Schweiz

Flüchtlinge aus Eritrea stranden in Como. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Verschärfte Asylpraxis bei Eritreern bewirkt wenig

Eritreische Flüchtlinge erhalten in der Schweiz kein Asyl mehr, nur weil sie ihr Heimatland illegal verlassen haben. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in St.Gallen in einem Grundsatzurteil entschieden. Die härtere Gangart der Schweiz werde junge Männer nicht aufhalten, sagt der eritreische Honorar-Konsul Toni Locher.

05.02.17, 14:53 05.02.17, 21:15

fabienne riklin

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Eritreische Flüchtlinge erhalten in der Schweiz kein Asyl mehr, nur weil sie ihr Heimatland illegal verlassen haben. Die höchste Instanz bei der Beurteilung von Beschwerden abgewiesener Asylbewerber stützt damit eine verschärfte Asylpraxis, die das Staatssekretariat für Migration (SEM) vor über einem halben Jahr beschlossen hat.

Doch was bringt die härtere Gangart bei Eritreern? Kann die Schweiz ihre Attraktivität als Zielland für Eritreer senken? «Es ist nicht auszuschliessen, dass die Praxisanpassung einen gewissen Einfluss hat», schreibt das SEM auf Anfrage. Anders sieht dies der eritreische Honorarkonsul in der Schweiz, Toni Locher: «Der Entscheid betrifft nur einen kleinen Teil der Asylsuchenden: unbegleitete Minderjährige, Frauen über 30 respektive verheiratete Frauen, die vom Militärdienst befreit worden sind.»

Deserteure haben weiterhin grosse Chancen auf Asyl oder eine vorläufige Aufnahme. Und das sei die Mehrheit, sagt Locher, der gerade in Eritrea weilt. «Die jungen Menschen hier in den Internet-Cafés von Asmara dienen fast alle im National Service und sind daher vom Entscheid nicht betroffen.» Sie würden sich sehr genau über die besten Fluchtwege und die besten Aufnahmebedingungen in Europa informieren. «Und die Schweiz gehört noch immer zu den beliebten Zielländern.»

Jobs könnten helfen

Für Honorarkonsul Toni Locher steht fest: Die «kleinen Retuschen» der Asylpraxis werden die Abwanderung aus Eritrea nicht beeinflussen. «Den Exodus stoppen könnten hingegen Jobs.» Würden insbesondere junge Männer Arbeit finden, sei der Reiz weniger gross, das Land zu verlassen. Daher unterstützt Locher den Entscheid der Schweiz, eine Delegation nach Eritrea zu senden, die zurzeit abklärt, wie man 2 Millionen Franken Entwicklungshilfe vor Ort sinnvoll einsetzen könnte.

Eritreer und Aktivisten demonstrieren im Dezember 2016 gegen die Verschärfung. Bild: KEYSTONE

Eritreer stellen seit Jahren die grösste Flüchtlingsgruppe in der Schweiz. Gemäss offizieller Statistik leben rund 20'000 Eritreer hier. 5178 stellten vergangenes Jahr einen Asylantrag. Knapp 1800 erhielten weder Asyl noch eine vorläufige Aufnahme. Dass sie ausgeschafft werden, ist aber unrealistisch. Die Schweiz führt keine Eritreer unter Zwang zurück. Rückschaffungen in das Land am Horn von Afrika gelten als nicht zumutbar. Viele dürften daher in der Nothilfe landen.

Doch das Urteil gibt bürgerlichen Parlamentariern Auftrieb, die vom Bundesrat weitere Schritte fordern: Kontakte zum eritreischen Regime zum Beispiel. Mit dem Ziel, dass Eritrea seine Landsleute wieder zurücknimmt.

Die Menschenrechtslage in Eritrea ist heftig umstritten. Die UNO spricht von Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Sklaverei, willkürlichen Inhaftierungen, Folter, Vergewaltigungen. Diesen Erkenntnissen widerspricht der Report der Schweizer Facts-Finding-Mission. Ebenso anderer Meinung sind EU-Botschafter, die in Eritrea leben.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 06.02.2017 11:07
    Highlight Militärstrafgesetz

    Verletzung der Pflicht zur Dienstleistung

    Militärdienstverweigerung und Desertion
    1 Mit Freiheitsstrafe bis zu 18 Monaten oder Geldstrafe wird bestraft, wer in der Absicht, den Militärdienst zu verweigern:
    a. nicht am Orientierungstag oder an der Rekrutierung teilnimmt;
    b. eine Militärdienstleistung, zu der er aufgeboten ist, nicht antritt;
    c. seine Truppe oder Dienststelle ohne Erlaubnis verlässt;
    d. nach einer rechtmässigen Abwesenheit nicht zurückkehrt;

    Dies gilt für Schweizer.

    11 2 Melden
    • 3fuss 06.02.2017 20:26
      Highlight Darf ich nun in Deutschland Asyl beantragen, weil ich in der Schweiz desertiert bin und deswegen verfolgt werde?
      5 0 Melden
    • Enzasa 07.02.2017 21:18
      Highlight N e i n
      0 0 Melden
    • Spooky 07.02.2017 23:58
      Highlight Aber sicher darfst du in Deutschland Asyl beantragen, warum auch immer. Wieso nicht?
      0 0 Melden
  • Gummibär 05.02.2017 21:02
    Highlight Statt die Aufnahme von eritreischen Wirtschaftsflüchtlingen und eventuell von Dienstverweigerern in Kommentarspalten zu befürworten und deren Untehalt dann dem anonymen Staat und Steuerzahler aufzubinden schlage ich ein neues Modell vor :
    Jeder Befürworter darf so viele Eritreer einladen, auf seine Kosten unterbringen, verpflegen, versichern und zum gesetzlichen Mindestlohn einstellen als er will, solange er mit seinem Einkommen und Vermögen dafür haftet. Mehrere Befürworter können sich auch gemeinsam beteiligen. Die Kosten sind von den Steuern absetzbar.
    85 23 Melden
    • SeKu 05.02.2017 22:32
      Highlight Gesetzlicher Mindestlohn?
      8 13 Melden
    • Pius C. Bünzli 06.02.2017 07:47
      Highlight Man könnte sie auch einfach normal arbeiten lassen, dann könnten sie sich selbst unterbringen
      5 22 Melden
    • Enzasa 06.02.2017 16:02
      Highlight Warum dem anonymen Staat..?
      Wenn die Menschen aus Eritrea im Arbeitsmarkt integriert sind, zahlen die dann ihre Steuern in einen Topf mit Titel oder gehören sie dann zu den anonymen Steuerzahlern?
      1 3 Melden
  • 's all good, man! 05.02.2017 20:56
    Highlight Und alle so:

    Super! Ein Artikel zum Lieblingsthema Eritreer. Muss noch schnell einen Kommentar verfassen mit möglichst vielen Platitüden und Vorurteilen drin.

    Check. ✅
    21 48 Melden
    • Wisegoat 05.02.2017 22:09
      Highlight 's all good, man! Bei dir ist der Name ja offensichtlich Programm also halte dich doch bitte daran. enjoy your life in deiner bliblablubberblase.
      43 8 Melden
  • stamm 05.02.2017 20:28
    Highlight Dass, was in Eritrea geschieht und wie die Lage ist, kann sich wohl kaum einer von uns vorstellen. Aber das ist nicht unser Problem! Mit unserer Hilfe ändern wir, dass der Tropfen nicht auf den heissen Stein, sondern in den Sand fällt. Wir können dort noch 1000 Jahre Geld senden, passieren wird nichts. Und solche Leute, die keinen Skrupel kennen, solche möchte ich hier nicht in Massen. Und ich möchte nicht wissen, warum die alle flüchten müssen, aber wohl kaum nur, weil sie Deserteure sind.
    55 17 Melden
    • Energize 06.02.2017 07:38
      Highlight Das ist mal wieder so eine klassische Unterstellung. Es steht ganz klar im Artikel, dass die meisten vor dem Militärdienst flüchten. Was gibt es da noch (kriminelles) zu erfinden?
      5 20 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.02.2017 19:56
    Highlight Ich versuchs noch mal. Mein erster Kommentar wurde nicht aufgenommen.
    20'000 Eritreer (nach anderen Angaben 40'000) sind hier - die Eritreer waren 2015 und 2016 die stärkste Nationen von Asylanten. Was machen all diese Leute, arbeiten sie, werden sie integriert, leben sie von den Sozialabgaben?
    Man sollte endlich aufhören, diesen Leuten vorzumachen, hier in der Schweiz wäre das Schlaraffenland, wo einem alles zufliegt ohne etwas zu tun!
    86 10 Melden
    • Enzasa 06.02.2017 16:04
      Highlight Darf ein Asylbewerber arbeiten?

      Nein

      Will er arbeiten?

      Ja

      Wer verschuldet dieses Dilemma, nicht der Flüchtling
      0 9 Melden
    • 3fuss 07.02.2017 23:30
      Highlight @Enzesa: Käme er nicht, hätten wir die Probleme nicht.
      4 0 Melden
  • Wisegoat 05.02.2017 16:52
    Highlight Warum nimmt man nicht einfach jeden der will in von ihm gewünschten Land auf. Am besten einfach per Zustieg auf Fähren in Ägypten, Libyen, Tunesien und Algerien. Dann hätte das unsägliche Affentheater endlich ein Ende.
    20 109 Melden
    • atomschlaf 05.02.2017 17:47
      Highlight @wisegoat: Dann aber NULL Sozialleistungen, bevor diese Leute nicht mindestens 10 Jahre hier gearbeitet und Steuern bezahlt haben.
      73 8 Melden
    • Wisegoat 05.02.2017 19:48
      Highlight Mein Votum war provokativ gemeint. Die aktuelle Asylpolitik inkl. Shuttledienst ab Libyen sind an Unverantwortlichkeit kaum zu übertreffen.
      39 6 Melden
    • 3fuss 05.02.2017 20:06
      Highlight Das würde die Sklaverei wieder aufleben lassen.
      10 3 Melden
    • Wisegoat 05.02.2017 22:01
      Highlight Sklaverei? Für welche Arbeit? Sie haben aber schon bemerkt, dass wir inzwischen in einer digitalen Welt leben?
      Das ist ja auch die Problematik der viel beschworenen Integration von Afrikanern in den hiesigen Arbeitsmarkt. Für welche Arbeiten wollen sie Menschen Bildungsniveau, welches der Grossteil der Afrikaner aufweist denn genau integrieren? Solche Jobs gibt es in der schweizer Gesellschaft gar nicht mehr. Die Antwort darauf beleibt die Politik schuldig.
      24 2 Melden
    • 3fuss 05.02.2017 23:01
      Highlight @Wisegoat: Sanspapiers arbeiten schwarz zu Hungerlöhnen, z.B. als Erntehelfer, oder als Haushaltshilfe, oder als Hilfskraft auf dem Bau, etc.
      Schau genau hin! Dann wirst Du feststellen, dass es mit der Digitalisierung nicht weit her ist, und nachwievor ein Grossteil der Arbeitsplätze mit viel Handarbeit einhergeht, in der Landwirtschaft, in der Industrie, im Gesundheitswesen und im Dienstleistungssektor. Je mehr Einwanderer kommen, desto mehr Arbeit wird an Sanspapier-Schwarzarbeiter vergeben werden, weil sie billiger sind, billiger und weitaus weniger kapitalintensiv als Roboter.
      4 15 Melden
    • Enzasa 07.02.2017 21:22
      Highlight Atomschlaf
      Wenn man null Sozialleistungen fordert, kommt
      man automatisch zu dem Punkt dass, man eine Arbeitserlaubnis verlangt .
      Sonst würde es nicht funktionieren

      Dann doch gleich Arbeitserlaubnis verlangen ohne die "Flüchtlinge" abzustempeln
      0 0 Melden
  • pachnota 05.02.2017 16:33
    Highlight Bitte Eritrea sofort den Geldhahn zudrehen. Bis sie ihre Leute wider zurücknehmen.
    Bracht etwas Entschlossenheit, ist aber sofort machbar.
    146 26 Melden
    • _kokolorix 05.02.2017 18:03
      Highlight Echt jetzt? Glaubst du wirklich, dass die wegen der paar lächerlichen Fränklis zig tausende Sozialfälle zurücknehmen?
      Die wollen das die hier arbeiten und ihre Löhne zurückschicken an der Entwicklungshilfe mit Auflagen haben die doch null Interesse
      13 46 Melden
    • Beat Wuermli 05.02.2017 18:35
      Highlight Der Geldhahn wird ja derzeit erst gerade aufgedreht, aufgrund von Forderungen bürgerlicher Politiker. Die eritreische Regierung ist an Entwicklungsgeldern nicht speziell interessiert und schon gar nicht abhängig davon.
      7 28 Melden
    • Wisegoat 05.02.2017 22:06
      Highlight @Wuermli: Sie haben keine Ahnung. Die eritreische Regierung ist aber sowas Abhängig genau davon. Was denken sie warum die eritreische Regierung bei ihren Landsleuten in der Schweiz Steuern eintreibt? Für afrikanische Länder sind Migranten ein top Exportschlager. Sie ziehen in EU Sozialgelder, welche einen afrikanischen Lohn um vieles Übersteigen und schicken einen Teil des Geldes dann in ihre Heimat. Das ist je genau der Grund, warum die Afrikaner ihre Leute im Exil nicht zurücknehmen.

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/eritrea-darf-in-der-schweiz-steuern-eintreiben/story/23006312
      28 1 Melden
    • Enzasa 07.02.2017 21:23
      Highlight Pachnota
      Lieber Unrecht handelnde Regierungen verurteilen
      Als auf Flüchtlinge zu zeigen
      0 0 Melden
    • pachnota 08.02.2017 03:07
      Highlight Enzasa
      In diesem Zusammenhang von Flüchtlingen zu sprechen, entwertet den Bergriff, "Flüchtling"
      Diese Leute, haben, lässt man den gesunden Menschenverstand walten, kein Anspruch aus Asyl.
      3 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 05.02.2017 16:20
    Highlight Solange nicht ausgeschafft wird passiert auch nichts beim Zustrom.
    115 14 Melden
    • 3fuss 05.02.2017 20:04
      Highlight Ausschaffen oder internieren.
      32 10 Melden
  • atomschlaf 05.02.2017 15:47
    Highlight Der Bundesrat soll nun eine Migrationspartnerschaft mit Eritrea aushandeln, damit Abgewiesene auch tatsächlich zurückgeschickt werden können.
    Ausserdem ist endlich die im Asylgesetz enthaltene Bestimmung strikt anzuwenden, dass Dienstverweigerer nicht asylberechtigt sind.
    104 16 Melden
    • Rendel 05.02.2017 18:01
      Highlight Dienstverweigerung klingt so harmlos, als ob das in Eritrea so ist wie bei uns. Machen sie sich mal sachkundig, was das bedeutet. Es kommt einer Art Sklaverei gleich.
      18 56 Melden
    • Beat Wuermli 05.02.2017 18:37
      Highlight Im Asylgesetz steht nicht, dass Dienstverweigerer nicht asylberechtigt sind, sondern dass Dienstverweigerung kein Asylgrund ist. Dieselben Leute können aber andere Gründe haben und dafür Asyl bekommen.
      11 34 Melden
  • 3fuss 05.02.2017 15:46
    Highlight Es braucht weitere Vetschärfungen.
    Desertion ist kein Asylgrund.
    92 23 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 05.02.2017 17:43
      Highlight Kurze Fragen:
      - Ist dir bewusst, wie der Militärdienst in Eritrea abläuft?
      - Ist dir bewusst, was it einem passiert wenn du den Militärdienst nicht antrittst respektive 'desertierst'?
      19 53 Melden
    • 3fuss 05.02.2017 20:03
      Highlight @LaPaillade: Andere Länder andere Sitten. Das ist grenzüberschreitendes Multikulti. Ich respektiere deren Gesetze und Gebräuche im ihrem Land.
      23 14 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 05.02.2017 20:48
      Highlight Wenn du pro grenzüberschreitende Multikulti bist, dann solltest du aber auch gegen Entschärfungen sein.
      Aber ja, tolle Diskussionskultur die du da pflegst, sehr erwachsen.
      9 15 Melden
    • tipsi 06.02.2017 08:11
      Highlight https://www.nzz.ch/in-eritrea-bleiben-heisst-bei-lebendigem-leibe-sterben-1.18195126
      Sorry, aber der Asylgrund ist ja wohl, dass man in Eritrea um Leib und Leben fürchten muss.
      Öffentliche Aufmerksamkeit statt Ignoranz wäre wohl der erste Schritt zu einer Verbesserung.
      3 5 Melden
    • Enzasa 06.02.2017 16:12
      Highlight 3fuss ich respektiere auch Sitten, Gebräuche und Gesetze aller Länder, solange sie konform zu den Menschenrechten sind.
      Ist es ihnen egal wenn Männer mit der Einberufung zur Armee ihre Rechte, ihre Würde und ihr Leben verlieren? Ist es Ihnen egal wenn Rituale Kindern den Tod bringen? Ist es Ihnen egal, wenn Menschen wegen ihrer sexuellen Neigung mit dem Tod bestraft werden?
      2 5 Melden
    • 3fuss 06.02.2017 20:24
      Highlight @Enzasa: Was in Eritrea passiert und nicht passiert geht mich nichts an. Es steht mir nicht zu, der eritreischen Regierung Vorwürfe zu machen, schon gar nicht über Dinge, die Flüchtlinge von dort erzählen, um bei uns Asyl zu kriegen, aber die die Regierung ihres Landes dementiert. Es ist nicht meine Aufgabe, Eritrea zu einem besseren Land zu machen. Das ist die Aufgabe der jungen Männer aus Eritrea, die sich aber um diese Aufgabe drücken, und lieber bei uns nutzlos herumhängen.
      Und: gestorben wird auch in der Schweiz, fast gleichviel, wie in Eritrea (ca. 70 Tsd. Pro Jahr).
      4 2 Melden
    • Enzasa 08.02.2017 00:20
      Highlight N e i n
      Jeder der in Freiheit lebt und die Vorteile der Demokratie nutzen darf, hat die moralische Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass im eigenen Land die Demokratie geachtet wird und weiterlebt und dass in allen Ländern der Welt die Menschenrechte geachtet werden.
      2 1 Melden
    • 3fuss 08.02.2017 09:00
      Highlight @Enzasa: Nein, diese Pflicht habe ich nicht und auch niemand sonst. Im Gegenteil.
      Das ist nämlich völkerrechtswidrig.
      Jeder Nation steht es völkerrechtlich garantiert zu, ihre nationalen Gesetze frei zu bestimmen. Keine andere Nation darf ihr hier Vorschriften machen. Es ist jeder Nation freigestellt, ob und inwiefern sie die UNO-Menschenrechtscharta einhält und umsetzt.
      Niemand hat das Recht in einem anderen Land, irgendwelche Gesetze oder Weltanschauungen durchzusetzen.
      Es wäre eine unstatthafte Einmischung in innere Angelegenheiten, oder gar eine Verletzung der Souveränität.
      2 2 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 08.02.2017 11:05
      Highlight @3fuss: Von wo nehmen Sie denn ihr wissen her?
      Googeln Sie doch mal "Responsibility to Protect".
      Was Sie hier rauslassen, ist, gelinde gesagt, kompletter Müll.
      1 1 Melden
    • 3fuss 08.02.2017 17:28
      Highlight @LaPaillade: Das ist Gegenstand jeder guten Schulbildung.
      Studiere auf Wikipedia die Einträge "Völkerrecht", "Souveränität" und "Staat".
      Wenn Du sie verstanden hast, dann wirst Du zugeben müssen, dass ich Recht habe:
      Ein Staat hat kein Recht einem anderen Staat Vorschriften zu machen.
      Das ist aber kein Hindernis für bilaterale oder multilaterale Übereinkünfte in einer Sache.
      Der Unterschied ist fundamental: Eine Übereinkunft ist für alle Beteiligten freiwillig. Eine Vorschrift dagegen ist für die einen ein Zwang.
      Wir können Myanmar zu nichts zwingen, ausser durch Kolonisierung.
      0 1 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 09.02.2017 01:02
      Highlight Sorry, aber hast du zwischenzeitlich nachgeschaut, was Responsibility to Protect ist? Wohl nicht. Dank dieser können Staaten in einem anderen Staat intervenieren, falls ethnische Säuberungen, Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeiten durch den Staat gefördert oder nicht verhindert werden können. Dies wurde Aufgrund der schrecklichen Ereignisse in Ruanda und auf dem Kosovo 'ermöglicht'. Mit der Annahme der Responsibility to Protect geben die Staaten somit einen Teil ihrer Souveränität auf, indem sie zugesagt haben, dass bei solchen Ereignissen andere Staaten intervenieren dürfen.
      1 1 Melden
    • Enzasa 09.02.2017 02:01
      Highlight 3fuss
      Wo habe ich von gewaltsam oder mit Zwang geschrieben?
      Wo habe ich gesagt, dass ich einem anderen Staat Vorschriften machen will. Es gehört angesprochen, wenn Verstöße gegen Menschenrechte stattfinden, der Rest ist Verhandlungssache. Es gehört ein internationales Asylrecht (was es gibt) dazu. Wer zuschaut wie ein Mensch getötet wird und nichts dagegen macht ist mitschuldig. Das entspricht auch unserer Rechtslage.
      2 1 Melden
    • 3fuss 09.02.2017 08:07
      Highlight @Enzasa: "Wer zuschaut wie ein Mensch getötet wird und nichts dagegen macht ist mitschuldig."
      Diese Aussage ist falsch.
      Es gibt zwar den Strafbestand der unterlassenen Hilfeleistung, aber es gibt daneben das eigene Recht auf Leben und Unversehrtheit.
      Das heisst, dass ein Zeuge eines Mordes nur soweit gegen den Mord einschreiten muss, wie er sich selbst dadurch nicht in Gefahr begibt, was in einer Konfrontation mit einem Mörder so gut wie nie der Fall ist. Kurz: Es gibt keine grundsätzliche, moralische oder juristische Pflicht einen Mord zu verhindern.
      0 0 Melden
    • 3fuss 09.02.2017 08:21
      Highlight @LaPaillade: "responsibility to protect" ist weder ein Vertrag, noch ein Gesetz. Es ist ein Prinzip, eine Idee, die innerhalb der UNO auf breite Akzeptanz stösst. Die UNO hat aber in ihrer Charta auch das Prinzip der Nichteinmischung festgeschrieben. Und deswegen ist das Konzept der Schutzverantwortung (= redponsibility to protect) seit jeher ein kritisiertes Konzept innerhalb der UNO.
      Und sowieso kann die Schutzverantwortung nicht für Löhne von Näherinnen bemüht werden, weil sie nur Anwedung finden soll und tut zur Verhinderung von Völkermord und besonders grossen Kriegsverbrechen u.ä.
      0 1 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 09.02.2017 10:58
      Highlight @3fuss: Verdreh hier keine Sachen. Du hast geschrieben "Es ist jeder Nation freigestellt, ob und inwiefern sie die UNO-Menschenrechtscharta einhält und umsetzt.
      Niemand hat das Recht in einem anderen Land, irgendwelche Gesetze oder Weltanschauungen durchzusetzen. "

      Womit ich entgegnet habe, dass es die R2P gibt. Die wurde imfall auch schon angewendet. Zudem hat die Afrikanische Union bereits ein Konzept ähnlich der R2P vor der UNO implementiert.
      Souveränität ist nicht mehr das allerhöchste Gut, bei krassen Einschnitten der MR ist die Souveränität nicht mehr am höchsten zu gewichten.
      I'm done.
      2 0 Melden
  • Thinktank 05.02.2017 15:44
    Highlight Der nächste Justizminister muss all die Verfehlungen Sommarugas wieder rückgängig machen und die bereits illegal aufgenommenen ausweisen.
    90 29 Melden
  • Maria B. 05.02.2017 15:33
    Highlight Es ist davon auszugehen, dass der Konsul recht hat und sich zahllose eritreeische Wirtschafts- und Armutsflüchtlinge nicht davon abhalten lassen werden, unsere Sozialsysteme zu überschwemmen.

    Sie sind ja oft lebenslänglich, samt Familiennachzug, davon abhängig, was diese Werke mittelfristig in Schieflage bringen wird. Was für die eigenen Bedürftigen à la longue wenig Gutes erahnen lässt.

    Und so wird es, nebst einer bedeutend restriktiveren Haltung unseres Migrationsamtes, nützlich sein, die CH-Entwicklungsgelder in dortige Arbeitsplätze zu investieren und an Rücknahmeabkommen zu knüpfen.
    71 13 Melden
    • _kokolorix 05.02.2017 18:15
      Highlight Das diese Menschen bei uns in der Sozialhilfe landen ist rein unsere Schuld. Würden wir Desertion aus der eritreeischen Armee, die eigentlich eher eine üble Mafiamiliz ist, als Asylgrund akzeptieren könnten wir diese jungen Männer in unseren Arbeitsprozess eingliedern und nur die die das nicht wollen dann zurückschaffen. So hätten wir das berühmte Füfi unds Weggli. Einen Haufen willige robuste junge Arbeiter und ein sauberes Image. Mit den Sozialbeiträgen welche diese Männer generieren können wir dann die faulen Schweizer durchfüttern, da wir diese ja (noch) nicht ausweisen können
      17 47 Melden
    • E7#9 05.02.2017 19:21
      Highlight @kokolorix: Dass Eritreer schwer integrierbar sind liegt sicher nicht daran, dass bei uns Dienstverweigerung kein Asylgrund ist. Wo ist da der Zusammenhang? Diese Menschen haben eine sehr schwache Bildung, die meisten kommen in unserer Welt und mit unserer Arbeitsmoral nicht zurecht. Es reicht nicht jung und stark zu sein. Ein Arbeitgeber stellt selbstverständlich lieber einen Maurer ein, der zu einer Lehre taugt, rechnen gelernt hat und pünktlich zur Arbeit erscheint. So siehts aus. Abgesehen davon: Du kannst den Schweizer ja vieles unterstellen, aber sicher nicht Faulheit.
      61 6 Melden
    • Maria B. 05.02.2017 19:28
      Highlight Kannst du uns im Rahmen deiner hehren Idee auch nachvollziehbar erklären, wie man das real bewerkstelligt, dies in einer Zeit aufkommenden Robotings und angesichts der Tatsache, dass viele afrikanische Migranten weder lesen und schreiben, noch eine Fremdsprache beherrschen?

      Kommt die Wohnsituation hinzu: willst du die Eritreer und andere Armutsflüchtlinge jahrelang in Lagern und Heimen halten, denn bei unseren angespannten und überteuerten Wohnungsmärkten liegen wohl kaum quantitativ valable Lösungen auf der Hand.

      Die meisten Asylanten aus Afrika gelten ja eh nur als vorläufig aufgenommen.

      40 4 Melden
    • Enzasa 05.02.2017 19:46
      Highlight Warum halten Sie afrikanische oder generell Flüchtlinge immer für dumm. Diese Menschen sprechen nicht nur eine andere Sprache, sie schreiben komplett anders, sie haben andere Schriftzeichen und lernen hier erst in unserer Sprache zu schreiben. Zugleich ist ihre persönliche Situation angespannt und völlig ungewiss, was sich ebenso negativ auf die Lernfähigkeit auswirkt.
      12 29 Melden
    • Enzasa 05.02.2017 19:49
      Highlight E7#9
      Vielleicht wären die Chancen für Eritrea besser, wenn man Vorurteile weniger Glauben würde
      8 20 Melden
    • E7#9 05.02.2017 20:47
      Highlight @Enzasa: Es sind keine Vorurteile. Schauen sie sich doch mal den heutigen Sonntalk an und sie hören wie es statistisch benannt wird. Eritreische Flüchtlinge landen im Gegensatz zu anderen Flüchtlingen meist in der Sozialhilfe und bleiben für den Rest ihres Lebens drin. Und man gibt ihnen hier die gleichen Chancen wie allen anderen Flüchtlinge auch. Das sind weder Vorurteile noch alternative Fakten, sondern einfach nur Erfahrungswerte. Ich sag nicht, dass sie dumm oder böse sind, aber sie sind praktisch nicht integrierbar.
      31 4 Melden
    • _kokolorix 05.02.2017 21:07
      Highlight @E7#9
      Eritreer sind nicht per se schwieriger integrierbar als andere Menschen. Wer so etwas behauptet ist per se ein Rassist! Was solls, dass die nicht lesen und rechen können, das können Schweizer auch nicht wenn sie auf die Welt kommen. Aber sie könnten es lernen.
      Ich will auch nicht allen einen Blankoscheck ausstellen, sondern nur allen eine Chance geben sich zu bewähren. Wer diese nicht packt, soll auch abgeschoben werden dürfen. Nur wenn wir ganze Bevölkerungsgruppen allein aufgrund ihrer Herkunft von Bildung und Erwerbsarbeit ausschliessen sind wir eben nichts anderes als Rassisten.
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    • _kokolorix 05.02.2017 21:19
      Highlight @Maria
      du brauchst mich gar nicht lächerlich zu machen. Sonst erkläre mir mal wieso die Situation trotz jahrzehntelangen Verschärfungen nach rechten Vorgaben immer noch nicht besser ist.
      Wir importieren einen ganzen Haufen Leute, welche hier die Drecksarbeiten, für die sich die feinen Schweizer zu schade sind, erledigen. Sonst schau dir mal an wie die Polen und Portugiesen in der Landwirtschaft arbeiten müssen. Die brauchen auch nicht zu lesen oder zu rechnen und wohnen in billigster Art und Weise. Solche Arbeiten kann auch ein Eritreer ohne Bildung machen
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    • _kokolorix 05.02.2017 21:29
      Highlight @E7#9
      Der Zusammenhang liegt übrigens da, dass ein Asylbewerber gar nicht arbeiten darf, weswegen er sich gar nicht integrieren kann. Nur ein anerkannter Asylant kann sich um eine Arbeit bewerben.
      Zu den faulen Schweizern kann ich dir nur sagen, dass ich jahrelang als leitender Monteur auf dem Bau gearbeitet habe und dort ausschliesslich mit Schweizern wegen Faulheit Probleme hatte. Da gab es echt immer wieder Leute, die das Gefühl hatten unangenehme Arbeiten seien Ausländern vorbehalten...
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    • E7#9 05.02.2017 21:41
      Highlight @kokolorix: Danke für die Rassistenkeule. Es ist trotzdem so, dass Eritreer erst alphabetisiert werden müssen. Das macht sie sehr schwer integrierbar. Wenn du mir nicht glaubst, dann vielleicht ja der ehemaligen grünen Nationalrätin Susanne Hochueli:

      http://www.watson.ch/!170887808?sort=loved

      Und hier noch Zitate aus der NZZ:

      Die Quote der Sozialhilfebezüger liegt bei dieser Bevölkerungsgruppe bei rund 80 Prozent.

      Weil die bisherigen Integrationsversuche erfolglos geblieben sind...

      https://www.nzz.ch/zuerich/region/weshalb-die-meisten-eritreer-in-der-sozialhilfe-landen-1.18315195
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    • E7#9 05.02.2017 22:01
      Highlight @kokolorix: "Sonst schau dir an wie die Polen und Portugiesen in der Landwirtschaft arbeiten müssen. Die brauchen auch nicht zu lesen oder zu rechnen und wohnen in billigster Art und Weise." 1. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn Befürworter grosser Einwanderung erst von Fachkräftemangel und dann mit dem Verrichten von Drecksarbeit argumentieren. 2. Wenn das so einfach wäre, dann wären nicht 80% der Eritreer in der Sozialhilfe. 3. Besagte Polen und Portugiesen machen diese Arbeit durch ihre freie Entscheidung. Sie ist hart, wertvoll und ehrbar, keine Drecksarbeit. Sie verdient Respekt.
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    • _kokolorix 05.02.2017 23:23
      Highlight @E7#9
      Ich bin kein Befürworter grosser Einwanderung, wie kommst darauf? Ich weise nur darauf hin, dass die Beurteilung von Menschen allein aufgrund ihrer Herkunft nichts anderes als Rassismus ist. Jeder Mensch verdient es als Individuum bewertet zu werden, wie wir es für uns selbst auch verlangen. Du bist empört wenn ich die Schweizer als faul bezeichne, aber hast null problemo alle Eritreer als unintegrierbar abzustempeln.
      Die Arbeit in der Landwirtschaft ist hart, das stimmt, aber auf gar keinen Fall ehrbar und wertvoll, sonst würde sie nämlich angemessen entlohnt, was nicht der Fall ist
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    • E7#9 06.02.2017 01:59
      Highlight @kokolorix: Ich beurteile den einzelnen Menschen nicht aufgrund seiner Herkunft. Doch es zeichnet sich in der Gesamtheit der eritreischen Flüchtlinge ab, dass sich eine Integration in den Arbeitsmarkt als sehr problematisch erweist. Soll es totgeschwiegen werden, dass der Hauptanteil jener Flüchtlingsgruppe, welche den grössten Anteil in der Schweiz darstellt, direkt in unsere Sozialwerke einwandert? Wenn wir ein stabiles und von der breiten Bevölkerung befürwortetes Asylwesen haben wollen, dann müssen wir solche Probleme benennen können um sie zu lösen. Das hat mit Rassismus nichts zu tun.
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    • E7#9 06.02.2017 02:18
      Highlight @kokolorix: Ich habe viele Afrikaner in meinem Bekanntenkreis (vorwiegend aus Ghana) durch meine Tätigkeit als Musiker und ich mache äusserst gute Erfahrungen mit ihnen. Sie sind zuverlässig, fleissig und als Musiker unheimlich kompetent. Einige Leben in Frankreich, andere in der Schweiz und sie sind alle tadellos integriert (oder assimiliert). Wir gehen zusammen auf Tour und machen auch gemeinsam Ferien. Unterschiedliche Hautfarben nehme ich gar nicht mehr wahr. Es hat doch mit Rassismus überhaupt nichts zu tun, wenn ich die Probleme der Integration eritreischer Flüchtlinge anspreche.
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    • Gelöschter Benutzer 06.02.2017 08:26
      Highlight Danke E7#9 für den Klartext. Wir müssen tatsächlich eine Lösung finden für das Problem Einreise Eritrea. Wenn wir so weitermachen fliegt uns unser Sozialsystem eines Tages um die Ohren.
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  • Ville_16 05.02.2017 15:27
    Highlight Wenig ist immer noch mehr als nichts.
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    • Enzasa 08.02.2017 00:21
      Highlight Werte fallen nicht vom Himmel
      Werte werden mühselig erarbeitet
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