Schweiz

NZZ kapituliert vor den Haters, stellt Kommentar-Funktion weitgehend ab

04.02.17, 13:27 04.02.17, 14:11

In wenigen Tagen können die Leser auf der Internetseite der «Neuen Zürcher Zeitung» die aufgeschalteten Artikel nicht mehr frei von der Leber weg kommentieren – bei den meisten Texten wird die Kommentarfunktion abgeschaltet. Die Redaktion will hingegen täglich zu drei ausgewählten Texten eine inhaltliche Diskussion ermöglichen.

Es ist kein neues Phänomen: Mit den Online-Kommentaren ihrer Leserinnen und Leser tun sich viele Redaktionen – nicht nur in der Schweiz – schwer: Beim Ton und Inhalt einer rasch in der Anonymität hingetippten Reaktion wird oft eine Schmerzgrenze überschritten.

Kommentarspalte bei nzz.ch. screenshot via nzz.ch

Auch die «NZZ» hat festgestellt, dass die Stimmung in ihren Online-Kommentaren gehässiger geworden ist. «Wo früher Leser kontrovers miteinander diskutiert haben, beschimpfen sie sich immer öfter», schreibt die Redaktion am Samstag auf ihrer Medienseite in eigener Sache.

Drei tägliche Diskussionsforen

Sie kündigt deshalb auf kommenden Mittwoch eine «Neugestaltung der Online-Kommentare» an. Es wird bei praktisch allen Artikeln die Kommentarfunktion abgeschaltet. Nur bei drei Texten täglich sollen die Leserinnen und Leser aktiv mitdiskutieren können.

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Die «NZZ» will dabei diese drei täglichen Diskussionen initiieren, moderieren und begleiten. Mit einer konkreten Frage will die Redaktion der Debatte eine mögliche Richtung vorgeben. Dies in der Hoffnung, einen Weg zurück zu einer konstruktiven Diskussionskultur einschlagen zu können: «Wir laden nicht zu Debatten über die nackten Fakten ein, sondern darüber, was diese bedeuten.»

Im Weiteren beabsichtigt die «NZZ», dass sich jede Woche ein Redaktor unter seinem Artikel mit den Lesern austauscht. Derartige Online-Debatten hat die Zeitung bereits im vergangenen Jahr erfolgreich geführt; etwa mit ihrem Verkehrsexperten, der sich gegen eine neue Gotthardröhre ausgesprochen hatte.

Trotz des weitgehenden Abschaltens der Kommentarfunktion – eine direkte Feedback-Funktion wird es bei «NZZ.ch» weiterhin geben. Allfällige Fehler und Hinweise können die Leserinnen und Leser der Redaktion online weiterhin melden.

Leser reagieren unterschiedlich

Von den Lesern werden diese Pläne unterschiedlich aufgenommen, wie ein Blick in die – noch aktive – Online-Kommentarspalte zeigt. Einige bedauern, dass nun auch die «NZZ» vor den «Absonderungen der Wutbürger» in die Knie gehe und nur noch «betreutes Kommentieren» zulassen wolle. Andere kritisieren, dass die Beschränkung auf moderierte Diskussionen ein «Schritt in Richtung mehr gelenkte Demokratie» sei. Die freie Diskussion werde so leider eingeschränkt.

Andere begrüssen den «mutigen Schritt». Ein Leser findet es etwa richtig, dass die «NZZ» von ihren Lesern faire, konstruktive Debatten und Diskussionen erwarte und einfordere. Viele sind aber auch hin- und hergerissen: Hasskommentare und gegenseitige Anpöbelei habe er auch bemerkt, schreibt ein Leser beispielsweise. Die geplanten Einschränkungen der «NZZ» könne er daher nachvollziehen, «aber ich bedauere diese trotzdem». (sda)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
234Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 05.02.2017 09:11
    Highlight Ich habe ein paar Jahre NZZ Artikel kommentiert.
    "Haters" im Kontext NZZ halte ich für nicht angebracht, kein Vergleich zu 20Min.
    Nicht immer aber oft wurde auf hohem Niveau diskutiert.
    Ähnlich wie im Tagi gab es sehr viele Kommentare, welche oft eine völlig andere Meinung als die Autoren hatten. Und die Polarisierung der unterschiedlichen Meinungen hat enorm zugenommen, was teilweise zu unschönen Diskussionen geführt hat.

    Sehr bedauerlich, dass die NZZ diesen Schritt gemacht hat.
    15 5 Melden
  • ujay 05.02.2017 05:33
    Highlight Die Kommentarspalten sollten nur fuer Leute frei geschaltet werden, die mit eigenem,verifiziertem Namen, zu ihrem Kommentar stehen. Gruss Urs Locher.
    13 19 Melden
    • 3fuss 05.02.2017 12:54
      Highlight Guter Vorschlag.
      Dann kann ich ganz leicht eine Schwarze Liste führen. Am Tag X gebe ich die Liste dann der Bundespolizei, damit sie alle subversiven Elemente einkerkern, oder in psychiatr. Kliniken zwangseinweisen kann.
      15 9 Melden
    • ujay 06.02.2017 10:09
      Highlight @3fuss. Wer Verleumdet, Lügt,rassistische Sprüche klopft etc. muss sich dann vielleicht mal überlegen,bevor er bloggt oder es gleich sein lassen. Es geht nicht um unterschiedliche Meinungen,links/rechts oder liberal/konservativ. Es geht um verbale Gewalt,Hasstreads und persönliche Beleidigungen.Wer nicht mit seinem Namen zur seinem Geschreibsel stehen kann,sollte schon gar nicht die Möglichkeit dazu haben.Dann werden vielleicht wieder Fakten zum Gradmesser der Diskusionen.
      1 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.02.2017 11:56
      Highlight @ujay: Fakten approved by Wahrheitsministerium? Bis anhin war die Faktenära gell ... omg! Habt ihr keine besseren Argumente für euer klägliches Versagen an der Macht?!
      5 5 Melden
    • ujay 06.02.2017 12:56
      Highlight @stipps. Huch ein Troll😅😅😅
      2 4 Melden
    • 3fuss 06.02.2017 14:06
      Highlight @ujay: Es besteht die latente Gefahr, dass unsere Demokratie sich weiterentwickelt zu einer nach türkisch-erdogan'schem Vorbild, bei der bald einmal mit verbundenen Augen und mit dem Rücken zur Wand steht, wer mit seinem Namen zu seiner Meinung steht. Darum bin ich als Demokrat vehement für den Schutz der Anonymität. Als Anhänger der Aufklärung zählt für mich ohnehin die Idee alles und ihr Urheber nichts.
      2 0 Melden
  • Fufferl 05.02.2017 01:05
    Highlight Ich finds echt schade und frage mich: Wenn die Kommentare nicht erlaubt werden, sollten wir darüber nachdenken das Abstimmungsrecht einzuschränken? Also, mir sind unangebrachte Kommentare lieber als unangebrachte Wahlstimmen.
    18 10 Melden
  • WolfCayne 05.02.2017 00:21
    Highlight Mit der Aussage «Beim Ton und Inhalt einer rasch in der Anonymität hingetippten Reaktion [...]» wird das Problem gar nicht erkannt. Meistens steht sogar der Name beim Verfasser. Ich denke, hier steckt ein tieferes empathisches Problem darunter. welches mit der Entpersonalisierung der Gesellschaft zusammenhängt.
    9 4 Melden
  • Boogie Lakeland 04.02.2017 23:30
    Highlight Naja viele Kommentarspalten sind auch für die Katze. Da find ich die Watson Kultur besser.
    Auch 20 Minuten herrscht ein anderer Wind. Das ist so primitiv, dass ich aus Prinzip die Zeitung nicht mehr lese.
    Lustig find ich zudem das: in Onlinezeitungen die eher ein linkes und liberales Publikum ansprechen geht man mit anderen Meinungen viel anständiger um.
    Auf 20min ist man ja gleich ein Landesverräter sobald man nicht die Meinung vom rechten SVP Flügel deckt
    50 18 Melden
    • R. Peter 05.02.2017 01:39
      Highlight Also gerade hier in Watson wird gerade mit rechten Meinungen alles andere als anständig umgegangen. Die Diskussionen sind aber tatsächlich oft fruchtbarer, unabhängig von links oder rechts.
      33 8 Melden
    • Charlie Brown 05.02.2017 14:37
      Highlight @R. Peter: Differenziere doch zwischen Meinungen und tumbem Hass. Mit anderen Meinungen können viele hier gut umgehen. Wenn aber der einzige Inhalt unter einem Artikel ein zynisches "Einzelfall" oder "Kulturbereicherer" ist, sieht es imho berechtigterweise snders aus.
      4 9 Melden
    • R. Peter 05.02.2017 19:40
      Highlight Ich unterscheide sehr wohl, Charlie Brown.
      3 3 Melden
    • Pepsen 06.02.2017 13:03
      Highlight Mit politisch rechten bzw. bürgerlichen Teilnehmern kann man tipptopp argumentieren, mit rechtsradikalen Hasspredigern nicht.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.02.2017 13:56
      Highlight @Pepsen: dir müssten nicht die rechtsradikalen "Hassprediger" Sorgen machen, sondern die religiösen ... wieso? Die stützen sich auf ein gaanz gaanz altes Buch ...
      1 2 Melden
    • Pepsen 06.02.2017 15:14
      Highlight @Stipps: Ich bezog mich auf R. Peters Kommentar. Aber ich teile deine Sorgen um den grassierenden religiös-fundamentalistischen Fanatismus, ob er sich nun auf das Alte Testament oder den Koran stützt.
      1 1 Melden
    • R. Peter 06.02.2017 17:47
      Highlight Pepsen, ich behaupte nicht, dass man hier nicht gut diskutieren kann, ich sage aber dass man sich als Bürgerlicher auch allerlei Gehässigkeitung, Beleidigungen und Unterstellugen anhören muss.
      1 1 Melden
    • Pepsen 06.02.2017 21:45
      Highlight R., das ist leider so, da gebe ich dir recht. Wichtig ist jedoch, dass man immer mitteilt, dass man es gut meint. Und nach deinen Mitteilungen zu urteilen, die ich bisher gelesen habe, tust du das! Es ist verletzend, als Rassistische oder gar als Nazi bezeichnet zu werden, bloss weil... Ja, warum? Weil man sich Sorgen macht?
      1 0 Melden
  • The Host 04.02.2017 23:02
    Highlight Wann bringt Watson die Sortierfunktion bei den Kommentaren zurück?!
    12 4 Melden
    • The Destiny 05.02.2017 00:16
      Highlight Es gab mal eine ?!

      muss lange her sein...
      10 2 Melden
  • Yotanke 04.02.2017 22:54
    Highlight Die NZZ ist leider schon lange nicht mehr was sie einmal war. Vom liberalen Kurs abgekommen. Sparkurs der viele Spuren hinterlässt (Schreibfehler wie nie zuvor). Dass die NZZ mit dieser Begründung Kommentarfunktion abschaltet ist für ein Blatt wie die NZZ ein Armutszeugnis. Die Begründung der NZZ ist nicht stichhaltig. Die Kommentarfunktion der NZZ wurde praktisch nie genutzt. Ich glaube die Funktion viel dem Sparkurs zum Opfer. So lässt sich Personal einsparen. Der Niedergang der NZZ geht leider ungebremst weiter. Seit die Gratisblätter die S-Bahnen überschwemmen: Qualitätsjournalismus ade 😔
    20 20 Melden
    • Beobachter24 05.02.2017 09:15
      Highlight "Die Kommentarfunktion der NZZ wurde praktisch nie genutzt."

      In meiner Wahrnehmung wurde die Kommentarfunktion der NZZ äusserst rege genutzt!

      Aber leider hatte die NZZ schon seit längerer Zeit bei "umstrittenen" Themen die Kommentar-Funktion schon wenige Stunden nach Erscheinen deaktiviert.
      20 3 Melden
    • 3fuss 05.02.2017 13:01
      Highlight Was die Diskussionen bei der NZZ auch verschlechterte, war die Kürzung von zwei auf nur ein Tausend Zeichen.
      Möchte man mehr als nur Parolen und Ausrufe in den Kommentarspalten lesen, dann muss lange Texte zulassen (z.B. 4000 Zeichen).
      Differenziertere und fundiertere Meinungen bedürfen mehr Worte.
      9 1 Melden
  • Informant 04.02.2017 22:22
    Highlight Wo jubelt man doch tatsächlich in der Kommentarspalte, dass andernorts die Kommentarfunktion abgestellt wird?
    ...in der Schweiz.....in der Schweiz...
    27 11 Melden
  • rasca 04.02.2017 22:08
    Highlight Bitte nicht nachmachen watson, hier wird es zwar auch jeden Tag schlimmer aber ein paar Kommentare hier möchte ich nicht missen
    42 6 Melden
  • Posersalami 04.02.2017 21:48
    Highlight Ich finds schade, das ist der falsche Weg! Wieso verifiziert man die Nutzer nicht richtig, zB über SMS. Dann könnte man Leute die nur pöbeln und beleidigen wollen einfach aussperren für eine gewisse Zeit. Aber dieses "betreute Kommentieren" kann es ja wohl nicht sein!
    29 9 Melden
  • Starfox 04.02.2017 21:47
    Highlight warum startet watson nicht mal ein Versuch, dass Kommentare beim Abschicken direkt freigeschaltet werden, ohne vorherige Kontrolle und Freischaltung durch watson? Was ein bisschen nervt, ist wie unterschiedlich lang das Freischaltung der Kommentare jeweils dauert, von 3 Minuten bis zu einer Stunde habe ich schon alles gehabt.
    15 26 Melden
    • 3fuss 05.02.2017 13:08
      Highlight Einverstanden.
      Die Community kann ja per "melden"-Knopf die Redaktion alarmieren.
      In den Nutzungsbedingungen könnte man vielleicht auch eine Stillhalteklausel vorsehen, die es den Lesern untersagt, gegen Kommentare Anzeige zu erstatten, bzw. Klage zu erheben.
      Das ist der nämlich der Grund für die Angst der Publizisten vor den Kommentatoren.
      Juristen, denkt Euch aus, wie Watson sich so schadlos halten kann.
      5 1 Melden
  • Döst 04.02.2017 21:17
    Highlight Vielleicht hätte sich die NZZ die netiquette von achgut.com zum Vorbild nehmen sollen.
    http://www.achgut.com/seite/achgut_netiquette

    Jedenfalls sind dort die Kommentare auf einem Niveau, von dem etablierte Mainstreammedien nur träumen können.
    8 7 Melden
  • Chili5000 04.02.2017 20:32
    Highlight Kommentarfunktion ist absolut unnötig! Finde es super! Blitze ahoi!
    25 18 Melden
    • EvilBetty 04.02.2017 21:34
      Highlight Oh the irony...
      38 5 Melden
  • Wilhelm Dingo 04.02.2017 19:48
    Highlight Ist ein Hater schon jemand der pointiert seine Meinung vertritt? Ich habe manchmal den Eindruck.
    34 46 Melden
    • The Destiny 05.02.2017 00:19
      Highlight Gut möglich, nach löpfe sind ja Leute die es etwas differenzierter mit dem Osten sehen ja schon RU-Trolle.
      14 8 Melden
    • Beobachter24 05.02.2017 09:19
      Highlight @Wilhelm Dingo,
      Den Eindruck habe ich auch.

      Es will mir nicht in den Kopf, warum man ausgerechnet die oft recht hochstehenden Diskussionen in der NZZ als Hater-Schlachtfelder deklariert.

      Wer in der NZZ wider den Autor kommentierte, musste das in der Regel gut begründen. Ansonsten kam er nicht durch oder wurde von der Redaktion (oder anderen Kommentatoren) nach Argumenten befragt.

      "Hater" ist wohl der Cousin des "Putin-Troll" ... :-\
      10 3 Melden
  • stadtzuercher 04.02.2017 18:54
    Highlight In der NZZ in letzter Zeit ein paar ausgezeichnete journalistische Beiträge gelesen, die vor zwei Jahren undenkbar gewesen wären. Wer allerdings in Kommentarspalten so pointiert die Dinge auf den Punkt bringt, wäre dann wohl ein 'Hater'...

    Neue Volksverachtung: Der grosse Lümmel
    https://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/neue-volksverachtung-der-grosse-luemmel-ld.130269

    Dann ist es vorbei mit der «mächtigsten Frau der Welt»
    https://www.nzz.ch/meinung/deutschland-im-wahljahr-die-merkel-von-2017-ld.142196

    Sowas nenne ich unabhängigen Journalismus. Eine Seltenheit geworden, leider.
    23 5 Melden
    • dä dingsbums 04.02.2017 20:39
      Highlight Die NZZ hat immer auf einem sehr hohen Niveau gearbeitet.

      Guten Journalismus gibt es noch viel, man muss aber schon bereit sein etwas dafür zu bezahlen.
      27 5 Melden
    • CASSIO 04.02.2017 23:54
      Highlight Die NZZ hat mehrheitlich auf hohem Niveau gearbeitet. "Immer" ist absolut und dazu noch falsch.
      5 6 Melden
    • pachnota 05.02.2017 17:28
      Highlight Stadtzürcher du hast recht.
      Habe eben den "grosser Lümmeln" gelesen.

      Seht guter Artikel
      Stell dir mal vor, auch nur ein einziges Mal, so etwas auf Watson zu lesen...

      Undenkbar.
      1 1 Melden
  • atomschlaf 04.02.2017 18:49
    Highlight Ich hatte schon länger den Eindruck, dass die Kommentarfunktion das ungeliebte Kind der NZZ ist. Offenbar hat man nun einen Vorwand gefunden, diese faktisch abzuschaffen.

    Obschon sich die Anzahl Kommentare meist auf eine tiefe, zweistellige Zahl beschränkt, wird die Kommentarfunktion oft schon nach kurzer Zeit zugesperrt.
    Auch leistet man sich die Extravaganz einer 1000-Zeichen-Limite, obschon der externe Dienstleister für die Kommentarfunktion eine solche gar nicht unterstützt.
    Dazu kommen oft fragwürdige Moderationsentscheide.

    Watson, ihr macht das viel besser!
    37 37 Melden
    • EvilBetty 04.02.2017 21:35
      Highlight Jawoll... 600 Zeichen pro Kommentar 😂
      11 3 Melden
    • atomschlaf 04.02.2017 21:55
      Highlight @EvilBetty: Es geht doch nicht um 600 oder 1000 Zeichen.

      Es geht darum, dass die NZZ eine 1000-Zeichen-Limit setzt, aber keine Anzeige oder Begrenzung für diese Limite implementiert hat. In meinen Augen schlicht dilettantisch.
      21 5 Melden
  • 3fuss 04.02.2017 18:30
    Highlight Die NZZ schloss schon seit geraumer Zeit viele Diskussionen nach wenigen Tagen, manchmal gleichentags. Zuvor konnte man bei der NZZ noch nach Monaten die Diskussion weiterführen. Währenddessen blieb der Ton anständig. Haters gibt es nicht.
    Aber die Kommentatorenschaft wurde zunehmend politisch heterogener. Dass die von einem NZZ-Journalisten dargelegten Sachverhalte direkt mit zusätzlichen Fakten und schlüssigen Gegenargumenten zurechtgerückt wurden, kam zunehmends häufiger vor.
    Das ist der Grund für die Abschaltung. Denn wir sollen die NZZ-Schreibe glauben, nicht sie hinterfragen, öffentlich.
    37 29 Melden
  • retofit 04.02.2017 17:39
    Highlight Die einzig richtige Massnahme gegen diese rechte Brut, die die Foren für ihre Zwecke instrumentalisiert hat. Dass das organisiert ist, weiss man schon lange. Vor zwei Tagen habe ich das. was nun die NZZ durchzieht, meinem Kumpel genau so vorgeschlagen, dabei aber auch an Tagi, Watson usw. gedacht...wer braucht denn überhaupt diese Kommnentarseiten? Wir sind hier doch nicht bei facebook oder youtube oder so...
    42 70 Melden
    • grumpy_af 04.02.2017 18:27
      Highlight Als würden nur rechts eingestellte Personen beleidigen oder unsachlich kommentieren.
      Aber da liegt ja das Problem: die Menschen werden in eine Schublade gesteckt, und zwar von Leuten die immer gleich auf die Barrikade gehen sobald eine Gruppe generalisiert wird.
      56 3 Melden
    • stadtzuercher 04.02.2017 18:47
      Highlight "Die einzig richtige Massnahme gegen diese rechte Brut, die die Foren für ihre Zwecke instrumentalisiert hat."
      Hm, aber die 'linke Brut' ist ok?
      Es sind ja genau solche Kommentare, die jeglichen Anstand vermissen lassen, weder fair noch sachlich sind.
      65 13 Melden
  • Kookaburra 04.02.2017 17:33
    Highlight Mit Vollgas ab in die Wohlfühlblase. Es kann nicht sein, was nicht sein darf...

    Langweilig. Und eine Scheinwelt. Und wenn dann wieder ein Trump passiert wundern sich alle.

    Ich finde ja die ehrlichen, die wütenden und die kritischen Kommentare am unterhaltensten und spannendsten.
    Medien sind Heute Unterhaltung. Es geht nicht nur darum eine Diskussion zu führen und "Lösungen" zu erarbeiten, es geht auch darum die Stimmung der Gesellschaft, Reaktionen und Meinungen zu erfahren.

    Was ist spannender: Ein Urwald oder eine Monokultur? Ein Dschungelcamp mit Doktoren, oder eins mit Affen?
    32 45 Melden
    • Lia_yesss 04.02.2017 18:26
      Highlight Das ist doch das Problem, wenn man Medien vor allem als Unterhaltung sieht. Es geht doch nicht um eine Wohlfühlblase! Wir müssen informiert sein, wenn wir eine funktionierende Demokratie bewahren wollen. Es gibt so viele Idioten, die Unwahrheiten schreiben, und gewisse Leute glauben sie dann auch noch oder fühlen sich angestachelt. Ich finde genau solche Verbreitungen von falschen Fakten führten zu der Wahl von Trump und anderen. Aber ja, sehr schade, dass online Diskussionen nicht mehr funktionieren! Die Stimme und Stimmung der Gesellschaft zu hören wäre wichtig...finde ich auch...
      25 6 Melden
    • Kookaburra 04.02.2017 19:08
      Highlight Woher weiss man, ob man wirklich richtig liegt?

      Vielleicht haben ja die Idioten recht. Ich meine, früher habe ich den "linken Stimmen der Vernunft" alles geglaubt... Heute habe ich die Erfahrung gemacht, dass z.B. Zuwanderung sehr wohl sehr viel Probleme schafft und weder die AHV noch die KK entlastet...

      Die "Vernünftige" Sichtweise ist zwar menschlicher und emotionaler - aber leider in Wahrheit nicht vernünftiger.

      Es gibt zwar Fakten, aber Medien sind und machen Meinungen... Selbst "verlässliche" Fakten (wie etwa das staatliche SRF) machen ja nur ihre Propaganda und sind nicht neutral...
      18 19 Melden
    • Lia_yesss 04.02.2017 19:55
      Highlight Ja, es ist schwierig und man muss viel Zeit ins sich informieren investieren. Am besten auch mit Leuten diskutieren, auch mit solchen, die andere Meinungen haben. Das ist doch demokratische Kultur! Zeitungen/Homepages mit verschiedenen Meinungen lesen, zB NZZ, Tagi, WoZ, Parteien.
      Wenn Leuten von Politikern Angst gemacht wird, bin ich skeptisch. Mit Angst machen kann man die Leute manipulieren. Wer gute Fakten hat muss weniger laut sein...

      Ich glaube nicht, dass man jemandem einfach glauben soll. Alle haben blinde Flecken und eigene Interessen. Es ist eine huere Büetz, informiert zu bleiben!
      8 3 Melden
  • Grundi72 04.02.2017 17:05
    Highlight Die linken Wutbürger hauen online tatsächlich sehr hart drauf. Oft unter der Gürtellinie. Ich kann die NZZ verstehen, dass man nicht eine Plattform für Reitschüler und Cédric's zur Verfügung stellen will.

    Trotzdem schade..
    53 154 Melden
    • Datsyuk * 04.02.2017 17:21
      Highlight Ja, ganz sicher.. ;)
      62 17 Melden
    • Nicholas Fliess 04.02.2017 17:21
      Highlight Das muss die alternative Wahrheit sein... 😂
      106 21 Melden
    • Fafnir 04.02.2017 17:27
      Highlight Das Denken in Rechts und Links fördert Fronten und führt zu Hasskommentaren auf wohl beiden Seiten...

      Wirklich schade.
      62 3 Melden
    • Alnothur 04.02.2017 17:31
      Highlight Ist leider tatsächlich so.
      16 22 Melden
    • Fabio74 04.02.2017 17:37
      Highlight Manche lügen so brandschwarz um ihre rechte Idelogie zu verbreiten, dass wir eigentlich permanente Dunkelheit hier haben müssten.
      Du bist auch ein Opfer der Herrliberger Gehirnwäsche
      45 24 Melden
    • fischbrot 04.02.2017 17:47
      Highlight Q.E.D. 😂😂
      13 6 Melden
    • JasCar 04.02.2017 18:04
      Highlight Grundi, der alternative Troll... wie toll 😄
      33 8 Melden
    • CASSIO 05.02.2017 07:56
      Highlight Fafnir, danke für Deinen Kommentar. Dieses Links-Rechts-Schema sollte endlich überwunden werden. Die einen ziehen nach links, die andern nach rechts,Ergebis: Stillstand! Es wird Zeit, dass alle vorwärts gehen, manchmal zurücklickend, meistens vorausschauend.
      2 2 Melden
  • Karl Müller 04.02.2017 17:01
    Highlight Ich hoffe doch sehr, der ausgesuchte Kommentar soll nicht illustrieren, was die NZZ unter "Hasskommentar" versteht?
    49 5 Melden
    • Lia_yesss 04.02.2017 20:01
      Highlight Ist doch klar, dass sie nicht gleich den übelsten veröffentlichen wollten. Aber ich finde, dass Leute, die in der Öffentlichkeit stehen, oft viel zu hart kritisiert werden. Welche nette, konstruktive Person hat da noch Lust, beispielsweise in die Politik einzusteigen? Am Schluss haben wir den Salat, wenn nur noch korrupte Menschen kandidieren.
      5 5 Melden
  • pachnota 04.02.2017 16:36
    Highlight Ich glaube die Journalisten wollen einfach das ( negative) Feedback auf ihre Artikel nicht mehr lesen. Alle die auf solchen Foren aktiv werden, sind ja alt genug.

    Interessant ist es bei Watson, welche ihre Leser ja regelrecht animiert, Kommentare zu schreibe.

    Sollten hier mal genug Leser vorhanden sein, wird vermutlich die Kommentarfunktion ebenfalls generös dichtgemacht.
    31 67 Melden
    • Sillum 04.02.2017 17:53
      Highlight Watson zensiert die Kommentare extrem. Absolut anständige sachliche Kommentare werden nicht veröffentlicht, wenn sie auch nur ein Quentchen vom linkspopulistischen Einheitskuchen von Watson abweichen. lediglich unter gewissen Insider Voraussetzungen werden hie und da notgedrungen Ausnahmen gemacht. Resultat: Wütende konzertierte Reaktionen der mobilisierten Linksextremen Watson-Kommentargemeinde, welche aus gut zwei Dutzend immer gleichen Namen bestehen.
      21 62 Melden
    • 3fuss 04.02.2017 18:35
      Highlight @Sillum: Es stimmt dass Watson Zensur betreibt. Ich meine damit inhaltliche, politische Zensur, nicht das zensurieren von Unanständigem, pers. Angriffen und Diffamierungen. Gewisse Dinge darf man hier nicht meinen. Aber es sind sehr wenige Dinge und wenn man sie in Watte packt kommen sie durch. Es ist nicht so arg, wie Du es hier schilderst. Aber es ist auch nicht so frei, wie ich gerne hätte.
      11 25 Melden
    • atomschlaf 04.02.2017 18:36
      Highlight @Sillum: Da frage ich mich schon, was Du schreibst, dass Du die Zensur bei watson als "extrem" empfindest.
      Ich liege oft gar nicht auf der Linie der Redaktion, aber ich habe es höchst selten erlebt, dass meine Kommentare nicht veröffentlicht wurden.
      Wenn dies doch der Fall war, dann war es im Nachhinein meist insofern nachvollziehbar, dass ich in die eine oder andere Richtung über die Strenge geschlagen hatte.
      42 1 Melden
    • grumpy_af 04.02.2017 18:45
      Highlight Ja klar Sillum, darum werden meine Kommentare immer zensiert...
      Srsly, ich weiche etwa zu 90% vom "linkspopulistischen Einheitskuchen von Watson" ab. Gewöhn dich daran, dass die politische Mitte momentan halt links vom Strich steht.
      12 11 Melden
    • Charlie Brown 04.02.2017 18:48
      Highlight @Sillum: Du erfüllst ja offensichtlich "gewisse Insider Voraussetzungen", da ja immer wieder Kommentsre von dir auftauchen, die gelinde gesagt sogar mehr als nur ein Quentchen vom linkspopulistischen Einheitskuchen von Watson abweichen.

      Erzähl mal, wie hast du es in den erlauchten Kreis geschafft?
      23 6 Melden
    • 's all good, man! 04.02.2017 19:27
      Highlight Wir haben es langsam begriffen, Sillum. Es wird aber trotzdem nicht wahrer, höchstens nur noch peinlicher...
      21 7 Melden
    • pachnota 05.02.2017 01:04
      Highlight Vor ca. 1,5 Jahren empfand ich es as schlimmer.
      Da wurde ich von der linksextremen Religionsgemeinschaft, z.T. massiv verunglimpft u beleidigt. Meine Antworten, nie schlimmer als was mir an den Kopf geworfen wurde, kamen bald nicht mehr aufgeschaltet.

      Daraufhin hatte ich die Nase voll.
      Nach einer längeren Pause ist es nun etwas besser geworden. Nützt Watson ja auch nichts, wenn sie nur noch die linksextremen haben.
      Der entscheid, etwas nicht aufzuschalten, ist manchmal trotzdem völlig nicht nachvollziehbar. Je nach Gutdünken von dem, der Grad am Drücker ist.

      4 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 16:29
    Highlight Ein kluger Entscheid von der NZZ, Diskussionen zu moderieren. Das fördert Dialog- und Reflexionskultur.
    79 24 Melden
    • BKOH aka Diin ||*|| 04.02.2017 16:34
      Highlight Da gebe ich dir recht, dude.
      23 11 Melden
    • 3fuss 04.02.2017 18:36
      Highlight Nein. Moderation ist nur ein anderes Wort für Zensur.
      13 32 Melden
    • Döst 04.02.2017 21:53
      Highlight 3 von der NZZ ausgesuchte Artikel pro Tag, die von "befangenen" NZZ Mitarbeitern moderiert werden. Wetten, dass da selten heisse Eisen wie EU, Asyl, Migration/PFZ zum Zuge kommen werden.
      Was die Leute wirklich interessiert, wird auch kontrovers diskutiert.
      Nun, ich will der NZZ Schnapsidee nicht im Wege stehen. Die ökonomischen Realitäten (Leserverlust) wird die redaktionelle Wohlfühlharmonie in ein paar Monaten wieder erden.
      8 7 Melden
  • Str ant (Darkling) 04.02.2017 16:22
    Highlight I denke erstens sollte man definieren wen die NZZ als Hater sieht.
    Und zweitens hat die NZZ bereits vorher umfassende Kontrolle das sie Disqus für Kommentare verwenden.

    Das ganze sieht mir mehr nach Meinungskontrolle aus
    48 81 Melden
    • BKOH aka Diin ||*|| 04.02.2017 16:36
      Highlight Finde ich nicht. Als Autor eines Beitrages kann ich nicht jeden Kommentar beantworten oder in eine Diskussion gehen.

      Als es früher das nicht gab. War das auch "Meinungskontrolle"?
      31 11 Melden
    • A7-903 04.02.2017 18:20
      Highlight Naja, was früher der Stammtisch war sind heute die Kommentare. Wenn ein online Medium das nicht möchte, abschalten oder besser noch auf eine andere Seite verlinken zum diskutieren (reddit & co) wobei dann 'türlich die Redaktion en bot benutzen könnte um die Threads zu erstellen (der dann auch auf den Artikel zurücklinkt)
      2 3 Melden
    • 3fuss 04.02.2017 18:41
      Highlight @BKOH: Der Autor muss überhaupt nicht mitdiskutieren.
      Und früher gab es das sehr wohl. Nur fand es nicht online statt, sondern am Vereinshöck, am Stammtisch, am Arbeitsplatz, oder im Zugabteil mit Fremden, manchmal in Debattierklubs. Über Publikationen aller Art wurde schon immer diskutiert, wild und frei, anständig bis vulär, auf Stammtischniveau und auf Elfenbeinturmebene.
      Es ist ein natürliches Bedürfnis der Menschen sich auszutauschen über alles mögliche. Dass es nun online geschieht, ändert im Grunde genommen nichts.
      7 3 Melden
    • teufelchen7 04.02.2017 20:05
      Highlight oh doch 3fuss! am stammtisch sagst du deine meinung den anderen ins gesicht. in einem kommentar bist du anonym und die hemmschwelle für beschimpfungen unter der gütellinie ist deutlich tiefer...
      6 3 Melden
    • 3fuss 04.02.2017 21:36
      Highlight @teufelchen7: Du warst noch nie am Stammtisch.
      7 3 Melden
  • Herbert Anneler 04.02.2017 16:05
    Highlight Schade. Die NZZ hat m.E. selber gehässige Kommentare provozierr: . 1. bettet sie Beiträge journalistisch nicht immer optimal ein. 2. ist die bekannt dafür, dass sie selber Sachberichterstattung und Meinung nicht immer sauber trennt. 3. oft genug kann sich die NZZ selber nicht der Häme enthalten. "Gutmensch" ist bei der NZZ ein gängiges Schimpfwort, und wer nicht neoliberal tickt, sieht sich rasch in die Deppen-Ecke gestellt: Die NZZ wirkt oft herablassend. Zudem: Sie könnte ja ein rigoroses Selektionsregime einführen. Wenn Haters ausgesiebt werden, verleidet es ihnen mit der Zeit.
    34 36 Melden
    • 3fuss 04.02.2017 18:44
      Highlight Du beschreibst akkurat wie die NZZ tickt.

      Ich glaube, ihre herablassende Art verrät ihr eher arrogantes Sendungsbewusstsein, welches natürlich empfindlich gekränkt wird durch dissidente Argumente, zu allem Übel direkt unter dem Artikel in der Kommentarspalte erscheinend. Ei, ei, ei, ...
      8 11 Melden
    • R&B 04.02.2017 19:22
      Highlight Da kann ich nur beipflichten. Ich habe kurz nach Fukushima einen Artikel in der NZZ über die SP und Fukushima gelesen. Der Autor hat geschrieben, dass die SP auf den Fukushima-Zug aufgesprungen sei, auch mitmischen wolle und erst seit neuem die Abschaltung aller AKWs fordert. Eine hämische Behauptung, denn die SP hat diese Forderung schon seit Jahren in ihrem Programm.
      War dann der letzte NZZ-Artikel, den ich gelesen habe. NZZ hat an sachlicher Seriosität verloren.
      7 5 Melden
  • MacB 04.02.2017 16:01
    Highlight Ich empfinde es da nicht so schlimm wie hier beschrieben. Ich stelle aber fest, dass Kommentarschreiber oft anderer Meinung als die NZZ sind und sie das auch spüren lassen, z. Bsp. bei der USR III - DIskussion, als so mancher PRO-"Kommentar" eines Autoren in der Diskussion zerpflückt wurde.

    Ich denke, die NZZ will da die Meinungen eindämmen, schade!
    44 36 Melden
    • Stachanowist 04.02.2017 16:18
      Highlight Ist die NZZ wirklich pro USR III? Ich habe die Berichterstattung als eher unentschieden mit Tendenz zum Kontra empfunden.
      31 5 Melden
    • Wandtafel 04.02.2017 16:26
      Highlight Sad! Hahahah 😂
      6 9 Melden
  • meine senf 04.02.2017 15:55
    Highlight Meiner Meinung nach ist weniger die Anonymität das Problem als die Kurzlebigkeit des Formats.

    Wer will schon eine diff. Disk. eröffnen, wenn der Artikel in 2h kaum mehr beachtet wird. Nach dem Motto "täglich grüsst das Murmeltier" hat man bei jedem neuen Artikel zum selben Thema 100 "Reflex-"Kommentare, deren Inhalt man schon nach dem 1. Satz voraussehen kann und vielleicht 2 wirklich interessante Kommentare.

    Da bleiben halt nur noch die Schreihälse übrig, den anderen ist das zu blöd.

    Eine Lösung wüsste ich schon, aber dafür reichen die verfügbaren Zeichen nicht. Das ist ein weiteres Proble
    57 1 Melden
    • meine senf 04.02.2017 16:11
      Highlight Die Lösung wäre vielleicht, dass man bei einem neuen Artikel zum selben Thema nicht einen neuen Kommentarbereich eröffnet, sondern den Kommentarbereich des älteren Artikels weiterführt.
      So würde es eher Foren-mässig werden und es wären langlebigere und damit auch differenziertere Diskussionen möglich, während die eher allgemeinen Schlagwort-Beiträge nicht jedesmal wiederholt würden.
      22 2 Melden
    • Adrian Aulbach 04.02.2017 17:57
      Highlight Bei 20min wird das offenbar teilweise so gemacht. Die Kehrseite davon ist jedoch, dass sich nicht alle auf den gleichen Artikel beziehen, und dies teilweise gar nicht merken (weil nicht angegeben ist, dass auch Kommentare eines anderen Artikels angezeigt werden). Dies führt dann teilweise zu Anfeindungen ob der Verfasser des Kommentars den Text nicht verstanden habe, obwohl sich dieser auf einen anderen Text bezieht.
      Es müsste also wenigstens bei jedem Kommentar angegeben sein, auf welchen Artikel er sich konkret bezieht.
      12 1 Melden
  • Rendel 04.02.2017 15:47
    Highlight Ich verstehe diesen Entscheid. Hass ist immer destruktiv. Wut kann man konstruktiv nutzen, aber nicht in einer Kommentarspalte, sondern indem man die Energie der Wut nutzt, um etwas für sich selber positiv zu verändern.

    Diskussionen bringen nur etwas, wenn alle die Fähigkeit des Zuhörens besitzen und bereit sind aufeinander einzugehen, also wenn ein Dialog entsteht. Das ist meistens nicht der Fall.
    30 8 Melden
  • Sauraus 04.02.2017 15:40
    Highlight Ich sehe das Problem nicht ihr Hurensöhne. Ich hoffe die NZZ Redaktoren werden ausgeschafft diese Gutmenschen.


    Hinweis:
    Dieser Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten.
    69 22 Melden
    • oliphox 04.02.2017 16:08
      Highlight Selten so gelacht. Oliver Fuchs von der NZZ
      33 13 Melden
    • Zerpheros 04.02.2017 20:41
      Highlight Sie haben das hier vergessen:
      !!!!!1!!!!!111!!!!!elf!
      3 2 Melden
    • Sauraus 05.02.2017 21:52
      Highlight Herr Fuchs
      Darf ich sie darauf Hinweisen, dass Sie 1 n❄er Username am haven sind vong Language her.
      Shisch
      3 1 Melden
  • Steimolo 04.02.2017 15:33
    Highlight Ich denke das leser noch mehr zu alternativen medien abwandern. Dort kann noch frei kommentiert werden. Unter dem strich schaden sie sich selbst. So what..
    29 16 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 04.02.2017 15:28
    Highlight Schade finde ich es nur dass Watson nicht diejenigen User mehr belohnt welche keine "schlechten" Kommentare schreiben (z.B. mit einer speziellen Darstellung beim Usernamen, automatisches Freischalten).

    Auch ein Einstellen von Community-Moderatoren die der Redaktion helfen und im Austausch mit ihnen stehen fände ich eine gute Idee.
    34 16 Melden
    • Chefin 04.02.2017 16:08
      Highlight Das kostet alles Geld. Keine Chance.
      16 5 Melden
    • TanookiStormtrooper 04.02.2017 16:26
      Highlight Mithelfen kann ja eigentlich jeder, dazu hat es hier einen "Melden"-Button unten rechts. Nutze ich zwar praktisch nie, denn im allgemeinen geht es hier recht zivilisiert zu und her.
      20 4 Melden
  • Sillum 04.02.2017 15:27
    Highlight Lieber gar keine Kommentare als, eine derartige Zensur wie bei Watson, welche nur ausschliesslich Meinungen zulässt, die der linkspopulistischen Redaktion genehm sind. Die Watson Kommentare sind ein einheitlicher Mainstream-Brei der extremen Linken.
    25 115 Melden
    • Chefin 04.02.2017 16:13
      Highlight Es gibt Leute, die Watson nicht mehr lesen, weil zu viele Kommentatoren alternative Fakten posten. Also zum Beispiel wie dein Kommentar. Linksextremer Mainstream-Brei? Gestatte, dass ich lache.
      63 19 Melden
    • glüngi 04.02.2017 16:15
      Highlight ok
      8 2 Melden
    • tinu32 04.02.2017 16:18
      Highlight Meine Kommentare werden stets aufgeschaltet. Wusste gar nicht, dass ich heutzutage schon als linksextrem gelte...
      34 8 Melden
    • Barracuda 04.02.2017 16:47
      Highlight @tinu32
      Wenn du nicht strammer SVPler bist oder es gern etwas differenzierter magst, dann gehörst du automatisch zu der Kategorie "linksextrem" ;-) Ach ja, und Populist bist du neuerdings auch aus Sicht von solchen Gestalten, die sich ihre schwarz/weisse Welt so zurechtbiegen, wie es ihne gefällt.
      30 7 Melden
    • Fabio74 04.02.2017 17:12
      Highlight Darum werden ja deine sinnfreien und faktenfreien Kommentare aufgeschaltet.
      Denk mal nach bevor du schreibst
      22 5 Melden
    • Alnothur 04.02.2017 17:35
      Highlight Kommentare von mir, in denen ich Aussagen der Artikel widerlegt oder hinterfragt habe (in einem anständigen und konstruktiven Ton!) wurden auch regelmässig zuerst scheinbar freigegeben, sind dann aber inklusive Antworten darauf nicht mehr auffindbar.
      6 8 Melden
    • 's all good, man! 04.02.2017 17:43
      Highlight Es ist eigentlich schon fast wieder lustig, derart verdreht ist diese Wahrnehmung.
      11 7 Melden
    • The Host 04.02.2017 23:01
      Highlight Meiner Erfahrung nach werden vor allem Watson kritische Kommentare zensuriert.
      1 6 Melden
    • Zerpheros 05.02.2017 10:07
      Highlight Ich habe watson angerantet, als es um Köppels Frisur und Sommarugas Beziehungsstatus ging. Zwischen Glückspost und Verschwörungsglosse fand ich das. Ich meine mich auch zu erinnern, dass ich auch auf Herrn Voigts Abgang verwiesen habe. Mein Rant. wiewohl nicht nett, wurde anstandslos aufgeschaltet. Wenn Ihre Kommentare nicht aufgeschaltet werden, @Sillum, liegt es möglicherweise daran, dass Sie sich jenseits des Sagbaren bewegen.
      3 2 Melden
  • Pokus 04.02.2017 15:26
    Highlight Weshalb sollen Kommentare immer ernst und konstruktiv sein?
    Kommentieren ist doch wie im Kindergartenalter beim Verkäuferlis spielen. Man tut nur als ob.
    Wenn man etwas bewirken will, schreibt man keinen Kommentar.

    Also weshalb diese gespielte Seriösität? Mir leuchtet das nicht ein. Es ist ein Zeitvertreib, ein Hobby, manchmal ein Spiel oder Jux. Und hat jemand auch mal was schlaues zu schreiben, kann man ja den Kommentar hervorheben (automatisch über Upvotes, Redaktionell) oder in den Artikel übernehmen wie hier oft ges(ch)ehen.

    Problematisch finde ich nur, wenn alle gleicher Meinung sind.
    27 5 Melden
    • Binnennomade 04.02.2017 16:17
      Highlight Die Diskussion als Austausch von Argumenten und Meinungen erachte ich als eminent wichtig für unsere Demokratie, speziell wenn sie zwischen Leuten mit verschiedenen Einstellungen stattfindet. Dies ist bei einer Kommentarspalte viel eher gegeben als an einem Stammtisch, unter Bekannten oder in der Familie. Ich bin jedenfalls immer wieder froh um Denkanstösse in Watson-Kommentarspalten, auch von andersgesinnten Usern.
      22 0 Melden
    • atomschlaf 04.02.2017 18:54
      Highlight @Pokus: Das ist übrigens ein weiterer Punkt, den ich an watson so schätze: Hier kann man auch bei seriösen Themen zwischendurch einen witzigen, bzw. nicht ganz so ernst gemeinten Kommentar bringen und das wird in der Regel publiziert.
      Bei anderen Schweizer Medien: Keine Chance!
      10 0 Melden
  • Süffu 04.02.2017 15:04
    Highlight Wenn man nun anstatt die Kommentarspalte abzuschalten eine Kommentarspalte ohne die Anonymität machen würde? Also nur angemeldete, welche sich mit Ausweis verifiziert haben. Würde mich sehr interessieren was passieren würde - ich denke der Ton würde sich schnell normalisieren.
    101 16 Melden
    • suchwow 04.02.2017 15:27
      Highlight Ob sich da Leute anmelden würden? Würde das z.B. watson machen, dann würde ich mich bestimmt nicht anmelden.
      Ich hinterlege doch nicht meine ID-Daten wo es unnötig ist...
      29 3 Melden
    • blobb 04.02.2017 15:29
      Highlight Trolltrace now! Wo bleiben die Dänen wenn man sie braucht? #Southpark
      10 4 Melden
    • Jag517 04.02.2017 15:33
      Highlight Auf srf.ch dürfen auch nur noch registrierte Nutzer (ohne Ausweis) kommentieren. In meinen Augen wurden die Diskussionen inhaltlich besser, allerdings sehe ich ja nicht hinter die Kulissen - sprich was nicht publiziert wird. Aber es ist ein Schritt zurück zur normalen Diskussionskultur.
      11 1 Melden
    • Martin1961 04.02.2017 15:38
      Highlight mit einem konsequent durchgezogenen Vermummungs- und Anonymitätsverbot würden wir viel mehr Probleme lösen als wir neue produzieren würden
      7 16 Melden
    • seventhinkingsteps 04.02.2017 15:43
      Highlight Nein. Wenn du das glaubst, bist du nicht auf Facebook vermute ich. Dort posten User mit vollem Namen, Kinder-, Büsi- und Ferienfotos plus Angaben über Arbeitgeber und Wohnort Hetzkommentare. Da kann nicht mehr von Anonymität zu reden sein. Die Hemmschwelle ist trotzdem weg
      34 4 Melden
    • indubioproreto 04.02.2017 15:52
      Highlight Glaube ich nicht - siehe Facebook.
      13 0 Melden
    • Datsyuk * 04.02.2017 15:53
      Highlight Das ist der Punkt!
      8 0 Melden
    • MacB 04.02.2017 15:59
      Highlight Bei der NZZ kann man meines Wissens nur als Abonnement Beiträge schalten. Mein Name wird da auch automatisch angezeigt. Hat leider wenig gebracht. Aber sooo schlimm ist es jetzt da auch nicht in den Kommentarspalten find ich.

      11 1 Melden
    • Peter Keller (2) 04.02.2017 16:04
      Highlight Ich wäre sofort dabei. Allerdings bräuchte es bei mir noch eine Zusatzinformation da mein Alwerweltsnamen ziemlich häufig ist :-)
      5 1 Melden
    • burgi.ch 04.02.2017 16:21
      Highlight Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass Klarnamenpflicht nichts nützt (z.B. https://netzpolitik.org/2016/studie-findet-heraus-anonyme-nutzer-kommentieren-weniger-aggressiv/).
      Ich kann mir vorstellen, dass sich Ausweispflicht vor allem dadurch zeigt, dass deutlich weniger Leute überhaupt kommentieren würden.
      15 0 Melden
    • atomschlaf 04.02.2017 19:25
      Highlight @MacB: Wenn man bei disqus.com registriert ist, kann man bei der NZZ Kommentare verfassen. Ein Abo ist nicht notwendig.
      8 0 Melden
    • Zerpheros 04.02.2017 20:51
      Highlight Ich würde die Ausweispflicht ablehnen, und zwar deswegen, weil ich die Anonymität super finde: 1. Man wird nicht gleich aufs Geschlecht, Alter oder die politische Zugehörigkeit festgenagelt, wenn man mit anderen Menschen online diskutiert. 2. Diskussionen bleiben offener. Voraussetzung ist allerdings ein transparenter Verhaltenskodex, an dem man die eigenen Kommentare messen lassen müsste. Das würde auch über eine Moderation, wie sie beispielsweise Die Zeit implementiert hat, funktionieren. Und wer am Ende des Jahres am meisten getrollt hat, kriegt einen goldenen Hering von der Redaktion.
      2 0 Melden
    • MacB 04.02.2017 21:13
      Highlight Ah ok danke
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 14:59
    Highlight Schade, dass sich die NZZ zu diesem Schritt gezwungen sieht. Gelenkte Diskussionen kommen nicht gut an beim Publikum. Es wäre ein Leichtes, sich an SpOn ein Beispiel zu nehmen oder an der "Welt". Hasskommentare werden gelöscht oder gar nicht aufgeschaltet.
    Ausserdem: Was watson hier publiziert stammt von der sda, ist nicht auf watsons Mist gewachsen. Nur mal so nebenbei bemerkt an all diejenigen, die watson meinen für die Publikation danken zu müssen.
    31 32 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.02.2017 15:41
      Highlight Ich erwarte aber von watson schon, dass sie wenigstens alle die Datenspuren, die meine Klicks und Herzchen hinterlassen, einsammeln und auswerten, und dass mir die watson-Algorithmen dann nur Artikel aus dem sda-Stream filtern, die mich ansprechen, und vorallem alles rausfiltern, was mich irgendwie schlecht fühlen lassen könnte.

      In diesem Sinne: Danke watson für die rosa Filterbubble! <3
      11 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 14:49
    Highlight Ich finde die NZZ hat recht.

    Früher waren in der NZZ-Kommentarspalte ziemlich interessante Argumente oder Einwendungen zu lesen. Oft von Fachleuten.

    Inzwischen liest man oft nur noch Anhäufungen von whataboutism und Untergangsprohezeihungen... Nicht besser als bei 20min etc.

    Alternativ könnte man eine strikte/kritische Kommentarredaktion wie bei zeit.de überdenken (dort heisst es dann: "Entfernt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich und differenziert. Die Redaktion"), aber das ist sicher aufwändig für die Moderatoren.

    64 20 Melden
    • oliphox 04.02.2017 15:01
      Highlight Ist es. ;)
      12 15 Melden
    • Zerpheros 04.02.2017 21:04
      Highlight Schade.
      1 0 Melden
  • Wandtafel 04.02.2017 14:45
    Highlight Was Anonymität mit sich bringt sieht man schön bei 4chan. Ausser einer starken Moderation mit Banhammer gibt es kein anderes Mittel gegen Shitposting.
    38 7 Melden
  • Spooky 04.02.2017 14:41
    Highlight Doof. Ich habe keine Probleme mit Haters, solange sie virtuell bleiben.
    16 60 Melden
    • blobb 04.02.2017 15:10
      Highlight Logisch, du bist doch selbt ein Hater. Nicht böse gemeint, nur objektiv gesehen. Du würdest dich eher als energiegeladen bezeichnen, ich weiss. Aber damit alle wissen, wovon ich spreche, bleibts bei Hater.
      59 18 Melden
    • Spooky 04.02.2017 15:20
      Highlight @blobb
      Ich habe den zweiten Blitz für deinen Kommentar nicht geblitzt, imfall.
      6 25 Melden
    • Spooky 04.02.2017 15:23
      Highlight "Nicht böse gemeint"

      Solange du mir...wähh...Hilfe....!!!!.....REGA....bitte bitte....nicht körperlich auf die Pelle rückst, kannst du kommentieren was du willst, übrigens.
      8 39 Melden
    • Charlie Brown 04.02.2017 18:58
      Highlight @blobb: Nicht Hater. Verbreiter von alternativen Ansichten. ;-)
      3 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 14:36
    Highlight Das ist nicht mehr interessant, wenn man nur die Themen diskutieren kann, welche der Zeitung passen - da kann ich darauf verzichten.
    33 22 Melden
  • dommen 04.02.2017 14:33
    Highlight Auf 20min ist es am schlimmsten.
    67 13 Melden
    • Raembe 04.02.2017 15:44
      Highlight Stimmt aber auf Watson ists in den letzten Jahren schlimmer geworden.
      15 9 Melden
    • atomschlaf 04.02.2017 19:01
      Highlight @dommen: Auf 20min schreibe ich eigentlich nie mehr.
      Diskussionen sind nahezu unmöglich und die Zensurpolitik ist nicht ansatzweise nachvollziehbar.
      Einerseits werden primitivste Dummbrüll-Kommentare freigeschaltet und andererseits habe ich es oft erlebt, dass anständige und konstruktive Beiträge nicht freigeschaltet wurden.
      9 0 Melden
    • atomschlaf 04.02.2017 19:03
      Highlight @Raembe: Ich kenne Watson seit ca. 1.5 Jahren und ich finde, dass hier meist sehr gut und auf vernünftigem Niveau diskutiert werden kann.
      9 0 Melden
    • Raembe 04.02.2017 20:12
      Highlight @atomschlaf: Ich seit bald 3 Jahren. Ich stimme Dir grundsätzlich zu. Mit den Jahren hab ich also ein wenig übertrieben, Monate triftts besser. Ich stelle leider immer mehr fest das einige Kommentare von Hass erfüllt sind. Oft werden sogar seriöse Fakten ignoriert, hauptsache man kann hassen. Es sind nur einige User aber die waren früher noch nicht da, oder einfach still.
      7 1 Melden
  • Sapere Aude 04.02.2017 14:32
    Highlight Ich kann den Schritt irgendwie verstehen. Wenn teilweise schon freigeschaltete Kommentare die Schmerzgrenze überschreiten, will ich gar nicht wissen was sonst noch alles geschrieben wird. Da wünsch ich mir hier weiterhin ein konstruktives Diskussionsklima (die Paar Quotentrolle vertragen wir auch noch) und weiterhin spannende und erleuchtende Gespräche. Da kann sich die Redaktion und Community gerne einmal auf die Schultern klopfen =) .
    52 6 Melden
    • Sillum 04.02.2017 15:29
      Highlight Ja genau, es ist sehr einfach: Andersdenkende sind Quotentrolle, immerhin noch moderat formuliert. Macht es aber gar nicht besser. Imfall!!
      3 36 Melden
    • Maria B. 04.02.2017 15:32
      Highlight Sehe ich genauso, Sapere Aude.

      Einerseits ist der Schritt verständlich, aber eben: es ist ein Schritt für die NZZ, während hier eigentlich meist recht angeregt diskutiert wird, was man als durchaus bereichernd und unterhaltsam empfinden kann.

      Demnach das kleinere Übel, die Teilnahme bei WATSON an klare Regeln zu knüpfen und diese gegebenenfalls auch umzusetzen und explizit beleidigende oder grotesk hasserfüllte zu canceln.

      Ich finde aus eigener Sicht, dass WATSON das bis jetzt mehrheitlich gut auf die Reihe kriegt, wofür Redaktion und Herausgeber ein ehrliches Kompliment zu machen ist.

      21 1 Melden
    • Sapere Aude 04.02.2017 16:46
      Highlight @ Sillum, nicht meine Baustelle, wenn du dich persönlich angesprochen fühlst ;-) ich glaube ich habe hinreichend bewiesen, dass ich kontroverse aber konstruktive Kommentare und Meinungen, die eine andere Perspektive vertreten als meine Sichtweise, respektiere und achte. Dass schliesst dich mit wenigen Ausnahmen mit ein, imfall! Entsprechend ist deine Pöpelei nicht wirklich angebracht und wenn überhaupt entlarvt sie dich selbst.
      25 0 Melden
    • Charlie Brown 04.02.2017 19:01
      Highlight @Sillum: Jetzt mal ernsthaft, du verfolgst das ganze hier ja auch. Als was würdest du zum Beispiel einen Stipps bezeichnen? Jemand, der eine vom "mainstream" abweichende Meinung konstruktiv kundtut?
      8 1 Melden
  • senfmayo 04.02.2017 14:28
    Highlight Wenn die Anonymität das Problem ist, könnte man ja auch einfach diese aufheben. Beispielsweise durch Angabe einer Abonnentennummer bei der Registrierung.
    43 18 Melden
    • gesetzesbecher 04.02.2017 15:08
      Highlight Eine Studie der Uni Zürich hat gezeigt, dass Hasskommentatore häufig unter vollem Namen agieren und die Anonymität gar nicht das Problem ist: http://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/2016/Hasskommentatoren-verzichten-auf-Anonymit%C3%A4t.html
      28 0 Melden
    • lily.mcbean 04.02.2017 16:57
      Highlight Ich vermute auch eher das die Leute sich mehr trauen zu sagen wenn sie es ins Handy/PC tippen können als wenn sie es den betreffenden Personen ins Gesicht sagen müssten. Bei Aufnahmen von TV Sendern die solchen Kommentatoren mit ihren hetzerischen Posts konfrontierten haben sie jeweils kaum einen zusammenhängenden Satz rausgekriegt.
      7 0 Melden
    • Alnothur 04.02.2017 17:37
      Highlight Bei der NZZ besteht zum Kommentieren eine Registrationspflicht.
      3 0 Melden
  • Majoras Maske 04.02.2017 14:28
    Highlight Ich finde dass einerseits schade, weil gerade Kommentare mit zusätzlichen Informationen und einer vielleicht anderen Sicht oder Einordnung der Dinge einen Artikel durchaus bereichern kann. Es gibt dann für die Leser vermutlich keine Möglichkeit mehr der Mitwirkung, abgesehen von diesen drei moderierten Diskussionen und das ist ein Verlust.

    Aber andererseits ist der Schritt auch mutig und könnte der Etablierung einer neuen Gesrächskultur dienen. Hasskommentare, wirres Zeug und wildes Rumgeschreie hat die NZZ wirklich nicht nötig und es ist begrüssenswert, dass die NZZ etwas Aktives versucht.
    58 8 Melden
    • atomschlaf 04.02.2017 19:16
      Highlight @MM: "Hasskommentare, wirres Zeug und wildes Rumgeschreie" kann man konsequent nicht freischalten, dann verleidet das den Urheberinnen und Urhebern ganz schnell.

      Ich vermute bei der NZZ vielmehr ein kulturelles Problem. Ich habe den Eindruck, dass man dort gerne den Lesern vom hohen Ross herab erklärt, was Sache ist, bzw. sein soll. Da ist es natürlich eher irritierend, wenn die Leser auf gleicher Ebene widersprüchliche Meinungen und Fakten entgegnen können.
      5 3 Melden
  • Schreiberling 04.02.2017 14:28
    Highlight Da die Redaktion für das veröffentlichen von hasserfüllten Kommentaren rechtlich belangt werden kann, verstehe ich diesen Schritt durchaus.
    43 17 Melden
  • SJ_California 04.02.2017 14:28
    Highlight @Watson: ein Bericht über das Handling von Kommentaren (aus eurer Sicht) wäre noch ganz interessant. Z.B. wie hoch der Aufwand ist, wieviele Kommentare ihr gar nicht aufschaltet, wie die Watson-Community demografisch aufgebaut ist (mag mich zwar nicht erinnern ob bei der Registrierung eine Datenabfrage stattfand...)
    87 3 Melden
  • Nausicaä 04.02.2017 14:28
    Highlight Man muss sich schon fragen:

    Welchen Zweck soll eine Kommentarspalte haben?

    Welche Auswirkungen hat es, wenn unreflektierte Ressentiments oder Aggressionen in Posts aufgeschaltet werden? Da gibt es nicht nur einen, der spricht, es gibt noch einen, der das Gesagte für zulässig erklärt. Und was macht es mit den SchreiberInnen und den LeserInnen, wie beeinflusst es sie? Sprache ist Macht.



    24 12 Melden
  • koks 04.02.2017 14:17
    Highlight scheint mir eher eine verringerung des angebots zu sein, mit einem fadenscheinigen argument. bei der nzz mussten die kommentare seit jeher freigeschaltet werden, beleidigende dinge wurden nicht freigeschaltet. wahrscheinlich will die zeitung einfach diese personalstellen einsparen.
    die nzz ist eh keine kommentar-plattform, traditionell funktionert diese zeitung (die noch immer nur von fdp-mitgliedern besitzt werden darf) top down.
    34 38 Melden
    • oliphox 04.02.2017 14:31
      Highlight Das kann ich entkräften. Wir bauen die Communityredaktion für das neue Konzept um 100 Stellenprozent aus. Liebe Grüsse, Oliver Fuchs von der NZZ
      54 5 Melden
    • SomeoneElse 04.02.2017 15:26
      Highlight Eine Zeitung wie die NZZ muss auch nicht jedem, der mal einen Artikel liest, eine Plattform bieten. Das neue Format reicht vollständig. Man kauft die NZZ weil man die Sicht der NZZ-Schreiberlingen zu gewissen Themen lesen will und nicht weil sie das Schreiben, was die Mehrheit der Leute denkt. Das geht in der heutigen Zeit von "Lügenpresse", FakeNews und Alternative Facts etwas unter. Die demokratischen Ansprüche einer Zeitung liegen nicht in einer Abbildung der Mehrheitsmeinung, sondern darin einen differenzierten, aber auch nicht komplett neutralen Standpunkt in einer Diskussion einzunehmen.
      16 1 Melden
    • Binnennomade 04.02.2017 16:24
      Highlight Sehr treffend formuliert, SomeoneElse!
      4 1 Melden
  • Scaros_2 04.02.2017 14:17
    Highlight 20min.ch sollte sich das auch überlegen. Die ganzen hochgewerteten Kommentare zeugen auch nicht sonderlich von vernetztdem Denkvermögen sowie Intelligenz.
    66 19 Melden
    • slashinvestor 04.02.2017 14:35
      Highlight Wenn ich zynisch sein darf... Ihren erste wort sollte doch alles beantworten? Ja ja schlechter Witz :)
      5 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 14:35
      Highlight 20min hat bereits bei Themen welche zu hasskomentaren führen könnten due Funktion Deaktiviert. Ich glaub sie Wissen das die Mehrheit ihrer Leser Alternativ Intelligent sind ;)
      42 5 Melden
    • Fabio Kunger 04.02.2017 14:42
      Highlight 20min verdient viel Geld mit likes und comments. Jeder Klick steigert Werbeeinnahmen. Diese Kommentarkultur auf 20min ist meiner Meinung nach gewollt
      21 2 Melden
    • The Destiny 04.02.2017 14:57
      Highlight Bei 20min wird jetzt schon per zufallsverfahren die Kommentare freigeschaltet. Egal was man schreibt, den eigenen Kommentar veröffentlicht zu sehen ist selten.
      12 1 Melden
    • guby 04.02.2017 15:46
      Highlight @Destiny: Vielleicht sind deine Kommentare einfach zu komplex für 20min? ;)
      9 1 Melden
  • Fanta20 04.02.2017 14:15
    Highlight Der Entscheid ist bedauerlich, aber nachvollziehbar. Die Kommentarkultur bei gewissen Themen ist oft wirklich unter aller Sau; und zwar quer durch alle Medientitel. Ich beobachte zudem oft, dass Kommentare zwar vielfach nicht direkt beleidigend sind, dafür aber von Arroganz, Belehrung und Besserwisserei nur so strotzen. Dies notabene zu komplexen Sachverhalten, deren Kern von den betreffenden Autoren wahrscheinlich kaum hinreichend erfasst werden kann. Ich frage mich manchmal schon, ob die Gesellschaft reif für diese Form des Diskurses ist.
    26 12 Melden
    • Bobo B. 04.02.2017 16:02
      Highlight ...sagt er und wirft anderen Arroganz und Besserwisserei vor...
      7 2 Melden
    • Fanta20 04.02.2017 23:43
      Highlight Bobo B.: Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, dass die von mir genannten Verhaltensweisen m. E. eine schlechte Diskussionskultur fördern und weit verbreitet sind. Schauen Sie sich mal in Online-Foren um und zählen Sie die Kommentare, welche unsachlich, belehrend, pauschalisierend, rechthaberisch, nichtssagend oder themenfremd sind.
      0 1 Melden
  • Fabio Kunger 04.02.2017 14:09
    Highlight Youtube zensiert gar nichts, nur Sachen die gemeldet werden. Wenn man dort liest wieviel mal Hu***sohn und dergleichen Wörter fallen, verstehe ich den Entscheid.
    40 19 Melden
    • Ruffy Uzumaki 04.02.2017 14:24
      Highlight Ja, aber da hat das Volk und der Artist die Macht den Kommentar zu sperren/löschen. Lasst uns diese Freiheit! Das reguliert sich schon von selbst und ganz gabz viele gute Diskussionen und Anregungen werden jetzt vermieden :(
      Das schadet dem Geist des Menschen in meinen Augen...
      115 8 Melden
    • John M 04.02.2017 14:57
      Highlight Youtube und hat täglich mehr Kommentare als die gesamte Schweizer Medienlandschaft in einem Jahr. Um die alle Moderieren zu können bräuchte es eine Armada von Moderatoren. Der Vergleich hinkt.
      7 39 Melden
    • Ruffy Uzumaki 04.02.2017 15:10
      Highlight Die moderatoren sind ja die Leser und Benutzer wie du und ich ;)
      30 0 Melden
  • tipsi 04.02.2017 14:05
    Highlight Da muss man Watson wieder mal ausdrücklich loben.
    Ihr habt eine tolle Comunity aufgebaut, es gibt in den Kommentaren interessante Gedanken und anständige Diskussionen. Es ist nicht ganz anonym dank Usernamen und Profilbil, wenn sich jemand nicht an die Netiquette hält wird von den fleissigen Kommentatoren darauf hingewiesen, danke für eure Beharrlichkeit. Das Aufschalten von Kommentaren ist sicher ein grosser Zeitaufwand, doch Ihr zeigt, dass es sich lohnt. Nicht zuletzt die Kommentarspalte macht euch so lesenswert!
    133 8 Melden
    • Midnight 04.02.2017 14:30
      Highlight Manchmal lerne ich durch die Kommentare mehr, als durch die Artikel. Ich hoffe, das bleibt so. Vielen Dank dafür an die Community 😄✌️
      37 0 Melden
    • Sillum 04.02.2017 15:31
      Highlight Ja das ist toll: Watson hat ja auch 97% linksextreme Populisten als Leser.
      5 29 Melden
    • Binnennomade 04.02.2017 16:29
      Highlight Absolut einverstanden, ich würde ohne die Diskussionen nicht annähernd so viele Artikel auf Watson lesen. Danke Watson!

      Und ab und zu ein Kommentar von Sillum dazwischen sorgt ja auch für Erheiterung.. ;)
      17 0 Melden
    • Zerpheros 04.02.2017 20:59
      Highlight In diesem Sinne: Danke, Sillum.
      Dein linksextremer Populistenleser.
      1 1 Melden
  • SolidSnake 04.02.2017 14:04
    Highlight Diese Online-Debatten mit den Redaktoren klingen spannend. Mal schauen wie es wird.
    34 15 Melden
  • Madison Pierce 04.02.2017 14:02
    Highlight Wer die Leserkommentare bei der NZZ in letzter Zeit gelesen hat, kann diesen Schritt nachvollziehen.

    Ich sehe auch eine Chance darin: lieber drei gute, geführte Diskussionen täglich als unter jeder SDA-Meldung dutzende "die Flüchtlinge sind schuld"-Kommentare.

    Wenn sich die Redaktoren dann auch aktiv an der Diskussion beteiligen, kann es für alle Seiten bereichernd sein.

    Es kommt halt auf das Medium an: für den "Blick" ist ein offener Kommentarbereich voller Wutbürger sicher richtig und niveaugerecht, für die NZZ aber nicht.
    97 24 Melden
    • koks 04.02.2017 14:20
      Highlight ist jetzt halt die frage, was niveaugerecht bedeutet. für viele menschen ist einwanderung ein wichtiges thema, das sie nicht einfach merkel und leuthard überlassen wollen. wer das nicht akzeptieren kann, wird eher früher oder später auf die welt kommen. schweigen und unterdrückung ist ja wohl kein lösung.
      22 31 Melden
    • Gurgelhals 04.02.2017 14:21
      Highlight Die NZZ ist ein eigenartiger Fall, weil dort die Leserkommentare meiner Erinnerung nach noch vor wenigen Jahren grösstenteils sehr differenziert und sachlich ausfielen, sprich: in etwa dem Niveau und der Ausrichtung der Zeitung selbst entsprachen. Vor allem im Kontrast zu den Tagi-Kommentaren war das sehr deutlich.

      In letzter Zeit wucherte es dort aber praktisch nur noch von Getrolle, Gehässigkeiten, sowie diversem Verschwörungs- und Lügenpressenbullshit. Ich frage mich, wie sich das so eklatant ändern konnte und ob die NZZ Redaktion diesbezüglich auch mal genauere Recherchen angestellt hat.
      44 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 15:30
      Highlight Herrlibergtroll ftw
      0 1 Melden
    • Lichtblau 05.02.2017 11:03
      Highlight @Gurgelhals: Wenn das Niveau bei den Kommentaren in letzter Zeit wirklich so frappant gesunken ist, kann ich die NZZ schon verstehen. Man ist ja kein Feld-Wald-Wiesenblatt. Prollige Polterer sind dem Renommée abträglich.
      0 0 Melden
  • oliphox 04.02.2017 13:58
    Highlight Hallo allerseits. Zunächst an die Redaktion: Danke für den Artikel - und dass Ihr in die Kommentarspalte dazu geschaut habt. «Kapituliert» finde ich falsch, weil wir stattdessen nun etwas anderes versuchen. An die Leser: ich bleibe nur kurz, weil bei uns extrem viele Reaktionen eingehen. Aber ich möchte Euch wirklich die Kommentarspalte zu unserer Ankündigung empfehlen - die verschiedenen Meinungen dazu lohnen sich. Gruss, Oliver Fuchs von der NZZ
    100 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 14:41
      Highlight Sie bestimmen welche Artikel kommentiert werden können, dies hat nichts mit Meinungsfreiheit mehr zu tun - darauf kann ich verzichten!
      10 34 Melden
    • Dogbone 04.02.2017 14:43
      Highlight Dass dieses Problem ausgerechnet bei der NZZ entstanden ist, ist schon erstaunlich. Ihr seid ja nicht Boulevard und werdet also nicht drum herum kommen, die Beiträge aufwändig zu moderieren und euch aktiv in diesen Diskussionsthreads zu beteiligen. Nur so wird eine lebendige und starke Community unterhalten, welche sich zum grossen Teil auch selber reguliert. Ihr könnt das hier drin abschauen. Die geplante Einschränkung finde ich definitiv den falschen Weg.
      12 1 Melden
  • Michael L. 04.02.2017 13:57
    Highlight Warum soll das Ausdrücken von Hass oder Wut in den Kommentarspalten keinen Platz haben? Offenbar sind es Verweise auf reelle Befindlichkeiten und somit ein Stück weit auch ein Indikator für die Gesinnung der Gesellschaft.

    Ich persönlich habe mir angewöhnt solche Äusserungen nicht übersteigert zu gewichten und meistens gehe ich auch nicht darauf ein.

    Aber zensieren halte ich für nicht richtig.
    (Einschränkung: Illegale Äusserungen)
    49 76 Melden
    • fabsli 04.02.2017 14:07
      Highlight Es geht ja nicht nur um Kommentare wie "Hoffentlich wird der Richter gefeuert." sondern auch um sinnfreie und zusammenhanglose Kommentare von Personen, die einfach Dampf ablassen wollen. Das braucht es definitiv nicht. Ich bin auch für freie Meinungsäusserung, aber Müll ist Müll. Und damit möchten sich auch nicht Redakteure beschäftigen.
      45 15 Melden
    • Michael L. 04.02.2017 14:24
      Highlight Müll ist Müll:

      „Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, sind genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“

      – David Dunning


      Wer ist Ihrer Meinung nach also kompetent genug entsprechenden Beiträgen das Prädikat "Müll" zuzuordnen?
      20 9 Melden
    • ThomasHiller 04.02.2017 14:30
      Highlight Hallo Michael L. Tatsächlich wäre es schön, wenn eine Einschränkung nicht notwendig wäre. Allerdings geben die Kommentarfunktionen Möglichkeiten, die füher - also vor dem Internet - nicht andeutungsweise bestanden.
      Keine Zeitung hat früher sämtliche Leserbriefe veröffentlich. Und wenn veröffentlich wurde, war das schon selektiv.
      Als alternative Möglichkeit gibt es beispielsweise die Speakers Corner in London. Aber dort herrscht nicht die Anonymität des Internets. Wer dort andere bepöbelt, gegen andere hetzt wird dort real gesehen.
      7 1 Melden
    • ThomasHiller 04.02.2017 14:34
      Highlight Die Anonymität des Internet läßt aber heute vielem Hass freien Lauf. Einem Hass, den die überwältigende Mehrheit in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht aus Scham nie äußern würden.
      Diese Schamgrenze, ist bei manchen im Internet jedoch hemmungslos gefallen. Gefallen deshalb, weil sie keinerlei Restriktionen und keine Strafen fürchten müssen.
      "Keine Strafen fürchten müssen" gehört jedoch nur zur freien Meinungsäußerung, nicht aber zum Beleidigen und auch nicht zur Rassenhetze und ähnlichen Verhetzungen.
      Deshalb finde ich die gewählte Alternatividee sehr gut. Andere sollten da folgen.
      8 4 Melden
    • Midnight 04.02.2017 14:37
      Highlight Die Kommentare sollten Diskussionen fördern, dabei aber sachlich und konstruktiv bleiben. Fürs "Dampf ablassen" gibt es andere Wege. Und User oder Journalisten gezielt verbal anzugreifen ist echt unterste Schublade! Kritik ist auf jeden Fall erlaubt und erwünscht. Auf eine destruktive Wortwahl kann aber wirklich verzichtet werden! Wir sind hier in der Schweiz und haben alle einmal gelernt, wie man anständig miteinander kommuniziert.
      10 0 Melden
    • fabsli 04.02.2017 14:52
      Highlight "Ich."

      - fabsli
      1 3 Melden
    • The Destiny 04.02.2017 15:02
      Highlight @Miachael L. möchtest du jetzt etwa die Wutbürger verteidigen weil sie ja nichts dafür können, dass sie nicht selbst erkennen was sie da rauslassen ?
      7 1 Melden
    • Michael L. 04.02.2017 15:33
      Highlight ThomasHiller:

      "Keine Strafen fürchten müssen" gehört jedoch nur zur freien Meinungsäußerung, nicht aber zum Beleidigen und auch nicht zur Rassenhetze und ähnlichen Verhetzungen."

      Zu Illegalen Vorgehensweisen habe ich mich im ersten Kommentar bereits geäussert.

      "Einem Hass, den die […] Mehrheit in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht aus Scham nie äußern würden."

      Hass wird aufgrund von Zensur nicht verschwinden. Wichtig scheint mir eher die Auseinandersetzung mit solchen Gefühlen. Dafür müssen sie aber geäussert werden dürfen. Ich sehe da auch eine Verbindung zu "lone wolf terrorism".
      3 1 Melden
    • ThomasHiller 04.02.2017 16:40
      Highlight @Michael L.: Ob Hass durch Zensur verschwindet oder nicht, kann ich nicht uneingeschränkt beurteilen, ich bin kein Psychologe.

      Aber Hass kann sich gegenseitig hochschaukeln, entweder, in dem zwei gegensätzliche Positionen aufeinandertreffen mit ihrem Hasse oder weil sich nur noch eine Gruppe in ihrem Hasse gegen andere miteinander auseinandersetzt.

      Genau die Dinge sind beispielsweise vor den Weltkriegen passiert, vor allem auch vor dem ersten.

      Das sollte die Presse nicht fördern.
      0 1 Melden
    • ThomasHiller 04.02.2017 16:43
      Highlight Deine Abgrenzung von "Hass/Wut" und "illegal" ist aber kritisch.

      Denn aus den Wut- und Hass-Kommentaren entsteht oft - zu oft - Illegales, nämlich genau die Hetze gegen andere, sie aus dem offenen Ausdrücken von Wut und Hasse kommt.

      Deshalb ist der Weg der Weg der NZZ vieleicht nicht perfekt, aber es spricht einiges dafür, daß er der Beste (von vielen schlechten) ist.
      3 2 Melden
    • Michael L. 04.02.2017 17:54
      Highlight ThomasHiller

      Verstehe ich das richtig: Sie befürchten von Kommentaren die Hass und Wut ausdrücken in Ihrer Meinung und Haltung beeinflusst zu werden?

      "Deine Abgrenzung von "Hass/Wut" und "illegal" ist aber kritisch."

      Diese Abgrenzung entnehme ich dem Gesetz.
      Mir ist aber bewusst, dass es im Alltag schwierig ist die richtige Trennschärfe zu finden, zu leben und allenfalls auch durchzusetzen.

      2 3 Melden
    • ThomasHiller 04.02.2017 23:37
      Highlight Nein, ich befürchte, daß diejenigen, die schon Hass in sich tragen, sich damit gegenseitig hochschaukeln.
      1 0 Melden
    • Michael L. 05.02.2017 10:32
      Highlight Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich ähnlich geartete Meinungen in solchen Foren gegenseitig verstärken können. (In alle Richtungen)

      0 0 Melden
  • Tanuki 04.02.2017 13:56
    Highlight Obschon ich gerne anonym kommentiere sollte man sich überlegen die User zu verifizieren (zb über eine Telefonnummer). Im talkback wäre der User anonym jedoch nicht gegenüber der News Portalen.
    27 25 Melden
    • ThomasHiller 04.02.2017 23:40
      Highlight Die Idee finde ich übrigens sehr gut!
      1 0 Melden
  • Radiochopf 04.02.2017 13:56
    Highlight Absolut falscher Entscheid und ein nächster Schritt in Richtung Zensur! Statt froh zu sein überhaupt noch Leser zu haben, verjagt man sie.. Watson dürfte es wohl freuen, bald werden die NZZ Leser hier landen 😄...
    70 86 Melden
    • Findolfin 04.02.2017 14:04
      Highlight Naja, Zensur kann nur von einem Staat ausgehen.

      Wenn du dich auf einer Website registrierst, akzeptierst du auch die AGB und diese enthalten normalerweise den Hinweis, dass Kommentare, die als unangebracht (beleidigend, hezerisch, pornografisch) betrachtet werden, gelöscht werden.

      Die Frage ist dann natürlich, wo genau die Grenze von "unangebracht" ist.
      39 9 Melden
    • koks 04.02.2017 14:38
      Highlight "Naja, Zensur kann nur von einem Staat ausgehen. "
      Nicht umsonst bezeichnet man die Medien als vierte Gewalt im Staat. Selbstverständlich können Medien zensieren.
      17 8 Melden
    • Midnight 04.02.2017 14:40
      Highlight Die Kommentarfunktion zu deaktivieren ist keineswegs Zensur. Oder waren früher Zeitungen sich zensiert, nur weil es anno dazumal noch keine Kommentarfunktion gab?
      14 7 Melden
    • Binnennomade 04.02.2017 16:40
      Highlight Dann wäre ja das selektive Abdrucken von Leserbriefen auch Zensur. Eine Zeitung publiziert, was sie publizieren will, ob dein Leserbrief darunter ist, ist ihr überlassen.

      Wenn du dich im Tram zwischen Tiefenbrunnen und Bellevue lautstark über einen Leitartikel zur USR III aufregst, und ein zufällig anwesender Redaktor dir das Wort abschneidet - das ist Zensur. ;)
      3 0 Melden
    • stadtzuercher 04.02.2017 18:57
      Highlight Binnennomade, gute Zeitungen drucken die Leserbriefe eben ausgewogen, und nicht willkürlich selektiv.
      2 1 Melden
    • Binnennomade 04.02.2017 22:15
      Highlight Gute Zeitungen machen das. Müssen sie aber nicht. Mit Zensur hat das jedenfalls nix zu tun.

      Witzig finde ich übrigens, dass hier eifrig über Kommentarspalten diskutiert wird, während die Entscheidung von BR und Parlament, Internetseiten von ausländischen Lotterien zu blockieren, niemanden zu kümmern scheint. DAS ist nämlich Zensur.
      2 0 Melden
  • Groovy 04.02.2017 13:53
    Highlight Schade für das elektronische Medium. Das ist ja gerade der Vorteil von E-News, dass man in den Kommentaren Stellung beziehen und auch Fakes entlarven kann. So ist man wieder bedingungslos der einseitigen Berichterstattung ausgeliefert und kann seine Meinung höchstens per Leserbrief, welcher vielleicht gar nie gedruckt wird, Ausdruck verleihen. Nun ja, die Printpresse schaufelt sich ihr eigenes Grab. Nix gelernt aus der Vergangenheit und keinen Plan für die Zukunft...
    31 34 Melden
    • Midnight 04.02.2017 14:42
      Highlight Da hat die NZZ aber nichts dafür. Was soll sie machen? Die entsprechenden Kommentarschreiber per IP-Adresse identifizieren und ihnen den Zugang zu NZZ Online sperren? Oder gleich Hausbesuche machen und denen Manieren beibringen?...
      1 7 Melden
    • Sascha Erni 04.02.2017 15:01
      Highlight Fakes entlarven bzw. »höchstens Leserbrief«? Nö.

      »Eine direkte Feedback-Funktion wird es bei «NZZ.ch» weiterhin geben. Allfällige Fehler und Hinweise können die Leserinnen und Leser der Redaktion online weiterhin melden.«

      Fehler, Reklamationen etc. kann man immer noch problemlos, schnell und unkompliziert einbringen bzw. melden. Ist kein Problem. Nur Stimmung-Machen geht halt nicht mehr so leicht wie bis anhin. Wer das möchte, kann sich ja gerne ein Blog einrichten.
      6 2 Melden
  • Angelo C. 04.02.2017 13:52
    Highlight Finde ich eigentlich schade, besser wäre m.E. gezielt unsachliche oder allzu gehässige Kommentare mit persönlichen Beleidigungen zu zensieren, als den ganzen Meinungsaustausch von Lesern kategorisch und dauerhaft zu unterbinden. Um dann treudoof bei drei völlig unverfänglichen Themen die Kommentarfunktion zu öffnen 🙄!

    Der Tagesanzeiger macht es da etwas besser, denn er schliesst die Kommentarfunktion nur dann selektiv, wenn das Thema exorbitante Hassausbrüche erwarten lässt.

    Für Online-Medien, die werbe- und einnahmetechnisch von Clicks leben, ist das NZZ-Vorgehen eh kein gangbarer Weg 🤓!
    46 13 Melden
    • Midnight 04.02.2017 14:46
      Highlight Das hat mich bei der 20min irgendwann gestört. Bei wirklich interessanten Themen, bei denen mich die Meinungen der Leser interessiert hätte, war die Kommentarfunktion meisten deaktiviert. Das nervt! Dann lieber gleich komplett darauf verzichten. Zum Glück sehe ich solche Wutausbrüche hier sehr selten 😄👍
      24 1 Melden
  • bennni 04.02.2017 13:51
    Highlight Schön, dass man hier diesen Beitrag frei kommentieren darf! Gerade in einer Zeit, in der freie Meinungsäusserung immer wichtiger wird, Dialog gefördert werden sollte, Fake News hinterfragt werden sollten, ein Trump mit einseitigen Wahrheiten die Medienlandschaft beherrscht und die 4. Gewalt (die Medien) vor dem Abgrund steht, braucht es eine Kommentarfunktion! Es scheint traurig, dass die Schweizer Vorzeige-Zeitung es nicht hinkriegt Community Management zu betreiben! Nur noch drei gesteuerte "Foren" am Tag (mit leicht verdaulichen Themen) ist für mich KEIN DIALOG mehr mit den Lesern. Schade!
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    • pun 04.02.2017 14:18
      Highlight Ich schätze mal, watson steckt einfach mehr Ressourcen in das Überprüfen der Beiträge. Je nach Auslegung wird auch bei watson nicht "frei kommentiert", jeder Beitrag muss einzeln von watson freigeschaltet werden. Das lohnt sich aber auch, wenn man die doch häufig gehaltvollen Diskussionen hier anschaut.
      Was aber nicht heisst, dass man hier gesittet über das Flüchtlingsthema diskutieren könnte. Bei den allermeisten anderen Themen macht es aber Spass und durch die häufigen Feedbacks von anderen Usern oder Redaktorinnen entsteht tatsächlich ein Meinungsaustausch.
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  • Vio Valla 04.02.2017 13:50
    Highlight Ich kann es verstehen. Es muss ein enormer Aufwand sein und etliche Nerven kosten, diese Kommentarfunktionen so zu betreuen, dass es nicht noch mehr ausartet. Auch stehen die etlichen Hasskommentare nicht im Verhältnis zu der allgemeinen Meinung. Ich vermute, dass viele Gehässige einfach zuviel Zeit haben (weil zB arbeitslos), oder dass gewisse Gruppen gezielt Kommentarspalten bombadieren. Auf der anderen Seite schätze ich hier auf Watson zB, dass man alle Artikel kommentieren kann und bin dankbar, dass ihr euch diese Mühe macht.
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  • SJ_California 04.02.2017 13:49
    Highlight Es ist schade, dass dieser Schritt nötig wurde. Es gibt einfach zu viele Leser, welche unnötige, rassistische, destruktive und pöblerische Kommentare schalten, auch bei Watson... Interessante Diskussionen, in welchen die Leser und Redakteure weitere Fakten, Informationen und Ideen teilen muss man zwischen den gehässigen Kommentaren suchen.
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    • Groovy 04.02.2017 14:49
      Highlight Oft reicht auch ein Kommentar, welcher faktenbasiert das Weltbild eines Autors ins Wanken bringt, für Zensurmassnahmen. Muss weder pöbelnd noch rassistisch daherkommen.
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  • The Destiny 04.02.2017 13:37
    Highlight Mit Disqus kann man eben besser Werbung aufschalten als Kommentare moderieren, jedoch gibt es auch da feauters die Kommentare welche di Netiquette nicht einhalten melden können... ect.
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    • oliphox 04.02.2017 14:00
      Highlight Das Problem an diesen Features: Sie sind extrem einfach zu manipulieren. Die zerstrittenen Nutzer flaggen sich dann einfach gegenseitig. Zur Werbung auf Disqus: Wir haben diese Woche ziemlich viel damit zu tun gehabt, Disqus die Werbung abzugewöhnen. Das ist für uns als nicht ein Feature, das wir wollen oder brauchen.
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    • The Destiny 04.02.2017 15:04
      Highlight Dann nehmt doch das FAcebook Kommentar Plug-in, dann habt ihr noch mehr Daten von den Usern und die Werbung kann besser orchestriert werden.

      Bonuseffekt -> Hinter einem Facebook profil steht eine öffentliche Person meistens und mann könnte dann einfach accounts sperren.
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    • The Destiny 04.02.2017 15:08
      Highlight Noch ein etwas weniger zynischer vorschlag.

      Ich weiss nicht inwiefern man disqus modifizieren kann, aber sperrt die option für einen gast acc.
      sperrt dann die normalen acc. wenn sie gegen die netiquette verstossen und gebt gleichzeitig noch einen IP sperre obendrauf.
      Dann benötigt man bereits VPN oder Proxy zum erstellen eines neuen Kommentars. Wenn jemand mit VPN/Proxy auf eure Seite zugreift, leitet ihn um auf ein Captcha oder schränkt solchen Leuten die Funktionen eurer Website ein.
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  • Evan 04.02.2017 13:36
    Highlight Ist doch über all so. Bei 20 Minuten werden 90% der Kommentare nicht freigeschaltet, bei Watson fängts auch an.
    Ich warte immer noch auf das erste Nachrichtenportal, die alle Kommentare freischaltet und im Nachhinein redaktioniert - mit der Hilfe der Benutzer beispielsweise. Das wäre um ein vielfaches weniger frustrierend und weniger zensurierend. Benutzerkommentare sind nun mal bestandteil des Internets.
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    • sambeat 04.02.2017 13:48
      Highlight Ja. Aber Beleidigungen gehören nicht dorthin...
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    • Evan 04.02.2017 13:55
      Highlight Hab ich ja nicht gesagt......
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    • Nausicaä 04.02.2017 14:07
      Highlight und wie stellst du dir das konkret vor, dieses 'im Nachhinein' redaktionieren'?



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    • BaaDummmTschhh 04.02.2017 14:08
      Highlight 20 Minuten ist eh ein Phänomen. 90% rechte Kommentare zu politischen Themen. Linke Kommentare von mir werden nie freigeschaltet. Schreibe ich irgendetwas belangloses zu einem unpolitischen Thema, wird der Kommentar aber veröffentlicht. Kommt mir schon sehr seltsam vor
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    • fabsli 04.02.2017 14:14
      Highlight Wenn einer deiner Kommentare bei Watson nicht aufgeschaltet wird, dann musst du deinen Textinhalt nochmals überdenken.
      Das ist nicht ein Platz für Anarchos und Proleten, die Dampf ablassen wollen. Sorry! Die Kommentarspalte ist kein rechtsfeier Raum.
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    • a-n-n-a 04.02.2017 14:15
      Highlight watson zensiert? Kann ich mir fast nicht vorstellen.. 20Minuten vermeide ich seit 2014 weitgehend, da auch ich Opfer der Zensur wurde, als es um die MEI ging und meine Gegenargumente einfach zensiert wurden (Mail an die Red. hat nichts gebracht).
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    • Charlie Brown 04.02.2017 14:16
      Highlight @Evan: Indirekt schon. Alles freischalten beinhaltet auch Beleidigungen, strafbares, absurdes, dummes. Die Kommentarspalte ist das Wohnzimmer des Portals, der user ist dort zu Gast. Also sagt der Gastgeber, welche Regeln gelten und setzt diese um. So einfach ist das.
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    • Platon 04.02.2017 14:24
      Highlight @Evan
      Wenn es dir darum geht, dass jeder einfach alles kommentieren kann, egal ob es der Disskussion zuträglich ist oder auch einfach nur diskriminierend ist, kann du ja auf 4Chan gehen...
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    • Nausicaä 04.02.2017 14:32
      Highlight @BaaDummmTschhh:
      Same here. Bei 4Gelegenheiten versucht, wurde aber nie aufgeschaltet.
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    • The Destiny 04.02.2017 15:11
      Highlight @ anna, ist aber leider eine Tatsache....
      Oder der Kommentar wird nur mit extremer Verzögerung aufgeschaltet. Klar wenn ich was am Morgen um 1 uhr schreibe erwarte ich nicht dass der 10min später online ist, aber wenn ich am morgen um 6 was schreibe und der Kommentar dann so um halb elf online kommt...

      Mehrheitlich seit ihr ja ganz schnell bei Watson, zum Teil dauer es keine 10 sekunden :)
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