Schweiz

Das macht jetzt aber überhaupt nicht glücklich: Gefälschte «Happy Day»-Lose waren im Umlauf

13.09.15, 09:27

Gefälschte Lose im Umlauf (Symbolbild)

Vergangenen Januar entdeckten Kioskverkäufer in Zürich gefälschte «Happy Day»-Lose, enthüllt der «Sonntags Blick». Angeblich sollen Losblüten im Wert mehreren 10000 Franken im Umlauf gewesen sein. Swisslos-Sprecher Willy Mesmer bestätigt gegenüber «Sonntags Blick» die Fälschungen. Die Grösse des Schadens kommentiert er nicht. «Der Betrag war gross genug, dass es eine Reaktion brauchte.»

Und die fiel heftig aus. Swisslos liess eine Million Lose einstampfen. Sie kündigte der Zürcher Firma Karl Schwegler AG den Druckauftrag – ihre Lose seien zu wenig fälschungssicher. Neu werden die «Happy Day»-Lose in der deutschen Stadt Schwerte östlich von Dortmund fabriziert, von der Firma Diagramm Halbach. Schwegler musste sechs Personen entlassen.

Röbi Koller ist entsetzt und fürchtet um den guten Ruf der Sendung.
Bild: KEYSTONE

Eine Losfälschung sei «wie eine Geldfälschung», sagt «Happy-Day»-Moderator Röbi Koller. «Ich bin aber sicher, dass Swisslos alles unternimmt, um dies in Zukunft zu verhindern. Damit der gute Ruf der Lose und der Sendung ‹Happy Day› erhalten bleibt.»

Gemäss der Staatsanwaltschaft Zürich läuft ein Verfahren gegen die mutmasslichen Täter. Zudem kam es zu einer Verhaftung.

Dir gefällt diese Story? Dann like uns doch auf Facebook! Vielen Dank! 💕

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Gubrist-Tunnel, Brüttiseller Kreuz & Co.: Gefährdet «No Billag» die Staumeldungen?

Meldungen über Staus und Gefahren auf der Strasse gehören zum Radioalltag. Ein Ja zur «No Billag»-Initiative würde diese gefährden.

«In der Region Zürich zwischen Wallisellen und dem Brüttiseller Kreuz Stau in beiden Richtungen» – Meldungen wie diese sind jedem Radiohörer bekannt. Der wichtigste Schweizer Anbieter solcher Meldungen ist der Verkehrsnachrichtendienst Viasuisse. Das Unternehmen mit Sitz in Biel und 26 Mitarbeitern wird von verschiedenen Quellen, unter anderem von der Verkehrsmanagementzentrale des Bundesamts für Strassen (Astra), mit Informationen über Staus und Unfälle gefüttert. Diese Infos …

Artikel lesen