Schweiz
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SRG: No-Billag-Befürworter werfen Leuthard «Angstkampagne» vor und präsentieren «Plan B» 



Die Befürworter der No-Billag-Initiative zeigen sich überzeugt, dass die SRG auch ohne Gebührengelder existieren könnte. Am Dienstag haben sie ihren «Plan B» präsentiert, der auf Abonnements und Werbung setzt.

Das Komitee setzt sich mit dem Slogan «Ja SRG: No Billag Ja» für eine Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren ein, also für ein Ja zur Initiative in der Abstimmung vom 4. März. Es argumentiert, die SRG sei beim Publikum und im Werbemarkt hervorragend positioniert. Der Service public könne somit grösstenteils über Einnahmen aus dem Markt finanziert werden.

Sendungen, die sich nicht im Markt finanzieren liessen, könnten auch künftig gefördert werden, schreiben die Befürworter. Für sprachliche Minderheiten oder Randregionen wäre eine solche Förderung weitgehend unbestritten.

Werbung am Radio

Zwar gingen die Einnahmen zurück, wenn die Gebühren wegfielen, da nicht alle Abonnements lösen würden. Dafür seien höhere Einnahmen aus der Werbung über TV, Radio und online zu erwarten. Heute dürfe die SRG weder online noch am Radio Werbung verkaufen. Hier bestehe ein Potenzial.

Die Befürworter legen Szenarien vor, mit welchen die SRG immer noch auf über eine Milliarde Franken käme. Eine der Berechnungen beinhaltet neben Abonnements- und Werbeeinnahmen auch Fördergelder. Der Bund würde 250 Millionen beisteuern, die Kantone 50 und Private 30 Millionen Franken. Hinzu käme eine Distributions-Verbilligung im Umfang von 80 Millionen Franken.

«Angstkampagne»

Die SRG male vor der Abstimmung aus taktischen Gründen schwarz und spreche von einem Lichterlöschen und einer Liquidation bei einer Annahme der Initiative, kritisieren die Befürworter. Sogar Medienministerin Doris Leuthard habe sich dieser «Angstkampagne» angeschlossen.

Diese Position komme einer versuchten Erpressung des Schweizer Stimmvolkes nah, sagte Jean-François Rime, SVP-Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes. gemäss Redetext. Aus Sicht der Befürworter ist «No Billag» nicht das Ende der SRG, sondern eine Chance für eine neue und unabhängige SRG. (whr/sda)

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

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Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • dyncorp 10.01.2018 23:08
    Highlight Highlight Also falls es soweit kommt: ich würde das Abo zahlen. Ich mag das Schweizer Fernsehen und würde mir das leisten.
  • Snowy 10.01.2018 09:43
    Highlight Highlight Es ist wirklich schon fast irrsinnig zu glauben, wir bekämen nach einer totalen Medien-Liberalisierung dieselben günstiger und schon gar nicht zu besserer Qualität...!

    Nur zur Erinnerung: Wir erhalten (ab 2019) für 1 CHF/Tag hochstehendste Infosendungen in 4 Landessprachen auf zig Kanälen, Unterhaltung, Musikförderung für Schweizer Künstler, Unterstützung für lokale Medien, Unterstützung für den Schweizer Film, ALLE grossen Sporthighlights...

    Bitte nennt mir einen Pay-TV Anbieter, der dies nur schon für den Sport hinkriegen würde?

    Bei einer Annahme schiessen wir das Eigentor des Jahres!
    User Image
    • Haiderfroh 10.01.2018 13:49
      Highlight Highlight Danke für die Info.
      Du führst hier 1 571 000 000 Gründe in's Feld, weshalb es sich lohnt, die No-Billag-Initiative anzunehmen.
      Du hast mich ultimativ überzeugt.
    • Snowy 11.01.2018 09:43
      Highlight Highlight Eigentlich ist´s erst einer: Aber schon der reicht aus um die Initiative Schachmatt zu setzen.

      Oder kannst Du mir meine Frage beantworten?
  • birdiee 10.01.2018 09:27
    Highlight Highlight Wow was für eine Kommentarflut!
    Irgendwie hab ich langsam den Überblick verloren. Könnte das Team von watson sachlich (auch wenn das nicht alle Kommentierenden können) die jeweiligen Pro- und Contra-Argumente auflisten?
    Ich lese sooo vieles was mir unwahr erscheint und doch von ein oder anderer Seite als "sicher, ist so" hingestellt wird...
    • Roterriese 10.01.2018 12:12
      Highlight Highlight Watson ist in letzter Zeit Sau schnell mit dem Aufschalten neuer Kommentare. Log ich mich z.T. nach einer Stunde erneut ein hab ich bis zu 30 Meldungen.
    • birdiee 10.01.2018 21:45
      Highlight Highlight Naja du provozierst es auch enorm mit deiner sehr konträren Haltung...
      Aber mich würde mal eine Auflistung der gängigsten pro- uns contra-argumente inkl der jeweiligen entkräftung interessieren...
  • nib 10.01.2018 09:24
    Highlight Highlight Weil hier soviel von (fehlender) Solidarität geschrieben wird...
    Nach Wiki impliziert S ein Prinzip der Mitmenschlichkeit, sie konstituiert sich "aus freien Stücken".
    Nur ist Billag nicht freiwillig, sondern eine Steuer. Und als solche sollte sie sich (laut Verfassung) an das Prinzip der Steuergerechtigkeit halten, d.h. sie müsste sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Steuerzahler orientieren. Die meisten der Leser hier müssten wohl das doppelte bezaglen. Solidarität irgendwer?
  • rodolofo 10.01.2018 08:16
    Highlight Highlight Heute erschienen im Tages-Anzeiger:
    "SRG soll ihren Vorsprung nutzen"
    Hier wird klar was Bigler und sein Rechtsbürgerlicher "Vollprivatisierungs-Speertrupp" wollen:
    Umwandlung der SRG in einen Privatsender, der seine Einnahmen aus Pay-TV-Abogebühren und aus Werbung generiert und der zusätzlich Subventionen vom Staat erhalten kann, wenn er die strengen Auflagen des derzeit Rechtsbürgerlich dominierten Parlaments an solche Gelder erfüllt.
    Damit wird auf allen Ebenen das "Wer zahlt, befielt!"-Prinzip der Kapitalisten durchgesetzt:
    - Zahlende Kunden
    - Zahlende Werbe-Kunden
    - Zahlender Staat.
    • Haiderfroh 10.01.2018 13:52
      Highlight Highlight Das ist ein Argument für die No-Billag-Initiative.
  • Schneider Alex 10.01.2018 06:31
    Highlight Highlight Die Argumentation des NoBillag Komitees passt mir auch nicht. Ich will eine starke, aber schlankere und ethisch verantwortungvollere SRG mit Gebühren. Wenn die SRG im Vorfeld angekündigt hätte, in Zukunft auf die Hälfte der Krimi-, Gewalt- und Zynikerfilme und die Hälfte der Sportsendungen zu verzichten und Satiriker aus allen politischen Lagern zum Zuge kommen zu lassen und dafür die Gebühreneinnahmen entsprechend zu senken, hätten wir jetzt diese unsägliche Abstimmungsdiskussion nicht. Aber die SRG und die damit verbandelten PolitikerInnen bewegen sich nicht.
    • rodolofo 10.01.2018 07:54
      Highlight Highlight Welche Krimis sollen denn ausgemustert werden?
      Ich bin eigentlich überhaupt kein Krimi-Zuschauer.
      Aber neulich spät nachts, bzw. früh morgens bin ich beim zappen auf einen Dänischen Krimi gestossen (Die Erbschaft) und wurde von der Geschichte gepackt!
      Anders als in den Hollywood-Streifen, die ich bisher kannte, mäandert hier die Story quer durch verschiedene Milieus der Dänischen Gesellschaft und zeigte alle Akteure, wie sie verstrickt sind in ihre Zwänge und Sehnsüchte. So bleiben auch der Haupt-Bösewicht und die Heldin, mit der ich mich identifiziere, Menschen aus Fleisch und Blut.
    • Fabio74 11.01.2018 13:22
      Highlight Highlight Kaum. Die Notivation ist die Zerschlagung der SRG und nichts anderes. Alles andere sind vorgeschobene Gründe. Egal was die SRG tut oder nicht tut. Es ist falsch
      Ausserdem hat die Politik nicht ins Programm einzugreifen
    • Schneider Alex 11.01.2018 17:56
      Highlight Highlight Die Politstrategie der SRG im Abstimmungskampf ist ganz simpel: "Wir sind alternativlos!", sowohl was das Programmkonzept als auch die Höhe der Gebühreneinnahmen betrifft. Wer die SRG in der heutigen Form verschlanken möchte, hat keine Chance auf politisches Gehör. Der Filz SRG/Mehrheit der gewählten PolitikerInnen ist undurchdringlich.
  • einmalquer 09.01.2018 23:44
    Highlight Highlight Zwangsgebühren für die SRG, verlangt der Gewerbeverband und all diejenigen, die mehr Werbung wollen

    denn die Kosten für Werbung werden auf die Produkte umgelegt - die Konsumenten haben zu zahlen

    Man zahlt via Werbung für die SRG, man müsste also Migros, COOP, Aldi und die Fischer Bettwarenfabrik etc. boykottieren, um nicht für die SRG via Werbung zwangsweise zu zahlen.

    Wenn man solche Zwangzahlungen für die SRG nicht will, müsste man die Werbung in den SRG Medien nicht ausbauen, sondern verbieten
  • MeinSenf 09.01.2018 23:19
    Highlight Highlight Im Klartext: Laut Bigler soll ich mir ein Abo kaufen, damit ich Werbung schauen kann? Wie dämlich ist das denn?
    • Haiderfroh 10.01.2018 08:51
      Highlight Highlight Genau das tust Du ja schon längst. Gesetzlich erzwungen mit der SRG-Gebühr.
      Du zahlst rund 450.- im Jahr, bzw. rund 30'000 Franken bis zu Deinem Ableben dafür, dass Du nebst dem Unsinn wie 'Glanz und Gloria' Dir noch Werbung reinziehen darfst auf SRF.
      Wer ist da nun dämlich? Der JA zur Billag-Initiative sagt, oder der Nein dazu sagt?
    • Snowy 10.01.2018 12:08
      Highlight Highlight Lieber Haider.
      "Glanz&Gloria" ist mit der günstigste Budgetposten vom ganzen SRF.

      Teuer sind die hochstehenden Infosendungen - und genau diese könnten in einem freien Markt (Pay TV) nicht bestehen - und schon gar nicht in 4 Landesteilen.

      Oder nenn mir einen einzigen namhaften Nachrichtensender auf dieser Welt wo die Leute Gebühren bezahlen..?!
      Eben.
      User Image
  • rodolofo 09.01.2018 22:26
    Highlight Highlight Die No Billag - Initiative hat etwas wichtiges erreicht:
    Sie hat gezeigt, wie stark verwurzelt die SRG in der Schweizer Bevölkerung ist und wie viele begeisterte Fans hinter unseren Öffentlich-Rechtlichen Medien stehen!
    Sollte diese Initiative doch noch wider Erwarten durchkommen (Trump wurde auch wider Erwarten gewählt...), dann gaben mir die vielen Wortmeldungen hier auf Watson doch ein gutes Grundgefühl für die Zukunft!
    Notfalls müssten wir halt "im Untergrund" weiter machen.
    Wir würden andere Medien finden müssen für unsere Art von Gesellschaft.
    Das Leben geht so oder so weiter.
  • rodolofo 09.01.2018 21:50
    Highlight Highlight Die SRG soll also ein Privat-Sender werden?
    Und wer kann und will die SRG zum Schnäppchenpreis erwerben?
    Vielleicht läuft es ähnlich wie bei Swiss mit Lufthansa:
    RTL kauft die SRG...
  • bastardo 09.01.2018 21:10
    Highlight Highlight Schawinski vor rund 10 Jahren in der Arena: "Die SRG ist ein teuer produzierender Laden, extrem teuer sogar. Monopole sind nun einmal schwerfällig und teuer. Und wir wissen alle, die SRG ist ein Monopol und darum nicht effizient."
    • rodolofo 10.01.2018 07:47
      Highlight Highlight Heute hat die SRG kein Monopol mehr.
      Ein starkes ERGÄNZUNGS-Angebot aus Privatsendern und Spartensendern im In- und Ausland fordern die SRG heraus und bringen innovative neue Ideen und Produkte auf den Markt.
      Die SRG hat darin die spezielle Aufgabe, alle Volksgruppen, Minderheiten und Subkulturen an einem gemeinsamen Medien-Projekt zu beteiligen und miteinander ins Gespräch zu bringen und im Gespräch zu halten.
      Einen ähnlichen Anspruch hat gemäss meinen Beobachtungen auch Watson.
      Eine äusserst anspruchsvolle und diffizile Gratwanderung, vergleichbar mit einer Multikulti-Genossenschaft.
    • Fabio74 10.01.2018 07:52
      Highlight Highlight Hast keine Zitate von 1950 gefunden?
      Es gibt schlichtweg keinen Markt für 4 kleine Sprachregionen
  • Zap Brannigan 09.01.2018 20:34
    Highlight Highlight Die Leute abbonieren sicher gerne einen Sender, auf dem dauernd Werbung läuft.
  • RETO1 09.01.2018 20:22
    Highlight Highlight Wenn alle die hier gegen NoBillag wettern, nach der Annahme weiterhin ihre 365.- bezahlen (auf Abo-Basis) dann kann SRG weitersenden wie bisher
    Wo liegt das Problem?
    • psylo 10.01.2018 00:39
      Highlight Highlight Viele würden eben nicht zahlen, denn die SRG würde an Qualität verlieren (zB mehr Werbung, weniger teure Eigenproduktionen). Die daraus resultierenden tieferen Einschaltquoten machen es dann weniger attraktiv für die Werbung. Und wie würde diese 'Abo-Basis' in den kleineren Sprachregionen funktionieren? Wohl noch schlechter.
    • rodolofo 10.01.2018 07:39
      Highlight Highlight Theoretisch hast Du recht.
      Aber erstens werden diejenigen Multinationalen Konzerne, die jetzt als Einzige richtig viel Billag bezahlen müssen, und für die sich der Gewerbeverband mit Bigler (FDP) an der Spitze in Wirklichkeit einsetzt (die "Kleinen" werden bei denen nur gross geschrieben, sind denen aber völlig egal!), keine Beiträge mehr leisten müssen, was dann richtig "einschenkt", und zweitens wird dann wieder der Kleinsparer-Egoismus einsetzen, der alles gratis bekommen will. Gratis wird aber dann auch heissen, dass die Qualität auf Ramsch-Niveau absinken dürfte (siehe 20minuten).
    • Fabio74 10.01.2018 07:54
      Highlight Highlight Weil ihr inkonsequent seid..wenn Ego-Trip dann überall. Alle Subventionen auf 0 runterfahren. Alle Finanzausgleiche aufheben. Roadpricing einführen. Einfuhrbeschränkungen aufhebrn. Kartelle zerschlagen..
      Aber bei all den Punkten profitieren die Rechtsnationalen. Darum fasst man es nicht an.
      Und darum seid ihr falsch bis ins Mark
  • Sportfan 09.01.2018 17:22
    Highlight Highlight Also, dass sie Staatsgeld fordern und es gleichzeitig verbieten wollen, ist ja das eine.

    Das andere, zur "Unabhängigkeit". Stammt von ihrer Webpage:

    "Es ist heute der Bundesrat, welcher die Billag-Gebührenhöhe festsetzt und Konzessionen erteilt. Auch wählt er mehrere Verwaltungsräte der SRG. Damit besteht ein ungesundes Abhängigkeitsverhältnis der SRG vom Staat."

    Wie ungesund denn die 300 Mio sein müssen.

    Ach kommt, sie haben geblufft, mussten zeigen und die ganze Welt sieht jetzt, nichts in der Hand und sie merken es nicht einmal, weil sie das Spiel nicht verstehen!

  • Proletario 09.01.2018 17:08
    Highlight Highlight Die neue Linke hat sich total verbogen in den letzten 2 Jahrzehnten. Kleinverdiener und Durchschnittsbürger interessieren sie schon lange nicht mehr, Sozialhilfebezüger und IV-Rentner nur dann, wenn es ein paar Arbeitsstellen der Parteiangehörigen zu verteidigen gilt. Listen (SP, GPS) kann ich schon seit Jahren nicht mehr einwerfen bei der Wahl, weil in der Regel die 5 Spitzenpositionen von völlig realitätsfernen Marktschreiern mit Geltungsdrang besetzt sind. Der Sozialhilfebezüger zahlt gleich viel für den Service Public wie der Milliardär: Bist du noch Links oder völlig abgehoben? Augen auf!
    • Snowy 09.01.2018 17:24
      Highlight Highlight Und deswegen sagst Du jetzt Ja zu No Billag? Weil Du glaubst, dass damit etwas gegen diese Ungerechtigkeit getan würde...?

      Genau das Gegenteil ist der Fall. Blocher-TV wird sich kaum für sozial schwache einsetzen.
    • Licorne 09.01.2018 18:17
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um arm/reich. Wir bezahlen alle gleich viel, damit auch die Randregionen anständiges Fernsehen und Radio geniessen können. Dass ein reicher Sack nicht mehr bezahlt finde ich (sozial und daher eher links denkend) hier nicht notwendig.
    • Haiderfroh 09.01.2018 18:23
      Highlight Highlight @ Proletario
      Gründen wir eine neue Partei? Ich bin ganz Deiner Auffassung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 09.01.2018 15:58
    Highlight Highlight So so die SRG wird sich also über Abo Gebühren, Werbung und Staatsgelder finanzieren? Staatsgelder: lesen die ihre eigenen Texte nicht? Werbung: Woher kommen den plötzlich die vielen Werbegelder um die schon heute mit Klauen und Zähnen gekämpft wird lieber Gewerbeverband? Und schliesslich Gebühren? Ihr sagt doch selber das die jungen Konsumenten lieber gratis Inhalte konsumieren über YouTube etc. Seid endlich mal ehrlich und gebt zu: No SRG ist das erklärte Ziel eurer bescheuerten Initiative. Nein, nein und nochmal nein zum Abbau einer zutiefst Demokratischen Einrichtung.
    • mogad 09.01.2018 16:51
      Highlight Highlight 26 private Radio- und TV-Stationen kriegen Geld aus dem SRG-Gebührentopf. Wenn die dann alle pleite sind, weil sie nicht mehr genug Geld haben, kann die SRG von denen doch die Werbung mitsamt den Einnahmen daraus übernehmen. Ende Ironie.
    • Haiderfroh 09.01.2018 18:33
      Highlight Highlight Die SRG ist keine demokratische Einrichtung. Sie ist einfach nur ein subventionierter Verein.
      Es ist kein gemeinnütziger Verein. Es ist eine überflüssige, extrem kostspielige Institution, die allen Einwohnern der Schweiz schwer auf der Tasche liegt.
    • Fabio74 09.01.2018 20:54
      Highlight Highlight @haider: Geh auf die Aussagen ein, anstatt deine billigen und polemischen Sprüche runterzuleiern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 09.01.2018 15:53
    Highlight Highlight Ich finde es schon irgendwie krass, dass diese neoliberalen NoBillag-Heinis, die eine Lügenkampagne nach der anderen raushauen, nur der SRG vorwerfen eine Angstkampagne lanciert zu haben. Dann sollen die doch endlich auch ehrlich sein und zugeben, dass der einzige Grund für die NoBillag-Initiative ist, dass sie die Medien ans Grosskapital verkaufen wollen. Sie wollen verhindern, dass im TV jemals wieder kritisch über die Finanz-, Pharma- oder Waffenindustrie berichtet wird. Und vor allem wollen sie Wähler zu ihren Gunsten beeinflussen um noch mehr Einfluss auf die Politik zu erhaschen.
    • mogad 09.01.2018 16:53
      Highlight Highlight Die wollen amerikanische Medien-Verhältnisse. Breitbart, Fox-TV und Co. haben doch Trump ins weisse Haus gepuscht. Das sollte uns Warnung sein.
    • Haiderfroh 09.01.2018 23:35
      Highlight Highlight @Abbaio
      Trump wurde von jenen Medien in's Amt gehoben, die bis zur Abstimmung eine vernichtende Niederlage Trumps prophezeiten, unablässig, mantramässig, dröhnend.
      Das hat alle Trump-Sympathisanten mobilisert und auch alle Hillary-Nasenrümpfer.
      Nur durch diese unbeabsichtigte Mobilisierung fiel die Wahl zu Gunsten von Trump aus.
      Die Überraschung war perfekt! Das Volk machte lieber den Hofnarren zum König als die erbmässige Thronfolgerin zur Königin. Bis heute haben das die Demokraten in den USA und die Linken in Europa weder verkraftet noch akzeptiert - sehr undemokratisch.
    • Fabio74 10.01.2018 08:00
      Highlight Highlight @haider Teump wurde gewählt von Leuten die einem mehrfach bankrotten alte Mann hinterherlaufen, der ein Demagoge ist, der vieles plappert, dem es aber vor alem darum geht, Gesetze zu seinem Gunsten anzupassen um noch mehr zu kassieren. Das einfache Volk ist ihm nichts wert. Da ist dann die Analogie zu Berlusconi und Blocher.
      Dein letzter Satz zeigt nur, dass du keine Ahnung hast. Ein Amt schützt nicht vor Kritik und vor Diskussionen. Wenn man nun schweigen müsste, wären wir in einer Diktatur wie es Polen, Ungarn und Russlans anstreben
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 09.01.2018 15:18
    Highlight Highlight Wenn sich so ein Programm so problemlos finanzieren liesse, warum macht der Bigler es nicht selber? Warum hat 3+ überhaupt keine Nachrichten und weit mehr Werbeunterbrechungen als die deutschen Privatsender, wenn das denn alles so leicht ist? Ein ja zu No-Billag macht die deutschen Privatsender nur noch stärker als sie schon sind. Da kann selbst der Allvater vom Herrliberg nicht mithalten. No-Billag heisst auch, dass sich das Volch in Zukunft über Nachrichten aus Deutschland informieren darf und diese Sender lassen sich dann durch eine bescheuerte Initiative nicht abschalten.
    • Haiderfroh 09.01.2018 16:07
      Highlight Highlight So ein Käse.
      Es ist gerade das Monopol der SRG, das es kleinen Sendern schwierig macht.
    • Sportfan 09.01.2018 16:24
      Highlight Highlight @Haiderfroh: Einfach schnell überlegen. Die sagen, die SRG würde weiterbestehen wegen Werbegeldern aus dem Radio und Online. Und jetzt mal scharf weiterdenken, wessen Gelder jetzt da genau zur SRG wandern sollen? Grösser wird der Werbe Kuchen nicht, aber nun soll auch noch der grösste daran knabbern dürfen, was er vorher nicht durfte. Hilft das den Kleinen? Dieser Vorschlag ist A unrealistisch und Bfalls es doch gehen sollte wären die Kleinen noch ärmer drann!
    • mein Lieber 09.01.2018 16:30
      Highlight Highlight Haiderfroh, irgendwann kommen die auch noch dahinter. Zusammenhänge verstehen lernt man eben nicht an der Uni...
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 09.01.2018 15:18
    Highlight Highlight Bei einem Ja werden "die Konzessionen mit Gebührenanteil entschädigungslos aufgehoben", steht im No Billag-Initiativtext. Mit andern Worten: die SRG verliert ihre Konzession(en) und muss diese dann neu ersteigern. Die eigenen Konzessionen! Und woher nimmt sie das Geld dafür, nachdem man ihr die Gebühreneinnahmen weggenommen hat? Sie wird kaum mit finanzkräftigen Konkurrenten mithalten können.
    • Haiderfroh 09.01.2018 16:08
      Highlight Highlight Na und?
      Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.
    • 1833lst 09.01.2018 16:29
      Highlight Highlight Also, wenn sich TV und Radio in der Schweiz nicht lohnen, wie behauptet wird. Dann werden diese Konzessionen auch nicht sehr teuer versteigert werden.

      Zudem sind Konzessionen für digitale Angebote ohnehin nicht mehr nötig.
    • Shlomo 09.01.2018 16:49
      Highlight Highlight Der Witz ist ja, dass es fürs Kabelfernsehen gar keine Konzessionen mehr gibt und auch bald kein UKW mehr. Somit gibts nichts zu versteigern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stab 09.01.2018 15:11
    Highlight Highlight Mein Verständnis für Demokratie wird durch solche Initiativen ad absurdum geführt. Haben wir wirklich keine wichtigeren Themen, welche wir uns annehmen müssten, als die neu 360.- pro Jahr? Insbesondere mit der Digitalisierung und der Informationsflut sind mir die Billag-Gebühren Jahr für Jahr mehr Wert. Die Unabhängigkeit der SRG scheint mir nicht mehr gewährleistet, sollte sie durch Werbung und Pay-TV finanziert werden.
    • Haiderfroh 09.01.2018 16:09
      Highlight Highlight Welche Unabhängigkeit? Da ist keine.
    • Ich mein ja nur 09.01.2018 16:42
      Highlight Highlight Es ist definitiv viel mehr Unabhängigkeit als alle anderen Modelle!
    • Shlomo 09.01.2018 16:50
      Highlight Highlight Sorry Haiderfroh, beleg mal deine Behauptung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Surf & Turf 09.01.2018 15:07
    Highlight Highlight Was bis jetzt noch keiner glaubwürdig widerlegen konnte - auch nicht diejenigen, die stets den demografischen Sonderstatus der Schweiz als Pro-SRG-Argument ins Feld führen - ist dass die Schweiz sich mit der aktuellen SRG einen dicken Mercedes leistet, obwohl ein Subaru 4x4 nicht nur viel praktischer, sondern unserem Land auch angemessener wäre (habe nichts gegen schöne, teure Autos, aber nur, wenn nicht die Allgemeinheit dafür bezahlen muss).

    Ich hoffe, die Initiative wird abgelehnt. Wenn aber die SRG daraus keine Lehre zieht, wird die nächste kommen. Und die wird angenommen werden.
    • MikeT 09.01.2018 15:27
      Highlight Highlight Was ist deiner Meinung nach so Mercedes mässig an der SRG?
    • Alterssturheit 09.01.2018 15:35
      Highlight Highlight Langfristig gesehen kommst du mit dem Mercedes definitiv günstiger und weiter als mit dem Subaru. Die Qualitätsunterschiede sind offensichtlich - wie beim Fernsehen.
    • Sportfan 09.01.2018 17:03
      Highlight Highlight Vergleichen Sie die Zahlen von ORF, SRF (nur die Deutsche Version) und ARD/ZDF und sie werden sehen, dass SRF mit einem Smart unterwegs ist.

    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 09.01.2018 15:05
    Highlight Highlight Plan B des No Billag Kommitees geht einfach von mehr Werbeeinnahmen aus, nachdem die Gebühren weg sind und es nur noch Abos gibt. Und im Radio SRG soll neu auch Werbung kommen, wie bei den Privaten? Und die SRG soll auch noch Online-Werbung schalten? Dagegen wehrt sich doch gerade die SVP. Und Steuergelder vom Staat zur Unterstützung der "neuen" SRG? Hallo! Im Initiativtext steht genau das Gegenteil: Keine Subventionen. Klar. Bei einem Ja wird das RTVG zu Altpapier und bei den Beratungen über ein neues Gesetz kann man dann sagen: halt! keine Subventionen, steht doch so im Initiativtext!
    • Papst Benedikt 09.01.2018 15:18
      Highlight Highlight Gelungene Wiederholung des Textes ;)
    • mogad 09.01.2018 16:08
      Highlight Highlight @Papst. welches Textes?
  • MikeT 09.01.2018 14:48
    Highlight Highlight Ich habe noch nie eine unschweizerischere, weil staatszersetzende Initiative wie diese gesehen. Zudem zerstören wir so unsere eigenen Institutionen und machen uns abhängig von ausländischen Sendern oder superreichen Investoren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Land in Europa derart sein eigenes Fernsehen an die Wand fahren würde.
  • Thomas_v_Meier 09.01.2018 14:43
    Highlight Highlight Also wenn die gesamten Werbebudget in der Schweiz 100 gross ist wird er nach einem Ja plötzlich 150 gross sein? Wo kommen diese 50 plötzlich her?
  • Asmodeus 09.01.2018 14:41
    Highlight Highlight "Sendungen, die sich nicht im Markt finanzieren liessen, könnten auch künftig gefördert werden, schreiben die Befürworter."

    Und sie lügen damit das blaue vom Himmel.

    Gemäss Initiativtext darf der Bund nämlich weder TV noch Radio subventionieren. Egal auf welche Art und Weise.

    Vielleicht sollten die Leute mal den Initiativtext lesen oder zumindest ehrlich sein.
    • mogad 09.01.2018 15:25
      Highlight Highlight Mit Sendungen, die sich nicht im Markt finanzieren lassen (wollen), meinen die doch TV SVP. Dann wäre doch dem SVP-Bedürfnis nach "Ausgewogenheit" endlich genüge getan.
      Ende Ironie.
    • NotWhatYouExpect 09.01.2018 16:03
      Highlight Highlight @Asmodeus: Und du gehörst nun auch zu den Lügnern oder wie, wenn du es mit der Wahrheit nicht so genau nimmst?

      "4 Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen."
    • Haiderfroh 09.01.2018 16:11
      Highlight Highlight Aber der Bund darf Wissenschafter und Künstler fördern. Die können ja dann kostenlos einen Kanal auf Youtube oder Twitch betreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gavi 09.01.2018 14:36
    Highlight Highlight Ich frage mich, warum es keine Gegeninitiative gibt.
    Mit der No Billag wird man vor die Wahl gestellt: Entweder/Oder.
    Ich bin gerne bereit Gebühren zu entrichten. Aber nicht 450 CHF. Die Höhe dieser Gebühr ist eine Frechheit. Billag hat sich eine goldene Nase verdient und die SRG dazu.
    Ich bin gerne bereit 250 Fr. im Jahr zu bezahlen. Aber ich werde gezwungen nur JA oder NEIN stimmen.
    Darum werde ich JA stimmen.
    Ich kann aber alle beruhigen. Da mehrheitlich die Senioren stimmen gehen, und diese die SRG gerne sehen, kann man sich ausrechnen, was am Schluss rauskommt.
    • MikeT 09.01.2018 15:23
      Highlight Highlight Schön, wärst du bereit, 250 zu bezahlen. Wenn du aber dich mit deinem JA durchsetzt, kannst du dieses Geld dann aber im PayTV einsetzen und mal schauen, was du dort so für die Summe geboten bekommst.
    • mogad 09.01.2018 15:28
      Highlight Highlight Mit dem neuen RTVG Gesetz, das voraussichtlich sp. Mitte 2019 in Kraft tritt wird die Gebühr auf 350 Fr. p.a. gesenkt. Bei einem Ja zu No Billag wird dieses Gesetz dann Makulatur.
    • Posersalami 09.01.2018 15:49
      Highlight Highlight Das sind 20.83 / Monat. Dafür gibts ein Netflix Abo und einen Kasten Bier. Tolle Sache!
    Weitere Antworten anzeigen
  • boexu 09.01.2018 14:25
    Highlight Highlight Bigler scheint seine Trolls auf die Kommentarspalten losgelassen zu haben...
    • mogad 09.01.2018 16:26
      Highlight Highlight Das vermute ich auch.
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 14:25
    Highlight Highlight dass sich das heutige angebot der SRG tatsächlich am markt finanzieren liesse, ist illusorisch.

    das zeigen die zahlen aus der botschaft des bundesrats: die sendungen am TV können heute zu 22% über werbung finanziert werden. beim sport sind es gerade einmal 13%.

    auf der ausgabenseite kommt es nicht darauf an, ob ein artikel 1000 oder 10 000 mal gelesen wird oder wie viele zuschauer eine sendung erreicht: die personalkosten für die produktion bleiben dieselben.

    wer die kosten einspielen will, muss hingegen ein möglichst breites publikum erreichen, um werbung und abonnemente zu verkaufen.
    • Haiderfroh 09.01.2018 16:14
      Highlight Highlight Es ist illusiorisch die Finanzierbarkeit eines privaten TV-Senders für illusorisch zu halten.

      Fernsehen ist heute so billig, dass weltweit ausgestrahlte TV-Kanäle das Hobbyprojekt von Privatleuten sein können, selbst von arbeitslosen Privatleuten. Das herbeifantasieren von unbezahlbaren Kosten ist einfach nur absurd.
    • Shlomo 09.01.2018 16:56
      Highlight Highlight Ach Haiderfroh, rate mal wie viele Mitarbeiter zum Beispiel 3+ hat. Genau 30 Leute. Klar ist dies günstiger als SRF. 3+ produziert aber auch nichts und braucht keine Journalisten.
    • Haiderfroh 09.01.2018 17:37
      Highlight Highlight @Shlomo
      Wenn es keine Journalisten braucht, dann braucht es eben keine.
      Ich brauche auch keine Giraffe im Garten. Darum habe ich keine Giraffe im Garten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Urs-77 09.01.2018 14:23
    Highlight Highlight Mein Problem ist, dass bei einem "Ja" die Berichterstattung zu einem grossen Teil von der SVP beeinflusst sein wird. Dies ist wohl jetzt schon der Fall, es gibt zum Glück noch mehr oder weniger neutrale Berichterstattungen durch unabhängige Medien, welche mittels Gebühren finanziert werden. Eine Privatisierung macht das Ganze auch nicht besser, nur billiger.
    • Haiderfroh 09.01.2018 16:17
      Highlight Highlight Die SP hätte schon lange ein SP-TV auf die Beine Stellen können. Es braucht nur einen mittelmässigen Laptop dazu (ca. 500 Fr., oder 10-
      20 Mal Zeitungen austragen) und eine Strassenecke mit Free-Wifi. Schon kann man seine Sendung produzieren und in die ganze Welt ausstrahlen.
      Ist die SP etwa vom letzten Jahrtausend, oder was?
    • Fabio74 09.01.2018 21:02
      Highlight Highlight @haider: Für Qualität brauchts mehr als deinen Laptop und ein kleines Nötli Geld.
      Hast du wirklich von Tuten und Blasen keine Ahnung oder warum schreibst du solchen Schwachsinn?
      Wer glaubst du produziert Sendungen, MAgazine, Dokumentationen? der heilige Geist, gratis und franko?
    • Haiderfroh 10.01.2018 00:25
      Highlight Highlight @Fabio
      Stimmt, habe ich glatt vergessen. Es braucht noch Intelligenz und eine Prise Allgemeinbildung.
      Ist das ein Problem für die SP?

      Die Presseerzeugnisse und Rundfunksendungen, bzw. Internetstreams müssen nicht gratis sein. Es dürfen, können und wollen Abonnenten Geld zahlen dafür und Inserenten.
      Aber die Abonnenten wollen nicht dafür zahlen müssen. Das macht einen Riesenunterschied. Darum: Billag-Initiative JA!
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 14:19
    Highlight Highlight wer meint, es gäbe bei einer annahme einfach einen öffentlichen rundfunk mit tieferen gebühren, unterschätzt das libertäre staatsverständnis der initiantInnen, genauer ihr antistaatsverständnis.

    die no-billag-initiative will nämlich nicht nur die öffentlichen medien in der heutigen form abschaffen. sie will auch verhindern, dass überhaupt je wieder solche entstehen könnten.

    in der verfassung würde festgehalten, dass weder die staatliche erhebung von gebühren noch eine anderweitige subventionierung künftig erlaubt wären.
    • NotWhatYouExpect 09.01.2018 16:08
      Highlight Highlight Und Gesetzte kann man nicht ändern was?

      Btw. er kann Sendungen Subventionieren was schonmal auch nicht schlecht ist für Sendungen wie z.B. Arena und Tagesschau.
    • Haiderfroh 09.01.2018 16:19
      Highlight Highlight Staatlich finanzierte Medien stehen im Widerspruch zu einer freien, aufgeklärten Republik. Sie untergraben inhärent die Meinungsfreiheit und damit die Demokratie schlechthin.
    • NotWhatYouExpect 09.01.2018 16:26
      Highlight Highlight @Haiderfroh: Humbug. Das trifft eventuell auf Staatsender wie RT oder ander zu. Beim SRF / SRG kann man das nun wirklich nicht behaupten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 14:18
    Highlight Highlight die initiative will mit nicht deklarierten gewinnabsichten das geschäftsfeld privater medienanbieter erweitern, lockvogel-argument: man spare mit der aufhebung der gebühren geld, das dann für bücher, für weiterbildung und spenden an hilfswerke zur verfügung stünde.

    rührend, diese vorgeblichen anliegen derjenigen, die ihren geschäftsbereich ausbauen wollen!

    eine andere form der täuschung suggeriert, dass bei einem ja zu no-billag die SRG als privates gebilde irgendwie weiterbestehen könne und/oder dass die kantone bei einem ja die dem bund verbotene finanzierung übernehmen könnten.
    • demian 09.01.2018 15:02
      Highlight Highlight Mein liebstes Argument auf der Nobillag Homepage:

      "Diese Mehrbelastung für Unternehmen führt notgedrungen zu tieferen Löhnen für Arbeitnehmer und zu höheren Produktpreisen für Konsumenten."

      Als wenn durch die Initiative die Löhne ansteigen würden.
    • mogad 09.01.2018 15:37
      Highlight Highlight @demian. im RTVG (2015 vom Volk angenommen) steht: Unternehmen mit Umsatz von weniger als 500'000 Fr. pro Jahr zahlen keine Abgabe. Bei mehr als 500'000, gibt es eine nach Umsatz abgestufte Abgabe von mindestens 400 Fr. pro Jahr. Und Achtung: Personen ohne betriebsbereite Geräte können auf Gesuch während 5 Jahren von der Gebühr befreit werden. Allerdings ist das aber nur ein Uebergangsangebot ab Inkrafttreten des RTVG's. Aber immerhin.
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 14:14
    Highlight Highlight es sind gerade noch vier familien und eine zürcher finanz-gruppe, die das sagen haben: ringie, tamedia, az medien, blocher medien, nzz gruppe.
    all diese medien-gruppen haben ein gemeinsames ziel: die demontage der SRG.

    vorkämpferin gegen die SRG ist die SVP mit rickli.

    dazu der gewerbeverband mit bigler an der spitze, und jetzt geht auch economiesuisse, unter karrer, auf SVP-kurs und empfiehlt den bürgerlichen, die SRG mit geeigneten gesetzen und massnahmen, insbesondere mit einer reduktion des SRG-budgets über eine gebühren-halbierung, zu demontieren.
    • NotWhatYouExpect 09.01.2018 16:10
      Highlight Highlight Wieso erwähnst du nicht, dass die SVP den gegenvorschlag mit 200.- gebracht hat?
    • Echo der Zeit 09.01.2018 19:01
      Highlight Highlight @NotWhatYouExpect - Weill der Absolut unbrauchbar war und einer Seriösen Politik nicht würdig - darum wurde er auch abgelehnt. Kein Plan was, wie, wo - es Passt so zu einer Destruktiven Politik - Sie hätten schon Länger ein Guten 200.- (was auch immer) Vorschlag ausarbeiten können. Doch noch schöön zeigen, seht her das Böse Establishment - So ein Trauriger Haufen nennt sich Patrioten.
    • Fabio74 09.01.2018 21:04
      Highlight Highlight @notwhatyouexpect: WEil man nicht eine Intitiative einreicht, die mit dem grossen Hammer droht und dann mit einem Gegenvorschlag kommt, von dem man weiss, dass er keine Mehrheit findet, nur um dann wieder auf Opfer machen zu können,.
      Die SVP hatte nie Interesse an der SRG. Es geht ums Zerstören
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 14:09
    Highlight Highlight die ziele der SRG-gegner SVP/FDP:

    -die privatisierung des programmauftrags:
    gewinnversprechende segmente sollen der SRG entzogen werden.

    -die politische kontrolle:
    damit hätten die parteien ein druck- und sanktionsinstrument gegen eine unliebsame SRG in der hand.

    -SRG soll massiv zurückgestutzt werden:
    SVP/FDP verlangen mit der no-billag-initiative die abschaffung der gebühren

    -Die beschneidung der medienvielfalt:
    würde man die angebote der SRG beschneiden, würde dies die medienvielfalt reduziert.

    https://www.edito.ch/rechtsaussen-und-verleger-im-frontalangriff-auf-die-srg/

    • Eric Lang 09.01.2018 14:42
      Highlight Highlight Also warum eine SRG, unliebsam sein soll bei gewissen Parteien verstehe ich nicht!
      Ihr erzählt hier doch alle, also ich korrigiere mich, die Linken hier erzählen uns, wie extrem ausgewogen und objektiv die SRG doch sei!
      Da verstehe ich dann nicht, warum ein namhafter Bevölkerungsanteil und diverse Politiker, dies anders empfinden.
    • Luku luku 09.01.2018 16:14
      Highlight Highlight Aber wenn es unausgewogen sein soll, wie ich es nicht empfinde, kann man ja bei der Ombudsstelle klagen und die SRG muss die Berichterstattung berichtigen. Per Verfassung ist die SRG einer unabhängigen, ausgeglichenen Berichterstattung verpflichtet.
      Nur weil diese einem nicht passt, heisst nicht, das sie parteiisch oder gar propaganda/fske news ist.

      Inwiefern findest du dann, das die SRG ein linker Staatssender ist? (auch lustig, dass sich die SVP als Opposition darstellt, obwohl sie über 40% der Parlamentarier stellt und mit der FDP die Mehrheit hat.
    • Fabio74 09.01.2018 21:06
      Highlight Highlight @lang: Ihr habt Null Argumente sondern schwafelt seit Wochen den gleich langweiligen Mist.
      Der namhafte Bevölkerungsanteil ist jener der einem alten verbitterten Milliardär hinterher hechelt, der nie nur etwas fürs VOlk gemacht hat, aber seit 10 Jahren auf Rachefeldzug gegen den Staat ist.
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 14:08
    Highlight Highlight das westliche staatsmodell funktioniert, weil wir alle für dinge bezahlen, die nicht jeder von uns in anspruch nimmt.

    wenn alle nur noch für das bezahlen, was sie selbst nutzen, werden alle ärmer (außer den reichen).
    wenn wir nur noch medien haben, die von ihren nutzern finanziert werden, werden alle dümmer (auch die reichen).
    • nib 09.01.2018 14:41
      Highlight Highlight Wenn das Durchnittsalter der Schweizer 42 ist und das Durchschnittsalter von SRF1 60.8 Jahre, dann zahlen alle für wenige. Das mag das westliche Staatsmodell sein, aber schlussendlich wird einfach an der Mehrheit vorbeiproduziert.
    • demian 09.01.2018 15:03
      Highlight Highlight Solidarität ist das Zauberwort!
    • mogad 09.01.2018 15:42
      Highlight Highlight @nib. Da haben Sie recht. Es braucht Reformen. Find ich auch. Aber inwieweit sind die möglich im Rahmen des neuen RTV-Gesetzes? Für mich kein Grund, der SRG das Geld zu entziehen und sorry, mit diesem Plan B vom Pro-Kommitee fühl ich mich am Seil runter gelassen. Dieser Plan B widerspricht zum Teil sogar diametral dem Initiativtext.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 14:07
    Highlight Highlight bei einem wegfall der gebühren dürften auch die werbeeinnahmen rapide sinken.

    die besondere pointe, an der die heimatfreunde von der SVP arbeiten: vermutlich würde die verbleibende werbung an ausländische sender gehen. die grosse gewinnerin wäre goldbach media, für die natalie rickli bisher arbeitete.

    eine weitere finanzierungsmöglichkeit sind abos. dass diese kaum günstiger ausfallen als die gebühren, zeigt das beispiel sport und ein blick nach DE: wer dort ab sommer 2018 sämtliche spiele der bundesliga sowie der champions league live sehen will, wird pro jahr mehr als 500 euro bezahlen!
    • FrancoL 09.01.2018 14:38
      Highlight Highlight @J.S. Bond; auch wenn der Service Public darunter leidet, die Randregionen nicht mehr bedient werden können und die Solidarität mit den Sprach-Regionen verloren geht?
    • Eric Lang 09.01.2018 14:47
      Highlight Highlight Bitte erwähne doch, dass spätestens ab 2019 die Champions League auch bei SRG nicht mehr zu sehen sein wird.
      Da diese Rechte private Sender besitzen.
      Wird dann etwas billiger bei den 365 Franken Zwangsgebühren?

      Und die Bundesliga habe ich übrigens noch nie live auf SRG gesehen.
    • Fabio74 09.01.2018 21:07
      Highlight Highlight @lang: ist die Bundesliga Schweizer Fussball? Oder fehlts an Basis-Geographie-Wissen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius Lischer 09.01.2018 14:06
    Highlight Highlight Plan B: Die SRG wird durch Lenkungsabgaben finanziert.
    • messanger 09.01.2018 14:27
      Highlight Highlight Eine Lenkungsabgabe auf was? CO2?
    • Asmodeus 09.01.2018 14:44
      Highlight Highlight Und wie wenn der Bund die SRG nicht subventionieren darf?
    • bud! 09.01.2018 15:02
      Highlight Highlight Lenkungsabgabe auf den Download-Traffic im Internet. Wer mehr Datenvolumen verbraucht z.B. durch anschauen von Fernsehsendungen oder Videos, zahlt mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Berner 09.01.2018 13:58
    Highlight Highlight Landauf, landab werden Redaktionen ausgedünnt. Erst gestern gab die sda die Streichung von knapp 25 % der Stellen bekannt. In der Romandie droht der Printausgabe von "Le Matin" das Aus. Derweil ein schwerreicher Politiker quer durchs Land Titel aufkauft. Netflix, mit seinem Abomodell angeblich das Vorbild für die SRG, sitzt auf einem Milliarden-Schuldenberg. Super, wie dieser Markt funktioniert.

    Und jetzt kommt dieses Komitee daherund behauptet mal drauflos, wie gut der Markt es doch regeln werde.

    Und dann soll der Staat doch wieder. Die lesen offenbar noch nicht mal die eigene Initiative.
    • Eric Lang 09.01.2018 14:48
      Highlight Highlight Weil Netflix so defizitär ist und keine Zukunft hat, stehen sie auch bei Apple auf der Einkaufsliste 2018, für geschätzte knapp 90 Milliarden Dollar.
    • Fabio74 09.01.2018 21:09
      Highlight Highlight @lang: Man kann auch den grossen globalen Konzernen alles in den Hintern schieben.
      Wie sinnvoll dieser Einkauf auch sein soll, aber es geht um Machtkonzentration um sich ausdehnen wie eine Krake.
    • Sportfan 10.01.2018 01:40
      Highlight Highlight @Eric Lang:
      Für einmal haben sie Recht.

      Ich glaube auch an dieses Szenario, denn Netflix hat 20 Mia Schulden und unternimmt nichts um diese zu tilgen. Es wird weiterhin aggressiv Neukunden angeworben. So verhält sich kein nachhaltiges Unternehmen.

      Apple oder Amazon oder wer auch immer wird Netflix übernehmen und dann werden die Preise steigen - massiv. Denn der Kaufpreis muss erwirtschaftet werden, die Schulden getilgt und verdienen wollen die neuen Käufer wohl auch, nicht nur Schulden machen!

      Bin dann gespannt, wieviele Streaming immer noch so suuupi finden!
  • Caturix 09.01.2018 13:56
    Highlight Highlight Und was ist mit dem Radio ? ein Abo Modell geht da leider nicht ausser man kauft neue Radios die das Unterstützen, ob es die gibt glaube ich nicht.
  • einmalquer 09.01.2018 13:55
    Highlight Highlight Mehr Werbung
    Subventionen von Bund und Kantonen
    und ganz viel Abo-Gebühren

    Werbung zahle ich via Produktpreise
    Subventionen zahle ich via Steuern
    Abo-Gebühren zahle ich privat

    was ist daran denn jetzt billiger als die Serafe-Gebühren?

    Dass man TV und Radio damit willfährig gegenüber der Politik (Subventionen) und gegenüber der Wirtschaft (Werbung) machen will, ist offensichtlich.

    Tschüss Unabhängigkeit

    Und die Print-Medien schreien schon jetzt wegen der Werbung auf den SRG-Kanälen, die der Gewerbeverband ausbauen will

    Programme zwischen Werbeblöcken
    • mogad 09.01.2018 15:50
      Highlight Highlight Mit dieser No Billag Sache will man das neue RTV-Gesetz bodigen. Das wurde vom Volk 2015 angenommen. Dort sind nämlich die Konzessionsbedingungen genau aufgeführt: Berücksichtigung von Sprachregionen, von Gehörlosen, Meinungsvielfalt, Berücksichtigung von Minderheiten, CH-Filmförderung und vieles mehr. Das passt den rechtsbürgerlichen in diesem Land nicht. Bei einem Ja wird dieses Gesetz Makulatur und alles neu verhandelt unter bürgerlicher Mehrheit. Vielleicht vergibt dann nicht mehr das UVEK die Konzessionen sondern Frau Rickli oder Herr Blocher.
  • Radesch 09.01.2018 13:52
    Highlight Highlight JA zu staatlichen neutralen Medien
    JA zur Medienvielfalt und zur Unterstützung kleinerer Sender

    aber auch

    JA zu einer Anpassung der Gebühren und JA zu einer Neudefinierung des Auftrages...

    No-Billag nimmt oberes weg, ohne unteres zu lösen...

    Bei einem öffentlich rechtlichen Sender kann man sich z. B. beschweren wenn einem ein Bericht/Sendung nicht gefallen hat. Er ist per Verfassung dazu gezwungen neutral und ausgewogen zu berichten. Warum glauben die Initianten, dass private (die diese Pflicht eben nicht haben) das besser können?!?

    Eine andere ausgewogene Initiative muss her!
    • Haiderfroh 09.01.2018 16:37
      Highlight Highlight "staatlich neutrale medien" ist ein Widerspruch in sich. Staatliche Medien sind vom Staat abhängig und deshalb dem Staat willfährig, s. KCTV.

      Es braucht keinen Neuauftrag an die SRG. Die SRG findet ihren neuen Markt, oder geht verdientermassen unter. Wir brauchen keine millliardenschwere, geschützte Werkstatt für TV-Fritze und Radio-Lieschen.
    • bastardo 09.01.2018 20:58
      Highlight Highlight "JA zu einer Anpassung der Gebühren und JA zu einer Neudefinierung des Auftrages..."

      Wenn wir über dein oben genanntes Zitat abstimmen könnten, wär's mir auch lieber. Aber wir wissen ja alle, dass sich die SRG bzw. die Bundesversammlung nicht dazu bemüssigt fühlte, das Ganze mal so richtig neu aufzurollen. Der Schachzug von Leuthard mit den CHF 365.- überzeugt mich auch kein bisschen. Und da ich schon lange nicht mehr daran glaube, dass jemals etwas passieren wird, bekommen sie von mir auch die Quittung.
    • Fabio74 09.01.2018 21:12
      Highlight Highlight @haider: Wir brauchen konsequenterweise aber auch keine subventionierten Bauern, keine subventionierten Kraftwerke, keine subventionierten Schulhäuser.
      Keine geschützen Werkstätten für die SVPler und deren Freunde. Freier Markt überall. Wer gut ist überlebt, wers nicht schafft hat Pech.
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeday 09.01.2018 13:47
    Highlight Highlight @J.F. Rime: Angstkampagne? Ihr wollt uns mit einem anonymen intransparenten Inserat überzeugen mehr zu wissen als die Medienministerin? Bitte! Zurück in die Marketingschule, danke!
    • Gipfeli 09.01.2018 22:23
      Highlight Highlight leider werden aber wohl etliche darauf reinfallen...
  • Denk nach 09.01.2018 13:45
    Highlight Highlight "Abonnemente und Werbung"

    Ein Abonnement lösen und trotzdem noch Werbung gucken? Schliifts??

    Und noch ein Radiosender mit 5 min Werbung für 15 min Musik?

    Der plan B haut mich nicht aus den Socken... Zudem 300 mio. von Kanton und Bund ist wohl nicht ganz mit dem Initiativtext vereinbar.
    • Eric Lang 09.01.2018 14:31
      Highlight Highlight Jetzt bezahle ich 451 Franken im Jahr und habe trotzdem auch massenhaft Werbung.
      Bei wem schliiiffft es wohl!?
    • Mutzli 09.01.2018 14:55
      Highlight Highlight @Eric Lang Wenn Sie 451 im Jahr bezahlen, ohne das Angebot zu benutzen sind Sie selber schuld. Ab 2019 sinds dann sowieso rund 100 Franken weniger und wenn Sie noch weniger zahlen möchten, könnten Sie sich ja dafür stark machen, dass die SRG endlich auch im Online-Bereich Werbung platzieren und den ausbauen kann. Gleiche Spiesse wie die Privaten halt. Dann könnte man dann wieder die Gebühren runterdrehen.
    • mein Lieber 09.01.2018 14:58
      Highlight Highlight Denk doch mal nach, du siehst jetzt schon Werbung für sagenhafte 450 Stutz. Ist doch toll oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 09.01.2018 13:44
    Highlight Highlight Als Stimmbürger hat man es wirklich nicht leicht. Immer häufiger lassen sich die Konsequenzen einer Initiative nicht genau definieren. Einerseits weil viele Überlegungen (wie der "Plan B") erst spät und von den falschen Leuten angestellt werden und andererseits, weil das Parlament es mit der Umsetzung nicht so genau nimmt.

    Eigentlich sollten solche Varianten von den Betroffenen ausgearbeitet und präsentiert werden. "Es geht völlig ohne Gebühren" ist genau so unglaubwürdig wie "bei einem Ja ist Schluss mit der SRG".
    • Asmodeus 09.01.2018 14:46
      Highlight Highlight Bei einem Ja IST Schluss mit der SRG. Egal ob Ihr das nun glauben wollt oder nicht.
    • Mutzli 09.01.2018 14:59
      Highlight Highlight @M. Pierece Teils hat man schon das Gefühl, dass die Botschaften und Paragraphen extra verwirrlich gestaltet werden, doch zumindest bei dieser Initative ist der Text klar. Keine Finanzierung durch den Staat mehr erlaubt=keine SRG mehr. Das sich vielleicht ein Teil der Gesellschaft retten und in ein privates Medium in viel kleinerem Masstab umbauen kann ist eine andere Sache, doch Service Public und offizelles, staatstragendes Medium wär das nicht mehr.
    • Radesch 10.01.2018 08:34
      Highlight Highlight "...bei einem Ja ist Schluss mit der SRG".

      Ähmm... Initiativtext hast du aber schon gelesen?

      "Abs. 4:
      Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen."

      Was soll daran denn kein Untergang sein. Die SRG wird dann nicht mehr zum Service Public gehören. Der Staat darf dann KEINE Gebühren erheben.

      Quelle: https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis454t.html
  • Pogon 09.01.2018 13:36
    Highlight Highlight Also soll sich die SRG mit Abos/Werbung grundlegend absichern, und wo das Geld fehlt springt der Bund mit Fördergeldern ein.
    Dann bestimmt das Parlament direkt das Fernsehprogramm.
    Herzlich Willkommen beim Staatssender! Langsam sehen wir, worauf die Billag-Gegner aus sind.
    • Eric Lang 09.01.2018 14:56
      Highlight Highlight Ich dachte die SRG sei der Staatssender, einfach als trojanisches Pferd in einem Vereinskonstrukt versteckt.
    • Sportfan 10.01.2018 01:48
      Highlight Highlight @Eric Lang:

      Tja man kann dazulernen.

      Aber weil sie ja immer von "Staatssender" schreiben. Was ganz genau ist denn Staat? Dass der Bundesrat die Gebührenhöhe und den Auftrag definiert? Finde ich jetzt in einem erträglichen Mass.

      Ich sehe keine bessere Möglichkeit, einen ziemlich neutralen Sender zu haben, ausser so. Der Bundesrat ist immerhin so zusammen gesetzt, wie die Bevölkerung wählt. Ich sehe nichts bessers, neutraleres.

      Aber ich bin sicher, sie wissen etwas.
  • Thinktank 09.01.2018 13:35
    Highlight Highlight Mehr als 100 Millionen wären Verschwendung für sogenannte unabhängige Informationen. Das meiste wird von Newsagenturen aufbereitet und durch die Qualitätsjournis etwas mit eigener Meinung aufgepeppt. Das kann ich alles bereits auf den Gratisportalen lesen. Wieso wollen die Leute unbedingt für etwas bezahlen, das man sonst schon erhält. Das SRF ist vor allem eine Umverteilungsmaschine zur Durchfütterung von linken Medienschaffenden und deren Kultszene.
    • Mutzli 09.01.2018 15:03
      Highlight Highlight @Thintank Und woher bekommen die Newsagenturen ihre Nachrichten wohl? Eigenständige Reportagen und Bildungsfernsehen für Interessierte wie Einstein etc. sind Ihnen auch kein Begriff? Ich war als Lehrer jedenfalls immer sehr froh über das breite und gute Angebot der SRG-Portale, auch sehr gut didaktisch aufbereitet damit man Tagesgeschehen gut in der Schule verarbeiten kann. Was ja an und für sich wichtig um eine mündige Staatsbürgerschaft zu bekommen.

    • Nick Name 09.01.2018 15:06
      Highlight Highlight Mhm, Qualitäts-Gratisportale. Und notfalls kann man ja dann alles auch einfach über Qualitäts-Facebook und Qualitäts-Youtube erfahren, alles aufbereitet von erfahrenen ExpertInnen ihrer jeweiligen Fachgebiete, zudem fundiert ausgebildet in journalistischem Handwerk und den journalistischen Standards verpflichtet, und immer alles redigiert und quellengecheckt.
      Gell?
    • Nick Name 09.01.2018 15:16
      Highlight Highlight Abgesehen davon: Musikwelle, Grüezi Schweiz, Glocken der Heimat, Schnabelweid, Aeschbacher, Dorfplatz, Eusi Landchuchi, Mini Beiz - dini Beiz, Persönlich, SRF bi de Lüt, Chrigu und Sepp, Glanz&Gloria, Happy Day, Kilchspergers Jass-Show, etc ...:
      Alles «Durchfütterung von linken Medienschaffenden und deren Kultszene», gell?
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  • FrancoL 09.01.2018 13:35
    Highlight Highlight Unabhängigkeit und eine Finanzierung weitgehend über die Werbung beissen sich auch wenn die No-Billag-Befürworter dies noch 1000 x erwähnen.
    Dies kann man an x Beispielen sehen, sehen wie die Werbung einen Einfluss auf das Medium hat.

    Wenn man keine Unabhängigkeit will dann soll man dies einfach sagen, das Stimmvolk kann sich dann entscheiden.

    Ein Service Public und viele interessante Sendungen der SRG sind Werbe mässig nicht interessant weil sehr unterschiedlich und nicht von einem breiten Publikum konsumiert.
    • Eric Lang 09.01.2018 14:58
      Highlight Highlight Vielleicht noch nicht bemerkt, die SRG verdient über 250 Millionen mit Werbung - Unabhängigkeit?!
    • FrancoL 09.01.2018 15:33
      Highlight Highlight @Eric Lang; Das ist etwas weniger als 25%. Aber merkst Du nicht dass Duo Dich selbst abschliesst? Wenn sich bei 25% Einnahmen aus der Werbung die Unabhängigkeit nicht wahren liesse, wie ist es denn bei 100% Werbeeinnahmen?

      Oder gehst Du davon aus dass bei Finanzierung über die Werbung oder Gönnerorganisationen dann die Unabhängigkeit gewahrt ist?

    • mogad 09.01.2018 15:58
      Highlight Highlight @Eric Lang. Immerhin fliessen diese 250 Millionen in den Schweizer Qualitätsjounalismus und nicht in die privaten Taschen ausländischer Investoren. Ausserdem gibt es Konzessionsbedingungen. Keine Vermischung von Werbung und redaktionellen Beiträgen. Lesen sie die Mal.
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  • Majoras Maske 09.01.2018 13:32
    Highlight Highlight Und welche "Privaten" sollen das sein, welche die SRG mit 30 Mio jährlich fördern würden? Und warum sollten sie das tun?

    Sorry ich seh nicht ein, warum man etwas gut heissen sollte, dass zukünftig deutlich schlechter wäre und dann auch noch deutlich teurer.

    Und diese Initianten sind auch noch so dreist, dass unter dem Slogen "Ja SRG" oder "Für Medienvielfalt" zu vermarkten.
    • Asmodeus 09.01.2018 14:47
      Highlight Highlight Blocher ist ja "Privatmann"
  • dumdidumdidum 09.01.2018 13:31
    Highlight Highlight Ich glaube das funktioniert bei den lokalen Sendern und Sprachminderheiten so nicht
    • mogad 09.01.2018 16:03
      Highlight Highlight Die lokalen Sendern und Sprachminderheiten können sich ja dann mit leerem Portemonnaie eine Konzession ersteigern. Das Geld hat man ihnen vorher ja entzogen. Ende Ironie.
  • Haiderfroh 09.01.2018 13:23
    Highlight Highlight Das ist kein Vorwurf.
    Das ist eine nüchterne Feststellung.
  • ricardo 09.01.2018 13:23
    Highlight Highlight Abonnemente und Werbung sollen es nach dem Willen des Gewerbeverbands also richten. Im Klartext: In Zukunft sollen wir alle mehr bezahlen, um weniger zu kriegen. Und an werbeverseuchte Programme - insbesondere auch im bisher werbefreien Radio - haben wir uns gefälligst zu gewöhnen.
    Was der Gewerbeverband völlig ignoriert, ist der Umstand, dass der Werbekuchen nicht grösser wird. Würde die SRG also voll auf die Karte Werbung setzen, ginge dies auf Kosten anderer privater Anbieter. Medienvielfalt sieht jedenfalls anders aus.
    • Haiderfroh 09.01.2018 13:46
      Highlight Highlight Niemand soll oder muss nach Annahme der Billag-Initiative mehr bezahlen, um weniger zu kriegen. Im Gegenteil. Wir haben dann endlich die Möglichkeit, nichts zu bezahlen, für was wir nicht haben wollen. Also etwas, was eigentlich ganz selbstverständlich sein sollte.
      Und an werbeverseuchte Programme muss sich niemand gewöhnen. Es gibt bereits eine grosse Auswahl an komplett werbefreien Medien.
      Was mit dem Werbekuchen passiert, ist mir ganz egal. Der Wegfall des Staatssenders fördert auf jeden Fall die Medienvielfalt. Schon nur weil dann ein Heer von SRG-Leuten sich etwas Neues ausdenken müssen.
    • Schnurri 09.01.2018 15:03
      Highlight Highlight @Haiderfroh: ich bezahle steuern für die Strasse benutze diese aber nicht.... soll ich jetzt auch heulen?
    • c_meier 09.01.2018 15:07
      Highlight Highlight alle bezahlen mehr um weniger zu bekommen...

      stimmt genau, wie bei der Altersvorsorge, dort bezahlen wir dann bald auch mehr, bekommen aber weniger als mit der Abstimmungsvorlage vom letzten Jahr...
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  • messanger 09.01.2018 13:20
    Highlight Highlight "Der Bund würde 250 Millionen beisteuern, "

    Im Initiativtext steht:
    "4 Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen."

    Passt irgendwie nicht so zusammen...
    • Roterriese 09.01.2018 13:21
      Highlight Highlight Damit sind Subventionen im Sinne des Subventionsgesetzes gemeint. Fördergelder sind aber keine Subventionen. Kleiner aber feiner juristischer Unterschied.
    • demian 09.01.2018 13:22
      Highlight Highlight Wieder eine Lüge mehr der Initianten...
    • Haiderfroh 09.01.2018 13:27
      Highlight Highlight Doch.
      Dem Bund ist es dadurch erlaubt, sich für dringende, amtliche Mitteilungen Sendezeit zu kaufen bei privaten Sendeanstalten.
      Dem Bund ist es aber nicht erlaubt, an Sendeanstalten Subventionen auszurichten.
      Das passt goldrichtig zusammen.
      Der Bund muss weiss Gott nicht jede Firma subventionieren, bei der sie einkauft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnurri 09.01.2018 13:20
    Highlight Highlight Warum höre und sehe ich wohl grösstenteils SRF? Wenig bis keine Werbung, Vielfältige Themen und und und. Wer das Gefühl hat, dass dies alles noch besteht nach der annahme der Initiative sollte aufwachen. Fernsehen wird um einiges teurer werden als jetzt schon ist!
    • Haiderfroh 09.01.2018 13:30
      Highlight Highlight Ich habe Netflix und zahle dort nicht dafür, dass ich mit Werbung und Staatspropaganda belästigt werde. Zum Teufel mit der SRG!
    • Amboss 09.01.2018 13:47
      Highlight Highlight Beim Radio hast du ja recht. Es ist wirklich angenehm, werbefrei Radio zu hören.
      Aber beim Fernsehen finde ich es echt schier unerträglich. Da bezahlt man Gebühren und hat während der Hauptsendezeit auf SRF dennoch fast gleichviel Werbung wie RTL...
      Da frage ich mich schon, wie Leute wie du zur Aussage kommen, SRF strahle "wenig Werbung" aus...
    • Haiderfroh 09.01.2018 13:48
      Highlight Highlight @Schnurri
      Macht nichts. Ich muss es dann nicht mehr bezahlen, wenn ich nicht will. Das ist eine viel bessere Situation für mich als heute. Jetzt bin ich ein SRG-Leibeigener. Ich werde mich befreien und ein JA! einlegen.
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160'000 statt 6 Millionen Franken: Rheinauer Versuch mit Grundeinkommen scheitert am Geld

In der Zürcher Gemeinde Rheinau sieht es nicht gut aus für den Versuch mit dem bedingungslosen Grundeinkommen: Bis zur Geld-Sammel-Deadline am 4. Dezember 2018 um 14.26 Uhr sind lediglich rund 160'000 Franken gespendet worden, angestrebt wurden 6,1 Millionen Franken.

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