Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Showdown im Tessin: Wird die Lega ihren Höhenflug fortsetzen können?

19.04.15, 09:37 19.04.15, 10:26

Im Kanton Tessin werden heute Sonntag die Regierung und das Parlament neu gewählt. Bis am frühen Abend werden die Ergebnisse der Staatsratswahlen erwartet. Über die neue Zusammensetzung des Grossen Rates herrscht erst am Montag Klarheit.

Vier der fünf Regierungsmitglieder treten wieder an. Einzig Laura Sadis (FDP), die Vorsteherin des Finanzdepartements, verzichtet auf eine neuerliche Kandidatur. Ihr Nachfolger soll Christian Vitta, der bisherige FDP-Fraktionschef im Grossen Rat, werden.

Das sind die Kandidaten 

Für die Lega ist es die erste Wahl auf kantonaler Ebene nach dem Tod ihres Gründers Giuliano Bignasca im März 2013. Die zweitgrösste Partei im Parlament stellt zwei Staatsräte: Claudio Zali leitet das Departement für Raumplanung. Norman Gobbi stand in der vergangenen Legislaturperiode dem Departement der Institutionen vor.

Grüne und CVP wollen in den Staatsrat

Auch der blinde Erziehungsdirektor Manuele Bertoli (SP) und Gesundheitsdirektor Paolo Beltraminelli (CVP) werden sehr wahrscheinlich wiedergewählt. Anspruch auf einen der fünf Regierungssitze haben auch die Grünen angemeldet.

Der wortgewaltige Grünen-Chef Sergio Savoia rechnet sich Chancen auf einen Staatsratssitz aus, ebenso Fabio Regazzi (CVP), einer der acht Tessiner Nationalräte. Er soll der CVP einen zweiten Sitz in der Tessiner Regierung sichern. 

Die Ergebnisse für die 90 Sitze des Grossen Rates liegen erst am Montag vor. Die FDP war mit bisher 23 Sitzen die stärkste Fraktion vor der Lega mit 21 und der CVP mit 19 Sitzen. (pma/sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Lehrer sollen Sans-Papiers-Kinder verpfeifen können – die Reaktionen sind heftig

Lehrer sollen Kinder von Sans-Papiers bei den Behörden verpfeifen können. Das fordert eine Motion der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit. Der Dachverband für Lehrerinnen und Lehrer bezeichnet die Forderung als enorm gefährlich. 

Die genaue Zahl der Menschen, die ohne geregelten Aufenthaltsstatus in der Schweiz leben und arbeiten, ist nicht bekannt. Laut einer Auswertung des Staatssekretariat für Migration (SEM) sind es zwischen 58'000 bis 105'000 Menschen. 

Obwohl sich Sans-Papiers illegal in der Schweiz aufhalten, haben sie gesetzlichen Anspruch auf gewisse Sozialversicherungen und eine Gesundheitsversorgung auch ohne Krankenkasse. Die grosse Mehrheit der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des …

Artikel lesen