pharma-Industrie in der Schweiz mit 364k pro Mitarbeiter und Jahr höher als Microsoft (220k) und Apple (340k). Google hat mit 400k nochmals etwas mehr, denke aber dass sich's die Pharma auch leisten könnte. Bei anderen ist der Gewinn pro Mitarbeiter deutlich tiefer, sogar bei UBS mit 43k. Aber selbst damit könnte man einiges finanzieren.
      12 0 Melden
    • Sharkdiver 23.04.2018 20:02
      Highlight Einfach über die EO finanzierbar
      10 6 Melden
    • AllknowingP 23.04.2018 20:21
      Highlight Ich sehe den Punkt das IT (und andere) Giganten finanziell mehr Spielraum haben als der Malermeister Müller in Unterpfaffenheim.... ABER.....Der Muss seine Leute auch ziehen lassen wenn sie im Militär sind. Und genau die sind es ja die dann noch eine Offizierskarriere begrüssen.

      Ausserdem wird im Text (und im echten Leben) nicht nur gefordert. Wer ein Kind grosszieht, führt der Wirtschaft den Nachwuchs zu. Ein kleines "Guetsli" in Form von mindestens 4 Wochen Papi-Zeit ist da wohl eher von Eltern-Seite Grosszügig.
      19 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • humpalumpa 23.04.2018 18:16
    Highlight Ich höre hier nur mimimimimimimi. Auch immer wieder lustig fimen wie google mit schweizer firmen zu vergleichen xD
    34 93 Melden
    • Fabio74 23.04.2018 19:10
      Highlight Und ich lese bei dir kein Argument
      70 19 Melden
    • Tavares 23.04.2018 20:58
      Highlight Google hat über 2000 Mitarbeiter in der Schweiz! Und die haben die 12 Wochen, das ist real und nicht etwa auf USA bezogen oder so..
      https://www.srf.ch/news/p/bald-5000-google-mitarbeiter-an-der-europa-allee
      15 1 Melden
    • Ueli der Knecht 23.04.2018 22:29
      Highlight Fabio74: das latente Argument:

      Google hält sich in Zürich einen riesigen Kindergarten, wo Erwachsene nach Belieben herumspielen dürfen und über die Ohren verwöhnt werden;

      AUF KOSTEN DER ALLGEMEINHEIT!
      DAS IST ASOZIAL. Unschweizerisch.

      Der Preis für den Kindergarten, inkl. Vaterschaftsurlaub:

      Steuervermeidung (=asozial!): http://bit.ly/2Fb5IaP

      Zensur (=Vergewaltigung der Meinungsfreiheit): http://bit.ly/2Fb72KP

      Manipulation (Imperialismus): http://bit.ly/2F8uB6Z

      Genftrifikation: (auch in Zürich): http://bit.ly/2KbC1KG

      Unlauterer Wettbewerb (=Bschiss): http://bit.ly/2qUQPoT

      u.v.m.
      3 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 23.04.2018 18:02
    Highlight Ich bin selbstredend für eine Erweiterung des Vaterschaftsurlaubs! Die jetztige gesetzliche Regelung ist ein Hohn!

    Trotzdem, selbst mit einer Ausdehnung des Vaterschaftsurlaubes ist es nicht getan. Das Ziel sollte eine Gleichstellung von Mann und Frau sein, wie sie in skandinawischen Ländern bereits üblich ist: Elternschaftsurlaub, den sich das Paar nach eigenem Ermessen aufteilen darf.

    Ausserdem endet Elternschaft ja nicht nach ein paar Wochen!

    Zudem darf es nicht sein, dass kleine Buden in den Ruin getrieben werden deswegen. Es braucht staatliche Subvention. Kinder sind die Zukunft aller!
    322 38 Melden
    • eydrian 23.04.2018 21:37
      Highlight In Skandinavien geht das kind nach dem eltern urlaub in die krippe und zwar zu 100%. Teilzeit modelle für vater oder mutter gibt es fast nicht und ist auch nicht erwünscht. Davon spricht niemand.
      17 3 Melden
    • lilie 24.04.2018 06:36
      Highlight @eydrian: Die Schweiz beharrt sehr darduf, dass Kinder bei ihren Eltern sein sollten.

      Diese Ansicht teile ich nicht.

      Kinder sollten mit Gleichaltrigen aufwachsen, nur so können sie echte Sozialkomptenz und ein gesundes Selbstvertrauen entwickeln.

      Die Skandinavier sind viel sozialer als wir. Wir erziehen die Kinder zu Einzelgängern, die sich nur in einem sehr begrenzten Umfeld wohlfühlen. Kein Wunder grassieren bei uns Xenophobie und psychische Erkrankungen.
      14 14 Melden
  • 45rpm 23.04.2018 17:49
    Highlight Wie ist es denn bei Watson? Fordert hier der Autor den Urlaub auch ein? ;)
    Wenn Ihr, die Watson Redaktoren, was fordert, dann macht doch auch mit einem eigenem Beispiel den Anfang. Falls es den Vaterschaftsurlaub bei Watson noch nicht gibt, könntet Ihr ja über Eure Bemühungen berichten.
    45 4 Melden
    • Fabio Vonarburg 23.04.2018 18:13
      Highlight @45rpm: watson gehört zu den azmedien und hat somit vier Tage Vaterschaftsurlaub. Sie sind vom Kommentar nicht ausgenommen.
      67 6 Melden
    • satyros 23.04.2018 20:27
      Highlight Bist Du gewerkschaftlich organisiert und tust etwas dafür, diese schäbige Regelung zu änden?
      3 2 Melden
    • IchSageNichts 23.04.2018 22:54
      Highlight Dann sprich mit den Chef und schau dass du Ferien/ Zeit aufsparen kannst oder 1 Monat unbezahlt oder eine Kombination davon machen kannst. Primär wichtig ist ja auch dass dir überhaupt erlaubt wird 6 8 oder 12 Wochen am Stück zu nehmen. Ich hoffe dir ist es dann wirklich so wichtig. Woher die bezahlt werden ist ja dann zweitrangig. Aber wenn das viele machen dann sehen die ARbeitgeber das es ein Bedürfnis ist.
      6 3 Melden
  • Lester McAllister 23.04.2018 17:48
    Highlight Wieso muss es immer alles oder nichts sein?
    Wieso nicht z.B 2 Wochen bezahlt plus ein Recht auf 2 weitere Wochen, die den normalen Ferien abgezogen werden.
    Ich weiss, dass ich mich hier unbeliebt mache, aber ich sehe bei bestem Willen nicht , wieso der Statt ALLEN Väter 4 Wochen schenken soll. Schon gar nicht bei Gutverdiener.
    39 77 Melden
    • WeischDoch 23.04.2018 18:12
      Highlight Gutverdiener haben also weniger das Recht Vater zu sein? Oder meinen Sie weils der schlecht Verdiener eher braucht? Machen wirs doch so...der gut Verdienende einer Firma darf 4 Wochen weg, wenn er einen Teil seines Lohnes dem schlecht verdienenden gibt. Klingt toll...
      27 22 Melden
    • Fabio74 23.04.2018 19:12
      Highlight Erstens der Staat und zweitens im 21. Jahrundert sollte auch die Schweiz mal ankommen. Kann über EO finanziert werden.
      26 19 Melden
    • AllknowingP 23.04.2018 20:24
      Highlight Weil Eltern der Schweiz mit ihren Kindern die wirtschaftliche Existenz sichern - jedenfalls auf lange Sicht - Oder für dich vieleicht einfacher ausgedrückt: Kinder sind die Gut und Schlechtverdiener von morgen. Dass darf sich die Wirtschaft schon etwas kosten lassen !
      12 2 Melden
  • reffx 23.04.2018 17:43
    Highlight Die Politik hat es verpasst, beispielsweise 2 Wochen Vaterschaftsurlaub vorzuschreiben. Jetzt wird es halt 4 geben, mir solls recht sein. Die Angstmacherei, dass es nicht finanzierbar sei, wird nichts nützen.
    185 39 Melden
    • IchSageNichts 23.04.2018 21:19
      Highlight Das kommt nie durch. So leid es mir tut aber die Schweiz ist in solchen Fragen stockkonservativ. (siehe Mutterschaftsurlaub, Frauenstimmrecht, 6 Wochen Ferien)
      Man hätte 2 Wochen verlangen müssen.
      14 2 Melden
    • sintho 23.04.2018 21:19
      Highlight Es gab doch vor einiger Zeit bereits eine Abstimmung über Vaterschaftsurlaub, die abgelehnt wurde. Oder lieg ich falsch? Die wurde damals abgeschmettert und leider wird auch diese abgeschmettert werden, so wie ich uns Schweizer kenne.
      8 0 Melden
  • Miss_Anthrope 23.04.2018 17:42
    Highlight Zur Info: die Dauer der freien Tage, z. Bsp. Geburt eigener Kinder, ist gesetzlich nicht festgelegt. Das ist den Arbeitgebern überlassen oder wird in einem GAV geregelt.
    8 25 Melden
    • Favez 23.04.2018 23:58
      Highlight Nein das ist klar geregelt.
      Mütter bekommen 14 Wochen lang 80% vom Lohn und Väter einen Tag frei.
      https://www.ch.ch/de/mutterschaftsurlaub/
      9 1 Melden
    • Miss_Anthrope 24.04.2018 08:12
      Highlight Danke für deinen Input Favez, aber ich sprach nicht vom Mutterschaftsurlaub sondern bezog mich auf die freien Tage für Arbeitnehmende, insbesondere Väter (wie im Artikel beschrieben). Bei deinem Link wird nirgends die Abwesenheit der Väter erwähnt. Bei https://www.ch.ch/de/vaterschaftsurlaub/ steht, dass der Arbeitgeber die üblichen freien Stunden gewähren muss. Jedoch nicht, dass diese Stunden von Arbeitgeber auch bezahlt werden müssen. Und genau diese Aussage ist der grosse Unterschied, freie Tage sind nicht gesetzlich geregelt.
      3 1 Melden
  • michel. 23.04.2018 17:41
    Highlight Bei der SBB kriegt man 10 Tage als Vater, die innerhalb eines Jahres bezogen werden dürfen.

    Wie sieht es denn bei watson aus? :)
    20 0 Melden
  • bokl 23.04.2018 17:31
    Highlight 1. Dienstpflicht für alle
    2. Vater-/Muutterschaftsurlaub gleich Dienst
    3. Bezahlt durch EO

    Problem gelöst
    69 19 Melden
    • Jasmin_____ 24.04.2018 21:34
      Highlight Also mehr Kosten bei der Dienstpflicht, weil auch die Frauen abwesend sind und der Lohn 80% durch die EO bezahlt wird und dann nochmal so viel beziehungsweise mehr (da der Lohn i.d.R mit der Zeit steigt) für VU/MU?
      0 1 Melden
    • bokl 24.04.2018 22:18
      Highlight VU/MU = Diensttage. Fallen dann bei Militär / ZS weg. Erfüllung Dienspflicht bis 50 möglich, dadurch tendenziell weniger Fehltage pro Jahr.

      Als Kostenbremse könnte man die EO-Leistung deckeln bei z.B. 100K Jahreslohn.
      1 0 Melden
  • Nick Name 23.04.2018 17:25
    Highlight Danke für den Kommentar – wär schon mal ein Anfang.
    Noch besser: Weder Vater- noch Mutterschaftsurlaub, sondern Elternurlaub. Mit Möglichkeit zur Aufteilung zwischen den Eltern nach Bedarf. Und aber bitte: 14 Wochen (für 1 Elternteil!) sind nicht diskutabel. Ein halbes Jahr wärs halbwegs, ein ganzes ganz. Meinetwegen nicht 100% bezahlt, aber mindestens teilweise.
    (Und nun Kommentare wie "Kinderkriegen ist Privatsache imfall!" in 3 - 2 - 1 ...)
    57 27 Melden
  • wydy 23.04.2018 17:22
    Highlight Wird der Mutterschaftsurlaub nicht zu 80% von der EO bezahlt wohingegen bei Männern die Firma komplett für den entstehenden Ausfall aufkommen muss?
    152 19 Melden
    • G-Man 23.04.2018 18:42
      Highlight Äh nein? Das soll doch auch über EO bezahlt werden? Wüsste nicht wieso nicht.
      17 7 Melden
    • RatioRegat 23.04.2018 19:32
      Highlight Der Vaterechaftsurlaub sollte genauso über EO finanziert werden.
      9 1 Melden
    • Charlie Brown 23.04.2018 20:02
      Highlight @G-Man: Heute ist es so, wie wydy sagt...
      6 1 Melden
  • Threadripper 23.04.2018 17:21
    Highlight Google hat dafür eine Nulltoleranz gegenüber anderen Meinungen.
    (Siehe James Damore)
    20 35 Melden
    • ands 23.04.2018 18:24
      Highlight Frauenfeindlichkeit ist keine Meinung!
      41 18 Melden
    • Menel 23.04.2018 18:35
      Highlight Whataboutism!
      33 12 Melden
    • Astrogator 23.04.2018 18:42
      Highlight Google ist auch sonst ein goldener Käfig...
      10 7 Melden
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