Schweiz
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Vom Krieg vertrieben und zu Fuss auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft

Die grossen Hilfswerke lassen die Flüchtlinge im Regen stehen – diese 9 privaten Schweizer Projekte leisten dafür tolle Arbeit

Die Berichte von Aktivisten und Journalisten vor Ort sind einhellig: Etablierte Hilfsorganisationen sind auf der Balkanroute kaum präsent – auch jetzt nicht, wo es kälter wird. Private Helfer, auch aus der Schweiz, gehen dafür an ihre Grenzen.

21.10.15, 12:53 26.10.15, 11:49

Die Tage werden kälter, das Wetter wird schlechter – doch der Flüchtlingsstrom auf der Balkanroute nimmt nicht ab. Ein Grenzübergang nach dem anderen macht dicht, doch die Menschen lassen sich nicht von ihrem Weg nach Europa abbringen. Nachdem Ungarn seine Grenze komplett geschlossen hat, führt die Route nun durch Slowenien.

Verzweifelter Aufruf der Frewilligen

Rund 40 Gruppen von freiwilligen Helfern bitten die EU-Staaten um Hilfe: «Wir, die freiwilligen Helfer an der Front, die monatelang tausenden Flüchtlingen geholfen haben, rufen die Regierungen Europas dazu auf, sofort und bestimmt zu handeln, um die Situation zu erleichtern», heisst es in einem offenen Brief.

​Die Kapazitäten der Helfer kämen an ihre Grenzen. Mit dem Wintereinbruch steige die ernsthafte Gefahr von medizinischen Problemen und möglichen Todesfällen. «Das ist eine Vorankündigung für alle Staatschefs in Europa, dass Menschen erfrieren werden, wenn ihr nicht bald handelt.»

Unter anderem fordern sie Hilfe für die betroffenen Länder, den Bau von sicheren Empfangs- und Transitzentren, eine europäisch konzentrierte Aktion für humanitäre Hilfe und eine sichere Passage zur EU.

Der ganze Brief: http://www.europeact.eu/ (rey)

Trotz der widrigen Verhältnisse glänzen die grossen Hilfsorganisationen mit Abwesenheit. «Wir sind teilweise 40 Stunden am Stück im Einsatz und müssen den ganzen Menschenstrom organisatorisch regeln», berichtet eine Schweizer Helferin von der kroatisch-serbischen Grenze. «Wenn die freiwilligen Helfer nicht wären, gäbe es Tote», sagt Fabian Henzmann, der diese Woche von Hegyeshalom an der ungarisch-österreichischen Grenze zurückgekehrt ist.

Am Wochenende folgten weitere News, die daran zweifeln lassen, ob Spenden wirklich das bewirken, was man sich erhofft: Wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet, sammelte die Glückskette 24 Millionen Franken für die Flüchtlinge – wovon gerade mal zehn Prozent für die Soforthilfe an der Balkanroute eingesetzt wurden.

In der Schweiz gibt es mehrere unbürokratische Aktionen aus der Bevölkerung, die Soforthilfe leisten und koordinieren. Wir stellen neun Projekte vor:

Tsüri hilft!

Bild: Tsüri hilft!

Im Namen der Aktion «Tsüri hilft!» war vergangene Woche ein Konvoi aus 27 Fahrzeugen und rund 100 Helfern aus der Schweiz nach Ungarn unterwegs, um Hilfsgüter zu transportieren und vor Ort Soforthilfe für Flüchtlinge zu leisten. «Tsüri hilft!» ist eines der grössten Netzwerke aus freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Schweiz.

Anfang September startete die Schweizerin Selma Kuyas zusammen mit Anja Dräger auf Facebook einen Aufruf – sie wollte einen Hilfstransport organisieren. Nachdem sich mehrere Leute meldeten, eröffnete sie die Facebook-Gruppe «Tsüri hilft!» Mittlerweile hat diese schon 4000 Mitglieder. «Wir sind jetzt bei der Nachbearbeitung unseres Einsatzes», sagt Kuyas auf Anfrage. Weitere Einsätze sollen folgen.

So helfe ich

«Tsüri hilft!» ist ein loses Netzwerk aus Aktivisten und hat kein Spendenkonto. Die Aktivisten sind jedoch immer auf der Suche nach neuen Helfern – auch Sachspenden werden gerne entgegengenommen.

Weitere Infos gibt es auf der Facebook-Seite.​

Rastplatz

Bild: Rastplatz

Die vier jungen Basler sind seit zwei Wochen in Preševo an der serbisch-mazedonischen Grenze und kochen für die ankommenden Flüchtlinge. Sie haben schon Tausende Portionen Makuble zubereitet, ein syrisches Gericht mit Reis und Gemüse. «Wir wollen die Ankömmlinge willkommen heissen und ihnen ein Gefühl von Heimat geben», sagt Joel Sames von der Aktion Rastplatz.

Es gibt Makuble, ein syrisch-palästinensisches Gericht.
Bild: RAstplatz

Sames fühlt sich, wie viele andere, im Stich gelassen. «Wir übernehmen hier grundlegende Aufgaben, die eigentlich gar nicht unsere sein sollten. Wir fordern von den Behörden und Organisationen, dass sie ihrem Auftrag nachkommen.» Die Gruppe bleibt noch eine weitere Woche, dann geht es erst einmal zurück in die Schweiz. Damit ist es aber noch nicht vorbei mit Rastplatz. «Wir wollen wiederkommen», so Sames.

So helfe ich

Informationen zum Projekt gibt es auf der Facebook-Seite Rastplatz oder auf der Webseite www.rast-platz.ch.

Auf ​der Crowdfunding-Plattform betterplace.org kann man das Projekt finanziell unterstützen.

Open Eyes Balkanroute

Hilfe in Botovo an der kroatisch-ungarischen Grenze.
Bild: Manu Friederich

Die 15 Aktivisten aus dem Raum Bern setzen zwar auf Soforthilfe, wollen jedoch im Balkan auch eine etwas permanentere Infrastruktur installieren, die die Arbeit erleichtert. «Wir haben einen 3,5-Tönner aufgetrieben, den wir in eine mobile Hilfsstation verwandeln wollen», sagt Jannik Böhm, einer der Sprecher von «Open Eyes Balkanroute», im Gespräch. «So können wir mit Helfern eine Art Schichtbetrieb starten.»

Eigentlich reiste die Gruppe im September im Rahmen einer europaweiten politischen Aktion in den Balkan: der «Open Borders Carawan». Es hätte einen symbolischen Grenzübertritt geben sollen. Dazu kam es aber nicht, und die Berner sahen, dass humanitäre Hilfe dringend nötig ist.

«Wir dachten erst, das ist nicht unsere Aufgabe, andere können das besser», so Böhm. «Und das glaube ich noch immer. Aber die grossen Hilfswerke leisten einfach zu wenig. Wir hatten eigentlich keine andere Wahl.»

Ein weiteres Ziel von «Open Eyes Balkanroute» ist es, sich mit anderen privaten Hilfsaktionen zu vernetzen und die Hilfe möglichst effizient zu organisieren. «Wir möchten eine Anlaufstelle für Leute werden, die sich engagieren wollen und nicht genau wissen, was sie tun sollen», erzählt Böhm. Der nächste Konvoi startet am kommenden Wochenende.

So helfe ich

Informationen zum Projekt gibt es auf der Facebook-Seite «Open Eyes Balkanroute» und auf der Website www.balkanroute.eu.

Spendenkonto:

​Antirassistische Perspektive
Postfach
3001 Bern
PC 60-161696-8
Vermerk: «Internationale Solidarität»

Kinder auf der Flucht

Bild: KInder auf der Flucht

Bei ihrem freiwilligen Einsatz Anfang September in Vámosszabadi an der österreichisch-ungarischen Grenze sahen der Schweizer Fabian Henzmann und seine Freundin, wie sehr Kleinkinder und Säuglinge leiden. Er beschloss, seine Kräfte zu konzentrieren und rief die Facebook-Gruppe «Kinder auf der Flucht» ins Leben – heute hat die Gruppe 1'500 Mitglieder.

Vergangene Woche brach ein Konvoi aus vier Fahrzeugen und acht Helfern nach Hegyeshalom in Ungarn auf. Dort richteten sie sich in einem Zelt der Aktion «Tsüri hilft!» ein, das vor allem als Wickelstation für Kleinkinder diente. Ausserdem organisierten sie Kinder- und Baby-Medikamente im Wert von mehreren tausend Franken, die sie den Ärzten vor Ort zukommen liessen.

Schoppen für die Kleinen.
Bild: KInder auf der Flucht

Für Anfang November ist ein weiterer Konvoi geplant. «Diesmal haben wir eine Kinderkrankenpflegerin dabei, wir sind also noch besser vorbereitet», sagt Henzmann.

So helfe ich

Informationen zum Projekt gibt es auf der Facebook-Seite Kinder auf der Flucht

Spendenkonto:

​IBAN: CH22 0077 8152 6977 1200 7
Bank: Luzerner Kantonalbank / Clearing: 778
Konto: 60-41-2
Vermerk: «Kinder auf der Flucht»​
Begünstigter: ​Fabian Henzmann, 8050 Zürich

CERIBA

Bild: CERIBA

Der Verein CERIBA startete in Bern als Initiative für Soforthilfe für Flüchtlinge und hat sich mittlerweile zu einem landesweiten Projekt ausgeweitet. In der ganzen Schweiz hat CERIBA sechs Sammelstellen für Hilfsgüter.

In den vergangenen zwei Wochen hat das Team vier Tonnen an warmer Kleidung, Schuhe, Hygieneartikel sowie 2000 Franken an Spendengeldern gesammelt und ist jetzt unterwegs nach Botowo, um dort Hilfe zu Leisten. Momentan sind es 12 Leute, aber es werden in den nächsten Tagen 25 weitere dazukommen, unter anderem zwei Ärzte.

Der Initiant Sash Wegmüller plant, zwei Monate auf der Balkanroute zu verbringen und zu helfen. «Wir machen weiter, so lange es nötig ist», sagt Wegmüller. «Ich spiele sogar mit dem Gedanken, meinen Job vorübergehend aufzugeben und mich im Winter voll auf die Freiwilligenarbeit zu konzentrieren.»

So helfe ich

Informationen gibt es auf der Facebook-Seite des Vereins. Eine Website ist in Arbeit.

Sp​endenkonto:

​IBAN: CH29 0900 0000 6186 4758 2
​PC: 61-864758- 2
​Konto-Verwaltung: Oliver Marti, 3032 Hinterkappelen​

Basel hilft mit

Die erste Sammelaktion Anfang September.
Bild: Basel Hilft MIt

Der Verein «Basel hilft mit» setzt auf regionale und überregionale Soforthilfe in Form von vielen kleinen Teilprojekten. So werden über die Facebook-Seite etwa Sammlungen für Hilfsgüter organisiert, die an Hilfskonvois weitergegeben werden, aber auch an Auffangzentren in der Region, die regelmässig beliefert werden. Auch Flüchtlingscamps in Deutschland, wo die Situation prekärer ist, werden unterstützt.

Zudem organisiert der Verein sogenannte Engagement-Spenden: Zum Beispiel ein Pony-Reiten für Flüchtlingskinder oder eine Aktion mit Coiffeuren zum Haareschneiden.

Bild: BAsel hilft mit

Corinna Noack hat «Basel hilft mit» Ende August gegründet. «Wenige Tage später standen 50 Leute für die erste Sammelaktion vor der Tür», sagt Noack. Das Kernteam besteht mittlerweile aus 15 Leuten, alle setzen sich ehrenamtlich ein. Das Projekt hätte ursprünglich bis Mitte Oktober laufen sollen – «aber uns war bald klar, dass unsere Arbeit weiter gebraucht wird», so Noack.

So helfe ich

Alles Wissenswerte gibt es auf der Facebook-Seite «Basel hlift mit» und auf der Homepage www.baselhilftmit.ch.

Der Verein nimmt seit kurzem auch Geldspenden entgegen:

​IBAN: CH660029229261708342Y
BIC: UBSWCHZH80A
Verwendungszweck: Basel hilft mit
Empfänger: Corinna Noack, 4056 Basel

Action from Switzerland

Bild: action from Switzerland

Wie viele andere Projekte begann «Action from Switzerland» mit einem simplen Aufruf auf Facebook. Unterdessen hat die Aktion 2300 Likes, eine ansehnliche Website und einen Twitter-Account. Das erklärte Ziel ist es, Flüchtlingen in Notsituationen Hilfe zu senden – in Form von Sachgütern, Geld oder in Form von menschlicher Arbeit.

Im Moment leistet ein Team von «Action from Switzerland» Soforthilfe im serbischen Preševo. Und sie haben mehr als nur Decken und Regenjacken dabei: Mit einem Generator und Radiatoren sollen die Bedingungen für Flüchtlinge vor Ort verbessert werden. Ausserdem beteiligt sich «Action from Switzerland» am Bau eines Schuppens zum Schutz vor dem Regen.

So helfe ich

Informationen gibt es auf der Facebook-Seite «Action from Switzerland» sowie auf der Website.

Spendenkonto:

IBAN: CH94 0900 0000 8921 9126 2
Konto-Nr: 89-219126-2
BIC: POFICHBEXXX​
Inhaber: Action from Switzerland, 8700 Küsnacht​

Via Paypal: ​paypal@actionfromswitzerland.ch

Be Aware And Share

Lange wurde geplant und gesammelt, unter anderem an einem Benefiz-Konzert und einem Stand am Flohmarkt – am 9. Oktober schliesslich fuhr die Basler Gruppe «Be Aware And Share» (BAAS) mit sechs vollbepackten Fahrzeugen nach Bapska in Kroatien. Dort leisteten sie 72 Stunden Hilfe.

Die Filmemacher Omid Taslimi und Lasse Linder drehen in Zusammenarbeit mit «Be Aware and Share» einen Dokumentarfilm über die Erfahrung – er soll im November oder Dezember Premiere feiern. Hier ein Teaser:

Teaser zum Film von Omid Taslimi und Lasse Linder.
Vimeo/Lasse Linder

Am Sonntag ist das «Baas»-Team erneut mit drei Fahrzeugen in Richtung Kroatien gestartet.

So helfe ich

Infos zum Projekt gibt es bei der Facebook-Gruppe oder auf der Website

Spendenkonto:

IBAN: ​CH35 0077 0253 8097 3200 2
Konto: 40-61-4
BKB Basler Kantonalbank​
Inhaber: Massari Mara, 4402 Frenkendorf

Borderfree Association

Bild: Borderfree Association

Der Verein mit Sitz in Zürich konzentriert seine Hilfe momentan auf Preševo in Südserbien. «Die Camps können 500 Menschen pro Tag registrieren, es kommen aber 5000 im Tag», sagt Sonia Bischoff von «Borderfree Association». Sie versorgen Flüchtlinge mit Mahlzeiten, bauen Zelte für Flüchtlinge auf und kümmern sich um die Entsorgung des Abfalls. Ausserdem haben sie ein Haus gemietet, in dem 40 Aktivisten Platz finden.

Neben diesen Soforthilfe-Massnahmen wird auch längerfristig geplant. So möchte der Verein Häuser für anerkannte Flüchtlinge mieten, zum Beispiel in Ungarn. «Es gibt kaum Platz für die, deren Asylgesuch angenommen wurde. Viele leben in Zelten», erzählt Bischoff. Auch in der Beratung- und Koordination von privaten Hilfsaktionen will «Borderfree Association» eine wichtige Rolle übernehmen.

So helfe ich

Die wichtigsten Infos gibt es auf der Facbook-Seite.

Spendenkonto:

CHF Konto - IBAN: CH71 0900 0000 6159 3305 7
​EUR Konto - IBAN: CH58 0900 0000 9155 0838 2
​BIC: POFICHBEXXX
borderfree association, Zentralstrasse 156, CH-8003 Zürich

Syrien: Der vergessene Krieg

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ria Houriaj Limam 23.10.2015 14:52
    Highlight Wir brauchen auch dringend Unterstützung für unseren zweiten Konvoi
    https://www.facebook.com/groups/404543266408413/?fref=ts
    0 0 Melden
  • Sapere Aude 22.10.2015 13:04
    Highlight Hier wäre noch ein unterstützenswertes Projekt
    0 0 Melden
  • cille-chille 21.10.2015 17:18
    Highlight Ein riesen Danke an alle die es auf sich nehmen, sich eingeben und sich mit offenem Herzen beteiligen.

    Anmerkung an die Red. : Der Film des Vereins Baas wird von Omad Taslimi (Tadig / Digital-Media) erstellt, mit Unterstützung von Lasse Linder.
    6 3 Melden
  • housie 21.10.2015 15:17
    Highlight jetzt – Helfer helfen Helfern
    www.jetzt-hhh.ch
    2 2 Melden
  • pun 21.10.2015 14:27
    Highlight Einfach nur Danke diesen engagierten Menschen die gegen die bürokratische Unmenschlichkeit ankämpfen! <3
    24 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2015 13:03
    Highlight Eine grosse Schande für die sogenannten "Hilfswerke". Solche Überraschungen sind eben nicht im Budget erhalten. Schliesslich gibts ja hohe Verwaltungskosten, die gedeckt sein müssen.

    Ein grosses fettes riesiges und vor allem herzliches Danke an alle Privaten, die so unkonventionell einspringen, wo die Professionellen versagen. <3
    37 6 Melden

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