Schweiz
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Montassar Benmrad, Präsident der Föderation islamischer Dachorganisationen (Fids) und IZRS-Präsident Nicolas Blancho kriegen sich in die Haare. 
srf

Islam-«Arena»: Alle auf den Blancho und dann läuft der Moslem-Präsident voll ins Messer 

In der gestrigen «Arena» unter dem Titel «Angst vor dem Islam» hat das Thema Angst keine Rolle gespielt. Dafür hat der neue Präsident des grössten Verbandes der gemässigten Muslime seinen Einstand gegeben. Und einen unsympathischen Eindruck hinterlassen.  

02.04.16, 00:18 02.04.16, 11:33


Wer den Islamischen Zentralrat (IZRS) kennt, der weiss, dass dessen Präsident nicht als Aprilscherz mit drei bis vier Bodyguards aufkreuzt, sondern das immer tut. Gestern war das nicht ganz unangebracht. Im Vorfeld der «Arena» zum Thema «Angst vor dem Islam» sind wegen des Aufgebots von IZRS-Präsident Nicolas Blancho Drohungen im Leutschenbach eingegangen, der Eingang zum Studiotrakt wurde folglich von einem Sicherheitsmann bewacht.

Drinnen im Studio stritt Blancho derweil unter Aufsicht von Experte Hugo Stamm und Moderator Jonas Projer mit Jasmin El-Sonbati, der Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam, dem Imam von Schlieren und mit Montassar Benmrad, dem Präsidenten der Föderation islamischer Dachorganisationen (Fids), also der gemässigten Muslim-Verbände. 

«Tötet die Ungläubigen, wo ihr sie antrefft»?

Das eigentliche Thema der Sendung, nämlich, ob man vor dem Islam in der Schweiz Angst haben muss, hakten die Protagonisten relativ rasch ab. Die etwas naive Frage eines Zuschauers, ob er bald von Muslimen getötet werde, weil ja im Koran stehe, dass man die Ungläubigen töten solle, wo man sie antreffe, verneinten alle. Das sei Kriegsrecht im Koran und habe in einer fortschrittlichen Interpretation der Schrift nichts zu suchen. 

Zu diesem Zeitpunkt gerieten sich die beiden Radikalen in der Runde – Blancho und Stamm – ein erstes Mal in die Haare. Stamm verlangte die generelle Distanzierung aller anständigen Muslime von solchen Passagen und Blancho verweigerte diese wie schon früher bei «Schawinski». Dieses Mal mit folgender Begründung: «Weil diese Distanzierungskonzepte den ‹IS› nicht von seinen Taten abhalten, sondern er sie im Gegenteil für seine Propaganda nutzt.» 

Stamm verlangt von Blancho Distanzierung von Gewalt

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Die Frage, die Projer zu Handen des Erkenntnisgewinnes des geneigten Gebührenzahlers beantwortet haben wollte, nämlich ob der Islam und damit Muslime gewaltaffiner seien als andere Religionen und ihre Angehörigen, beantwortete Blancho nach einiger Zeit uneloquenten Herumgeeierens der anderen Diskussionsteilnehmer abschliessend und völlig zu Recht mit Nein. Nicht der Islam an sich ziehe Gewalttäter an, sondern diejenigen Akteure, die ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen wollten und den Koran geschickt als Rechtfertigungs- und Rekrutierungsgrundlage einsetzten. 

Blanchos Reaktion auf Stamms Provokation

Somit war auch gleich die Frage beantwortet, ob man in der Schweiz Angst vor islamistischen Extremisten haben müsse, denn solche Akteure gibt es hierzulande nicht, und auch Blancho blieb lammfromm, obwohl watson-Blogger Hugo Stamm nichts unversucht liess, Blancho aus der Reserve zu locken. Spätestens bei dessen – nett ausgedrückt – grob verallgemeinernden Feststellung, dass sich unsere westlichen Gesellschaften kultiviert und zivilisiert hätten, die arabischen Gesellschaften in der geistigen Entwicklung aber stehengeblieben seien, hätte Blancho ein wenig sauer werden müssen. Tat er aber nicht. 

Routiniert wehrte er die Angriffe von allen Seiten ab und wiederholte mantraartig seine Kernbotschaft: Die westliche Gesellschaft im Allgemeinen und die Schweizer Politik im Besonderen marginalisierten die Muslime und das führe zur Radikalisierung, nicht der Islam, der Koran oder irgendwelche Moscheen. 

Benmrad tritt in den Fettnapf

Eine schlechte Fall machte hingegen Fids-Präsident Montassar Benmrad. Eine Zuschauerin, pensionierte Lehrerin, empörte sich darüber, dass es an einer Schweizer Schule Fälle gebe, in denen ein Rechtsgutachten habe erstellt werden müssen, weil muslimische Buben sich weigerten, Lehrerinnen die Hand zu geben. Benmrad, der Nachfolger von Integrationsfigur Hisham Maizar an der Spitze der gemässigten Muslim-Vereine, wich der deutlichen Frage Projers, ob er die Händeschüttel-Weigerung richtig finde, aus. «Ja und Nein», sagte Benmrad dazu, ob in der Schule die Religionsfreiheit oder die laizistisch-rechtstaatlichen Prinzipien höher zu gewichten seien. Erst auf Nachfrage Projers gab Benmrad eine vage Antwort, scheute aber im Gegensatz zum Schlieremer Imam Sakib Halilovic ein klares Bekenntnis zum Schweizer Rechtsstaat. 

«Ja und Nein»

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Damit stand plötzlich der Präsident der gemässigten Schweizer Muslimen-Gemeinde als Radikaler da, während Blancho für einen Slapstick-Moment sorgte. Jasmin El-Sonbati warf dem IZRS vor, mit seiner salafistischen Auslegung des Islam den Religionsfrieden in der Schweiz zu gefährden, worauf Blancho anfing, arabisch zu reden und sehr zum Missfallen der einzigen Frau in der Runde betonte, dass die muslimischen Brüder wie die jüdischen Gemeinden zusammenhalten müssten. 

«Und die Schwestern. Die Schwestern!»

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Zum Abschluss der Sendung warf die Redaktion die Frage auf, wer eigentlich die verschiedenen Gruppierungen von Muslimen in der Schweiz repräsentiere, woraus Benmrad und Blancho kurz einen gehässigen Hahnenkampf lancierten. Benmrad behauptete, rund 30 Prozent und damit von den Anwesenden Debattanten am meisten Muslime zu vertreten. Blancho putzte er mit «Sie vertreten hier 49 gelistete Mitglieder...», herunter und machte sich danach noch in einer Weise über Blanchos Erwiderung lustig, die Fremdschämpotential entfaltete. 

«Eine Neuigkeit. Ein Scoop!»

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Die Bodyguards Blanchos und der Sicherheitsmann am Eingang des Studiotrakts stellten sich schliesslich sinnbildlicherweise für die Sendung und die Situation in der Schweiz als unnötig heraus. Angst vor dem Islam oder gar Nicolas Blancho braucht man nicht all zu viel zu haben.   

Wenn schon, dann muss man sich Sorgen machen um die Fähigkeit der gemässigten Schweizer Muslim-Vereine, einen Präsidenten von Format zu wählen. 

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185Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 02.04.2016 22:09
    Highlight Blancho fühlt sich pudelwohl in seiner Opferrolle und wer eine Opferrolle spielt, holt oft die Schuldgefühle raus von andere.

    Und so zieht er Anhänger an, die sein Lebensstil finanziert, wie die Bodygards und so weiter.
    Absurd wie es ist, er vertritt ein extreme Form von der Islam und er muss noch in der Schweiz beschützt werden.
    Sehr ausgeklügelt.
    Und wer auf solche Leute, wie ihm reinfällt und es nicht durchschaut, ist wirklich Reif für dieser Sekte.
    60 4 Melden
  • YusCan 02.04.2016 21:42
    Highlight Ich habe es langsam Satt zu hören, dass der Quran sagt, dass, wenn ein Mensch einen anderen tötet, dass dies ist wie wenn er die ganze Menschheit getötet hat.

    Dies steht zwar im Quran aber die Sura sagt ganz klar, dass dies für die Juden gilt und nicht für alle Menschen!

    "Deswegen schrieben wir den KINDERN ISRAELS vor, daß jeder, der einen Menschen tötet - es sei denn als Vergeltung für Mord oder Unheilstiftung auf Erden - gleichsam die ganze Menschheit tötet; und wer einem, den der Tod bedroht, zum Leben verhilft, der hat gleichsam der gesamten Menschheit zum Leben verholfen..." Surah 5:32
    17 30 Melden
    • YusCan 02.04.2016 23:10
      Highlight Für den Kontext Hier sonst noch darauffolgende Sure 5:33, die gleich danach kommt.

      Diejenigen, die gegen Gott und Seinen Gesandten kämpfen und auf Erden Unheil stiften, sollen wegen Mordes getötet, wegen Raubmordes gekreuzigt werden. Wegen Wegelagerei und Raub ohne Mord soll man ihnen Arm und Bein wechselseitig abschneiden, und wegen Verbreitung von Panik soll man sie des Landes verweisen. Das ist für sie eine schmachvolle Erniedrigung auf Erden, und im Jenseits erwartet sie eine überaus qualvolle Strafe. Surah 5:33
      8 19 Melden
    • Anded 03.04.2016 05:17
      Highlight Ja, diese Differenzierung zwischen Menschen und Juden macht es aus. Momol... ^^
      42 3 Melden
    • rasca 03.04.2016 16:46
      Highlight Sowohl Judentum, Christentum & auch der Islam sind alles Abtahamitische (stimmt das wort so?) Religionen. Der Islam baut auf dem Kristentum auf wie das Christentum auf dem Judentum. Schlussendlich sind wir in dieser altertümlichen Bezeichnung wohl alle mit einbegriffen, zumindest alle die einer der 3 monotheistischen Weltreligionen angehören
      2 1 Melden
    • YusCan 04.04.2016 13:12
      Highlight Abrahamitische - weil der Stammvater Abraham war.

      Beziehen sich alle 3 auf Abraham aber sie glauben sehr unterschiedliches über Gott, Jesus und haben sehr unterschiedliche Lehren:

      Judentum: Sie glauben, dass sie durch Opfer und gute Tagen gerecht sein können vor Gott: Jesus hat keine zentrale Stellung. Warten auf Messias.

      Christentum: Jesus ist Gott, der für die Sünden gestorben ist und wieder auferstanden ist. Vergebung durch Glauben an Jesus und nicht Taten.

      Islam: Jesus ist nicht gestorben und war "nur" ein Prophet. Durch Taten (5 Säulen) hoffen sie gerettet zu werden.
      1 1 Melden
  • Dagobert Duck 02.04.2016 20:42
    Highlight Das Übliche hirrikarri. Keine klaren Antworten, ein Ausweichen. Die Bibel sagt: Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein. Unsere christlich geprägte Kultur ist mit dem Islam nicht kompatibel. Ein Spannungsfeld wird immer bestehen. Die Frage ist, wie stark wir uns verbiegen lassen in der Interpretation und dem Leben unserer Werte - sofern sie überhaupt noch da sind.
    51 20 Melden
  • Grecko 02.04.2016 20:29
    Highlight Ja der Präsident des islamischen Dachverbands hat wirklich einen schlechten Eindruck gemacht in der Sendung, aber auch die Argumente von Blancho sind immer wieder die gleichen... er spielt sich immer in der Opferrolle, in die er sich selber zwängt und dann den anderen die Schuld daran gibt, sein Verhalten stösst mir arg gegen den Kopf und wahrscheinlich auch vielen gemässigten Muslimen...
    49 4 Melden
    • axantas 02.04.2016 21:21
      Highlight Blancho spielt ein ganz fieses Spiel. Für ihn ist jegliche Kritik "Islamophobie", die seine Brüder in einen Erklärungsnotstand bringt, die wiederum zur Folge hat, dass sie sich dann halt (wegen der Phobie) radikalisieren. Die Lösung nach Blancho ist einfach: Kritisiert uns nicht und lasst uns leben, wie wir wollen (strengst nach dem Koran). Akzeptiert uns, wie wir sind (wir tun euch ja nichts) - [noch nicht...].
      ...ich höre jetzt auf, den Faden weiterzudenken. Ist besser so, sonst mache ich mir wirklich noch Sorgen.
      51 5 Melden
  • andersen 02.04.2016 20:23
    Highlight Die Salafisten und Zeugen Jehovas gehen nicht Abstimmen.

    Man kann die Leute aber Fragen stellen:

    Zum Beispiel: Wer bestimmt der Geschwindigkeit auf der Autobahn?
    Wo steht das in der Koran oder in der Jehova Bibel?
    Oder wer bestimmt, wer in der Kindergarten, als Kindergärtnerin arbeiten soll oder ob, der Belegschaft in die Spitäler ausreicht?
    Wo steht das in der Koran?

    Dänemark feierte 100 Jahre Frauenwahl und Stimmrecht, ein Salafist wurde von ein Journalist gefragt, ob er mitfeiern möchte, als dänische Staatsbürger?
    Er antwortete: Zum Teufel mit der Grundgesetz.
    41 9 Melden
  • URSS 02.04.2016 17:34
    Highlight Laizistisch rechtsstaatliche Grundsätze sind höher zu gewichten als die Religionsfreiheit.
    Und wer der Lehrerin nicht die Hand geben will? Eine Minderheit!
    Eine kleine kläffende Minderheit. Sie leben unter unserem Dach der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Und wenn sie uns in das Mittelalter zurückbomben wollen? Sie scheitern überall. Weil die Menschen ihrem gelebten Hass nicht folgen und trotz allem laizistisch bleiben und die Religionen in den privaten Rahmen zurückdrängen, wo sie hingehören. Unsere von 500 Millionen Europäern geliebte Demokratie hält auch radikale Pluderhosenträger aus.
    60 4 Melden
    • axantas 02.04.2016 21:27
      Highlight Grundsätzlich absolut einverstanden. Ich hoffe nur, wir scheitern nicht daran, dass wir uns an rechtsstaatliche Prinzipien halten während sich diese "kläffende Minderheit" einen Deut darum schert (vordergründig tun sie es natürlich...). Verbrecherische Subjekte die rechtsstaatlich nicht belangt werden können und sich den Buckel krummlachen ob dieser naiven Ungläubigen.

      Ich bin ein offen und positiv denkender Zeitgenosse, aber diesen Gedanken werde ich nicht los.
      14 2 Melden
  • rodolofo 02.04.2016 16:37
    Highlight Sehr gut, dass einmal "die Muslime" selber zu Wort kamen!
    Und was sahen wir da?
    DEN Muslim gibt es ebensowenig, wie DIE Muslima.
    Die grosse Mehrheit der "Gläubigen" lebt relativ "säkular" und geht nur noch zu bestimmten traditionellen Feierlichkeiten in die Moschee.
    Einige wenige profilieren sich als frömmlerische Streber mit hässlich fädigem Bart.
    Insbesondere Frauen haben ein grosses Interesse an einer Reformierung der patriarchalen Religion, die (männlichen) Würdenträger weniger.
    Eigentlich ist also alles sehr ähnlich, wie bei unserem mindestens ebenso verknorzten Christentum...
    59 15 Melden
    • R&B 02.04.2016 20:14
      Highlight @rodolofo: Sehe ich genau so! Aber mit dem Zusatz, dass ich die Meinung von Hugo Stamm teile, dass in unserem Staat und natürlich auch in vielen anderen vormals christlichen Staaten die Interpretation der Bibel so weit vorangeschritten ist, dass Aussagen wie "Auge um Auge..." als historisches Relikt betrachtet wird. Dies wäre bei den arabischen Ländern mit dem Koran dringend nötig.
      22 2 Melden
    • TomTayfun 03.04.2016 00:26
      Highlight Die meisten Muslime in unserem Land machen das schon, für viele von Ihnen ist eine solche Aussage genau so schrecklich wie viele Aussagen des alten Testaments. Es sind ganz klar radikale Minderheiten die den Kuran so radikal auslegen und für sich schlimmreden.
      8 3 Melden
  • R&B 02.04.2016 15:49
    Highlight Ich habe den Eindruck, dass die Mehrheit der Leute hier eine Meinung von dieser Sendung, aber keine Ahnung haben, weil sie sie gar nicht geschaut haben. Zudem scheinen einige die Sendung nicht wirklich angeschaut zu haben, denn es werden Dinge behauptet, die so gar nicht in der Sendung abgelaufen sind.
    Ich hoffe, Die Watson-Kommentar-Möglichkeit wird wieder eine spannende Diskussionsrunde, bei der man was lernen kann.
    18 9 Melden
    • dickmo 02.04.2016 16:47
      Highlight Was soll denn das heißen? Es ist in der Sendung exakt alles genau so abgelaufen, wie beschrieben!
      15 8 Melden
    • R&B 02.04.2016 20:09
      Highlight @dickmo: Ich habe nicht geschrieben, dass Sie die Sendung nicht richtig wiedergegeben haben. Da Sie ja nicht jedes Detail der Sendung wiedergeben können, stelle ich fest, dass viele Schreiber hier Dinge vermuten oder behaupten, die so in der Sendung gar nicht abgelaufen sind.
      7 5 Melden
  • bangawow 02.04.2016 14:09
    Highlight Für meinen letzten Kommentar zu diesem Thema muss ich kurz (den für mich grandiosen) Hagen Rether zitieren: "Haben Sie auch so Angst vorm Islam? *Schnarchgeräusch* "Haben Sie auch so Angst vorm Islam? *Schnarchgeräusch*
    So geht es mir auch und zwar schon immer, mit diesem Feindbild. Und das wird sich auch nicht ändern.

    PS: Hagen Rether ist im Mai in Basel, nicht verpassen ;).
    12 19 Melden
  • Maracuja 02.04.2016 12:52
    Highlight Leider geguckt, kaum Erkenntnisgewinn. Ein eitler Extremist, der es sichtbar geniesst (nerviges Dauerlächeln wie es sonst nur gewisse svp-Vertreter zustande bringen), erneut eine Plattform vom SRF erhalten zu haben. Keiner der anderen Gäste schafft es, das Spiel, das Blancho treibt klar zu benennen: Da schürt eine Gruppe mit Provokationen Angst vor und Hass gegen Muslime und dient sich dann den Muslimen als Beschützer vor Islamophobie an. Wunsch an SRF: Verbuttert meine Billag-Gebühren sinnvoller! Da SRF nur Einschaltquoten kennt, hilft wohl nur: Blancho wird eingeladen und keiner guckt hin.
    36 6 Melden
  • Kookaburra 02.04.2016 12:33
    Highlight Nachdem die, viel zu grosse, Zuwanderung unsere humanitäre Tradition immer unmöglicher macht und unseren Rechtsstaat in Gefahr bringt (dsi), scheint nun ein weiterer Pfeiler ins Wanken zu kommen. Die Religionsfreiheit.

    Unsere Schweizer Werte zerrinnen uns zwischen zu vielen Fingern.

    Unsere Ressourcen werden, durch längst überwunden geglaubte Rückständigkeiten, gebunden, wodurch Innovation und Entwicklung gehemmt, und unsere Zukunftsorientierung, durch falschen Liberalismus ins Gegenteil verwandelt wird.

    Ironisch, nicht?

    Und traurig.
    36 32 Melden
    • Kookaburra 02.04.2016 13:41
      Highlight Nein. Die immateriellen Sachen. Anstatt uns mit so Zeugs beschäftigen zu müssen, hätte der politische Diskurs etwas wichtigeres und produktiveres angehen können...
      22 3 Melden
  • Altweibersommer 02.04.2016 12:22
    Highlight Dieser Blancho hat so ein schönes Berndeutsch, da muss man sich enorm beherrschen, keine Sympathie für ihn zu entwickeln. Die klassische Putin-Masche :D
    16 30 Melden
    • Palatino 02.04.2016 13:53
      Highlight Putin spricht Berndeutsch? Neiaberou!
      21 2 Melden
  • seventhinkingsteps 02.04.2016 11:43
    Highlight Klar muss man keine Angst vor dem Islam haben, trotzdem zeigt doch deutlich dass sich diese 3 Typen alle herausnehmen, die Schweizer Muslime zu repräsentieren, die Unsicherheit, die in dieser Diskussion herrscht. Alle 3 können nämlich nicht gleichzeitig alle repräsentieren. Auch muss man sich fragen, welche "Sorte" von Moslems sich jetzt millionenhaft zu uns begeben, jetzt mal unabhängig vom Fakt, dass man Flüchtlingen helfen muss. Wenn sich ein Moslem so weit mässigen muss (Mann und Frau gleichwertig etc.), dass sein Glauben mit unseren Idealen übereinstimmt, ist er dann noch ein Moslem?
    28 31 Melden
    • Retarded Wizard 02.04.2016 13:17
      Highlight Das stimmt so nicht. Jeder der drei hat gesagt, er vertritt "seinen" Verein und nicht alle Muslime.

      Es wurden auch die extremen Unterschiede in der muslimischen Kultur aufgezeigt und eben wer wann gekommen ist. 60 - 70er hauptsächlich liberale Türken, dann während des Jugoslawien Konflikts ebenfalls hauptsächlich liberale Kosovaren und Bosnier und im Moment eben Konservative aus Afrika und Teilen des arabischen Raums.

      Von dem "Fakt", dass man Flüchtlingen helfen muss, habe ich übrigens noch nie gehört.
      9 17 Melden
  • Rippi 02.04.2016 11:24
    Highlight ich beantrage ein Religionsverbot für die Schweiz.
    89 51 Melden
    • bangawow 02.04.2016 11:40
      Highlight Ich bin zwar Atheist, aber ich glaube, es ist schon sehr förderlich, dass man glauben darf, was man will. Das sollte man schon selbst entscheiden dürfen. Menschenrechte und so.
      80 9 Melden
    • biosignalinator 02.04.2016 11:45
      Highlight warum? weil das plötzlich wegen der muslimischen Zuwanderung ein Thema wird? der Grund würde mich echt interessieren!
      18 7 Melden
    • Altweibersommer 02.04.2016 12:07
      Highlight Wenn 80 Jahre Kommunismus das nicht geschafft haben, wird das erst recht nicht auf demokratischem Weg erreicht. Eine Gleichberechtigung der Religionen auf Bundesebene (zumindest des Islams, der mit 5% ja immerhin "Fraktionsstärke" erreicht) würde jedoch sicher zu einem unverkrampfteren Umgang mit dem Thema führen.
      16 17 Melden
    • René Obi 02.04.2016 12:37
      Highlight Ich bin auch für Religionsfreiheit. Also, eine Welt frei von Religionen. Aber es muss ja nicht immer nach meinen Wünschen gehen. Absolut unabdingbar ist aber, die klare Trennung von Staat und Religion. Vor allem politische Ausrichtungen von Religionen sollten zurückgebunden werden.
      33 1 Melden
    • Retarded Wizard 02.04.2016 13:33
      Highlight @ Rene Obi

      Staat wird aber in der Schweiz nicht annähernd von Religion getrennt. Oder wie erklären Sie sich die CVP, EVP oder staatlich finanzierte religiöse Projekte?

      Wir befinden uns in einem durch und durch rückständigen, religiösen Land... Leider.
      20 19 Melden
    • Too Scoop 02.04.2016 14:03
      Highlight Religion bringt nicht nur negatives. Klar, wenn man nur die Gräueltaten oder den Missbrauch eines Glauben betrachtet, sieht es düster aus. Es gibt aber auch viele, für die Menschen gute Dinge, die einer Religion, einem Glauben sehr nahe stehen. Das ganze "Kasperletheater" rund um die Religionen schadet vermutlich mehr, als sie uns Positives bringt.
      11 5 Melden
    • Retarded Wizard 02.04.2016 15:09
      Highlight @Too Scoop Mit derselben Argumentation könnte ich behaupten, der Nationalsozialismus hatte auch seine gute Seiten.

      Und übrigens auch Anhänger, die keinem Juden etwas zu Leide getan hätten. Ist die nsdap nun etwas positives?

      Nur weil etwas nicht nur negatives bringt, macht es das nicht positiv.

      Mehrere 100 Millionen Tote und immer noch wird alles schöngeredet oder als Missbrauch des Glaubens betrachtet.
      13 5 Melden
    • Grecko 02.04.2016 20:43
      Highlight damit ist das Problem nicht gelösst! Man kann Religionen nicht einfachso verbieten!
      7 1 Melden
  • BRO 02.04.2016 11:23
    Highlight Ich schnalls ech nicht mehr...

    Es geht hier um BÜCHER?! Man diskutiert auf höchster politischer ebene, was in welchen Büchern, wie geschrieben steht...?
    Absurd.

    Gruss M.Shiva
    72 11 Melden
  • demokrit 02.04.2016 11:09
    Highlight Es ist mehr als nur unangebracht Hugo Stamm als radikal zu bezeichnen. Die Frage der Gewaltaffinität des Islams hat Blancho übrigens zu unrecht mit Nein beantwortet, dazu genügt es bereits eine Statistik der Terrorakte der letzten zehn Jahre zu konsultieren. Zentral scheint mir, dass der Koran in seinem Transzendenzversprechen im Unterschied zum irren christlichen Transzendenzversprechen keinen Richter kennt. Man kriegt gemäss der wahabitischen Interpretation die Jungfrauen und hat im Namen Allahs gehandelt "e Basta". Da gibt es keinen imaginären Freund, der noch einmal über Taten richtet.
    34 31 Melden
    • René Obi 02.04.2016 12:41
      Highlight demokrit. Dumm nur, dass es seit Lemmys Tod keine Jungfrauen im Jenseits mehr gibt... Scherz beiseite.
      Das Problem beim Koran, wie auch bei den anderen Büchern, ist ja, dass diese alle extrem interpretationsbedürftig sind. Und dass sich dann Menschen für die richtige Interpretation gegenseitig hassen und gar töten (nur schon Shiiten gegen Sunniten oder Katholiken gegen Protestanten).
      18 2 Melden
    • demokrit 02.04.2016 12:42
      Highlight Sie haben mich nicht richtig verstanden, denn Sie sprechen von einem weltlichen Richter (was nur sehr bedingt mit dem Islam als Religion zu tun hat, die wiederum von einer bestimmten Interpretation des Islams abhängt), ich sprach von einem transzendentalen Richter (Gott/Allah/ein pinkfarbenes Einhorn). Sie können Ihre Behauptung eines Jenseitsgerichts zu meiner Belehrung gerne mit dem Koran belegen. Behaupten genügt aber nicht.
      11 3 Melden
    • demokrit 02.04.2016 14:18
      Highlight @MiloVanillo: Surah 99 sagt überhaupt nichts über ein Jenseitsgericht aus, auch was moralisch gut und böse ist, kann jeder selber definieren. Surah 6 könnte vielleicht als transzendentales Urteil gesehen werden, führt jedoch keine Optionen an, stattdessen ist die Rede vom Verblieb beim imaginären Schutzherrn.

      @Wurst: Anhand von was machst du das fest?

      @René: Ich würde da sogar einen Schritt zurück gehen und feststellen, dass sich die Texte bereits bei der Niederschrift widersprachen. Dieser Widerspruch kann dann nur durch Ignorieren gewisser Stellen oder Interpretation wegerklärt werden.
      6 2 Melden
    • demokrit 02.04.2016 14:58
      Highlight Naja, mit der Homöopathie oder der Biobewegung hat er sicherlich recht. Die Yoga-Szene kenne ich persönlich zu wenig, nehme ich eher als Trendsportart für Frauen in den Wechseljahren wahr.
      6 5 Melden
    • demokrit 02.04.2016 15:15
      Highlight Milo: Sie legen mir nicht dar, inwiefern bei einem negativem Urteil überhaupt Nachteile drohen und was für welche oder welches Leben überhaupt ein gutes Urteil nach sich ziehen würde. Leider ist der Qur'an offenbar tatsächlich eine Pick-And-Choose-Religion, der eigentliche Richter bleibt damit der Gläubige selbst. Und das ist genau der Kern des Problems.
      5 3 Melden
    • demokrit 02.04.2016 16:47
      Highlight @MiloVanillo: Wenn Ihnen der Gottesbegriff so zentral ist, müssten Sie diesen schon auch definieren können. Ich zweifle nicht, sondern würde da erst einmal gerne wissen, wie denn die Erkenntnis darüber eigentlich überhaupt möglich werden kann. Die moral. Grenzen sind ja völlig unklar, der Qur'an widerspricht sich (wie die Bibel) am laufenden Band und ein Pendent zur christlichen Hölle fehlt offenbar. Worin besteht also die Strafe?

      @Wurst: Stamm hat m.W. Philosophie studiert, damit dürfte er eine minimale Vorbildung dann doch überschreiten. Ich finde, er schreibt mit spitzer Feder.
      4 1 Melden
    • demokrit 02.04.2016 19:21
      Highlight Schauen wir mal, was das Ding sagt: "Er ist Allah, ein Einziger , Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt). Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden, und Ihm ebenbürtig ist keiner." - Woher stammt der Begriff der Zahl und Absolutheit? Etwa aus der weltlichen Mathematik? Der Begriff der Abhängigkeit, setzt ein weltlichen Verständnis von Kausalität (Ursache/Wirkung) voraus. Wie will uns das etwas über transzendente Verhältnisse aussagen, die eben die unbekannte Struktur des Seins behaupten? Von einem nichtgezeugten Wesen können wir umgekehrt gar keinen Begriff haben.
      3 1 Melden
    • demokrit 02.04.2016 19:30
      Highlight Widersprüche gibt es im Qua'an ("Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Übersetzungen verlorengehn; aber ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können" - Arthur Schopenhauer) noch und noch:

      http://www.bibelzitate.de/wsik.html
      3 1 Melden
  • bangawow 02.04.2016 10:48
    Highlight Die zivilisierten Christen sind das die, die Verhütung verbieten und Homosexuelle hassen?
    73 39 Melden
    • bangawow 02.04.2016 11:06
      Highlight Das ist eine Antwort an einen Kommentar weiter unten. Das sollte nicht hier oben stehen, sorry.
      13 6 Melden
  • SVARTGARD 02.04.2016 10:04
    Highlight 😏
    16 5 Melden
    • Calvin WatsOff 02.04.2016 11:17
      Highlight Nikoläuse ? Muahahaha, merci, gefällt😂😂
      4 2 Melden
  • philosophund 02.04.2016 09:25
    Highlight Ein als Affe verkleideter izrs Fuchs, der die Hühner aufscheucht, ein als Fuchs verkleideter Affe der keine konkrete Stellung zum Händchengeben nehmen kann, eine Löwin mit fehlenden Zähnen und zweier Esel bildeten den gestrigen Zirkus. Ich hab den Hisham Maizar echt vermisst.
    49 13 Melden
  • Morph 02.04.2016 09:19
    Highlight Für mich ging unter, dass Terrorismus ein System ist. Jedes System eigene Ideen hat und von aussen relativ wenig gemacht werden kann um diese Ideen zu ändern. Bomben, Sicherheitsvorkehrungen, mediale Hetze usw. tragen wenig zur Lösung dieses Problems bei. Das System kann sich demnach nur von innen ändern. Top down oder buttom up. Der Islam der Schweiz kennt keine Obrigkeit, daher eher letzteres. Haliliovic hat es kurz angesprochen. Wir brauchen ausgebildete Muslime in unserem bestehenden Sozialsystem. Am besten in jeder Anlaufstelle, Beratung, Sozialarbeit, Moschee, Psychiatrie
    26 19 Melden
  • MichaelOgi 02.04.2016 08:52
    Highlight Tötet die Ungläubigen... Eine Aussage, die nur allzu oft in der Bibel anzutreffen ist, ich glaube nicht ganz doppelt so oft wie im Koran. Wer sich an sowas hält ist einfach nur komplett daneben. Nun ist die westliche Art auf Terror zu reagieren (mit Bombenflugzeugen) nicht wirklich besser, als die Terroranschläge. Und wir beweisen damit, dass wir ebenso bereit sind, Tausende Menschen für unsere (wohl auch fehlerhaften) Überzeugungen wegzusprengen. Nebenbei fördern wir so auch den islamistischen Terror.

    Ich bin Atheist und Pazifist und weiss wieso...
    80 46 Melden
    • jazzmessenger 02.04.2016 09:08
      Highlight in der Bibel anzutreffen? ...bitte belegen.
      36 41 Melden
    • Papst Benedikt 02.04.2016 09:22
      Highlight Ist im Alten Testament in einer anderen Form anzutreffen das stimmt ja! Dies wurde auch in der Sendung thematisiert, nur Hr. Stamm sah das folgerichtig: Die Katholiken haben sich zivilisiert, technisch fortgebildet und reformiert! Während die Islamisten in Arabien teils noch immer 200 Jahre zurückliegen.
      86 17 Melden
    • jazzmessenger 02.04.2016 09:33
      Highlight Danke, Frühstück. Nun gibt es bestimmt Leute, die der Aussage widersprechen würden, dass Jahwe, Allah und der Gott des alten Testaments viel viel gemeinsam haben, aber so oder so dürfte man sich einig sein: die Götter der abrahamitischen Religionen haben allesamt monsterhafte Züge.

      Aber was der Koran nicht hat ... und die Bibel schon ist ein neues Testament. Und diese Tatsache ist deutlich wichtiger als der Vergleich der Anzahl grauenhafter Stellen und Aufforderungen im alten Testament und Koran.
      39 14 Melden
    • Blue123 02.04.2016 10:26
      Highlight Ein bisschen Grundkenntnis über die Inhalte des Christentums kann helfen, gewisse Aussagen im Alten Testament einzuordnen. Wikipedia:
      "Damit hat jedoch für die Christen der eine Wille Gottes, den bereits das „Alte“ Testament offenbart, einen anderen, neuen Stellenwert erhalten: Von nun an gilt dieser Wille nur noch in der Auslegung, die Jesus Christus ihm durch seine Lehre, seinen Tod und seine Auferweckung gegeben hat. Demnach sind alle Einzelgebote in dem einen Gebot Jesu Christi, nämlich dem Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe, „aufgehoben“, diesem untergeordnet (Mk 12,30–31 EU)."
      13 6 Melden
    • rodolofo 02.04.2016 11:05
      Highlight @ Papst Benedikt
      Ideologisch sind die Islamisten zwar sehr rückständig. Was den Umgang mit modernster Waffen-Technologie, sowie mit Handies und Internet angeht, sind die Islamisten äusserst versiert!
      Bemerkenswerterweise hat Blancho diesen Sachvehalt betont, indem er darauf hinwies, dass der "islamische" Terror eine moderne Gesellschaftliche Strömung sei, die auf Randständige "Verlierer der Globalisierung" anziehend wirkt, weil sie darin endlich zu den "Starken" gehören und ihren ganzen angestauten Zorn rauslassen können.
      Allzu autoritäre Erziehung und emotionale Verwahrlosung haben Folgen.
      21 1 Melden
    • SanchoPanza 02.04.2016 11:31
      Highlight @blue, was du Grundkenntnisse nennst nenne ich Auslegung. Sprich doch mal mit Mennoniten, Zeugen Jehvas usw. Es gibt viele 'Konfessionen' die das Alte Testament wörtlicher nehmen als du jetzt so salop formulierst.
      Ah das sind Sekten? Gut dann zeig mir bitte die Stelle im neuen Testament an der Homosexualität schlecht geredet und Frauen von der Priesterschaft abgeraten wird!
      Jesus hat mMn die Tora/AT erfüllt. Wieso als noch so ein Drama um Homoehe und weibliche Priesterinnen machen? 😜
      11 5 Melden
    • Blue123 02.04.2016 11:59
      Highlight @SanchoPanza. Dass die Zeugen Jehovas oder die Mennoniten Gewalt gegen Andersgläubige exegetisch ableiten, wär mir neu :)
      7 5 Melden
    • YusCan 02.04.2016 21:51
      Highlight Nenn mir eine Stelle aus dem neuen Testament, die zu Gewalt aufruft?

      Die Christen sind nicht an die Gesetze des alten Testamentes gebunden sondern ans Neue.

      Beim Islam gibt es auch eine Entwicklung nur ist die zuletzt offenbarte grosse Sure die Sure 9... mal lesen und dann weiter diskutieren.
      2 2 Melden
    • Olaf! 03.04.2016 00:10
      Highlight Altes Testament, neues Testament ist doch egal. Kreuzzüge, Hexenverbrennungen und die Inquisition gab es trotz des friedvollen neuen Testamentes. Was zeigt uns das? Es ist schlussendlich egal was in Bibel oder Koran steht und die Diskussion über irgendwelche Suren und Bibelverse müssig, es wird immer Idioten geben, welche aus diesen Schriften herauslesen was sie wollen.
      4 0 Melden
  • andersen 02.04.2016 08:46
    Highlight Die muslimische Männer in der Arena wollten weiterhin der Islam verteidigen, nur weil die Frauen in der Islam weiterhin in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt bleiben soll.

    Es geht nur um die Besessenheit von der Jungfräulichkeit.
    Der ganze Ehre von die Familie liegt zwischen die Beine von ein Mädchen.
    Darum hat viele Muslimas nur die Welt von der Balkon gesehen oder wenn sie in die Schule war.


    82 20 Melden
    • Mia Mey 02.04.2016 09:06
      Highlight Das kenn ich doch, ach ja, ich bin Katolisch aufgewachsen. Kein sex vor der Ehe. Und wie ist das mit dem blutigen Laken nach der Hochzeitsnacht, auch christlich. Es gibt da viele Beispiele dass es in Europa nicht viel anders war und noch ist.
      62 36 Melden
    • andersen 02.04.2016 09:48
      Highlight Nun, die Bewegungsfreiheit ist besser geworden und über Frauenrechte soll man nicht diskutieren, die soll in ein moderne Gesellschaft ein Selbstverständlichkeit sein.
      Die Frauen von Heute geben nicht der Hirne an der Garderobe ab, wenn sie Heiraten.


      32 5 Melden
  • MichaelOgi 02.04.2016 08:43
    Highlight Naja, sorry, hatte gestern keine Zeit um mir eine weitere Talkshow mit dem Zentralratchef anzusehen. Wenn ich den Bericht hier aber so lese, komme ich nicht umhin, festzustellen, dass dieser Blancho doch offensichtlich einige inhaltlich logische Aussagen gemacht haben scheint. So ist diese Radikalisierung in Europa nicht zuletzt fehlgeleiteter Politik verschuldet. Auch dass wir hier zivilisiert und kultiviert sind und die Araber nicht ist ja wohl klar eine Aussage, die vor Arroganz trotzt und inhaltlich nicht viel hergibt. Natürlich har ein Blancho sich da das Recht, sauer zu sein...
    26 49 Melden
  • Einstein56 02.04.2016 08:32
    Highlight Ja, da hat man halt doch wohl das wahre Gesicht gesehen. Watson: Wach auf!
    20 21 Melden
  • Homes8 02.04.2016 08:18
    Highlight Ich habe mir gestern Abend eine Dvd aus der Bibliothek angesehen "Auge um Auge", da sieht man wo Gewalt und Gegengewalt hinführt. Kostet mich lächerliche Fr.50.- im Jahr, das Abo und kann mir diese Hetze und Werbung aus dem TV sparen. Ich werde auch kein TV schauen wenn ich neben denn Radio-Billag Gebühren dann auch TV-Billag zahlen muss.
    10 58 Melden
    • Ophelia Sky 02.04.2016 08:47
      Highlight Offenbar haben Sie Internet. Sonst könnten Sie diesen Kommentar ja nicht schreiben. Auch wer Internet hat muss TV-Billag bezahlen...
      49 9 Melden
    • Homes8 02.04.2016 08:58
      Highlight Nicht solange keine TV-Programme installiert sind.
      2 54 Melden
  • n245 02.04.2016 07:54
    Highlight Wieso man einer minderbemittelten Person wie Blancho noch eine Plattform für seine Einzeller Aussagen bietet ist mir schleierhaft. Hier wären Personen von einem gewissen Intellekt gefragt, um eine solche Thematik überhaupt aufgreifen zu können. Wenn ich diesen Typen betrachte sehe ich nur nicht verarbeitete Pausenplatz-Stresssituationen.
    104 17 Melden
    • Nosgar 02.04.2016 08:44
      Highlight Dumm ist der leider nicht.
      50 8 Melden
    • demokrit 02.04.2016 11:21
      Highlight Nur, weil man ein paar auswendig gelernte Sprüchlein aufsagt und diese mit ein paar im soziologischen Seminar aufgeschnappten Fremdwörtern schmückt, ist man noch lange nicht intelligent. Es gibt zum Glück Leute, die Pseudointellektualität und tatsächliche Intelligenz noch ausseinanderhalten können. Blancho gehört eindeutig zu den Ersteren, denen, die bloss den Anschein erwecken (wollen).
      18 7 Melden
    • demokrit 02.04.2016 14:54
      Highlight Ich habe weder behauptet er sei dumm, noch er sei (völlig) ungebildet. Und nein, man muss nicht zwingend mit einer Person diskutiert haben, um zu merken, dass sie wissenschaftlich unhalbare Thesen verbreitet, sich widerspricht, gerne unnötig und völlig zusammenhangslos Fachtermini (systemtheoretisch... oh, ich kenne Luhmann, Wahnsinn aber auch!) verwendet und diese dabei noch nicht einmal versteht:

      Reformation

      Herkunft:
      lateinisch reformatio = Umgestaltung, Erneuerung, zu: reformare, reformieren
      3 0 Melden
  • Sapere Aude 02.04.2016 07:39
    Highlight Entäuschend wie die anderen in erster Linie veruscht haben Blancho persönlich anzugreifen, anstatt sich der Diskussion zu stellen. Mir scheint das grösste Problem die Verweigerung der moderaten Muslime vor der Frage der Radikalisierung zu sein. Wenn die selbst nicht einmal wissen, warum sich ihre Glaubensgenossen radikalisieren und niemand sich der Diskussion stellen will, dann machen wir es all den Radikalen ziemlich einfach. Blancho scheint zumindest einen guten PR Berater zu haben. Der Imam von Schlieren äusserte sich als einziger konkret und artulierte Problemfelder.
    41 8 Melden
    • MichaelOgi 02.04.2016 09:01
      Highlight Naja, ich denke eben auch nicht, dass die Radikalisierung direkt mit der Religion zusammenhängt. Viel eher ist die Religion dann ein Alibi und ein Werkzeug Radikaler. Der Islam ist nur Sündenbock.

      Die Radikalisierung liese sich mittel- bis langfristig mit der Einstellung von Vergeltungsschlägen, Waffenhandel und stattdessen umfassender Entwicklungshilfe stoppen. In Europa durch Integration, Sozialarbeit, Perspektiven und offene Grenzen für alle anstatt Hetze, Rechtsnationalismus, Überwachungs- und Polizeistaat etc.
      33 9 Melden
    • Heledar 02.04.2016 09:35
      Highlight Michael Ogi Danke für diesen Kommentar. Ich sehe es genau gleich wie Sie. Keiner ist besser als der andere. Und Gewalt erzeugt IMMER mehr Gewalt.
      16 9 Melden
    • demokrit 02.04.2016 11:26
      Highlight Die Ursache von Terror liegt in keiner Weise an Vergeltungsschlägen oder fehlender Entwicklungshilfe. Wissenschaftlich ist diese (auch) von Blancho verbreitete These völliger Humbug (es gibt schlicht keinen Zusammenhang). Die meisten Terroristen entstammen im übrigen der oberen Mittelschicht. Dass Armut Terrorismus fördert, ist ein weit verbreitetes Märchen.
      7 8 Melden
    • Sapere Aude 02.04.2016 11:57
      Highlight Sie missverstehen mich, ich halte den Islam nicht als Gunrdauslöser des Terros, vielmehr werden es verschiedene sozioökonomische Faktoren den Ausslschlag geben. Was mir einfach auffällt ist, dass gerne der Islam nicht als Teil des Terror gesehen wird, bzw. sich mit Händen und Füssen gegen den Vorwurf wehren, der Islam hätte nichts damit zu tun. Alleine dadurch, dass sich die Terroristen auf die Religion berufen, macht es zu einem Teil des Problem, welches wir nicht verschweigen dürfen.
      9 1 Melden
    • demokrit 02.04.2016 12:46
      Highlight Die Armutsthese wird wissenschaftlich z.B. hier entlarvt:
      https://www.coursera.org/learn/terrorism
      5 0 Melden
    • René Obi 02.04.2016 12:50
      Highlight MichaelOgi. Das stimmt schon. Der Islam ist nicht der Auslöser von Gewalt. Und es gibt, wie in der Bibel auch, einige sehr schöne und positive Verhaltensgrundsätze darin. Das Problem ist aber, dass man den Koran auch, und das tatsächlich relativ einfach, als Begründung für Gewalt interpretieren kann.
      4 1 Melden
  • giguu 02.04.2016 06:55
    Highlight diese arena war eine katastrophe. man stelle sich das ganze mal aus christlicher sicht vor, da wäre der KKK (blancho), die russisch orthodoxe kirche, ägyptische kopten und freikirchen dabeo gewesen. alles so unterschiedlich und nicht vergleichbar. auch die bibel lässt interpretationsspielraum zu, einfach von EINEM islam zu sprechen ist sowas von falsch. die kultur und tradition des landes hat einen so grossen einfluss auf die religion! wo man in saudi arabien einer frau nichtmal die hand gibt, sieht man in tunesien unverheiratete paare hand in hand rumlaufen. schade um die oberflächlichkeit!
    107 12 Melden
    • R&B 02.04.2016 15:43
      Highlight @giguu: Sie haben wohl die Sendung nicht gesehen...
      0 0 Melden
  • henk 02.04.2016 02:32
    Highlight *eine schlechte Falle
    17 3 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 02.04.2016 01:47
    Highlight Ich kenne viele Moslems in meinem Umfeld und bin mir ziemlich sicher, dass sie sich weder vom Nicolas, noch vom Fids-Präsi repräsentiert fühlen.
    106 7 Melden
    • lily.mcbean 02.04.2016 08:15
      Highlight Die moslems in meinem Bekanntenkreis schämen sich dafür von solchen Spasten vertreten zu sein.
      53 4 Melden
    • lily.mcbean 02.04.2016 11:43
      Highlight Was will mann als hundsnormaler Bürger denn schon dagegen tun ausser mit gutem Beispiel vorausgehen? Aber von denen hört man sowieso nichts weil es leider numal "intressantere" Sachen gibt zu berichten.
      8 4 Melden
  • bangawow 02.04.2016 01:46
    Highlight Zum Glück konnte ich mir das nicht ansehen, weil ich SRF nicht mehr empfange. Aber danke für die Zusammenfassung, watson.

    Ich frage mich aber, ob irgendwelche Verbände wirklich repräsentiv für die Muslime in der Schweiz sein können. Geschweige denn für viele unterschiedliche(!) Menschen/Muslime sprechen können. Alle Muslime, die ich kenne, geben jedem die Hand. Was für ein Quatsch! Stellt man verschiedene christliche Vertreter in eine Arena kommt der gleiche Nonsens raus.

    Mein Fazit: Eine Arena mit solchen Leuten schadet mehr als das sie nützt. Vorallem dem integrierten Muslim nicht.
    84 10 Melden
    • giguu 02.04.2016 06:58
      Highlight guter punkt. ein blancho vertritt sir muslime in der schweiz genau so wenig, wie der orthodoxe patriarch moskaus den reformierten peter müller aus oberaegeri, der jeden 4. sonntag in die reformierte kirche geht. und blancho der wahabit, der sich dank einschleimen bei den saudis eine goldene nase verdient dem sollte man schon lange keine bühne mehr bieten. der vertritt uns so wenig, wie der blocher das schweizer volk
      63 3 Melden
    • Mox 02.04.2016 07:17
      Highlight "......weil ich SRF nicht mehr empfange. Aber danke für die Zusammenfassung, watson." -> drückt sich hier zufällig jemand um die empfangsgebühren? Nur zur Info: wenn Sie hier schreiben können, besitzen sie auch ein empfangsgerät und wären somit gebührenplfichtig. ;)
      34 44 Melden
    • bangawow 02.04.2016 10:41
      Highlight Hihi, sehr lustig, da wird man gleich verdächtigt, man würde die Gebühren nicht zahlen. Wie so ein Terrorist.

      An alle Schweizer Hobbydetektive:
      Ja, ich zahle die doofe Billag. Schon immer. Ich habe nur Analog TV, kein Digital TV in Superduper HD im Monatsabo, weil ich diese Kiste selten anschalte. Jetzt kommt's: SRF1 und 2 senden nur noch in HD, deshalb sind diese Sender bei mir futsch.
      14 0 Melden
    • stiberium 02.04.2016 18:07
      Highlight @Gigu
      Dem Blancho sollte man vielleicht keine Plattform bieten, wie es die anderen Gäste und Stamm aber gesagt haben laufen wir durch ihn Gefahr eine radikale Strömung in der Schweiz zu entwickeln.
      Wie du sagst er hat Geld und somit Möglichkeiten. Auch sollten wir ihn nicht auslachen da es ihn in seiner verwirrten Anschauung nur bestärkt. Ignorieren vielleicht.
      2 0 Melden
  • stiberium 02.04.2016 01:20
    Highlight Ich denke Benmrad hat in dieser Debatte die schwierigste Position. Er soll ja eben ein heterogenes Gefüge von 170 musl. Vereinen vertreten und da sollte er möglichst neutral bleiben. Er kann also nicht Stellung beziehen wenn jemand eine Neoislamische Lebensweise mit z.Bsp. die Hand nicht geben lebt. Er kann nur über den Dialog mit den Vereinen etwas erreichen.
    Zudem hat er viel gutes gesagt, wie das wir hier eine Chance haben etwas aufzubauen, dass wir ein Sonderfall sind. Ich denke es ist für uns Andersgläubigen schwierig die Komplexität des Islams in der Schweiz zu verstehen.
    25 33 Melden
    • R&B 02.04.2016 15:37
      Highlight Wenn man hier jemanden das Hand geben verweigert, ist dies eine Beleidigung. Das ist unsere Kultur und das soll respektiert werden.
      3 0 Melden
  • FrancoL 02.04.2016 00:51
    Highlight Die Aeusserung von Hugo Stamm dass sich unsere westlichen Gesellschaften kultiviert und zivilisiert hätten, die arabischen Gesellschaften in der geistigen Entwicklung aber stehengeblieben seien war für mich der Tiefpunkt der Sendung.

    Eine derart undifferenzierte Aussage von einem "Experten" habe ich in der Arenasendung noch nie gesehen. Diese Aussage könnte ganz gut von einem SektenGuru stammen der alle anderen für Fehlgeleitete hält.
    73 143 Melden
    • ostpol76 02.04.2016 01:39
      Highlight Wenn man den Stellenwert der Frau in der arabischen Gesellschaft anschaut hat er leider recht. Und dies ist gerade mal ein Aspekt.
      138 14 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 02.04.2016 01:46
      Highlight Der Stamm schiesst immer ein bisschen daneben, dass erzeugt manchmal erst die richtig Denkwürdigen Aussagen auf der Gegenseite :-)
      48 9 Melden
    • FrancoL 02.04.2016 02:17
      Highlight @ostpol76; Denken Sie es genügt in einigen Aspekten recht zu haben um eine so globale und abwertende Aussage zu machen?
      Was würden Sie sagen wenn wir mit solchen Teilaspekten die auch in der abendländischen Gesellschaft auszumachen sind, diese unsere Gesellschaft als rückständig bezeichnen würden?
      11 48 Melden
    • Euklid 02.04.2016 03:04
      Highlight Die Schweiz mit 8,3 Mio. Einwohnern, hat mehr Nobelpreise, als alle 1,7 Mia. Muslime weltweit zusammen. Das sagt schon alles. Ins Arabische werden pro Jahr sehr wenige Bücher übersetzt.

      http://www.stern.de/kultur/buecher/buchproduktion-arabische-laender-weit-abgeschlagen-3541056.html
      60 18 Melden
    • E7#9 02.04.2016 07:44
      Highlight Ich hatte das Gefühl er meinte "geistliche" Entwicklung, sagte aber irrtümlich geistige Entwicklung.
      19 2 Melden
    • _kokolorix 02.04.2016 08:52
      Highlight der islam ist nicht stehengeblieben, er hat sich zurückentwickelt. die konsequente, gewalttätige besserstellung von dummen männern vernichtet jede kultur. allerdings stehen gewisse jüdische und christliche gruppierungen den muslimischen keinesfalls nach. auch sie glauben die körperkraft des mannes berechtige ihn zur herrschaft über die frau... allen gemeinsam ist die groteske überhöhung der mutterrolle und die daraus resultierenden verwöhnten muttersöhnchen, die arbeit geringschätzten und lieber rauben und plündern und auf einen heldentod mit belohnung spekulieren
      26 4 Melden
    • FrancoL 02.04.2016 09:35
      Highlight @an alle; Es geht nicht um die Wertung des Aspektes Frau/Mutter. Es geht um Folgendes: Wenn Experten in der wie jemand oben schreibt so gut gebildeten, mit Nobelpreisen ausgestatteten Gesellschaft, derart semplifizierte Aussagen in einer TV-Sendung machen dann zeigt er dass es mit der (oder seiner) Bildung nicht sehr weit her ist.
      Gerade das Bild der Frau/Mutter ist ja auch in unseren Breitengraden nicht unbedingt frei von Fehlsichten und Fehlinterpretationen! und dies obwohl die Gesellschaft alles Erdenkliche tut um dieses Bild aus einer misslichen Schieflache zu bringen.
      7 24 Melden
    • _kokolorix 02.04.2016 11:35
      Highlight ich behaupte auch gar nicht, das die provokation von hugo stamm hilfreich war. allerdings muss man berücksichtigen, dass der mann häufig mit religiösen eiferern zu tun hat und da wird man vermutlich eher etwas plakativ. mit logischen argumenten kommst du bei diesen leuten nicht weit...
      was mich weit mehr stört, ist die forderung nach distanzierung. da müssten wir uns doch auch erstmal von der verhaltensweise der usa und israel distanzieren und zwar unmissverständlich und immer wieder.
      8 0 Melden
  • Andi Amo 02.04.2016 00:44
    Highlight Man sagt doch, jedes Land hat den Präsidenten, den es verdient. Beim Fids wird das auch nicht so anderst sein. Dessen Präsident kann ja nicht mal offen dazu stehen, dass er wohl eigentlich auch der Meinung ist, dass muslimische Jungen Lehrerinnen nicht die Hand geben müssen! Das finde ich inakzeptal!
    Und es bewegt mich zur Frage, wie denn die Anhänger seiner angeblich moderaten Organisation, die er stellvertretend vertritt, drauf sind?
    88 15 Melden
    • giguu 02.04.2016 07:04
      Highlight fakt ist doch, dass WIR leute mit muslimischem migrationshinzergrund, oder mit wurzeln aus muslimischen ländern in die schweiz migriert sind, weil es uns hier gefällt, oder die not uns hier hin getrieben hat. dabei darf man von jedem erwarten, dass er sich ein bisschen anpasst. dazu gehört meiner meinung nach auch, dass man die eigene religion etwas diskreter lebt und diese keine befremdenden tendenzen annimmt. aus meiner sicht sollen die, die es für nötig halten ein kopftuch tragen, ein nikab finde ich hingegen nicht OK. jemandem die hand nicht geben wollen finde ich sehr unanständig....
      83 2 Melden
    • giguu 02.04.2016 07:08
      Highlight ... da frage ich mich, was diese leute hier machen? das problem dabei ist ja, dass die schweiz die religionsfreiheit zu fest schützt. ich finde, dass es durchaus angebracht wäre leute, die ihre religion in so einer extremistischen form leben wollen, dass sie die lokale bevölkerung befremdet darauf hinzuweisen, dass sie mit einem umzug nach katar besser aufgehoben wären. integration ist sowohl bring- als auch holschuld. es geht nicht, dass alles toleriert wird, wie es auch nicht geht uns muslime mit terroristen gleichzustellen. leider fördert herr blancho das bild, dass islam extrem ist
      58 6 Melden
    • FrancoL 02.04.2016 09:15
      Highlight @giguu; und was machen Jesuiten? Fördern Sie nicht auch ein Extrembild der katholischen Kirche?
      11 6 Melden
    • kurt3 02.04.2016 09:35
      Highlight Und in der Bibel steht geschrieben : und das Weib sei dem Manne Untertan . Nur nimmt das heute niemand mehr wörtlich und ernst . Außer vielleicht die SVP mit ihern " die Frau gehört an den Herd" Parolen . Jetzt könnte man auch noch ableiten , dass die antiislamische Haltung aus Konkurrenzgründen erwächst .
      19 10 Melden
    • Andi Amo 02.04.2016 14:58
      Highlight @giguu
      Ich bin absolut Ihrer Meinung!
      Gewisse Leute mit extremen Einstellungen dürfte man ruhig nachdrücklich zu einer Ausreise in Staaten bewegen, in denen es so läuft, wie sie sich das so sehnlichst wünschen. Dann müssten sie nicht mehr ständig Forderungen stellen und unsere Gesellschaft zu ihren Gunsten verändern versuchen. Das geht nämlich langsam auf den Sack, mir und wahrscheinlich auch all den angepassten moderaten Muslimen.
      3 0 Melden

Der nette Herr Molina

Ex-Juso Präsident Fabian Molina ist seit gut 100 Tagen im Nationalrat – und mit 27 Jahren der jüngste Parlamentarier im Bundeshaus. Grund genug, um mit dem Zürcher einen Kaffee zu trinken, ein paar Zigaretten zu rauchen und über die grossen Themen zu plaudern.

Fabian Molina sitzt schon seit einer Weile am Tisch nebenan, aber die äusserliche Unscheinbarkeit lässt ihn verschmelzen mit der lustig-zusammengewürfelten Ausseneinrichtung dieses Treatment-Cafés in den Ausläufern des Zürcher Kreis 4. Vielleicht liegt es auch daran, dass er in einem dieser Strandkörbe sitzt, die überall ausser auf Sylt und in vernachlässigten Hinterhofgärten fürchterlich deplatziert wirken, und zudem Kopf und Oberkörper ihrer Bewohner wegschlucken.

Kurz: man sieht ihn nicht.

Er …

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