Schweiz

FDP-Präsidentin Gössi hält Wegweisung von Eritreern für «zumutbar»

04.06.16, 06:13 04.06.16, 08:38

Strengere Grenzkontrollen, mehr Wegweisungen und mehr Rückübernahmeabkommen: FDP-Präsidentin Petra Gössi fordert einen «Praxiswechsel» in der Asylpolitik. Für Asylsuchende aus Eritrea hält sie zudem eine Wegweisung für prinzipiell zumutbar.

Petra Gössi.
Bild: KEYSTONE

Sie sei mit der Beurteilung, dass Eritreer nicht zurückgeschickt werden könnten, weil ihnen dort Verfolgung und Folter drohe, «nicht einverstanden», sagte Gössi in einem Interview, das am Samstag in der «Basler Zeitung» erschien. «Natürlich muss der Einzelfall geprüft werden. Für eritreische Asylsuchende kann eine Wegweisung allerdings zumutbar sein.»

Die neue FDP-Präsidentin kritisiert im Interview mehrere weitere Aspekte des Schweizer Asylwesens. Zwar halte sie Stacheldraht entlang der Grenze – wie es sich der SVP-Asylchef vorstellen kann – für «sinnlos». «Wir werden aber gewiss strengere Grenzkontrollen durchführen müssen», sagte sie. Da aus Italien bald wieder «viele Flüchtlinge» zu erwarten seien, gelte es rasch zu handeln.

Zudem fordert Gössi Justizministerin Simonetta Sommaruga dazu auf, für Wegweisungen von Menschen zu sorgen, die kein Bleiberecht haben und mit weiteren Ländern Rückübernahmeabkommen abzuschliessen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 05.06.2016 09:54
    Highlight Was wir Zurzeit erleben, ist eine Völkerwanderung und die Menschen sind immer geflüchtet, wenn sie Angst hätten.
    Es wird schwer die Ursachen zu bekämpfen, weil dieser Länder, von woher sie flüchten so korrupt sind.
    Ein Eritreer muss sogar ständig sein Land Geld überweisen, wenn er/sie ein Pass beantragen will.

    Hier sind Europa ein bisschen Naiv, weil sie daran hofft, dass in solchen Länder ein Demokratie und Menschenrechte einkehren wird.
    Aber, die, die schon hier sind, soll man helfen.
    6 3 Melden
    • rodolofo 05.06.2016 11:57
      Highlight Im Tages-Anzeiger Magazin habe ich ein Interview mit dem Premierminister von Albanien, Edi Rama, gelesen. Der hat für mich sehr verständlich erklärt, dass Korruption weniger mit der Menschlichen Natur und mehr mit dem System zu tun hat. Wenn der Staat schwach ist und nur kleine Löhne bezahlen kann, oder will, dann sind die Leute geradezu gezwungen, ihr Gehalt durch Schmiergelder aufzubessern. Mit der Stärkung der Institutionen und mit dem Rechtsstaat verschwindet die Korruption. Moralische Apelle und Vorwürfe helfen dagegen rein gar nichts, da sie an den Ursachen von Korruption nichts ändern.
      5 1 Melden
    • andersen 05.06.2016 12:24
      Highlight Ich habe in Ungarn erlebt, wie Ärzten und Krankenschwestern auf der extra "Lohn" wartet, wer kein Geld zahlen konnte, wurde einfach mit den Schmerzen alleine gelassen.

      Das war so übrig in der kommunistische Zeit und in die Länder auf der Balkan.

      Weiss du, Leute motzen oft , aber viele Wissen nicht, wie gut es ist, in Länder zu leben, wo der Rechtsstaat funktioniert.
      2 0 Melden
  • andersen 05.06.2016 08:21
    Highlight Eritreer kommt, weil sie der Schutz braucht.

    Kein Menschenorganisation darf in das Land.
    Der Regierung dort hat die Menschen ein lebenslängliche Militärdienst verhängt, weil sie sich von Uganda bedroht fühlen.


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  • Isaacs 04.06.2016 23:49
    Highlight Wird ja von der bürgerlichen Seite auch immer wieder behauptet, Afghanistan sei ein "sicheres Herkunftsland". Ja, Afghanistan...
    11 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 15:34
    Highlight lustig, freier markt ok, nein, unbedingt, aber wenn die menschen dann dem markt hinterher wandern, hat sie was dagegen. zutiefst schizophren. aber gut möglich, dass mit ihr an der spitze die fdp in der schweiz der deutschen fdp hinterher "eifern" wird. oder eben dann der svp den rang abläuft :)
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    • Anaalvik 04.06.2016 17:18
      Highlight Wer an der Bahnhofstrasse eine Uhr von Philippe Patek kauft für die lächerliche Summe einer Viertel Million Franken, der ist schon willkommen, egal woher er kommt.
      22 9 Melden
  • rodolofo 04.06.2016 14:41
    Highlight In unseren Genen stecken tiefere Gründe für Migrationen, die über weitere Strecken verlaufen, als die Bergwanderungen von vorbildlichen Schweizern.
    Damit werden nämlich die Inzucht vermieden und der menschliche Genpool auf der ganzen Welt ständig aufgefrischt und auf moderne Umweltbedingungen aktualisiert. "Mischlinge" sind in der Lage, unterschiedliche Stärken aus unterschiedlichen Weltengegenden zu verbinden und zu kombinieren!
    Solche Resistenzen werden im Zeitalter global zirkulierender Krankheitserreger als "medizinische Vorbeuge-Strategie" immer wichtiger!
    Eritreer kommen da gerade recht.
    22 40 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 16:01
      Highlight Befürworten die Blitzer Inzucht?
      Oder sind sie aus solcher entstanden?
      Ich will beides nicht hoffen!
      Aber eines gebe ich den selbstgerechten Verteidigern des Abendlandes zu bedenken:
      Wenn die Klimaveränderung in diesem rasanten Tempo weiter geht (und das wird sie!), dann könnte es passieren, dass der Golfstrom "abstellt".
      Dann haben wir hier eine Eiszeit!
      Es ist also realistisch, anzunehmen, dass die Europäer bald in Afrika Asyl beantragen müssen.
      Dann werden wir/sie vielleicht froh sein, wenn wir/sie bis dahin bereits viele freundschaftliche Kontakte mit AfrikanerInnen geknüpft haben werden.
      20 23 Melden
    • Anaalvik 04.06.2016 17:29
      Highlight Ich blitzte, weil das letzte grosse Eugenetikprojekt bereits vor rund 70 Jahren in Deutschland scheiterte, und ich das gut finde. Was Du propagierst ist verdammte Eugenetik, einfach ein bischen anders gestrickt.
      Die nächste Eiszeit kommt bestimmt, aber das könnte noch gut und gerne ein paar Tausend Jahre dauern. Bis dann wird Afrika längst eine Kolonie des eurasischen Imperiums sein und die Urbevölkerung durch ethnische Chinesen verdrängt.
      16 8 Melden
    • RETO1 04.06.2016 17:37
      Highlight ...von wegen Inzucht, da könnten ja die Europäer nach Afrika und den nahen Osten auswandern, sie könnten bequem in der BusinessClass hinfliegen
      16 2 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 18:24
      Highlight @ Anaalvik
      Dein Name verrät mir, dass Du sowieso eher nicht an Nachwuchs interessiert bist...
      Aber was ich sage, soll auch nicht irgendwelcher "Eugenik" Vorschub leisten! Es ist einfach ein Argument unter vielen! Tatsächlich sind auch bei unseren Verwandten im Tierreich, den Säugetieren, solche Mechanismen ins Verhalten eingebaut, welche eine Inzucht durch das Verstossen von Jungtieren aus der Herde verhindern.
      Darum ist es wohl auch für uns Menschen eher ungesund, wenn Jugendliche zu Hause bleiben, anstatt auf die Wanderjahre zu gehen, um die Welt (und damit auch sich selbst) zu entdecken.
      5 9 Melden
    • Anaalvik 04.06.2016 19:58
      Highlight @rodolfo: Interessantes Konzept von Dir: Auf allen Kontinenten herumvögeln als weg zur Erleuchtung.
      6 2 Melden
    • andersen 05.06.2016 08:37
      Highlight In einer Sache hast du Recht, Rodolofo, es gab früher viele geistige Behinderte(Inzucht) in der Schweiz und in andere Länder, weil die Reichen das Geld zusammen halten wollten.
      In Indien verschwinden, seit der Unabhängigkeit Mädchen, einfach weggeworfen,auch weil die Reichen das Geld zusammen halten wollen und das geht nur, wenn sie ein Junge bekommt.
      .Man rechnet mit über 3 Millionen Mädchen, die einfach verschwunden sind.
      0 0 Melden
    • rodolofo 05.06.2016 08:57
      Highlight @ Anaalvik
      Nein, das Konzept geht so:
      Nicht die Welt verändern wollen mit irgendwelchen Kindergarten-Vorstellungen von einer heilen Schweizer-Modelleisenbahn-Welt mit aufemaltem SVP-Süneli, das fett und pausbäckig sein selbstzufriedenes, borniertes und hämisches Grinsen als geselliges Lachen verkauft,
      sondern versuchen, die grossen Zusammenhänge auf UNSERER vernetzten Welt mit UNSERER Welt-Gesellschaft wenigstens ansatzweise zu begreifen!
      Nicht wahllos "herumvögeln", wie Du es (Deinem Pseudonym entsprechend) nennst, sondern andere Menschen und Weltregionen KENNENLERNEN!
      2 2 Melden
    • rodolofo 05.06.2016 09:06
      Highlight @ andersen
      Diese Bevorzugung von Jungs durch Inder kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht hat das mit irgendwelchen Heirats-Bestimmungen zu tun, die Mädchen für die Familie zur Kosten- und Schuldenfalle machen?
      In den Philippinen beispielsweise gibt es diese Bevorzugung von Jungs nicht. Eher das Gegenteil ist dort der Fall! Und darum investieren die Familien auch gleichermassen in die Ausbildung von Mädchen.
      Da die Filipinos im allgemeinen sehr Kinderliebend sind, stellen sie relativ viele von diesen auf die Welt. Alles dreht sich um diese Kinder, um Mädchen und um Jungs gleichermassen.
      0 2 Melden
    • Anaalvik 05.06.2016 09:40
      Highlight @rodolfo: Es gibt keine "unsere Welt". Es gibt nur "meine Welt". Ja wir sind vernetzt: die Armen sind die Marionetten der Reichen und die Lieben sind die Zielscheibe der Bösen. Um die Welt zu kennen, reicht es aus, geboren worden zu sein. Die Menschen sind überall die gleichen, auch wenn ihr Dekor aus Haut und Kleidern verschieden ist.
      Wer die Welt kennengelernt hat, hat die Menschheit haßen lernen müssen. Ist es das, was Du willst?
      2 1 Melden
    • rodolofo 05.06.2016 10:06
      Highlight @ Anaalvik
      Warum sollte ich die Menschheit hassen, nachdem ich sie (minimal und sehr subjektiv) kennengelernt habe?
      Ich kenne Menschen aus unterschiedlichsten Weltregionen und Subkulturen und finde bei allen Eigenheiten, die ich sehr schätze und andere, mit denen mein Charakter Mühe hat.
      Das ist vergleichbar mit einem Urwald, indem unterschiedlichste Tiere und Pflanzen spezifische ökologische Nischen besetzen, auf die sie bestens angepasst sind.
      Alle diese Lebewesen bilden zusammen eine Gemeinschaft, in der sie einander ergänzen, in "Symbiosen" zusammenwirken und miteinander konkurieren.
      1 2 Melden
    • andersen 05.06.2016 11:35
      Highlight @rodolofo

      Mädchen gelten in Indien als Diebin, weil die Familie ein Mitgift zahlen muss, Mädchen, die aus ärmere Verhältnisse stammen, hat fast ein grössere Überlebungschance.

      2 0 Melden
  • Zeit_Genosse 04.06.2016 12:26
    Highlight Mit Gössi wird die FDP nicht glücklich. Sie wird kaum zum Sympathieträger und somit ist ihre Repräsentation kontraproduktiv und der Partei nicht dienlich. Da könnte man sogar vom Fussball lernen, dort wird in Sachen Personalien schnell entschieden.
    35 45 Melden
  • Maria B. 04.06.2016 11:45
    Highlight Für mich stellt sich die Frage, was im Sommer geschehen wird, wenn Abertausende den Weg durch und in die Schweiz suchen und finden werden.

    Ist es dann für unser Land, seine strapazierten Finanzen, sein mangelhaftes Wohnraumangebot, seine begrenzten Bildungsmöglichkeiten realistisch auch weiterhin Wirtschaftsflüchtlinge statt Syrer aufzunehmen.

    Da dies keine Frage von links/rechts, gut oder böse, sondern von reinem Realitätsbewusstsein ist, muss die Antwort auch ausschliesslich von diesen Kriterien abhängig gemacht werden.

    Mehr fällt mir bei allem Mitleid mit den Betroffenen nicht dazu ein.
    86 45 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 12:04
      Highlight Wenn man sich seine eigene Wahrheit zurechtbiegt, dann kommt das heraus, was du hier schreibst. Es braucht auch kein Mitleid, sondern Mitgefühl. Das genügt in der Regel zu verstehen, welches Drama sich da hier abspielt. Täglich ertrinken Menschen im Mittelmeer und wir machen uns Sorgen um Wirtschaftsflüchtlinge. Erstens bekommen diese in der Regel keine Asyl und zweitens sind dies halt oft auch ganze Familien die flüchten, um dem Hungertod zu entkommen.
      43 48 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 04.06.2016 12:20
      Highlight Wenn ein wohlhabendes Land nicht die Kompetenz hat, Leute aufzunehmen, wer dann...
      35 42 Melden
    • Maria B. 04.06.2016 12:38
      Highlight Das sind überall nachlesbare Fakten, da muss man sich nichts "zurechtbiegen", obwohl dies einzelne Realitätsverweigerer offenbar tun ;-)!

      Es geht hier auch nicht nur um Mitgefühl mit zureisenden afrikanischen Wirtschaftsflüchtlingen aller Art, sondern um das Mitgefühl mit den eigenen Menschen, vorab den Armen und Sozialbedürftigen. Ist der Ofen erst mal kalt, wird es wohl für Viele sehr eng werden.

      Vielleicht ist es diese fehlende Einsicht vieler Linker, die dazu führt, dass sie in ganz Europa immer weniger Wählerstimmen erhalten, weil sich die Leute nicht mehr durch sie vertreten fühlen
      65 22 Melden
    • Heledar 04.06.2016 12:53
      Highlight Sry Maria aber was sind den für dich Wirtschaftsflüchtlinge? Und aus welchen Ländern stammen die hauptsächlich? Ich kenne die "Fakten" nicht soooo gut. Danke für die Nachhilfe.
      13 33 Melden
    • din Vater 04.06.2016 14:48
      Highlight Du sprichts von "Realitätsbewusstsein", scheinst aber davon nicht gerade viel zu besitzen. "Mangelhaftes Wohnraumangebot", vielleicht in Zürich und Genf, aber sicher nicht schweizweit. "Begrenzte Bildungsmöglichkeiten", in einem Land mit mehr als guten Bildungsmöglichkeiten, Realitätssinn wo? "Strapazierte Finanzen" in einem der reichsten Länder der Welt.
      Wirtschaftsflüchtlinge kommen übrigens aus ganz Europa (sicher nicht aus Afrika) in die Schweiz. Sie machen immer noch den weitaus grössten Teil der Einwanderung aus (ca. 90%).
      20 29 Melden
    • Maria B. 04.06.2016 15:18
      Highlight Richtig, es sind die Grossstädte die sie anziehen, besonders die untergetauchten Abgewiesenen, das interpretiert dein Realitätssinn schon trefflich ;-)!

      Ein Grund mit, weshalb Deutschland nun zwingende Wohnortzuweisungen macht, was hierzulande kaum greift.

      Aber dass genügend Bildungsstätten für sprachunkundige Analphabeten (eine mühselige und schwierige Aufgabe) bestehen, da verlässt dich dein Realitätssinn entschieden. Da reicht auch der soeben verlangte Nachtragskredit in Höhe von vorerst 300 Mio. für den BR in keiner Weise.

      Und die Schulen und die Lehrer rotieren schon jetzt am Anschlag
      39 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 15:41
      Highlight maria wenn sie grad von realitätssinn reden - was übrigens, von einem subjekt ausgesprochen, lächerlich arrogant tönt - erstens mal heisst das nicht "flüchtlinge" sondern "wirtschaftsmigranten" (das was im svp-parteibüechli steht, hat mit fakten idR wenig zu tun) und 2. mögen sie freien markt? die wirtschaftsmigration ist die kehrseite der medaille. das ist auch ein sog. fakt. waren sie schon mal gegen nestle osder glencore, novartis oder monsanto, demonstrieren, die diese "WM-Wellen" mitauslösen? oder beschränkt sich ihr "realitätssinn" auf das, was sie direkt vor der eigenen haustüre haben?
      18 24 Melden
    • din Vater 04.06.2016 15:46
      Highlight Untergetauchte abgewiesene belasten unser Sozialsystem nicht. Sie können sich über Wasser halten, weil die Wirtschaft ihnen Jobs gibt, die der Schweizer nicht machen will.

      Diejenigen Flüchtlinge, die es zu uns schaffen, sind in der Mehrheit keine sprachunkundigen Analphabeten.

      Schulen und Lehrer rotieren am Anschlag, weil in der Bildung gespart werden muss, damit man Steuergeschenke an Unternehmen und Bauern machen kann sowie der Armee noch ein bisschen mehr zuschanzen.
      19 28 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 16:18
      Highlight Wenn wir nur einen Bruchteil unserer jährlich ins Militär investierten 5 Milliarden (!) in Flüchtlinge, ihre Unterbringung, Versorgung und Weiterbildung investieren würden, könnten wir unser Gewissen beruhigen, einige wertvolle Mitmenschen gewinnen und langfristig effektive "Entwicklungszusammenarbeit" leisten, nicht zuletzt auch für unser einheimisches Gewerbe!
      Aber wir verpulvern unsere starken Franken lieber, indem wir Munition verballern und Übungshänge mit Schwermetallen verseuchen...
      Wieviel kostet ein einziger Schuss eines Panzers?
      Keine Ahnung.
      Wer will auch so etwas wissen...
      21 28 Melden
    • atomschlaf 05.06.2016 14:34
      Highlight @Furbo: Bekanntlich bleibt auch ein grosser Teil jener, die nicht asylberechtigt sind.
      Zuerst werden sie "vorläufig aufgenommen" weil man sie aufgrund fadenscheiniger Vorwände nicht ausschaffen könne und nach ein paar Jahren werden daraus "Härtefälle" bei denen eine Ausweisung nicht mehr zumutbar sei, weil sie so lange hier gelebt hätten.
      Möglicher Lösungsansatz:
      - Jahres- und Tageskontingente
      - keine Annahme von Asylgesuchen mehr an der Grenze und im Landesinnern (ausser von legal eingereisten Personen)
      - Wiedereinführung Botschaftsasyl und/oder direkte Aufnahme aus UNHCR-Flüchtlingslagern.
      3 1 Melden
    • atomschlaf 05.06.2016 14:35
      Highlight @rodolofo: Wenn man auch die (Sozial-)Ausgaben von Kantonen und Gemeinden einrechnet, kostet das Asylunwesen schon heute mehr als die Armee!
      4 3 Melden
  • Hammerschlegel 04.06.2016 11:36
    Highlight Frau Gössi ist bedauernswert. Sie ist in eine Position gehievt worden, die nicht ihrem Naturell entspricht. Zu einem guten Politiker gehört Empathie . Die geht ihr völlig ab, wie auch Herrn Köppel. Intelligenz allein reicht halt leider nicht für die Politik. Dann ist es immer wieder "erfrischend", wie Politiker, die keine Ahnung von einem Land haben (zB Eritrea) international anerkannte Beurteilung von Organisationen, die wissen von was sie reden, einfach negieren und dem Volch nach dem Mund reden. Schade eigentlich.
    54 75 Melden
    • Beobachter 04.06.2016 11:49
      Highlight Und ich nehme an, Sie wissen selbstverständlich bestens darüber Bescheid, wie die Situation in Eritrea aussieht? Meines Wissens war Frau Gössi immerhin persönlich dort.
      72 19 Melden
    • Hammerschlegel 04.06.2016 12:14
      Highlight @Beobachter. Und ich war vor etlichen Jahren auch da. Bin deswegen aber kein Experte. Verlasse mich auf Beurteilungen von UN und AI und sehe was andere Länder in Europa machen. Frau Gössi meinte ja, dass nach ihrer Meinung nach eine Rückführung zumutbar ist. Auf Grund welcher Fakten dann...? Bauchgefühl?
      28 37 Melden
    • Anaalvik 04.06.2016 14:34
      Highlight Empathie ist ein Makel an einem Politiker und das mit gutem Grund. Empathie macht blind und führt schnell zu falschem Mitleid. Aus falschem Mitleid werden z. B. die Menschen nicht mit aller Gewalt daran gehindert eine tödliche Überfahrt auf dem Mittelmeer zu riskieren, wo dann Tausende jämmerlich ertrinken. Aus falschem Mitleid scheut man sich, sie mit Waffengwalt am Auslaufen zu hindern und beklagt lieber ihren traurigen, sinnlosen Tod. Im Grunde ist das scheinheilig, hoffentlich ungewollt aus falschem Mitleid und nicht aus zynischem Kalkül.
      31 10 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 15:38
      Highlight Einfach mal da gewesen zu sein reicht eben nicht aus!
      Vieles, was auf den ersten Blick noch ganz gemütlich erscheint, verwandelt sich bei näherem Hinsehen in das Grauen eines Psycho-Krimis!
      Mit der putzigen, ordentlich gewischten und sauber aufgeräumten Vorzeige-(Inner)schweiz ist es nicht anders...
      Das sind die mit den Geranien vor den mit Vorhängen (der Dirkretion) behangenen Fenstern und mit dem Schild am Eingangstor: Vorsicht: Bissiger Hund!
      8 16 Melden
  • Serjena 04.06.2016 11:21
    Highlight Noch im Februar sagte Frau Gössi das mit ihr die Partei nichts nach rechts rutschen würde.
    http://www.srf.ch/news/schweiz/petra-goessi-fdp-rutscht-mit-mir-nicht-nach-rechts
    Jetzt im Juni nehmen ihre Ansichten schon eine ganz gefährliche Neigung an, denn sie beginnt Sachen zu bearbeiten (Asyl) welche ansonst die Spezialtät der SVP sind.
    32 51 Melden
    • Gleis3Kasten9 04.06.2016 11:33
      Highlight Als Präsidentin einer Bundesratspartei ist es nur legitim sich zu einem aktuellen Thema zu äussern. Auch wenn man nicht der SVP vorsteht.
      60 9 Melden
    • Anaalvik 04.06.2016 14:35
      Highlight Und was soll an der Beurteilung der Eritreafrage ausgeprägt rechts sein? Vieĺleicht der nicht krampfhaft linksideologisch verbrämte Blick auf Eritrea?
      30 11 Melden
    • Richu 04.06.2016 23:00
      Highlight Analysieren scheint nicht Ihre Stärke zu sein. Sogar als "Linker" kann man die verantwortungslose Flüchtlingspolitik vom Dep. Sommaruga kritisieren! Da braucht es nicht mal unbedingt die neue FDP-Präsidentin, Petra Gössi!
      5 7 Melden
    • Fabio74 04.06.2016 23:21
      Highlight @anaalvik: Weil nur mal da gewesen zu sein nicht ausreicht um mal so zu entscheiden. Es wär halt schön wenn der ideologische Rechte auch mal brauchbare Vorschläge liefern würde wie man mit dem Regime da unten umgehen soll
      2 5 Melden
    • Anaalvik 04.06.2016 23:44
      Highlight @Fabio: Es gibt genau eine Möglichkeit Eritrea zu einem funktionierenden Rechtsstaat zu machen: Die Kolonialisierung Eritreas mit der Elimination des bestehenden Regimes und der Etablierung eines Schweizerischen Gouverneursstabes als neue Regierung.
      Bis es soweit ist, können wir bloss darüber entscheiden, wie wir mit eritreischen Eindringlingen verfahren wollen. Wir können nicht einfach die Welt überall verbessern, müssen wir auch nicht.
      5 3 Melden
    • atomschlaf 05.06.2016 14:37
      Highlight @Serjena: Es ist höchste Zeit, dass sich auch andere Parteien als die SVP mit dem Asylwesen beschäftigen, denn die heutige Situation (keine mengenmässige Beschränkung der entgegengenommenen Asylgesuche) ist mittel- und längerfristig nicht haltbar.
      4 0 Melden
  • seventhinkingsteps 04.06.2016 11:19
    Highlight Wer sich schon ein wenig mit dem Asylwesen befasst hat, weiss, dass es einen Status extra für Personen gibt, die zwar kein Bleiberecht haben, weil sie offiziell den Flüchtlingsstatus nicht erfüllen, eine Zurückweisung ins Herkunftsland aber unzumutbar ist. Wenn sie das ändern will, dann soll sie es bitte auch so formulieren.

    Hat die Schweiz nicht schon genug selbsternannte "Asylexperten"? Brand, Glarner und jetzt noch Gössi.
    47 47 Melden
    • seventhinkingsteps 04.06.2016 11:31
      Highlight Ausserdem:

      Wieviele Beurteilungen zur Lage in Eritrea wurden schon von Experten eingeholt? Wie kann man die Arroganz besitzen und die einfach alle als ungültig abzustempfeln, weil mans selber besser weiss? Experten braucht nichts, Bauchgefühl schlägt alles, oder was?

      Studien sind übrigens auch dann richtig, wenn sie nicht mit der eigenen politischen Meinung übereinstimmen.

      Normalerweise muss man sich das als links eingestellter Mensch anhören, z.Bsp. im Zusammenhang mit Ausländerkriminalität. Wäre begrüssenswert, wenn man sich selbst auch dran hält.
      37 43 Melden
    • atomschlaf 05.06.2016 14:41
      Highlight @seventhinkingsteps: Im Gegensatz zu Glarner ist Brand alles andere als ein "selbsternannter" Asylexperte. Brand leitete während über 20 Jahren in Graubünden das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht, das u.a. für Migrationsfragen zuständig ist.
      2 0 Melden
  • zombie woof 04.06.2016 11:17
    Highlight Prinzipiell zumutbar. Woher hat die Dame ihr Wissen um so zu argumentieren? Aus verlässlicher SVP Quelle?
    49 57 Melden
    • Fabio74 04.06.2016 11:41
      Highlight nehm an sie hat mit Chrstoph telefoniert und Weisungen entgegen genommen.
      37 45 Melden
    • stan1993 09.06.2016 18:30
      Highlight Noch nir was vom eu bericht gehört einer dänischen delegation?
      Wenn man keine ahnung hat .........
      0 0 Melden
  • Michael Mettler 04.06.2016 11:13
    Highlight Frauke Gössi ist aus dem Amt des FDP-Präsidiums wegzuweisen. Sie sind in der gesetzgebenden und nicht in der ausführenden Gewalt. Halten Sie Sie sich an Ihre Aufgabe.
    29 48 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 11:04
    Highlight Ach, lassen wir doch Markus Somm seine Freudeli. In Eritrea laufen diverse Projekte, um es Freiwilligen zu ermöglichen, wieder in ihre Heimat zurück zu kehren. Das geht nicht von heute auf morgen, das weiss auch Gössi und Somm. Sie kämpft halt als Neue um Beachtung und er mit seiner BaZ immer noch um Anerkennung, die er in dieser Stadt niemals bekommen wird.
    56 35 Melden
  • Robert K. 04.06.2016 10:55
    Highlight Phillipe Müller come back -
    25 36 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 15:29
      Highlight Wie wär's mit Doris Fiala?
      Sie hat bei der letzten Abstimmung über die Kürzung der Entwicklungshilfe (von der SVP immer wieder grossartig verlangte, dann aber in konkreten Abstimmungen nicht unterstützte "Hilfe vor Ort") Charakter bewiesen und sich wenigstens der Stimme enthalten.
      4 15 Melden
  • amore 04.06.2016 10:41
    Highlight Es scheint, dass diese Frau als Präsidentin einer liberalen Partei eine krasse Fehlbesetzung ist.
    64 64 Melden
  • kurt3 04.06.2016 09:59
    Highlight Wie man an der Blitzverteilung sieht , sind die Rechtsnationalen auch schon aus dem Bett . Blitze verteilen , braucht ja auch keine grauen Zellen .
    84 100 Melden
    • SeKu 04.06.2016 10:58
      Highlight Die Welt ins obsolete links-rechts Muster zu unterteilen damit das eigene Weldbild weiterhin aufrecht erhalten werden kann anstatt über die Sache zu argumentieren, braucht aber auch keine grauen Zellen.
      77 26 Melden
    • Fairness_3 04.06.2016 11:11
      Highlight @Kurt3: wie wärs mit argumentieren?
      61 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 11:46
      Highlight kurt3: es gibt Mittel und Wege, kurz hintereinander mehrere Blitze oder Herzli der selben Person zu verteilen. Dies machen sich offenbar einige hier und anderswo zu Nutze. Watson sollte sich überlegen, ob sie diese "Prämierungen" nicht abschaffen sollte.
      10 47 Melden
    • kurt3 04.06.2016 11:55
      Highlight Fairness_3 würde ich gerne . Wo sind die Fakten ?
      4 34 Melden
    • Fairness_3 04.06.2016 12:21
      Highlight @kurt3: Wieso diese Anspielung auf die Rechtsnationalen? Hat doch überhaupt nichts mit dem Thema zu tun.
      42 6 Melden
    • Bowell 04.06.2016 12:37
      Highlight @Furbo: C'mon...oder die Blitze sind einfach von einzelnen Mitgliedern, die den Kommentar blitzdingsen wollen, weil sie nicht mit der Aussage des Autors einverstanden sind.
      Man muss ja nicht gleich irgendwelche Verschwörungen der Nationalsozialistischen Internet-Trolle heraufbeschwören, die durch Watson marodieren um 5-mal von anderen Pcs/Iphones und Tablets aus den Blitz zu drücken...
      34 6 Melden
    • Bobo B. 04.06.2016 14:28
      Highlight @Kurt3: Echt niedlich. Wieso sind es eigentlich immer die dem linken Spektrum zugehörigen "Kompetenzträger", welche nicht damit leben können, dass eine Mehrheit der Leser ihre Meinung scheinbar nicht teilt? In der Folge werden umgehend die mittlerweile bekannten und ziemlich dämlichen Beleidigungen und Verschwörungstheorien bemüht. Das wirkt dann doch recht erbärmlich...
      33 5 Melden
    • paddyh 05.06.2016 14:01
      Highlight Genau das dachte ich mir auch. Watson hat jetzt zwar mehr Leser, aber der 20 min Leser abzuwerben ist nicht gerade wünschenswert. Ich hoffe nun einfach, dass sich die Redaktion nicht nach ihrer neuen Klientel zurichten beginnt, sonst bin ich dann bald weg.
      1 0 Melden
  • Skeptischer Optimist 04.06.2016 09:58
    Highlight Ist Petra Gössi zumutbar?
    59 65 Melden
    • Anaalvik 04.06.2016 17:31
      Highlight Es wäre schade für die Schweiz, wenn sie es wäre.
      5 11 Melden
  • lilas 04.06.2016 09:46
    Highlight Schwammige Aussagen gewürzt mit Allgemeinblabla....unzumutbar!
    55 59 Melden
  • rodolofo 04.06.2016 09:39
    Highlight Das Dumme dabei ist halt, dass rechtextreme Fanatiker sich von einer "schweigenden Mehrheit" getragen fühlen, wenn sie Flüchtlingsheime anzünden, weil ja jetzt auch die Präsidentin der ehrenwerten FDP zu verstehen gibt, dass sich viele -rechtmässig anerkannte- Flüchtlinge nicht sicher sein dürfen, dass sie vorerst bleiben dürfen.
    Da auch der neue Parteipräsident der CVP dem rechtsnationalen "mainstream" anbiedert, dürften sich zukünftig auch bei uns die glatzköpfigen "Brutalos" noch abstossender in Szehne setzen...
    54 86 Melden
    • Maett 04.06.2016 10:44
      Highlight @rodolofo: wo genau wurden bei uns Flüchtlingsheime angezündet? Vorsorgliche Panikmache?

      Und was soll das bedeuten: "dass sich viele -rechtmässig anerkannte- Flüchtlinge nicht sicher sein dürfen, dass sie vorerst bleiben dürfen" - muss ich Ihnen jetzt den Zweck von Asyl erläutern? Das ist keine Immigration (zumindest ist es nicht so gedacht), sondern Gewährung von Schutz, bis die Sicherheitslage im Herkunftsland wieder OK ist (falls sie überhaupt schlecht war, je nach Herkunft). Dass Flüchtlinge u.U. wieder gehen müssen, ist an sich nicht ungewöhnlich, sondern so vorgesehen.
      71 11 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 14:28
      Highlight @ Maett
      In Deutschland wurden bereits Flüchtlingsheime angezündet. Auch dort fühlen sich die Neonazis von einer unterschwelligen Fremdenfeindlichkeit besorgter Wutbürger, die "wohl noch sagen dürfen, dass das Abendland in Gefahr ist, von einer Islamischen Flutwelle überschwemmt zu werden".
      Die Überschwemmung kam tatsächlich, aber nicht in Form von Menschen, sondern viel simpler, in Form von Wasser...
      Wäre ich religiös, würde ich sagen: "Gott straft sofort!"
      So aber sage ich: "Die Klimaveränderung bringt so oder so sehr vieles durcheinander."
      5 24 Melden
  • Angelo C. 04.06.2016 09:36
    Highlight

    A. Militärdienstverweigerung ist bei uns bekanntlich kein Asylgrund mehr.

    B. Sind Eritreer mehrheitlich Analphabeten und Wirtschaftsflüchtlinge, nicht beruflich integrierbar und zu 91% lebenslänglich (samt Familiennachzug!) von den finanziell ausblutenden Sozialwerken abhängig.

    Wer das unterstützt, handelt unverantwortlich gegenüber dem eigenen Land. Eine Sache einfachster Grundrechnungsarten. Aber eben...

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Neun-von-zehn-Eritreern-beziehen-Sozialhilfe-20809477

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/hunderte-von-einzelfaellen/story/21576764


    134 53 Melden
    • kurt3 04.06.2016 10:06
      Highlight Angelo , was meinst Du mit : "Aber eben..." ? Apropos Sozialhilfe , es würde mich interessieren , mit was die Kommentatoren bei 20 ' min. ihr Geld verdienen . Alles Schichtarbeiter ?
      36 58 Melden
    • Beat Wuermli 04.06.2016 10:14
      Highlight Dienstverweigerung/Desertion war bei uns überhaupt nie Asylgrund, auch nicht bei den Eritreern. Es geht um die Bestrafung im Fall einer Rückkehr. Wenn schon, soll man darüber streiten, wie hart diese ausfällt.
      32 32 Melden
    • Peter Keller (1) 04.06.2016 10:22
      Highlight A. Die Problematik ist das die Dauer des Militärdienstes in Eritrea willkürlich ist. Der einzelne weiss nich wann er aus dem Militärdienst entlassen wird. Dies ist ausserhalb von Kriegen- oder Kriesen nicht mit einem Rechtsstaat vereinbar.
      Die Schweiz hat dies in "BV Art. 9 Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben" verankert.

      B. Rechte sind in der Schweiz nicht davon abhängigkeit was einer kann oder nicht (BV Art. 8 Rechtsgleichheit).

      Als Bünzli und sind mir die beiden Artikel in der Verfassung wichtig.




      44 47 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 04.06.2016 10:27
      Highlight Angelo, siehst du ernsthaft keinen Zusammenhang zwischen Punkt A und Punkt B? Der Militärdienst dort ist nicht mit einer RS zu vergleichen und hindert viele Eritreer, sich bilden & ausbilden zu lassen.
      Und nein, Dienstverweigerung ist tatsächlich kein Asylgrund. Darum geht es aber gar nicht.
      Unverhältnismässige und menschenunwürdige Gefängnisstrafen & Folter, das sind Asylgründe. Und genau das ist es, was den Dienstverweigerern droht, wenn sie statt ein Jahrzehnt Militär lieber einen Beruf lernen wollen.
      33 30 Melden
    • Maett 04.06.2016 10:47
      Highlight @Gelegentlicher Kommentar: gab bei uns auch mal eine Zeit, bei der Militärdienstverweigerung ziemlich schnell mit dem Tod geendet hat (ja, schon länger her) - das ändert man aber nicht, in dem man alle weglaufen die damit unzufrieden sind (zumal das für den eritreischen Staat immer noch Steuerzahler bleiben).

      Wandel entsteht erst durch Perspektivlosigkeit, und solange Europa eine Perspektive bleibt, wird sich dort NIE etwas ändern, und das Leben aller Menschen, die nicht fliehen können, massiv verschlechtern.
      49 13 Melden
    • Fabio74 04.06.2016 11:45
      Highlight man macht es sich einfach mit solchen Behauptungen. Solange das Regime nicht mit sich reden lässt ist praktisch nichts möglich. Dass wer Frondiendt für unbestimmte Zeit leisten soll ohne Perspektive, lieber das Labd verlässt ist klar.
      Gössi ist ein einfaches Gemüt. Von Sommaruga Abkommen zu fordern. Braucht auch immer eine Gegenseite die mitmacht. Und minimalste Standards garantiert.
      10 22 Melden
    • Beat Wuermli 04.06.2016 12:23
      Highlight @Maett: Die, die weglaufen, sind keine Steuerzahler, sondern Gratisarbeitskräfte für die Regierung. Steuerzahler werden sie erst durch die Flucht (2%-Steuer in der Diaspora), ausserdem bewahren sie die eritreische Wirtschaft durch ihre Überweisungen vor dem Zusammenbruch. Darum ist die eritreische Regierung ja nicht sonderlich verhandlungsbereit: Die ganze Migration ist für sie ein guter Deal.
      9 11 Melden
    • Maett 04.06.2016 13:10
      Highlight @Beat Wuermli: ich weiss, Eritrea und Gambia forcieren die Flucht der Bevölkerung, weil es Geld in die Kassen spült: http://www.welt.de/politik/ausland/article155635178/Dieses-Land-hat-das-Flucht-Business-perfektioniert.html

      Und wir legitimieren das durch Aufnahme. Unsere Systeme sind bei entsprechender Organisation halt einfach leicht zu unterwandern, das ist schade - denn ein Ende wird es nicht nehmen, solange es funktioniert.
      29 1 Melden
    • Maett 04.06.2016 13:14
      Highlight @Fabio74: etwas naiv ... solange das Herkunftsland von der Abwanderung der eigenen Bevölkerung profitiert (wie das mit Eritrea der Fall ist), ist es logisch, dass es keine Verhandlungsbereitschaft gibt.

      Abkommen können somit erst erzielt werden, wenn die Argumente stimmen. Sperren von Auslandtraktionen für eritreeische Flüchtlinge (dass das so nicht geht ist mir klar, aber so in die Richtung...), bei gleichzeitiger Aussichtstellung von Entwicklungshilfegeldern, bei Rücknahme der eigenen Bevölkerung.

      Es gibt sicher tollere Ideen, aber klar ist, dass der Status Quo keine Zukunft haben kann.
      33 1 Melden
    • Beat Wuermli 04.06.2016 13:26
      Highlight @maett: Im Asylverfahren wird der Einzelfall geprüft. Wenn man zum Schluss kommt, dass jemand im Fall einer Rückkehr Verfolgung zu befürchten hat, spielt es keine Rolle, ob die eritreische Regierung davon profitiert oder nicht.
      3 12 Melden
    • Maett 04.06.2016 13:52
      Highlight @Beat Wuermli: eben, das ist ja der Punkt, weshalb andere Staaten (wie Eritrea) unser Asylsystem so effizient missbrauchen können.

      Solange sie ihre Bevölkerung schlecht behandeln, werden sie hier aufgenommen, erhalten Bleiberecht und Sozialhilfe, was dem eritreischen Staat wiederum Steuereinnahmen beschert.

      Da muss man halt etwas systematischer denken, als nur an die Einzelfallprüfung: solange Eritrea Geld aus der flüchtenden Bevölkerung ziehen kann, wird der Staat diese weiterhin schlecht behandeln. Auch die, die noch dort sind. Das nennt man Beihilfe, deshalb gehört das auch diskutiert.
      30 1 Melden
    • Angelo C. 04.06.2016 14:14
      Highlight @Maett 13:52 :

      Exakt SO ist es - und kein bisschen anders!

      Diese Erwägungen gehören neben den anderen elementar(st)en Fakten zwingend mit einbezogen...
      28 1 Melden
    • Beat Wuermli 04.06.2016 15:27
      Highlight Natürlich profitiert die eritreische Regierung von der aktuellen Situation. Aber zu glauben, sie würde ihre Bevölkerung besser behandeln, wenn diese im Ausland nicht aufgenommen würde, ist mehr als naiv. Die Repression dort hat spätestens 2001 begonnen, die Migration im grösseren Masstab ca. 2010 - als Reaktion auf die hoffnungslose Lage des Landes.
      4 12 Melden
    • Maett 04.06.2016 16:26
      Highlight @Beat Wuermli: wenn die eritreische Regierung mit ihren Bürgern im Ausland kein Geld mehr erwirtschaften könnte, würde sich garantiert was ändern. Kein Geld mag auch die dortige Regierung nicht.

      Ev. wehrt sich dann vielleicht auch mal die Bevölkerung, die das jetzt nicht tut, weil ihr anderswo bessere Perspektiven geboten werden. Würden die wegfallen, ist auch Eritrea für eine Änderung (von innen) bereit.
      17 3 Melden
    • Beat Wuermli 04.06.2016 17:21
      Highlight Sicher mag diese Regierung kein Geld nicht. Aber eher wäre diese engstirnige, greise Machtclique bereit, ohne Geld zu sein, als dass sie ihre Politik ändern würde. Eritrea ist keine typisch afrikanische Kleptokratie mit Hilfsgeld-Junkies, die maoistische Ideologie ist denen wichtiger. Ausserdem haben sie andere Geldquellen: Die Goldminen Bisha und Zara, der Hafen in Assab (der wegen der eingemieteten arabischen Staaten, die im Jemen Krieg führen, gerade viel einbringt) etc.
      5 9 Melden
    • Maett 04.06.2016 18:07
      Highlight @Beat Wuermli: was dann eben zum zweiten Absatz meines Kommentars führt:

      "Ev. wehrt sich dann vielleicht auch mal die Bevölkerung, die das jetzt nicht tut, weil ihr anderswo bessere Perspektiven geboten werden. Würden die wegfallen, ist auch Eritrea für eine Änderung (von innen) bereit."

      Oder wie soll sich dort was verändern? Warten, bis die herrschende Clique von selber draufkommt? Eingriff von aussen, um jahrlange Bürgerkriege zu provozieren?
      10 1 Melden
  • kurt3 04.06.2016 09:34
    Highlight " und mit weiteren Ländern Rücknahme - Abkommen zu schließen " . Klar ist ganz einfach . Die Frage ist nur , mit welcher Regierung des jeweiligen Landes ? Beispiele : Libyen ? Syrien ? . Mit Eritrea sollte es kein Problem sein . Vorausgesetzt das nächste Parlamentarier -Grüppchen trifft mal auf ein Mitglied der eritreischen Regierung .
    24 38 Melden
  • banda69 04.06.2016 09:20
    Highlight Diese Frau stahlt einfach nur Kälte aus.
    74 87 Melden
    • Alex23 04.06.2016 11:54
      Highlight Empfinde ich auch so, banda69. Dein Verschreiber: "stahlt" anstelle von "strahlt" ist vermutlich nicht beabsichtigt, bringt es aber auf den Punkt: Stahl
      14 26 Melden
  • Licorne 04.06.2016 08:58
    Highlight Hat sie eine Begründung für ihre Aussagen? Oder ist das einfach ihre nicht fundierte Meinung, die sie in Richtung Medien schiesst?
    NULL Empathie gegenüber den Ärmsten. Haarsträubend, solche Aussagen. Damit giesst sie hierzulande bei Menschen, die nicht gewillt sind, sich selber zu informieren, wissentlich Öl ins Feuer.
    71 83 Melden
  • icarius 04.06.2016 08:52
    Highlight Ehrlicherweise müsste sie sagen sie interessiere sich nicht für das schicksal eritreeischer flüchtlinge. Zu sagen es wäre zumutbar suggeriert sie verfüge über andere und bessere informationen als die UNO, der Bund und sämtliche Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen.
    123 85 Melden
    • Anaalvik 04.06.2016 17:41
      Highlight Irrtum. Selbst wenn über die Situation in Eritrea Einigkeit bestünde, würde das noch lange nicht bedeuten, dass es eine einzige Schlussfolgerung hinsichtlich der Zumutbarkeit der Rückführung eritreischer Asylanten geben müsste.
      Denn was zumutbar ist, hängt nicht von den Umständen alleine ab, sondern auch davon, wieviele nichtideale Lebensumstände von einem Subjekt ertragen werden können und sollen. Das ist eine Ermessensfrage die in Sachen Eritrea sehr viel Spielraum hat. Von daher liegt Gössi nicht daneben.
      13 4 Melden
    • icarius 04.06.2016 18:50
      Highlight 1. Nennen Sie mir eine professionelle Organisation oder Stelle, die Informationen aus erster Hand hat und ihre Aussage stützt. (Und nein, die Parlamentarierreisegrüppli ist keine prof. Organisation).
      2. Wo nach EMRK und Asylgesetz wird diese persönliche Tragfähigkeit "nichtidealer Lebensumstände", erörtert, die sie erwähnen?

      Wer in Eritrea vom Nationaldienst desertiert (und das betrifft fast alle Flüchtlinge, Männer und Frauen) müssen mit drakonischen, willkürliche Strafen rechnen. Das widerspricht grundsätzlich immer der EMRK und der BV und ist somit ein Rückkehrausschlussgrund.
      4 6 Melden
    • Anaalvik 04.06.2016 19:55
      Highlight @icarius: Dass Deserteure bestraft werden, ist bei uns nicht anders. Dass die Strafen verschieden sind, kann man ja als kulturelle Bereicherung sehen. Sobald wir uns im Krieg befinden, würde ruckzuck die Todesstrafe auf Desertion zu Recht wieder eingeführt. Schade wurde sie Anfang der 90er abgeschafft. Die EMRK hat viel Interpretationsspielraum und kann problemlos jederzeit missachtet oder suspendiert weden. Das machen viele Staaten auch, ebenso mit der Menschenrechtscharta der Uno. Diese Konventionen sind wie bedrucktes Klopapier: originell aber unwichtig.
      5 3 Melden
    • icarius 05.06.2016 11:05
      Highlight Foltern ist kulturelle Bereicherung und die CH brauchte wieder eine Todesstrafe? Wie ich befürchtet habe Sind sie nicht nur schlecht informiert sondern wie Gössi zynisch. Stehen Sie dazu und sagen sie dass Ihnen das Schicksal der Eritreern egal ist. Das ist ihr gutes recht. Aber verstecken sie bitte nicht ihr desinteresse hinter dieser scheinheiligen argumentation.
      2 1 Melden
  • rodolofo 04.06.2016 08:49
    Highlight Flüchtlinge sind in der Regel jene viffen Menschen, die selbstverantwortlich handeln, indem sie versuchen, ihre Lage für sich und für ihre Familien zu verbessern!
    Familien und Gemeinschaften in heruntergekommenen Weltgegenden, die unter Krieg, Hunger und Klimawandel leiden, schicken einzelne Mitglieder los auf eine "Reise der Letzten Hoffnung", mit dem Auftrag, sich im "Gelobten Land" zu etablieren und dann die Familie, oder Gemeinschaft zu unterstützen.
    Gerade die Innerschweizer haben das damals auch so gemacht, Frau Gössi, damals, als die Schweiz noch das "Armenhaus von Europa" war!!!
    44 69 Melden
    • demokrit 04.06.2016 11:36
      Highlight Naja, das ist sehr oft Wunschdenken. Ich denke nicht, dass sie aus eigener Erfahrung sprechen. Ich gebe ab und zu ein wenig Deutsch in einer Asylunterkunft. Da ist das Bild doch eher durchzogen (und es hat sogar ein paar gänzlich hoffnungslose Fälle, wenn man es einmal aus den Augen unseres Landes betrachtet). Und unsere 42-Studenwoche dürfte wohl selbst für diejenigen, die schon einmal gearbeitet haben, auch weit über dem Arbeitspensum in Syrien oder Eritrea liegen. Da muss man schon viele Fragezeichen in Sachen Motivation setzen.
      45 6 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 14:12
      Highlight Ich weiss nicht mit was für Immigranten sie zu tun haben. Aber ich habe noch vor der Personenfreizügigkeit Kurdische Schwarzarbeiter in Pferdeställen angetroffen, wo unsere Oberschicht ihre gehätschelten Reitpferde in Pension gegeben hat.
      Diese Kurden arbeiteten 6 1/2 Tage die Woche hart für einen kleinen Lohn und lebten in der ständigen Furcht, entdeckt zu werden.
      Ihre Motivation war klar: Selbst dieses extrem karge Leben hier in der Schweiz war -verglichen mit dem Leben in ihrer Heimat- ein Honigschlecken...
      4 18 Melden
    • demokrit 04.06.2016 14:34
      Highlight 6 Syrer (Kurden, Ismailiten, Sunnis), ca. 4 Afghanen, 1 Palästinenser. Die meisten unter 30 J. Bei den Eritreern würde es noch schwieriger. Ein syrischer Kurde - der höchstens 22 war - hat mir im Gespräch gleich am Anfang klar gemacht, dass er so wie wir arbeiten (8:00-17:30) nicht arbeiten könnte. Einige haben sogar schon Mühe nur schon den Deutschunterricht 2x pro Woche regelmässig zu besuchen.
      22 2 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 14:48
      Highlight Also gut, dann steht Deine Aussage gegen meine Aussage.
      Ich kenne sehr viele tüchtige ImmigrantInnen (einige davon inzwischen eingebürgert).
      Natürlich kenne ich auch viele tüchtige SchweizerInnen und einige (scheinbar) faule "Lebenskünstler".
      Deine "Geschichtlein" kann ich aus eigener Erfahrung also nicht komplett widerlegen, weise sie aber wegen ihrem verallgemeinernden, rassistischen Kern entschieden zurück!
      2 15 Melden
    • demokrit 04.06.2016 16:28
      Highlight Das denke ich nicht, weil deine Aussage offenbar nicht durch persönlichen Asylzentrumsbesuche zu Stande gekommen ist. Da du vom Zeitraum vor der Personenfreizügigkeit sprichst, ist das wenig aussagekräftig für die heutige Migrationsbewegung. Klar, gibt es auch positive Beispiele, aber die Arbeitsstatistiken sprechen da neben den pers. Erfahrungen auch für sich. Es gibt fast niemandem dem ich eine glaubhafte Asylgeschichte zutraue. Vielleicht zwei Personen. Der Rest ist Arbeitsmigration, die irgendwie unter dem Flüchtlingsbegriff oder eine vorläufigen Aufnahme abgehandelt wird.
      14 1 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 16:36
      Highlight Die Unterscheidung zwischen "echten" und "falschen" Flüchtlingen, oder wie Du sagst "Arbeitsflüchtlingen" ist scheinheilig und soll vertuschen, dass MigrantInnen grundsätzlich nicht willkommen sind bei uns.
      Kein Mensch verlässt grundlos seine Heimat und seine Liebsten, besonders sehr herzliche Menschen aus sogenannt Südlichen Ländern!
      Aber wir mit unseren gehätschelten Luxus-Problemchen haben uns angewöhnt, immer erst zu jammern und zu klagen, anstatt uns mal konstruktiv zu fragen, was wir denn mit den Flüchtlingen anfangen könnten, jetzt wo sie nun mal hier sind. Alles hat Vor- und Nachteile.
      1 13 Melden
    • demokrit 04.06.2016 16:52
      Highlight Grundlos macht der Mensch sowieso nichts. Aber die Arbeitsmigration ist nicht Teil des Flüchtlingsbegriffs, nur wirtschaftliche Gründe reichen für den Flüchtlingsstatus nicht aus (das sagt auch das SEM). Das führt dann zu Fluchtbiografien, die mehr oder weniger plausibel sind. Erfahrungsgemäss wird in der Schweiz eher mehr angeboten (auch freiwillig), als letztlich genutzt wird. An der Bringschuld (die eigentlich sowieso auf der anderen Seite bestünde) liegt es also bestimmt nicht. Wenn's aber schon am Willen die Sprache zu lernen happert, dann gute Nacht für den Arbeitsmarkt.
      11 1 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 18:14
      Highlight Wie ich schon sagte: Eine scheinheilige Unterscheidung verschiedener Kategorien...
      Wie scheinheilig diese Unterscheidung ist, wird klar, wenn wir das "Stiefel lecken" und "Arschkriechen" dieser pingeligen Differenzierer beobachten, das sie gegenüber dem Grosskapital an den Tag legen! Da ist es nämlich plötzlich nicht mehr so wichtig, woher das viele Geld kommt und wie es verdient wurde!
      Da heisst es dann: "Wir dürfen diese Herrschaften ja nicht ärgern! Denn dann verlassen sie auf der Stelle unser Land!"
      Geld, Reiche und Superreiche willkommen als Teil der Schweizerischen Willkommenskultur...
      1 7 Melden
    • demokrit 04.06.2016 20:49
      Highlight Das sind nun etwas reichlich polemische Unterstellungen. Der Flüchtlingsbegriff wurde für Menschen die politisch verfolgt wurden eingeführt, ist also umfassender als nur Krieg (aber auch daran happert es meiner Erfahrung gemäss), für Wirtschaftsimmigration ist er aber ganz und gar nicht gedacht. Es stellt somit eigentlich eine Korrumpierung des Flüchtlingswesens dar, wenn man Arbeitsmigration darüber abhandelt. Eine ziemlich ungerechte Forderung, wenn man bedenkt, wie hoch die Anforderungen z.B. für ausgebildete Inder oder andere Drittstaatler sind, auf dem legalen Weg in die CH einzuwandern.
      3 1 Melden
    • rodolofo 05.06.2016 09:15
      Highlight @ demokrit
      Ich rate Dir dringend ab, weiterhin dermassen vom hohen Ross herab "knallhart zu verhandeln"!
      Die Industrie verlässt nämlich unsere "Hochpreis-Insel" schleichend und finanzstarke Chinesen sind in Europa auf Einkaufstour unterwegs...
      Die Globalisierung der Wirtschaft ist nicht mehr rückgängig zu machen!
      Entweder wir schrauben unsere Wohlstandsforderungen herunter, oder die Arbeitsplätze werden dorthin verschoben, wo sie fürs Grosskapital mehr Rendite abwerfen.
      Bessere Anstellungsbedingungen können wir heute nur ZUSAMMEN mit unseren KollegInnen weltweit erreichen und nicht gegen sie!
      0 1 Melden
    • demokrit 05.06.2016 10:25
      Highlight Momentan sieht zumindest die ETH-Foschungsstelle die Situation wieder etwas positiver. Ich sehe aber nicht, inwiefern uns unausgebildete Migranten, die glauben, hier gäbe es Arbeit für Unausgebildete, etwas bringen. Es ist eine Tatsache, dass diese uns in erster Linie einfach nur sehr viel Geld kosten werden. Die Chance besteht nur darin, hier gut Deutsch zu lernen (warum ich das ja auch freiwillig anbiete) und dann eine Lehre zu absolvieren (was nicht verstanden wird) und da lichtet sich das Feld meiner Erfahrung gemäss sehr schnell, weil es bereits am Einsatz die Sprache zu erlernen hapert.
      1 0 Melden
    • rodolofo 05.06.2016 11:45
      Highlight Bei älteren, wenig gebildeten MigrantInnen sehe ich arbeitsintensive Tätigkeiten , beispielsweise im Gesundheitswesen, oder in der Landwirtschaft.
      Weiterbildung ermöglicht vielleicht später eine Rückkehr in die Heimat, um dort ein eigenes Geschäft anzufangen und zu betreiben.
      Als Beispiel nenne ich mal ein Afrikanerin, die hier auf einem Markt Erdnüsse und Tropenfrüchte aus Kamerun verkauft und damit dort Kleinbauern-Existenzen und natürlich ihre eigene Existenz stützt.
      Die hier aufwachsenden Secondos wiederum haben wesentlich mehr Möglichkeiten und können zwischen den Kulturen vermitteln.
      0 0 Melden
    • demokrit 05.06.2016 12:07
      Highlight Auch im Gesundheitswesen operieren wir stark mit Ausbildungen. Es ist einfach nicht realistisch, dass die Wahl da auf einen unausgebildeten fällt, wenn die Firmen oder Altersheimen jederzeit auf deutsche Migranten zurückgreifen können, die sowohl Sprache als auch Ausbildung vorweisen können. Bei der Landwirtschaft gibt es Initiativen, aber auch da sind die Hürden sehr hoch, einerseits, weil die Bauern mit Saisoniers gute Erfahrungen gemacht haben und die Sprachbarriere hoch ist: Hier dürften die Gehaltsansprüche auch nicht stimmen, neben Kost und Logi wollen Bauern hier nur ca. 400.- zahlen.
      0 0 Melden
  • Nietram 04.06.2016 08:37
    Highlight Da bringt sich eine weitere Partei mit Mainstream-Populismus beim Wahlvolk in Position.
    Einfach etwas mehr Rücknahmeabkommen schliessen (was ja bei den betreffenden Ländern ein Klacks ist – das hat schon Rückführungsspezialist Blocher bewiesen, der in seiner Amtszeit kein einziges zustande brachte) und schon ist die Welt in Ordnung.
    62 58 Melden
  • Arabra 04.06.2016 08:32
    Highlight Ich verstehe die jungen Eritreer wenn sie aus ihrem Land flüchten. 10 Jahre Militärpflicht in einem Land, dass so instabil ist. Schwierig schwierig......
    42 58 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 04.06.2016 10:30
      Highlight Und dann wird hier gejammert, einerseits seien die Eritreer ungebildet & andererseits sei Dienstverweigerung kein Asylgrund. Was sich völlig widerspricht, bei so einer extremen Dienstpflicht kann man sich doch gar nicht ausbilden lassen...
      20 31 Melden
  • Toastbrot 04.06.2016 08:16
    Highlight Seit den Panama Papers hat Frau Gössi jegliches Vertrauen verspielt. Mir erschließt sich nicht, für welche Werte diese Politikerin überhaupt einsteht.
    81 54 Melden
    • Shlomo 04.06.2016 08:43
      Highlight Gössi steht für den klassischen bürgerlichen "Sozialschmarozer". Sie arbeitet in Zürich aber versteuert ihr Einkommen im steuergünstigen Kanton Schwyz. Des Weiteren hilft sie ihres gleichen Steuer zu hinterziehen und bestiehlt so täglich jeden einzelnen von uns.
      81 70 Melden
    • AskLee 04.06.2016 08:46
      Highlight Ihr Credo - it's all about the money...
      48 34 Melden
    • paddyh 04.06.2016 09:16
      Highlight Und jetzt hat sie noch begriffen, dass gegen Ausländer poltern gerade voll en vogue ist und man damit Stimmen holen kann. Die FDP wird somit endgültig zur kleinen SVP. Klientelpolitik gewürzt mit Ausländerhass, damit die Deppen die sie dann wählen, den Braten nicht riechen.
      56 41 Melden
  • äti 04.06.2016 07:54
    Highlight Über soviel Blasses und Schwammiges gibts bloss eines: "Schwamm drüber".
    16 37 Melden
  • blabla.. 04.06.2016 07:50
    Highlight Ich finde daa Bild gut gewählt, man sieht den Teufel in ihren Augen...
    52 71 Melden
  • banda69 04.06.2016 07:48
    Highlight Grössi. Martullo. Köppel.

    Wie hat unser Land das verdient?
    48 69 Melden
    • Kian 04.06.2016 08:37
      Highlight Jedes Land hat die Politiker, die es verdient.
      56 56 Melden
    • äti 04.06.2016 08:50
      Highlight … oder: hat die Politiker, die eben gewählt wurden.
      71 9 Melden
    • banda69 04.06.2016 10:06
      Highlight Ja klar. Zweifellos. Es scheint ein Bedürfnis der SchweizerInnen und der Schweizer Medien zu sein, dass unser Land von solchen Persönlichkeiten regiert wird.
      8 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 12:00
      Highlight Zig eher "links" eingestellte Personen gehen ja auch einfach nicht wählen. Aus welchen Gründen auch immer. Dann muss man nachher nicht jammern, die falschen seien gewählt worden.
      19 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 19:36
      Highlight @Kian
      Warum sollte Zimbabwe Mugabe oder Nordkorea Kim Jong-un "verdient" haben?
      2 2 Melden
  • rodolofo 04.06.2016 07:41
    Highlight "Deserteure zurückschaffen!" ist ja auch die Forderung der "Militärggwändli-Grünen" von der SVP, die das lachende Süneli mit seinen fetten Pausbacken nur für "iihäämischi" Schweizer aufgehen lassen wollen.
    Dass der Militärdienst in Eritrea aber wesentlich härter ist und je nach Gusto der herrschenden Militärdiktatur auch lebenslänglich andauern kann, ist für Frau Gössi also zumutbar...
    Hat sie denn wenigstens freiwillig einen Militärdienst absolviert, dass sie so fachkundig mitreden kann, oder sagt sie nur das, was "z Folch" an den (Innerschweizer) Stammtischen hören will?
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    • Gelegentlicher Kommentar 04.06.2016 10:32
      Highlight Es fasziniert mich immer wieder, wie Schweizer behaupten, Dienstverweigerung sei kein Asylgrund.
      Mag ja sein, aber Verweigerung mit unverhältnismässiger, unmenschlicher Gefängnisstrafe & Folter zu bestrafen, ist das denn kein Asylgrund?
      17 23 Melden
    • Dewar 04.06.2016 10:33
      Highlight Das erachte ich auch als gewichtigen Unterschied zwischen "normalen" und eritreischen Deserteuren. Der Militärdienst dort dauert mindestens zehn Jahre, kann willkürlich unbeschränkt verlängert werden und die Soldaten sind den Machthabern auf unmenschliche Weise ausgesetzt. Das erfüllt viele Kriterien von Sklaverei. Zurückgekehrten Deserteuren drohen härteste Strafen. Rückweisungen unter diesen Bedingungen für zumutbar zu halten und kaltschnäuzig zu behaupten, sie sollen halt ihren Dienst leisten und gut sei, ist einfach abscheulich.
      13 21 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 07:39
    Highlight Es geht in der Asylpolitik nicht um Meinungen, sondern um Lagebeurteilungen der Herkunftsländer, die auf Fakten beruhen.
    101 22 Melden
    • Jonas Schärer 04.06.2016 08:42
      Highlight Fakt ist:
      - militärdienst in Eritrea dauert mind. 10 jahre, und das in einer angehenden Bürgerkriegssituation
      - je nach Regiment und Führer wird daraus auch mal Lebenslänglich
      - Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung (je nach Ethnie) sind quasi vorprogramiert und vereinzelt bereits Tatsache
      - die Flüchtlingsituation in Eritrea wird sich weiter zuspituen, da ca. 80% der Afrikanischen-Migrationsströme Binnenmigration aus Bürgerkriegsländer in angrenzende Staaten darstellen, und es herrscht bereits BK in Somalia, im Tschad, im Sudan, evt. bald in Äthiopien...

      35 47 Melden
    • giguu 04.06.2016 09:40
      Highlight Was ist BK?
      3 15 Melden
    • Damien 04.06.2016 09:57
      Highlight @giguu
      Entweder Burger King oder Bürgerkrieg, aber nicht sicher...
      49 0 Melden
    • Datsyuk * 04.06.2016 10:11
      Highlight Bürgerkrieg.
      7 24 Melden
    • Ivan der Schreckliche 04.06.2016 10:57
      Highlight ich nehme an Bürgerkrieg
      3 21 Melden
    • Fabio74 04.06.2016 11:47
      Highlight und Gössi kennt Eritrea und Panama demnach.
      3 13 Melden
  • Shlomo 04.06.2016 07:25
    Highlight Mit Flüchtlingen kennt sie sich ja aus. Als Angestellte der Bayron AG hatte sie ja täglich mit Steuerflüchtlingen zu tun
    95 71 Melden
    • giguu 04.06.2016 07:53
      Highlight 😁 anscheinend läuft das Geschäft schlecht. Deren Webseite ist eine Katastrophe
      31 32 Melden
  • Zuagroasta 04.06.2016 07:16
    Highlight Zumutbar, welch schönes Wort.
    Frage mich gerade, was Frau Gössi für sich
    persönlich zumutbar hält.
    Sehr wahrscheinlich weitaus weniger,
    als bei Anderen.
    88 71 Melden

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