Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NZZ ernennt neue Ressortleiter für Feuilleton und Zürich – und kündigt sieben Entlassungen an

25.06.15, 15:20 26.06.15, 06:35


Wie die NZZ bekannt gibt, übernehmen René Scheu (ab 2016) und Luzi Bernet (ab August) neu die Leitungen der Ressorts Feuilleton und Zürich. Der bisherige Feuilleton-Chef Martin Meyer, der die treibende Kraft hinter dem Versuch war, Markus Somm zum neuen Chefredaktor der NZZ zu machen, trete nun «mit Erreichen des Pensionsalters» in den Ruhestand. Sein Nachfolger, René Scheu (1974) ist Doktor der Philosophie, Kolumnist der «NZZ am Sonntag» und Herausgeber und Chefredaktor der konservativen Zeitschrift «Schweizer Monat».

Der bisherige Ressortleiter Zürich, Thomas Ribi, wechselt «auf eigenen Wunsch ins Ressort Feuilleton». Sein Nachfolger wird Luzi Bernet, bisher Nachrichtenchef und Mitglied der Chefredaktion der NZZ.

Ausserdem werden sieben redaktionelle Stellen abgebaut, wie die NZZ auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilte. Welche Ressorts von den Entlassungen betroffen sind, gibt das Medienunternehmen nicht bekannt.

Der Stellenabbau finde im Rahmen des 2013 verabschiedeten Projekts zum Aufbau einer konvergenten Redaktion nach dem Prinzip «digital first» statt, hiess es weiter. Dieses Projekt sieht laut NZZ insgesamt einen Personalaufbau, an manchen Stellen aber auch einen Umbau vor. Es handle sich also nicht um ein Sparprogramm. Im Gegenteil: «Nach den sieben Entlassungen werden wir zwölf Stellen mehr in der Redaktion haben als Ende 2013.» (trs/sme/sda)

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die «Republik» ist gestartet – die Schweiz hat ein neues Online-Medium

Einen Tag zu früh: Am Sonntag ist das neue Online-Magazin «Republik» für die zahlenden Kunden freigeschaltet worden. Die «Verleger», wie die Abonnenten genannt werden, bekommen unter anderem Beiträge über Facebook und Angela Merkel zu lesen.

Einen Tag früher als angekündigt ist die «Republik» am Sonntagnachmittag gestartet. «Ladies and Gentlemen, die Zeit des Wartens hat ein Ende», teilten die Macher mit. Das sei zwar einen Tag zu früh. «Aber nach den Monaten des Aufbaus fanden wir, wir …

Artikel lesen