Schweiz
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Juso-Präsidentin Tamara Funiciello, Michelle Singer, die Präsidentin der JSVP Emmental, und Moderator Markus Gilli. Bild: screenshot/telezüri

Juso und Junge SVP duellieren sich – und die Zuschauer mansplainen live dazwischen

Das BH-Verbrennungs-Bild der Juso-Frauen sorgt auch zwei Wochen nach der Publikation für Aufregung. Die jungen SVP-Frauen geisselten die Aktion in einer Medienmitteilung als «Dreck». Im «Talktäglich» kreuzten die Juso-Präsidentin Tamara Funiciello und die Präsidentin der Jungen SVP Emmental, Michelle Singer, die Klingen.



Besser hätte es für Tamara Funiciello im «Talktäglich» nicht kommen können: «I wott säge», hob der Anrufer, Herr Hügli, in breitem Berndeutsch an, «wenn man eine anständige Figur hat, dann kann man sich schon ausziehen. Aber wenn man so aussieht wie ein Ross, dann sollte man die Kleider anbehalten.» Die anderen hingegen, die SVP-Frauen, die hätten sich ruhig ausziehen dürfen.

Funiciellos Kontrahentin, Michelle Singer, beeilte sich zwar, die Aussage des Zuschauers zu verurteilen, aber da war der Mist schon geführt. Herr Hügli hatte mit seinem Votum der Position der Präsidentin der Jungen SVP Emmental einen Bärendienst erwiesen. 

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Video: streamable

Falls irgendjemand daran zweifelte, dass in der Schweiz männlicher Chauvinismus gang und gäbe ist, Herr Hügli hatte soeben den Beweis erbracht – live und zur besten Sendezeit. Und er war in guter Gesellschaft. 

Denn zuvor hatte schon Herr Thoma in herablassendem Ton der «Frau Tamara» den oberlehrerhaften Rat gegeben, doch bitte «mehr zu liefern, anstatt zu lafern». Es sei ja «herzig», sagte Herr Thoma, wie sich «Frau Tamara» bemühe, aber eben: «Liefere statt lafere». 

Tamara Funiciello wischte die altväterlichen Belehrungsversuche mit einem Kopfschütteln weg, und erklärte, ein weiteres Mal, warum es auch im 21. Jahrhundert Feminismus braucht: «Frauen sind noch immer nicht in der Lage, mit ihrem Körper zu machen, was sie wollen». Die Reaktion auf die BH-Verbrennungsaktion seien das beste Beispiel dafür. Sie selber habe sogar Vergewaltigungsdrohungen erhalten. 

Keine Zeit, BHs zu verbrennen

Geladen hatte «Talktäglich»-Moderator Markus Gilli, und zwar zum «Knatsch unter Feministinnen». Der Titel der Sendung war nicht nur reisserisch, sondern auch irreführend. Dass sich Michelle Singer als Feministin bezeichnet, darf zumindest bezweifelt werden. Sie vertrete zwar nicht die Haltung, dass die Frau in die Küche gehöre und der Mann an die Arbeit. Aber sie sei überzeugt, «dass wir an einem Punkt angelangt sind, an dem Gleichberechtigung herrscht». Ohnehin habe sie keine Zeit, BHs zu kaufen und zu verbrennen.

«Die Zahlen sprechen eine andere Sprache», hielt Tamara Funiciello dagegen. Noch immer herrsche Lohnungleichheit, noch immer würden 55 Prozent der Frauen Opfer von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, noch immer erlebten drei von fünf Frauen sexualisierte Gewalt – das seien Tatsachen, die «keine Geiss wegschleckt». Argumente, auf die Singer wenig zu entgegnen wusste.

«Sexuelle Gewalt kennt keine Grenzen»

Es war von Anfang an ein Kampf mit ungleich langen Spiessen. Auf der einen Seite Tamara Funiciello, Präsidentin der Juso Schweiz, Vorstandsmitglied der SP, gewichtige Stimme der feministischen Linken und rhetorisch beschlagen. Auf der anderen Seite Michelle Singer, Präsidentin der Jungen SVP Emmental und Vorstandsmitglied der Jungen SVP Bern, die ihre nationale Bekanntheit überhaupt erst der BH-Foto-Debatte verdankte.

Singer geriet ein ums andere Mal ins Schlingern, etwa, als sie Funiciello vorwarf, mit ihren Positionen den Islam zu unterstützen. Die Juso-Präsidentin fuhr Singer dazwischen: «Ich bin gegen jede Religion». Singer hatte auf die Übergriffe von jungen Männern aus dem Maghreb bei der Kölner Silvesternacht 2016 angespielt und auf das angebliche Schweigen von linker Seite. Funiciello wies darauf hin, dass sexuelle Übergriffe meistens im Umfeld der Familie geschähen. «Sexuelle Gewalt kennt keine Grenzen, keine Hautfarbe und kein Portemonnaie.»

Die Jung-SVPlerin verhedderte sich ein weiteres Mal in Widersprüche, als sie den Juso vorhielt, mit dem Oben-ohne-Foto ein sexistisches Bild der Frau zu zeichnen, kurz darauf aber eine ähnliche Aktion der Jungen SVP bei der Kampagne gegen die Energiestrategie 2050 vehement verteidigte. Funiciello freute es: «Es ist eben ansteckend!»

Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Am Schluss der Sendung sagte Singer einen Satz, den man eher aus dem Mund Funiciellos erwartet hätte: «Jede Frau soll sich in ihrem Körper wohl fühlen». Gleichzeitig aber habe jeder und jede die Freiheit, zu sagen und zu denken, was er oder sie will. «Oder», fragte Singer rhetorisch, «soll nun auch noch der Staat regeln, was die Menschen denken dürfen?»

Mit dem Staat habe das nichts zu tun, konterte Funiciello, wohl aber mit gesellschaftlichen Prozessen – und die seien veränderbar. Mit der BH-Verbrennungs-Aktion habe man der Gesellschaft den Spiegel vorhalten wollen – «und ich glaube, das ist uns ziemlich gut gelungen».

Bis Herr Hügli und Co. in ihrem Spiegelbild einen Chauvinisten erkennen, dürfte allerdings noch eine ganze Menge Wasser den Rhein hinunterfliessen. (wst)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sofia Baffo 15.04.2017 11:45
    Highlight Highlight Meine Fellow-Sozi Tamara ist eine stolze Walküre, die mit einem rhetorischen Spalthammer alles zerhackt, was nach Mist riecht. Wir Jungemanzen sind so, meine Herren. Gewöhnt euch daran!
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  • koks 13.04.2017 21:29
    Highlight Highlight Und hier noch Funicello und co zur Frage, ob es Sexismus gegen Männer geben könne. Antwort: Nein.

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/ich-als-frau/story/22455834

    So schnell ist euer lächerlicher Feminismus entlarvt.
    • Sofia Baffo 15.04.2017 11:55
      Highlight Highlight @Koks: Probier’s mal mit Ritalin, das hilft beim Leseverständnis: Sie hat im Artikel nicht behauptet, dass Männer nicht diskriminiert werden können. Zudem frage ich mich, weshalb so viele Männer immer erwarten, dass Frauen für männliche Interessen einstehen. Könnt ihr das nicht mal selber erledigen?
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    • mindphuk 17.04.2017 10:31
      Highlight Highlight Lustig. Männerrechtler werden von Bundesministerium bei Geschlechterfragen nicht einmal eingeladen. Der Film "The Red Pill" wird weltweit von Feministinnen boykottiert und mit Peditionen wird versucht, die Aufführung zu verhindern. Wenn MRAs an Universitäten sprechen sollen, gibt es Ausschreitungen, Erin Pizzey und Warren Farrell bekamen Morddrohungen, die Grünen bezeichnen MRAs als Nazis und vergleichen sie mit Breivik. "Könnt ihr das nicht mal selber erledigen?"
    • Sofia Baffo 17.04.2017 15:41
      Highlight Highlight Welches Bundesministerium? Gibt's das in der Schweiz? Sollte man etwa kompetente Leute wie René Kuhn einladen? Frauenrechtlerinnen bekommen auch haufenweise Mord- und Vergewaltigungsdrohungen, zudem meistens von den Antifeministen bzw. MRAs selber, diese sind ja gerade im Netz besonders aktiv und vor allem aggressiv. Auf dem Internet herumzutrollen ist so etwa die einzige Aktivität von diesem Pack. Das kann man nicht ernst nehmen, sorry.
  • solo31 13.04.2017 09:10
    Highlight Highlight Frau Funiciello politisiert ziemlich populistisch. Legt sich die Fakten so zurecht wie es für sie gerade passt.
    Beispiel sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Sie verwendet eine veraltete Studie von 2006 während neuere Studien weit weniger krasse Resultate liefern. Further, dass 55% Opfer werden ist selbst nach dieser Studie schlicht eine dreiste Lüge. 55% wollen sowas schonmal mitgekriegt haben, am eigenen Leibe erfahren nach selber Studie gerade mal 11.3%. Further, Gender Wage Gap existiert nicht mehr. Jede Studie die Wage Gap "beweist" ignoriert wichtige Aspekte wie Arbeitsunterbrüche.
    • solo31 13.04.2017 10:09
      Highlight Highlight Am schlimmsten blamiert hat sich trotzdem die gute Frau Singer, unvorbereitet an eine solche Diskussion mit einem Gegner den man in der Luft zerreissen könnte, würde man zu ihren immer gleichen 3 Argumenten ein bisschen im Vorfeld recherchieren. http://r
  • dracului 12.04.2017 17:54
    Highlight Highlight Egal was eine Frau sagt und macht, irgendwie ist ihr Aussehen immer ein Thema. Wenn man nicht den gesellschaftlichen Schönheitsidealen entspricht, sollte man sich nicht ausziehen und nichts melden, sieht man zu gut aus, macht Frau das männliche Umfeld dauerbrünstig und schläft sich eh nur hoch. Ist man in der "Mitte" fragt Mann sich, warum findet die denn keinen Mann? Eine Frau die lieber arbeitet, kriegt keinen ab und eine die viele abkriegte, ist eine Schlampe. In unserem Schwauviland sollte Frau wohl einfach Mutter sein, (für den eigenen) Mann gut aussehen und einfach die Klappe halten?
    • Mehmed 12.04.2017 19:06
      Highlight Highlight dracului, hast du noch mehr weinerliche feministinnen-klischees?

      "Eine Frau die lieber arbeitet, kriegt keinen ab"
      Typisch: Wenn ihr grännenden Feministinnen mal nicht kriegt was ihr wollt, habt ihr zwanghaft das Gefühl, es sei weil ihr Frauen seid? Meint ihr, jeder Mann kriegt die Frau ab, die er will?
      tsts, kopfschüttel..
    • smarties 12.04.2017 19:15
      Highlight Highlight Mist, auf den falschen Knopf gekommen.
      Du hast sowasv on Recht!!! Erlebe es selbst zu oft!
    • Greet 13.04.2017 08:40
      Highlight Highlight @smarties, wer Männer hasst und verachtet, kann kaum erwarten, von ihnen geliebt zu werden. Liebe kannst du nicht politisch einfordern, sie wird geschenkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus K. 12.04.2017 16:30
    Highlight Highlight Lässig, der Hügli. Wie der die abtischt.
    Einer der vielen Büezer in unserem Land ohne politische Lobby, im Gegensatz zu den verwöhnten Gören im Studio. Wutbürger nennt man heutzutage verächtlich Bürger ohne politische Lobby. Und wundert sich dann, dass bei Wahlen nicht das rauskommt, was das Establishment lautstark beschworen hat.
    Geile Siech, Hügli.
    • phreko 12.04.2017 18:09
      Highlight Highlight Der ist nicht alleine, für solche Loser gibt es die Anti-Feministen.
    • Asalato 12.04.2017 18:49
      Highlight Highlight Komisch das du das alles über den Hügli weisst, obwohl er das gar nicht erwähnt hat. Hmmm. Hügli, bist du's?
  • Olmabrotwurst 12.04.2017 16:27
    Highlight Highlight Wer hat jetzt diese Funiciello gewählt?
  • MacB 12.04.2017 14:49
    Highlight Highlight Was ist denn mansplainen???? Denglisch in Reinkultur?
    • MacB 12.04.2017 16:44
      Highlight Highlight @Olivia, ich verstehe nicht, wieso du so oft geblitzt wirst. DU beschreibst lediglich die Situation und ich sehe das wie du!
    • Lichtblau 12.04.2017 17:12
      Highlight Highlight Mansplaining? Einfach ein extrem nerviger Ausdruck aus dem Emma-Vokabular für das Verhalten von männlichen Besserwissern, die Frauen gerne belehren. Wird genau wie "manspreading" bereitwillig übernommen und mit heiligem Ernst verwendet. Gerne übrigens mit penetrantem CH-Akzent.
    • Macke 12.04.2017 17:58
      Highlight Highlight Nope, Emma hat mit dem Begriff nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 12.04.2017 13:59
    Highlight Highlight Also ich finde der Herr Hügli hat recht.
  • Eljham 12.04.2017 13:52
    Highlight Highlight Finde hier wird eine extreme Minderheitenmeinung viel zu wichtig gemacht. Den Juso-Feminismus teilen ein paar Tausend Frauend und Männer in der Schweiz. Der Rest der Bevölkerung ist aufgeklärter, emanzipierter, fairer.
  • mogad 12.04.2017 13:12
    Highlight Highlight Wenn ich diese Kommentare lese wird mir halb schlecht. Frauen: öffentlich diskutieren über Gleichberechtigung ist zwecklos, geht einfach Euren Weg, befreit Euch von der Opferrolle, seit selbstbewusst und konsequent!
    • smarties 12.04.2017 13:31
      Highlight Highlight Genau. Geht euren Weg und macht die Faust im Sack, dass ja keine nicht so starke Frau Gleichberechtigung erreicht! Diese wollens ja nicht anders.

      Gehts noch?! Seid stark und erhebt die Stimme!
    • Gähn on the rocks 12.04.2017 15:14
      Highlight Highlight heureka!
    • Roterriese 12.04.2017 18:44
      Highlight Highlight Ich hör hier nur mimimii oder wie es heisst Womenplaining.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 12.04.2017 11:49
    Highlight Highlight Bin gerade negativ überrascht, wie viel (absichtlich?) Falsch verstanden wird

    - Sexismus kann von allen auf alle gehen. Häufig aber von Mann zu Frau
    - Feminismus setzt sich für die Gleichstellung der Geschlechter ein, ist aber kein patentierter Begriff. Ergo jeder kann Scheisse imNamen des Feminismus machen
    - Frauen dürfen auch mal Hauptthema sein, lhne dass gleich die Männer "und was ist mit uns" schreien. Wir wissen, dass ihr auch betroffen seid. Gibt aber andere Artikel wo passender
    - Nicht alle Feministinnen sind männerhassende Lesben mit Achselhaaren auf den Boden. Kenne keine solche
    • Karl33 12.04.2017 12:53
      Highlight Highlight Feminismus setzt sich nicht für Gleichstellung ein. Sonst würden Feministinnen - aktuelles Beispiel - ja nicht das gleiche Rentenalter für Mann und Frau bekämpfen.

      Ich unterstütze Gleichstellung, und bekämpfe den männerhassenden Feminismus.
    • Greet 12.04.2017 13:03
      Highlight Highlight "Frauen dürfen auch mal Hauptthema sein"
      Da haben wir mal zwei Frauen in einer Sendung, aber offenbar brauchts dann doch Männer, um dieser Sendung einen Inhalt zu geben... Man hätte hier ja auch mal bloss die Argumente der beiden Frauen zum besten geben können.
      Aber das wäre halt nicht im Sinne des Feminismus, festzustellen, dass die Mehrheit von uns Frauen nichts mit feministischen Juso-Positionen anfangen können. Erinnert ihr euch noch an Feministin Alice Schwarzer, die in einer TV-Sendung eine andere Frau als Nutte runtergeputzt hat, weil sie nicht ihre Meinung teilte?
  • Turi 12.04.2017 11:48
    Highlight Highlight Zum Glück gabs da noch die Zuschauer in der Sendung, sonst könnte man die Frauen gar nicht als Opfer darstellen. Ihr armen Huschelis.

    Lesetipp:
    http://www.watson.ch/!954271259
    Hallo Frau, sei doch einfach mal KEIN OPFER! Plädoyer gegen den wehleidigen Intim-Feminismus
  • Dieter Widmer 12.04.2017 11:22
    Highlight Highlight Nehmen wir mal an, es hätten fünf Männer mit grossen Bierbäuchen wegen irgendetwas demonstriert und sich bis zum Hosengurt entblösst. Reaktion der Frauen: Mein Gott, sieht das hässlich aus. Wenn jetzt der Oberkörper der Juso-Präsidenten trotz Abdeckung erkennbar ist, finde ich das ebenso hässlich Ich lasse mir das Wort nicht verbieten, wenn Frauen bei Männern genau gleich reagieren würden. Aber leider ist es nicht das gleiche, wenn Männer etwas über Frauen oder Frauen etwas über Männer sagen.
    • Gähn on the rocks 12.04.2017 12:16
      Highlight Highlight
      nicht leider. es ist nicht dasselbe.
    • phreko 12.04.2017 13:02
      Highlight Highlight @Widmer, warum muss denn öffentlickeitswirksam beleidigt werden?
    • Wiesoned 12.04.2017 13:27
      Highlight Highlight @Frau Dr.Gähn

      Wie meinst du das mit "es ist nicht dasselbe"?
      Nicht das ich anderer Meinung bin oder dafür.
      Mich nimmt es einfach wunder :) Das von Widmer hat etwas aber sehe es wie phreko und verstehe nicht wieso beleidigt werden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roger Hügli (1) 12.04.2017 11:16
    Highlight Highlight Oh Mann, da outet sich ein Neandertaler mit dem selben Nachnamen wie live am TV als chauvinistisches Ar....och und der SVP-Nachwuchs muss sich konzentrieren, um nicht loszukichern. Da muss ich mich gleich zweimal fremdschämen...
    • Gummibär 13.04.2017 02:40
      Highlight Highlight Das ist nicht nett von Dir, dass Du die Neandertaler hier so schlecht machst. Die hatten höchstwahrscheinlich ein weniger gestörtes Verhältnis zum weiblichen Oberkörper als Dein Namensvetter.
  • AllIP 12.04.2017 11:09
    Highlight Highlight Mansplaning = Man explains

    Unsere lieben Damen der vierten Feminismus-Welle benutzen diesen Begriff um einen (meist) weißen Mann zum "Schweigen zu bringen". Um es besser zu formulieren: Person xy ist nicht mit der Meinung einer anderen Person einverstanden und will diese also tot schweigen.

    • Macke 12.04.2017 15:11
      Highlight Highlight Danke, dass du gerade selbst ein Beispiel von "Mansplaining" gegeben hast. Mansplaining: ein Mann erklärt einer Frau die Welt (oder eine Sache), von der er keine oder nur ein bisschen Ahnung hat. Andere Beispiele: "Picasso war für die zeitgenössische Kunst bahnbrechend, ach Sie sind Kunsthistorikerin?" "Bei einer Geburt hat die Frau Schmerzen, ach Sie sind Mutter?"
    • Turi 12.04.2017 15:49
      Highlight Highlight Macke, danke für dein Beispiel von "Womensplaining".
    • Lichtblau 12.04.2017 17:39
      Highlight Highlight Naja, bei mir käme so ein Explainer nicht weit. Und eigentlich hat es auch kaum einer versucht. Im Gegenteil, ich unterhalte mich mit Männern meistens bestens. Und ich nehme an, das würde heute auch an einem Stammtisch auf dem Land nicht viel anders sein. Aus ein paar Ewiggestrigen gleich ein Megathema zu machen, ist schon ein bisschen schräg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seleva 12.04.2017 11:08
    Highlight Highlight Bei Kommentaren wie die von Herrn Hügli würde ich am liebsten antworten: Und leute mit einem anständigen IQ dürfen sich auch gerne sachlich äussern, aber daran hält sich ja offensichtlich auch niemand. Aber damit wäre man keinen Deut weniger destruktiv.
    Die ganze Debatte um Sexismus und Feminismus ist ja gerade deshalb so verdammt anstrengend, weil es kaum sachliche Debatten gibt. Und dabei meine ich jetzt nicht nur von Seiten der Männer, btw.
    • Roger Hügli (1) 12.04.2017 11:26
      Highlight Highlight Könnt ihr bitte in der Diskussion weniger "Herr Hügli" verwenden? Ich kann sonst gar nicht mehr mitdiskutieren, ohne dass es Missverständnisse gibt :-)
    • Tschedai 12.04.2017 13:16
      Highlight Highlight @seleva Anderen Menschen mangelnden IQ vorzuwerfen ist keine sachliche Debatte. Es gibt hochintelligente Menschen (IQ über 130), die Scientologen, Rassisten, Arier sind. Deine Vorwürfe haben, sachlich gesehen, nichts mit einer sachlichen Debatte zu tun.
      Das heisst, du reklamierst etwas, das du selber nicht einhältst. Well done.
  • greeZH 12.04.2017 11:03
    Highlight Highlight Mansplaining. Das Totschlagargument der modernen Feministinnen. Die Trumpfkarte kann jede Zeit gespielt werden falls die Argumente nicht ausreichen.
    • koks 12.04.2017 11:20
      Highlight Highlight Mansplaing: Ohne Inhalt. Es reicht ein Mann zu sein, und bereits hättest du unrecht oder wärest schuldig. Der heutige Feminismus und seine Vertreterinnen sind einfach nur noch lächerlich.
    • AllIP 12.04.2017 11:22
      Highlight Highlight
      User ImagePlay Icon
  • Posersalami 12.04.2017 10:37
    Highlight Highlight Teile und Herrsche in seiner reinsten Form!
  • Christian Mueller (1) 12.04.2017 10:34
    Highlight Highlight Lasst den Rhein aus dem Spiel!
  • MBArocsTrucker 12.04.2017 10:21
    Highlight Highlight Ich persönlich sehe nicht ein warum immer noch Unterschiede zwischen Weiblein und Männlein bestehen. Hier klar pro feminismus👍🏼
    Das aber alle Männer "böse" sein sollen, nur weil die Gleichberechtigung noch nicht eingetreten ist kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Haben denn die Männer von heute die Geschlechtebilder erfunden?
    • Tschedai 12.04.2017 13:17
      Highlight Highlight Wenn du keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen feststellen kannst, dann hast du ein grösseres Problem als die Feministen und Anti-Feministen.
    • MBArocsTrucker 12.04.2017 17:21
      Highlight Highlight @Tschedai
      Wenn du meinen Kommentar richtig gelesen hättest, würdest du verstehen dass ich durchaus Unterschiede sehe. Meine Aussage bezieht sich auf mein direktes Umfeld.
  • John Smith (2) 12.04.2017 10:21
    Highlight Highlight Was hat denn Michelle Singer da für eine grauenhafte Tätowierung am Arm? Naja, es geht mich ja nichts an, und auch eine SVP-Frau darf natürlich mit ihrem Körper machen, was sie will, aber sie sollte dann doch wenigstens ein langärmliges T-Shirt tragen! (Was die SVP kann, kann ich schon lange. Ist gar nicht mal so schwierig.)
    • smarties 12.04.2017 11:43
      Highlight Highlight Made my day
  • Bruno Wüthrich 12.04.2017 10:10
    Highlight Highlight Zu sexuellen Übergriffen, Gewalt etc.: Das geht einfach gar nicht. Weder von Männern an Frauen, Frauen an Männern, Männer an Männern, noch von Frauen an Frauen. Punkt!

    Zur Gleichberechtigung: Wären sich die Frauen darin einig und würden am gleichen Strick ziehen, hätten wir sie längst. Weil die Frauen aber das «am gleichen Strick ziehen» nicht fertig bringen, sollen es die Männer richten. Doch deren Interesse daran ist aus verständlichen Gründen etwas geringer. Und auch sie sind sich darin nicht hundertprozentig einig.

    So ist und bleibt es halt ein Kampf. Aber die Unterhaltung ist gut.
    • Eljham 12.04.2017 13:55
      Highlight Highlight Männer haben auch ein Interesse an Gleichstellung: Militärdienstzwang, ungleiches Familienrecht, ungleiches Rentenalter.
      Nur setzt sich die politische Linke für diese männerspezifischen Anliegen nicht ein, bekämpft sie gar (zum Beispiel: die Linke ist wohl für die Abschaffung der Armee, aber solange wir eine Armee haben nicht für die Abschaffung der Männerdiskriminierung durch Armee und Staat).
      Auch das gemeinsame Sorgerecht wurde bis aufs äusserste durch SP Sommaruga bekämpft.
  • Negan 12.04.2017 10:09
    Highlight Highlight jaja, macht nur weiter so. In 30 jahren habt Ihr extremistischen Feministinnen das Ziel erreicht und der Mann sieht Euch nicht mehr als sexuelles Wesen. Dann mal schauen ob Ihr noch zufrieden seid, wenn Euch das tiefste Décolleté nichts mehr bringt und wir Männer Euch nur noch als Kumpels sehen. Aber es werden dann wohl auch jegliche Gesellschaftliche Vorteile entfallen. Und wie politisiert Ihr dann? Ausziehen zieht dann ja nicht mehr... ;-) Extremismus ist immer scheisse. Und deshalb frage ich mich ja schon warum die extremistische TF immer soviel PR bekommt...
    • Gähn on the rocks 12.04.2017 15:16
      Highlight Highlight wohl wegen so typen wie dir.
    • Negan 12.04.2017 15:48
      Highlight Highlight @ Gääähn Warum so abschätzig? Habe ich die Frauen Weiber genannt? Oder darf ich "Typ" keine eigene/andere Meinung haben? Und was hat Deine Antwort für einen Sinn?(Ausser Du bist so extrem) Die indirekte Frage ging ja an Watson. Und man(n) (ups, sry Typ) darf sich doch fragen weshalb eine mit einer solchen extremen, unreflektierten und Hass schürenden Meinung, soviel Platz in den Medien bekommt. Um noch mehr Hass zu schüren gegenseitig? Nirgends akzeptiert man heutzutage eine extreme Haltung/Meinung. Aber bei den Feministinnen darf es ja nicht extrem genug sein. Warum wird das so toleriert?
    • Lichtblau 12.04.2017 18:02
      Highlight Highlight Wo kann man mehr über Tamara Funiciellos Antrieb erfahren? Man glaubt es kaum: in der Weltwoche! Kürzlich erschien dort ein Artikel, der uns die Jusofrau näher bringt. Sie selbst wird wohl mit dem Portrait einverstanden gewesen sein, sonst hätte sie den Text nicht freigegeben.
  • Thinktank 12.04.2017 09:25
    Highlight Highlight Jeder darf sich kleiden wie er will und so fett werden, wie er will. Aber er darf nicht diejenigen, die das dann nicht attraktiv finden, als Chauvis oder Sexisten verurteilen. Für Andersdenkende haben insbesondere die Jusos auch nicht nur wohlwollende Bezeichnungen.
    • Tschedai 12.04.2017 13:19
      Highlight Highlight Genau. Wer sich exponiert (oder seine Ansichten kund tut), darf mit Gegenwind rechnen. Das ist hier in der Kommentarspalte auch nicht anders.
  • D. Wright 12.04.2017 09:25
    Highlight Highlight Bitte keinen Sexismus im Titel, danke.
    Play Icon
  • kliby 12.04.2017 09:17
    Highlight Highlight Immer diese selbstverliebte egoistische Opferfeminismus. mimimi, ichichich.
    Das grösste Hindernis zur Gleichstellung ist heute der Feminismus.
  • Wiesoned 12.04.2017 09:02
    Highlight Highlight "Frauen sind noch immer nicht in der Lage, mit ihrem Körper zu machen, was sie wollen"

    Einfach als allgemeine objektive Frage zu dieser Aussage: Wieso nicht? Kenne kein Bespiel wo dies der Fall ist. Könnt gern von eigener Erfahrung erzählen oder wenn ihr jemanden kennt. Nimmt mich wirklich noch wunder wo das der Fall sein soll.
    • Wiesoned 12.04.2017 15:56
      Highlight Highlight Schade, hätte gehofft jemand würde mir ein Beispiel nennen oder irgendetwas das dieses Argument stützen könnte. Doch wie es aussieht ist das nicht der Fall. Natürlich kann es auch sein das ich nicht provokant geschrieben habe. Hätte ich dies getan wäre es vlt. wahrscheinlicher das jemand geantwortet hätte weil er/sie sich angegriffen gefühlt hat. Doch wollte ich ohne Voreinstellung diese Frage stellen und wäre offen für alle Antworten. Wenn dann wirklich nichts mehr kommt ist das Argument zum grössten Teil wiederlegt für mich. Aber ihr könnt mich trotzdem vom Gegenteil überzeugen.
    • Macke 12.04.2017 18:13
      Highlight Highlight @Wiesonend: Lies den Artikel noch mal durch. Da stehen nämlich Beispiele. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, dir diese nochmals niederzuschreiben, nur weil du dir nicht die Mühe machst, Sie zu finden. Andernfalls google doch nach Vergewaltigungsstatistiken, Body Shaming etc.
    • Lichtblau 12.04.2017 18:15
      Highlight Highlight Tja, Wiesoned, ich kann Ihnen da als Frau auch nicht weiterhelfen. Selbst habe ich mich immer völlig frei gefühlt, meinen Körper nach Lust und Laune einzusetzen, zu kleiden und zu ernähren. Nicht anders ergeht es meinem weiblichen Umfeld. Halt: An dessen Rand bewegen doch noch ein paar Frauen, die es diesbezüglich schwerer haben. Und denen auch bei schönsten Temperaturen "sittliche", nämlich schwere, körperbedeckende Kleidung aufgezwungen wird. Aber da kräht kein Huhn danach.
  • Wiesoned 12.04.2017 08:50
    Highlight Highlight Ich war schon immer ein Unterstützer der Gleichberechtigung und hatte daher kein Problem mit Feminismus, ich befürwortete es sogar. Doch ich habe immer mehr das Gefühl das sie das Ziel aus den Augen verlieren. Mir scheint es, es wechselte von "wir wollen Gleichberechtigung" zu " wir sind Frauen wir brauchen Aufmerksamkeit". Wieso sagt nie eine Frau man sollte gegen die typische Männerrolle vorgehen? Das hat ja auch mit Gleichberechtigung zu tun. Weil sich dann ja alles wieder um den Mann dreht und das wollen sie nicht. Für Gleichberechtigung müssen Frauen und Männer zusammen kämpfen!
    • Macke 12.04.2017 09:11
      Highlight Highlight Du glaubst es kaum, es gibt sogar Feministinnen, die für den Vaterschaftsurlaub kämpfen. Unglaublich, oder?
      Wie ich schon mal gesagt habe: Feministinnen kämpfen gegen das Patriarchat. Feministinnen wissen, dass auch Männer unter den Auswirkungen des Patriarchats leiden. Aus Zeitgründen setze ich mich aber spezifisch für Frauenanliegen ein. Du darfst gerne andere Schwerpunkte setzen. Feministinnen stehen den Männern nicht im Weg. Aber mach etwas und erwarte nicht, dass andere es für dich erledigen.
    • aerdbeerimoeuch 12.04.2017 09:15
      Highlight Highlight sagt die juso. immer und immer wieder. informier dich doch, bevor du hier rumheulst.
    • Bruno S. 88 12.04.2017 10:12
      Highlight Highlight Das Problem ist das es keinen offiziellen Feminismus gibt. Jede Frau bzw. jeder Mann kann irgend etwas im Namen des Feminismus behaupten und alle stürzen sich dann drauf, sei es noch so dumm und weit hergeholt.
      z.B. "Ich bin ein Feminist und finde dass alle Männer 10% weniger als Frauen verdienen sollten"
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  • smarties 12.04.2017 08:45
    Highlight Highlight Solche Sendungen zeigen toll auf, wo wir mit mentaler Gleichberechtigung stehen. Gesetz und Umsetzung sind 2 Paar Schuhe.
    In der binären Geschlechtsordung stellt die Frau 50% der Bevölkerung dar - und möchte gerne 50% des Kuchens (=auch des mentalen Kuchens!). Wir haben lange nett darum gefragt und es ist immer noch nicht so. Dann wird mal laut ausgerufen und dann...
    • Kronrod 12.04.2017 09:55
      Highlight Highlight Ihr Frauen kriegt bereits mehr als die Hälfte des Kuchens, wenn man es anhand des Konsums misst. Ausserdem seid ihr in der Mehrheit, seid von der Dienstpflicht befreit, begeht weniger oft Selbstmord, habt ein kleineres Unfallrisiko, kriegt eher die Matura, könnt früher in Rente gehen, lebt länger und erbt mehr. Vielleicht solltest Du Dich mal darüber freuen anstatt zu jammern.
    • smarties 12.04.2017 11:28
      Highlight Highlight Zu deiner Info: Rentenabstimmung ist im Herbst und Militärreform beim BR (Modell Norwegen)

      Aber doch - Diese 2 Punkte wiegen alle andere Dinge auf. Sarkasmus off.
    • Martiis 12.04.2017 11:32
      Highlight Highlight Kronrod, kannst du mir mal sagen, auf welche Studie du dich beziehst, wenn du behauptest, dass Frauen mehr konsumieren? Meinst du damit die Studie die besagt, dass Frauen mehr einkaufen, wobei jedoch nicht unterschieden wird, ob sie das Geld für sich selbst oder die Familie ausgeben? Das wäre dann schon etwas billig.
      http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/510110/Studie_Frauen-geben-mehr-fuer-Konsum-aus-als-Maenner
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  • loplop717 12.04.2017 08:32
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären wieso Mansplaining nicht ein äusserst sexistischer ausdruck ist?
    • Döst 12.04.2017 09:07
      Highlight Highlight Ich musste zuerst googeln was dieses Wort überhaupt bedeutet :)
      Bin wohl falsche Generation...
    • Matrixx 12.04.2017 09:07
      Highlight Highlight Weil in der heutigen Zeit nur Frauen Opfer von Sexismus werden - würde es Womansplaining heissen, wärs sexistisch.
    • Macke 12.04.2017 09:17
      Highlight Highlight Findest du Patriarchat ein sexistischer Ausdruck? "mansplaining" bezieht sich auf etwas, das explizit Männer gegenüber Frauen zeigen.
      "Die amerikanische Schriftstellerin Rebecca Solnit hat es satt, dass Männer ihr ungefragt die Welt erklären. In ihrem Buch „Men explain things to me“ wehrt sie sich gegen die Unterdrückung von Frauenstimmen."
      http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rebecca-solnit-men-explain-things-to-me-13533126.html
      Ich finde den Ausdruck nicht gerade elegant, aber sexistisch ist er nicht.
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  • Alnothur 12.04.2017 08:09
    Highlight Highlight "Frauen sind noch immer nicht in der Lage, mit ihrem Körper zu machen, was sie wollen" - doch, aber manche scheinbar nicht, auch mit Kritik an solchen Aktionen umgehen zu können...
    • Macke 12.04.2017 08:36
      Highlight Highlight Vergewaltigungsandrohung als Kritik?
    • smarties 12.04.2017 08:53
      Highlight Highlight Und manche haben den Eindruck, jede Frau die nicht mit 90-60-90 umherläuft, hat kein Recht ihren Körper zu zeigen..
      Ich sag ja nur Bierbauch in der Badi. Persönlich nicht das esthetischste anzusehen aber deswegen diese Person öffentlich zu diffaminieren...
    • AllIP 12.04.2017 11:12
      Highlight Highlight Ja manchmal kommt halt Kritik. Aber damit muss man leben können. Das Leben ist kein Liberalisches Kunst Colledge. Wie man so schön ausdrücken kann: "Grow a backbone and deal with it"
    Weitere Antworten anzeigen
  • bcZcity 12.04.2017 07:54
    Highlight Highlight Bei Tele Züri sind Anrufer bzw. Zuschauer doch vorwiegend der typische Wutbürger und Lokal Polizist mit SVP Fahne. Als "Linke/r" wird man dort immer attackiert, egal wer sonst noch im Studio sitzt. Aber auch so, ein furchtbarer Sender!
    • Brummbaer76 12.04.2017 08:22
      Highlight Highlight Ein Beispiel wie viel besser es die privaten als SRF machen. Da kann das gemeine Volk noch mitreden und es denen mal sagen ;-)
      O ich habe vergessen, das Tele Züri als konzessionierter Regionalsender auch ein bissschen was vom Billagkuchen abbekommt.
    • Gähn on the rocks 12.04.2017 08:35
      Highlight Highlight stimmt.
      gili macht quote mit diesen konservativen, telefonierenden dummschwätzern.
      nichts konstruktives dabei, dur beleidigend. dégoutant.
    • amore 12.04.2017 08:44
      Highlight Highlight Ein Privatsender eben, der einfach Gewinn machen will. Das publizistische Gewissen kommt erst weit hinten. Eine Katastrophe war auch, dass der Sender einen Talk mit Zangger und seinem Buchbetreuer Hugo Stamm über den Sender lies, bevor Jegge das Buch gelesen hatte und dazu Stellung nehmen konnte. In dieser Sache gefällt mir die Haktung von srf. Gut haben wir in der Schweiz nicht nur Privatsender.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Plaudertasche 12.04.2017 07:49
    Highlight Highlight Ich finde mich ehrlich gesagt etwas sexuell belästigt von Frau Funciellos Auszieh-Aktion. Denke nicht dass es gut ankäme wenn man sich als Mann so ausziehen würde... #aufschrei



    • Gähn on the rocks 12.04.2017 08:16
      Highlight Highlight äbe, genau drum..!
    • Brummbaer76 12.04.2017 08:23
      Highlight Highlight Und von anderen Frauen auf Plakaten, Werbung etc. fühlen sie sich auch etwas sexuell Belästigt? Ich hoffe sie machen sich dann auch bei der entsprechenden Firma bemerkbar.
    • Fabio74 12.04.2017 08:25
      Highlight Highlight Weil Männer lieber glotzen, statt liefern
    Weitere Antworten anzeigen
  • amazonas queen 12.04.2017 07:40
    Highlight Highlight Was die Frauen hier betreiben, ist reine Effekthascherei. Solche Nacktaktionen gibt es nur dann, wenn du inhaltlich nicht weiter kommst. Mit Feminismus hat das rein gar nichts zu tun. Irgendwann gibt es dann auf einem Parteitag eine Kleider Verbrennung, oder worauf soll das hinauslaufen?
    • Gähn on the rocks 12.04.2017 08:20
      Highlight Highlight zuerst meinung rausposaunen und dann doch noch nachfragen?
      es ist halt schon ein bisschen komplexer, gell?!
  • Nausicaä 12.04.2017 07:28
    Highlight Highlight "Bis Herr Hügli und Co. in ihrem Spiegelbild einen Chauvinisten erkennen, dürfte allerdings noch eine ganze Menge Wasser den Rhein hinunterfliessen."
    Das befürchte ich auch…
    • philosophund 12.04.2017 08:35
      Highlight Highlight Ich vermute bis dahin ist der Rhein ausgetrocknet.. :P
  • ojama 12.04.2017 07:20
    Highlight Highlight Ich fand die Aktion nicht besonders toll, aber wenn ich sehe was für eine Resonanz das ganze erzeugte, scheint es doch ein kluger Schachzug der juso gewesen zu sein. Wenn man so erschrekende Zahlen sieht, sind auch solche Mittel recht.
    • EvilBetty 12.04.2017 07:45
      Highlight Highlight So nebenbei werden auch 48% der Männer sexuell belästigt... Wie schon an anderer Stelle geschrieben ist dies kein Geschlechter- sondern ein Gesellschaftsproblem.
    • ShabaniNonda 12.04.2017 08:22
      Highlight Highlight Natürlich, aber es ist wie bei Black Lives Matter: sich gegen ein Problem auszusprechen heisst nicht, dass man alle anderen Probleme ignoriert. Wer in solchen Diskussionen mit "Aber Manne imfall ...!!!!" verfehlt das Ziel gewaltig. Feminismus steht für beide Geschlechter ein, nur brennt beim einen Geschlecht die Hütte, während das andere sich leichte Verbrennungen geholt hat und heimlich das Benzin und Feuerzeug wegwirft.
    • Gähn on the rocks 12.04.2017 08:23
      Highlight Highlight und genau deswegen ists eine erfolgreiche aktion, stimmt allerdings!

      (hätte ich zuerst auch nicht gedacht.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • michiOW 12.04.2017 07:19
    Highlight Highlight Ich steh dazu, dass ich Frau Funiciello nicht mag. Mit ihr kann man nicht diskutieren, denn sie nimmt jede Aussage und wandelt sie in etwas rassistisches, sexistisches oder radikales um, obwohl es gar nicht so gemeint ist.

    Ausserdem könnte man das Gefühl haben, dass alle Männer Frauen unterdrücken und missbrauchen wollen und nur die Feministinnen sie davor bewahren.

    Sie ist kompromisslos unpragmatisch und uneinsichtig. Leider betrifft das nicht nur sie und die JUSO, sondern auch die JFDP und JSVP. Wenn diese Leute sich nicht ändern dann seh ich schwarz für die Schweizer Politik.
    • äti 12.04.2017 07:54
      Highlight Highlight Herr Hügli, da haben Sie recht.
    • paddyh 12.04.2017 08:04
      Highlight Highlight Das ist ja genau der Punkt bei dieser Diskussion. Es gibt halt immer noch Aussagen,die sexistisch sind, aber "nicht so gemeint" waren. Ah, du kannst nicht einparken, das ist ok, du bist ein Mädchen. Ah, du bist schlecht in Mathe, kein Problem, Mädchen. Was, du bist 35 und hast noch keine Kinder?
      Und zum Glück sind Jungparteien unpragmatisch, die haben auch noch keine Regierungsverantwortung. Obwohl die JSVP und JFDP kommen wir eher vor wie Seniorenvereine. Ziemlich uninspiriert diese Rechtskonservative Jugend.
    • Gähn on the rocks 12.04.2017 08:28
      Highlight Highlight ich meinerseits mag frau funiciello, da geht wenigstens mal was! und zwar in die richtige richtung.

      es gibt definitiv genug schwätzer und mainstream-politiker, die ihr leben lang nichts bewegen, sondern den staat (mich, dich) nur kosten.

      aber die konformen magst du bestimmt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • ponebone 12.04.2017 07:18
    Highlight Highlight "...gewichtige Stimme der femministischen Linke...", da musste ich schon kurz schmunzeln.
    • j0nas 12.04.2017 07:48
      Highlight Highlight @Watson, könnt ihr bitte mal schauen dass ein versehentliches Upvote zurückgenommen werden kann?
    • Genital Motors 12.04.2017 07:59
      Highlight Highlight Ein Herz oder Ein Blitz mehr oder weniger fällt ja nicht so ins Gewicht.. ;-)
    • j0nas 12.04.2017 10:54
      Highlight Highlight Dann gehst du wohl auch nicht abstimmen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 12.04.2017 07:11
    Highlight Highlight Wer oder was ist Mansplainen? Wo nur immer wieder solch Begriffe herkommen, cräizy.
    • Gähn on the rocks 12.04.2017 08:32
      Highlight Highlight tja...wenn die andern schuld sind, wenn ihrs nicht versteht,
      hilft auch 'gutes' deutsch nicht weiter. 🤣
    • MeinSenf 12.04.2017 08:37
      Highlight Highlight also "liefere statt lafere" würde ich nicht unbedingt der Kategorie mansplaining zuordnen...
    • Macke 12.04.2017 08:42
      Highlight Highlight Mansplainen: Wenn ein Mann einer Frau ungebeten/ungefragt die Welt erklärt, obwohl die Frau mehr Wissen bei diesem Thema hat. Lies Rebecca Solnit: http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rebecca-solnit-men-explain-things-to-me-13533126.html
      @Zipfelmütze: Manche Konzepte lassen sich schlecht ins Deutsche übertragen. Zudem gibt es in der Deutschen Sprache viele fremdsprachliche Wörter wie Pizza, Portemonnaie, Computer, Mansplaining....
    Weitere Antworten anzeigen
  • grumpy_af 12.04.2017 06:39
    Highlight Highlight "Mansplainen"... really? Wir leben wahrlich in einer dunklen Zeit...
    • Genital Motors 12.04.2017 07:20
      Highlight Highlight Was bedeutet dieser ausdruck ? Danke,ehrliche frage.
    • Troxi 12.04.2017 07:48
      Highlight Highlight Wenn man dahinter kommt aus was es zusammengesetzt ist, man und to explain, dann ist es nicht mehr schwierig den Ausdruck abzuleiten. Allerdings musste ich auch zuerst googeln. Der Ausdruck bedeutet somit <<Mann erklären>> oder etwas in dieser Art.
    • Genital Motors 12.04.2017 07:57
      Highlight Highlight Danke!
  • atomschlaf 12.04.2017 06:25
    Highlight Highlight Leute wie Funiciello sollten sich einfach nicht nackt in den Medien präsentieren.
    Das hat nichts mit ihrem Geschlecht oder Sexismus zu tun. Genau so wenig möchte ich z.B. Thomas Fuchs nackt in den Medien sehen.
    • Anam.Cara 12.04.2017 07:57
      Highlight Highlight Wieso denn nicht? Sollten "solche Leute" deiner Meinung nach auch nicht mehr in die Badi dürfen? Mit welcher Begründung? Weil du es unästhetisch findest?

      Das einzige was ich an dem Bild nicht verstehe, ist die Körperhaltung der Frauen. Die steht m.E. im krassen Gegensatz zur beabsichtigten selbstbewussten Aussage. Vielleicht sollten sie nächstes Mal eine Schauspielerin als Beraterin beiziehen...
    • äti 12.04.2017 07:59
      Highlight Highlight Noch nie ein Baby gewickelt?
    • lily.mcbean 12.04.2017 08:06
      Highlight Highlight Genau wegen Menschen wie dir habe ich mich 10 Jahre lang nicht in eine Badi getraut! Weisst du eigendlich was man da zu hören bekommt als mollige Frau? Think about it. Jezt mit fast 30 stehe ich weit drüber- aber in der Pupertät und frühe 20ger war das jedesmal ein Spiessrutenlauf und hat mich sehr belastet.
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  • Kreuzritter 12.04.2017 02:18
    Highlight Highlight Herr Hügli sagte nur was wir alle denken...
    • paroli 12.04.2017 07:16
      Highlight Highlight Das ist ja ganz genau Tamaras Punkt
    • FrancoL 12.04.2017 07:24
      Highlight Highlight Dann sollten Sie aber das Wort "ALLE" einmal nachschlagen, mir scheint dass da viele unter "ALLE" etwas anderes verstehen als Sie persönlich.
    • Tilman Fliegel 12.04.2017 07:28
      Highlight Highlight Oder zumindest was du denkst.
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