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Die Solar Impulse 2, als sie in China war.
Bild: EPA SOLAR IMPULSE

Mission Erdumrundung geht weiter: «Solar Impulse 2» nach neun Monaten wieder startklar

16.04.16, 09:10 16.04.16, 10:25

Der Schweizer Sonnenflieger «Solar Impulse 2» ist bereit zur Fortsetzung seiner Erdumrundung. Nach neunmonatiger Zwangspause meldete sich das Team um die Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg aus Hawaii wieder startklar.

Der Flieger werde in Hawaii abheben, sobald die Wetterbedingungen es zuliessen, schrieb das Team Solar Impulse am Freitag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Ein genauer Termin wurde deshalb noch nicht genannt.

Die mit Sonnenenergie angetriebene «Solar Impulse 2» war am 3. Juli nach knapp 118 Stunden ohne Zwischenstopps von Japan aus auf Hawaii gelandet, musste dann aber wegen überhitzter Batterien am Boden bleiben und wegen der Reparaturarbeiten auf der Insel überwintern.

Die genaue Flugroute für die nächste Etappe steht noch nicht fest. Die «Solar Impulse 2» entweder Vancouver in Kanada oder eine der US-Städte San Francisco, Los Angeles oder Phoenix ansteuern. In jedem Fall soll das Leichtflugzeug dann nach New York weiterfliegen, um von dort zur Überquerung des Atlantiks aufzubrechen.

Solar Impulse

Die Entschlossenheit, erstmals mit einem Solarflugzeug die Erde zu umrunden, sei wieder sehr hoch, sagte ein Sprecher des Teams zur Nachrichtenagentur AFP. «Die Pause wurde genutzt, um unseren Willen wieder zu schärfen.» In den vergangenen Wochen war das Flugzeug zu insgesamt 13 Testflügen gestartet, um das Kühlsystem für die Batterien zu überprüfen.

Werbung für erneuerbare Energien

Die «Solar Impulse» hatte ihre Weltumrundung am 9. März in Abu Dhabi begonnen und legte bislang gut die Hälfte der Gesamtstrecke von 35'000 Kilometern zurück. Als Piloten wechseln sich Borschberg und sein Partner Piccard ab. Mit ihrem spektakulären Flug wollen die beiden für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien werben.

Die Weltumrundung erfolgt ohne einen Tropfen Treibstoff. Mehr als 17'000 Solarzellen auf den Tragflächen versorgen die vier Elektromotoren des Fliegers mit Energie. Mit 72 Metern hat der Leichtflieger eine grössere Spannweite als ein Jumbojet, wiegt aber bloss 2.3 Tonnen. (sda/afp/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 12:16
    Highlight "Werbung für erneuerbare Energien"
    Das hat ja wunderbar geklappt. Wenn wir ehrlich sind, ist die ganze Aktion ein Fiasko und zeigt wunderbar die (heutigen) Grenzen der "erneuerbaren" Energie auf. Trotzdem wünsche ich den Pionieren persönlichen Erfolg und sicheres Fliegen.

    6 2 Melden
    • 7immi 16.04.2016 14:19
      Highlight ja, es zeigt die grenzen auf. dennoch zeigt es, was möglich ist. ein flugzeug nur mit sonnenergie zu betreiben wurde davor als unmöglich bezeichnet. piccards team hat neue massstäbe in sachen energiemanagement, menschlichem leistungsvermögen und strukturellem leichtbau gesetzt. dieses wissen wird unabhängig von SI weiterverwendet werden. das erste flugzeug flog auch nur 100 meter. 20 jahre später sahs dann schon ganz anders aus. mal schauen was die zukunft diesbezüglich bringt... faszinierend ist es dennoch.
      7 1 Melden
  • mister_michael 16.04.2016 09:33
    Highlight Schön das es weitergeht. Ich hoffe die Piloten und Pioniere konnten die Zwangspause zum Runterfahren nutzen. Es gibt definitiv schlechtere Orten als Hawaii.
    10 1 Melden

Lieber Valentin, tu es nicht ... 

Valentin Landmann will für die gebeutelte Stadtzürcher SVP in die Politik. Warum er mehr Einfluss hat, wenn er bei seinem Geschäftsmodell bleibt. 

Lieber Valentin 

Ich bin einer deiner grössten Bewunderer. Und das werde ich auch bleiben.

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