Schweiz

Die Flüchtlingsgegner geben sich nicht geschlagen: Die Gemeinde Oberwil-Lieli bleibt im Fokus.
bild: az/watson

«Die Gefängnisse werden nicht ausreichen»: Weshalb sich die Asyl-Gegner von Oberwil-Lieli vor den Flüchtlingen fürchten

Die Asylgegner in Oberwil-Lieli haben allen Stimmberechtigen die Unterlagen für das Referendum zugestellt. Die Adressen hat das Referendumskomitee von der Gemeinde erhalten.

18.12.15, 08:42 18.12.15, 09:01

fabian hägler / Aargauer Zeitung

Nun ist klar, wer hinter dem Referendum steht, das sich gegen die Aufnahme von Asylbewerbern richtet. Auf den Unterlagen, die am Mittwoch alle Stimmberechtigten im Briefkasten fanden, sind vier Namen aufgeführt. Neben dem bereits bekannten früheren Fabrikanten Robert Mayer engagieren sich SVP-Ortspräsidentin Annemarie Hofer, Internet-Unternehmer Dave Camenisch und Landwirt Peter Bärtschi im Komitee.

Erhalten hat den Brief auch Martin Übelhart, Mitglied der «IG für ein solidarische Oberwil-Lieli», die an der Gemeindeversammlung einen Antrag zur Aufnahme von Flüchtlingen durchgebracht hatte. «Meine Frau und ich haben heute je persönlich adressierte Post vom Mayer-Komitee erhalten, mit Adress-Etiketten und als A-Post frankiert», sagt der Publizist und Personalberater. Dies lasse darauf schliessen, dass die Gemeinde dem Komitee die vollständigen Adressen aus dem Stimmregister zur Verfügung gestellt habe. «Es entzieht sich unserer Kenntnis, ob das rechtens ist», sagt Übelhart. Seines Wissens könne man Einsicht nehmen ins Stimmregister und Auszüge verlangen, «was immer das heisst».

Stimmregister ist öffentlich

Gemeindeschreiber-Stellvertreterin Esther Zanini sagt auf Anfrage der az: «Wir haben vom Referendumskomitee eine Anfrage für die Adressen aller Stimmberechtigten erhalten.» Sie hält fest, grundsätzlich sei das Stimmregister öffentlich. Nach Rücksprache mit dem Rechtsdienst der kantonalen Gemeindeabteilung und der aargauischen Datenschutzbeauftragten habe man die Adressen geliefert. «Wenn die IG eine Versandaktion plant und solche Daten benötigt, würde für sie dasselbe Recht gelten», sagt Zanini.

Auszüge aus dem Schreiben des Referundumskomitees.
bild: zvg

>>> Hier geht es zu den Argumenten der Asyl-Gegner: Seite 1

>>> Hier geht es zu den Argumenten der Asyl-Gegner: Seite 2

Neben dem Unterschriftenbogen und einem Antwortcouvert finden sich die Argumente der Referendumsführer. Dort heisst es unter anderem, mit der Aufnahme von Flüchtlingen würde ein falsches Signal gesetzt, die Sozialwerke würden ruiniert, die Asylbewerber könnten nicht integriert werden und würden das Bildungssystem belasten.

Das Komitee fürchtet, in der Schweiz könnten Zustände wie in französischen Vorstädten entstehen. Mayer und seine Mitstreiter sind besorgt, «dass man den Flüchtlingen mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt als den bedürftigen Schweizern». Und die Referendumsführer schreiben: «Uns treibt die Sorge um, dass wir unser Land Fremden zu Füssen legen und unserer Jugend damit das Kostbarste nehmen: das Vaterland, die Heimat.»

IG-Mitglied Übelhart sagt: «Ich habe das Recht von Herrn Mayer, das Referendum zu ergreifen, nie bestritten.» Das Referendumskomitee rede aber krampfhaft ab- und ausschweifend um den einfachen Sachverhalt herum, um den es gehe: «Gestützt auf das Sozialhilfe- und Präventionsgesetz, das per 1. Januar 2016 gilt, wird der Kanton auch Oberwil-Lieli Flüchtlinge zuweisen.»

Es gehe um acht asylsuchende Menschen, welche das Dorf aufnehmen sollte. «Anständig von Oberwil-Lieli wäre es, sich auf gut eidgenössische Art zusammen mit den andern Gemeinden zur Bewältigung des Problems zu engagieren». Alles andere sei unsolidarisch und einer reichen Gemeinde nicht würdig.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 19.12.2015 14:17
    Highlight Solche Leute sind eine Schande für die Schweiz. Man sollte den Initianten und den Unterstützern dieser peinlichen und verlogenen Hetzschrift, einen Teil Ihres Kaffs mit einer haushohen Mauer schützen und keinen herein oder heraus lassen. Somit ist Ihr Problem gelöst.
    8 4 Melden
  • runner 19.12.2015 09:31
    Highlight Die Realität gibt den Asylgegnern Recht: Man sieht es in Deutschen Kindergärten, die nun junge Migrationskinder aufnehmen müsse, und zwar 1:1, obwohl die Migrantenkinder weentlich mehr Arbeit machen. Sie verstehen die Sprache nicht, haben noch nie Toilettenpapier benutzt (dementsprechend sehen die Toiletten, Wände und Handtücher im Kindergarten aus, das müssen die Erzieherinnen säubern!). Insbesondere die Jungs haben ein Problem mit der Rolle der Frau: Meine Freundin (Erzieherin) muss sich täglich vor Bissen in die Waden, Schlägen und Kniffen retten, weil die Jungen keine Frauen respektieren.
    5 10 Melden
  • crust_cheese 18.12.2015 17:11
    Highlight Vorher so: Kürzt die Sozialleistungen, die Sozialschmarotzer saugen uns alle aus!

    Nacher so: Wir können keinem "Asylanten" helfen, so lange es hilfsbedürftige Schweizer gibt!

    Arbeitslose in Oberwil-Lieli werden ja anscheinend sogar zur Beschäftigung gezwungen. Diese Rhetorik ist fadenscheinig in ihrer unglaublichen Scheinheiligkeit.
    22 4 Melden
    • Triesen 18.12.2015 18:04
      Highlight Mit diesem Konzept arbeitet die SVP gerne: Schwache gegen Schwächere ausspielen und die merken das noch nicht einmal...
      22 4 Melden
  • klugundweise 18.12.2015 16:55
    Highlight Ohne Flüchtlinge wüssten wir gar nicht, was wir an Weihnachten feiern sollten !!!
    15 2 Melden
  • lily.mcbean 18.12.2015 16:13
    Highlight Von wegen die Flüchtlinge seien Sozialhilfebetrüger...Der Sohn meiner Nachbarn (er ist so um die 50) hat in seinen ganzen Leben noch nicht so viel gearbeitet das er Steuern zahlen müsste,hat 2(!!!!!) Autos und verbringt seine Freizeit mit rumfahren und in der Beiz sitzen (egal welche Beiz) und er wohnt immer noch bei seiner Mutter, die ihm immer noch putzt und wäscht. DAS sind meines Erachtens Betrüger!
    14 3 Melden
    • atomschlaf 18.12.2015 17:45
      Highlight @lily: Das ist ja nicht der strittige Punkt. M.W. hat niemand behauptet, dass die Migranten Sozialhilfebetrüger seien. Die haben ganz legal Anspruch auf Sozialhilfe, das ändert aber nichts, dass deswegen die Sozialkosten explodieren, wenn man Sozialhilfequoten von gegen 90% hat, wie beispielsweise bei den Eritreern.
      9 8 Melden
  • Lowend 18.12.2015 13:55
    Highlight Ich weiss inzwischen aus gut unterrichteter Quelle, dass jeder Migrant, der in die Schweiz kommt, den IQ unseres Landes anhebt, denn wenn man solche Aussagen liest, muss man davon ausgehen, dass Menschen, welche diese Hetzer und geistigen Tiefflieger in den Nationalrat wählen, in Wirklichkeit selber aus völlig bildungsfernen Kreisen kommen und dass diese angeblich so "lernschwachen" Migranten, für solche Menschen, im Beruf und in der Freizeit wirklich eine echte Bedrohung sein müssen!
    41 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 15:02
      Highlight @Welche "gut unterrichtete Quelle"? Wird neuerdings der IQ der Neuankömmlinge getestet?
      4 14 Melden
    • Triesen 18.12.2015 18:06
      Highlight Nein, aber auch nicht von denen, behaupten das sie alle lernschwach sind...
      12 2 Melden
    • runner 19.12.2015 09:35
      Highlight Und ich weiß aus Erfahrung (Lehrerin), dass man mit Schülern, die die Sprache nicht verstehen und ein Respektsproblem mit Frauen haben so viel Zeit verschwendet, dass für die anderen Schülern eben weniger Zeit übrig bleibt.
      3 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.12.2015 23:45
      Highlight Peinlich, wie Praxiserfahrungen wie jene von runner runtergeblitzt werden, wenn sie mit der eigenen naiven Ideologie kollidieren...
      3 5 Melden
  • openyourworld 18.12.2015 13:44
    Highlight "Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst (...)" Levitikus 19,33-34.
    25 2 Melden
  • Starman 18.12.2015 12:57
    Highlight Die Kristallkugel, mit der sie die Ferndiagnose Lernschwäche aller Flüchtlingskinder gestellt haben, würde ich mir gerne mal ausleihen..Mol, total fundierte Argumentation!
    32 6 Melden
  • tatjana_8046 18.12.2015 12:23
    Highlight Krass... Das Dokument strotzt ja nur so vor Rechtschreibfehlern. Das Bildungsniveau ist am Arsch, obwohl diese "Initianten" nicht mit Flüchtlingen in die Schule mussten. Selber kaum einen Satz ohne Fehler schreiben können (notabene in einem Vierergremium) und dann so einen Stuss loslassen. Und gleich auch noch bei der Bildung sparen. Na dann prost...
    42 11 Melden
    • praxis 18.12.2015 14:20
      Highlight Sorry tatjana, der Text ist korrekt geschrieben, sowohl orthographisch wie auch interpunktionsmässig. Inhaltlich bin ich mit dir und deiner Ablehnung allerdings einig.
      2 8 Melden
    • Sapere Aude 18.12.2015 15:16
      Highlight @ Praxis, Orthographisch sind wirklich kaum Fehler zu finden. Bei der Interpunktion frage ich mich, weshalb teilweise ein Komma vor dem "und" steht. (Kann sein, dass es hier eine Sonderregel gibt)
      Sprachlich ist der Text eher mittelmässig formuliert, teilweise werden Begriffe falsch oder unvollständig verwendet. Beispielsweise 2. Seite "uns treibt die Sorge, dass..." hier fehlt meiner Meinung nach ein "an" nach Sorge. Ausserdem sind die Satzkonstruktionen teilweise sehr holprig, Sätze mit über 60 Wörter und vielen "und" sind stilistisch gesehen unschön und kaum lesbar.
      15 2 Melden
    • demokrit 18.12.2015 16:12
      Highlight In der deutschen Schriftkultur würde man wohl eher schreiben: "Wir sind besorgt, dass..". Diese mangelhafte Übertragung des Dialekts macht sich auch an anderen Stellen bemerkbar: Die schlecht "ausbildungsfähigen" Migranten.. .
      11 1 Melden
    • atomschlaf 19.12.2015 01:11
      Highlight Es gibt noch viele Deutschschweizer, die es nicht so mit den Raffinessen der deutschen Sprache haben, aber dies ist nicht von der politischen Ausrichtung abhängig...
      3 0 Melden
    • Triesen 19.12.2015 07:57
      Highlight @Atomschlaf ...sind die denn jetzt auch alle lernschwach, wie die Ausländer und Flüchtlinge?
      4 1 Melden
    • Sapere Aude 19.12.2015 12:39
      Highlight @atomschlaf, ich habe lediglich den vorhandenen Text analysiert. Ich stimm dir zu, dass von dir beschriebene Problem vieler Deutschschweizer ist unabhängig von der politischen Einstellung. Ich glaube viele Menschen sind es sich schlicht nicht gewöhnt, einen längeren Text zu verfassen. Weshalb sie sich schwer tun mit bestimmten Formulierungen.
      3 0 Melden
  • Triesen 18.12.2015 11:52
    Highlight @simply simple ...Gegenfrage: Verachten alle Flüchtlinge Schweizer als Ungläubige?
    18 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 17:02
      Highlight Nein, aber jene die das tun oder bei denen dies aufgrund ihres Glaubens zu vermuten ist, sollten wir nicht aufnehmen.
      3 8 Melden
    • Triesen 18.12.2015 18:11
      Highlight @simply simpler ..."zu vermuten", aha, dann vermute ich jetzt einfach mal, dass du diese "Ungläubigen" aussieben könntest und vermutlich nichts gegen Fremde hast. Vermutlich.
      9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.12.2015 23:47
      Highlight @Triesen: Nein, ich habe nichts gegen Fremde aber ich habe etwas gegen Zuwanderer, die derart ungebildet sind, dass sie von Anfang an in der Sozialhilfe landen und ich habe sehr viel gegen Zuwanderer die unsere freiheitlichen Werte nicht anerkennen!
      2 4 Melden
    • Daniel Caduff 21.12.2015 08:12
      Highlight @simpel

      "bei denen das aufgrund des Glaubens zu VERMUTEN ist..."

      Du hatest wohl wirklich ein schlechtes Weekend. So deutlich hast Du Deine Gesinnung bisher nicht offengelegt. Wenn für Dich Vermutungen bereits ausreichen, um eine / mehrere Glaubensgruppierung als ganzes zu Menschen zweiter Klasse zu machen, dann müssen wir mit Dir eigentlich nicht mehr weiter diskutieren. Offensichtlich verachtest du die Grundsätze eines Rechtsstaates und offenbarst damit schlussendlich ein diktatorisches Staatsverständnis.
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.12.2015 18:17
      Highlight @Caduff: Mit Rechtsstaat oder Diktatur hat dies überhaupt nichts zu tun. Der Grundsatz eines Rechtsstaates beinhaltet, dass er im Rahmen der Verfassung und ordentlich erlassener Gesetze handelt.
      Dass alle Gruppen innerhalb des Staates gleich behandelt werden müssen ist nicht Voraussetzung für einen Rechtsstaat. Schliesslich werden z.B. Schweizer und Ausländer oder Männer und Frauen in gewissen Rechtsbereichen verschieden behandelt und niemand zweifelt deswegen an der Rechtsstaatlichkeit.
      3 1 Melden
    • Daniel Caduff 21.12.2015 18:38
      Highlight Ein Staat, der jemanden nur aufgrund VERMUTETER Eigenschaften ungleich behandelt, kann niemals ein Rechtsstaat sein. Das öffnet staatlicher Willkür Tür und Tor. Wenig überraschend also, dass sie genau auf dieses eine Argument nicht eingehen.
      3 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 18.12.2015 11:37
    Highlight Flüchtlingskinder ziehen den Notendurchschnitt aller Schüler runter? Der grösste Bullshit, den ich je gelesen habe! Ich ging mit einigen aus Ex-Jugoslavien in die Schule und habe von denen einige Sachen gelernt. Die waren extrem gut in Mathe, weil sie dort eine andere Denkweise hatten und auch im Schach haben die mir noch einiges beigebracht. Andere Denkweisen sind eigentlich immer bereichernd und können den Kindern nur nützen und zwar in beide Richtungen.
    50 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 11:54
      Highlight Punkto Ex-Jugoslawen bin ich 100% einverstanden. Aber Syrer, Afghanen und Afrikaner sind keine solchen.
      15 53 Melden
    • TanookiStormtrooper 18.12.2015 12:27
      Highlight Warum? Warum soll ein afghanisches/syrisches/afrikanisches Kind automatisch dümmer sein als ein Schweizer Kind?
      Bei Kindern ist das viel weniger ein Problem als bei Erwachsenen, denen fällt es in der Regel schwerer neues zu lernen.

      Eine Mauer um unser Land zu ziehen und der Inzucht zu fröhnen, DAS zieht den IQ der Kinder runter! Und dies ist bewiesen!
      36 11 Melden
    • atomschlaf 18.12.2015 12:38
      Highlight @TanookiStormtrooper: Welche andere Denkweise findest Du so bereichernd?
      Jene, dass Frauen sich dem Mann unterzuordnen haben? Dass Minderjährige zwangsverheiratet werden?
      Dass man Schwule einkerkert oder zu Tode verurteilt?
      Dass man Leute, die sich vom "richtigen" Glauben abwenden, töten darf oder gar soll?
      ...bin gespannt.
      13 34 Melden
    • stookie 18.12.2015 12:57
      Highlight @Atomschlaf:
      1: Jede andere denkweise ist bereichernd und mag sie im ersten moment auch noch so verschoben sein. Im diskurs, der auseinandersetzung lernt man voneinander. Es ist halt nicht alles schwarz und weiss.
      2: In erster Linie sind es Flüchtlinge ver"*#%!!!
      Menschen die aus einem Krieg kommen. Die ein normales leben hatten so wie jeder hier. Arbeit, Freunde, Heim und das ist nun weg!
      Das diese Menschen ständig reduziert werden auf ihren glauben und dieser wiederum reduziert wird auf die ansicht von Fundamentalisten dieses glaubens...
      Ach, geh bitte wieder schlafen...
      31 6 Melden
    • TanookiStormtrooper 18.12.2015 13:10
      Highlight Ach atomschlaf...
      Als ob die ganzen syrischen Familien nicht genau auch vor diesem Schwachsinn fliehen würden! Ohne äussere Einflüsse würden wir auch heute noch in Höhlen leben. Medizin, Mathematik usw. haben wir genau aus dieser Region. Und meinen letzten Satz hast du wohl auch bewusst überlesen: In BEIDE Richtungen. Natürlich müssen diese Kinder auch lernen wie es bei uns läuft. Unsere Denkweise bekommen die ja in der Schule auch mit. Wir hatten auf der Schule nur ein Mädchen, das von ihrem Vater zum Kopftuch gezwungen wurde, aber Heute ist sie emanzipiert und trägt keines mehr.
      21 2 Melden
    • Dewar 18.12.2015 13:33
      Highlight atomschlaf: Sie unterstellen einfach mal den Flüchtlingskindern(!) diese Denkweisen, egal, woher sie kommen. Schonmal überlegt, dass sie, resp. ihre Eltern, genau vor diesem Terror mit seinen Ideologien geflohen sind?
      Ausserdem sind es gerade Bildung, Integration und gute Vorbilder die verhindern, dass sich ehemalige Flüchtlinge und Secondos später radikalisieren. Das Schubladendenken von Leuten wie Ihnen bewirkt hingegen das Gegenteil, was zur Genüge bewiesen ist.
      19 3 Melden
    • Baba 18.12.2015 14:20
      Highlight @simply smarter: Schon der Begriff "Afrikaner" deklassiert Ihre Aussage. Afrika ist ein Kontinent, kein Land (3x so gross wie Europa). Und genau wie in Europa gibt es kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede vom Maghreb nach Südafrika von der Elfenbeinküste über Kongo bis nach Tanzania. Aber Sie haben den Nerv und schreiben von "Afrikanern". Und das auch noch im Zusammenhang mit der Behauptung,, dass Menschen von dort nicht smart genug sind für die Schweiz(er Schulen). Zu "Syrern" und "Afghanen" äussere ich mich jetzt nicht auch noch...

      Auf wen genau bezieht sich Ihr Nickname?
      15 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 14:57
      Highlight @Baba: Der Begriff "Afrikaner" deklassiert überhaupt nichts. Dies ein Überbegriff wie "Europäer" und ist korrekt, da Flüchtlinge aus verschiedenen afrikanischen Ländern stammen.
      4 12 Melden
    • Baba 18.12.2015 15:21
      Highlight @simply smarter: Sie haben's nicht begriffen. Sie werfen ALLE Menschen aus Afrika in einen Topf. Und dieser Topf heisst offenbar "dumme Menschen". Sie haben bestätigt, dass hiesige Schüler zwar von Kindern vom Balkan (ex Jugoslavien) profitieren können, gleichzeitig aber behaupten, das sei bei Kindern aus Afghanistan, Syrien und "Afrika" nicht möglich.
      Früher hiess man die Italiener dumm, dann die Spanier, die Jugoslaven und jetzt "die Afrikaner".
      Der Begriff deklassiert nicht die Menschen, aber er deklassiert den Schreiber, da dieser offenbar in keiner Weise differenzieren will (oder kann).
      17 4 Melden
    • atomschlaf 18.12.2015 17:47
      Highlight @stookie: Ich wünsche schon mal viel Erfolg beim "Diskurs"mit Strenggläubigen.
      (Ja, ist bei christlichen Frömmlern ähnlich frustrierend, aber das ist hier nicht die Frage.)
      5 2 Melden
    • Triesen 18.12.2015 18:14
      Highlight @simply simpler ...dann gibt es also keine intelligenten Syrer, Afghanen und Afrikaner?
      9 2 Melden
    • TanookiStormtrooper 18.12.2015 20:03
      Highlight @atomschlaf
      Genau so müssig ist es aber auch mit Anhängern der Blocher-Sekte zu diskutieren, auch diese ordnen sich ja ohne zu denken dem "Heiland" unter und hoffen auf Erlösung vor dem Bösen linken Gutmenschen...
      11 2 Melden
  • lily.mcbean 18.12.2015 11:32
    Highlight Das ist Unerhört! UNGLAUBLICH wie Eingeschränkt diese Menschen von Oberwil-Lieli sind. Lernschwache Migrationskinder? Die würden ALLES dafür geben in die Schule gehen zu dürfen- nicht wie unsere Kids die verwöhnt und verzogen und verhätschelt aufwachsen im vergleich zu den Kindern die KRIEG erlebt haben. Es schockiert mich jeden Tag aufs neue wie die Menschlichkeit und das Mitgefühl völlig unterzugehen droht. Anstatt sich gegen die Flüchtlinge zu wehren muss man sie mit offenen Armen und offenen Geist empfangen.Sonst passiert genau das gleiche wie in Frankreich und wir schaffen einen Graben!
    40 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 12:22
      Highlight @lily: Ich finde Deine Naivität unglaublich. Genau dasselbe wie in Frankreich wird passieren, wenn wir zehn- oder gar hunderttausende kulturfremder und wenig gebildeter Migranten aufnehmen.
      14 37 Melden
    • demokrit 18.12.2015 13:07
      Highlight @simply smarter: Acht Asylbewerber auf eine Gemeinde mit über 2200 Einwohnern.
      29 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 14:16
      Highlight @demokrit: Hast Du das Gefühl, nach Neujahr kämen keine mehr? Bei der gegenwärtigen Politik der offenen Türen können es in wenigen Monaten schon 80 und übernächstes Jahr schon 800 sein.
      7 16 Melden
    • illoOminated 18.12.2015 14:43
      Highlight @simply smarter
      Dir ist bewusst, dass das Bildungsniveau in Syrien vor dem Umbruch mehr oder weniger dem europäischen entsprach?
      Dass viele, die es sich überhaupt leisten können aus Syrien zu flüchten, der ehemaligen Oberschicht angehören und folglich mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr um eine gute Ausbildung ihrer Kinder bemüht waren?
      Das Problem in FR ist, dass jeder Bewohner eines ehemaligen Kolonialstaats (immer noch?) das Anrecht auf den FR-Pass hat. Hassgefühle aus der Kolonialzeit können, je nachdem wie stark die Fam. betroffen war, noch heute ein Grund für diese Entwicklung sein.
      14 3 Melden
    • lily.mcbean 18.12.2015 14:51
      Highlight simply smarter.... wenn ich dich wäre würde ich eine Namensänderung in Betracht ziehen.
      Zustände wie in Frankreich werden durch abgrenzung / ausgrenzung verursacht, was immer wut und frust schürt.
      16 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 15:00
      Highlight @illoOminated: Das mit den gebildeten Syriern habe ich anfangs auch geglaubt, leider legen Berichte aus Deutschland nahe, dass es damit nicht weit her ist.
      5 12 Melden
    • demokrit 18.12.2015 15:22
      Highlight simply smarter: Es gibt überhaupt keine Anhaltspunkte für deine völlig unrealistischen Hochrechnungen. Welche Parteien subventionieren Saudi-Arabien und Katar mittels Waffenexporten und durch die Ölwirtschaft? Ganz recht: SVP, CVP, FDP. Von den Klimaflüchtlingen in 10-15 Jahren sprechen wir gar nicht erst.
      15 4 Melden
    • meerblau 18.12.2015 15:43
      Highlight @simplysmarter: vor etwa einem Jahr kam ein neuer Schüler aus der Fremdsprachenklasse zu uns. Ein traumatisierter, menschenscheuer Junge. Sein richtiges Alter ist nicht bekannt, seine Vergangenheit bewegter als wohl unsere zwei addiert. Seine Zeichnungen pechschwarz und voll von Tod, Leid und Bomben, in seinem ganzen Leben war er nicht mehr als drei Jahre in der Schule. ABER: der Junge ist cleverer, wissbegieriger und fleissiger als viele andere Schüler. Ihm fehlt grundlegendes Wissen, das ist allen klar. Nur holt er das in einem Tempo nach... simply bewundernswert.
      15 1 Melden
    • meerblau 18.12.2015 15:45
      Highlight Und genau deshalb hat jeder Mensch und jedes Kind die Chance verdient, in die Schule zu gehen. Du weisst nie, welcher wache Geist in ihm schlummert. Und vergiss nicht: Krieg, Leiden und ein ganzes Leben voller Unruhe ist die beste Motivation zu lernen und nach Aufstieg zu streben.
      16 3 Melden
    • lily.mcbean 18.12.2015 15:54
      Highlight @ikonographeurin: bravo, und danke das es Menschen gibt wie dich!
      12 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 17:08
      Highlight @demokrit: Wenn ich vor einem Jahr geschrieben hätte, dass 2015 mehr als 1 Mio. Flüchtlinge nach Deutschland einreisen würden, hättest Du vermutlich genau gleich geschrieben, dass es "überhaupt keine Anhaltspunkte" für solche "völlig unrealistische Hochrechnungen" gäbe.
      Man muss rechtzeitig Gegensteuer geben, damit nicht der Eindruck entsteht, die Schweiz sei ein attraktives Asylland.
      3 13 Melden
    • Triesen 18.12.2015 18:32
      Highlight Die Situation hat sich in F so entwickelt, weil Zuwanderer in Ghettos isoliert sind, kaum Perspektiven und keine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Keine Integration. Deshalb sollen sie ja in der Schweiz auf die Gemeinden verteilt werden, damit es diese Chance gibt. Aber eben: Da gibt es jene Geneindepräsidenten die nichts unversucht lassen, um das zu verhindern...
      8 2 Melden
    • Daniel Caduff 21.12.2015 07:47
      Highlight @simply smarter

      Dafür zu sorgen, dass die Schweiz als Asylland "nicht zu attraktiv" wird, könnte angesichts der Tatsache, dass wir eines der reichsten Länder der Welt sind etwas schwierig werden. Gemäss deiner Logik sollte die Schweiz also mehr wie Syrien, Afghanistan etc. werden, dass es sich für die Leute nicht mehr Lohnt. Wieviel mehr Diktatur, Gewalt und Armut darfs denn sein für die Schweiz.

      Weist du, was das Problem ist, bei diesen "Rat races"? Auch der Gewinner bleibt eine Ratte...
      3 1 Melden
  • Hans_Wurst 18.12.2015 11:27
    Highlight Dann könnte das Kommitee ja "hilfsbedürftige Schweizer " aufnehmen anstelle von hilfsbedürftigen Ausländern... Deal?
    10 14 Melden
    • Triesen 18.12.2015 12:02
      Highlight @Hans_Wurst ...da freuen sich die Bedürftigen Schweizer aber ausgesprochen über Dein Engagement? Seit wann engagierst Du dich für sie? In welcher Form? Oder könnte es daran liegen, dass Du ein Problem mit Ausländern und Flüchtlingen hast?
      13 10 Melden
    • Hans_Wurst 18.12.2015 15:07
      Highlight @Triesen: Sorry wenns so rübergekommen ist (habs auch gerade so verstanden beim erneuten Durchlesen...). Nein, habe ich überhaupt nicht. Habe es ironisch gemeint im Sinne von, dass sich diejenigen, welche sich im Flugblatt gegen die Aufnahme von Flüchtlingen (aber sich für die Hilfe für arme SchweizerInnen) aussprechen, arme SchweizerInnen sehr wahrscheinlich auch nicht unterstützen... Ja, ich engagiere mich sozial :-)
      14 0 Melden
    • Triesen 18.12.2015 18:18
      Highlight Davon gehe ich aus, unsozial und intolerant bleibt unsozial und intolerant...
      2 1 Melden
  • Sapere Aude 18.12.2015 10:54
    Highlight Ganz schwach finde ich, dass im Argumentarium von sinkendem Bildungsniveau aufgrund "lernschwachen" Migrantenkinder spricht und die SVP im Kanton Aargau Millionen in der Bildung sparen will.
    71 23 Melden
    • Triesen 18.12.2015 11:02
      Highlight Förderung der eigenen Wählerschaft, damit der eigenen Wählerschaft die Widersprüche nicht auffallen...
      32 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 11:05
      Highlight Das Geld für die Bildung fehlt u.a. wegen steigender Kosten für das Asylwesen. Der Bund spart überall, ausser beim Asylwesen und den Bauern.
      16 40 Melden
    • Dewar 18.12.2015 11:14
      Highlight Ja da habe ich auch gestutzt. Die Bildung ist immer das Erste, wo die SVP sparen will, aber jetzt sind die Migrantenkinder schuld am sinkenden Bildungsstandard.
      Auch spannend: Sich plötzlich um die schweizer Sozialhilfebezüger sorgen, obwohl man sonst immer Leistungskürzungen verlangt.
      Oder: Sich mit den armen Familien sozialisieren, die "wegen den Flüchtlingen" keine Wohnung finden, obwohl man sich sonst noch nie für bezahlbare Mietwohnungen und den Mieterschutz eingesetzt hat.
      Ist doch irgendwie wiedersprüchlich?!
      49 10 Melden
    • Sapere Aude 18.12.2015 12:49
      Highlight Simply Smarter, ich spreche nich vom Bund ich spreche vom Kanton Aargau. Dort hat man zuerst über Jahre Steuergeschenke an Reiche und Unternehmen gemacht, ständig behauptet, kein Einnahmenproblem zu haben und jetzt muss man plötzlich die Leistungen "analysieren" und die Hälfte der Einsparungen findet dann in der Bildung statt. So funktioniert rechtsbürgerliche Politik. Den eigenen Spender Steuergeschenke machen oder Subventionen zu schanzen und das fehlende Geld bei den Schwachen einsparen. Dann die Schuld für die Folgen der eigenen Politik den Flüchtlingen zu schieben. Sehr smart.
      29 5 Melden
  • jSG 18.12.2015 10:54
    Highlight Die Pointe an der Argumentation, es geht um 8 (acht) Flüchtlinge!
    66 14 Melden
  • BetterTrap 18.12.2015 10:52
    Highlight ...gar nicht stattgefunden und wir leben alle vom Staat, welchen die so rechtschaffenen "Hardcore-Schweizer" geschaffen haben. (Ironie off*)
    Ich bin kein Paradebeispiel für Integration.. Davon kenne ich noch hunderte. Nur wird das gut und gerne mal von sogenannten "Besorgten Bürgern" übersehen.
    22 9 Melden
    • tatjana_8046 18.12.2015 12:13
      Highlight Also eins muss man denen ja lassen, die Schweizer Esskultur wurde wirklich nachhaltig zerstört. Ob das allerdings letztlich nicht eher Segen denn Fluch ist, das muss man sich schon fragen. Ich für meinen Teil esse gerne Pizza und Pasta. Und natürlich, auch ich bin nicht begeistert ob der vielen Flüchtlinge, aber wer nur einen Funken Menschlichkeit in sich trägt, weiss, dass es keinen anderen Weg gibt. Sie zurückzuweisen hiesse, Menschen in den Tod zu schicken.
      17 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 12:25
      Highlight @tatjana: Dummes Zeug. Man bekommt immer noch an jeder Ecke Züri-Geschnetzeltes oder Bratwurst mit Rösti. Da wurde gar nix zerstört.
      7 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 12:29
      Highlight @tatjana: Was die Flüchtlinge angeht: Wieviele willst Du denn aufnehmen? Hunderttausende? Millionen? Siehst Du irgendwo eine Grenze?
      Die Probleme in den Herkunftsländern sind zum grossen Teil kulturell bedingt und diese Leute bringen ihre Kultur mit.
      Willst Du du so viele aufnehmen, bis wir hier auch solche Verhältnisse haben?
      7 13 Melden
    • atomschlaf 18.12.2015 13:04
      Highlight @tatjana: Sorry, aber wer die italienische Küche auf Pizza und Pasta reduziert ist eine Banausin.
      Passt aber zu Deiner fundierten Aussage, die eingewanderten Italiener hätten die Schweizer Esskultur zerstört... *facepalm*
      5 9 Melden
    • Hans Dampf 18.12.2015 13:17
      Highlight @simply smarter
      ja genau die Probleme sind kulturell bedingt. Nämlich durch die westliche Kapitalismus Kultur. Waffen verkaufen ist Ok. Despoten abschiessen wenn es um Öl usw. geht ist Ok. Aber den armen Menschen helfen die vor den so geschaffenen Zuständen fliehen müssen, nee das kostet dann zuviel. Von dieser scheiss Doppelmoral der ganzen westlichen Welt bin ich sowas von angekotzt.
      19 2 Melden
    • Baba 18.12.2015 14:00
      Highlight @Hans, Dampf: Herzlichen Dank für Ihr Statement, das ich zu 100% unterstütze! Leider kann ich Ihnen nur ein Herz geben, obwohl Ihr Kommentar viel mehr verdient!

      "Wer Krieg sät, wird Flüchtlinge ernten"

      ZWEI Firmen aus der kleinen Schweiz sind unter den "Top 100 der Waffenschmieden" - Pilatus Aircraft und RUAG (Quelle: http://books.sipri.org/files/FS/SIPRIFS1512.pdf). Alles was ich dazu sagen möchte, hat Hans Dampf schon geschrieben.
      9 3 Melden
  • BetterTrap 18.12.2015 10:49
    Highlight Als vor ein paar Jahrzehnten viele Italiener in die Schweiz gezogen sind um zu arbeiten waren die Argumente ähnlich "Sie nehmen uns die Arbeit weg, unsere Kultur geht kaputt, unsere schöne schweizer Esskultur geht dahin, sie nehmen uns sie Frauen weg, sie sind schlechter ausgebildet... etc." Heute essen täglich hunderte Schweizer Pizza, Pasta und keiner stört sich daran. Ich selbst als Secondo bin Halb-Italiener, beherrsche alle 4 Landessprachen! und studiere. Möchte mich herzlich bei allen Schweizern entschuldigen dessen Kultur ich kaputt gemacht habe, Integration hat in unserer Familie.....
    49 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 10:59
      Highlight @UTRAPBACK: Hast Du die Schweizer auch als "Ungläubige" verachtet?
      9 25 Melden
    • meerblau 18.12.2015 11:51
      Highlight Wer verachtet denn die Schweizer als Ungläubige? Du schliesst von einem kleinen Prozentsatz auf alle. Unfair, oder nicht?
      25 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 17:11
      Highlight @Ikonographeurin: Woher weisst Du, dass der Prozentsatz "klein" ist?
      Nie vergessen: Der Koran erlaubt es Moslems, Ungläubigen gegenüber zu lügen.
      2 5 Melden
    • meerblau 18.12.2015 18:45
      Highlight @simply smarter: Auch nicht vergessen, das Alte Testament erlaubt es Christen Andersgläubige umzubringen.
      Glaubensschriften sind vorsichtig und schwierig zu interpretieren. Und weil dies eine so individuelle Sache ist, kann ich mit der selben Sicherheit sagen, dass der Prozentsatz klein ist, wie du das Gegenteil äussern kannst. Wir beide müssen uns auf eigene Erfahrungen und eigenes Verständnis des Korans verlassen.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 20:13
      Highlight @Ikonographeurin: Ja und? Die Christen sind erfreulicherweise über solchen archaischen Schwachsinn aus dem AT weitgehend hinweg. Das ist der entscheidende Unterschied.
      2 4 Melden
  • Dewar 18.12.2015 10:38
    Highlight Mich treibt die Sorge, dass...

    die Angst vor allem Fremden die Vernunft übertrumpft.

    faktenbasierte Argumente weniger Anklang finden, als leere populistische Parolen.

    Doppelmoral in der Politik stetig Fuss fasst.

    Lug und Trug toleriert werden, solange sie dem "richtigen" politischen Zweck dienen.

    Menschenrechte zunehmend als lästiges Fakultativum gelten (ausser es geht um die eigenen Privilegien).

    schnell vergessen geht, dass die Diskussion Menschen betrifft.

    Bin ich jetzt auch eine besorgte Bürgerin, deren Anliegen es ernstzunehmen gilt? Oder bin ich das nur, wenn ich SVP wähle?
    76 24 Melden
    • Triesen 18.12.2015 10:50
      Highlight Die Antwort gab es im Wahlkampf: "Schweizer wählen SVP". Alle anderen sind Ausländer...
      35 12 Melden
    • lily.mcbean 18.12.2015 11:34
      Highlight ich fühle mit dir!
      8 4 Melden
  • Kimbolone 18.12.2015 10:36
    Highlight Lustig, dass beim Punkt bezüglich Bildungsniveau ein Grammatikfehler enthalten ist.

    "Wegen lernschwachen Flüchtlings-/Migrantenkinder..."
    42 16 Melden
    • saukaibli 18.12.2015 10:43
      Highlight Vor allem politisiert die SVP ja immer so, dass dumme Menschen herangezüchtet werden, die dann keine Zusammenhänge begreifen können und somit SVP wählen. Oder wieso sonst will die SVP immer bei der Bildung sparen? Sie sollte doch über Lernschwache froh sein (und nein, ich halte Flüchtlinge nicht als lernschwach, denn ich bin ja kein Rassist).
      36 14 Melden
    • meerblau 18.12.2015 10:47
      Highlight Tja, die vier Fälle sind nicht jedermanns/-fraus Kasus.
      22 6 Melden
    • Lumpirr01 18.12.2015 11:06
      Highlight @saukaibli: Es ist Dein gutes Recht, die SVP rsp. gewisse Leute von Oberwil - Lieli als unsolidarisch bezüglich Aufnahme von Flüchtlingen zu beklagen. Ich persönlich finde die Haltung auch gegenüber den anderen Mutscheller Gemeinden auch nicht in Ordnung! Aber eine angeblich von der SVP betriebene Zuchtanstalt für dummen lernschwachen SVP - Nachwuchs finde ich persönlich noch dümmer..........
      7 12 Melden
  • Yann 18.12.2015 10:19
    Highlight "Flüchtlinge. Asylanten. Migranten. Das ist alles das gleiche."

    Hans-Ueli, 51, Gemeinderat in Hinteroberpfupfigen, hat keine Ahnung.
    44 23 Melden
  • Triesen 18.12.2015 10:08
    Highlight Die Gemeinde wird immer berühmter. Oder wäre berüchtigter der bessere Begriff? Der Inbegriff von Intoleranz und der Verweigerung gesellschaftlicher Solidarität...
    56 31 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 10:40
      Highlight Dein letzter Satz beschreibt auf den Punkt die svp.
      33 19 Melden
  • demokrit 18.12.2015 10:01
    Highlight Anmerkung: Es geht um die Aufnahme von 8, ich wiederhole acht(!) Asylsuchenden. Weiter: Erfüllt dieses Schreiben der Rassisten von Oberwil-Lieli eigentlich nicht den Straftatbestand der Volksverhetzung?
    69 26 Melden
    • Baba 18.12.2015 10:41
      Highlight Das war mein erster Gedanke: "Ist das nicht Volksverhetzung?" Vor allem der 5. Absatz mit dem Blick in die 'Kristallkugel der Zukunft' ist besonders stossend 😈.
      Mich würde interessieren, wie viele Menschen islamischen Glaubens diese Einsprecher persönlich kennen.
      Ich habe sieben Muslime/Musliminnen in meinem Bekanntenkreis. Alle als Flüchtlinge in die CH gekommen, alle bestens integriert, 2. Generation zT mit Studienabschluss (hier in der CH gemacht) und soviel ich weiss, sass keine/r von ihnen je im Gefängnis! Es sind tolerante, freundliche Menschen, mit denen ich gerne zusammen bin.
      35 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 10:52
      Highlight In der Schweiz gibt es den Tatbestand der Volksverhetzung nicht.
      9 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 10:52
      Highlight Ja und? Das sind doch eh nur faule Wirtschaftsflüchtlinge sind, die unsere Sozialsysteme ausnützen wollen und dabei nebenbei die Nation zwangsislamisieren. Da sind 8 schon zu viel. Die sind alle von Geburt an kriminell. Die Eltern werden im Knast landen nachdem sie Menschen und Gemeinde grossen Schaden zugefügt haben. Und die dumm geborenen und daher lernschwachen Kinder folgen ihnen sobald sie bei Drogenhandel oder Vergewaltigung erwischt werden. War es denn jemals anders?

      So das Konzentrat der paranoiden svp-Ängste. Ironisch oder nicht?

      ------------------------

      Nein, nicht meine Meinung!
      26 16 Melden
    • demokrit 18.12.2015 11:05
      Highlight Doch, nur nennt sich das in der Schweiz noch anders (obwohl es genetisch gesehen gar keine Rassen gibt): https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus-Strafnorm

      Den Artikel will ja die SVP auch schon lange abschaffen.

      "Die Rassismus-Strafnorm (ugs. Antirassismusgesetz, auch Rassismusartikel) ist der Artikel 261bis des schweizerischen Strafgesetzbuches und der gleichlautende Artikel 171c des Militärstrafgesetzes, die Rassendiskriminierung und Volksverhetzung unter Strafe stellen." (WP)
      10 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 17:12
      Highlight @demokrit: Der Artikel gehört auch längst abgeschafft, zusammen mit dem Blasphemie-Artikel, der die Meinungsfreiheit ebenfalls ungehörig einschränkt.
      2 5 Melden
    • demokrit 19.12.2015 00:23
      Highlight @simplemind: Wer sich anständig verhält, hat nichts zu befürchten. Und ganz im Gegenteil, der Artikel sollte dringend verschärft werden, weil er viel zu wenig braunes Gedankengut erfasst.
      1 1 Melden
  • atomschlaf 18.12.2015 10:01
    Highlight Die Argumente des Referendumskomitees sind allesamt richtig und berechtigt.
    Bloss nützt es nichts, wenn man deswegen in einem Kaff wie Oberwil-Lieli eine Gemeindeabstimmung macht, denn ob die Migranten dort oder anderorts im Kanton untergebracht werden, ändert nichts an der Problemlage. Besserung wäre nur mittels entschlossenem Handeln und einer restriktiven Zuwanderungspolitik auf nationaler oder besser noch EU-Ebene möglich.
    Eine Volksinitiative auf Bundeseben wäre ein erster Schritt.
    41 75 Melden
    • Walter Sahli 18.12.2015 10:19
      Highlight Du meinst sowas wie eine Einwanderungs-Initiative? Warum schlägst Du das nicht der SVP vor? Die hat für neue Ideen immer ein offenes Ohr...
      39 14 Melden
    • Mietzekatze 18.12.2015 10:21
      Highlight Es sollte jeder Gemeinde, egal wie gross oder klein, möglich sein 8(!!!) Asylanten ein Heim zu bieten und ihnen zu helfen, dass die CH irgendwann Heimat wird! Problematisch kann es werden, wenn sehr viele Migranten auf einem Haufen sind und zu sich selbst schauen müssen! Wenn aber eine Gemeinde ihre Arbeit richtig macht, sind diese 8 Migranten innert 2 Jahren tiptop integriert, sprechen wohl schon deutsch und fühlen sich zuhause! Wäre nicht das unser Ziel? Wie würde denn so eine Initiative aussehen?
      50 16 Melden
    • Sapere Aude 18.12.2015 10:27
      Highlight Inwiefern soll eine restriktive Migrationspolitik Kriegsflüchtlinge an der Flucht hindern? Wird damit ein einziger Fluchtgrund behoben? Btw. Behauptungen wie Migrantenkinder seien "lernschwach" sind Pauschalisierung und wenig hilfreich, weil sie schlicht nicht der Realität entsprechen.
      46 20 Melden
    • atomschlaf 18.12.2015 10:56
      Highlight @Sapere Aude: Als erste sollte man mal die rosarote Brille abnehmen und sich eingestehen, dass Syrer oder Afghanen die bis in die Schweiz (oder Deutschland oder Schweden) "flüchten", keine Kriegsflüchtlinge mehr sind, sondern wirtschaftlich motivierte Migranten. Vor dem Krieg müsste man nicht so weit flüchten.
      Man muss endlich aufhören, Asyl- und Einwanderungspolitik getrennt zu betrachten. Es kann doch nicht sein, dass ausgebildete Amerikaner oder Asiaten kaum hier landen können, während man grösstenteils wenig bis gar nicht qualifizierte Araber und Afrikaner à discretion einwandern lässt.
      20 48 Melden
    • Shlomo 18.12.2015 11:00
      Highlight @atomschlaf: So ein quatsch jede Firma die einen Amerikaner unbedingt einstellen will bekommt in auch.
      20 6 Melden
    • Sapere Aude 18.12.2015 11:11
      Highlight Ich geb dir insofern Recht, dass der Krieg alleine nicht Grund für Syrer ist nach Europa zu fliehen. Betrachten wir nun einmal den Libanon, welcher soviele Flüchtlinge beherbergt, dass diese bereits 1/4 der Bevölkerung ausmacht. Gerade musste die UN die Lebensmittelhilfe für die Hälfte der Flüchtlinge aufgrund Unterfinanzierung einstellen. Was würdest du tun, wenn du keine Möglichkeit hast deine Kinder zu ernähren?
      18 4 Melden
    • Kastigator 18.12.2015 13:02
      Highlight Oder die Türkei: Dort muss man bis vier Jahre ohne Unterstützung vegetieren, bis man sich überhaupt als Flüchtling registrieren lassen kann. Und Schule für die Kinder gibts auch nicht. Ich gehe aber natürlich schwer davon aus, dass Atomschaf das für die eigenen Kinder so hinnehmen würde ...
      13 2 Melden
    • Daniel Caduff 18.12.2015 13:31
      Highlight simply smarter und atomschlaf zeigen hier die Taktik der Rechtsnationalen im Bereich der Asylpolitik der letzten 20 Jahre. Grundtenor in der Zeit: "Selbstverständlich helfen wir, ABER...."

      Wobei das "Aber" immer grösser wurde. (Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, Abschaffung Botschaftsasyl, etc.)

      Ziel dieser Politik ist es immer, einerseits den Schein einer Zivilisation zu wahren, anderseits aber die "Attraktivität für Flüchtlinge" zu senken.

      Das, was uns diese Leute als "Flüchtlingspolitik" verkaufen wollen, ist einzig Politik zur Abwehr (aber nicht Verhinderung!) von Flüchtlingen.
      13 2 Melden
    • Sapere Aude 18.12.2015 13:48
      Highlight Daniel hat den wunden Punkt dieser Politik offengelegt. Ich bezweifle, dass wir die Schweiz zu unatraktiv für Flüchtlinge machen können. Wenn es keinen legalen Weg mehr gibt, werden sie versuchen ilegal einzuwandern. Damit fördern wir lediglich Schwarzarbeit und die Etablierung von Parallelgesellschaften und damit die Radikalisierung der Menschen in Not.
      9 1 Melden
    • Baba 18.12.2015 14:09
      Highlight @atomschlaf: Syrer/Afghanen die nach Europa fliehen sind keine Kriegsflüchtlinge mehr, da man "vor dem Krieg nicht so weit fliehen muss"... Wollen Sie einfach provozieren, oder glauben Sie tatsächlich, was Sie da schreiben?

      Aber die rechte Schweiz hat ja eine lange Tradition mit vollen Booten... Die Menschen beim ersten "vollen Boot" wollten damals nicht so weit fliehen, bloss aus unserem nördlichen Nachbarland in die Schweiz. Aber auch sie waren nicht willkommen...

      Es gibt einfach Schweizerinnen und Schweizer, die haben dort wo andere ein Herz haben einen Stein.
      3 5 Melden
    • Daniel Caduff 18.12.2015 14:53
      Highlight @Baba

      was sie beschreiben, ist die neuste Vernebelungstaktik der Rechtsaussen-Nationalisten. Man beruft sich seit neustem vollmundig auf die "Genfer Flüchtlingskonvention". Wohlwissend, dass diese Konvention aus dem letzten Jahrhundert den aktuellen politischen Verhältnissen kaum noch gerecht wird.
      (Flüchtlinge im Sinne der Genferkonventionen sind nur Personen, die vor dem eigenen Staat fliehen. Wer vor Bürgerkriegen flieht ist kein Flüchtling).

      Man gibt sich human, indem man die Genferkonvention erwähnt, benutzt sie aber nur zur, um noch mehr Asylanträge abzulehnen.
      http://bit.ly/1TTVs8w
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 15:11
      Highlight @Caduff: Natürlich braucht es Abwehr oder mindestens eine Abschwächung der Anreize für illegale Einwanderung.
      Ansonsten können wir das Ausländergesetz gleich abschaffen und jedem der will, die lebenslängliche Niederlassung gestatten. Dann wird es aber in wenigen Jahren keine nennenswerte Sozialhilfe mehr geben, da nicht mehr finanzierbar. Das wäre dann so in etwa der libertäre Ansatz.
      3 5 Melden
    • Daniel Caduff 18.12.2015 15:22
      Highlight @ simply smarter

      Ich dachte immer, bei der Flüchtlingspolitik geht es darum den Bedürftigen zu helfen. Seit längerem schon herrscht aber in einem der reichsten Länder der Welt die Ansicht vor, dass nur der Flüchtling, dem man nicht helfen muss (bzw. will), ein guter Flüchtling ist. Ginge es ernsthaft um Kriterien der Bedürftigkeit, dann würde die Anzahl keine Rolle spielen. Die Schweiz macht es anders:

      Realität: "Oh, es flüchten viele Bedürftige in Schweizer Botschaften in Nordafrika".

      SVP-Wähler: "Sofort Botschaftsasyl abschaffen!!! Sonst kommen die noch hierher!!"


      7 0 Melden
    • Baba 18.12.2015 15:36
      Highlight @Daniel Caduff: Mein Einleitungssatz über Kriegsflüchtlinge, die - sind sie einmal bis nach Europa geflüchtet - keine Kriegsflüchtlinge mehr seien bezog sich auf atomschlafs Post weiter oben, der dort genau dies behauptete...

      Ich unterstütze oder Teile diese Haltung jedoch in keiner Weise. Wenn mein Kommentar so verstanden wird, entspricht dies definitiv nicht meiner Intention!
      2 0 Melden
    • Daniel Caduff 18.12.2015 15:46
      Highlight @ Baba

      Ich habe Dich / Sie absolut richtig verstanden :-)

      Wir sind einer Meinung. Ich wollte nur meine Zustimmung ausdrücken und den Gedanken etwas weiterspinnen.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 17:21
      Highlight @Caduff: Es geht eben genau NICHT um Bedürftige.
      Lies mal nach, was im Asylgesetz steht: "Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind" (Art. 3 Abs. 1)
      Die Definition in der Flüchtlingskonvention ist nahezu identisch. Da steht nirgends etwas von Bedürftigkeit.
      2 3 Melden
    • Daniel Caduff 18.12.2015 18:33
      Highlight @simply smart

      Ich kenne das Asylgesetz mehr oder weniger auswendig. Ich habe ua. meine Lizenziatsprüfung zur Migrationsgeschichte der CH seit der Nachkriegszeit abgelegt. Dito die Genferkonventionen. Sie haben recht "Bedürftigkeit" steht da nirgends drin. Sie verstehen wohl trotzdem, was ich meine. Mir scheint, Leute wie sie beurteilen primär die Anzahl an Gesuchen und nicht, wieviele Schutz nötig haben (deswegen "Bedürftig" ). Notfalls werden einfach die Kriterien verschärft. Immer mit dem Ziel: so vielen wie möglich den Anspruch absprechen. Das war und ist aber nicht der Zweck der GK.
      3 0 Melden
    • atomschlaf 20.12.2015 10:39
      Highlight @shlomo: Gerade heute lese ich, dass Google in Zürich nicht ausreichend Arbeitsbewilligungen für Ingenieure bekommt. Deine Aussage scheint also nicht zu stimmen.
      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/google-macht-druck-auf-standort-schweiz/story/31834426
      Wenn wir nicht schleunigst eine Einwanderungs- und Asylpolitik hinkriegen, welche die Interessen des Landes berücksichtigt, statt nach dem Zufallsprinzip Leute ins Land zu lassen, wird es bald spürbar bergab gehen mit der Schweiz.
      2 0 Melden
  • Maon 18.12.2015 09:42
    Highlight Diese "Sorgen" sind ja richtig rassistisch.
    Davon auszugehen alle Flüchtlingskinder sind lernschwach und tiefverwurzelt Islamisch, unfähig sich zu integrieren.
    Auch das Beispiel von einem Fall, der alle Flüchtlinge repräsentieren soll und anscheinend kein Recht haben soll sich zu verteidigen :(
    Go Menschenrechte, aber davon hält die SVP ja bekanntlich nichts.
    54 32 Melden
  • Sapere Aude 18.12.2015 09:41
    Highlight Wie können 8 Flüchtlinge zu Zustände wie in den französischen Banlieues führen? Ist das Ziel der prozentualen Verteilung der Flüchtlinge auf alle Gemeinden nicht gerade solche Zustände zu verhindern?
    73 21 Melden
  • Gibaue 18.12.2015 09:35
    Highlight Bitte bietet diesem abscheulichen Hass keine Plattform mehr, danke.
    54 29 Melden
  • blueberry muffin 18.12.2015 09:34
    Highlight Lernschwache Migrantenkinder? Wie kommen die darauf?
    37 26 Melden
    • Triesen 18.12.2015 10:13
      Highlight Wenn ich mir die sprachliche Qualität gewisser Befürworter rechtspopulistischer Politik in diesem Forum anschaue, ist der Bildungsstand schon länger ein Problem...
      53 22 Melden
  • pd90 18.12.2015 09:27
    Highlight *facepalm*... Das Bildungsniveau dieser "Schweizer" lässt wohl den Durchschnitt extrem sinken und nicht umgekehrt
    75 29 Melden
  • Tiben 18.12.2015 09:26
    Highlight Nazi Deutschland lässt grüssen.

    Unglaublich wie viele Menschen heutzutage noch an Grenzen glauben...
    73 43 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 09:47
      Highlight Was hat es mit Nazi zu tun, wenn man keine fremden Leute aufnehmen will? Lässt Du jeden bei Dir wohnen, der bei Dir an der Türe klingelt und in Deine Wohnung will?
      40 56 Melden
    • Tiben 18.12.2015 10:38
      Highlight Lesen bildet Kumpel, aussagen wie "lernschwache Asylantenkinder senken den Bildungsstand unserer armen Kinder", kratzen sehr direkt am braunen Gedankengut. Ignorante Hasskampagnen ideal zum die ungebildeteren Gesellschaftsschichten abzugreiffen. Leute sind nur solange fremd bis man Sie kennt. Es ist immer dieselbe Scheisse in der Schweiz mit jedem Flüchtlingsstrom eine neue Hass Welle , die bösen Italiäner, die bösen Jugos und jetzt die bösen Asyslanten. Alle wurden solange gehasst bis ein neuer Hassgegner vorhanden gefunden wurde.
      28 14 Melden
    • trio 18.12.2015 10:46
      Highlight @simple smarter ich lasse jeden in meine Wohnung und wenn nötig auch übernachten, wenn die Person Hilfe benötigt.
      16 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 11:03
      Highlight @trio: Ja, und fütterst Du ihn auch jahre- oder jahrzehntelang durch und bist zu feige, ihn rauszuschmeissen wenn er keine Hilfe mehr benötigt, weil er es sich in der Zwischenzeit ja so gemütlich bei Dir eingerichtet hat?
      9 16 Melden
    • Lumpirr01 18.12.2015 12:12
      Highlight @trio: Es gibt viele Hilfsbedürftige, die gerne Dein Angebot annehmen würden. Wenn ernst gemeint, wo findet man die Adresse?
      8 8 Melden
    • trio 18.12.2015 12:49
      Highlight Ihr seit zwei Schlaumeier. In erster Linie ist der Schweizer Staat für die Hilfe zuständig, unter anderem dafür bezahle ich gerne Steuern. Sollte jedoch jemand bei meiner Tür anklopfen und um Hilfe fragen, werde ich helfen. Ich habe durchaus auch schon jemand ein paar Wochen bei mir wohnen lassen. Ich soll feige sein, weil ich jemanden nicht auf die Strasse stelle? Was ist den jemand, der nicht mal wagt die Türe zu öffnen.
      12 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 15:14
      Highlight @trio: Das mit der Feigheit war nicht auf Dich persönlich gemünzt, sondern als Analogie zum Staat, der es mit den Ausschaffungen oft etwas sehr locker nimmt.
      2 5 Melden
  • stadtzuercher 18.12.2015 09:21
    Highlight die gefängnisse haben auch gereicht, als die gutbetuchten banker und manager zugezogen sind. also easy.
    99 27 Melden
  • Tilman Fliegel 18.12.2015 09:20
    Highlight Lustig, dass sich die Rechten jetzt plötzlich Sorgen um bedürftige Schweizer machen, die sonst nur als Sozialschmarotzer in ihrem Vokabular auftauchen.
    178 29 Melden
    • Hierundjetzt 18.12.2015 09:29
      Highlight Dafür kriegst Du 2x ❤️❤️
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    • Triesen 18.12.2015 10:09
      Highlight Das ist üblich: Demagogen spielen gerne Schwache gegen Schwächere aus...
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    • Sapere Aude 18.12.2015 10:13
      Highlight So funktioniert rechtspopulistische Politik, Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen und das gegenseitige Auspielen dieser Gruppen. Unterstützer dieser Politik erkennen nicht, dass es schnell sie selbst treffen kann.
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    • Alfio 18.12.2015 10:45
      Highlight ...bis Sie mal selber zu einer solchen Minderheit gehören und aufs Dach bekommen...

      Schlimm dies von einer Gemeinde die nur eine Primarschule hat.....die im Schweizweiten vergleich 10% Ausländeranteile hat (davon alles Italiener oder Deutsche) ...

      Wenn man die Leute mit solch Aussagen erreicht, ist das für mich ein klares Zeichen von Ignoranz des Volkes...
      Es gab schon mal so ein Idiot mit ähnlichen Parolen...dumm war nur...das Volk glaubte ihm...
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    • Triesen 18.12.2015 11:40
      Highlight Warum gab? Es gibt das Volk, es gibt den Verführer. Inklusive rechtspopulistischer "Volkspartei". Alles da, passt....
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Weggewiesene Asylsuchende: Eingrenzung auf gewisses Gebiet ist zulässig

Die Anordnung an einen weggewiesenen Asylbewerber aus Äthiopien, sich nur im Bezirk Dietikon ZH aufzuhalten, war rechtens. Dies hat das Bundesgericht entschieden und ein Urteil des Zürcher Verwaltungsgerichts aufgehoben.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) setzte dem Äthiopier die Frist, die Schweiz bis am 14. Januar 2016 zu verlassen. Der Mann unternahm nichts, um die Schweiz zu verlassen.

Weil sich die äthiopischen Behörden weigern, der Ausschaffung ihrer Staatsangehörigen zuzustimmen, …

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