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Der Sprengstoff-Scanner Itemiser 4DX an einer Vorführung am Flughafen Zürich.
Bild: watson

Giftige Dämpfe, Schwindel und Übelkeit: Flughafen München zieht Sprengstoff-Scanner aus dem Verkehr – in Zürich stehen dieselben Geräte ...

Ein Ex-Mitarbeiter der Flughafen-Sicherheit in München erhebt in der deutschen Tageszeitung Bild schwere Vorwürfe: Aus den Anfang Jahr installierten Sprengstoff-Scannern sind offenbar giftige Formaldehyd-Gase ausgetreten. Ende August fielen sechs Mitarbeiter wegen Schwindel und Übelkeit aus und wurden ins Spital eingeliefert. Die Schleuse wurde mit anderen Mitarbeitern besetzt, bis auch die umkippten.

Der Gerätetyp «Sniffer» wurde Anfang September ausser Betrieb genommen, der Itemiser 4DX hingegen blieb weiterhin im Einsatz – bis auch hier Mitarbeiter über «anormale Gerüche» und Beschwerden klagten. Inzwischen seien alle Scanner stillgelegt. Insgesamt seien 69 Angestellte krankgeschrieben worden und klagten teils noch heute über Hautausschläge.

Pikant: Vom Modell Itemiser 4DX sind seit 1. September 2015 auch 36 Stück am Flughafen Zürich im Einsatz. «Wir wurden über die Probleme am Flughafen München informiert», erklärt Sprecher Michael Stief auf Anfrage von watson. «Das Bundesamt für Zivilluftfahrt, der Hersteller und der Flughafen München konnten uns versichern, dass der in Zürich im Einsatz stehende Gerätetyp ungefährlich ist.» Momentan bestehe kein Handlungsbedarf, die Situation werde aber weiterverfolgt.

Demo des Itemiser 4DX

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YouTube/Watson



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