Schweiz

Notfall auf Swiss-Flug LX 2114 – Maschine landet ausserplanmässig in Genf

04.03.17, 16:30 04.03.17, 19:40

Eine Maschine der Fluggesellschaft Swiss ist am Samstagnachmittag ausserplanmässig am Flughafen Genf gelandet. Wie der Flight-Tracking-Dienst Flighradar24 auf Twitter meldete, hat Flug LX 2114 auf dem Weg von Zürich nach Malaga in Genf einen Emergency Stop eingelegt. 

Eine Sprecherin der Airline bestätigte gegenüber watson, dass das Flugzeug in Genf zwischengelandet ist. Grund sei ein medizinischer Zwischenfall an Bord. Die Zwischenlandung sei im Rahmen der normalen Prozedur bei medizinischen Notfällen erfolgt.

Über den gesundheitlichen Zustand habe man zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen, so die Sprecherin. Gut eine Stunde nach dem Zwischenfall konnte der Flug fortgesetzt werden, wie die Nachrichtenagentur sda schreibt. (wst)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 05.03.2017 00:34
    Highlight Ist normal, bei einem schweren medizinischen Notfall runterzugehen.
    2 0 Melden
  • Beasty 04.03.2017 22:05
    Highlight Liebe Journis: eine Notlandung ist, wenn das Flugzeug in Not ist. Alles andere - das hier und auch der Swiss Flug vor ein paar Wochen - sind technische oder medizinische (ungeplante) Zwischenlandungen. Das klingt halt weniger dramatisch (ist es auch) aber ist am Ende halt auch korrekter.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.03.2017 00:02
      Highlight Wenn ich das richtig verstehe, ist "#Squawk7700" ein internationaler NOTFALLcode (https://de.wikipedia.org/wiki/Transpondercode). Der Pilot funkt dreimal "MAY DAY" (=NOTruf, https://de.wikipedia.org/wiki/Mayday_%28Notruf%29), um einen LuftNOTFALL zu signalisieren. Ein solches Flugzeug kriegt sofort Priorität über allen anderen Flugverkehr, und soweit möglich wird der ganze Luftraum weiträumig gesperrt (https://www.ivao.aero/training/documentation/books/ADC_Emergency_basics.pdf). Ich würde sagen, man darf durchaus von NOTlandung sprechen, weil das Flugzeug offensichtlich in NOT war.
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    • Gelöschter Benutzer 05.03.2017 01:59
      Highlight @Lorent Patron
      Nein, es war keine Notlandung, denn nicht das Flugzeug war in Not, sondern ein Passagier brauchte dringende medizinische Versorgung. Von einer Notlandung spricht man wenn das Flugzeug aus technischen Gründen gezwungen ist innerhalb kürzester Zeit so sicher wie möglich zu landen. Sprich der Weiterflug würde imminent die Sicherheit aller Beteiligten beeinträchtigen.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.03.2017 13:12
      Highlight Aeromoça: Es gibt Werbetreibende, und es gibt Journalisten. Die Ansage von Beasty richtete sich an "liebe Journis".

      Aus Sicht der PR-Abteilung mag das Flugzeug nicht in Not sein. Aus Sicht der Journis ist aber "#Squawk7700" ein (vom Piloten erklärter) NOTFALL-Code. Es steht auch da: "EMERGENCY declared". Das angewendete Prozedere der Flugsicherung war ebenfalls ein NOTFALL-Szenario. Das Flugzeug bekam absolute Priorität.

      "Notlandung" ist daher journalistisch korrekt. Natürlich würde es die Fluggesellschaft lieber beschönigen. Aber das wäre dann kein Journalismus sondern PR.
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    • Gelöschter Benutzer 05.03.2017 14:45
      Highlight Dann ist das also alles Fake News....alles Fake News....😱
      Es geht um Aviation und Notlandung ist nun Mal die falsche Definition. Zu beschönigen gibt es nichts, denn die Airline hat alles richtig gemacht.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.03.2017 19:16
      Highlight Eeh schon: die Airline hat alles richtig gemacht. Kostet zwar ne Stange Geld und verärgert einen Haufen Passagiere (auch von anderen Flügen und anderen Fluggesellschaften). Aber na klar: die Airline hat alles richtig gemacht. Das ist genau die Arroganz und Fehlerkultur, die im Flugverkehr gefährlich werden kann. Alles richtig gemacht:

      Sicherheitsranking der SWISS:

      2012: Rang 30
      2015: Platz 31
      2016: Platz 32
      2017: Platz 35

      Die SWISS scheint bei Sicherheit zu sparen!

      Peinlich: Zahlreiche Billig-Airlines sind sicherer als die SWISS!

      Quelle: http://www.jacdec.de/airline-safety-reports/
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    • Gelöschter Benutzer 05.03.2017 22:22
      Highlight Sie dürfen fliegen mit wem sie wollen und mit wem sie sich sicher fühlen. Wenn sie auf diese Rankings vertrauen, nur zu. Aber meine Kollegen als unfähig zu beschimpfen, obschon sie nur versucht haben, einen Menschen in einer präkären medizinischen Lage die besten Chancen zu sichern indem sie zwischenlanden, ärgert mich gerade nur extrem! Mit irgendwelchen Wikipedia links um sich zu wüten macht sie nicht zum Aviatikexperten und berechtigt sie nicht zu dieser Art von Mutmassungen.
      3 0 Melden
    • Flint 05.03.2017 22:41
      Highlight @Lorent Patron: wie kommen Sie darauf, dass die Swiss an der Sicherheit spart? Und was genau ist am vorliegenden Fall nicht sicher? Was hat ein medizinischer Notfall an Board eines Passagiers genau mit dem zitierten Ranking zu tun? Hassen Sie die Swiss irgendwie?
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.03.2017 23:27
      Highlight Aeromoça: Ich habe ganz sicher niemand der Crew als unfähig beschumpfen! Ich hab auch nie behauptet, dass Crew-Mitglieder irgendetwas falsch gemacht hätten oder gar unfähig wären. Was sollen diese Unterstellungen!?!

      Ich kritisiere eine meines Erachtens ebenso fragwürdige wie letztlich auch fahrlässige Fehlerkultur, welche auch du hier mit deinen Unterstellungen deutlich zum Ausdruck bringst (und die sich auch im Sicherheitsranking zeigt). Dafür mache ich aber weder dich noch deine Kollegen verantwortlich.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.03.2017 23:38
      Highlight Flint... das ist nur mein persönlicher Eindruck (aufgrund des schlechten Sicherheitsrankings der JACDEC). Das hat mit dem vorliegenden Fall und auch mit dem Fall am Nordpol wenig zu tun, ausser dass natürlich beide Ereignisse nicht geeignet sind, das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der SWISS zu erhöhen.

      Nein, Flint: Ich hasse die SWISS nicht irgendwie. Was soll das?!??

      Ich sehe nur, wie SWISS-Mitarbeiter mit Kritik (oder kritischen Journis) umgehen. Aus Erfahrung weiss ich, dass eine derartige Fehlerkultur auf die Dauer weder für das Unternehmen noch für die Mitarbeiter gesund ist.
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    • Gelöschter Benutzer 06.03.2017 07:39
      Highlight Und es wird weiter behauptet und behauptet...wenn sie dies als Journalistische Darstellung meinen, dann sagt das schon viel über ihr Wahrheitsempfinden aus.Der unterschied ist,dass ich genau weiss was auf diesem Flug geschehen ist und sie nicht. Was meine Aussagen mit einem Sicherheitsranking zu tun haben, verstehe ich auch nicht ganz genau. Sie unterstellen, ich kenne die Hard Facts.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 06.03.2017 08:51
      Highlight Stimmt, Aeromoça, ich habe keine Ahnung, was wirklich geschah. ;)
      Allerdings ändert das nichts daran, dass offenbar Leute mit Ahnung beide diese SWISS-Notlandungen nicht als Notlandung bezeichnet haben wollen, sondern meinen, sie müssten deswegen die Leistung von Journalisten aburteilen. Es ändert auch nichts daran, dass SWISS-Mitarbeiter offenbar anständige Kritik als unhöflich und Hass empfinden.
      Diese harte Fakten kann jedermann hier eins zu eins nachlesen und nachprüfen. NUR daran orientiert sich meine Kritik. Es braucht eine gewisse Kultur, um solche Kritik wahrzunehmen. Und die fehlt.
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    • Gelöschter Benutzer 06.03.2017 11:01
      Highlight Ihre Kritikempfänglichkeit lassen wir mal im Raume stehen...
      Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig als ihnen zu ihrer hochstehenden Kultur und neutralen, recherchierten Meinungsäusserung zu gratulieren. Es genügt Ihnen anscheinend, wenn nur sie alleine daran glauben.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 06.03.2017 13:50
      Highlight Aeromarça: ICH GLAUBE eben NICHT, dass das schlechte Sicherheitsranking der SWISS (notabene von unabhängigen Aviatik-Experten!) und die deutliche Abwärtstendenz igendwas mit Glauben zu tun hat. Aber ihr dürft glauben, was ihr wollt. Schliesslich gilt Glaubensfreiheit. Betet ihr eigentlich auch vor dem Flug?
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    • Beasty 07.03.2017 10:07
      Highlight Das schlechte Swiss-Ranking erklärt sich durch Unfälle von Swissair und Crossair und hat mit der aktuellen Swiss grundsätzlich nichts zu tun...
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.03.2017 11:05
      Highlight Beasty: von 2012 bis 2017 ist die Swiss von Mittelfeld Platz 30 in die hinteren Ränge auf Platz 35 abgerutscht.

      Ich meine auch, dass es dafür Erklärungen gibt. Aber deine funktioniert nicht und wirkt hilflos, weil diese Unfälle lange vor 2012 waren und deshalb im Ranking deutlich an Gewicht verloren. Insofern hätte sich das Ranking der Swiss (bei gleichbleibender Sicherheit) eigentlich verbessern müssen. Die (aktuelle!) Swiss hat sich aber verschlechtert. Ich finde das ziemlich bedenklich und erklärungsbedürftig. Billige Ausreden helfen nicht weiter.
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    • Gelöschter Benutzer 07.03.2017 16:40
      Highlight Little Patron unverbesserlich...diese Rankings beziehen sich rückwirkend auf alle Zwischenfälle der Airline die in den letzten 30 Jahre passiert sind. Also auch auf alles was bei der Swissair, Crossair und Swiss passiert ist seit 1987. Halifax und beide Crossair Crashes spielen also eine grosse Rolle. Research This!
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    • Gelöschter Benutzer 07.03.2017 16:46
      Highlight Eine Verschlechterung von 5 Plätzen von Platz 10 auf Platz 15 würden sie wohl als nicht so dramatisch bezeichnen. deshalb macht es sehr wohl einen Unterschied. Wissen sie wir versuchen nicht notdürftig etwas zu entschuldigen. Eniges ist schlechter geworden in der Fliegerei, der Kunde will ja auch nix mehr dafür bezahlen. Aber wir hatten noch nie so viele Sicherheitsauflagen und Kontrollen von internationalen Organen wie heute. Die Sicherheit WIRD bei uns grossgeschrieben. Wir stehen täglich dafür ein.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.03.2017 18:39
      Highlight Schon gut, Aeromarça. Hier noch etwas mehr Infos, die deinen Ausflüchten ziemlich widersprechen. So von wegen, "reseach this" (im Gegensatz zu dir, habe ich das nämlich getan):

      http://www.tagesanzeiger.ch/reisen/reisenews/swiss-ist-bei-der-sicherheit-nur-mittelmass/story/15994064

      "Je länger ein Unfall zurückliegt, umso schwächer wirkt er sich auf den JACDEC-Sicherheitsindex aus."

      Ihr dürft wirklich weiterhin eure Augen verschliessen. Es ist nicht mein Problem, wenn ihr keine Kritik erträgt. Ich meine nur, dass solcher Umgang mit Kritik nicht wirklich zur Sicherheit beiträgt.
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    • Gelöschter Benutzer 07.03.2017 19:01
      Highlight Nun mein Schlusswort. Von einem Hobbieflieger akzeptiere ich sehr gerne Kritik über unsere Service, unsere Pünktlichkeit, Freundlichkeit ...also Dinge die sie als Passagier beurteilen können und dürfen. Aber wie wollen sie von eine Passagiersitz die Sicherheit einer Airline beurteile? Das bleibt mir, trotz zahlreicher google Referenzen, ein Rätsel und deshalb akzeptiere ich ihre "Kritik" in vollstem Sicherheitsbewusstsein nicht. Amen.
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    • Flint 08.03.2017 07:31
      Highlight Wie die Jadec selber schreibt muss das Ranking mit Vorsicht genossen werden. Viel wichtiger ist der Index und der hat sich bei der Swiss leider auch etwas bewegt. Dies kann nicht auf Swissair und Co abgeschoben werden.
      @Aeromoça, ich glaube nicht dass es Ihr Arbeitgeber gerne sieht wenn Sie mit "uns" und "wir" öffentlich für Ihren Arbeitgeber Stellung beziehen. Ich finde Ihr Engagement ja löblich, aber für solche Aussagen ist mit Sicherheit Ihre Medienstelle eher zuständig. Oder gibt es in Ihrer Firma keine Socialmedia Regeln?
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  • LarsBoom 04.03.2017 17:34
    Highlight Gestern hatte sich ein Fuchs dafür entschieden, just in dem Moment die Piste in Zürich zu kreuzen als ein A380 herangebraust kam.

    Das wäre doch ne Story wert.

    http://avherald.com/h?article=4a5b031d&opt=0
    45 5 Melden
    • ZH27 04.03.2017 18:21
      Highlight Und dann sagte der Pilot: "Verreis! Verreis! Verreis!"
      58 0 Melden
    • Pasch 04.03.2017 21:33
      Highlight Fox-News??

      (P.S. das Vergnügen hatte ich auch schon, zwar in ner kleineren Maschine, aber beeindruckend was für eine Bremskraft aufgebracht werden kann wenns sein muss)
      8 0 Melden

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