Schweiz

Dörfer von Aussenwelt abgeschnitten ++ Lawine fordert zwei Tote ++ Hochwasser-Gefahr

22.01.18, 14:24 22.01.18, 16:58

Schweizer Alpen versinken im Schnee

47s

Schweizer Alpen versinken im Schnee

Video: srf

Durch die heftigen Schneefälle sind mittlerweile etliche Wintersportorte von der Aussenwelt abgeschnitten. In Zermatt VS konnten teilweise nicht mal mehr Helikopterflüge durchgeführt werden. Gründe sind schlechte Sicht und Staublawinen, hiess es auf der Webseite von Zermatt Tourismus.

Auch im Walliser Saastal ist gemäss der Website von Saas-Fee die Strasse Stalden - Saas-Grund - Almagell wegen Lawinengefahr gesperrt. Sowohl in Zermatt als auch in Saas Fee sind auch die Skigebiete geschlossen.

Ebenfalls von der Umwelt abgeschnitten ist seit Montagmorgen der autofreie Tourismusort Wengen im Berner Oberland. Wegen eines Erdrutschs ist die Bahnstrecke von Lauterbrunnen nach Wengen hinauf unterbrochen.

Folgende Dörfer sind von der Aussenwelt abgeschnitten:

Schneechaos in der Schweiz

Ticker: Unwetter Schweiz

Zermatt und der Schnee

Sturm «Evi» fegt über die Schweiz

24s

Sturm «Evi» fegt über die Schweiz

Video: srf

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Brikne, 20.7.2017
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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tocasen 22.01.2018 19:51
    Highlight Zernez ist ebenfalls abgeschnitten. Ab 20:30h i
    Wird die Strasse zwischen Lavin und Giarsun gesperrt, somit ist das komplette Unterengadin abgeschnitten.
    0 0 Melden
  • plaga versus 22.01.2018 16:45
    Highlight Ich wusste gar nicht, dass Tokyo in der Schweiz liegt! :-)
    3 0 Melden
  • zialo 22.01.2018 16:05
    Highlight St. Antönien im Prättigau ist auch abgeschnitten.
    7 0 Melden
  • Suchlicht 22.01.2018 16:04
    Highlight Wieso ist Wengen angeschnitten? Die Bahn fährt doch von Lauerbrunnen über Wengen zur kleinen Scheidegg und dann runter nach Grindelwald. So wie ich verstanden habe, ist nur Lauterbrunnen -Wengen unterbrochen, was den Weg wesentlich länger macht, Wengen aber nicht abschneidet.
    5 0 Melden
  • ostpol76 22.01.2018 15:34
    Highlight Bei so vielen Toten in den Bergen jedes Jahr frage ich mich wann das Mounten Secura kommt.

    Aber hier kann man eben durch Bussen keine Einnahmen generieren.

    Auf der Strasse will man die Toten jedes Jahr reduzieren. In den Bergen kann aber jeder machen was er will.
    2 28 Melden
    • Bijouxly 22.01.2018 18:08
      Highlight Was willst du denn bestrafen? Petrus?
      9 0 Melden
    • ostpol76 22.01.2018 18:37
      Highlight @Bijouxly

      Leute die sich trotz Lawinenwarnung in gefährliche Gebiete begeben und somit auch dutzende Retter in Lebensgefahr bringen.
      2 7 Melden
    • Fabio74 22.01.2018 21:47
      Highlight gibts diese Unterstellungen auch noch konkreter?
      DAs Reisen in diese Orte wie Zermatt, Andermatt etc war als die Leute reisten ja möglich, sonst wäre Strasse/Schiene gesperrt worden.
      Und wo Lawinengefahr herrscht wird wo nötig evakuiert.
      Dein Vergleich hinkt nicht mal
      0 1 Melden
  • MM 22.01.2018 13:16
    Highlight Wie es die NZZ formuliert hat:
    "Etliche Medien haben mit den bewährten Mitteln der Dramatisierung, Übertreibung und Selektion eine sekundäre Wirklichkeit der Ereignisse konstruiert, die nicht sehr viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, aber viel aussagt über die Wunschvorstellungen in den Redaktionen."

    https://www.nzz.ch/meinung/schneefall-wird-zur-katastrophe-hochgeschrieben-ld.1346337
    30 3 Melden
    • Darling 23.01.2018 07:00
      Highlight Bin selber eingeschneit und den Durchsagen im Dorf (Saas Fee) nach zu urteilen ist nichts übertrieben :)
      In den unteren Weilern ist es auch nicht gestattet/empfohlen die Häuser zu verlassen. Spaziergänge aussersagt.
      Hier oben in Saas Fee giltet sonst einfach Vorsicht und die warme Empfehlung sich in den Häusern aufzuhalten.
      Ich seh gerade nicht wo dieser Artikel „übertrieben“ sein soll.

      0 0 Melden
  • MixMasterMike 22.01.2018 10:46
    Highlight Wir sind gerade in Samnaun auch eingeschneit. Frage: Muss ich für die ungeplante Verlängerung des Urlaubs beim Arbeitnehmer Ferientage dafür beziehen?
    Und kann ich die ungeplanten Hotelübernachtungen auf eine Versicherung abwälzen?
    8 11 Melden
    • Bijouxly 22.01.2018 18:09
      Highlight Da fragen Sie am besten Ihre Versicherung, die wirds ja wohl wissen.
      1 1 Melden
    • SemperFi 22.01.2018 19:03
      Highlight @MixMasterMike: Reiseversicherung/Eti-Schutzbrief? Glück gehabt. Kulanter Arbeitgeber? Glück gehabt, sonst Ferienbezug oder ÜZ-Abbau.
      6 0 Melden
  • kettcar #lina4weindoch 22.01.2018 10:05
    Highlight Ach, wir vermissen den Lauber bei uns unten nicht sonderlich.
    Anton Lauber: " ...tiefere Einkommen bis CHF 60‘000 Bruttoarbeitseinkommen werden steuerlich im schweizerischen Vergleich wenig, höhere Einkommen ab 150‘000 Bruttoarbeitseinkommen jedoch relativ stark belastet. Es ist daher das Ziel des Regierungsrats, in der kommenden Legislatur die aktuelle Steuerkurve zu überprüfen und allenfalls neu zu konzipieren, um die interkantonale Steuerattraktivität sicherzustellen."
    Drei Mal raten, was das bedeuted. Und sogar als "Günstling" seiner Politik halte ich das für höchst unmoralisch.
    7 2 Melden
    • zialo 22.01.2018 17:07
      Highlight Der Mieterveband findet Anton Laubers Klientelpolitik ist skandalös (Medienerklärung 12.Jan 2017). Lauber erfand Steuerlöcher für Hauseigentümer, die illegal waren und belügte anscheiend das Baselbieter Parlament hierzu. Wurde vom Bundesgericht gerügt.
      3 0 Melden
  • Grumo 22.01.2018 09:36
    Highlight Hallo Watson Schon gesehen? Lawinenunfall am Jochgrubenkopf, Österreich, im letzten Winter, mit CH- Bergführer: http://www.bergundsteigen.at/?module=archiv/ausgabe/2017-4
    Ein Bericht wert?
    Beste Grüsse
    0 5 Melden
  • oliversum 22.01.2018 09:05
    Highlight Zusammenfassung: Es ist Winter.
    53 2 Melden
    • smoothdude 22.01.2018 18:01
      Highlight Hätte ich gar nicht bemerkt bei all dem regen hier im flachland
      11 0 Melden

Nach dem Schnee droht die Flut: «Das wird schlimmer als 1999, viel schlimmer»

Kaum einer kennt sich besser aus mit Lawinen als Werner Munter. Die aktuelle Situation sei äusserst kritisch. Die eingeschneiten Touristen tun ihm nicht leid. Sorgen macht ihm etwas ganz anderes.

Werner Munter steht bis zum Bauch im Schnee, als das Handy klingelt. Rund um ihn herum liegt meterhoch weiss glitzerndes Pulver, am Hang hinter ihm steht sein eingeschneites Haus; das höchstgelegene im Walliser Ort Arolla zuhinterst im Val d’Hérens. 

«Der Sicherheitsdienst der Gemeinde hat mich heute Morgen angerufen und gesagt, ich solle das Haus nicht verlassen», erzählt der «Lawinenpapst» dem Reporter am Telefon. «Aber der Hund muss halt auch mal Pipi machen.»

Das Werk «3×3 Lawinen», …

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