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Die siebte Etappe der Solar Impulse 2 führt von Nanjing in China über den Pazifik nach Hawaii. karte: solarimpulse.com

«So langsam hasse ich Wolken wirklich»: Solar Impulse 2 verschiebt Start zur Pazifik-Überquerung



Heute Abend hätte es losgehen sollen, doch die siebte Etappe der Solar Imulse 2 auf ihrer Weltumrundung ist wegen schlechten Wetters erneut verschoben worden, wie die Verantwortlichen mitteilen. «So langsam hasse ich Wolken wirklich», sagt Flugdirektor Conor Lennon.

Der Solarflieger hätte von Nanjing zur mit 8172 Kilometern längsten Etappe nach Hawaii starten sollen. Während fünf Tagen oder rund 120 Stunden hätte die Solar Impulse 2 den Pazifik überquert.

Wichtigste Wetterbedingung ist ein möglichst wolkenfreier Himmel, damit genügend Sonnenenergie aufgenommen werden kann. Dies ist besonders in den Morgenstunden wichtig, wenn die Batterien nach dem Nachtflug praktisch leer sind.

Das Pionierfluggerät, dessen vier Elektromotoren von 17'000 Solarzellen betrieben werden, hätte ursprünglich am 5. Mai China verlassen sollen. Im Cockpit wird wie geplant Pilot André Borschberg sitzen. «Der Versuch, den Pazifik zu überfliegen, wird die grösste Herausforderung des ganzen Projekts», sagte er.

Der sonnenbetriebene Einsitzer war Anfang März in Abu Dhabi gestartet. Über Oman ging es weiter nach Indien, Myanmar und China. Geplant sind insgesamt zwölf Etappen, bis die Solar Impulse 2 Ende Juli oder Anfang August wieder in Abu Dhabi landen soll.

Abenteurer Bertrand Piccard und sein Kollege Borschberg wollen mit der ersten Erdumrundung eines Solarfliegers für Sonnenenergie werben. (kri/sda)

Solar Impulse 2 auf Testflug

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    Alle Leser-Kommentare
  • P hilip 25.05.2015 23:14
    Highlight Highlight Geht es nur mir so, oder wäre das ganze erst richtig spannend, wenn sie es in einem Flug rund um die Welt schaffen würden.

    Ich meine es ist sicher auch so eine riesen herausforderung, aber halt auch zimlich öde zum mitverfolgen...
  • Meine Meinung 25.05.2015 11:23
    Highlight Highlight Wenn man berücksichtigt, wieviel Energie (fosile Treibstoffe, Atom-Strom, etc.) für dieses Projekt schon aufgewendet wurde, muss man das Ganze als übelste Umwelt-Verschmutzung ansehen.
    Wo sehen Sie den Nutzen dieser grünen Werbe-Kampagne??
    • M. Sig 25.05.2015 13:26
      Highlight Highlight Sie sagen es ja selbst: es ist eine Art Werbekampagne um das Bewusstsein für "grüne" Technologien zu schärfen. Gerade in China und Indien wird der Energieverbrauch von Milliarden in nächster Zeit stark ansteigen. Da macht es schon Sinn, sich zu überlegen, wie man den Bedarf decken will. Meiner Meinung nach werden sehr viele Ressourcen für sehr viel blödere Sachen verwendet.
    • Saftladen 27.05.2015 22:58
      Highlight Highlight Es geht bei diesem Projekt darum, ein Zeichen zu setzen. Herr Piccard möchte zeigen, dass es mit genügend Willenskraft und Elan möglich ist, scheinbar Unerreichbares Realität werden zu lassen. Solarenergie wird vom Staat immer noch stiefmütterlich behandelt - geschweige denn vernünftig subventioniert. Ein so starkes Statement ("seht her, wir fliegen mit reiner Solarenergie um die Welt!") ist unglaublich wichtig.
    • Saftladen 27.05.2015 22:58
      Highlight Highlight Dabei ist das Primäre Ziel des Projekts nicht, möglichst energieeffizient zu sein. Wenn viele Menschen das Projekt mit Interesse verfolgen und sich deshalb vertiefter mit dem Thema erneuerbaren Energien und deren Möglichkeiten auseinandersetzen, kann man Solarimpulse als erfolgreiches Projekt bezeichnen.

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