Schweiz
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Wie Asylbewerber mit 70 Franken pro Woche durchkommen – unterwegs auf Shoppingtour

70 Franken erhält jeder Asylsuchende im Aargau pro Woche. Wie kommt man damit über die Runden? Die az war bei der wöchentlichen Shoppingtour der Liebegg-Flüchtlinge dabei. Schwierig ist die Situation für die Raucher.

21.06.16, 10:19 21.06.16, 11:57

Samuel Schumacher / az Aargauer Zeitung

In Afghanistan war Hejeratullah Anwari Journalist. Jetzt lebt er auf der Liebegg. Zusammen mit anderen Flüchtlingen kauft er im Lidl in Hunzenschwil ein. 
Bild: Hans-Peter Breiter

Mohammed Jafari steht hinter dem Sichtschutzzaun vor dem Eingang zur Asylunterkunft Liebegg und wird langsam nervös. Heute Morgen sind ihm die Zigis ausgegangen. Der Kleinbus, der ihn und seine Mitbewohner mindestens einmal die Woche von der Liebegg zum Lidl in Hunzenschwil bringt, fährt erst in 20 Minuten los. Bis dahin muss er draussen stehen, ohne die beruhigenden Glimmstängel im Mund. Ein echtes Problem für den Kettenraucher. Mohammed kratzt sich am Kinn. Unter seinem weissen T-Shirt schaut ein «I miss»-Tattoo hervor. Was es ist, das er vermisst, das will er nicht verraten. «Jetzt gerade brauche ich aber nichts mehr als meine Zigaretten.»

Die Zigis sind für Mohammed eine finanzielle Belastung. Drei Päckchen gönnt er sich pro Woche. Die billigste Marke kostet 6 Franken pro Päckli, macht 18 Franken pro Woche. Viel Geld für einen, der wöchentlich mit 70 Franken Haushaltsbudget durchkommen muss.

Bedingungsloser Grundbetrag

70 Franken pro Woche oder 10 Franken pro Tag: So viel erhält jeder Asylsuchende mit dem sogenannten N-Ausweis (Asylverfahren läuft noch) im Kanton Aargau pro Woche. Das Unterstützungsgeld wird bar ausbezahlt und muss für Essen, Kleider, Haushalts- und Hygieneartikel reichen.

Integraenichen sammelt für Liebegg-Flüchtlinge

Neben dem staatlichen Unterstützungsgeld erhalten die Gränicher Asylsuchenden auch Unterstützung von privater Seite. Der Verein «integraenichen», der sich für ein friedliches Miteinander der Dorfbevölkerung und der zugezogenen Flüchtlinge einsetzt, sammelt u. a. Kleider und Gebrauchsgegenstände wie Velos für die Flüchtlinge auf der Liebegg und die im Dorf untergebrachten Flüchtlingsfamilien. Anfang Woche etwa veranstaltete der Verein im Kirchgemeindehaus eine Gratiskleiderbörse für junge Frauen. Vorwiegend aber sammelt der Verein Männerkleider für die Liebegg-Bewohner. Die Kleiderspender sind bisher vorwiegend persönliche Bekannte der Vereinsmitglieder. «Wir bekommen immer wieder auch tolle Markenkleider», sagt Liliane Zimmermann von «integraenichen». «Wenn sich gewisse Leute also fragen, wie sich denn die Flüchtlinge so teure Markenklamotten und -schuhe leisten können, dann kann ich nur sagen: Diese Spenden entstehen aus unserem eigenen Überfluss.» Mehr Infos dazu finden Sie auf www.integraenichen.ch

Für die Unterkunft müssen die Asylsuchenden nichts bezahlen und auch die Krankenkassenkosten übernehmen die Steuerzahler. Die Auszahlung der 70 Franken ist an keine Bedingung geknüpft, ausser, dass die Asylsuchenden bei der Auszahlung persönlich anwesend sein müssen. «Der Betrag kann maximal auf den Nothilfeansatz von Fr. 7.50 pro Tag gekürzt werden, beispielsweise wenn sich eine Person nicht an die Regeln der Unterkunft hält», sagt Daniela Diener, Mediensprecherin des Departements für Gesundheit und Soziales beim Kanton Aargau.

Trotz dem staatlich finanzierten Dach über dem Kopf und der Gratis-Krankenkasse: 70 Franken pro Woche sind nicht viel. Wie kommt man damit über die Runden? «Es ist nicht immer einfach, auch für Nichtraucher wie mich», sagt Hejeratullah Anwari. Der junge afghanische Journalist steht neben Mohammed und wartet ebenfalls auf den Kleinbus. «Grundsätzlich essen hier alle nur zweimal täglich, und es gibt immer in etwa dasselbe», erzählt Hejeratullah. Auf dem Menüplan stehen Pasta, Tomaten, Zwiebeln, Äpfel und einmal pro Woche Pouletfleisch oder Thunfisch. Zudem backen die Afghanen auf der Liebegg jeden Tag frisches «Naan»: ein Fladenbrot aus Mehl, Salz, Joghurt, Hefe, Öl und Wasser. Die Afrikaner, sagt Hejeratullah, essen stattdessen einfach Kartoffeln.

In Zürich und Schwyz gibt's mehr

45 bis 50 Franken gibt Hejeratullah wöchentlich für Nahrungsmittel aus. Mit dem restlichen Geld lädt er sein Handy auf, kauft sich Kleider oder leiht sich ab und zu das Zonenabo für den lokalen ÖV, das sich die Liebegg-Flüchtlinge für Fr. 1.50 für jeweils vier Stunden ausleihen dürfen. Zur Seite legen kann er nichts, aber klagen will er auch nicht. Ganz anders als sein Landsmann, der neben ihm in den angebrausten Kleinbus steigt. «70 Franken sind viel zu wenig», ruft er, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will. «In Zürich kriegen sie viel mehr als wir, das ist nicht fair!»

Ob fair oder nicht: Kantonale Unterschiede gibt es tatsächlich. Im Kanton Zürich erhalten Asylsuchende in der ersten Phase ihres Aufenthalts in der Schweiz einen Pauschalbetrag von 13 Franken pro Tag oder 91 Franken pro Woche. Im Kanton Schwyz sind es 14 Franken (98 Franken pro Woche) und im Kanton Genf sogar 15 Franken (105 Franken pro Woche). Dass sich Asylsuchende im Aargau über zu geringe finanzielle Unterstützung beklagen, das komme schon vor, sagt Roman Della Rossa, Mediensprecher der Firma ORS, welche die Asylsuchenden auf der Liebegg und in anderen Unterkünften der Region betreut. «Umso wichtiger ist es, dass die Betreuer den Asylsuchenden erklären, wo, wie und was sie sinnvollerweise einkaufen.»

Das «Wo», das ist klar: der Lidl in Hunzenschwil. Das sei schlicht der günstigste Laden in der Region, sagt die ORS-Chauffeuse und lässt die Asylsuchenden vor dem Eingang des deutschen Einkaufsmultis aussteigen. Das «Wie», das ist Hejeratullah und seinen Kollegen längst bekannt: den Einfränkler ins Einkaufswägelischloss stecken, Gemüse abwägen, aufs Ablaufdatum achten.

Beim «Was» haben die Asylsuchenden absolute Wahlfreiheit. Es gibt keine Vorgaben, was sie mit den 70 Franken machen sollen. Ob sie auf eine ausgewogene Ernährung achten oder ihr Geld in Energydrinks und Aufbackgipfeli investieren, ist ihnen überlassen. Auf Hejeratullahs Kassenzettel stehen am Ende der 20-minütigen Shoppingtour «600 g Zucchetti, 1.3 kg Bananen, 1 kg Aprikosen, 1 Bio-Gurke, 2 kg Kartoffeln, 1 Eisbergsalat, 2 Naturejoghurt, 1 French Dressing, 1 Glas Curry, 1 Thunfisch-Büchse, 6 Orange-Mango-Fruchtsäfte, 1 kg Pouletschenkel». Kostenpunkt: Fr. 28.45.

Der Volg und die Fächli

Erst auf der Rückfahrt merkt Hejeratullah, dass er Zwiebeln und Zucker vergessen hat. Als ihm die Chauffeuse anbietet, im Volg kurz anzuhalten, lehnt er lachend ab. «Da ist alles viel zu teuer.» Die Zwiebeln und den Zucker wird er sich beim nächsten Einkauf in zwei Tagen nach dem Deutschkurs kaufen. Nur eine Shoppingtour pro Woche, das würde sowieso nicht gehen. «Jeder von uns hat ein kleines Kühlschrank- und ein kleines Vorratsschrank-Fach. Da ist gar nicht genügend Platz, um alle Lebensmittel für eine ganze Woche zu verstauen», sagt Hejeratullah.

Und Einkaufspläne wie in einer WG, in der man die Milch und das Müesli auf die gemeinsame Rechnung nimmt, gibts das? «Ja», sagt Hejeratullah zwar. Doch der Blick in die Vorratsfächer der Flüchtlinge zeigt: Eigentlich kauft jeder für sich ein. Ob das mit der langen Flucht zu tun hat, auf der viele der Asylsuchenden aus den Kriegsgebieten des Mittleren Ostens auf sich alleine gestellt waren? «Vielleicht», sagt Hejeratullah.

Trotz des Vorratsfächlidenkens, das der eigenen Vergangenheit, vielleicht aber auch schlicht der manifesten Struktur der Liebegger Küchenschränke geschuldet ist: Eines machen die Liebegger Asylsuchenden alle gemeinsam: stark gezuckerten Tee trinken. Afghanen, Syrer, Somalier, Eritreer und ein junger Mann aus dem Tschad sitzen nach dem Einkaufstrip im Kreis und schlürfen. Nur einer fehlt. Mohammed Jafari. Er steht draussen vor der Tür und raucht. «6 Franken», sagt er, zeigt mit der Zigarette auf das goldene Päckli in seiner Hand und zuckt mit den Schultern. (aargauerzeitung.ch)

Asylsuchende zeigen, was sie an der Schweiz besonders schätzen

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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53
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • whoisanny 21.06.2016 23:34
    Highlight Ich (Studentin) überlebe meistens 5 tage mit 30.-
    13 5 Melden
    • G3N33 22.06.2016 00:21
      Highlight Same here...
      11 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.06.2016 09:35
      Highlight Wart's ab bis du nicht mehr Zuhause wohnst ;)
      5 1 Melden
    • whoisanny 22.06.2016 17:38
      Highlight Ich wohne nur noch am wochenende zuhause und nehme eig nie was von zuhause in die wg
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 23:24
    Highlight Info für alle Konzentrationslager-Befürworter und die anderen miesen Menschen-Entrechter: http://www.arte.tv/guide/de/060822-000-A/neue-heimat-fluechtlingslager

    arte-Doku "neue Heimat Flüchtlingslager". Hoffentlich könnt ihr mal umdenken.
    5 6 Melden
  • gas_wookie 21.06.2016 21:01
    Highlight Normalerweise wird auf Raucher mit Präventionskampagnen Hexenjagd gemacht. Hier hat man Mitleid, weil eine Röfutschii seine Sargnägel nicht vermag.
    13 16 Melden
  • Sanchez 21.06.2016 15:12
    Highlight Dieser Beitrag trieft leider vor Sozialromantik.. Und der gute Mohammed muss um seine Zigaretten fürchten. Wenn ich die ca. 5 bis 10 Eritreer sehe, die sich vor dem Apperto Aarau jeden Nachmittag bis am Abend mit Premium-Dosenbier zuschütten, dann reichen die zehn Mücken pro Tag noch lange. Dies soll keine Pauschalisierung sein, sondern aufzeigen, dass es durchaus reicht.
    Mein Znüni und Mittagessen im Büro kosten zusammen ca. 5 pro Tag. Rauchen muss ich halt nicht..
    26 27 Melden
    • Randy Orton 21.06.2016 16:25
      Highlight Wieso weisst du, dass die Eritreer sind und wie kannst du wissen, dass sie noch im Asylverfahren sind? Nicht jeder Schwarze in der Schweiz hat Aufenthaltstatus N. Es gibt auch solche, die das Asylverahren schon durchlaufen haben und arbeiten bzw. Sozialhilfe kriegen.
      19 18 Melden
    • gas_wookie 21.06.2016 20:59
      Highlight Bei uns läufts genau so. Täglich ab 18:00 sind die Jungs mit Bier ready am Bahnhof für den Ausgang in Bern.
      Und woher ich weiss, dass es Eritreer sind? Weils die Gemeinde beim Infoabend mitgeteilt hat. Ich frage mich einfach immer, was die hier wollen? In unserer Gesellschaft werden die nie eine Chance haben. Auch wenn sie noch so wollen. Welche Bildung die für unseren Arbeitsmakt tauglich ist, könne sie aufweisen. Ob es unserem Apex Predator nun passt oder nicht, es werden ewige Sozialfälle bleiben.
      16 10 Melden
    • Jan000 22.06.2016 00:26
      Highlight Einer meiner besten Freunde ist Eritreer, 25 und 1999 mit der Familie in die Schweiz gekommen. Heute ist er Informatiker bei IBM und verdient 8000 im Monat. Ich bin stolz auf ihn und er zeigt, dass die Intergration auch für Asylsuchende möglich ist. Wenn auch erst in zweiter Generation.
      13 2 Melden
    • Randy Orton 22.06.2016 00:41
      Highlight Wisegoat, du scheinst meinen Kommentar nicht gelesen zu haben. Nur weil da schwarze Männer Bier trinken heisst es erstens nicht, dass sie aus Eritrea sind und zweitens nicht, dass sie im Asylverfahren sind. Oder hat man euch an der Gemendeversammlung Fotos von allen Asylbewerbern gezeigt? Es geht hier um Menschen mit Aufenthaltsbewilligung N.
      7 5 Melden
  • Olf 21.06.2016 15:09
    Highlight Vom Nichtrauchen ist noch nie jemand gestorben...
    33 8 Melden
  • Kookaburra 21.06.2016 13:35
    Highlight In Aarau beim Spital muss alle drei Tage die Polizei vorbei. «trotz umfassendem Betreuungs- und Sicherheitskonzept»

    http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/aarau/asylbewerber-beim-kantonsspital-alle-drei-tage-kommt-die-polizei-130353708
    23 18 Melden
    • Fumo 21.06.2016 14:58
      Highlight Die Polizei schaut jeden Tag bei jeder Asylunterkunft vorbei, das nennt man Präsenz zeigen.
      Dass 350 menschen innerhalb von 150 Tage 44 "Straftaten" begehen ist statistisch gesehen nicht anders als bei der normalen Bevölkerung.
      20 12 Melden
    • Kookaburra 21.06.2016 15:28
      Highlight Doch. Das ist viel höher als der Durchschnitt. Sonst würde in einem 1000 Seelendorf ja jeden Tag die Polizei vorbeikommen.
      17 14 Melden
    • Fumo 21.06.2016 15:49
      Highlight Wie oft die Polizei hingeht sagt rein gar nichts über die Häufigkeit der Verbrechen aus.
      19 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 16:16
      Highlight @Ozelot bei meinen Nachbarn kommen auch alle paar Tage die Polizei vorbei..
      Wie Fumo schon erwähnte Präsenz zeigen

      Ich verstehe sowiso nicht warum sich herr und frau Aarauer ab Friedlichen Asylanten am BHF stört aber sich niemand an den Belästigenden Alkis und Junkies stört!
      18 8 Melden
    • Fumo 22.06.2016 08:12
      Highlight "Ich verstehe sowiso nicht warum sich herr und frau Aarauer ab Friedlichen Asylanten am BHF stört aber sich niemand an den Belästigenden Alkis und Junkies stört!"

      Weil die Alkis und Junkies die Beleidigungen verstehen und sich in der Landessprache wehren könnten ;)
      4 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 13:21
    Highlight @33EVROPA: Asylsturm? Nehmerkultur? Bett im Massenschlag, Zivilschutzbunker oder Abbruchhaus, KK und Fr. 70.- pro Woche ... Nehmerkultur? Du hast nicht mehr alle Tassen im Schrank. Worauf sollten die denn noch Verzichten? Nehmerkultur ist, wenn die Armeefritzen 1 Milliarde zu viel haben (BodLuv) und sie trotzdem vertätschen. Nehmerkultur ist Steuerhinterziehung. Nehmerkultur ist Steuerhinterziehungshilfe für Ausländer (was ist der Hintergrund der U-Steuerreform III ?). Bei Deiner Arroganz ist eines klar: Du hast zuviel (genommen).
    50 20 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 13:16
    Highlight 10.- pro Tag? Da wird ja der McDonalds Besuch zu einem Luxus-Anlass😳
    26 9 Melden
  • 33EVROPA 21.06.2016 11:24
    Highlight Ich will ja nicht viel sagen, aber gebt mal auf Youtube "give us our money" ein. Diese Undankbarkeit, unerträglich, dieses gehässige gegen unsere europäische Zivilisation sein.
    52 61 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 11:33
      Highlight Mach du doch mal zu erst einen Kommentar, wenn du mit 10.- pro Tag auskommst 😒
      60 53 Melden
    • Döst 21.06.2016 11:41
      Highlight @Sonja: Fr. 10.-/Tag reichen locker. Und man muss sich nicht mal gross einschränken, kann sich normal ausgewogen ernähren.
      Wer natürlich rauchen&Co. will, für den wirds knapp.
      Frag mich eher, wieso andere Kantone mehr ausbezahlen...
      48 42 Melden
    • 33EVROPA 21.06.2016 11:43
      Highlight In diesem Fall empfinden Sie es also als legitim, wenn bei diesem ganzen Asylsturm einfach eine Nehmerkultur herrscht. Schauen Sie doch mal in deutschen Unterkünften vorbei, selber mit eigenen Augen. Und nicht wenn Frau Merkel oder eine Fernsehkamera dabei ist. Und nein ich wähle keine SVP, mein Smartspider ist mein Profilbild.
      24 20 Melden
    • usländer 21.06.2016 11:51
      Highlight Kannst dir wirklich wenig leisten. 95% vom Geld wird ins Essen investiert denke ich und der Rest wird gespart, wenn das möglich ist.
      15 8 Melden
    • w'ever 21.06.2016 11:56
      Highlight 10.- pro tag geht.
      es ist weder lässig, noch kann man sich vieles leisten, aber es geht.
      37 7 Melden
    • Donald 21.06.2016 12:01
      Highlight Wie wäre es mit einem Link, anstelle einem Suchbegriff für den es 12 Millionen Resultate gibt?
      10 5 Melden
    • Fabio74 21.06.2016 12:02
      Highlight man findet auf youtube immer was,dass die eigene "Wahrheit" bestätigt....daher muss ich mir dieses Filmchen nicht anschauen
      41 13 Melden
    • wonderwhy 21.06.2016 12:30
      Highlight @Sonja Mit 10.- am Tag auskommen geht, die Flüchtlinge im Artikel schaffen es ja. Die Flüchtlinge erhalten bedingungslos 300.- CHF im Monat und fürGesundheitskosten und Unterkunft ist gesorgt. Deren Asylanträge sind noch laufend, d.h. wir wissen also noch nichts über die Gründe Ihrer Flucht. Ich würde das als angemessen und human bezeichnen.
      26 6 Melden
    • 33EVROPA 21.06.2016 12:31
      Highlight Es ist kein Filmchen es gibt tausende Videos aus Dänemark, Schweden oder Deutschland.
      11 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 12:33
      Highlight Ja dann probiert es doch mal aus, und berichtet davon anstatt zu behaupten es sei genug
      Das ausgewogen ernähren bezweifle ich..
      Frühstück, Mittag und Abendessen
      Das wären im Schnitt 3.- pro Mahlzeit
      24 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 12:38
      Highlight Wo lebt ihr denn das ihr mit 10.- locker auskommen könntet? Ich war mal angewiesen so zu leben für eine kurze Zeit und gelangt hätte es nicht geschweige zum Sparen. Zum glück habe ich grosszügige Freunde in dieser zeit
      27 9 Melden
    • C0BR4.cH 21.06.2016 13:01
      Highlight Ihr wollt hier doch wohl nicht allen Ernstes behaupten, dass CHF 10.- am Tag reichen um sich drei gesunde Mahlzeiten zu leisten? Hier in der Schweiz? Wohl kaum ...
      Das würde nicht mal in Deutschland reichen, wo die Lebensmittel einiges weniger kosten.
      35 14 Melden
    • Maragia 21.06.2016 13:12
      Highlight @Fabio74: Gell, hauptsache keine andere Meinung?
      8 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 13:20
      Highlight Verpflegung und Unterkunft haben die Asylbewerber ja bereits, der Vergleich "Komm du doch mal mit 70.- aus" ist deshalb ein bisschen sinnlos...
      12 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 13:21
      Highlight @Fabio74: Genau du schaust dir lieber ausschliesslich Dinge an die mit deiner Meinung nicht in Konflikt kommen, dann musst du auch nie kritisch hinterfragen ;)
      7 11 Melden
    • Zuagroasta 21.06.2016 13:40
      Highlight Mit eigenen Augen die Unterkunft angesehen? Yep, ich schon und du?
      Wie es in den Unterkünften läuft kommt nicht unbedingt nur auf die
      Flüchtlinge an. Die Leitung (ob freiwilliger Helfer oder vom Amt eingesetzt) ist auch von grosser Bedeutung. Gibt welche die machen das gut und welche die machen es schlecht. Darauf haben Flüchtlinge keinen Einfluss. Muss man wissen
      bevor man hier Behauptungen aufstellt. You know! ;)
      23 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 13:46
      Highlight So ich verabschiede mich hätte gern mit einigen hier eine diskussion geführt, aber meiner Meinung nach zieht es mir zu viele Leute an die mitmischen wollen und an realitätsverblendung Leiden
      @33EVROPA ich hoffe wir können mal diskutieren ohne auf gut schweizerdeutsch *drischisse* von anderen -.-
      13 11 Melden
    • w'ever 21.06.2016 13:47
      Highlight @cobr4
      die asylberwerber bekommen ihr essen in der unterkunft.
      warst du zbsp in der RS. während der "ausbildung" brauchst du eigentlich kein geld. frühstück, chli chäppsle, mittagessen, irgendwas putzen, abendessen, schlafen, repeat
      15 18 Melden
    • Donald 21.06.2016 13:48
      Highlight @w'ever
      Nein, das müssen sie selbst kaufen und kochen.
      18 5 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 21.06.2016 13:50
      Highlight @geshitstormt: Für die Krankenkasse und die Unterkunft ist gesorgt. Für die Verpflegung, Kleider etc. müssen die CHF 70.- ausreichen. Daher ist die Aussage "Komm du doch mal mit 70.- aus" überhaupt nicht sinnlos. Dein Kommentar hingegen schon eher.
      16 9 Melden
    • Maragia 21.06.2016 13:55
      Highlight @Sonja Red4: Laut deinen Kommentaren wolltest du gar nie richtig diskutieren!!
      8 18 Melden
    • C0BR4.cH 21.06.2016 13:59
      Highlight Watson hat über die Thematik eigentlich schon mal berichtet, wieso muss die Diskussion immer wieder geführt werden?

      Hier als Antwort auf einen Lesebrief mit ähnlichen, falschen Argumenten wie hier:
      http://wat.is/DFfY8BAAyw2rLRzD

      Wichtig ist hier, dass es kantonal ganz anderst geregelt ist. In diesem Artikel ist die Rede von Aargau, wo CHF 70.- pro Woche für sämtlichen Lebensunterhalt (ja auch Essen @w'ever) reichen muss.
      14 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 14:04
      Highlight @Louie: Ich habe das bisher so verstanden, dass es um zusätzliches Essen zur gebotenen Verpflegung geht.
      Wenn dem nicht so ist, dann ist es schon die untere Grenze, aber mit 91.-/Woche sollte das schon gehen. Jemand der von einer kleinen AHV lebt oder mit 3500.- Lohn auskommen muss hat da auch nicht wirklich mehr zur Verfügung
      11 11 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 21.06.2016 14:05
      Highlight @w'ever: Hast du den Artikel eigentlich gelesen? Wenn ja, hast du ihn verstanden? Deine Behauptung ist einfach nur falsch.
      14 4 Melden
    • w'ever 21.06.2016 14:12
      Highlight sorry
      ich hab verstanden dass sie auch zu essen bekommen.
      und trotzdem.
      10.- pro tag geht.
      10 13 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 21.06.2016 14:16
      Highlight @geshitstormt: Es ist am Anfang dieses Artikels, zum Glück, nochmals geschrieben. Wenn es zu einer gegebenen Verpflegung dazu wäre, würde das Ganze natürlich anders aussehen.
      Ja, gehen muss es, sie haben ja keine Wahl. Aber eben, wie ausgewogen bzw. abwechslungsreich eine solche Ernährung ist, ist fragwürdig.
      12 4 Melden
    • wonderwhy 21.06.2016 14:16
      Highlight Laut Budgetberatung Schweiz sind für Einzelpersonen mit Einkommen im Bereich 2250-3000 für Nahrungsmittel und Getränke 350.- pro Monat vorgesehen.

      http://www.budgetberatung.ch/Budgetbeispiele.19.0.html

      10.- ist definitiv die unterste Grenze, jedoch absolut vertretbar. Nochmals: Dieser Betrag wird bedingungslos bezahlt solange der Asylantrag bearbeitet wird.
      11 5 Melden
    • Fumo 21.06.2016 15:08
      Highlight Von 10.- am Tag kann man nicht leben, von 70.- die Woche schon. Knapp, wie man hier im Artikel lesen kann, aber es geht. Auch ausgewogen. Aber auch nur wenn man im Lidl, Aldi oder Denner einkaufen kann. Das muss man auch in Betracht ziehen. Man muss natürlich auch "langfristig" planen und nicht nur "heute 10.-, Morgen 10.-...".
      10 2 Melden
    • Fabio74 21.06.2016 15:48
      Highlight @maragia/geshitstormt: 2x falsch. Dass es Unzufriedenheit gibt ist normal und dass es vor einer Kamera gesagt wird ebenso.
      Nur ist dieses NehmerkulturZeugs falsch. Die Leute hocken zur Untätigkeit verdammt in ihren Anlagen und schlagen die Zeit tot.
      Aber der Sinn hinter diesen reisserischen Kommentaren? Neid auf Menschen die nichts haben, weil sie 10 Fr vom Staat kriegen?
      Kann man so tief sinken?
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2016 16:26
      Highlight Würde von dir ja gerne mal denselben Einsatz für bereits hier lebende Menschen sehen die trotz Arbeit nicht mehr zum Leben haben...
      Und dann denk mal darüber nach wieso Sozialhilfe und IV immer mehr zusammengestrichen werden...
      Den Neid fantasierst du herbei.
      7 6 Melden
    • C0BR4.cH 21.06.2016 17:09
      Highlight @geshitstormt
      Für solche Menschen gab es vor kurzem grad die BGE-Abstimmung, also ich hab 'Ja' gestimmt.
      7 4 Melden
    • Fabio74 21.06.2016 19:47
      Highlight @geshitstormt: Aus meiner Sicht muss man nichts an der Sozialhilfe kürzen. Verantwortlich sind die Mehrheit der Parlamentarier, und diese sind nun mal bürgerlich. Wir haben Geld auf Steuern zu verzichten und im Gegenzug streicht man den Armen das Geld.
      Wenns nicht Neid ist was dann?
      4 3 Melden

Ein Fünftel weniger Asylgesuche als vor einem Jahr

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