Schweiz

Swiss Bombardier CS100.
bild: bombardier

Mit fast zweijähriger Verspätung: Swiss erhält im Juni seine erste Bombardier CS100

21.04.16, 09:41 21.04.16, 14:38

Nach mehrjähriger Verzögerung nimmt Swiss am 15. Juli 2016 als Erstkunde die neuen Bombardier CS100 in Betrieb. Das Kurz- und Mittelstreckenflugzeug setze «neue Massstäbe im Bereich Komfort, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit», schreibt die Schweizer Airline in einer Mitteilung. Die Lärmemissionen für die Anwohner würden sich um die Hälfte reduzieren. Der Treibstoffverbrauch könne um bis zu ein Viertel gesenkt werden. Der CO₂-Ausstoss reduziere sich um rund 90‘000 Tonnen pro Jahr. 

Ankunft eines Prototyps der Bombardier CS100 in Zürich (17.06.2015). YouTube/Swiss International Air Lines

Die Auslieferung der ersten CS100 erfolge planmässig Ende Juni. Der erste kommerzielle Flug wird von Zürich nach Paris-Charles de Gaulle führen. Weitere Destinationen sind Manchester, Prag und Budapest. Später werden Nizza, Stuttgart, Hannover, Mailand, Florenz und Bukarest hinzukommen.

Die CS100 bietet in der Swiss-Konfiguration 125 Plätze, 16 davon Business. Die 20 bestellten Maschinen (+ 10 vom Typ CS300) werden sukzessive die in die Jahre gekommenen und treibstoffintensiven Avro RJ100 ersetzen, mit denen es zuletzt wiederholt zu Pannen gekommen war.

Die Auslieferung der CS100 hätte ursprünglich im Herbst 2014 erfolgen sollen und war aufgrund von Problemen mit Zulieferern und den Ergebnissen technischer Tests mehrmals verschoben worden. (kri)

Das könnte dich auch interessieren:

Wo ist Walter? (Natur-Edition) Diese 14 Tierarten haben Forscher erst vor kurzem entdeckt

Video zeigt dramatische Flucht von nordkoreanischem Soldaten

Til Schweiger hat sich mit diesem Facebook-Post mal wieder in Schwierigkeiten gebracht ...

Uber vertuscht massiven Hackerangriff – 57 Millionen Kundendaten weg

Das sind die beliebtesten (und fairsten) Smartphones der Schweiz

Weil es schon wieder früh dunkel wird: 13 Glühbirnen-Witze zum Abschalten

Hast du auch dieses Teil an deiner Heizung? So funktioniert es richtig

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Nach dem «Haka» der «All Blacks» bleiben die Waliser einfach stehen 

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
10
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tobias K. 21.04.2016 16:58
    Highlight Den einzigen Fehler, den Bombardier mit diesem Jet begangen hat, war das Marketing. Man war lange überzeugt, dass Airlines den Katalogpreis zahlen würden. Das hätte den Kanadiern beinahe das Genick gebrochen. Wir konnten die Maschine während eines 3-Wöchigen Aufenthalts in Zürich ausgiebig testen. Wirklich ein tolles Flugzeug. Leider hatte die Testmaschine 115 Sitze. In der SWISS-Konfiguration wirds etwas enger mit 125
    2 0 Melden
  • flv 21.04.2016 13:34
    Highlight War da nicht schon mal was bei der SBB mit Bombardier und Lieferverzögerungen? Ach ja, die waren dafür am günstigsten... Moll bravo! Dafür hat es sich bestimmt gelohnt, noch zwei Jahre länger mit den alten Spritschleudern rumzufliegen...
    5 10 Melden
    • 7immi 21.04.2016 14:28
      Highlight solche verzögerungen sind normal in der luftfahrt. ausserdem war hier nicht der preis ausschlaggebend, sondern die leistungen. so muss das flugzeug u.a. den london city airport anfliegen können (kurze piste, steiler anflug). ausserdem wollte man sich etwas von den europäischen herstellern lösen...
      13 0 Melden
    • Schreiberling 21.04.2016 14:36
      Highlight Sie scheinen ja wirklich Ahnung zu haben. Erstens sind die Bombardier Flugzeugwerke und jene, die die Züge herstellen zwei getrennt operierende Unternehmen. Und zweitens ist es fast normal, dass Flugzeuge ihren ursprünglich geplanten Lieferungstermin nicht einhalten können, egal ob Boeing, Airbus, Embraer oder eben Bombardier.

      Zudem hat die Swiss die CSeries ausgewählt, weil es das vielversprechendste und sparsamste Kurzstreckenflugzeug ist, das momentan auf dem Markt angeboten wird.
      11 0 Melden
    • 19_Invictus_21 21.04.2016 14:44
      Highlight Ebenfalls anzuhängen ist dass die Aussage "ach ja die waren dafür am günstigsten..." schlicht falsch ist.

      Die CSeries ist laut diverser Berichte wohl die teuerste Flugzeug Familie in ihrer Grössenordnung.
      Aber aktuell eben auch die wohl beste.
      12 0 Melden
  • MJ3 21.04.2016 10:49
    Highlight "Die Lärmemissionen für die Anwohner würden sich um die Hälfte reduzieren. Der Treibstoffverbrauch könne um bis zu ein Viertel gesenkt werden. Der CO₂-Ausstoss reduziere sich um rund 90‘000 Tonnen pro Jahr."

    Im Vergleich zu was? Bitte nicht einfach Medienmitteilungen so unkritisch und unkommentiert abdrucken. Danke.
    7 29 Melden
    • Fumo 21.04.2016 11:20
      Highlight "Die 20 bestellten Maschinen (+ 10 vom Typ CS300) werden sukzessive die in die Jahre gekommenen und treisbstoffintensiven Avro RJ100 ersetzen"

      Den Artikel zu ende zu lesen hilft auch dabei das geschriebene zu verstehen.
      36 0 Melden
  • amore 21.04.2016 10:48
    Highlight Gut haben wir das schwedische Kampfflugzeug abgelehnt. Darauf hätten wir noch viel länger warten müssen als auf die C-Series.
    8 5 Melden
    • 7immi 21.04.2016 14:29
      Highlight was haben diese zwei dinge miteinander zu tun?
      9 2 Melden
  • Schreiberling 21.04.2016 10:19
    Highlight Super. Das Flugzeug wird das warten wert sein. Ausserdem sind 2 Jahre verspätung bei der Auslieferung eines neuen Flugzeugtyps schon beinahe "courant normal".
    23 0 Melden

Schweizer Aviatik-Experten entlarven diesen selbsternannten Flugzeug-Hacker als Aufschneider

Auf Anraten seines Anwalts schweigt Chris Roberts, doch der Schaden ist angerichtet: Mit seiner Behauptung, über das Unterhaltungssystem wiederholt in die Steuerung eines Flugzeugs eingegriffen zu haben, versetzt der US-Hacker die halbe Welt in Aufruhr. Aus einem Untersuchungsbefehl des FBI geht hervor, dass die US-Bundespolizei die Bedrohung offenbar ernst nimmt und den Hacker mehrmals befragt hat.

Doch ist so etwas wirklich möglich? Auf Twitter ist eine Aufnahme aufgetaucht, die …

Artikel lesen