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«Arena»-Moderator Jonas Projer sieht sich für einmal mit Kritik von links konfrontiert. Bild: srf

SP-Elite macht TV-Kritik und greift Projer an: «Die ‹Arena› bewegt sich auf SVP-Gelände»

Die Genossen beschweren sich in einem offenen Brief an «Arena»-Moderator Jonas Projer und SRF-Chefredaktor Tristan Brenn über die Themenauswahl der «Arena». Diese richte sich nach der SVP-Agenda. 

16.04.16, 15:55 16.04.16, 16:33

Verkehrte Welt am Leutschenbach: Jammern für gewöhnlich SVP-Exponenten über das «linke Staatsfernsehen», das sie an allen Ecken und Enden schneide, vernachlässige und unfair behandle, sind es nun die Sozialdemokraten, die mit dem SRF nicht zufrieden sind. Genauer mit der «Arena». Die Sozialdemokraten beschweren sich über die Themenwahl der «Arena», da diese zu wenig mit ihrer politischen Agenda übereinstimmt, wie aus einem offenen Brief der SPler hervorgeht. 

In einem offenen Brief an «Arena»-Moderator Jonas Projer und SRF-Chefredaktor Tristan Brenn lamentieren SP-Grössen wie Jay Badran, Margret Kiener-Nellen, Cédric Wermuth und Anita Fetz, die Redaktion bewege sich mit Themen wie «Der Notfallplan – müssen wir uns gegen Flüchtlinge wehren?» oder «Brüssel greift an – wird die Schweiz nun entwaffnet?» auf «SVP-Gelände».

Ausschnitt aus dem offenen Brief der SPler an Tristan Brenn und Jonas Projer.
screenshot 

Die Genossen wünschen sich gemäss des Schreibens eher andere Themen, etwa die Unternehmenssteuerreform III, die Panama Papers oder die Altersvorsorge 2020. Diese Themen «tangieren die Lebensrealitäten der Menschen weit stärker als die Frage, ob zwei Teenager ihrer Lehrerin die Hand schütteln wollen oder nicht», behaupten die SPler und verlangen, dass Redaktionsleiter Jonas Projer und sein Team «sofort über die Bücher gehen und sowohl Themen wie auch Titel in Zukunft ausgewogener auswählen». 

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, sandten die SPler Projer und Brenn auch gleich eine detaillierte Aufstellung der Themen mitsamt Auswertung der Gäste nach Partei und Geschlecht: 

Projer hat für diese versuchte Einmischung der SP-Politiker in seine journalistische Arbeit wenig Verständnis und weist den Vorwurf, eine rechte Sendung zu machen, scharf zurück, wie seinen Tweets nach der gestrigen Sendung zu entnehmen ist. 

Gegenüber Blick.ch ergänzt Projer: «Die Liste der SP scheint mir nicht korrekt.» (thi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Blaumeise 18.04.2016 09:41
    Highlight Die SP macht sich wieder einmal lächerlich. Erstens ist die Arena als Gastgeber frei in der Themenwahl. Zweitens ist die SP frei, die Einladung zur Arena anzunehmen. Drittens ist es gerade der Kern von Demokratie und Aufklärung (Deine Lieblinge, SP, schon vergessen?), dass man mit seinen politischen Gegnern über deren Anliegen diskutiert, besonders auch dann, wenn man sich dabei keinen Gewinn an Stimmen für seine Partei erhoffen darf. SP werde erwachsen, höre auf zu heulen, reiß Dich am Riemen, kämpfe und ertrage es wie wie ein Mann!
    9 3 Melden
  • NackNime 18.04.2016 09:24
    Highlight Kritik am öffentlichen Rundfunk von Links und Rechts. Jede Partei scheint davon auszugehen, dass sie von den öffentlich rechtlichen Medien bevorzugt werden muss. Da liegen beide Seiten falsch.
    9 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 22:14
    Highlight Mehr als 140 Kommentare für eigentlich eine nebensächliche Meldung. Die Nachrichten über Aktivitäten und Aussagen der Polparteien vermögen zu mobilisieren.
    8 2 Melden
  • R&B 17.04.2016 19:39
    Highlight Ich bin auch nicht begeistert, dass diese SP-ler einen offenen Brief an Projer gesandt haben. So richtiges Mimimimi und ich will mal wieder in die Öffentlichkeit-Getue dieser 4 Politiker, die bei mir mit dieser Aktion massiv an Respekt verloren haben. Ja, die von ihnen genannten Themen möchte ich auch in der Arena sehen, aber ich finde es richtig, dass diese leidige Sache mit der Flüchtlings- und Ausländerhetze bei der Arena sauber und objektiv ausdiskutiert wird, in der Hoffnung, dass die SVP klar demaskiert wird. Danach muss sich dann die Arena wieder den wirklich wichtigen Themen widmen.
    8 9 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 20:16
      Highlight Geht es jetzt um die Demaskierung der SVP oder um wichtige Themen? Die SVP bleibt die SVP und ihre Sympathisanten bleiben auch ca. die gleichen.
      Es kann doch nicht sein dass wenn die SVP ein Thema belegt die ganze Nation nachziehen muss. Sind da 50-70% der Bürger in Geiselhaft der SVP? Wohl kaum.
      10 3 Melden
    • R&B 18.04.2016 13:27
      Highlight @FrancoL: ich kann Ihre heftige Reaktion gut verstehen. Mir wäre es auch lieber, wir müssten uns nicht mit den aufgebauschten Themen und den Lügen der SVP herumschlagen. 30%... Haben Sie die Minarett-Initiative und MEI vergessen? Das waren >50% die diese Initiative angenommen haben. Daher ist es gut, wenn die Arena in den Chüngel der Emotionen und erfundenen Zahlen, Objektivität hineinbringt. Und wenn es in einer Sendung nicht reicht, dann sollen halt mehrere Sendungen dazu ausgestrahlt werden. Und ich bin überzeugt, dass der Anteil von 30% sinkt, sobald allen klar wird, wie oft die SVP lügt.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 17:07
    Highlight Das ganze Theater das hier die SP macht ist lächerlich. Dem Schweizer Fernsehen kann man sicher hie und da etwas vorwerfen, aber nicht Sicherheit nicht es sei auf dem linken Auge blind. Die SP kämpft um Wähleranteile und macht dazu jeden Schachzug der ihr einfällt.
    16 8 Melden
  • Soli Dar 17.04.2016 15:22
    Highlight @Wolfsblut, ich bin absolut bei ihnen, was die wachsende Ungleichheit betrifft. Diesbezüglich darf die SP wieder lauter werden und sich noch mehr engagieren. Dabei gilt es alkerdings zu beachten, dass es soziale Anliegen sehr schwer haben in einem rechts-national dominierten Parlament durch zu kommen. Vergessen wir auch nicht die ungleichen Abstimmunge- und Wahlkampfbudgets. Für die Unterstellungen möchte ich mich entschuldigen! Nicht Sie sondern die SVP projiziert Probleme auf Geflüchtete. Ich hatte Ihren Kommentar falsch interpretiert.
    8 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 11:13
    Highlight Vielleicht entschied sich das SRF
    für diese Themen, weil sie gerade aktuell sind. Ich glaube Sherlock Holmes muss her. 🤔
    17 12 Melden
    • Bowell 17.04.2016 11:40
      Highlight Wohl eher ein Fall für Galileo Mystery!
      17 4 Melden
  • Wolfsblut 17.04.2016 09:24
    Highlight Statt über die Themenwahl zu jammern, sollte die SP selber über die Bücher. Ihren Exponenten hört nämlich kaum jemand mehr zu. Ausser Jacqueline Badran, eine engagierte Saftwurzel, hat die SP hauptsächlich Exponenten, die brennende soziale Anliegen nur noch vom Hörensagen kennen. Genauso kommen sie rüber. Als akademisch gebildete Theoretiker, die alle einen Job haben, genug Geld und Lichtjahre entfernt sind von den brennenden Problemen. Sie haben ein Heer von verwaisten Wählerinnen und Wählern geschaffen.
    33 28 Melden
    • Soli Dar 17.04.2016 10:28
      Highlight Was sind den ihrer Meinung nach die brennenden sozialen Anliegen? und inwiefern kümmert sich die SVP darum? Wem verdanken wir Gesamtarbeitsverträge, existenzsichernde Löhne, Arbeitslosenversicherung, AHV, Flankierende Massnahmen gegen Lohndumping? Wer kämpft für gerechtere Löhne und für sozialen Wandel und soziale Gerechtigkeit? Wer engagiert sich für Sozialbrnachteiligte? Es ist natürlich einfach all unsere Probleme auf die Asylsuchende, Flüchtlinge, Migranten zu projezieren. Doch wem hilft das?
      30 17 Melden
    • Wolfsblut 17.04.2016 11:37
      Highlight SoliDar: Verstehe nicht, was Sie meinen. Ich projiziere nicht. Schon gar nicht auf Geflüchtete. Ich sage, dass die SP nicht mehr gehört wird bzw. gehört werden kann. Das finde ich höchstproblematisch, weil der soziale Ungleichgewicht in der Schweiz rasant grösser wird.
      10 7 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 17:25
      Highlight Soli Dar; Danke für diese Prägnante Frage und Feststellung. Ich danke aber auch dass Sie da Wolfsblut zu unrecht angreifen.

      Zu Ihrer Aufzählung möchte ich noch als "Hauptproblem" folgendes ergänzen. Fast alle Anliegen der SP oder ganz allgemein der linken Seite führen zu Lösungen die eine gewisse Opferbereitschaft verlangen, die Einschnitte darstellen und das ist in einer Zeit die durch den Neoliberalisamus geprägt wird kaum zu vermitteln, allerdings müsste man nun als SP auch etwas forscher auftreten % hin oder her, argumentieren und nicht verwalten!
      8 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 17:30
      Highlight @Soli Dar; es ist zudem erstaunlich wie zB auf Gemeindeebene gerade SP-Anliegen sich besser durchsetzen, weil sie da näher am Volk dargelegt werden und meistens auch die Gefühle der Bevölkerung gut treffen. Muss aber zudem auch gestehen dass auf Gemeindeebene auch die SVP ganz anders agiert und und auch häufig nicht weit von Mitte und Links steht. Wird allerdings an der SVP Versammlung schnell mal negiert und relativiert aber was soll's wenn das Resultat zum Nutzen der Bevölkerung ist kann man an der GV auch versuchen sich da raus zu schleichen.
      5 1 Melden
  • Aberbitterschön 17.04.2016 01:37
    Highlight Ich für mich beobachte auch, dass sich die Gesinnung der Medien leicht verschoben hat. Es ist natürlich einfacher den Leuten das zu geben, was sie haben wollen. Kritischer journalismus ist leider brotlose Kunst. Die Menschen mögen das einfache. Egal welcher politische Ausrichtung, ich wünsche mir vorallem das über wahre Problem diskutiert wird und nicht über populistische Schlagerthemen. In diesem Punkt gebe ich den Verfasser des Briefes recht, es giebt sicherlich wichtigere Dinge als ein Handschlag.
    45 20 Melden
  • joevanbeeck 17.04.2016 01:36
    Highlight SRF könnte ja mal eine Arena über den Niedergang der SP machen..... Helmut Hubacher gegen die aktuellen SP-Bonzen.
    Das wäre sicher spannend... da würde sogar ich wieder einmal die Arena schauen. "Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf." Zitat Erich Honecker
    38 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 02:37
      Highlight Coole Idee. Neben Hubacher gleich noch Bodenmann einladen!
      24 4 Melden
    • rodolofo 17.04.2016 06:57
      Highlight Der Bodenmann, das war noch ein "Roter"!
      Der bekam in der "Elefantenrunde" jedes Mal einen hoch roten Kopf, so sehr regte er sich auf, während das Urner Urgestein Steinegger von der FDP durch nichts, aber auch gar nichts zu erschüttern war.
      Aber heute haben wir immer noch sehr interessante und rhetorisch versierte SP'ler im Ring!
      Ich bin jedenfalls froh und dankbar, dass es noch solche Politiker gibt, die etwas zu sagen haben und nicht "gekauft" sind von mächtigen Wirtschafts-Interessen und dauernd nach dem Umfragewerten schielend sich bei den gerade tonangebenden "Rechtsnationalen" anbiedern.
      29 10 Melden
  • SanchoPanza 17.04.2016 00:29
    Highlight ich würde nicht das Links-Rechts Schema bemühen, sondern einfach sagen das Projer die Arena populistischer gemacht hat und Themen auf Schlagworte verkürzt. Und genau das macht die SVP auch.
    54 17 Melden
  • Raembe 16.04.2016 23:44
    Highlight Also als Elite würd ich Keller Nielen und Jay Badran nicht bezeichnen. Ich finde Projer macht einen sehr guten Job. Auch die Themen sind nicht schlecht gewåhlt. Man kann es nicht Allen recht machen, schon gar nicht Politikern.
    51 19 Melden
  • christian_denzler 16.04.2016 22:37
    Highlight Das Staatsfernsehen in einem bürgerlich fehlregierten Land ist logischerweise Bürgerlich. War noch nie anders. Wer heute ernsthaft noch behauptet, Mainstreammedien seien links, hat nicht begriffen, was «Mainstream» bedeutet.
    49 57 Melden
    • rodolofo 17.04.2016 07:08
      Highlight In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass der Tages Anzeiger ziemlich brav und bieder geworden ist.
      War da nicht ein Wechsel des Chef-Redaktors?
      In der Schlussphase (?) mit Res Strehle war ich vom "Tagi" dermassen begeistert, dass ich im Tages Anzeiger Blog gratis Loblieder sang und auf aktuelle Artikel im Tagi verwies, die meine statements untermauern halfen.
      Aber in letzter Zeit ist diese entflammte Liebe deutlich abgekühlt. Im Tages Anzeiger Blog beschäftigen sie sich mit lifestile-Fragen, wie an einem Beamtenposten klebende, gesetzte 68er...
      Umso erfreulicher, geht bei watson die Post ab!
      16 3 Melden
  • Froggr 16.04.2016 22:18
    Highlight Leute es ist doch logisch, dass linke finden die Arena sei zu Rechts und rechte denjen sie sei zu links. Selbst wenn sie sich in drr Mitte befinden würde wäre dies so.
    49 7 Melden
    • Spooky 16.04.2016 22:49
      Highlight @Froggr.
      Genau so ist es. Man kann machen was man will: Für die Linken ist die Schweiz immer zu rechts, und für die Rechten ist die Schweiz immer zu links.
      41 2 Melden
    • rodolofo 17.04.2016 07:10
      Highlight Und was ist mit dem Rechtsverkehr?
      Das ist doch total verkehrt!
      Immerhin ist auf Autobahnen die Überholspur links.
      21 2 Melden
  • Soli Dar 16.04.2016 22:08
    Highlight Ganz grundsätzlich stellt sich schon die Frage, ist wirklich nötig , der finanzkräftigsten und einflussreichsten Partei, mit eigenen Zeitungen etc. den roten Teppich auszurollen und ihr ständig eine Plattform zu bieten? Geht es dem SRF um hohe Quoten? Hat SRF Angst Subventionen zu verlieren? Die SVP ist ja schon so chronisch übervertreten in den Medien. Es gibt kaum eine Talksendung, auf welchem Kanal auch immer, bei der KEIN SVP-Exponent eingeladen ist. Warum geniesst EINE Partei so viel Aufmerksamkeit? Ist es weil die SVP polarisiert & für hohe Auflagen sorgt oder aus Angst vorm "Wutbürger"?
    44 36 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 23:12
      Highlight Nein, weil sie die stärkste Partei im Land ist!
      31 28 Melden
    • Soli Dar 16.04.2016 23:38
      Highlight Dann haben wir wohl bald ein Ein-Parteien-System wie in China oder Nordkorea.
      22 30 Melden
    • seventhinkingsteps 17.04.2016 02:05
      Highlight @Stefan Aepli

      Die stärkste Partei ja, aber 70% haben nicht SVP gewählt.
      36 19 Melden
    • Str ant (Darkling) 17.04.2016 02:41
      Highlight @seventhinkingsteps
      Das ist ein non argument einfach zu sagen
      "Aber X Prozent hat Partei Y nicht gewählt"
      19 18 Melden
    • legis 17.04.2016 02:47
      Highlight Ist doch super wenn die ganze Schweiz sehen kann, wie schwachsinnig die Themen und Argumente der SVP sind!
      24 13 Melden
    • Shlomo 17.04.2016 08:51
      Highlight Korrektur seventhinkingsteps, mehr als 85% haben nicht SVP gewählt
      15 7 Melden
  • felixJongleur 16.04.2016 21:10
    Highlight Ich finde Projer den besten Arenamoderator bis anhin. Er macht einen Riesenjob. Er bleibt kritisch, doppelt intelligent nach, hat Humor und ist sehr "dossierfest". Ich möchte euch Kritiker mal sehen!! Die Gastauswahl passt mir ebenso, das Format ist mit ihm wieder einiges besser geworden.
    86 14 Melden
    • thestruggleisreal 17.04.2016 00:53
      Highlight Auf den Punkt gebracht! 👌🏼
      23 2 Melden
    • rodolofo 17.04.2016 07:17
      Highlight Er lässt die Diskussion heute mehr laufen.
      Die Gesprächsatmosphäre ist deutlich entspannter!
      dabei helfen auch die humorigen Zwischenbemerkungen von Proyer.
      Gleichzeitig muss er wie ein Dompteur mit Raubtieren aufpassen, dass die eitlen Selbstdarsteller brav hinter ihren Pültchen stehen bleiben und keine endlosen Propagandareden halten.
      Da muss er auch mal die Peitsche knallen lassen!
      Wirklich kein einfacher Job...
      18 0 Melden
  • seventhinkingsteps 16.04.2016 20:16
    Highlight Erstmal ist es ja logisch, dass eine Arena über den Islam mehr Quoten bringt als eine über die Panama Papers oder so.

    Es geht wohl mehr darum, dass die Sendungen meist so gewählt sind, dass die SP-Vertreter sich in der Verteidigung befinden. Mich würde zum Beispiel eine Arena zu den Panama Papers interessieren, dann kann die SVP die Statements von Ueli verteidigen.

    Was mich aber mehr stösst ist das reisserische Wording der Titel, das ist echt auf Blick am Abend Niveau!

    Allgemein bin ich überrascht, dass ein Sender, der vor dem Wettbewerb geschützt ist, solche Themen und Titel wählen muss.
    61 19 Melden
    • thestruggleisreal 17.04.2016 00:55
      Highlight In der Verteidigung befinden sich die Linken nur, weil die SVP die ganze Zeit unsinnige Angriffe startet um die eigentliche Diskussion zu verdecken.
      22 18 Melden
  • G-4 16.04.2016 20:08
    Highlight Ich kann die Leute die gegen Projer wettern nicht begreifen.

    Ich würde ja gerne sehen, mit welchem gespühr Sie eine solche, meist emotionale, Sendung moderieren würden.

    Ganz ehrlich das ist wohl sehr schwierig und ich bin im gossen und ganzen mit der redaktionellen Leistung sowie der Sendungsgestaltung inkl. Moderation sehr zufrieden.

    Kompliment.
    60 11 Melden
    • nimmersatt 16.04.2016 22:25
      Highlight Geht ja nicht um die Moderation, sondern die einseitige Themenwahl/-gewichtung
      15 14 Melden
    • G-4 17.04.2016 02:03
      Highlight Ist mir auch klar, nur wollte ich mal ein positives statement zur Moderation machen, da in den Kommentaren sehr viele negative Stimmen vorhanden sind ☝
      ...
      12 0 Melden
  • Herbert Anneler 16.04.2016 19:42
    Highlight Ich habe mit der SP parteipolitisch nichts am Hut, aber der SVP-Drall der Arena, teils auch von 10 vor 10, geht mir schon lange auf den Kecks. Die Arena tue ich mir deshalb schon lange nicht mehr an. Der subtile vorauseilende Gehorsam von (TV) SRF gegenüber der SVP schnürt mir manchmal den Hals zu. Die SVP zetert dauernd, wie sie von SRF benachteiligt würde - eine dreiste Lüge, wie etwa das fög zeigen kann. Aber genau damit kann sie Druck machen. Diesem nachzugeben, wird die SRG jedoch nicht retten - vielmehr verliert sie auch noch jene, die bisher für ihren Service public eingestanden sind.
    62 42 Melden
  • Jol Bear 16.04.2016 19:35
    Highlight Was die Themen betrifft, scheint sich die Auswahl nach maximaler Einschaltquote zu richten: Themen mit emotionalem Gehalt, bei denen viele Zuschauer "mitreden" können. Würde die politische Agenda von National- od. Ständerat abgebildet, gäbe es jede zweite oder dritte Woche eine staubtrockene Sendung, die kaum jemanden interessierte. Entscheidend ist die Diskussionsleitung, ob die neutral ist und die Teilnehmer auf die Probe stellt. Das müssen aber jene beurteilen, die sich die Arena noch ansehen.
    37 0 Melden
  • Domino 16.04.2016 18:59
    Highlight Die Arena ist Themenbezogen. Es hat immer gleichviel Pro wie Contra Gäste. Also ist die Sendung immer ausgeglichen. Auf der linken Seite gibt es einfach mehr Parteien die sich die Sitze teilen müssen.

    Zählt man zu der SVP die SD dazu und bei der SP die Grünen, dann würde es wohl aners aussehen...
    15 49 Melden
    • peeti 16.04.2016 20:04
      Highlight Text gelesen? Es geht um die Themensetzung, nicht um die gerechte Aufteilung der Gäste.
      Gleich die Themen vorzugeben geht ev. etwas weit. Aber die Kritik an den Arena-Themen ist völlig berechtigt. Panama papers (Die CH betreibt nach HK am beisten Briefkastenfirmen)? Fehlanzeige. Dafür billige Stimmungsmache mit den Flüchtlingen...
      37 15 Melden
    • Froggr 16.04.2016 22:20
      Highlight Wie kann ein Thema bitteschön rechts sein? Nur die Antwort darauf kann rechts sein. Aber doch nicht das Thema.
      29 9 Melden
  • bangawow 16.04.2016 18:59
    Highlight Ich finde Projer einfach nicht spannend, sorry.
    26 52 Melden
  • atomschlaf 16.04.2016 18:57
    Highlight Kein Wunder, diskutieren die Sozis nicht gern über Migrationspolitik. Vermutlich ist die Position der Genossen bei keinem anderen Thema weniger mehrheitsfähig.

    (Indizien: diverse Abstimmungsresultate wie MEI, Ausschaffungsinitiative, Minarettverbot, Referendumsabstimmungen über Asylgesetzverschärfungen, etc.)
    55 59 Melden
    • Adremos 16.04.2016 19:51
      Highlight Ach, die "Sozen" diskutieren nicht ungern darüber - ob sie nun Mehrheitsfähig ist oder nicht - es geht darum dass es nicht das einzige Thema ist das man unbedingt diskutieren muss!
      28 21 Melden
    • peeti 16.04.2016 20:06
      Highlight DSI kännsch?
      29 17 Melden
    • Froggr 16.04.2016 22:22
      Highlight Aber es ist momentan sicherlich das wichtigste für uns. Definitiv wichtiger, als über die Panama Papers o.ä. Zu diskutieren.
      16 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 02:42
      Highlight @peeti: DSI kenne ich, die war einfach zu schlecht und zu extrem.
      6 4 Melden
    • Tsunami90 17.04.2016 08:47
      Highlight @Frogger und da liegt das Problem. Es ist wichtiger über ein herbei geredetes Problem in mehreren Arenen zu lamentieten und sich gegenseitig Parolen um den Kopf zu hauen, als die echten Misstände die jeden ehrlichen Steuerzahler (also auch dich) betreffen zu erörtern.
      12 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 18:29
    Highlight In ihrem Jammerbrief an Projer haben die Sozen wohl ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Trotzdem zeigt die Reaktion von Projer doch auf dass die Sozen so unrecht wohl nicht haben.
    Projers Vorgängerin war souveräner, unparteiischer, nicht überheblich und arrogant wie mir Projer erscheint.
    Wer aber, wie die Sozen, gegen die BGE Initiative ist, angibt sozial zu sein und vergisst diese Initiative im Jammerbrief zu erwähnen hat für mich wenig bis gar keine Glaubwürdigkeit mehr!
    20 70 Melden
    • FrancoL 16.04.2016 19:01
      Highlight Wer sind dann die Sozen?
      65 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 19:06
      Highlight Sozen= Ein leicht abwertender Ausdruck für sozialistische Parteien wie die SP Schweiz z.B!
      20 29 Melden
    • stadtner 16.04.2016 19:15
      Highlight Bozen?
      6 13 Melden
    • FrancoL 16.04.2016 20:27
      Highlight @FreeK; ein leicht abwertender Ausdruck, ok wohl verwendet durch Personen die in der Abwertung des anderen ihr Heil suchen.
      35 14 Melden
    • Str ant (Darkling) 17.04.2016 02:43
      Highlight Wenn schon würde ich die SP eher als Cüpli-Sozialisten bezeichnen
      12 8 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 09:29
      Highlight @Str ant (Darling); Cüpli-Sozialisten, steht manchmal so im Net, wieso eigentlich?
      Weil ein SPler arm sein sollte und Bier, einen schlechten Roten oder besser nur Wasser trinken sollte.
      7 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 10:10
      Highlight @FrancoL : Sind wir ein wenig dünnhäutig wenn es um die Sozen geht? Wie wäre es denn mit einem aufwertenden Argument pro Sozen, anstatt die beleidigte Leberwurst zu geben? Ist wohl ein wenig schwerer ein gutes Argument für die billige Haltung der Sozen in Sachen BGE Initiative zu finden als die beleidigte Leberwurst zu geben und selber ein wenig abwertend zu sein!
      4 9 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 10:48
      Highlight @FreeK;
      A) was war an meinem Post abwertend?
      B) ich finde grundsätzlich Abwertungen gleich in welcher Richtung ein falsches Verhalten
      C) Wenn die SPler nicht ihrer Meinung sind und das BGE nicht stützen dann liegen die SPler vielleicht falsch aber eine andere Meinung zu haben muss nicht billig sein. Zudem ist dies nicht die Meinung aller SPler. Das BGE ist nicht nur eine rein soziale Frage, es steht auch die Machbarkeit im Raum und das wird eher von den SPler gemahnt.
      5 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 11:13
      Highlight A) Anzunehmen ich suche mein Heil in abwertenden Kommentaren ist abwertend.
      B) Wieso dann selber abwertend sein?
      C)Für eine Partei die das Wort Sozial in ihrem Namen trägt ist ihr Stand resp. Ablehnung in Bezug zur BGE Initiative durchaus billig, zumindest für mich, weshalb ich mir auch die Freiheit nehme dies als billig zu bezeichnen.
      Von "nicht stützen der BGE Initiative" kann nicht die Rede sein, die SP lehnt diese ab! Das ist billig und legt die Vermutung nahe dass sich die Sozen um ihre Pfründe in der Soz.indust. fürchten.
      6 5 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 11:39
      Highlight @FreeK; Ihr Satzeinschub "zumindest für mich", das geht in die richtige Richtung es ist ihr Empfinden und nicht ein allgemeines Empfinden. Sie können es falsch finden, muss es aber nicht unbedingt falsch sein.
      Ich glaube die Ablehnung oder das wenig Stützen des BGE kann auch aus Machbarkeitsgründen angesagt sein, vielleicht will man auch nicht das die Wirtschaft sich mit diesem Modell aus der Verantwortung schleichen kann, dass ist meine Meinung, also nicht die Pfründe schützen sondern die Verantwortlichkeit dort belassen wo sie erzeugt wurde. Das BGE kenne ich allerdings noch nicht im Detail
      2 3 Melden
    • Str ant (Darkling) 17.04.2016 11:50
      Highlight @francol Cüpli-Sozialsiten deswegen weil die SP nur pro forma hinter Sozialen Anliegen steht oder wie im Fall BGE diese sogar abglehnt. Die SP ziert sich auch in der Weed legalisierung.

      Das BGE is absolute finanzierbar mit der Mikro-Transaktionsteuer von 0.05% ist halt ein eher sozialistischer Ansatz man muss also nicht mit Unterstützung der SP rechnen.

      Auch musste der Bundestrat letztens zugeben das die Kosten die er angab massiv überhöht waren weil sie es nicht einmal richtig gerechnet haben!

      P.S mit BGE würde gerade mal 2% definitiv aufhören zu schaffen
      http://tinyurl.com/zjqfs6d
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    • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 12:01
      Highlight "Mit 114 zu 53 Stimmen fassten die SP-Delegierten die Nein-Parole zur Initiative "für ein bedingungsloses Grundeinkommen" aus der AZ vom 16.4.2016
      Denken Sie allen Ernstes dass dieses Resultat als "wenig Stützen" schön geredet werden kann?
      Wenn Sie,wie Sie selber sagen, die BGE Initiative nicht im Detail kennen warum verteidigen Sie denn die SP und versuchen deren Ablehnung zur BGE-Initiative schön zu reden? Im Uebrigen wurde damals die AHV auch als nicht machbar und Utopie angesehen.
      3 4 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 12:29
      Highlight @Str ant (Darkling); ich habe mich noch nicht genügend in die bGE Problematik eingelesen. Eigne Artikel habe ich zur Kenntnis genommen und zur Zeit stellen sich mir folgende Fragen:
      In Vergangenheit haben sich praktisch alle Volkswirtschaftlichen Änderungen (auch die Steuermodelle) dadurch gekennzeichnet dass die anfänglich angegeben Kostenprognosen nie eingehalten oder eingetroffen sind. Nun schalken alle mit den NULL-Tarif für das bGE um sich, kann ich nachvollziehen aber ich glaube nicht an Modelle, die einfach zu Zukunft vorweg nehmen. Woher kommen die 2 %, von einer Umfrage? man überlege.
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    • FrancoL 17.04.2016 12:37
      Highlight @FreeK; Kenn Sie die Vorlage im Detail? Gehen Sie davon aus dass die Delegierten der SP diesen nicht kennen? Wenn 1/3 eine Parole nicht stützt dann kann man von wenig stützen reden und nicht von gar nicht stützen! oder ist bei Ihnen 1/3 eine vernachlässigbare Minderheit? Ich rede nichts schön ich werte eine nur mit 2/3 Mehrheit gefasste Parole als eine nicht annähernd mit 100% Zustimmung gefasst Parole. AHV? Gut und wird diese in Zukunft nicht doch eine Utopie, ich meine den Generationenvertrag?
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 14:20
      Highlight Was von "NEIN PAROLE" verstehen SIe nicht? Von wenig stützen könnte man ev. reden wenn die SP eine Stimmfreigabe beschlossen hätte!Was Sie hier von sich geben ist Schönfärberei. Ein verzweifelt anmutender Versuch den Cüplisozialismus der SP schön zu reden!
      Wenn, wie Sie denken, die AHV in Zukunft utopisch sein sollte, dann wäre von Seiten der Sozen jetzt höchste Zeit mal Alternativen zu bringen, besonders dann wenn Sie selber schon nicht mehr an die AHV glauben!
      Eben eine solche Alternative ist das BGE und die SP kann nur NEIN sagen ohne selber valable Ideen zu haben! Fast schon SVP like!

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    • FrancoL 17.04.2016 15:22
      Highlight @FreeK; Neinparolen sind etwas eine Delegiertenversammlung die sich zu 1/3 dagegen ausspricht hat ihr Gewicht, dies bei der SP und bei allen anderen Parteien inkl. der SVP.
      Interessant ist Ihre Aussage der Schönfärberei? Dann noch die Annahme dass ich etwas schön reden will dass ich nicht selten wähle, ist ja schon fast niedlich von Ihnen!
      Ich halte es bei allen Beurteilungen wie beschrieben, gleich wer was postet sollte ein einsehen das 1/3 eben 1/3 ist und bleibt.
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    • FrancoL 17.04.2016 15:25
      Highlight @FreeK:
      Die Ahv Aussage nicht umdrehen, war ein Beweis dass etwas angenommen wurde was später nicht mehr eingehalten werden kann. und warum sollte dies nicht auch mit dem bGE nicht passieren? Ist es so sakrosankt dass die von Befürworter gepusteten Zahlen heute, morgen und übermorgen "halten"? Kleine Begründung Ihrerseits? Und bitte nicht die Begründung das sei auch bei anderen Massnahmen nicht der Fall!
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 16:14
      Highlight Lassen Sie uns weiterreden wenn Sie sich genügend mit der BGE Initiative befasst haben. Ihre Aussagen machen nicht viel Sinn. Deshalb ist es wohl besser wenn Sie sich eine Denkpause gönnen.
      Schönen Sonntag noch :)
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    • FrancoL 17.04.2016 16:25
      Highlight @FreeK; mit dem bGE habe Sie völlig recht da bin ich noch nicht nach mit dem Einlesen.
      Erstaunlich dass wir aber nicht über das bGE gesprochen haben sondern zb von der AHV oder von der GV der SP oder über die SP und da wäre es wohl an Ihnen etwas sich einzulesen oder eventuell 1/3 als 1/3 zu betrachten, ist ja auch wenn man ein bGE-Experte ist kaum zu zu verneinen.
      Und ein kleiner Ratschlag, wenn ihre Tonalität bei der Begründung des bGE Schule macht ja dann wird das bGE kaum grosse Chancen haben, aber vielleicht hätte es diese ja verdient und mit solchen Fans verspielt. Danke!
      5 2 Melden
    • Patamat 17.04.2016 19:44
      Highlight @FreeK: Zum BGE gab es bereits eine SRF-Arena (27.04.2012, bei Lancierung der Initiative) und es wird bestimmt noch eine Abstimmungsarena darüber geben. Daher gibt es zurecht keine Erwähnung im Jammerbrief.
      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 18:19
    Highlight Ach. SRF verwirklicht schon längst, in vorauseilendem Gehorsam, die Agenda der SVP. Deshalb sind Arena u.ä. zunehmend abgelutscht. Und die Bilag wirds trotzdem nicht retten. Zu tief steckt in den Köpfen der Rechtsnationalen der Reim : SRF = links. Wie auch immer. Ich bezahle die Bilag gerne. Worfür. Für das einzige, wirklich relevante, aufklärerisch und anregende Format: Das Echo der Zeit. Der Rest ist reaktionärer, sentimentaler, blauäuiger Kitsch. Mist fürs Volch. Wohl bekomms ;-)
    63 34 Melden
  • Turi 16.04.2016 18:02
    Highlight die auflistung der themen ist korrekt und nachvollziehbar. da hätte man was ernsthaftes draus machen können.
    dass allerdings auch gleich noch über das geschlechterverhältnis geweint wird, zeigt, dass die sp einfach gerne die opferrolle bewirtschaftet. man könnte den spiess auch umdrehen: die arena bringt themen, die die bevölkerung bewegen. wenn die cüpli-sp sich nicht drum kümmert, sondern nur um die partikularinteressen einer kleinen privilegierten minderheit, ist das ihr eigenes problem.
    31 26 Melden
  • Linus Luchs 16.04.2016 17:45
    Highlight Die Kritik der SP ist absolut berechtigt. Ich komme schon wieder damit, aber ich denke, das muss sein:
    Letzte Woche hat Ueli Maurer, seines Zeichens Finanzminister, öffentlich zum Ausdruck gebracht, dass Firmen und reiche Privatpersonen die Möglichkeit haben sollen, Milliardenbeträge mit Offshore-Geschäften der Versteuerung in der Schweiz zu entziehen. (Wirtschaftsminister Schneider-Ammann findet das bekanntlich auch eine tolle Sache.) Ist dem Herrn Projer diese Ungeheuerlichkeit, die in Nachbarländern zu Rücktritten führen würde, entgangen? Wo bleibt die Arena dazu?
    116 47 Melden
    • Maett 16.04.2016 18:10
      Highlight @Linus Luchs: das ist allerdings eine gute Frage, zumindest eine Diskussion dazu muss stattfinden.

      Mal sehen was in der nächsten Arena kommt, etwas Vorbereitungszeit wird sie ja benötigen - aber wenn nächsten Freitag Schweigen herrscht, fände ich es seltsam (oder zumindest ein ECO- oder Rundschaubericht muss sein).

      Ein Problem ist halt, dass die Gegner dieser Politik (SP/Grüne) auch kaum was dazu sagen (zumindest fällt es medial nicht auf). Das ist bei anderen Themen nicht so und macht sie kontroverser, was sie wiederum spannender für die Arena macht.
      27 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 18:23
      Highlight Von mir aus kann Sommaruga auch dreimal am Tag zurücktreten, aber damit muss man leben, dass die politisch anders Denkenden Aussagen machen, die einem nicht passen. Die ganze Pseudoemphörik ist Dein selbstgewähltes Problem, das Du mit deinem Psychiater besprechen kannst. Solange ein Bundesrat keine Rechte verletzt gibt es keinen Grund zurückzutreten, wozu auch.
      11 33 Melden
    • cassio77 16.04.2016 18:26
      Highlight Wann hat JSA gesagt, dass er dies im Zusammenhang mit Privatpersonen eine gute Sache findet? Und nun sage ich allen Pappnasen hier, wofür es solche Steueroasen braucht. Wir sind ein Konzern und sind in der gesamten Welt vertreten, auch in den USA mit mehreren Tochtergesellschaften. Da die USA ein ziemlich klagefreudiger Staat ist (pauschalisierte und nicht korrekte Aussage), benötigen wir eine Beteiligungsgesellschaft, welche als Holding der US-Companies dient als Risikominimierung. Weshalb auf den Cayman Islands? Damit die Gewinne der US-Comp's nicht doppelt versteuert werden, ganz einfach.
      13 32 Melden
    • FrancoL 16.04.2016 19:05
      Highlight @Cassio77; Wieso nicht zB die Schweiz? oder eine anderes EU-Land?
      13 3 Melden
    • peeti 16.04.2016 20:18
      Highlight @maett: Eine Eco-Sendung dazu kannst du vergessen. Bei der SRF-Wirtschaftsredaktion vermisse ich oftmals eine kritische Distanz zu solchen Themen. Aber mit einem ex-UBS-Banker an der Spitze ists natürlich schwierig.
      13 1 Melden
    • Maett 16.04.2016 20:44
      Highlight @peeti: ich meinte ja nur, dass Sie eine Stellungnahme erbitten könnten (ist ja deren Ressort) - da spielt die Auslegung von ECO dann keine Rolle (ich finde es übrigens ein interessantes und eher neutrales, wenn auch wirtschaftsfreundliches Format), weil es dann um den Inhalt der Stellungnahme geht, welche ECO nicht beeinflussen kann.
      7 0 Melden
    • cassio77 16.04.2016 23:10
      Highlight Franco L, ganz einfach: die eu kennt die holding-besteuerung. Weshalb nicht die schweiz? Weil eine subholding in der ch so keinen sinn machte. Aber bei jsa ging es m. w. um eine finanzierungsgesellschaft. thema wäre auch hier, dass man gewinne nicht doppelt versteuert. oder wärt Ihr damit einverstanden, dass man Euch jeweils 25% steuern belastet, weil Ihr geld von Eurem bankkonto abhebt und nun als cash in Eurem portemonnaie habt? freu mich auf blitze, die beweisen mir einiges ;-)
      8 6 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 00:08
      Highlight @cassio77; Der Vergleich hinkt! In der Holding wird versteuert was vorher in den Einzelfirmen nicht versteuert wurde, so läuft einfach dargestellt die Uebung. Dies zumindest in der Schweiz.

      Und nun nochmals wieso soll eine Holding in der Schweiz auch für Ausländerfirmen keinen Sinn machen.

      Ohne mich gross anzustrengen kenne ich 2-3 Dutzend ausländische Unternehmen die in der Schweiz die Holding platzieren, meist begleitet durch einen Nebensitz des eigentlichen Geschäftes.

      Ein beliebtes Vehikel zB in der Modebranche. Mendrisio grüsst.
      7 1 Melden
    • Patamat 17.04.2016 03:09
      Highlight Die Diskussion hier zeigt, weshalb Panama Papers und USRIII nicht unbedingt geeignete Themen für die Arena sind. Eine seriös geführte Diskussion wäre für die meisten Zuschauer schwer verständlich und eher langweilig, da es sich um komplexe Finanz- und Steuerfragen handelt. Und eine Diskussion ohne fachliche Details, dafür mit der üblichen Polemik wäre zwar vielleicht ganz unterhaltsam, aber wahrscheinlich ohne allzu viel Erkenntnisgewinn.
      6 2 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 09:38
      Highlight @Patamat; Gibt es denn geeignete Themen? Waren die DSI oder Nahrungsmittelspekulation wirklich einfachere Themen. Werden es die Zuwanderung (PFZ) oder gar die Bilateralen sein? Folgt man Ihrem Ansinnen, dann gäbe es sie Arena wohl nur kurz vor den Wahlen und alle Portale können dicht machen. Es ist doch gerade gut dass über auch Komplexe Themen diskutiert wird und ja auch unterschiedliche Wissenssituationen sich einbringen.
      Oder denken Sie eine Diskussion kann nur bei gleichem Wissensstand geführt werden? also eventuell nur unter Fachspezialisten? Erkenntinsgewinn kann viele Gesichter haben.
      3 2 Melden
    • Patamat 17.04.2016 17:03
      Highlight @FrancoL: Sie haben schon Recht. Natürlich sollte man über alles diskutieren können. Und die erwähnten Themen könnten auch in die Arena. Aber m.M.n. eher als Aufhänger zu einer allgemeinen Diskussion beispielsweise über Steuergerechtigkeit. Oder die Rolle der Schweiz als Unternehmensstandort. Das sind Teilaspekte, bei denen alle mitsprechen können. Von Unternehmenssteuerrecht und Offshore-Gefässen haben aber die wenigsten eine Ahnung. Und ich finde man sollte aufpassen, dass nicht alles auf Schlagworte und Pauschalisierungen vereinfacht wird, nur damit jeder mitreden kann.
      3 0 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 17:44
      Highlight @Patamat; da bin ich klar bei Ihnen. Aber trotzdem fehlen mir diese Themen: Steuergerechtigkeit könnte gut aufgearbeitet durchaus eine zugkräftige Sendung abgeben, wie auch Standort Schweiz. Ich würde auch weniger Politiker einladen sondern Exponenten die "am Werk" sind.
      2 0 Melden
    • cassio77 17.04.2016 18:39
      Highlight FrancoL: nein, es geht nicht darum. Bei holdings im eu raum wird in der regel auch der dividendenertrag der subsidiaries der holding erneut besteuert. Macht das sinn? Ist das gerecht? Die schweiz sagte nein, ich sage nein, und jeder, der ein bisschen logisch denkt, sagt nein. Nochmals das beispiel. Du hast 5 20er in Deiner rechten tasche, verschiebst diese in Deine linke, hast nun aber nur noch 4, weil Dir der staat eine note abgenommen hat. Nun verstanden?
      3 0 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 20:11
      Highlight @Cassio77; meine Frage war den auch: Wieso nicht in der Schweiz oder EU.
      Also nochmals wieso nicht in der Schweiz?
      Ich bin nicht Buchhalter aber ich habe viel mit Immobilien in Zürich und am linken Zürichseeufer zu tun, zB mit Immobilien von Oel-Holdings, Holding aus dem Modebrache und aus dem Kommunikationssektor, alle samt keine reinen innländischen Unternehmen und ganz zufrieden mit dem Besteuerungsansatz hier in der Schweiz.
      2 1 Melden
  • SomeoneElse 16.04.2016 17:45
    Highlight Ist das jetzt watson post hansi... Quasi watson 2.0, dann würde ich schnell noch ein update fahren oder am liebsten ein rollback...
    14 7 Melden
    • Schreiberling 16.04.2016 18:53
      Highlight So sehr ich Hansi schätze und so schade ich es finde, dass er Watson verlassen hat: ich glaube kaum dass sich ein Medium so schnell verändern würde - wenn es sich denn überhaupt verändert. Der Artikel wäre wohl auch mit Hansi genau so veröffentlicht worden.
      7 1 Melden
    • Adremos 16.04.2016 19:47
      Highlight Die Sprache iaud Watson schrt schon ein wenig den Verdacht in diese Richtung...
      0 7 Melden
  • rodolofo 16.04.2016 17:36
    Highlight Mir ist der Verdacht der Quotenbolzerei bei "Die Schweiz sucht das Super-Talent" gekommen, als das Jury-Mitglied "Frau Kunz" zusammen mit Jonny und Gilbert Gress gegen den Widerstand von Profi-Musiker Bligg durchdrückte, dass ein Freizeit-Biertrinkerchor mit dem Lied "Schottenrock" eine Runde weiter kam.
    Das war doch offensichtlich ein Kniefall vor der ländlich geprägten SVP-Schweiz!
    Jetzt mal Spass beiseite:
    Aber das Thema "Panama Papers" wäre tatsächlich über-fällig!
    Und wenn möglich soll sich "Ueli, der Knecht der Reichen und Super-Reichen" einer öffentlichen Diskussion stellen!
    64 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 17:14
    Highlight Völlig unrecht hat die SP nicht, aber den Leuten brennen halt andere Themen mehr unter den Nägeln.
    73 18 Melden
    • Adremos 16.04.2016 19:40
      Highlight Leider.... Eben z.B. moglicherweise auch dank der Themenauswahl der Arena....
      10 11 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 16.04.2016 17:12
    Highlight Ich glaube eher das die SP gar nicht über diese Themen diskutieren will weil sie speziell in der Zuwanderungsfrage alles Aussitzen will bzw alles so lassen will. Man muss über jedes Thema diskutieren wenn man als Partei was erreichen will. Auch die SVP müsste über die Bücher und sich fragen warum sie die Reichen verteidigen.
    50 60 Melden
    • Tsunami90 16.04.2016 17:58
      Highlight Die SVP will ja die reichen verteidigen...
      23 15 Melden
  • Lowend 16.04.2016 16:56
    Highlight Schon dass sich Pojer so angegriffen fühlt und wie ein wütender Hund um sich beisst, zeigt schön, dass die Kritik der SP voll in's Schwarze trifft!

    PS: Übrigens Watson, man könnte statt "SP-Eliten", was immer dass sein mag, z.B. auch Cüpli-Sozialisten, oder SP-Gutmenschen schreiben, um den wutbürgerlichen Stammtisch-Patrioten gleich schon im Titel zu signalisieren, dass man ihre Kampfbegriffe und die Verachtung für die Sozialdemokratie nun ebenfalls teilt.
    83 88 Melden
    • Schnurri 16.04.2016 17:32
      Highlight Nun Watson hat eben kein Blick Niveau was die Ausdrücke anbelangt!
      29 10 Melden
    • Maett 16.04.2016 17:45
      Highlight @Lowend: Elite bezeichnet "Auswahl", also überdurchschnittlich begabte Menschen. Trifft das auf die SP-Spitze nicht zu?

      Und es ist nicht das Problem von Projer, dass sich die SP weigert, sich Themen anzunehmen, die von allen anderen Parteien in irgendeiner Form bearbeitet werden. Da muss man sicher nicht zum SRF jammern gehen.
      33 13 Melden
    • Turi 16.04.2016 18:03
      Highlight maett, es muss nicht zwingend überdurchschnittlich 'begabt' heissen. es kann auch einfach heissen: durch geburt privilegiert, durch familie privilegiert.
      15 3 Melden
    • Teslanaut 16.04.2016 18:28
      Highlight Das kommt noch, Watson wird sich leider unter dem neuen Chef dem 20Min - Niveau anpassen.
      5 16 Melden
    • TheMan 16.04.2016 18:53
      Highlight Pojer fühlt sich angegriffen? Das die SP Lügen verzehlt zeigt er. Eind können die Linken Gut. Jammern und Lügen.
      9 19 Melden
    • FrancoL 16.04.2016 19:14
      Highlight @an alle;
      ich staune nur noch, die einen bemühen Wikipedia, die anderen behaupten Links weigere ich gewisser Thema anzunehmen. Wo bleiben eigentlich die Nachfrage nach unabhängigen Fachleuten die in der Arena ganz gut und kontrovers zu jedem Thema diskutieren könnten. Ist das nur im Ausland so, dass sich Unternehmer, Vertreter aus nicht politischen Gefässen am Diskurs beteiligen können. Fehlen uns diese Fachleute in der Schweiz?
      8 4 Melden
    • Maett 16.04.2016 20:28
      Highlight @Turi: ich ging nach Wikipedia-Definition: Elite (urspr. vom lateinischen eligere bzw. exlegere, „auslesen“) bezeichnet soziologisch eine Gruppierung (tatsächlich oder mutmaßlich) überdurchschnittlich qualifizierter Personen (Funktionseliten, Leistungseliten) oder die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise (Machteliten, ökonomische Eliten) einer Gesellschaft. Konkret bezieht sich der Begriff meist auf näher definierte Personenkreise, wie z. B. die Positionselite oder die Bildungselite. Der Elite gegenüber stehen die „Masse“[1] oder der „Durchschnitt“ („Normalbürger“).
      5 2 Melden
  • Str ant (Darkling) 16.04.2016 16:53
    Highlight so so Service Public, Diskussion der Flüchltlingssituation und die Direkte Demokratie sind also nur SVP Themen ?

    Es wird höchste Eisenbahn das die SP sich dringend an ihre Wurzel zurück erinnert.

    Das BGE läuft voll auf SP Linie und sie sind zu Blind das zu sehen als Beispiel.


    55 32 Melden
    • Tsunami90 16.04.2016 18:01
      Highlight Beim BGE sind halt Gewerkschaften und die Staatsangestellten im Sozialbereich dagegen. Und diese Gruppen haben viel Einfluss in der SP.
      14 7 Melden
    • Str ant (Darkling) 16.04.2016 19:18
      Highlight @tsunami90 Traurig aber wahr es ist schon extrem Paradox das ausgerechnet Gewerkschaften gegen das BGE sind :(
      7 2 Melden
    • peeti 16.04.2016 21:12
      Highlight @Str ant&Tsunami: Die Ausgestaltung eines BGE lässt die Initiative völlig offen - und da ein BGE nicht zwingend eine linke Idee sein muss, ist die SP gegenüber der Intitiative zumindest kritisch. Auch ultraliberale wie Milton Friedman forderten bereits in den 60ern ein BGE.

      Ich empfehle euch diesen link: https://www.woz.ch/-69e8
      6 4 Melden
  • demokrit 16.04.2016 16:45
    Highlight Die lieben Sozialisten: Irgendwie scheinen sie sich bloss noch über die SVP zu definieren. Diese Partei hat ihr Haltbarkeitsdatum doch längst überschritten.
    84 67 Melden
    • Fabio74 16.04.2016 17:03
      Highlight Ebenso solche Leute, die unfähig sind Sozialisten und Sozialdemokraten zu unterscheiden
      85 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 17:16
      Highlight Unsere Sizialdemokraten sind auch die Linkesten in ganz Europa. Nur die Grünen der Schweiz sind noch linker als die SP.
      45 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 17:19
      Highlight @Fabio74: Aus Jungsozialisten werden später eben Sozialisten. Völlig logisch, oder nicht?
      27 37 Melden
    • mortiferus 16.04.2016 17:28
      Highlight Für mich sind das Hobby oder möchtegerne Linke, Nostalgie Linke. Bei Linken Arbeiterthemen, die Problemen ihrer "Kundschaft", hat sich in den letzten 100 Jahren vieles zum Besseren verändert, dank linker Politik. Viel Arbeit ist getan, wenig bleibt übrig. Umwelt, Überbevölkerung, gegen Überwachung, gegen multinationale Mächte, gegen Steuerflucht sind neue Themen, haben für mich aber nichts mit links oder rechts zu tun. Den Linken fehlt es an Härte und Aggression. Das sind nur noch ein Haufen Velohelmträger und Zahnseidebenutzer. Akademische Sesselfurzer, die Problem nur vom Hörensagen kennen.
      35 21 Melden
    • demokrit 16.04.2016 17:34
      Highlight Fabio74: Der demokratische Sozialismus ist natürlich Teil des Sozialismus. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus
      14 11 Melden
    • Fabio74 16.04.2016 17:45
      Highlight demokrit/wullepull: wird nicht wahrer aber schön noch Wikipedia zitieren.
      12 18 Melden
    • demokrit 16.04.2016 18:01
      Highlight Lesen bildet: "Der Sozialismus (von lateinisch socialis ‚kameradschaftlich‘) ist eine der im 19. Jahrhundert entstandenen drei großen politischen Ideologien neben dem Liberalismus und Konservatismus. Es gibt keine eindeutige Definition des Begriffs. Er umfasst eine breite Palette von politischen Ausrichtungen. Diese reichen über sich als revolutionär verstehende (Kampf-) Bewegungen und Parteien, die den Kapitalismus schnell und gewaltsam überwinden wollen (Linksextremismus), bis zu reformatorischen Linien, die Parlamentarismus und Demokratie akzeptieren (demokratischer Sozialismus)." (Wiki)
      11 4 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 16.04.2016 18:39
      Highlight @Wullepulli: Die SP ist im europäischen Vergleich nicht die linkeste Partei. Siehe hierzu folgenden Artikel: http://www.watson.ch/Schweiz/Best%20of%20watson/818327916-Wie-radikal-sind-die-Schweizer-Parteien--Ein-europ%C3%A4ischer-Vergleich-bringt-%C3%9Cberraschendes-an-den-Tag-


      @Demokrit: Nur noch so nebeinbei: demokratischer Sozialismus ist nicht gleich Sozialdemokratie
      9 5 Melden
    • demokrit 16.04.2016 19:12
      Highlight Doch ist er. Ein Sozialismus, der die Demokratie akzeptiert, wie obige Definition bereits ausführt.

      "Sozialdemokratie ist eine politische Bewegung und politische Ideologie, die sich selbst als Form eines reformistischen demokratischen Sozialismus betrachtet." (WIki)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratie
      2 7 Melden
    • Adremos 16.04.2016 19:36
      Highlight @mortiferus "wenig bleibt übrig" Leider nicht, denn die "Rechten" sind mit aller Macht daran das Rückgängig zu machen! Und dagegen wehr sich 'leider' bis jetzt nur die "Linke" auch wenn das manchmal untergeht. Iher angesprochenen Themen sollten eigentlich wirklich keine Links-Rechts Themen sein, aber wieso sind dann mehrheitlich nur die Linken daran interessiert sie zu lösen und die Rechten negieren die oder wollen sie ohne Lösung bewirtschaften !! :(
      6 5 Melden
    • FrancoL 16.04.2016 19:46
      Highlight @mortiferus; es gibt keine linken oder rechten Themen, es gibt nur linke oder rechte Haltungen dazu. Die Themen die Sie aufgezählt haben sind nicht weil sie neu sind weder linke oder rechte Themen, es sind Themen und erst nach der Präferenz werden sie eher links oder rechts angesiedelt, was grundsätzlich sowieso keinen Sinn macht.
      Sachpolitik wäre wohl das Losungswort aber bei der heutigen Parteienlandschaft genügt es schon wenn eine Partei in die Nähe eines Themas gerückt wird um dieses in seinen Dunstkreis zu setzen.
      Ein Lehrstück gibt D ab, wo klar spd lastige Themen nun bei der CDU sind.
      7 1 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 16.04.2016 21:34
      Highlight @Demokrit: Du schreibst es ja selber:
      "... eine Form eines reformistischen demokratischen Sozialismus".
      Es ist eben eine REFORMIERTE Form. Das bedeutet, dass es nicht das gleiche ist. Oder sind Protestanten das Gleiche wie Katholiken?
      7 2 Melden
    • demokrit 17.04.2016 10:33
      Highlight @LaPaillade: Jede Demokratie ist reformistisch. Das ist das eine blosse Tautologie und kein Unterscheidungsmerkmal.

      "Die Begriffe Reformismus [..] bezeichnen das Bestreben einer Partei, das vorhandene politische System eines Landes auf dem Wege von Reformen, d. h. unter gänzlichem Verzicht auf revolutionäre Handlungsweisen" (Wiki) - Das ist der Anspruch des demokratischen Sozialismus. Ergo: Quatsch.
      0 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 10:57
      Highlight @demokrit; wie wollen sie die Gesellschaft reformieren? mit dem Sturmgewehr? Jede Gesellschaft muss sich wandeln und von Zeit zu Zeit auch reformiert werden, wobei der Grad des Reformieren je nach Gesellschaft stark unterschiedlich sein kann.
      Spricht man nicht täglich dass die EU reformiert werden sollte?
      Dort schon bei uns kein Bedarf?
      Früher oder später wird auch in der Schweiz das politische System reformiert oder sich reformieren, wir sind mit den li/re Flügeln in dieser Richtung unterwegs.
      Das Reformieren muss ja nicht unbedingt immer eine Verbesserung für alle darstellen.
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  • Azrag 16.04.2016 16:41
    Highlight Die SP sollte sich eher fragen, ob sie die Themen aufgreift, die die Leute interessieren.
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    • rauchfrei 16.04.2016 16:54
      Highlight Das stimmt, gerade die Themen USR III und Pananma Papers interessieren ja praktisch niemanden. Dann müssen die reichen Mitmenschen und Unternehmen eben keine Steuern zahlen und wir streichen stattdessen das Budget der Schulen, Spitäler und der Verwaltung zusammen.
      Wenn Themen wie Steuergerechtigkeit die Menschen nicht interessiert, sind die entweder dumm oder verdienen zuviel (s.o.)
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    • Tsunami90 16.04.2016 18:03
      Highlight Es sollten sich eher die Leute fragen für welche Themen sie sich Interessieren sollten.
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    • cassio77 16.04.2016 18:31
      Highlight Selbst als Liberaler muss ich sagen, dass mich diese Themen sehr interessieren, zumal die USR nun schon in die 3. Runde geht. Auch die Panama Papers sind für mich ein Thema. Dann möchte ich wissen, was der Finanzminister nun gegen die wahren Steueroasen und Geldwäschereistaaten unternimmt. Da gibt's interessante Studien der UNO dazu.
      11 1 Melden
  • Sapere Aude 16.04.2016 16:39
    Highlight Evtl. liegt das auch daran, dass die Themen der SP einfach niemanden interessiert und damit keine spannenden Sendungen machen lässt. Die SP sollte in diesem Bereich besser einmal Selbstkritik üben und sich fragen, weshalb sie im Framing Politischer Themen in der Öffentlichkeit si grotten schlecht ist.
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    • Maett 16.04.2016 16:51
      Highlight @Sapere Aude: auf den Punkte gebracht. Die SP definiert die ihr wichtigen Themen, und spricht dann auch nur darüber - dass das ausserhalb ihrer Wählerschaft nicht besonders viel Anklang findet, ist logisch.

      Die SVP beackert zwar auch nicht Themen direkt, sondern Sorgen und Ängste. Das möchte ich ihr aber nicht vorwerfen, denn das ist (auch eine) Aufgabe jeder Partei - da läuft's in der dortigen Strategieabteilung einfach besser.

      Wenn die SP klare Lösungen für aktuelle Probleme bieten könnte, würde es ihr besser gehen. Nur gegen die SVP zu hetzen, generiert nun mal nicht viele Wähler.
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    • Fabio74 16.04.2016 17:05
      Highlight Naja es interessiert ja niemand dass unser Finanzminister Steuerbetrüger gut findet. Man tritt hier lieber gegen Ausländer und küsst den Steuerhinterziehern die Füsse.
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    • Sapere Aude 16.04.2016 17:43
      Highlight Mich würde es schon interessieren, dass unser Finanzminister Steuerhinterziehung toll findet. Der SP gelingt es aber mit solchen Themen nicht lange in der Öffentlichkeit zu bkeiben. An der Stärke und Präsenz der SVP sind auch die anderen Parteien mitschuld. Jetzt auf der Arena rumzuhacken find ich den falschen Ansatz. Selbstkritik würde uns Linken was die Propaganda und Politmarketin anbelangt gut tun.
      20 10 Melden
    • Maett 16.04.2016 17:48
      Highlight @Fabio74: es gab doch mind. einen Artikel über diesen Kommentar von Ueli Maurer mit aktivierter Kommentarfunktion?

      Oder was meinen Sie mit "man tritt 'hier' lieber [...]"? In jedem Artikel wird das Thema bearbeitet, welches im Titel steht.
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    • Der Beukelark 16.04.2016 18:12
      Highlight Muss Politik nun Unterhaltung sein und wird an Einschaltquoten gemessen, oder wie?
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    • FrancoL 16.04.2016 20:43
      Highlight @Sapere Aude: Der Mechanismus ist doch sehr eindeutig. Links steht alleine oder fast. Die Mitte, die zwar manchmal auch mit links stimmt, kann und will es sich nicht leisten linke Themenideen mitzutragen. Gerade in der Schweiz herrscht eine feine Linie rechts der SP/Grüne, die die Mitteparteien nicht überschreiten wollen.
      Als ich etwas jünger war habe ich häufig im Umgang mit Parteien, den Grundsatz meiner Ideen mit rechtem Muster versehen, ja und dabei auch mal geschummelt und erwähnt dass die Idee auch von Rechten portiert werde, meistens hat dies geholfen die Akzeptanz zu verbessern.
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    • Sapere Aude 16.04.2016 21:01
      Highlight Franco, das meine ich genau. Aber das hat auch mit Politmarketing zu tun, in welchem die SP nich brilliert. Ein Beispiel, die Pauschalbesteuerungsinitiative, die Plakate der SP waren unverständlich. Im Abstimmungskampf gegen die DSI war das viel besser. Die SP kann ihre Ideen leider selten verkaufen.
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    • FrancoL 16.04.2016 21:49
      Highlight @Sapere Aude; Ideen zu verkaufen die einen Einsatz und auch ein Zurückstecken jedes Einzelnen beinhalten lassen sich nicht gut verkaufen wenn das Zurückstecken oder der Einsatz geballt als nicht nötig taxiert wird.
      Es ist doch für viele einfacher das Einfache zu akzeptieren und zu verinnerlichen. Es gibt aber heute praktisch nichts mehr was einfach ist.
      Die Schweizer Gesellschaft hat schon viele Chancen verpasst zukunftsträchtige Lösungen zu verfolgen, nur weil diese als eine Verlangsamung der Wirtschaft kritisiert wurde und dann Jahre später doch auf der Agenda gelandet ist. zB die Energie.
      5 1 Melden
    • FrancoL 16.04.2016 21:54
      Highlight @Sapere Aude: Das Marketing ich höre immer das Marketing und lese gleichzeitig bei den meisten Kommentaren, auch hier auf Watson:
      wir sind selbständig ,
      wir lassen uns nicht beeinflussen,
      wir können denken, wir können urteilen,
      wir wissen uns zu informieren.
      Was soll nun das Marketing plötzlich?
      Aber ja ich denke natürlich auch dass das Marketing links schlecht ist, zumindest schlechter als rechts. Und Marketing spielt eine Rolle eine sehr wichtige Rolle, weil eben doch viele nicht so selbständig, informiert und unabhängig sind. Das ist tatsächlich so.
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  • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 16:22
    Highlight Mimimimi, nicht mal das linke Staatsfernsehen interessiert sich für die langweiligen, unbedeutenden Sozithemen.
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    • Fabio74 16.04.2016 17:48
      Highlight Würde Steuerhinterziehung. UStr III, Lohngleichheit, Arbeitnehmer- und Mieterschutz nicht als unbedeutend ansehen. Sondern wichtig.
      Man müsste mal prüfen, warum so viele Menschen Parteien wählen, die ihnen nichts bieten.
      Oder ist der Weltbürger Landwirt oder Millionär?
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    • Der Beukelark 16.04.2016 18:13
      Highlight Die Themen betreffend das Leben in der Schweiz aber trotz ihrer Unpopularität mehr, als die populistischen Themen der SVP.
      6 4 Melden
    • Adremos 16.04.2016 19:27
      Highlight @Der Beutelark Nur auf den ersten Blick! Z.B. Steuerhinterzieher kosten den Schweizer Staat - und damit uns - weit mehr als die Asylsuchenden....
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    • FrancoL 16.04.2016 19:35
      Highlight Fabio74; Weltbürger kann mit diesen Thema nichts anfangen, denn er könnte da schlecht ständig gegen Links bashen, denn einen brauchbaren Beitrag gleich in welche politische Richtig habe ich von Ihm noch nie gelesen. Da stimmt vermutlich weder WELT noch BüGER.
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  • Vernon Roche 16.04.2016 16:18
    Highlight Die Arena hat ihren Teil zur Ablehnung der DSI beigetragen, was wunderbar ist. Also was ist das Problem?
    30 10 Melden
  • metall 16.04.2016 16:12
    Highlight Freakshow - hat halt mehr Unterhaltungswert.
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