Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Christian Dorer neuer Chefredaktor des «SonntagsBlick»

08.08.16, 16:42 08.08.16, 17:09


Christian Dorer
Bild: RINGIER

Christian Dorer wechselt von den AZ Medien zu Ringier zurück: Der 41-Jährige wird Chefredaktor des «SonntagsBlick». Dorer, der derzeit die «Aargauer Zeitung/az Nordwestschweiz» leitet, wird seine neue Aufgabe in Zürich spätestens per 1. Februar 2017 übernehmen.

Dorer kehrt damit an seine frühere Wirkungsstätte zurück: Von 2007 bis 2009 war er bereits als stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlicks» tätig. Zuvor war er von 2000 bis 2007 unter anderem als Bundeshauskorrespondent für den «Blick» unterwegs.

«Mit Christian Dorer wechselt einer der profiliertesten und erfolgreichsten Journalisten des Landes als Chefredaktor zum SonntagsBlick», wird Ringier-CEO Marc Walder in einer Medienmitteilung vom Montag zitiert.

Als stellvertretender Chefredaktor wird – ebenfalls auf den 1. Februar 2017 – Philipp Mäder zum «SonntagsBlick» stossen. Der 42-Jährige ist heute Nachrichtenchef der «Schweizer Illustrierten» und war früher als stellvertretender Chefredaktor bei der «Aargauer Zeitung» und als Bundeshausredaktor beim «Tages-Anzeiger» tätig.

Der «SonntagsBlick» wird gemäss Mitteilung bis auf weiteres weiterhin von Philippe Pfister verantwortet, der die Zeitung seit Mai interimistisch leitet. «In den nächsten Wochen werden wir gemeinsam evaluieren, ob Philippe Pfister weiterhin in einer Führungsfunktion bei Ringier tätig sein wird», wird Marc Walder zitiert.

Mehrere Abgänge 

Die AZ Medien von Verleger Peter Wanner anerkennen in einer Medienmitteilung die Leistungen von Christian Dorer. Dem Chefredaktor sei es in acht Jahren gelungen, die Transformation der «az Nordwestschweiz» von einer Tageszeitung zu einer multimedialen Marke ein grosses Stück voranzubringen.

Bis Ende September soll klar sein, wer nach dem Weggang von Dorer an der Spitze der «az Nordwestscheiz» stehen wird, wie es bei der Medienstelle von AZ Medien auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA hiess. Es würden interne und externe Kandidaten geprüft.

Die Zeitung muss derzeit mehrere Abgänge verkraften. So verlässt der stellvertretende Chefredaktor Gieri Cavelty das Blatt und wird Kommunikationschef beim Staatssekretariat für Migration (SEM). Der Inlandchef Stefan Schmid wechselte im Frühling als regionaler Chefredaktor zum «St. Galler Tagblatt». (sda)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 09.08.2016 06:33
    Highlight Schmid, Cavelty und Dorer weg! Es kann nur besser werden!
    2 1 Melden
  • Madison Pierce 08.08.2016 19:33
    Highlight Verstehe ich nicht. Von der AZ zum SonntagsBlick ist doch ein Abstieg. Finanziell nicht unbedingt, aber vom Image und der intellektuellen Herausforderung.
    9 3 Melden
    • Nameless Hero 08.08.2016 20:10
      Highlight Dass innerhalb von 6 Monaten Chef-Blattmacher, Chef-Bundeshaus und Chefredaktor geht, spricht Bände.
      9 0 Melden

Das letzte Interview löste Streik aus, jetzt sagt der SDA-Chef: «Mir sind Fehler passiert»

Die krisengeschüttelte Nachrichtenagentur SDA fusionierte mit der Bildagentur Keystone. CEO Markus Schwab spricht im Interview über seine kommunikative Lernkurve, den Preisdruck der Kunden und die Bedeutung von Gebührengeldern.

Herr Schwab, die SDA-Redaktion durchlebt schwierige Zeiten: Entlassungen, Streik, Personalexodus, Unsicherheit beim Sozialplan. Wird jetzt mit der neu fusionierten Gesellschaft Keystone-SDA alles besser für die Journalisten?MARKUS SCHWAB: Es ist richtig: Die SDA hat eine schwierige Zeit hinter sich. Ich bin aber überzeugt, dass der Verwaltungsrat und die Redaktionskommission im Rahmen des anlaufenden Schlichtungsverfahrens vor der Eidgenössischen Einigungsstelle (EES) sich bald auf eine …

Artikel lesen