Schweiz
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«Wir werden dank den neuen Besitzern einfacher an Stars kommen», sagt der bisherige Hauptaktionär des Festivals.  Bild: EPA/KEYSTONE

Paukenschlag in der Schweizer Festival-Szene: US-Megakonzern übernimmt Openair Frauenfeld

09.07.17, 05:47 09.07.17, 08:19


Kaum ist das Openair Frauenfeld zu Ende gegangen, stehen bereits gewichtige Veränderungen an: Der US-Konzern «Live Nation» hat die Aktienmehrheit des Openairs übernommen, berichtet die «Sonntagszeitung»

Mit Live Nation drängt laut dem Blatt ein Riese in die Schweizer Festivallandschaft. Das Unternehmen ist in 40 Ländern tätig und hat vergangenes Jahr nach eigenen Angaben Live-Veranstaltungen mit 550 Millionen Zuschauern durchgeführt. Live Nation hat mit Stars wie Madonna, Jay-Z und U2 Exklusivverträge und organisiert deren Tourneen rund um den Globus, auch in der Schweiz.

«Dank dem Netzwerk von Live Nation werden wir einfacher an Stars kommen», erklärt der bisherige Hauptaktionär Wolfgang Sahli, der Präsident des Openair Frauenfeld bleibt. Grund für die Übernahme seien die immer grösseren Aufwände, etwa für Sicherheit und Umweltschutz. In den nächsten Jahren werde es grosse Umwälzungen in der Schweizer Festivallandschaft geben, so Sahli weiter. So sei es für Live Nation denkbar, in der Schweiz weitere Veranstaltungen zu übernehmen. 

Gut zu wissen: Für die Besucher soll der Eintrittspreis des Open Air Frauenfeld in Zukunft vorerst gleich bleiben. 

(amü)

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26
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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Greet 09.07.2017 14:21
    Highlight Die Hippies frönen der Globalisierung und dem Konsum. Autsch.
    9 12 Melden
  • Firefly 09.07.2017 11:26
    Highlight Soso, dann ist nun Woodstock endlich am Ende angekommen. Die vollkommene Globalisierung, Kommerzialisierung und Monopolisierung ist fast erreicht...

    Zeit für was neues Kinder, ihr müsst euch die Welt immer wieder von neuem zu Eigen machen. So ist das... aber das ist ja auch gut so... seit kreativ, was kommt als nächstes!?
    21 5 Melden
  • Benjamin Walther 09.07.2017 11:16
    Highlight Ich würde noch zahlen dass ich nicht ans frauenfelder müsste xD
    31 8 Melden
  • Typu 09.07.2017 09:52
    Highlight Soso. Dann wird das open air früher oder später exklusiver aber auch teurer werden. Die schweizer herren dahinter werden nicht mehr viel zu sagen haben. Typisch angelsachsen.
    53 9 Melden
    • who cares? 09.07.2017 11:48
      Highlight Ich denke auch, das OAFF wird an Charakter verlieren. Bald werden die Festivals ein Einheitsbrei und nur noch im äusserlichen Anstrich zu unterscheiden sein, aber hinter der Fassade ist alles gleich. Schade
      11 0 Melden
    • Greet 09.07.2017 14:22
      Highlight welchen Charakter? Zumindest in der Hinsicht ist nichts zu befürchten, es wird gleich kommerziell bleiben, wie es schon ist.
      11 2 Melden
    • ponebone 09.07.2017 14:54
      Highlight Also ich kann mich nicht daran erinnern, dass das OAFF mal kein Einheitsbrei und alle Sponsoren Monopole in ihren Bereichen hatten. Und ich bin vor 3 oder 4 Jahre das letzte Mal dortgewesen. Von dem her wird sich eigentlich nichts ändern. Völlig überteuert ists eh schon.
      5 1 Melden
  • Angribull2000 09.07.2017 09:31
    Highlight Noch ein Grund mehr um ins Wallis zu fahren. Hoffe das das Openair Gampel so bleibt wie es ist...
    70 6 Melden
  • DINIMAMIISCHNDUDE 09.07.2017 09:05
    Highlight US-Megakonzern übernimmt OAFD oder: Wie macht mer s OAFF no unsympathischer?
    92 8 Melden
  • öpfeli 09.07.2017 09:00
    Highlight Klingt ein bisschen nach einem Monopol.
    40 1 Melden
  • Firefly 09.07.2017 08:28
    Highlight Ach, wieso muss immer alles ins Ausland verkauft werden!? Das nennt man dann echte Fremdbestimmung.
    48 6 Melden
    • DerTaran 09.07.2017 15:42
      Highlight Frag doch mal, wie viel schweizer Konzerne im Ausland besitzen. Ab einer gewissen Grösse heisst es eben kaufen oder gekauft werden.
      4 1 Melden
    • Firefly 09.07.2017 17:46
      Highlight @DerTaran: Die meisten davon sind nur in der Schweiz weil sie Steuern sparen wollen.
      6 0 Melden
  • Caturix 09.07.2017 07:39
    Highlight Die Schweiz denkt nur noch ans Geld darum wird alles ins Ausland verkauft um Gewinn zu machen nicht mehr. Es ist bei Firmen so, es ist bei Häusern und Grundstücke und jetzt auch mit Openairs so.
    46 5 Melden
    • Sted 09.07.2017 12:19
      Highlight Der Grundpfeiler des Kapitalismus besteht aus "nur ans Geld denken". Und von dem Geld soll dann auch immer mehr und mehr angehäuft werden, da ansonsten das ganze Wirtschaftssystem nicht mehr funktioniert und in sich zusammenfällt.
      10 2 Melden
  • Scaros_2 09.07.2017 06:32
    Highlight "Vorerst" will heissen heite noch nicht aber weil das Line up im 18 so "mega" wird miss man es im 19 erhöhen.
    44 2 Melden

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