Schweiz
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Rudolf Strahm macht sich im Blick für Jobprogramme für Asylsuchende stark. 
Bild: KEYSTONE

Arbeit statt Sozialhilfe für Flüchtlinge: «Keine gute Idee», findet die SVP 

Der ehemalige Preisüberwacher und Alt-SP-Nationalrat Rudolf Strahm fordert Arbeit statt Sozialhilfe für Flüchtlinge. Um dies umzusetzen, müssten die Politiker mitziehen. Diese sind sich allerdings uneinig. 

16.02.16, 07:39 17.02.16, 10:13


Rudolf Strahm rüttelt auf: «Wir stossen an Grenzen bei der Integrationskapazität», sagt er im Zusammenhang mit dem momentanen Flüchtlingszustrom. Der hohe Anteil von Flüchtlingen in der Sozialhilfe sei «eine tickende Zeitbombe.» Sein Lösungsansatz: Arbeit statt Sozialhilfe. Wer sich weigert, dem werden die Leistungen gekürzt. Strahm fordert Jobprogramme für Asylsuchende und zwar möglichst früh im Asylprozess.

Gegenüber watson präzisiert er: «Ich spreche explizit nicht von der Privatwirtschaft.» Die Bauern zum Beispiel könne man ja gesetzlich nicht zwingen, Flüchtlingen Arbeit zu geben, wie die Vergangenheit bewiesen habe. «Ich spreche von Jobs bei den Gemeinden für die ersten ein, zwei Jahre des Aufenthalts.» Strahm stellt sich Jobs in den Werkhöfen vor oder in Wäldern, die gesäubert werden müssen. 

Integration vom ersten Tag an

Stefan Frey von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe gefällt Strahms Idee. Integration beginne am ersten Tag, sagt er. Und dazu gehöre auch die Arbeit. «Ganz am Anfang sind die Flüchtlinge dafür am motiviertesten.»

Es sei wichtig, diesen Menschen die erste Zeit in der Schweiz mit Arbeit zu verkürzen. Und: «Arbeiten sie von Anfang an, können sie rascher in den hiesigen Arbeitsmarkt integriert werden». Das koste zu Beginn zwar etwas mehr, auf längere Zeit werde es aber günstiger. «Weil die Flüchtlinge so nicht über Jahre Gelder von der Sozialhilfe beziehen.» 

Tiefere Kosten, das müssten eigentlich alle begrüssen. 

SVP: «Nicht zielführend»

Ausgerechnet die SVP winkt ab, für sie kommt Strahms Vorschlag nicht in Frage. Heinz Brand, Migrationsexperte der Partei, ist wie Strahm der Meinung, dass die aktuelle Zuwanderung grosse Kosten verursache – aber: «Seine Rezepte halte ich für verfehlt und nicht zielführend.»

Die SVP findet Strahms Idee praxisfremd.
Bild: KEYSTONE

Das Konzept «fördern und fordern» funktioniere bestenfalls, und wenn überhaupt, für anerkannte Flüchtlinge. «Für Asylsuchende erachte ich es aber als unrealistisch und praxisfremd». Zum einen sei gar nicht so viel Arbeit für unqualifizierte Personen vorhanden, zum anderen dürfte die praktische Umsetzung mangels Begleitpersonal gar nicht möglich sein. «Ausserdem ist es mehr als fraglich, ob die Beteiligten hierzu auch Hand bieten», sagt Brand. 

SVP-Sekretärin Silvia Bär ergänzt: «Durch die Idee von Rudolf Strahm würde ein riesiger Betreuungs- und Schulungsaufwand in den Gemeinden, den Kantonen und den RAV's entstehen.» Eine solche Aufstockung von staatlichen Stellen führe zu einem enormen Kostenschub. 

Die FDP möchte Flüchtlinge arbeiten lassen, aber nicht von Anfang an.
Bild: KEYSTONE

FDP: «Unnötig»

Die FDP will Flüchtlinge rasch in den Arbeitsmarkt integrieren um die Sozialhilfe zu entlasten; allerdings erst wenn die Flüchtlinge anerkannt sind. Sprecherin Aurélie Haenni findet Rudolf Strahms Forderung indes unnötig.

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«Die Kantone und Gemeinden haben mit geltendem Recht schon jetzt die Möglichkeit, die Sozialhilfe einzuschränken, wenn der Bezüger eine ihm zugewiesene Arbeit nicht annimmt.» Zudem gebe es bereits Beschäftigungsprogramme für Asylsuchende. 

«Arbeitsprogramme sind sinnvoll, Zwang ist allerdings nicht nötig.»

Balthasar Glättli, Grüne

CVP: Für ein Arbeitsverbot

Eine ähnliche Haltung hat die CVP. Sie schreibt in einem Positionspapier zur Migration, dass Flüchtlinge während ihres Aufenthalts in den Bundeszentren nicht arbeiten sollen. Die CVP spricht sich während dieser Zeit gar für ein Arbeitsverbot aus. Danach sollen die Asylsuchenden «eine Lehre absolvieren oder nach ihren beruflichen Fähigkeiten im Arbeitsmarkt eingesetzt werden.» 

Hans Grunder von der BDP.
Bild: KEYSTONE

SP: «Integration über Arbeit»

Bei der SP rennt Strahm hingegen offene Türen ein. Die Partei fordert seit Jahren die Abschaffung des Arbeitsverbots für Asylsuchende. «Integration funktioniert am besten über die Arbeit, darum ist es widersinnig, Menschen, die arbeiten möchten und können, per Gesetz davon abzuhalten», sagt Sprecher Michael Sorg. Die Integrations-Massnahmen müssten so schnell wie möglich beginnen.

BDP: «Die Richtung stimmt»

Auch für die BDP geht Strahms Idee genau in die «richtige Richtung». Der ehemalige Präsident Hans Grunder hat letzten Frühling einen entsprechenden Vorstoss eingereicht. 

Grüne: Kein Arbeitszwang

Balthasar Glättli von den Grünen schliesslich findet Arbeitsprogramme sinnvoll, ein Zwang sei allerdings nicht nötig. Es brauche einfachere kantonale Bewilligungsverfahren für die Einstellung von Flüchtlingen, damit die Schweiz das inländische Arbeitspotenzial von Flüchtlingen nutzen könne. «Und dann stehen die Unternehmen in der Pflicht, auch Flüchtlinge einzustellen», so Glättli. 

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122Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zerpheros 17.02.2016 08:48
    Highlight Theoretisch eine gute Idee, sie passt nur nicht zur Situation. 1. Welche Kapazitäten haben Gemeinden, um Asylbewerber einzustellen? 2. Werden Jobs der Gmeindeangestellten durch die neuen Bewerber überflüssig (s. in Deutschland "1-Euro-Jobs")? 4. Was sollte mich als Firmeninhaber motivieren, einen Asylbewerber einzustellen, der morgen bereits in einem anderen Kanton oder auf einem anderen Erdteil sein kann? 6. Wie kommuniziert man das Engagement gegenüber anderen Arbeitsuchenden? 7. Besonders in Zeiten von Massenentlassungen? 8. Was wäre, wenn man das System umkrempelt? 9. Grundeinkommen?
    7 0 Melden
  • Silas89 17.02.2016 05:24
    Highlight Das ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Ich wäre sogar dafür, dass es bei Asylsuchenden bei den Chancen auf Asyl anrechnen sollte, wenn sie Engagement für die Integration zeigen. Ein Arbeitsplatz wäre da sicher ein gutes Beispiel.
    3 3 Melden
  • Lowend 16.02.2016 15:40
    Highlight Das Gezerre um Geld und Arbeit ist echt bemühend, da das Recht auf Arbeit ein Menschenrecht ist und wenn ich dauernd höre, wie eines der reichsten Völker der Welt jeden Rappen umdreht und in ihrem Geiz den weniger gut gestellten ja nichts abgeben zu müssen, würden sich unsere Vorfahren, die vielfach auch Zuwanderer waren, angeekelt im Grab umdrehen!
    Einfach zur Erinnerung, dass früher das Geben als etwas Gutes gegolten hat, ja vor dem Unwort "Gutmensch" sogar so positiv besetzt war, dass wir das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter auf unser Geld druckten, hier mal als "Spende" ein Hunderter!
    29 22 Melden
    • demokrit 16.02.2016 22:44
      Highlight Ich finde es ja ziemlich problematisch daraus ein Menschenrecht zu konstruieren. Vollbeschäftigung ist ausserdem etwas ziemlich Absurdes. Aber: "Das Recht auf Arbeit ist das Recht, bei freier Berufswahl und Sicherung der menschlichen Würde arbeiten zu können. Dies beinhaltet keinen individuellen Anspruch auf einen Arbeitsplatz, sondern das Recht auf einen Schutz vor unverschuldeter Arbeitslosigkeit." (Wiki)
      7 4 Melden
  • Lowend 16.02.2016 13:17
    Highlight Man sollte nicht immer von sich auf andere schliessen und es ist ein Vorurteil von der Herrenrasse, dass alle Kriegsopfer dumme, ungebildete, arbeitsscheue, oder schwer integrierbare Menschen sind!
    40 32 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 13:27
      Highlight Die Statistik der Sozialhilfeempfänger unter den Flüchtlingen sagt etwas ganz anderes.
      Quelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/13/00/new/nip_detail.Document.195910.xls
      32 13 Melden
    • Walter Sahli 16.02.2016 14:08
      Highlight Na, dann braucht sich ja kein Schweizer Sorgen um seinen Arbeitsplatz zu machen, nicht wahr, atomschlaf?
      17 16 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 14:23
      Highlight @Antoni: In der obigen Statistik sind gemäss bfs folgende Personen berücksichtigt: "Flüchtlinge mit Asyl (B) mit bis zu 5 Jahren Aufenthalt in der Schweiz und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge (F) mit bis zu 7 Jahren Aufenthalt in der Schweiz"
      Beide Personengruppen dürfen arbeiten.
      Also nix mit "nicht arbeiten dürfen".
      24 9 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 14:34
      Highlight @Sahli: Ich mache mir auch nicht Sorgen um meinen Arbeitsplatz, aber um die Steuerrechnung und die erforderlichen Sparmassnahmen in anderen Bereichen, wenn die Sozialhilfekosten durch die Decke gehen.
      18 7 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 14:52
      Highlight @Antoni: Nochmals: Woher hast Du den Unsinn, dass ich Angst davor hätte, dass die Flüchtlinge mir meinen Job wegnähmen?
      Erstens ist es nicht so und zweitens habe ich auch nirgends so etwas geschrieben.
      Meine Lösung ist nicht niemanden reinlassen, sondern die richtigen Leute, d.h. solche mit Qualifikation die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind und nicht Ungebildete oder gar Analphabeten, bei denen man erst viel Zeit und Geld in die (Aus-)Bildung investieren muss.
      19 9 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 15:14
      Highlight @Antoni: Die Personengruppen gemäss obiger Statistik dürfen arbeiten. Mit Bewilligung. Du hattest aber behauptet sie dürfen nicht arbeiten. Merksch öppis?
      18 5 Melden
    • Serjena 16.02.2016 16:16
      Highlight @atomschlaf wie jede Medaille hat auch diese zwei Seiten. Trotz positiver Ansätze
      Flüchtlingsprojekt: Aargauer Bauernverband warnt...
      http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/fluechtlingsprojekt-aargauer-bauernverband-warnt-vor-falschen-erwartungen-128959143
      Schweizer Firmen Wenn es darum geht, Flüchtlinge einzustellen, reagieren Schweizer Firmen mit Skepsis. Sprachbarrieren, geringe Berufskenntnisse und oft relativ hohe Lohnkosten bremsen eine rasche Integration.
      http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/sollen-fluechtlinge-rasch-in-die-arbeitswelt-einsteigen/story/28455635
      6 0 Melden
    • Serjena 16.02.2016 16:41
      Highlight @atomschlaf ich glaube fast hier hast du dich etwas verrannt, ich zitiere
      Meine Lösung ist nicht niemanden reinlassen, sondern die richtigen Leute, d.h. solche mit Qualifikation die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind und nicht Ungebildete oder gar Analphabeten, bei denen man erst viel Zeit und Geld in die (Aus-)Bildung investieren muss.
      Wir reden jedoch hier von Flüchtlingen, nicht von "normalen" Arbeitssuchenden.
      )
      8 6 Melden
    • Serjena 16.02.2016 16:43
      Highlight @atomschlaf ansonsten muss wenn ich dich richtig verstehe an der Grenze nicht nur kontrolliert werden "echter Flüchtling" sondern auch die "Qualifikation" somit wäre dann das Urteil allenfalls "zwar echter Flüchtling, jedoch Ungebildet" kein reinkommen. (Achtung die Worte könnten ein gewisses Mass an Ironie beinhalten)
      6 3 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 17:12
      Highlight @Serjena: Nö, nix verrannt. An der Grenze würden gar keine Asylgesuche mehr entgegengenommen. Stattdessen würden Flüchtlinge direkt aus Flüchtlingslagern aufgenommen.
      Dies hätte mehrere Vorteile, sowohl für die Schweiz wie für die Flüchtlinge:
      - Man könnte das Risiko reduzieren, dass auf diesem Weg religiöse Extremisten oder gar IS-Kämpfer ins Land kommen
      - Man könnte Leuten Asyl gewähren, die aufgrund ihres Backgrounds (Bildung, Religion, etc.) gute Integrationschancen haben. Sozialhilferisiko wird reduziert.
      - Das Risiko einer gefährlichen Reise entfällt
      - Schlepper werden ausgeschaltet
      12 4 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 17:12
      Highlight @Serjena: Falls Du dies für unrealistisch hältst: Die USA machen dies ganz ähnlich. Wie es dort funktioniert kannst Du hier nachlesen:
      https://www.whitehouse.gov/blog/2015/11/20/infographic-screening-process-refugee-entry-united-states
      10 1 Melden
    • Serjena 16.02.2016 18:21
      Highlight @atomschlaf danke für die Infos, deine Ansätze sind sicher okay nur wie du weisst funktioniert im Moment in Europa sowieso nichts, sind allesamt sowas von Konfus, jeder "backt sein eigenstes Brötchen" (hoffe du verstehst was ich meine) und so lange wird es immer Diskussionen was machen.... geben.
      3 0 Melden
  • SuicidalSheep 16.02.2016 13:06
    Highlight Aber aber... Wo kämen wir denn hin wenn die SVP plötzlich nach Lösungen suchen würde? Ihre Politik besteht nunmal nur aus Angstmacherei und Hass schüren - und dabei nicht vergessen die Schuld den Linken Parteien in die Schuhe schieben.
    49 29 Melden
    • Raembe 16.02.2016 13:23
      Highlight Bitte objektiv bleiben, nicht alles von rechts ist schlecht. Genauso wie auch von links, nicht alles super ist
      42 20 Melden
    • SuicidalSheep 16.02.2016 16:19
      Highlight @Raembe
      Dessen bin ich mir bewusst. Leider sind die "gemässigten" der SVP meistens eben sehr ruhig oder werden von der Parteileitung Mundtot gemacht.
      12 2 Melden
    • Raembe 16.02.2016 17:33
      Highlight Scheint mir fast bei allen Parteien so, man sieht immer die gleichen Köpfe im TV und der Zeitung.
      6 1 Melden
    • SuicidalSheep 17.02.2016 14:36
      Highlight Im grossen und ganzen ist dies bestimmt so, ja. Aber bei der SVP wirkt das am extremsten für mich.
      1 1 Melden
  • Angelo C. 16.02.2016 12:33
    Highlight 84% in der Artikelumfrage fänden es gut, wenn Asylanten gleich in den Arbeitsprozess einbezogen würden.

    Dem würde ich sofort zustimmen, wenn denn sowas überhaupt grossflächig möglich wäre, denn die ausufernden Sozialkosten für zunehmend arbeitslose Schweizer, vor Allem aber für lebenslängliche, ungelernte, analphabetische afrikanische Zuwanderer aus dem Segment reiner Wirtschaftsflüchtlinge, werden unser Sozialsystem über kurz oder lang ruinieren.

    Denn die Faktenlage sieht eben anders aus, hier die Realitäten :

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Begehrte-Hilfsjobs-/story/18344329
    48 15 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 14:09
      Highlight @mamina: Die Strassenreinigung ist hochgradig mechanisiert. Ein paar Mann mit Besen kann man zwar gebrauchen, aber viel ist da nicht zu holen.
      Waldpflege ist ebenfalls stark mechanisiert und zudem risikoreich. Da brauchst Du Leute mit denen Du sicher kommunizieren kannst und nicht solche, welche die Sprache kaum können.
      Dasselbe Phänomen in vielen anderen Bereichen.
      In dieser Situation Zehntausende Geringqualifizierte aufzunehmen ist wirtschafts- und sozialpolitischer Selbstmord.
      19 6 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 14:41
      Highlight @Antoni: Genau. Nicht alle Afrikaner und Araber sind ungebildete Analphabeten. Darum sollten wir auch solchen Leuten die Möglichkeiten zur regulären Einwanderung geben statt dem heutigen Chaos-System mit der der Zuwanderung via PFZ und Asylverfahren.
      - Kündigung der PFZ
      - Inländervorrang, aber ansonsten Einwanderungsmöglichkeit für Ausländer mit den benötigten Qualifikationen, egal aus welchem Land sie kommen.
      - Keine Entgegennahme von Asylgesuchen mehr an der Grenze, stattdessen Auswahl der aufzunehmenden Flüchtlinge direkt in den Flüchtlingslagern und sicherer Transport in die Schweiz.
      16 4 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 14:44
      Highlight @Antoni: Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich Angst um meinen Job hätte? Verwechselst Du da was?
      14 1 Melden
    • Zerpheros 17.02.2016 08:17
      Highlight Sollte man zwischen Arbeitsmigration und Asyl nicht unterscheiden?
      4 0 Melden
  • zombie woof 16.02.2016 11:59
    Highlight Heinz Brand, Migrationsexperte...wie will jemand ein Experte sein und vernünftige Entscheide treffen, wenn ihm von der SVP vorgeschrieben wird, wie er zu denken und zu handeln hat? Für die SVP muss diese Suppe weiter kochen ansonsten sie kein Thema zum bewirtschaften hat.
    45 45 Melden
  • seventhinkingsteps 16.02.2016 11:51
    Highlight Schrödingers Migrant:

    "Der faule Ausländer nimmt mir den Job weg"
    50 35 Melden
    • seventhinkingsteps 16.02.2016 13:26
      Highlight Lol, als ob die SVP jemals für Arbeitslose politisiert hätte.
      13 15 Melden
  • djangobits 16.02.2016 11:46
    Highlight Klar will die SVP die Flüchtlinge weiterhin von Sozialhilfe abhängig machen. Dann kann sie beide Themen (Flüchtlinge, Sozialhilfe) weiterhin politisch ausschlachten und, wie Fuchs und Hess in Bern, noch etwas länger in die eigene Tasche wirtschaften.
    45 41 Melden
  • Lowend 16.02.2016 11:40
    Highlight Liebster adi37, sie beklagen im 1. Kommentar „Man will ja den Unmut der Bevölkerung nicht noch schüren“, aber genau dass versuchen Sie gerade mit ihren Beiträgen zu tun! irgendwie recht schizophren, aber typisch für die verlogene Agitation einer bestimmten Partei!
    21 36 Melden
  • adi37 16.02.2016 11:29
    Highlight 3 Gratis medizinische Versorgung (inkl. Zähnen) von zigtausenden Zugewanderten, usw. Wer soll das alles bezahlen? Besteht nicht die Gefahr auf der Hand, dass einheimische Bürger und Bürgerinnen in bescheidenen Verhältnissen, inkl langjährige, längst integrierte Ausländer, unter den Karren kommen?
    Wie geht Watson mit diesen Themen um?

    58 24 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 11:54
      Highlight Die Sozialkosten werden explodieren und der Druck, die Sozialhilfe generell zu senken, wird massiv zunehmen sobald massive Steuererhöhungen drohen.
      Im günstigeren Fall kriegen wir eine Zweiteilung hin, d.h. CH-Bürger und C-Ausländer bekommen weiterhin volle Sozialhilfe, für alle anderen wird sie reduziert.
      Im ungünstigeren Fall setzen sich die Gleichheitsfanatiker durch und die Sozialhilfe wird für alle reduziert.
      Generell gilt: Man kann entweder offene Grenzen oder einen Sozialstaat haben, aber nicht beides. Jedenfalls nicht über längere Zeit hinweg.
      56 12 Melden
    • legis 16.02.2016 12:16
      Highlight Jaja und dann gekonnt Steuerdelikte nicht in den Deliktekatalog der DSI nehmen. Ist klar!
      23 27 Melden
  • adi37 16.02.2016 11:29
    Highlight 2 Nur weil die Politikerinnen und Politiker nicht wahrhaben wollen, bzw unterschlagen, was da abläuft. Stichworte wie: Zunehmende Arbeitslosigkeit, trotz, oder wegen nach wie vor hoher Zuwanderung, steigende Sozial- Berater- und Betreuungskosten, steigende Kriminalität, Aufnahme falscher Asylbewerber, Arbeitsangebote an Asylbewerber, was grundsätzlich nicht falsch wäre, wenn Arbeit vorhanden wäre, keine Problemlösung für langarbeitslose Bürgerinnen und Bürger über 50jährige.
    44 16 Melden
    • Fumo 16.02.2016 11:44
      Highlight Die zunehmende Arbeitslosigkeit und Kriminalität kommt hauptsächlich von Grenzgänger. Menschen die im Ausland wohnen und weniger Lohn erwarten bekommen unsere Jobs, und wer stellt sie ein? Schweizer Cheffen, genau diejenigen die dann am meisten gegen Ausländer motzen (z.Bspl. der Herr Blocher).
      28 33 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 12:02
      Highlight @Fumo: Was sollen Grenzgänger mit zunehmender Kriminalität zu tun haben?
      46 7 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 13:03
      Highlight @Antoni: Ich frage mich eher, in welcher Welt Du lebst. Von den Hilfsjobs für Unqualifizierte gibt es immer weniger. Lies mal den oben von Angelo C. verlinkten Artikel.
      Ja, wir brauchen Zuwanderung, aber die richtige, nämlich nur Personen, die der Arbeitsmarkt auch aufnehmen kann, damit es nicht zu noch stärkerer Einwanderung in die Sozialhilfe kommt.
      29 2 Melden
  • adi37 16.02.2016 11:28
    Highlight 1 Wenn ich die Kommentare im Blick lese, erschreckt mich: 99% haben eindeutige Ansichten und Meinungen, heisser Stoff für die Öffentllichkeit, wobei die Medien allgemein sehr, sehr zurückhalten sind! „Man will ja den Unmut der Bevölkerung nicht noch schüren“! Dieser Vorwurf wird der SVP gemacht, wenn sie die ¨berechtigten Ängste der Bevölkerung“ thematisieren!

    http://www.blick.ch/news/politik/sp-strahm-schlaegt-alarm-fluechtlinge-in-der-sozialhilfe-eine-tickende-zeitbombe-id4685250.html#community_article_comments_default_4685250
    35 15 Melden
    • Fumo 16.02.2016 11:41
      Highlight "berechtigten Ängste der Bevölkerung"

      Es ist nunmal Ansichtssache ob die Ängste berechtigt sind, aber man sollte es nicht gleich als "der Bevölkerung" deklarieren. Denn genau genommen, und ich weiss dass es euch SVPler überhaupt nicht passt und ihr deswegen die Lüge der verallgemeinerung nutzt, sind nur wenige beängstigt. Es ist nur ein Bruchteil der Bevölkerung, also hört auf dem Volk eine Meinung aufdrängen zu wollen, die meisten sind, zum Glück, doch klüger als ihr gerne hättet!
      34 34 Melden
    • Anam.Cara 16.02.2016 13:43
      Highlight @Fumo: danke für diese Worte.

      Ja, wir haben Probleme in der Schweiz - z.B. die Sozialwerke. Das ist nicht neu. Bisher konnten unsere Vorväter und wir uns aber immer zusammenraufen und eine verträgliche, vernünftige Lösung finden.

      Ich für meinen Teil bin froh, dass in der Schweiz die Armen nach wie vor etwas zu Essen und ein Dach über den Kopf bekommen. (Ganz im Gegensatz z.B. zu den Auffanglagern für Kriegsflüchtlinge im Libanon).

      Nach der DSI haben wir vielleicht wieder etwas mehr Zeit um über die künftige Gestaltung der Sozialwerke zu reden...
      5 7 Melden
    • adi37 16.02.2016 14:09
      Highlight Es ist nicht ein Problem der SVP! Diese Partei hat das Problem lediglich, als einzige Partei, aufgegriffen. Sind für FUMO offen bar keine Gründe darüber zu reden, ween sich die Kriminalität in den letzen 20Jahren ver-ix-facht haben, hohe Zuwanderung, nicht nur Arbeitskräfte aus dem EU-Raum, hoher Zulauf von Flüchtlingen, Wohnraummangel, verstopfte Strassen, überfüllte Züge usw. Wenn Sie im eigenen Gärtchen sitzen und entspannen, betrifft das Sie selbstverständlich nicht!
      Übrigens, ich bin nicht SVP-Parteimitglied, aber die Sorgen der Leute nehme auch ich ernst!
      14 3 Melden
  • Bene883 16.02.2016 11:11
    Highlight Jeder, der schonmal Leute eingestellt hat weiss, dass die Einarbeitungszeit ein Verlustgeschäft ist. Ergo wird sich jeder Unternehmer davor hüten, Asylsuchende einzustellen. Sobald die Aufenthaltsbewilligung da ist, unbedingt in eine Lehre oder Arbeit schicken. Wer nicht will, Leistungen kürzen. Langeweile führt zu Dummheiten (Alkoholexzesse, Diebstahl etc.).
    26 2 Melden
    • demokrit 16.02.2016 11:33
      Highlight Als Praktikant vielleicht schon. Lehre ist bei den Deutschkentnissen nach 3 Monaten völlig unrealistisch.
      26 2 Melden
  • fiodra 16.02.2016 10:58
    Highlight Ich habe früher in einem Durchgangszentrum für Asylbewerber gearbeitet und weiss von dort, dass Müssigang und Langeweile das schlimmste Gift für junge Männer ist. Wir wissen auch, das Monate und Jahre der Arbeitslosigkeit zu einer erschwerten oder verunmöglichten sozialen Integration führt. Von daher ist Strahms Forderung sehr wichtig. Dass die SVP die Flüchtlingsbombe am ticken halten will ist für mich verständlich, denn dies ist ihr politisches Kapital.
    73 8 Melden
  • Singam 16.02.2016 10:54
    Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, die SVP will den Glauben vermitteln, dass ALLE Flüchtlinge, die hierher kommen sich auf Kosten der Sozialhilfe ein schönes Leben machen wollen. Aber das stimmt nicht. Die meisten, die flüchten, sind hier, um eine Existenz aufzubauen, ein Neuanfang, auf eigenen Beinen stehen. Sie wollen eine Chance erhalten, sich zu zeigen, auf unserem Arbeitsmarkt. Es wäre also sinnvoller mehr Umschulungsprogramme anzubieten, wo auch andere Sozialhilfeempfänger (nicht nur Asylsuchende) sich anschliessen können. Würde mehr qualifizierte Arbeitnehmer auf den Markt bringen.
    37 11 Melden
  • Maett 16.02.2016 10:53
    Highlight Arbeitsprogramme für Flüchtlinge ohne Bleiberecht machen meiner Meinung nach nicht Sinn (immerhin dauern die Abklärungen in der Schweiz weniger lang als in anderen Ländern) - wenn dies dann vorliegt, allerdings schon!

    Man könnte ja Arbeitsprogramme für Bereiche schaffen, in denen wir viele Personen aus dem Ausland rekrutieren, Stichwort Gesundheitswesen, Pflege, Bau etc. - da könnte doch auch die SVP nichts dagegen haben.

    Aber ich verstehe natürlich die Bedenken, da das Bleiberecht ebenfalls entzogen werden kann, das ist für jeden Arbeitsgeber ein gewisses Risiko.
    11 4 Melden
  • atomschlaf 16.02.2016 10:49
    Highlight Arbeiten lassen finde ich gut. Nicht aber eine teure, steuergeldfinanzierte Betreuungsindustrie.
    Integration ist eine Bringschuld!
    Besser einen gewissen Druck ausüben. Wer nach einer gewissen Anzahl Jahren (z.B. vier) weder Job noch zufriedenstellende Sprachkenntnisse hat, muss wieder gehen.
    Für den Sprachunterricht wäre ein Konzept zu entwickeln, das mit möglichst wenig teurem Lehrpersonal auskommt. Eine Mischung von Selbststudium und gelegentlichem Unterricht im Klassenzimmer, unterstützt durch geeignete Lehrmittel und Smartphone-Apps.
    34 22 Melden
    • meerblau 16.02.2016 11:27
      Highlight Eine gewisse Bringschuld... Ich finde es bedenklich, wenn man grundlegende Hilfe an noch mehr Bedingungen knüpft. Zumal die meisten ja wirklich wollen, aber nicht können.
      Den Deutschunterricht so unaufwändig wie möglich zu handhaben klingt in der Theorie toll. Nur in der Praxis ist dies viiiel aufwändiger als klassischer Frontalunterricht. Siehe den neuen Lehrplan: Die Kinder arbeiten viel selbständiger, jedoch sen Stoff dazu vorzubereiten, verlangt ein Vielfaches an Aufwand, Organisation und Material.
      8 16 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 11:40
      Highlight @Ikonographeurin: Weshalb sollte man das Aufenthaltsrecht über eine gewisse Zeitspanne hinaus nicht an Bedingungen knüpfen?
      Und warum schreibst Du "noch mehr" Bedingungen?
      Heute scheint es ja kaum welche zu geben, sonst hätten wir nicht so viele Asylanten und vorläufig Aufgenommene in der Sozialhilfe.
      28 8 Melden
    • atomschlaf 16.02.2016 12:48
      Highlight @Ikonographeurin: Was den neuen Lehrplan angeht: Da soll es ja darum gehen, nicht mehr primär Wissen, sondern "Kompetenzen" zu vermitteln. Das ist aufwändiger wird, leuchtet ein.
      Ich spreche aber von einem standardisierten Sprachkurs, der soweit wie möglich auf Selbststudium mittels Literatur, Smartphone-Apps u.dgl. beruhen soll um den Personalaufwand zu minimieren.
      Ich habe selbst vor einiger Zeit im IT-Bereich derart standardisierte Kurse unterrichtet und da war der Vorbereitungsaufwand minimal, sofern man sich an das vorgebene Programm hielt.
      21 0 Melden
  • Daniel Caduff 16.02.2016 10:42
    Highlight SVP-Logik:

    1. Der Ausländer arbeitet (z.B. als Einwanderer über die PFZ, oder mit dem jetzigen Vorschlag auch Asylbewerber), dann nimmt er garantiert einem Eidgenossen den Arbeitsplatz weg, also gehört der Ausländer raus.

    2. Der Ausländer arbeitet nicht, dann ist er ein Sozialschmarotzer, der den fleissigen Eidgenossen auf der Tasche liegt. Also gehört der Ausländer raus.

    3. Selbstverständlich soll der Ausländer auch die Sprache lernen und sich integrieren, aber bitte ohne Kontakt zu den Eidgenossen. Dass viele Eidgenossen kaum einen korrekten Satz formulieren können, ist hingegen egal.
    53 34 Melden
    • zombie woof 16.02.2016 12:01
      Highlight Das gehört schon fast in die Bundesverfassung geschrieben :-)
      8 15 Melden
  • LeChef 16.02.2016 10:27
    Highlight Wenn, dann sollten solche Arbeitsprogramme erst nach Abschluss des Verfahrens genutzt werden. Und zwar für alle Personen in der Sozialhilfe, nicht nur für Asylsuchende. Während des Asylverfahrens macht Zwangsarbeit wenig Sinn, weil es zu viele Personen betreffen würde und deren Qualifikationen und Perspektiven unklar sind. Arbeitsprogramme sind ja normalerweise nur in Kombination mit Schulungen/Ausbildungen sinnvoll und diese sollten nicht Leuten zu Gute kommen, die eventuell nach einem Jahr schon wieder gehen müssen.
    8 5 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 16.02.2016 10:25
    Highlight Das tönt ehrlich gesagt nicht nach Arbeit, was der Strahm sagt, sondern einfach wieder eine Art Beschäftigung, um die Zeit todzuschlagen. Was gibt es denn für Arbeiten in den Gemeinden? Fötzele? Gemeinde WC putze?
    27 23 Melden
    • Liederli 16.02.2016 10:34
      Highlight Immerhin Beschäftigung- glaub mir, die meisten wären froh. Ich bin sehr oft in Asylzentren. Die werden da depressiv vor Bangen und Warten.
      34 7 Melden
  • Lowend 16.02.2016 10:01
    Highlight "Hilfe, ein Linker will die Probleme lösen und jetzt müssen wir alles tun, damit dass nicht gelingt, denn wir haben nur das Ausländerthema, mit dem wir die Menschen aufhetzen können und nun wollen uns diese bösen linken Intellektuellen der Classe Politique auch noch unser einziges Thema wegnehmen? Nein, Nein und nochmals Nein! Wir echten, rechten Eidgenossen brauchen einen Feind und wenn es nicht mehr die bösen Ausländer wären, müssten wir uns dann die Armen und Invaliden vornehmen, damit wir weiterhin Sündenböcke haben, um vor unserem Raubzug gegen den Staat abzulenken!" meint Brand wirklich!
    68 32 Melden
  • demokrit 16.02.2016 09:55
    Highlight Goldig auch die CVP: "[Nach dem Asylverfahren] sollen die Asylsuchenden «eine Lehre absolvieren oder nach ihren beruflichen Fähigkeiten im Arbeitsmarkt eingesetzt werden.» - Auch wenn man sehr intelligent ist und schnell lernt braucht mindestens ein Jahr, um fleissend genug Deutsch zu sprechen. Verklickert das einmal jemand dieser Partei? Und dann kann man noch immer nicht mit den Zeugnissen von Schweizern mithalten, ist also auf den guten Willen des Betriebs angewiesen. Praktika sind wohl erst mal realistischer.
    36 4 Melden
    • Singam 16.02.2016 10:47
      Highlight Ich denke anfangs, wenn die Asylsuchenden hier sind, wäre es notwendig ihnen die Sprache beizubringen. So haben sie eine gute Voraussetzung für den Arbeitsmarkt. Dass dann jeder noch eine Lehre abschliessen muss, damit er auf dem schweizer Arbeitsmarkt einen Job findet, ist etwas problematisch, wenn man bedenkt, dass auch ganze Familien flüchten. Da reicht ein Lehrlingslohn vorne und hinten nicht, um eine ganze Familie durchzufüttern. Was sinnvoller wäre, sind Praktika mit schnellen Aufstiegsmöglichkeiten, wo nach Leistung beurteilt wird.
      5 3 Melden
    • demokrit 16.02.2016 10:58
      Highlight Antoni: Das sind allerdings absolute und sehr rare Ausnahmefälle und wahrscheinlich legen selbst da die Bundesbürokraten noch Steine in den Weg, indem die Ausbildungen nicht auch hier anerkannt werden. Man sollte wirklich gleich von Anfang an auf Praktika UND Sprache fokusieren. Dann merkt auch jeder gleich in der Praxis, dass man die Sprache können muss. Heute sind ja leider nicht einmal die Sprachlektionen obligatorisch.
      7 1 Melden
  • Andre Schmid 16.02.2016 09:19
    Highlight Gottseidank ist dieser Linke Strahm weg vom Fenster... Höchstens aufgenommene Asylanten dürften arbeiten.. Denn in der Schweiz haben wir 160000 Arbeitslose ohne die Ausgesteuerten
    15 63 Melden
    • demokrit 16.02.2016 09:39
      31 4 Melden
    • Dan Ka 16.02.2016 10:17
      Highlight @Andre Schmid: Jedem Schweizer dem ein (oft) ungebildeter, der Sprache und Kultur fremder Asylant eine Konkurrenz darstellt, ist nicht mehr zu Helfen. Man könnte meinen, dass der Schweizerpass den Inhaber gleich motiviert und interessiert macht. Wenn ich in unserem Dorf den Stammtisch betrachte sind die Ausgesteuerten ausnahmslos Schweizer. Deren Lieblingsthema, morgens um 10 beim Bier... Die bösen bösen Ausländer und Hopp SVP. Die würden besser mal den Finger aus dem Allerwertesten nehmen, fühlen sich aber durch unsere Gesellschaft und die SVP noch bestätigt in ihrer besch...eidenen Haltung.
      33 6 Melden
    • Kii 16.02.2016 13:13
      Highlight Und immer das gleiche. Meine mutter (ü55, gelernte "kassiererin") verlor ihre stelle vor ca. einem jahr (35jahre im gleichen betrieb, serviceangesellte). Sie schrieb eine bewerbung nach der anderen( in ALLEN bereichen) und siehe da, sie hat seit ca 4 monaten wieder eine 100% stelle. Wer will der findet! Bei den überqualifizierten kann ich das nicht beurteilen.
      3 1 Melden
  • achwiegut 16.02.2016 09:03
    Highlight Ist mir immernoch ein Rätsel wie eine Partei, die ständig nur Probleme kreiert, jedoch nie eine Lösung auf den Tisch legt, so ein grosser Wähleranteil hat. Es wird ständig nur schlechte Stimmung verbreitet. "Zeuslibuebe" mehr nicht!
    77 7 Melden
  • _kokolorix 16.02.2016 08:59
    Highlight liebe watson schreiber. hört bitte auf mit diesem migrationsexperten. brand ist nur ein plauderi, und als das sollte er auch bezeichnet werden
    51 8 Melden
  • EvilBetty 16.02.2016 08:43
    Highlight Und d'SVP so:

    92 5 Melden
  • kuhrix 16.02.2016 08:41
    Highlight "Bei der SP rennt Strahm hingegen offene Türen ein. Die Partei fordert seit Jahren die Abschaffung des Arbeitsverbots für Asylsuchende." Das sollte ich ausrucken und beim nächsten Stammtisch aufhängen. Gerade aus der rechten Ecke höre ich ja immer dass die Flüchtlinge gefälligst arbeiten sollen.
    79 6 Melden
    • EvilBetty 16.02.2016 08:49
      Highlight Vergiss es... die Rechten wollen keine Fakten hören :D
      69 12 Melden
  • Caprice 16.02.2016 08:40
    Highlight "Die Bauern zum Beispiel könne man ja gesetzlich nicht zwingen, Flüchtlingen Arbeit zu geben, wie die Vergangenheit bewiesen habe." - naja, bei den Subventionen die die Bauern von den Steuerzahlern kassieren dürfte man die schon etwas anschubsen... Arbeit gibt's auf dem Bauernhof immer genug!
    89 3 Melden
  • BoomBap 16.02.2016 08:34
    Highlight Mein Vater ist im ornitologischen Verein, da gibt es immer wieder Arbeitstage, an denen zum Beispiel ein Biotop in Buchs gepflegt wird. Einmal hat uns ein Schwarzer vom Asylantenheim geholfen, wir mussten ihn fast zwingen zum Pause machen und ein Eingeklemmtes zu essen, der war so eifrig. Und am Buchserberg gab es ein Asylantenheim. Als damals der Sturm Lothar grosse Teile des Waldes platt machte, waren es auch eben diese Asylanten, die beim aufforsten geholfen haben.

    Schade das nur die kleine BDP mitzieht. Aber zeigt einmal mehr den gesunden Menschenverstand bei der BDP.
    88 14 Melden
    • _kokolorix 16.02.2016 08:55
      Highlight es scheint tatsächlich so, dass vernunft und anstand kollektiv zur bdp wechselten. traurig aber, dass es so wenige waren...
      44 4 Melden
    • manhunt 16.02.2016 09:19
      Highlight @kololorix: mit anstand und vernunft gewinnt man leider keine wahlen. würde man probleme konstruktiv lösen, könnte der wutbürger womöglich noch dahinterkommen von den polteris an der nase herumgeführt worden zu sein.
      30 3 Melden
  • stookie 16.02.2016 08:24
    Highlight ...sei gar nicht so viel Arbeit für unqualifizierte Personen vorhanden...
    Das ist schon so. Woher auch immer diese Personen kommen, da gab es keine Handwerker, keine Uni's, keine Spitäler, keine Ärzte. Die sind alle vom Baum runtergefallen in denen sie hausten.
    Wie grauenvoll Weltfremd ist diese Partei?
    120 17 Melden
  • matekind 16.02.2016 08:17
    Highlight Hach ja, SVP und Konsorten meckern ununterbrochen, dass Flüchtlinge nur rumsitzen und auf Staatskosten leben.

    Wenn sie nun aber in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen, ist's auch wieder nicht recht...

    Muss ich nicht verstehen, oder?
    93 9 Melden
    • Retarded Wizard 16.02.2016 09:17
      Highlight Die SVP meckert ununterbrochen, wenn es um die Flüchtlingspolitik geht. Bei der einmaligen Chance, das stets so kritisierte Amt von Sommaruga zu übernehmen, kneifen sie. Das alleine zeugt schon davon, dass die SVP andere Interessen vertreten, als sie vorgeben.

      Aber Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt, oder noch schlimmer, in die Gesellschaft integrieren zu wollen, ist der falsche Ansatz. Eine gemeinnützige Tätigkeit vielleicht, aber keine bezahlte Arbeit und schon gar keine Integration.

      Flüchtlinge sind keine Migranten und nur vorübergehend hier, dies scheinen einige zu vergessen.



      10 29 Melden
    • demokrit 16.02.2016 09:43
      Highlight Syrien sieht ganz und gar nicht nach einem vorübergehenden Schlachtfeld aus.
      27 1 Melden
    • Retarded Wizard 16.02.2016 10:15
      Highlight Auch das macht Flüchtlinge nicht zu Migranten.

      Sobald sich die Situation beruhigt, ob in 2 Tagen oder 10 Jahren, müssen Kriegsflüchtlinge zurück.

      Integration macht diese Rückkehr für alle Parteien schlussendlich schwieriger.
      Ebenfalls steht da nach dem Krieg, ein zerbombtes Syrien, welches niemand wiederaufbauen kann/will, da jeder ein neues Leben irgendwo in Europa hat.

      Aber ja doch, Integration ist etwas gutes, es muss einfach gut sein, denn es hört sich so dermassen gut an.

      8 19 Melden
    • Guerzo 16.02.2016 11:01
      Highlight @Retared Wizard
      Auch bei anerkannten Flüchtlingen muss Integration stattfinden. Oder wollen sie Ghettos schaffen? Es kann ja nicht sein, dass diese Menschen hier jahrelang ausgegrenzt sind und sobald sich die Lage sich einigermassem stabilisiert hat, sofort zurückgeschafft werden.

      Viele Kriegsflüchtlinge werden selber in ihre Heimat zurückkehren wollen, ob integriert oder nicht. Die gut integrierten werden dann hoffentlich die Werte unserer Demokratie mitnehmen.
      17 3 Melden
    • demokrit 16.02.2016 11:10
      Highlight Pragmatisch gesprochen: Wenn die Leute nicht schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden, kostet uns das ein Vielfaches via Sozialhilfe. Das ist eigentlich nicht besonders schwer zu verstehen. Darum braucht es Integration. Und weil Banlieu-Ghettos à la Belgien und Frankreich (das wäre deine Anti-These) Quark sind. Ob ein gut Integrierter hier bleibt oder dann bei einem potentiellen Aufbau in Syrien hilft, ist völlig irrelevant. Jedes Land wäre froh um ihn. Relevant dürfte sein, was man mit einer nicht integrierten Person anstellt. Eine Rückführung ist nicht so einfach, wie du das darstellst.
      12 2 Melden
    • Retarded Wizard 16.02.2016 20:36
      Highlight Die Ghettos in Paris usw sind keine Folge von nicht integrierten Flüchtlingen. Ist eben nicht meine Anti-These

      Warum führt es zu Ghettos wenn Kriegsflüchtlinge, in Sicherheit leben dürfen und ausreichend versorgt werden?
      Es geht nur darum, klarzustellen was Flüchtlingshilfe ist.

      Hilfe in Krisensituationen und keine Einführung in die Kultur, Sitten und Bräuche, Sprache usw. Es ist eine Nothilfe.

      Ja es stimmt, es kostet uns ein vielfaches an Sozialhilfe, aber, es gibt weniger Jobs als Menschen in der Schweiz, somit kostet es auch genug, wenn Flüchtlinge arbeiten.
      1 4 Melden
    • demokrit 16.02.2016 23:16
      Highlight "Die Ghettos in Paris usw sind keine Folge von nicht integrierten Flüchtlingen." - Hab' ich so nicht gesagt. Wohl aber von Segregation. Und doch: Es sind auch ehemalige Flüchtlinge darunter. Du scheinst dich in der französischen Kolonialgeschichte z.B. gerade in Algerien etwas schlecht auszukennen.

      Weil die ausreichend Versorgten dann kein Deutsch lernen müssen, nicht mit unseren Sitten und anderen Religionen konfrontiert werden und sie so in ihrer Kultur verhaftet bleiben.

      Es gibt genug Schweizer, die sich schlichtweg zu schön für viele Arbeiten sind und lieber Sozialhilfe kassieren.
      3 0 Melden
  • Human 16.02.2016 08:08
    Highlight Is auch doof für die SVP wenn dieses Thema wegfällt - wie sollen sie dann noch Stimmung machen? Zugeben Ausländerfeindlich zu sein? Niemals! Ich bin empört ;)
    62 9 Melden
  • Howard271 16.02.2016 08:06
    Highlight Natürlich ist die SVP dagegen. Sonst könnte sie ja nicht mehr auf den nicht arbeitenden (bzw. nicht arbeiten dürfenden) flüchtlingen herumhacken.
    59 8 Melden
  • Yolo 16.02.2016 08:05
    Highlight Klar ist die SVP dagegen, was wenn sich die Asylanten zu gut integrieren, dann müsste die SVP auf einmal Sachpolitik betreiben und dies ist wie jeder weiss, nicht ihre Kernkompetenz.
    69 5 Melden
  • Hierundjetzt 16.02.2016 08:04
    Highlight Aaah die SP findet tragfähige Lösungen die aber auch wirklich jedem hinterletztem einleuchten

    Doch:

    Die SVP ist dagegen.

    Aus Gründen.

    Alternativer Lösungsansatz? Sicher nöd! Wo kämen wir den hin.
    65 7 Melden
  • Chili5000 16.02.2016 07:59
    Highlight "Heinz Brand, Migrationsexperte der Partei" musste fast laut lachen. Nein jetzt mal im Ernst. Ich fände das ein super Idee. Es muss ja nicht zwingend die Privatwirtschaft sein. Es gäbe auch so genug arbeit und ich bin überzeugt das es auch viele freiwillige Helfer geben würde die sich dafür engagieren würden. Die Asylanten hätten eine Tagesablauf, sprich eine Chance sich anders zu beschäftigen als täglich mit der Ungewissheit über ihre Zukunft konfrontiert zu sein.
    47 7 Melden
    • hoorli 16.02.2016 09:06
      Highlight Ohne mich auf Herrn Brands Seite zu schlagen: Er war viele (14) Jahre Leiter des Amtes für Polizeiwesen und Zivilrecht in Graubünden, welchem auch das Amt für Migration untersteht. Somit sollte er schon einen Einblick in das Asylwesen erhalten haben.
      9 13 Melden
  • oskar 16.02.2016 07:59
    Highlight einmal mehr wird deutlich, dass die svp im asylbereich nicht an lösungsansätzen interessiert ist. lieber die probleme wachsen lassen und danach laut zeternd darauf zeigen und law & order fordern. so wird populistische politik gemacht
    66 7 Melden
  • Zwiebelbrot 16.02.2016 07:59
    Highlight Pro Flüchtling ein "Grundgeld" bzw. eine automatische Beschaffung aller Lebenswichtigen Dinge (3 Mahlzeiten, Kleider, etc.). Dazu ein freiwilliges Arbeitsprogramm bei eben solchen Jobs in der Gemeinde, welche von jedem "normalen" Menschen ausgeführt werden können, bei welchem man sich Geld dazu verdienen kann.
    Unglaublich wie die SVP/FDP und auch die CVP das ablehnen. Die BDP überrascht mich aber zunehmend positiv!
    53 8 Melden
  • Sapere Aude 16.02.2016 07:51
    Highlight Schade sperren sich die Bürgerlichen gegen diesen äusserst konstruktiven Vorschlag. Lieber pferchen wir die Asylbewerber in unterirdische Unterkünfte ein und Fragen uns dann, warum es Probleme gibt, wenn unterbeschäftige Menschen Probleme bereiten. Bei der SVP kann ich es ja noch verstehen, ohne hochgespieltes Asylproblem würden ihnen die Themen ausgehen.
    53 6 Melden
  • Jonas Schärer 16.02.2016 07:50
    Highlight Ah ja stimmt, damit könnten Porbleme effekti gelöst werden!!!! Aber das wäre dann ja kaum im Sinne von SVP un Konsorten... dann könnte man ja keinen Wahl- und Abstimmungskampf mehr auf dem Rücken der Schwächsten austragen... wäre ja auch schade oder???
    52 7 Melden
    • FrancoL 16.02.2016 09:43
      Highlight Nach der Wahl ist eben vor der Wahl und da lässt sich ein schön vorgekochtes Süppchen schnell wieder aufwärmen, wir kommen wohl kaum aus diesem Zirkel heraus.
      16 2 Melden

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