Schweiz
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Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch an einer Mahnwache für die Opfer von Orlando. Sie lebt seit 2014 in einer eingetragenen Partnerschaft. Bild: KEYSTONE

«SonntagsZeitung» vergleicht Ehe mit eingetragener Partnerschaft – und scheitert grandios dabei

In der Schweiz trennen sich doppelt so viele Homos wie Heteros. Oder viermal weniger. Eine Frage der Medien-Perspektive.

19.07.16, 16:49

Neulich fand sich eine wunderliche Seite in der «SonntagsZeitung». Sie war überschrieben mit «Schwule und Lesben trennen sich häufiger als Hetero-Paare». Die Seite beschrieb das Einzelschicksal eines Schwulen, dessen eingetragene Partnerschaft nach drei Jahren zu Ende gegangen war, zitierte aus einer Statistik vom Bundesamt für Statistik und brachte ein Interview mit dem Paartherapeuten Klaus Heer.

Betrachtet wurden die Jahre 2007 (seit dann gibt es die eingetragene Partnerschaft in der Schweiz) bis 2015. Verglichen wurden die neu geschlossenen Ehen und die daraus folgenden Trennungen innerhalb jener 8 Jahre. 8008 Partnerschaften und 784 Trennungen stehen 374'898 Ehen und 21'700 Trennungen gegenüber. Das ergibt 9,8 Prozent homo- und 5,8 Prozent heterosexuelle Trennungen. So gesehen ist das zwar ein bisschen traurig, aber korrekt.

Zwei verliebte Lesben «heiraten» einander in Peking. Eine legale Grundlage für eine gleichgeschlechtliche «Ehe» gibt es in China nicht. 
Bild: AP

Aber halt: Was steht da in der «SonntagsZeitung» in einer kleinen Box? Genau, dass die Scheidungsquote heterosexueller Paare bei 40 Prozent und die durchschnittliche Ehedauer bei 15 Jahren liegt. Ein wichtiger Hinweis, der damit endet, dass vergleichbare Ergebnisse für die eingetragene Partnerschaft noch nicht vorliegen, weil das alles so wahnsinnig «komplex» sei. Das leuchtet ein. Aber wieso wird dann etwas, das erst seit 8 Jahren überhaupt existiert, eine Seite lang mit etwas anderem verglichen, das eine Durchschnittsdauer von 15 Jahren hat?

Länder, in denen eine mit der eingetragenen Partnerschaft vergleichbare Beziehungsform schon länger existiert, zeigen eine weit tiefere Trennungsrate von Homo- als von Heterosexuellen. Aus einem Vergleich der nationalen und internationalen Erfahrungswerte darf angenommen werden, dass die «Scheidungsrate» unter homosexuellen Paaren über die nächsten Jahrzehnte bei 10 Prozent bleiben wird. 

Nerd-Hochzeit in Indianapolis.
Bild: AP

Auch das hätte in der «SonntagsZeitung» stehen können, denn schliesslich führte sie nicht nur mit Klaus Heer (ein Schatzsucher in der Klischee-Kiste der Vorurteile), sondern auch mit Bastian Baumann, dem Geschäftsleiter des Schwulenverbandes Pink Cross, ein Interview. Baumann relativierte, ergänzte und widerlegte dort die Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Mit der Begründung, «dass das Interview schlicht keinen substanziellen Erkenntnisgewinn liefert», wurde es jedoch gestrichen.

Und deshalb scheiden sich in der Schweiz nun – laut «SonntagsZeitung» – doppelt so viele Homo- wie Heteropaare. Obwohl es höchst wahrscheinlich viermal weniger sind. Aber das ist nur ein Detail.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turi 24.07.2016 11:20
    Highlight Die Political-Correctness-Polizei am Werke...
    0 1 Melden
  • Klaus K. 23.07.2016 10:43
    Highlight Mimimimi
    2 0 Melden
  • Sapere Aude 20.07.2016 07:33
    Highlight Die Diskussion erinnert mich ein bischen daran, dass man nur jener Statistik vertrauen kann, die man selbst fällscht. Die viel wichtiger Frage ist doch weshalb solche Zahlen überhaupt in einem solchen Artikel besprochen werden. Eigentlich sind solche Zahlen in der Diskussion bezüglich LTGB Rechte total irrelevant.
    19 1 Melden
  • Schneider82 20.07.2016 00:32
    Highlight Total irrelevant der Vergleich und Artikel in Sonntagszeitung. Was will man damit sagen oder erreichen? So what wenn sich ein paar schwule und lesben scheiden lassen? Ist doch normal....
    12 4 Melden
  • Mehmed 19.07.2016 23:56
    Highlight Statistisch gesehen liegt die SOZ vollkommen richtig mit ihrer Aussage. Und dass langweilige Interviews ohne Gewinn für den Leser nicht veröffentlicht werden, liegt auf der Hand.
    Ideologisches Gstürm.
    20 36 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.07.2016 23:37
    Highlight Natürlich ist der Beobachtungszeitraum relevant, wenn man den Eintritt zweier Ereignisse miteinander vergleichen will, bei welche davon ausgegangen wird, das die Eintrittszeiträume verschieden sind.

    Beispiel:
    Ziel ist der Vergleich der Geburtenrate von Katzen und Menschen.
    Beobachtungszeitraum: November-Februar
    Ergebniss: Eine höhere Geburtenrate beim Menschen

    Obwohl die statistischen Daten korrekt sind für den Erhebungszeitraum, sind sie nicht aussagekräftig.

    Grund: Der Zeitraum ist zu kurz, da Katzen nur im Frühling und Herbst werfen...
    28 5 Melden
  • Maragia 19.07.2016 23:11
    Highlight Was soll daran falsch sein? Nach eben diesem Beobachtungsraum (8 Jahre) gibt es halt mehr Trennungen bei Partnerschaften als Scheidungen bei Ehen.
    Wer sagt denn, dass die Ehe durchschnittlich 15 Jahre hält? Ist das ein gleitender Mittel oder wie wird der Berechnet? Aktuelle Ehen halten ja evtl. länger oder weniger lang? Wer weiss. Eventuell halten ja Homo Partnerschaften nur 10 Jahre, und danach liegt die Trennungsquote bei 90%.
    Darum ist das Zwischenfazit nach 8 Jahren schon korrekt.
    21 19 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 19.07.2016 23:52
      Highlight "Wer sagt, dass Ehen durchschnittlich 15 Jahre halten?"
      Verstehe die Kritik am Artikel, diese Bemerkung jedoch nicht. Man nehme den Zeitraum zwischen Eheschliessung und Scheidung der Ehen und bedient sich der relativ simplen Durchschnittsformel. Und ja, wie alle Durchschnittswerte in einem längerem Zeitrahmen ist es ein gleitender Wert, und ja, vielleicht wurde hier kein Wert vom aktuellen Stand vom Juli 2016 verwendet, vielleicht stammt die Zahl vom Jahr 2015, wie die meisten statistischen Werte. Aber wo genau liegt nun das Problem? Was gibt es daran auszusetzen?
      11 1 Melden
  • Chrigu91 19.07.2016 23:03
    Highlight Ach c'mon... Es ist doch wie überall im alltäglichen Leben völlig irrelevant, ob ein Mensch nun hetero-, bi-, homo- oder was weiss ich sexuell orientiert ist. Liebe ist Liebe

    #LoveisLove
    43 5 Melden
  • beaker 19.07.2016 22:41
    Highlight Immer diese Vergleiche! Man sollte nicht zwischen Liebe und Liebe unterscheiden. #heiratFürAlle #machedEntlichMalEInitiative
    31 8 Melden
    • Nguruh 20.07.2016 09:21
      Highlight #JedeSchwiizerChaSelberÄInitiativeStarte
      7 0 Melden
  • SanchoPanza 19.07.2016 22:38
    Highlight danke für diese schöne Medienkritik! 😄
    12 7 Melden
  • fenxi 19.07.2016 20:25
    Highlight Wie wichtig sind Statistiken für den Einzelnen? Wenn meine Beziehung/Ehe gut ist, egal ob Heti oder Homo, was interessiert mich wieviel Ehen wie lange halten? Ist völlig belanglos für mich.
    Für jeden shit gibt es Statistiken, schafft vermutlich Arbeitsplätze.
    Was machst du gerade?
    wir sind an einer Statistik die aufzeigt wieviel Medienleute keine Fischstäbchen essen, aufgeteilt in m/w, Heti, Homo und den 4 Landessprachen. Sponsor; Firma Seebär
    31 13 Melden
    • wonderwhy 19.07.2016 22:14
      Highlight Nur weil die Statistik im aktuellen Fall etwas sinnlos erscheint, muss man die Statistik per se nicht schlecht reden.
      14 5 Melden
  • lilie 19.07.2016 19:43
    Highlight Die Zahlen sagen ohnehin nicht allzuviel aus.

    Die Scheidungsrate wird berechnet aus dem Verhältnis von geschiedenen zu geschlossenen Ehen in einem bestimmten Zeitraum. Man weiss also nicht, wieviele der geschlossenen Ehen tatsächlich geschieden werden, nur, wieviele im gleichen Zeitraum geschieden werden. Die Scheidungsrate hängt somit auch von der Anzahl geschlossener Ehen im Beobachtungszeitraum ab.

    Dass in diesem Fall die Rate bei Homo-Ehen tiefer liegt, liegt auf der Hand.

    Und ich finde es traurig, dass aus simplen Zahlen sofort wieder Urteile gebildet werden. Es sind nur Zahlen!

    46 3 Melden
  • John Smith (2) 19.07.2016 18:38
    Highlight Wenigstens in einem klitzekleinen Nebensatz hätte die Autorin erwähnen dürfen, dass auch Watson diese Ente vor zwei Tagen fleissig verbreitet hat. Soviel Selbstkritik ist aber natürlich von einem Hipster-Blatt etwas (zu) viel verlangt.
    121 7 Melden
    • G.Oreb 20.07.2016 00:17
      Highlight Jetzt aber mal langsam. Beim ersten Satz gebe ich dir recht. Hätte die Autorin erwähnen dürfen. Wie Watson es schon so oft gemacht hat. Das ist dann auch der Grund, weshalb der zweite Satz völlig daneben ist. Ich lese viele Zeitungen, und bis dato gibt es keine die Ihre falschen Statements so dermassen offen und ehrlich relativiert. Wenn man etwas 100x richtig macht und einmal vermasselt, dann würde m.M.n. ein Hinweis genügen. Watson mag für viele vieles sein. Aber wie Waton ihre Fehler transparent offenlegt, das muss ihnen zuerst mal einer Nachmachen.
      12 5 Melden
  • Le_Urmel 19.07.2016 18:30
    Highlight Wieder eine typische: Ich muss mein Leben optimieren, alles muss perfekt sein, es dürfen keine Fehler gemacht, Scheitern ist falsch Kolumne.

    Es nervt, es ist egal ob eine Bezieheung homesexuell oder heterosexuell scheitert, es ist immer ein Verlust.

    Vielleicht kann man schauen ob Baselstädtische Ehen mit Baselbietern oder Aargauern länger heben?

    Macht das Sinn ?
    66 11 Melden
    • Steiner 19.07.2016 21:17
      Highlight Hast du den Link im obigen Artikel angeklickt?
      Es ist schon sehr speziell, dass eine so renommierte Zeitung wie die Sonntagszeitung ein Interview nicht veröffentlicht, weil es den Artikel von a - z komplett auseinandernimmt.
      16 7 Melden
  • LeChef 19.07.2016 18:02
    Highlight Simone, hast du im Statistikkurs geschlafen? Damit man Homo- und Heteropartnerschaften überhaupt vergleichen kann, müssen eben genau die Jahre ausgewertet werden, die zu beiden Gruppen Daten enthalten. Deshalb jeweils die 8-jährigen Datensätze. Dass die Trennungsraten für einen längeren Beobachtungszeitraum höher liegen, ist logisch. Das gilt aber auch homosexuelle Partnerschaften. Es scheint eine sinnvolle Annahme zu sein, dass die Trennungsraten sich bei beiden Gruppen pro zusätzliches Jahr gleich erhöhen. Dass sie bei Homo-Partnerschaften genau bei 10% bleibt ist sicher nicht realistisch.
    60 17 Melden
    • Danyboy 19.07.2016 18:17
      Highlight Stimmt, ich habe da im ersten Moment auch zu schnell (falsch) gelesen. Dennoch halte ich es nicht für unmöglich, dass die Zahlen nach 15 Jahren anders ausfallen, und zwar vor allem wegen des "Kind-Argumentes" (viele Heteropaare bleiben ja nur zusammen wegen den Kindern, bis diese ein gewisses Alter erreichen). Und trotzdem muss ich noch einmal betonen, dass ich solche Vergleiche mit impliziten (moralischen?) Wertungen eher sinnfrei finde.
      36 8 Melden
    • RobertQWEC 19.07.2016 20:23
      Highlight Danke LeChef... Hauptsache mit voller Arroganz einen Artikel über einen Artikel einer anderen Zeitung verfasst und aber dann nicht im Stande sein, diesen korrekt zu interpretieren.
      Warum diese Zahlen nicht als valide Indikatoren gelten sollen, soll die liebe Simone bitte mal darlegen, vielleicht kann ich dann endlich meine Hand wieder aus dem Gesicht nehmen.
      20 5 Melden
    • Claude_M 19.07.2016 20:29
      Highlight Stimmt nicht - Simone war wahrscheinlich nie in einer Statistik-Vorlesung: das Vergleichen von Proben mit unterschiedlichen Mittelwerten gehört zum 1x1 der Statistik.
      Es ist eine LGBT-Knee-Jerk-Reaktion. Gleich doof, wie wenn der Frauenverein sagt, das BfS sei falsch, wenn es sagt, dass die Frauen ein paar Zentimeter kleiner sind als Männer. Schock! Sexismus! Alles nicht wahr! Frauen sind besser! In allem!
      Sind längere Ehen per se besser? Und um das geht's eigentlich. Und das ist statistisch schwierig zu beantworten.
      19 8 Melden
  • dave1771 19.07.2016 17:49
    Highlight Wenn interessiert?
    30 37 Melden
    • Maett 19.07.2016 18:26
      Highlight Zwei Wörter, zwei Fehler. Das können nicht alle.
      165 8 Melden
    • Saphira 20.07.2016 00:38
      Highlight Und noch eine seriöse Antwort: Es interessiert insofern, dass es ein verzerrtes Bild von Homosexuellen verbreitet. Man stelle sich nur mal die vielen Menschen vor, die sich in dieser Studie bestätigt sehen, dass Homosexualität nicht normal ist. Ein gefundenes Fressen. Deshalb ärgere ich mich und finde die Reaktionen verständlich, auch wenn es für mich persönlich nicht sehr relevant ist :) cheers
      11 6 Melden
  • Djego 19.07.2016 17:39
    Highlight Also für einmal bin ich auf der Seite der SoZ. Bei beiden Partnerschaften wurden vergleichbare Daten verwendet, daraus ergibt sich ein Indiz, dass Ehen möglicherweise länger halten. Ob die durchschnittliche Dauer einer eingetragene Partnerschaft 13 oder 18 odet 50 Jahre sein wird, wird sich weisen. Ganz sicher falsch ist die "Richtigstellung" von PinkCross welche die 10% Trennung von eingetragenen Partnerschaften nach 8 Jahren mit den 40% Scheidungen nach 15 Jahren vergleicht.
    45 35 Melden
    • Danyboy 19.07.2016 17:45
      Highlight Das sehe ich anders: Zahlen nach gleich vielen Jahren vergleichen. Bei beiden nach 8 oder 15 Jahren. Aber eigentlich ist das eh egal: Warum wird das überhaupt verglichen?? Ob eine solche Partnerschaft 8, 15 oder 40 Jahre hält, ist alleine die Sache des Paares. Ofer etwas nicht?
      36 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.07.2016 19:00
      Highlight "es ist egal ob eine Bezieheung homesexuell oder heterosexuell scheitert" im Kommentar weiter oben, das ist doch ein guter Punkt, wsrum muss man das unterscheiden? Liebe ist liebe!
      25 6 Melden
  • Stachanowist 19.07.2016 17:27
    Highlight Ein Artikel von Frau Meier, dem eine höchst konservative Ehemoral zugrundeliegt. Bin überrascht.
    28 12 Melden
  • Miss_Ann_Thropist 19.07.2016 17:24
    Highlight 👏👏👏👏
    14 18 Melden
  • Imaginaerum 19.07.2016 17:20
    Highlight Ich mag Regenbögen
    72 7 Melden
  • dracului 19.07.2016 17:19
    Highlight Muss denn eine "Form" statistisch besser abschneiden? Die Auswertung der Länge einer Gemeinschaft ist doch irrelevant. Irgendwie habe ich auch Angst, dass Fundamentalisten eine Form des Zusammenlebens als besser oder sogar "natürlicher" darstellen könnten und das sollten wir nicht zulassen.
    56 5 Melden
    • Danyboy 19.07.2016 17:36
      Highlight Das frage ich mich auch ständig mit dem besser abschneiden... Muss also die eingetragene Partnerschaft auch nach 15 Jahren einem Scheidungsvergleich zur heterosexuellen Ehe standhalten? Und wenn die Rate höher ist, ist diese Partnerschaft "schlechter"? Unverständlich...
      28 2 Melden
    • Daniel Caduff 19.07.2016 18:14
      Highlight Vielleicht sind homosexuelle Paare auch einfach ehrlicher zueinander und trennen sich deswegen früher. Oder die gegenseitigen finanziellen Abhängigkeiten sind geringer. Und der Grund "wegen der Kinder" zusammenzubleiben ist seltener bei homosexuellen Paaren. Implizit sugeriert die SoZ aber etwas anderes: Homosexuelle sind "lasterhaft" und ihre Verbindungen deswegen weniger beständig. Korrelation hat aber halt noch immer nichts mit Kausalität zu tun. Statistisch sind vor allem die Schlüsse der Soz das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden.
      41 6 Melden
  • Tepesch 19.07.2016 17:19
    Highlight Ist doch völlig egal wie hoch die Scheidungsquote ist. Es macht das eine weder besser noch das andere schlechter.
    68 2 Melden
  • CyanidC 19.07.2016 17:16
    Highlight Wenn der Artikel so Nutzlos war, warum habt ihr ihn dann auch übernommen? Mit noch weniger Inhalt und Informationen?

    Dieser Artikel hier ist zwar nett, enthält jetzt aber einen faden Nachgeschmack.
    52 10 Melden
  • Eisenhorn 19.07.2016 17:11
    Highlight Habe gerade kurz das Interview gelesen, und zu behaupten "dass das Interview schlicht keinen substanziellen Erkenntnisgewinn liefert" ist einfach super dreist. Herrn Baumann erklärt auch dort wieso die Statistik schlicht weg nicht aussagekräftig ist.

    Wie immer halt: Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.
    39 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.07.2016 17:01
    Highlight Pinkcross hat eine gute Richtigstellung veröffentlicht:

    http://www.pinkcross.ch/news/2016/sonntagszeitung-richtigstellung
    25 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.07.2016 16:56
    Highlight Homo-Paare scheiden sich also in der Schweiz öfters als Hetero-Paare und weil das nicht so gut in die LGBT-Propaganda passt muss man sich krummrechnen um auf ein anderes Resultat zu kommen?
    36 93 Melden
    • Olaf! 19.07.2016 17:11
      Highlight Fast :) Tausch Homo und Hetero in deiner Aussage, dann ist sie korrekt.
      48 15 Melden
    • Fabio74 19.07.2016 17:15
      Highlight Verstehst du absichtlich nicht, weil es nicht ins Weltbild passt? Krumm gerechnet hat die Sonntagszeitung. Erstens in dem man das PinkCross-Interview streicht weil angeblich nicht relevant. 2. Weil man einen willkürlichen Zeitrahmen nimmt, damit das Bild passt. Und die Wahrheit klein versteckt.
      Fakt ist, dass 40% der Ehen geschieden werden bei einer Durchschnittsdauer von 15 Jahren. Also für einrn fairen Vergleich wsrten bis 2022 un dann 15 Jahre vergleichen. Oder den Mumpitz lassen weil die eingetragene Partnerschaft keine Ehe ist,sondern ein Konstrukt ohne die gleichen Rechte.
      49 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.07.2016 17:17
      Highlight "Das ergibt 9,8 Prozent homo- und 5,8 Prozent heterosexuelle Trennungen."
      Das ist doch das Ergebniss der Auswertung? Also war meine Aussage korrekt...
      19 61 Melden
    • wonderwhy 19.07.2016 17:19
      Highlight Welchen Gewinn sollen Heteros davon haben wenn sich Homos häufiger trennen, oder umgekehrt. Ich verstehe nicht was hier der Grund der Debatte ist. Kann mich jemand aufklären?
      51 4 Melden
    • Nick Name 19.07.2016 17:29
      Highlight @wonderwhy
      Wenn's denn immer noch nötig ist: Es geht nicht um einen Gewinn für irgendwen.
      Es geht um schlechten Journalismus (von der Sonntagszeitung), wegen dem falsche Behauptungen (mutmasslich dann als "Fakt" ...) weiterverbreitet werden.
      21 12 Melden
    • Danyboy 19.07.2016 17:42
      Highlight Es passt nicht in die LGBT-Propaganda?! Es ist wohl eher umgekehrt: Man versucht Statistiken zu erstellen um die Wertigkeit der homosexuellen Partnerschaften an den heterosexuellen Zahlen zu messen. Implizit nach dem Motto: Wenn Homos sich öfter scheiden = schlecht. Wie hoch die heterosexuelle Scheidungsrate ist, scheint eher egal. Sie ist scheinbar aus Prinzip der Massstab für eingetragene Partnerschaften?
      27 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.07.2016 18:09
      Highlight @Fabio: Was ist an der Rechnung der SZ so "willkürlich"??
      Seit eingetragene Partnerschaften möglich sind, bis heute wurde verglichen. Dabei schnitten Homo-Paare "schlechter" ab. Dann wird mit Zahlen aus der Zukunft und aus dem Ausland spekuliert um dann am Ende zur Aussage zu kommen "Homosexuelle Partnerschaften halten also doch besser". Da frage ich mich schon wer hier ein Weltbild verteidigt ;)
      Mir ists prinzipiell auch egal, ging mir eher um die Metaebene, aber das scheinst du gar nicht erst verstehen zu wollen und schon fängst du wieder mit "dein Welbild"-Gebrabbel an ;)
      16 31 Melden
    • wonderwhy 19.07.2016 18:28
      Highlight Ich verstehe immer noch nicht welchen Wert wir nun aus diesen Zahlen ziehen können. Wie soll das für irgendwelche Propaganda Zwecke, ob pro oder contra, eingesetzt werden können?
      6 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.07.2016 19:09
      Highlight @wonderwhy: Also ich persönlich war eigentlich nur von der tiefen Quote bei Hetero-Paaren überrascht, hätte da eher eine knapp zweistellige Zahl erwartet ;) Ich finde solche Vergleiche auch relativ sinnlos, aber ich nehme es schon so war dass gewisse LGBT-Lobbygruppen (die viel Medienpräsenz haben) gerne mal das Bild transportieren dass homosexuelle Paare glücklicher wären als Heteros und das finde ich genauso ideologisch verdreht wie jemand der behauptet "Homosexuelle führen unglücklichere Beziehungen als Heteros" 1/2
      11 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.07.2016 19:22
      Highlight 2/2 Muss aber zugeben "Homo-Propaganda" ist falsch ausgedrückt, denn eigentlich betrifft dies nur einzelne Interessengruppen die wahrscheinlich nur für einen kleinen Teil der Homosexuellen sprechen...Und nun hat eben die SZ einen Artikel veröffentlicht mit einer Statistik die diese Behauptung (zumindest für die CH und den Messzeitraum) widerlegt. Die Reaktion zu behaupten diese Statistik sei nicht brauchbar oder der Zeitraum zu kurz ist dann genau dieses "Ideologie verteidigen" was diese Verbände gerne anderen vorwerfen (oft ebenfalls zu recht). Grabenkämpfe heisst das glaubs? ;)
      8 17 Melden
    • Danyboy 19.07.2016 19:37
      Highlight Geshitstormt: Da muss ich etwas widersprechen! LGBT-Gruppen verfolgen meines Erachtens keine solch aggressiven "halb verdeckten" Agenden (und sind auch finanziell meist sehr knapp dran). Es geht auch nicht darum, dass Homos glücklicher sind. Auch die Medienpräsenz homosexueller Themen ist nicht höher als das was man aufgrund der Grösse der Minderheit erwarten kann. Von daher finde ich die Kritik an diesen "Lobbies" völlig überzogen.
      14 3 Melden

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