Schweiz
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Wie viele neue Sender sind zu viele? So ist die SRG tatsächlich gewachsen

Mit der Gründung immer neuer Kanäle habe die SRG den Bogen überspannt, sagen Kritiker. Von einem Expansionskurs könne keine Rede sein, erwidern die Verantwortlichen. Wir zeigen dir, wie sich das Schweizer Radio und Fernsehen tatsächlich entwickelt hat.



Sie breite sich immer weiter aus – und schneide den privaten Medien die Luft zum Atmen ab. So lautet einer der wiederkehrenden Vorwürfe an die Adresse der SRG. Selbst Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger (SP), ein Verfechter einer starken SRG und dezidierter Gegner der No-Billag-Initiative, bemängelte im watson-Interview:

«Inhaltlich ist meine Kritik, dass die SRG in der Ära Walpen sich zunehmend an den Einschaltquoten orientierte, dass die Zahl der Sender stark ausgebaut wurde.»

Wie sich die SRG-Senderfamilie entwickelt hat, zeigt folgende Grafik:

Sendergeschichte SRG

Die SRG-Sender nach Gründungsdatum (aufgeführt unter dem heutigen Namen). grafik: lea senn

Für die Kritiker der SRG ist klar: 17 Radio- und 7 Fernsehsender – das sind zu viele. So ereiferte sich SVP-Nationalrat Toni Brunner in der Herbstsession im Parlament:

«Braucht es denn in der Deutschschweiz sechs Radioprogramme? Nicht nur 1, 2, 3 und 4, sondern auch SRF Musikwelle – ein Spartensender notabene, welcher die Antwort der SRG war auf private Initiativen von Volksmusiksendern? Oder braucht es einen Radiosender wie den Jugendsender Radio Virus, der auch auf Initiative der SRG erst dann gekommen ist, nachdem Private Jugendsender lanciert hatten? Das hat doch mit Service public nichts zu tun!»

Ein Kritikpunkt, den auch Vertreter privater Radiostationen immer wieder vorbringen. Er stehe hinter einer leistungsfähigen SRG und bekämpfe die No-Billag-Initiative, betont Jürg Bachmann, Präsident des Verbands Schweizer Privatradios, im Gespräch mit watson. «Wir sind aber unglücklich darüber, dass die SRG in der Vergangenheit einen Expansionskurs gefahren hat mit dem Ziel, die Privaten zu konkurrenzieren.»

So sei Radio SRF 3 – damals noch unter dem Namen DRS 3 – gegründet worden, als in den 80er-Jahren die ersten privaten Radios entstanden. Später habe man Radio Virus lanciert, um das junge Zielpublikum zu erreichen. Auch Bachmann erwähnt zudem das Beispiel der Musikwelle, die «als eigentliches Gegenprogramm» zum privaten Volksmusiksender Radio Eviva konzipiert worden sei.

«Hier hat die SRG ihren Kernauftrag klar überschritten», findet Bachmann, der hauptberuflich bei der Medienvermarktungsfirma Goldbach Group tätig ist. Anders verhalte es sich etwa bei Radio SRF 4 News, das mit seinen Informationssendungen einen wertvollen Beitrag zum Service public leiste. «Ich wünschte mir, dass sich die SRG vermehrt auf diesen nationalen Bereich konzentriert und insbesondere im Musik- und im regionalen Bereich das Feld zugunsten der Privaten räumt.»

SRG weist Vorwürfe zurück – nicht alle Sender seien «neu»

SRG-Sprecher Edi Estermann will hingegen nichts wissen von einem«Expansionskurs». Er verweist darauf, dass viele der Sender aus bereits bestehenden Angeboten hervorgegangen seien. So wurden für Radio Swiss Classic, Swiss Jazz und Swiss Pop bestehende Frequenzen umgenutzt, die 1952 von der PTT zur SRG übertragen worden waren.

Dabei handelte es sich um Sender, die über die Technologie des sogenannten Telefonrundspruchs funktionierten. Die Programme wurden also über die Telefonleitungen übermittelt.

SF2, RTS Deux und RSI LA 2 stammen von der Senderkette Schweiz 4 ab. Und der Internetdienst Swissinfo sei ein Nachfolgeformat von Radio Suisse International, so Estermann. «Fazit: In der Zeit von Armin Walpen wurden mit Radio Virus, Radio Musikwelle, SRF info und SRF 4 News vier neue Stationen lanciert, die anderen Sender waren Umnutzungen und Transformationen bereits bestehender Angebote.»

Umfrage

Betreibt die SRG deiner Meinung nach zu viele Sender?

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7,565 Votes zu: Betreibt die SRG deiner Meinung nach zu viele Sender?

  • 28%Ja, eindeutig.
  • 28%Naja, ein paar weniger könntens schon sein.
  • 29%Nein, ich finde das Angebot toll.
  • 15%Egal, mit No Billag hat das eh nichts zu tun.

Weiter betont er, dass die SRG in den letzten zehn Jahren kein neues Programm in Betrieb genommen hat, sondern im Gegenteil gar beschlossen hat, den TV-Sender RSI LA 2 in den nächsten Jahren abzuschalten.

Auch Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) betonte in einem Interview mit dem Branchenportal Persoenlich.com, dass die Senderzahl seit über zehn Jahren stabil sei. Zur angeblichen Ausbreitung der SRG werde viel «Unsinn» erzählt, so die Medienministerin.

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

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Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 29.11.2017 06:20
    Highlight Highlight Selbstverständlich hat jede Programmänderung sofort eine negative Reaktion von den Betroffenen zur Folge. Das ist wie bei einer Änderung der Stundendotation in den Schulen. Immer ein Riesengeschrei von den betroffenen Lehrern. Darum muss man auch zuerst die Finanzen kürzen, um eine Programmstrukturänderung durchzubringen. Rund eine Verdoppelung der Gebühreneinnahmen seit 1987 ist einfach zu hoch.

  • Mischa Müller 28.11.2017 17:35
    Highlight Highlight Ist Leo Helfenberger eigentlich der "rechte", antisozi Spitzel mit Helfersyndrom im linken Watson?..
  • patnuk 28.11.2017 16:26
    Highlight Highlight Betreibt die SRG zu viele Sender, nein, es gibt viele Themen für alle zwischen 7-77 Jahre, könnte es billiger sein, ja. Dennoch, die Themen passen nicht in einen Sender, und ein Privatsender bietet nimmer so viel Themenwelten an, nur was sich verkaufen lässt aber keinen interessiert.
  • Bijouxly 28.11.2017 15:54
    Highlight Highlight Mein Problem sind weniger die Kanäle, als die Inhalte. Unterhaltung gehört nicht zum Service Public und darauf hat sich die SRG in den letzten Jahren konzentriert.
    • FrancoL 28.11.2017 23:18
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass Unterhaltung ganz klar zu einem Service Public-Sender gehört. Würden wir uns nur auf den REINEN Service Public konzentrieren, dann würde dies bedeuten, dass man Unterhaltung bei den Privaten konsumiert und dann für den Service Public auf das SRF schaltet. Würden das viele tun? Ich glaube nicht.
      Mit der Zeit würde das SRF-Programm nicht mehr beachtet und man würde nur noch Private konsumieren, weil da auch die Unterhaltung angeboten wird.
      Der SRF kann nicht zu einem Teletext werden! Es muss so viel bieten, dass man ihn auch genügend folgt, es braucht Unterhaltung.
    • Bijouxly 29.11.2017 07:06
      Highlight Highlight Ehm Franco, genau für das ist das Srf eigentlich gedacht.
      Nicht zum Formel1 und Das Supertalent gucken. Sondern zur Information der Bevölkerung.
    • Madame Butterfly 30.11.2017 16:22
      Highlight Highlight ehm, ist schon ein bisschen ansichtssache. z.B. beim skifahren, ist ja unterhaltung, aber trotzdem wichtig und spannend zu wissen, was die schweizer für resultate machen. und ja auch cool, wenn man die schweizer fahrer/innen nachher interviewt und berichte über sie bringt. oder eben genau srf virus, die schweizer musikern eine platzform bieten, die sie sonst nirgends hätten. also, ich finds schon ein guter und wichtiger punkt des service publics. ich mein, kanns ja nicht sein, dass der service public nur "nachrichten" bringt. deine definition von information ist schon sehr langweilig! 😋
  • einmalquer 28.11.2017 12:23
    Highlight Highlight Es ist sinnvoll, dass

    die beiden Artikel über die Medien

    derjenige zur Billag und
    derjenige zum Untergang der amerikanischen Medien

    gleich neben einander stehen.

    Derjenige über das Unterjubeln von Fake-News sollte auch dazu gestellt werden...

    Es zeigt die Zukunft der Medien-Landschaft ohne Billag

    • Adrian Huber 28.11.2017 13:02
      Highlight Highlight Noch besser wäre, wenn daneben noch einer stehen würde über die „Medien“ unter Orban, der PiS in Polen, Erdogan, Putin und in China. Vielleicht ginge dann beim einen oder andern ein Licht auf.
    • Roterriese 28.11.2017 15:49
      Highlight Highlight Die Medienlandschaft besteht nicht nur aus Radio und TV.
  • Halimasch 28.11.2017 11:09
    Highlight Highlight Der Artikel ist einseitig. Es sollte auch aufgezeigt werden, wie die privaten Sender bzw. das gesamte Medienangebot gewachsen ist. Zunächst gab es ja nur die öffentlichen Sender wie z.B. Radio Beromünster, SF DRS. In den letzten ca. 50 Jahren wurde dann Platz geschafft für die privaten Anbieter.

    Schon nur angesichts dieser Entwicklung sind die Behauptungen der SRG-Gegner schlicht falsch. Die SRG wird zum Sündenbock gemacht, für die Schwierigkeiten auf dem Medienmarkt.
  • rundumeli 28.11.2017 10:53
    Highlight Highlight die bündner haben 2 sender , die tessiner 6 ... goht's no ?!
    • Snowy 28.11.2017 12:26
      Highlight Highlight Genau.
      Und Radio Grischa könnte ohne Billag-Gelder den Betrieb einstellen.
    • Prince of the Ravens 28.11.2017 13:14
      Highlight Highlight Im Bündnerland spricht man auch italienisch!
  • Herbert Anneler 28.11.2017 10:00
    Highlight Highlight Die Gesellachaft hat sich in den letzten 50 Jahren enorm differenziert. Es ist eine wichtige Aufgabe des Service public, dieser gesellschaftlichen Entwicklung auch Rechnung zu tragen, so wie die Jungen auf SRF 3 und Virus haben auch die Betagten mit der Musikwelle Anrecht auf eine adäquate Radioversogung. Die Musikwelle war nicht gegen Eviva geplant. Vielmehr wanderten gewollt ältere Hörer von SRF1 in die MW ab. Und sie ist kein Musik-Spartenprogramm wie Eviva: Auf MW erhalten die HörerInnen die ganze Info-Sendungspalette. Und der Spareffekt bei Einstellung von Radioprogrammen wäre minimal.
  • Urs457 28.11.2017 09:23
    Highlight Highlight Dieselben Leute, die feststellen, dass lineares TV out ist, wollen der SRG das Internet als Kanal einschränken/verbieten. Die Zukunft der Medien findet aber so oder so online statt. Wer das nicht sehen will, hat eine politische Agenda oder schlicht keine Ahnung.
  • Gubbe 28.11.2017 09:14
    Highlight Highlight SFR 3 ist nur noch ein Abklatsch des DRS 3 der frühen 80er Jahre. Kein Mut zu neuem. Die Rockband AC/DC ist schon als sehr wild angesehen. Nemo wird rauf und runter gespielt. Seine Musik, ich kritisiere ihn nicht, wäre auf DRS 1 abgespielt worden. Heute erobern Plappermoderatoren den Sender.
    • Herbsli 28.11.2017 13:26
      Highlight Highlight Da gebe ich dir teilweise recht. Ich höre DRS/SRF 3 seit es diesen Sender gibt. Was sind aber die Alternativen? Wer eine gewisse Abwechslung und Niveau bei der Musik möchte und nationale und internationale Informationen via Radio konsumieren will, kommt an den SRF-Sendern nicht vorbei. Bei den Privaten ist das Musikprogramm oft grottig und die Moderatoren amateurhaft. Zudem sind die Informationen sehr boulevardlastig.
  • 14yannick 28.11.2017 09:10
    Highlight Highlight Die Graphik ist irrefürend denn wie im Artikel erwähnt werden zum Teil nicht die Richtigen Gründungsdatum angezeigt. Wer den Artikel ließt wird dies auch verstehen. Ich sehe aber schon jetzt wie die Graphik veruntreut wird mit dem Überdruck die SRG ist um 100% gewachsen seit ende 90er Jahre.
  • Zap Brannigan 28.11.2017 09:06
    Highlight Highlight Die Gebühren allein sind über 1 Milliarde im Jahr, plus die Werbeeinnahmen. Ich habe nichts gegen SRF, aber das ist eine Menge Geld. Radio und TV für die Schweiz sollte doch mit weniger machbar habe sein. Und ohne Werbepausen in Filmen. ARD und ZDF dürfen ab 20:00 überhaupt keine Werbung Mehr senden.
    • Adrian Huber 28.11.2017 13:07
      Highlight Highlight Das deutschsprachige SRF erhält pro Person weniger als 180 Franken Gebühren im Jahr, der Rest geht an die anderen drei Sprachregionen. Die Deutschen zahlen umgerechnet fast 250 Franken (nicht kaufkraftbereinigt!).
    • henkos 28.11.2017 18:14
      Highlight Highlight Dafür leisten sich die Deutschen auch über 30 TV- und über 70 Radiosender, was dort auch kritisiert wird.
    • Zap Brannigan 28.11.2017 20:08
      Highlight Highlight @Adrian Huber
      Die Gebühren werden sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz pro Haushalt bezahlt, nicht pro Person.
      Bei 200.- pro Haushalt wären es immer noch über 500 Millionen, damit könnte man den Service Public für alle Sprachregionen finanzieren, wenn man wollen würde.
      Und die Anzahl Radiosender ist nicht so wichtig für die Kosten, sondern was für welche. Swisspop/Jazz ist praktisch gratis. Da spielt ein Computer Musik und die Sendeinfrastruktur muss man für die "richtigen" Sender eh haben.
  • fischolg 28.11.2017 08:29
    Highlight Highlight Die Aufgabe der SRG ist es, uns zu informieren über das aktuelle Geschehen im Land und in der Welt. Meiner Meinung nach ist alles andere überflüssig und sollte nicht durch Zwangsgebühren gedeckt werden, sondern durch Werbung finanziert und durch diese Personen, welche es effektiv schauen. Ich persönlich schaue/höre nicht mal die News, für was zahle ich also? Diese Frage stellen sich nunmal alle, welche für No Billag sind. Und dann fragt man sich auch, welche Sender und Sendungen wirklich nötig sind. Wenn die SRG wie ein privater Sender agieren will, soll sie das selbst finanzieren.
    • boexu 28.11.2017 09:33
      Highlight Highlight Unmöglich in einem kleinen Land und noch dazu mit 4 Landessprachen) einen Sender (resp. logischerweise 4 Sender) zu betreiben, der sich nur durch Werbung finanziert. Die SRG probiert ja, grössere Einschaltquoten zu generieren, um mehr Werbeeinnamen zu gewinnen, deshalb gibt es ja Sendungen, die deiner Meinung nach nicht nötig sind und auch von Privaten sein köñnten.
      Du bist übrigens (wahrscheinlich) auch nicht krank und zahlst trotzdem Krankenkasse. So was nennt sich Solidarität.
      Vielleicht sollrest du mal wieder Nachrichten gucken...
    • Strohut 28.11.2017 11:18
      Highlight Highlight Laut der Bundesverfassung ist die Aufgabe der SRG um einiges weiter gefasst - "Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung bei." (Art. 93.2). NoBillag will diesen Paragraphen zwar streichen, allerdings erfüllt die SRG mit ihrem heutigen Programm nur diesen Auftrag.
    • fischolg 28.11.2017 23:53
      Highlight Highlight @boexu sehr wohl möglich, wenn nicht jeder Quatsch finanziert wird von allen. Und ich zahle die Krankenkasse, weil ich effektiv krank werden kann und dann nicht alles selber zahlen muss. Das ist als würdest du Äpfel mit Birnen vergleichen. Solidarität ist ja schön und gut, aber irgendwo hats Grenzen und diese sind bei mir schon lange überschritten.

      @strohut guter Punkt. Bildung und freie Meinung deckt die SRG sicherlich bestens ab, was aber die kulturelle Entfaltung und Unterhaltung angeht, geht für mich zu weit. Muss die SRG denn wirklich alles, was möglich ist, abdecken?
  • bcZcity 28.11.2017 08:26
    Highlight Highlight Alles nach dem Jahr 2000 kann weg! Virus kann mit C3 kooperieren/fusionieren und Unterhaltungssendungen stark zurückfahren. Filmförderung über den Bund, welcher auch einen Beitrag an die Ausbildungsplätze bezahlt (Ist gemäss No Billag nicht verboten).

    Was sind eigentlich die kompetenteren und konkreten Vorschläge aus dem Leutschenbach? Höre da nur Gejammer und Angst?!
  • Sharkdiver 28.11.2017 08:20
    Highlight Highlight Die SRG ist top. Mit einer ausnahme SRF 4 ist Müll. Im Stundentakt Wiederholungen. 80% unnütz. Da ist DLF um Welten besser
    • dan2016 28.11.2017 16:05
      Highlight Highlight und bei Wiederholungen wird genau sehr viel Geld verbraten....
  • Daniel Brunner (1) 28.11.2017 08:17
    Highlight Highlight Also in den 70er Jahren gab es auch nur vier Joghurtsorten in der Migros. Heute sind es ein paar mehr!
    Was soll dieser Artikel?
    Bei der kommenden Abstimmung geht es um ja oder nein SRG und nicht um Inhalt. Diese Debatte wird nachher geführt.
    • flying kid 28.11.2017 09:42
      Highlight Highlight Die Debatte hätte aber vorher geführt werden müssen. Dann wäre es nicht so weit gekommen.

      Und wie virhin schon mal erwähnt wurde, der SVP- Vorschlag (200.-) wurde ja von links abgeschmettert. Vermutlich ja vor allem wei von der SVP...
    • Aussie 28.11.2017 09:54
      Highlight Highlight falsch! Es geht nicht um ja oder nein SRG, sondern um Ja oder Nein zu Zwangsgebühren mit denen eine geschützte Werkstatt finanziert wird. Wenn die SRG agiert wie eine normale Firma in der Privatwirtschaft, wird sie auch weiterbestehen können.
    • Amboss 28.11.2017 10:12
      Highlight Highlight "Diese Debatte wird nachher geführt. "

      Nein, wird sie nicht. Nach dem Abstimmungs-Ja geht einfach alles weiter wie bisher, da kannst du sicher sein.

      Wäre dies so, dann müsste diese Debatte bereits im Gang sein. Denn genau das wurde ja bei der Abstimmung zur Anpassung des RTVG versprochen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Licorne 28.11.2017 07:59
    Highlight Highlight Meines Erachtens ist beim SRF grosses Sparpotenzial vorhanden. Es gibt einen gewissen Wildwuchs.

    SRF Info ist als TV-Sender überholt. Weniger Radiosender, vielleicht zwei-drei pro Landessprache wären meines Erachtens vollkommen ausreichend.

    Dass das SRF Sportereignisse, wie die Formel 1 oder die Champions League überträgt und 4x täglich ein Meteo, Quizshows sowie Sendungen wie Glanz & Gloria für viel Geld produziert, halte ich für fragwürdig.
  • Midnight 28.11.2017 07:55
    Highlight Highlight Ich kehre das ganze mal um, was Radio angeht: Alle von der SRG betriebenen Sender grenzen sich inhaltlich klar voneinander ab. Auf der privaten Seite senden aber praktisch alle genau den gleichen Einheitsbrei und dazwischen völlg belämmerte, dämliche Werbung. Deshalb höre ich entweder Stationen der SRG (hauptsächlich SRF 3) oder dann ausländische Radios, die eher Musik nach meinem Geschmack senden und dazu noch exzellente Moderatoren haben. Die Radiolandschaft in der Schweiz dürfte sich tatsächlich mal verändern - auf der privaten Seite! Bis das soweit ist, bleibe ich lieber bei der SRG.
    • Amboss 28.11.2017 08:35
      Highlight Highlight Naja, zwischen SRF 3 und den Privaten gibt es jetzt nicht wirklich einen Unterschied, zumindest im Tagesprogramm. Abends, wenn sowieso keiner zuhört, dann machen sie wirklich ein Programm, was das Prädikat "Service public" verdient.

      Und stell dir vor: Auch Privatradios müssen Löhne zahlen. Gebühren erhalten sie keine. Bleibt ihnen nur, belämmerte Werbung zu senden.
    • Tsunami90 28.11.2017 08:54
      Highlight Highlight Geht mir auch so. SRF 3 ist nicht ohne Grund der Beliebteste Sender der Schweiz. Die Qualität der Privaten ist mir zu gering.
    • Madmessie 28.11.2017 09:03
      Highlight Highlight Also ich höre fast nie Radio und wenn, dann Radio 1 im Auto. Der hat Musik nach meinem Geschmack und fast nie Werbung. Und er ist meines Wissens privat. Und selbst wenn Werbung käme: Den Privaten wird halt nicht Billag-Geld reingeschaufelt und die Angestellten möchten am Abend auch etwas zu essen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unclemitch 28.11.2017 07:46
    Highlight Highlight Der Bund hat in den letzten 10 Jahren ca. 25 Mia. Franken Überschuss kalkuliert. Könnte man nicht davon die SRG finanzieren? Da hätte doch jeder Bürger etwas davon...
    • FloRyan 28.11.2017 08:09
      Highlight Highlight Nöö, dieses Geld hat ja die Leuthard gerade den Oststaten geschenkt.
  • WayneTheBrain 28.11.2017 07:45
    Highlight Highlight Es ist ein Dilemma: Die No Billag Initative ist viel zu radikal und überhaupt nicht zielführend, aber gleichzeitig würde ein Abwenden der Initiative bei der SRG als Signal der Unterstützung gedeutet werde. und der Laden würde genau gleich weitergeführt werden... Warum keine halb halb Lösung? - ein Teil Fixbetrag (~200.-) für Nachrichten und Informationssendungen und der Rest On-demand? Ich würde meine Champions League Partien gerne selbst bezahlen, wenn ich im Gegnzug dafür nie wieder Roman Kilchsberger ansehen müsste!
    • Phipsli 28.11.2017 08:23
      Highlight Highlight Finde auch dass 450.- Stutz einfach Zuviel ist, 200.- sollte reichen.
    • derEchteElch 28.11.2017 08:28
      Highlight Highlight Ganz einfach, weil die Linken (ja, wieder mal der Linke Teil des Parlamentes inkl. CVP) den 200CHF Vorschlag der SVP ablehnten.

      Bedanken Sie sich bei den Linken, sonst hätte auch ich für diesen Kompromiss gestimmt,
    • Peedy 28.11.2017 08:59
      Highlight Highlight Dann tu es doch. Es gibt genügend private Sender (z.B. Sky) welche Champions League übertragen bei denen kein Roman Kilchsberger arbeitet...aber gratis ist wohl trotzdem noch attraktiver oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S. 88 28.11.2017 07:43
    Highlight Highlight Die SRG kämpft um Marktanteile mit den Privaten. Wieso eigentlich?! Und ich möchte die Gelegenheit auch gleich nutzen, den grossen Elefanten im raum anzusprechen. Wenn es um Unterhaltungssendungen geht, schauen 80-90% von uns DEUTSCHE SENDER. Ausserdem ist TV wie wir es kennen am aussterben! Warum mit den Billag Geldern keine Online News Seite aufschalten, die trocken aber neutral (und auch unpopulär) über die aktuellen Geschehnisse informiert? Eine Art Fact Check?!
    Die hätten mit meinen 450 stuz einiges anrichten können, aber oke...300 Radiosender wurden es stattdessen...
    • Majoras Maske 28.11.2017 08:14
      Highlight Highlight Weil das Gesetz nun mal auf Druck der privaten Medien sehr restiktiv ist bezüglich SRF-Onlineportal (z.B auch festlegt wie lang ein Text sein darf). Damit sollen private Onlineportale besser gestellt werden (wenn sie nicht gerade hinter einer Pay-Wall sind oder nur Trash aufschalten).
    • kettcar #lina4weindoch 28.11.2017 08:26
      Highlight Highlight Naja, wäre die SRG ein Rüstungskonzern, würde die SVP argumentieren, sie müsse um Marktanteile kämpfen um den Kernauftrag zu finanzieren. Eigentlich müssten sie noch mehr Geld bekommen um auch in Saudi Arabien aktiv zu sein.
    • 2r music 28.11.2017 08:45
      Highlight Highlight Welches Privatradio bringt über 50% Schweizer Musik wie Radio Virus. Ein Sender der erstens nichts kostet und für junge Schweizer Musiker und die Live Clubscene essentiell ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 28.11.2017 07:41
    Highlight Highlight Man müsste aber hier in diesem Zusammenhang schon auch noch den ganzen Online-Bereich aufführen. Die Webplattform und auch die x Twitter-, YouTube-, Facebook-, etc... Kanäle.

    Dies gäbe ein vollständigeres Bild. Und würde deutlicher aufzeigen, was halt schon der Fall ist: Die SRF wächst . Neues, wie der Online-Bereich kommt hinzu (durchaus berechtigt), aber Altes verschwindet nicht.

    Als zB die Musiksender lanciert wurden, hatten sie ihre Berechtigung. Aber heute gibt es im Internet unzählige solche Nur-Musik-Programme, so dass diese Sender jetzt wirklich überflüssig sind.
    • Herbert Anneler 28.11.2017 17:48
      Highlight Highlight Musikwelle ist kein Musikspartenprogramm - es wird die ganze Info-Palette von Radio SRF gesendet: Echo, Rendez-vous, International etc. etc. Blick auf die homepage macht es klar!
  • JJ17 28.11.2017 07:31
    Highlight Highlight Ich werde No-Billag zwar ablehnen, aber ein wenig schlanker dürfte die SRG aus meiner Sicht schon werden.
    • MacB 28.11.2017 08:34
      Highlight Highlight Ich denke, das werden die Longchamps der Schweiz nach dem ABstimmungsausgang als "grösste Erkenntnis" mitnehmen.

      Ich und auch viele Bekannte sehen das genau wie du. Ich denke und ich hoffe, dass es so rauskommt.
    • Snowy 28.11.2017 08:58
      Highlight Highlight So denken wohl die meisten. Man wird No Billag ablehnen aber mit wenig Enthusiasmus weil die Alternative noch viel schlechter ist.

      Hoffe darum dass die SRG nun endlich die Lehren daraus ziehen wird... Eine dritte Abstimmung (nach RTVG und No Billag) würden sie nicht überstehen und sie können froh sein, dass der Gegenvorschlag im Parlament (Halbierung der Beiträge) abgelehnt wurde. Dieser wäre bei den Stimmbürgern mit grosser Wahrscheinlichkeit angenommen worden.

      Ich bin verhalten positiv, dass mit dem neuen Chef Gilles Marchand die Zeichen der Zeit erkannt wurden/werden.
    • Shabina 28.11.2017 10:33
      Highlight Highlight Wird die NoBillag abgelent, geht es genau so weiter. Es wurde uns nach annahme des neue Telekomm-Gesetzes versprochen den Service Public neu zu definieren.... geschehen ist gar nix. Also ja "NoBillag"
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 28.11.2017 07:25
    Highlight Highlight In die Betrachtung müsste auch noch das wachsende Online-Angebot gerechnet werden. Wer nur schon einen Internetzugang hat, muss bereits Billag zahlen. Nach aussen, gegenüber dem unbedarften Stimmbürger, argumentiert der Monopolist mit Service public und Sprachensolidarität, während das Imperium permanent wächst. Auch Drittfirmen wie Swisstext, welche Dienstleistungen an Dritte verkaufen führen dazu, dass ein gigantischer, staatlich finanzierter, Verdrängungskampf stattfindet. Wie bei der Swisscom müsste es Bereiche geben, die selbsttragend sind, damit eine Medienvielfalt entstehten kann.
  • wydy 28.11.2017 07:25
    Highlight Highlight Auch wenn die Sender historisch gewachsen sind über 80 Jahre, macht die Diskussion Sinn. Es hiess nach der letzten Abstimmung, dass der Dialog geführt werde und das ist meiner Meinung schon lang überfällig. Es ist peinlich dass die Diskussion erst mit der NoBillag kommt und nicht wie versprochen früher.

    Die Schweiz ist zu klein für so viele Sender und 365 sind für einige Famillien immer noch viel Geld. Auch ist es für nichtkonsumierer zu viel.

    Es muss überall gespart werden, wieso nicht auch beim SRF. Für mich sieht es aus als ob die mit meinem Geld einfach um sich werfen.
    • pun 28.11.2017 09:19
      Highlight Highlight "Für mich sieht es aus als ob die mit meinem Geld einfach um sich werfen."

      Das Problem ist, dass ers finanzstarke Kräfte in diesem Land gibt, die wollen, dass es für dich so aussieht. Mit dem neuen RTVG wird der Beitrag an die SRG gedeckelt und der Beitrag gesenkt. Natürlich bedeutet das Kostendruck beim Sender. Sprich doch mal mit Journalist/innen vom SRF.
  • sch'wärmer 28.11.2017 07:24
    Highlight Highlight Wer den Initiativtext (https://nobillag.ch/der-initiativtext-im-wortlaut/) gelesen hat, weiss, dass es bei einer Annahme nie mehr in der Schweiz geben wird, wie es insbesondere Art. 93 Abs. 6 will. Dies ist in Zeiten des Politpopulismus nichts ausser brandgefährlich und eine ausgewogene Berichterstattung (wie sie die SRG in zugegeben teilw. fast schon langweiliger Perfektion betreibt) wäre in akuter Gefahr. Siehe beispielsweise Italien oder USA, in welchen dies bereits Realität ist. Die derzeitige Regelung mit dem Inkassounternehmen Billag ist hingegen absolut zu überdenken. Drum: #yesrf
    • bcZcity 28.11.2017 09:27
      Highlight Highlight Ach wissen Sie, solche Gesetze kann man dehnen und strecken wie man möchte. So konkret ist dieser Text auch nicht, da gibt es einige Schlupflöcher!

      Oder warum können andere Vorlagen die angenommen worden sind so - sagen wir mal nach Gusto - ausgelegt und umgesetzt werden, aber bei der No Billag sehen alle schon "Tele Blocher" auf allen Kanälen?

      Man wird sehen was bei einem JA wirklich langfristig herauskommt, man wird sehen wie es bei einem NEIN weitergeht. Unsere Regierung besteht doch aus schlauen Köpfen und die "Kreativen" bei der SRG müssen eben auch wirklich mal kreativ sein!
    • Shabina 28.11.2017 10:37
      Highlight Highlight Bei der SRG von ausgewogenem Journalismus zu sprechen grenzt schon an Zynismus. SRG berichtet prowestlich, speziell NATO-konform und EU-freundlich. Die "Ganser"-Arena spricht Bände, was die journalistische Qualität der SRG anbelangt.
  • boeserkeinohrhase 28.11.2017 07:11
    Highlight Highlight Ihr habt den Sender World Radio Switzerland vergessen. Denn die SRG SSR. In der Ära Roger de Weck verkauft hatte (oder verschenkt). Den Sender gibt es sogar noch als Verein.
  • Ein Berner 28.11.2017 07:00
    Highlight Highlight Ob es zu viele Sender gibt, darüber kann man geteilter Meinung sein. Nur ist das am 04. März nicht die Frage. Ebenso wenig, welche Sendungen oder Moderatoren man mag. Im März geht es einzig darum, ob der Staat künftig noch Radio- und TV-Programme (mitfinanzieren darf. Egal, auf welchem Weg. Die Diskussion darüber, was Service Public ist, findet mit dem neuen Mediengesetz statt. Aber nur, wenn No Billag nicht durchkommt. No Billag heisst No SRG. Und würde auch für den Grossteil der Privaten das Aus bedeuten. Vom Schaden in anderen Bereichen (Kultur, Film, Sport,...) ganz zu schweigen.
    • fischolg 28.11.2017 08:19
      Highlight Highlight Es zeigt aber teilweise auf, wieso gewisse für die No Billag sind. Ausserdem ist es eine längst überfällige Diskussion und bringt Anreize, etwas anzupassen, unabhängig vom Ergebnis der No Billag Abstimmung.
    • pun 28.11.2017 09:23
      Highlight Highlight Ich kann gut verstehen, dass 450 Franken im Jahr viel Geld sind und bevorzuge eine Lösung über den Steuerweg, damit nach Einkommen gerecht bezahlt wird. ABER: Welcher Staat ist so blöd und verbietet sich in seiner Verfassung jegliche Medienförderung?? Da könnten wir gradsogut das Jura-Studium verbieten. scheiss Gerichte kosten ja eh nur viel.
    • Shabina 28.11.2017 10:39
      Highlight Highlight Mit dem neuen Mediengestz wurde bis jetzt keine Diskussion in Gang gebracht, was Service Public beiinhalten soll. Warum sollte sich das bei einem NoBillag-Nein ändern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dany1991 28.11.2017 06:52
    Highlight Highlight Diese folgende Aussage ist ein toller Mist: «Ich wünschte mir, dass sich die SRG vermehrt auf diesen nationalen Bereich konzentriert und insbesondere im Musik- und im regionalen Bereich das Feld zugunsten der Privaten räumt.» Habt ihr mal die Musik in den Privatradios gehört? Da läuft nur Charts, Charts und nochmals Charts. Dazu ein paar Klassiker. Mit den Radiosender SRF 3 und Radio Virus werden erstmals viel mehr Schweizer Musik gespielt (ist das nicht Service Public? ) und ausserdem hört man immer wieder neue Musik. Im Kurzform, sie trauen sich was zu. Und das macht doch den Unterschied?
    • pun 28.11.2017 08:36
      Highlight Highlight Und auch das mit der Abkehr vom "regionalen Bereich" ist absoluter Blödsinn... Wer würde sonst ein professionelles Radio-Regionaljournal z.B. aus dem Thurgau und flächendeckend auch von anderen eher kleineren Regionen anbieten?
    • Knarrz 28.11.2017 08:42
      Highlight Highlight Nun ja, sie können diese unbekannten Songs auch spielen, weil wenn dann die Zuhörerquoten einbrechen, werden sie nicht abgeschafft.

      Aber klar, deswegen brauchts die Billag. So kommen auch junge Schweizer Bands zu ihrer Radiozeit.
    • NiemandVonNirgendwo 28.11.2017 09:01
      Highlight Highlight Du triffst den Nagel auf den Kopf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baffes 28.11.2017 06:51
    Highlight Highlight Was mich eher stört ist das die SRG die TV Landschaft in der Schweiz komplett monopolisiert hat und zur Eier Legenden Wollmilchsau geworden ist. Wenn man die deutschen privaten und die winzigen Lokalsender ausklammert, bleibt nicht mehr viel übrig. Keine Auswahl, keine Alternativen. Nur Dauerberieselung durch Donnerstag Jazz und einer gegen 100. Das SRF versucht den Spagat zwischen ÖR und privat Sender und macht am Ende irgendwie keines davon richtig.
  • Wilhelm Dingo 28.11.2017 06:45
    Highlight Highlight Die SRG ist eine gute und wichtige Institution in der Schweiz. Sehr vieles ist aber nicht Auftrag einer Staatsfirma. Was zuviel ist, sollte Gegenstand eines politischen Diskurses sein. Ich bin der Meinung, dass einiges sogar eher zu krz kommt, z.B. qualitativ hochwertige, kritische Dokumentationen.
    • Wilhelm Dingo 28.11.2017 09:40
      Highlight Highlight @Dharma Bum: ja, das beim Staatsfersehen solang der Staat voll demokratisch legitimiert ist. Ich glaube, davon können wir in der Schweiz (noch) ausgehen.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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