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In Japan gibt es sie schon: Kapselhotels in denen man arbeiten und schlafen kann.  bild: shutterstock

In diesem Luzerner Coworking Space kann man auch das Bett mit den Arbeitskollegen teilen

03.05.18, 11:53 03.05.18, 14:10

Coworking Spaces – Orte, an denen viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Berufen zusammenarbeiten – sind im Trend. Das Angebot wächst von Tag zu Tag. Genutzt werden Coworking-Plätze vor allem von Start-Ups, Kreativen und Kleinunternehmen, so sparen sie sich die Kosten für ein eigenes Büro. 

Coworking Spaces sind vor allem bei Kreativen und Start-Ups beliebt. Bild: KEYSTONE

Im Kanton Luzern geht der Verein «Hirschengraben Coworking & Innovation» nun sogar einen Schritt weiter und plant «Cosleeping-Places». Neben einem Gemeinschaftsbüro will der Verein rund 20 Schlafmöglichkeiten in Form von kleinen Kapseln aufstellen. Darin kann man nicht nur arbeiten, sondern auch ein Nickerchen machen. 

Als Stressfaktor oder Burnout-Falle sieht der Verein «Hirschengraben Coworking & Innovation» die Kapselbetten nicht. «Das Angebot richtet sich an digitale Nomaden oder Leute, die einfach etwas erleben möchten», sagt Vorstandsmitglied Sina Bucher gegenüber «nau.ch». 

In London eröffnete Mitte März das erste Kapselhotel.  Video: YouTube/BBC London

Der Coworking Space mitsamt 20 Betten, Badewannen, Grill und Lounge soll Anfang Oktober am Hirschengraben 40 in Luzern eröffnet werden. (ohe)

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Video: watson/Lya Saxer, Knackeboul

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Restseele 03.05.2018 23:29
    Highlight Für mich gab es nach der Arbeit nur noch 1 Ziel: ab nach Hause und zwar möglichst schnell raus hier...

    ....und das fand ich sogar normal und richtig.
    3 0 Melden
  • Bruno Wüthrich 03.05.2018 14:21
    Highlight Das ist nur für Menschen, die keinerlei Platzangst-Probleme haben. Nie im Leben würde ich in so eine Kapsel gehen. Zumindest nicht, ohne zuvor eine grosse Schüssel voll Beruhigungspillen gefressen zu haben. Am besten würde man mich rein schieben, wenn ich bereits tief und fest schlafe, und raus holen, bevor ich aufwache.
    17 4 Melden
  • Alcedinidae 03.05.2018 14:17
    Highlight Ich bemitleide die Arbeitsnehmer welche sich so etwas antun. Bald wohnt man 24/7 im Büro. So wie in der Silicon Valley, wo Arbeiter ein gratis Essen bekommen, wenn sie bis 21:00 bleiben. Die finden das toll, aber werden eigendlich nur ausgenutzt -> +3 gratis Stunden für den Arbeitsgeber.
    Wenigstens ist der Unterschied zwischen Masttier und Mensch bald nicht mehr so gross...
    37 2 Melden
    • Luzi Fair 03.05.2018 20:23
      Highlight Lustigerweise bemitleiden dich wahrscheinlich die digitalen Nomaden aufgrund deines langweiligen 0815-Leben
      3 0 Melden
  • Duscholux 03.05.2018 14:07
    Highlight Nachhause gehen und sich mit der Familie ausruhen ist auch so furchtbar ineffizient...
    41 1 Melden
  • Sheldon 03.05.2018 13:30
    Highlight In Zürich gibt es das doch schon länger, dort heisst es "Verrichtungsboxen". Oder?
    50 5 Melden
  • Nelson Muntz 03.05.2018 13:28
    Highlight Also wenn schon, mit der heissen Sekretärin aus der anderen Abteilung das Bett und die Badewanne teilen *schenkelklopf*

    Spannend, ob sich das durchsetzen wird, zumal wir keine so weiten Wege haben. Ich müsste es nicht haben, aber wenns mal spät wird wieso nicht. Besser als übermüdet mit dem Auto nach Hause fahren (oder nach dem Apéro). Günstiger als ein Hotel ist es hoffentlich.
    16 1 Melden

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