Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schlappe für Salt – UPC wechselt auf das Mobilfunknetz von Swisscom

08.01.18, 10:49 08.01.18, 11:33


Der Kabelnetzbetreiber UPC wechselt für sein Mobilfunkangebot den Netzbetreiber: Die UPC-Mobilfunkkunden werden in Zukunft über das Netz von Swisscom surfen und telefonieren statt über jenes von Salt.

Die Umstellung werde voraussichtlich Anfang 2019 erfolgen, teilte UPC am Montag mit. Finanzielle Angaben zum Deal wurden keine gemacht.

Swisscom habe UPC in einer Ausschreibung ein attraktives Angebot zur Nutzung ihrer Mobile-Infrastruktur gemacht, heisst es. Mit dieser Wahl sichere sich UPC die Möglichkeit, ihre Präsenz auf dem Schweizer Mobilfunkmarkt in den kommenden Jahren weiter auszubauen.

Bis zum Wechsel auf das Netz von Swisscom bleibt Salt der Netzbetreiber von UPC. Danach stellt UPC automatisch auf das neue Netz von Swisscom um. Die Kunden müssten dabei nichts unternehmen.

UPC ist seit 2015 im Mobilfunkgeschäft tätig. Aktuell zählt die Tochter des Liberty-Global-Konzerns in diesem Geschäftssegment über 100'000 Kundinnen und Kunden. 

Kein Bezug zu TV-Streit

Swisscom und UPC machten in den vergangenen Monaten immer wieder Schlagzeilen mit Streitereien. Konkret ging es um die TV-Übertragungsrechte für Fussball und Eishockey. So reichte Swisscom bei der Wettbewerbskommission (Weko) Klage gegen UPC ein, weil diese ihr die Eishockeyrechte nicht weitergeben will. Im Raum steht ausserdem eine Klage von UPC gegen Swisscom wegen der Vergabe der Fussball-Rechte.

Laut Sprechern der beiden Firmen waren die Sportrechte beim aktuellen Deal kein Thema. Es ergebe sich deshalb keine Änderung der bestehenden Situation, heisst es unisono.

Mit solchen Deals liessen sich Mehreinnahmen generieren und Netzinvestitionen amortisieren, begründet Swisscom den Deal vielmehr. «Wir freuen uns sehr, dass UPC sich für uns als Mobilfunknetzpartner entschieden hat», lässt Swisscom-Chef Urs Schaeppi ausrichten. Der Deal sei ein Beleg, dass Swisscom «jedem Drittanbieter einen Netzzugang zu attraktiven Bedingungen anbiete». (sda/awp)

So schaltest du die versteckte Karte auf deinem iPhone aus

Video: watson/Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

10
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zap Brannigan 08.01.2018 20:06
    Highlight Geschickter Schachzug von Swisscom, welche aktuell wieder grossen Ärger mit der Weko betr. Peering im IP Verkehr hat. Daher wird auch betont, dass man Drittanbieter zu attraktiven Preisen ins eigene Netz lässt. Und nicht zuletzt auch darum, weil der teure Netzausbau auf 5G bald bevorsteht. Da kann man jeden Franken brauchen.
    5 0 Melden
  • lucasm 08.01.2018 14:55
    Highlight Das einzig negative an den upc mobile abos ist das schlechte netz von salt. Mit swisscom netz und zu gleichen konditionen wären die abos echt gut.
    21 4 Melden
  • sigma2 08.01.2018 13:17
    Highlight Das freut sicherlich die Swisscom Kunden, die mit ihren überhöhten Tarifen die günstigeren Tarife der UPC-Kunden finanzieren.
    53 5 Melden
  • Caturix 08.01.2018 12:46
    Highlight Ich dache die werden verkauft ? kauft es jetzt Swisscom ? dass wäre gar nicht gut für den Markt.
    3 16 Melden
    • Devante 08.01.2018 16:04
      Highlight gerüchten zu Folge wird T-Mobile wohl die Geschäfte von UPC übernehmen.. (quelle: google)
      1 0 Melden
    • thelegend27 08.01.2018 16:18
      Highlight Das würde die WEKO niemals zulassen, das wäre dann das ultimative Monopol, alle kleinen könnten einpacken.
      7 0 Melden
    • Caturix 08.01.2018 17:06
      Highlight Ihr könnt lange Blitzen für den Kunden wird es nicht besser wenn die Swisscom noch grösser wird.
      6 5 Melden
    • Marco31 08.01.2018 22:31
      Highlight @Devante: T-Mobile wird UPC Austria übernehmen. Das hat jedoch nichts mit der Schweizer UPC-Cablecom zu tun.
      http://www.itmagazine.ch/Artikel/66271/T-Mobile_kauft_UPC_Oesterreich.html
      0 0 Melden
  • bcZcity 08.01.2018 11:26
    Highlight Bin gespannt ob UPC für ihre Internet Kunden dann weiterhin solch attraktiven Preise bieten kann. Wenn man bereits UPC Kunde mit schnellem Internet ist, wird einem das Handy-Abo praktisch geschenkt!
    31 0 Melden

Wegen BÜPF: Provider speichern sechs Monate lang, wann du auf welcher Website warst

Vor der Einführung des Bundesgesetz zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs BÜPF kommunizierten die Behörden, es würden nur Metadaten auf Vorrat gespeichert. Jetzt zeigt sich: Dem ist nicht so. 

Am 1. März trat das umstrittene Bundesgesetz zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) in Kraft. Im Vorfeld besonders umstritten war die flächendeckende Überwachung von Bürgern und Firmen auf Vorrat, also ohne dass ein Verdacht vorliegen muss. Die Vorratsdatenspeicherung betrifft alle Bürger und Firmen, die Kommunikation über das Internet oder die Post nutzen – sprich die gesamte Bevölkerung.

Der Bundesrat und die Mehrheit des Parlaments argumentierten, das Sammeln von …

Artikel lesen