Schweiz
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Andreas Kleeb, Mitglied im No-Billag-Komitee, stellte am Donnerstag den «Plan B» für eine SRG ohne Gebühren vor.  Bild: KEYSTONE

Der «Plan B» des No-Billag-Komitees im Faktencheck – und was die Swisscom davon hält

Nach dem Schweizerischen Gewerbeverband hat nun auch das No-Billag-Komitee einen «Plan B» für eine SRG ohne Gebühreneinahmen vorgestellt. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Vieles bleibt auch hier Spekulation. 

26.01.18, 13:39 27.01.18, 10:07

Einen «Plan B» für die SRG hatte schon der Gewerbeverband präsentiert, der die Initiative befürwortet. Er setzt neben Werbung auf die staatliche Förderung einzelner Sendungen. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen zudem Abonnemente lösen können, zum Beispiel für Sport, Spielfilme oder für die «Tagesschau».

Gestern Donnerstag, präsentierten nun auch die Initianten von No Billag ihren Plan B. Ihre Idee geht in die gleiche Richtung: Die Sender der SRG sollen Teil der Grundangebote von Swisscom, Sunrise, UPC und anderen Kabelnetzbetreibern werden. Was Swisscom und Co. von dieser Idee halten, und ob sich die drei Szenarien rechnen, im folgenden Faktencheck: 

168 Franken mit Werbung

bild: watson

Gemäss der ersten Variante würde das SRG-Paket 168 Franken im Jahr kosten. Enthalten wären SRF1, RTS1 und RSI1. Haushalte, welche diese Programme nicht wollen, müssten sie sperren lassen. 

216 Franken und weniger Werbung

bild: watson

In der zweiten Variante würde gleichzeitig die Werbung um rund die Hälfte reduziert. Damit würde das SRG-Paket 216 Franken pro Jahr kosten.

Faktencheck

Mit einem Abo von 168 Franken pro Jahr würde die SRG laut Initianten rund 208 Millionen Franken einnehmen. Es bräuchte folglich rund 1,24 Millionen zahlende Kunden. Eine beträchtliche Zahl, da Pay-TV-Angebote weiterhin zu einem Nischenmarkt gehören. 

Bei beiden Varianten gehen die No-Billag-Initianten zudem davon aus, dass Swisscom, UPC oder Sunrise die Angebote der SRG in ihre Grundversorgung aufnehmen. Die Anbieter sollen folglich bei ihren Abonnenten gratis und franko Gebühren für die SRG eintreiben. Im Normalfall braucht eine solche Kooperation technische Einrichtungen, eine Support- und Kommunikationsstelle. Doch die Initianten rechnen mit dem vollen Betrag von 208 Millionen, der an die SRG fliessen würde.  

Diese Annahmen sind spekulativ und wurden ohne Rücksprache mit den Anbietern getroffen, wie deren Antworten zeigen. «Wir möchten uns nicht an Spekulationen beteiligen. Wir haben bisher keine vergleichbaren Angebote und können nicht beurteilen, wie ein solches Angebot am Markt ankommen würde.», schreibt Josef Huber, Co-Lead Newsdesk & Digital Experience, auf Anfrage. Die upc will sich gar nicht zu den Vorschlägen äussern. Und auch Sunrise tut sich schwer mit einer Antwort: «Ob und zu welchen Konditionen ein solches Modell in das Sunrise TV Angebot integriert werden könnte, hängt entscheidend von den Einzelheiten des entsprechenden Angebots des Pay-TV-Anbieters ab», sagt Mediensprecher Roger Schaller.

In Variante eins rechnen die Initianten zudem mit Werbeeinnahmen von 137 Millionen Franken pro Jahr. Heute empfangen 3,5 Millionen Haushalte die Programme der SRG. Die dadurch generierten Werbeinnahmen belaufen sich auf 230 Millionen Franken.

Mit der vorgeschlagenen Abo-Gebühr würde die Anzahl Haushalte um einen Drittel schrumpfen. Dennoch gehen die Initianten davon aus, dass Werbung für 137 Millionen verkauft werden kann. Soll heissen: Obwohl nur noch ein Drittel der Haushalte die SRG-Sender empfangen, rechnet das Komitee mit weiterhin 60 Prozent der bisherigen Werbeeinnahmen

bild: watson

Nur durch Werbung und Subventionen finanziert

Die dritte Variante sieht vor, dass pro Sprachregion jeweils ein Sender weiterhin frei zugänglich wäre. Finanziert würden sie durch Werbeinnahmen.

bild: watson

Faktencheck

Die No-Billag-Initianten befördern Variante drei bereits selbst ins Aus. So schreiben sie, dass es angesichts der Entwicklungen im TV-Werbemarkt eher unrealistisch sei, dass die Sender gänzlich durch Werbung finanziert werden können

Dazu kommt, dass sie mit Beiträgen durch Bund und Kantonen von rund 220 Millionen Franken pro Jahr rechnen. Im vom Komitee formulierten Initiativtext für Art. 93 BV steht in Absatz vier schwarz auf weiss: Er (der Bund) subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Und dennoch wird in Szenario drei mit Subventionen von Bund und Kantonen gerechnet, die rund ein Drittel des zukünftigen Gesamtbudgets der SRG decken sollen.

Bislang wurde noch gar nicht darüber diskutiert, ob und in welchem Ausmass der Staat direkt Medienproduktionen unterstützen soll. Eine politische Einigung innerhalb von drei Jahren wäre extrem «sportlich», schreibt die NZZ

Radiowerbung

Die Finanzierung der Radio-Sender erwähnt das Komitee mit einem knappen Satz. In den drei Szenarien wird mit Werbeinnahmen für das Radio zwischen 59 bis 69 Millionen Franken pro Jahr gerechnet. Heute werden die Radiosender der SRG mit  knapp dem Achtfachen bzw. 478,6 Millionen Franken finanziert. Es muss folglich mit einem massiven Abbau des Angebots gerechnet werden. Informationssendungen wie das «Echo der Zeit» sowie Kulturangebote, die für eine Minderheit produziert werden, würden es in Zukunft schwer haben. 

Die Finanzierung der SRG-Radiosender durch Werbung würde zudem noch etwas anderes bedeuten: Starke Konkurrenz für die Privatsender. So müssten vor allem Lokalradios mit einem potenten Konkurrenten rechnen, der neu auch um Werbeeinnahmen kämpft. 

Jeden Tag hören in der Deutschschweiz rund 1,5 Millionen Menschen Radio SRF 1. Als Vergleich: Das Lokalradio Energy erreicht in den Regionen Bern, Zürich und Basel zusammen täglich weniger als eine halbe Million Menschen. Ein Einstieg der bislang werbefreien SRG-Radiosendern in den Werbemarkt, hätte prekäre Folgen für die Lokalradios. 

Die grossen Player in der No-Billag-Debatte

Video: Angelina Graf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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132
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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JonSerious 27.01.2018 02:44
    Highlight Hey, brauche Unterstützung.. Ich lanciere morgen die No-Strassen-Initiative.. habe nämlich kein Auto und muss trotzdem dafür bezahlen, man. Und wenn das dann angenommen wird kann man ja dann Abos für bestimmte Strassen machen.. Die A1 kann man dann immernoch gratis befahren, A2-A8 für eine Gebühr und der Rest muss sich mit Werbetafeln finanzieren. Geil, oder?
    34 6 Melden
    • Roterriese 27.01.2018 07:38
      Highlight Dieser Vergleich ist immer noch schlecht. Jeder benutzt die Strassen.
      5 21 Melden
    • hävi der spinat 27.01.2018 08:03
      Highlight Selten so ein bullshit gelesen.
      Der Strassenverkehr finanziert sich durch Mineralölsteuer und Vignette selbst.
      Ganz im Gegensatz zur SRG, die für ihren Unfug den Leuten unter Zwang, dass Geld abnehmen muss.
      Informieren Sie sich doch das nächste mal, bevor sie solchen Stuss posten.
      9 21 Melden
    • Astrogator 27.01.2018 10:31
      Highlight Der Strassenverkehr wird auch über Steuern finanziert lieber Spinat
      13 2 Melden
    • JonSerious 27.01.2018 10:49
      Highlight Oh nein, meine Initiative ist nicht genau durchdacht!! shit.. Und das obwohl ich es absolut ernst gemeint habe und schon am Unterschriften sammeln bin. Dann mach ich aber sofort eine Initiative gegen Initiativen. Damit so dumme Leute wie ich nicht mehr so undurchdachte Initiativen lancieren können!

      Aber danke Mr. Hävi.. Dann informiere ich mich ab jetzt auch dort, wo Qualitätsjournalismus betrieben wird.. Gratiszeitungen, Facebook und 3+. (Richtige Zeitungen kommen nicht in Frage, ich kann nicht lesen) .

      Ps: *das
      13 3 Melden
    • hävi der spinat 27.01.2018 11:22
      Highlight JonSerious

      Ein wenig wenig verstehen ich sie schon. Sie wollten einfach etwas schreiben. Es sollte möglichst witzig tönen und auch der Mehrheitsmeinung entsprechen.
      Aber ist es wirklich auch nötig, immer etwas "rauslassen" zu müssen. Auch wenn man sich für das Thema überhaupt nicht interessiert?
      Manchmal wäre doch etwas weniger vielleicht doch etwas mehr...
      Finden sie nicht?
      4 12 Melden
    • JonSerious 27.01.2018 12:05
      Highlight Ja, ich mache es halt wegen den Likes und dem Fame.

      Nein ehrlich, mein Kommentar war ein Vergleich mit der Initiative. Die ist auf einem ähnlichen Niveau ähnlich sinnlos wie mein "Vorschlag". Lächerlich wird's dann, wenn jemand darauf mit "ernsthaften" Argumenten antwortet, die sogar noch falsch sind.
      12 2 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 15:09
      Highlight @hävi Mumpitz Die Strassen werden durch Gemeinde- und Staatssteuern und durch Mineralölsteuern finanziert
      3 0 Melden
    • hävi der spinat 27.01.2018 17:21
      Highlight Serious

      Eben, es ist so wie ich sagte. Ein dummer Witz zum falschen Thema.
      Und dann noch beleidigt sein, wenn man beim Wort genommen wird.
      Wieso also überhaupt etwas schreiben, wenns eh nur warme Luft sein soll?

      Überigens welche falschen Argumente meinen sie?

      https://www.strasseschweiz.ch/fileadmin/pdf/Zeitschrift_Strassenverkehr_201004.pdf
      2 1 Melden
  • Trasher2 26.01.2018 23:18
    Highlight Wenn ich denn bei einer Annahme zahlen müsste für das, was ich schaue, dann will ich ganz sicher nicht für ein französisches und ein italienisches Programm bezahlen und dazu noch mehr Werbung schauen müssen!

    Schilifts irgendwie?

    11 3 Melden
  • greenfields 26.01.2018 21:43
    Highlight Gut zu hören, dass mittlerweile 60 % gegen No-Billag stimmen werden und dementsprechend nicht auf die heisse Luft dieser Tag- und Nachtplauderis hereinfallen. Stelle mir gerade vor, man müsste bei einer Annahme für die SRG-Programme so an die 5 und mehr Abos lösen (könnte so kommen, wenn man den Realitätsfremden zuhört). Da ist ein Hochhaus, privater Kabelanbieter, 150 Wohnungen, für jede Wohnung andere Zugangsabos. Jede Wetter, jeder Kabelanbieter etc. wäre heillos überfordert. Aber typisch für die Initianten, keine Ahnung und keine vernünftigen Lösungen, einfach nur dummes Geplauder.
    42 5 Melden
  • lagaffe 26.01.2018 19:50
    Highlight Die ganze Sache wird denen langsam aber sicher peinlich...!
    60 6 Melden
  • MikeT 26.01.2018 19:13
    Highlight Es wird zum Glück immer klarer: Die Initianten sind aus einem ungesunden heiligen Zorn gegen die SRG. Ansonsten haben sie keinen gescheiten Plan, können nur spekulieren und widersprechen ständig sich selber oder offensichtlichen Fakten. Und nun soll man der Initiative dieser Medien-Amateure zustimmen? Wenn die Lage nicht so ernst wäre, könnte man nur noch lachen.
    78 8 Melden
    • Bätzi 27.01.2018 10:34
      Highlight Mir macht nur eines Sorgen nämlich das es viele gibt die sich zu wenig oder gar nicht Infomieren der initative das ja schenken
      9 0 Melden
  • Tikvaw 26.01.2018 19:10
    Highlight Wirtschaftsvertreter so:
    1)Oh nein, RTVG angenommen. Jetzt müssen unsere Grossunternehmen hohe Gebühren zahlen=0.0001% weniger Gewinn!
    2)NoBillag taucht auf.
    3)YaY,lasst uns auch auf den NoBillag-Zug aufspringen, mit den jungen Nicht-Schauern und den Anti-LinkeSRG-Wutbürgern schaffen wir es sicher.
    4)Ups, wir haben vergessen, dass CHler keine radikalen Initiativen mögen und die SRG rel. gerne hat. Die Zustimmung sinkt.
    5)Hilfe, was sollen wir machen?
    6)Wir präsentieren Plan B; Da muss das Gewerbe keine Gebühren zahlen, die SRG bleibt und bekommt aus irgendeinem Steuertopf Geld.
    7)Backfire...
    59 6 Melden
  • rönsger 26.01.2018 19:07
    Highlight Was viele Befürworter nicht wissen: Die Initianten wollen weder die SRG noch die Billag-Zwangssteuern versenken. Vielmehr bewerben sie sich mit ihrem realsatirischen Medienformat bei SRF um die immer noch offene Nachfolge von Viktor Giaccobo und Mike Müller. Der jüngste Streich: Die Netzbetreiber müssen die SRF-Programme zwangsaufschalten und gleich auch das Inkasso vornehmen. Ein an Absurdität und Doppelbödigkeit kaum zu überbietender Witz: Statt nur die Billag gäbe es künftig 150 Inkassostellen; so viele Kabelnetzbetreiber gibt es nämlich in der Schweiz. G&M sind neidisch auf diesen Einfall.
    67 4 Melden
  • sowhat 26.01.2018 17:59
    Highlight Kleiner Vorgeschmack gefällig?


    33 7 Melden
  • Dreizehn 26.01.2018 17:49
    Highlight hmm...bei Variante 2... wäre für mich genau 1 Sender dabei den regelmässig ich schaue. 216.- für eigentlich nichts und dann erst noch mehr Werbung....
    SRF 2 fehlt komplett. Also wäre ich gezwungen mySports und Teleclub zu abonieren. Das wären dann mal eben 75.- Stutz pro Monat oder 900.- im Jahr + die 216.- fürs Nichts...

    und noch eine Frage falls dieser Bullshit tatsächlich furchkommen sollte.
    Wer von den Initianten und Befürwortern hätte genug Eier in der Hose, die Verantwortung zu übernehmen, wenn viele Menschen ihren Job verlieren ?

    Vermutlich keiner...

    67 8 Melden
    • ricardo 27.01.2018 01:48
      Highlight Nein natürlich nicht. Die Klappe aufreissen können die No-Billag-Clowns sehr gut. Aber Verantwortung übernehmen? Das ist in etwa gleich uncool wie Solidarität.
      9 3 Melden
    • Fly Baby 27.01.2018 10:01
      Highlight Das ist denen doch scheissegal wer wo den Job verliert, der Markt regelt es schon.
      5 0 Melden
  • Strassenfeger 26.01.2018 17:45
    Highlight Haben meine Eltern noch den Durchblick? Wissen meine Söhne überhaupt, was Sache ist? Was glauben unsere Nachbarn zu wissen? Nicht nur auf Watson braucht es jetzt das Gespräch, sondern draussen im Alltag. Wenigstens spricht man wieder miteinander, argumentiert und zeigt auf. In dem Sinn, gilt es jetzt, gewissen Müll weg zu wischen und wieder mal, wie häufig noch, mit dem Initiativtext zu wedeln!
    27 4 Melden
  • mountaineer 26.01.2018 17:38
    Highlight Warum sollte nur ein Drittel der Haushalte ein SRG-Abo lösen?
    Schätzt man die Attraktivität der SRG-Programme als derart gering ein, dass 2/3 nur unter Zwang dafür zu zahlen bereit sind?
    9 48 Melden
    • Cubbie 26.01.2018 20:11
      Highlight Auch wenn 70% der Haushalte ein Abo lösen sollten, (216.- CHF für 1 Sender 😂, wie dumm ist das denn?) wird das Programm durch die massiv gesunkenen Einnahem drastisch zusammengekürzt. Keine Qualität mehr. Daraus folgt, das im Jahr danach nur noch 30% in ein nichtvorhandenes Programm zu investieren.....

      Nächste Frage?
      39 7 Melden
    • Fulehung1950 26.01.2018 21:45
      Highlight Z.B. fallen schon mal alle Haushalte weg, die Migrations-Hintergrund haben. Die schauen dann per SAT nur noch ihre Heimatsender. Gratis!
      24 3 Melden
    • reich&schön 27.01.2018 15:28
      Highlight Na und, Fulehung? Warum sollten Menschen mit Migrationshintergrund für Medienangebote zahlen, die sie gar nicht nutzen?
      Neidisch?
      1 1 Melden
  • Palatino 26.01.2018 16:57
    Highlight Mir fällt in den ganzen Diskussionen auf, dass sich kaum jemand für die lokalen Sender stark macht. Zufall oder realistisches Bild der Bedeutung dieser Medien?
    52 4 Melden
    • rönsger 26.01.2018 19:43
      Highlight Wie recht du hast, Palatino. Und noch weniger macht man sich für das Radio stark. Noch niemand konnte schlüssig erklären, wie denn Pay-Radio funktionieren soll. Weltweit gibt es keine Küchen-
      oder Autoradios, in die man eine zahlpflichtige Smartcard stecken könnte. Technisch ist das zwar kein Problem; aber wenn die vermeintliche Wirtschaftsmacht Schweiz diese in Fernost in Auftrag gäbe, käme vorerst das grosse Gelächter, und dann würde man ein solches Ding sicher nicht unter 1000.00 CHF anbieten. Bleiben also Bezahl-Apps oder Radio via TV-Signal, und das ist besonders im Auto sehr praktisch.
      28 3 Melden
    • reich&schön 27.01.2018 15:31
      Highlight rönsger, die privaten Radios haben schon existiert, bevor man sie an den Gebührentropf hängte.
      Diese könnten weiterhin gut existieren, insbesondere wenn man die Verbreitung in der ganzen Sprachregion zulässt.
      Pay-Radio ist dagegen völlig unrealistisch, da bin ich ganz Deiner Meinung.
      2 0 Melden
  • Hans der Dampfer 26.01.2018 16:30
    Highlight Das eine Initiative auf den letzten Metern an Ja-Anteilen verliert und scheitert ist nichts neues. Die Leute regen sich immer über etwas auf, lancieren Initiativen und wenn sie dann Jahrelang in den Räten verwurstelt wurden, ändern auch sie ihre Meinung weil Politik und Medien die Leute bis dann entsprechend bearbeitet und gleichgerichtet haben. Gegen NoBillag kann man sein aber viele merken nicht das sie auch von den Institutionen verarscht werden. Die Milliarden an queer Subventionierung in der Medienbranche will sich schliesslich niemand entgehen lassen.
    15 82 Melden
    • meine senf 26.01.2018 18:38
      Highlight Die Queer-Subventionierung war sicher ein Freudscher Versprecher :)

      Der Rest mag ja sein. Nur: warum macht man dann keine Initiave, die eine bessere Finanzierung einführt und/oder gewünschte Programminhalte genauer festlegt? Dem würden auch sicher mehr Leute zustimmen.

      Wie jemand der Kopfschmerzen hat. Zuerst macht man Jahre lang nichts dagegen und staut Frust an. Dann kommt ein Quacksalber daher mit einer No-Kopf-Behandlung, der verspricht, dass Köpfen gegen die Schmerzen hilft. Der Körper wird schon trotzdem irgendwie weiterleben, hauptsache man setzt mal ein Zeichen gegen die Schmerzen!
      55 3 Melden
    • AskLee 26.01.2018 18:47
      Highlight Immer noch besser als Blochers Milliarden und seinen neuen Zeitungen zu folgen.
      37 4 Melden
  • Roterriese 26.01.2018 16:29
    Highlight Was viele hier nicht verstehen ist, dass der Initiativtext von Subventionen spricht. Damit sind Subventionen im Sinne des Subventionsgesetzes gemeint (https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19900241/index.html). Das schliesst aber nicht automatisch aus, dass die SRG trotzdem Geld vom Bund erhält. (Mir wäre es überdies egal, ob die SRG untergeht oder nicht. Mir persönlich ist die SRG schlichtwegs egal.).
    25 127 Melden
    • Fabio74 26.01.2018 17:33
      Highlight Deine Märchen bleiben Märchen. Subventionen sind klar definiert und geregelt. Wiederkehrende Finanzierung einer Aufgabe. Punkt.
      Und genau dies verbietet die Initiative klipp ind klar!
      46 5 Melden
    • α Virginis 26.01.2018 18:46
      Highlight Ach ja, aber leider bist Du nicht der Nabel der Welt...
      36 6 Melden
    • DäPublizischt 26.01.2018 19:32
      Highlight Schon noch witzig (oder traurig), wie argumentsresistent manche Leute sind.

      Wenn dir die SRG egal ist, schau dir am Besten mal dieses Video an. Und diese Aussagen stammen von einem langjährigen Medienschaffenden, nicht von Leuten, die kaum Ahnung von der Schweizer Medienlandschaft haben.

      https://www.blick.ch/news/politik/fam/frank-frei-die-videokolumne-von-frank-a-meyer-die-srg-gehoert-dem-volk-id7890223.html
      10 5 Melden
    • Roterriese 26.01.2018 19:42
      Highlight @Fabio74, ja sind sie, aber nicht deiner Definition entsprechend.
      Art. 3 Abs. 1 SuG
      Finanzhilfen sind geldwerte Vorteile, die Empfängern ausserhalb der Bundesverwaltung gewährt werden, um die Erfüllung einer vom Empfänger gewählten Aufgabe zu fördern oder zu erhalten. Geldwerte Vorteile sind insbesondere nichtrückzahlbare Geldleistungen, Vorzugsbedingungen bei Darlehen, Bürgschaften sowie unentgeltliche oder verbilligte Dienst- und Sachleistungen.

      So steht es im Gesetz - klipp und klar! und nicht nach Definition Fabio 74
      8 23 Melden
    • Azrael 26.01.2018 20:34
      Highlight @roterriese Was laberst du? Art3/Abs1 auf den du dich beziehst, führt deine Aussage ad absurdum. Es steht da genau das Gegenteil von dem, was du behauptest! Und wenn du weiter behauptest, dass auch Leistungen ausserhalb des Subventionsgesetzes möglich sein sollen, dann poste doch diesen Gesetzesartikel anstatt des nervigen Whataboutism....
      24 3 Melden
    • aglio e olio 26.01.2018 20:46
      Highlight "4 Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen."
      Quelle: https://nobillag.ch/initiative/

      Eine Definition von "subventioniert" kann ich nicht entdecken. Das SuG hilft da auch nicht weiter.
      18 1 Melden
    • Fabio74 26.01.2018 21:18
      Highlight @riese: Lass diese kindlichen Versuche. Subventionen sind VERBOTEN! Steht so in eurer Initiative drin!
      Meine Definition ist keine juristische, dafür fehlt mir die Lust, diese auszuführen.
      Aber du sagst es: Finanzhilfen um eine Aufgabe zu finanzieren = Subvention = Verboten
      22 2 Melden
    • Roterriese 26.01.2018 22:22
      Highlight @azarel einen Absatz weiter unten

      2 Abgeltungen sind Leistungen an Empfänger ausserhalb der Bundesverwaltung zur Milderung oder zum Ausgleich von finanziellen Lasten, die sich ergeben aus der Erfüllung von: öffentlichrechtlichen Aufgaben, die dem Empfänger vom Bund übertragen worden sind.

      3 21 Melden
    • Roterriese 26.01.2018 22:25
      Highlight @Fabio74, dann solltest du nicht mitdiskutieren.
      3 25 Melden
    • ricardo 27.01.2018 01:59
      Highlight Sorry Leute! Es kann nur eine Antwort auf diese verlogenen und widersprüchlichen Nebelpetarden geben: Den No-Billag-Initianten einen gehörigen Denkzettel verpassen und die Initiative versenken, aber so richtig wuchtig.
      10 2 Melden
    • hävi der spinat 27.01.2018 08:16
      Highlight @DäPublizischt

      Und wie naiv darf man eigentlich sein, bevor der Display explodiert?
      Der Blick ist von der SRG gekauft und fährt schon seit Wochen eine Kampagne nach der anderen gegen diese Initiative.
      Dem Blick geht es um seinen Umsatz.

      Und um nichts anderes.
      1 12 Melden
    • DäPublizischt 27.01.2018 11:52
      Highlight @hävi
      Der Blick gehört dem mächtigen privaten Medienhaus Ringier.
      Ja, er berichtet der Initiative gegenüber sehr kritisch und genau das ist ein Zeichen, dass selbst für private Medienschaffende das Überleben der SRG sinvoll und wichtig ist. Aber schau dir das Video am besten einmal an, dann verstehst du vielleicht, weshalb dem so ist.
      3 0 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 15:14
      Highlight du kannst deine Subventionsverwirrungen noch öfters versuchen. Versuchs mal mit ZGB2 Treu und Glauben.
      Gegen so diesen Artikel verstossen eure Versuche, Gebühren und Finanzierungen des Bundes zu verbieten aber dann Subventionen zusammen zu dichten, die nichts anderes als eine Finanzierung des Staates ist, reinzuschmuggeln.
      3 0 Melden
  • Abbaio 26.01.2018 16:18
    Highlight Heute betragen die Werbeeinnahmen von SRF1 und SRF2 total 230 Mio. Bei 1,24 Mio Abo's. Bei einem Ja gibt es noch SRF1 für 168 Fr. und max. 450'000 Abonnenten. Und die Werbeeinnahmen sollen 137 Mio betragen? Nur 93 Mio weniger? Und je ein frei zugänglicher tessiner und welscher Sender soll sich rein über Werbeeinnahmen finanzieren? Oder doch Subventionen (Fördergelder) vom Staat kriegen, entgegen dem Initiativtext? Jeder unabhängige Medien- und Werbeexperte sagt, dass diese Pläne nicht aufgehen können. Erfahrung und Realität widersprechen den Annahmen der Initianten.
    63 5 Melden
  • Tolot 26.01.2018 16:13
    Highlight Gibt es wirklich noch jemanden, der den ganzen Blödsinn der NoBillag Initianden glaubt. Diese Wiedersprechen sich doch laufend gegenseitig und auch im Bezug zu Ihrer eigenen Initiative! Auch wenn nicht alles rund läuft mit der SRG, so ist diese doch noch hundert mal besser als alles was die Initianden vorschlagen. Weil das ist bei genauer Blickweise alles Schwachsinn von Schwachköpfen.
    112 9 Melden
  • Rudi66 26.01.2018 16:02
    Highlight Ich frag mich echt wie man ein Komitee das den eigenen Initiativtext nicht kennt, so wegen Subventionen, unterstützen soll.
    Jeder der auch nur ein bisschen Verstand bemüht merkt doch wie undurchdacht und und unvernünftig die Initiative ist.
    Da werden von Seiten der Befürworter Unwahrheiten und halbseidene Versprechen gemacht mit viel Schalmeienklang und dabei gehofft dass der "dumme" Bürger es nicht merkt und nur denkt "Geiiiil keine Billag mehr!!!!"
    Ich hoffe deshalb sehr das der "dumme" Bürger schlauer ist als die "schlauen" Initianten.
    96 5 Melden
  • Christo 26.01.2018 15:49
    Highlight Ich glaube langsam, die Initianten stimmen auch Nein zu No Billag.
    145 10 Melden
    • F1-Fan 26.01.2018 21:08
      Highlight Das glaube ich auch, deshalb unternehmen die Initianten der "NoBillag" Initiative in letzter Zeit wirklich alles um auch dem hinterletzten Wutbürger zu zeigen, dass die Initiative nicht gedacht ist, um sie anzunehmen, sondern um langsam aber sicher eine Schweizer Institution wie das SRF zu schwächen oder sogar zu zerlegen. Dazu muss aber "NoBillag" (welche eigentlich "NoSRF" heissen müsste), abgelehnt werden. Nach den ersten Umfragen bekamen die Initianten das Muffensausen, daher jetzt die wirren B-Pläne, wobei Plan das falsche Wort ist, es sind nicht ernst gemeinte "Furzideen"
      17 1 Melden
  • sowhat 26.01.2018 15:25
    Highlight Klingt eher nach einem PR Gag, als nach einem echten Lösungsvorschlag. Entweder sie verstehen wirklich nichts davon oder sie wollen ihre Gefolgsleute mit dieser Augenwischerei beruhigen, obwohl sie wissen, dass es nicht funktioniert. Leider glaube ich Zweites.
    121 7 Melden
    • Abbaio 26.01.2018 16:30
      Highlight Ich auch
      38 4 Melden
  • EvilBetty 26.01.2018 15:25
    Highlight Und eine ganz dumme Frage:

    Wenn ich das Abo ohne Werbung nehme, was sehe ich in der Zeit, in der Werbung läuft?
    143 8 Melden
    • Aaaaaarrghh 26.01.2018 15:50
      Highlight Hab ich mir auch gedacht. Wie soll das funktionieren bei Live Sendungen?
      95 5 Melden
    • Ralphinho 26.01.2018 16:57
      Highlight Ich verstehe es so, dass nicht jeder individuell zwischen Variante 1 und 2 wählen kann, sondern dass sich das Parlament (oder die Bevölkerung mittels Abstimmung) für eine der beiden Varianten entscheiden müsste, welche dann für alle gälte.
      30 1 Melden
    • ricardo 27.01.2018 02:03
      Highlight Vielleicht ein Testbild? Oder Köppels Weltwoche-TV? Vielleicht gibt's aber auch Bigler-TV?
      5 1 Melden
  • ricardo 26.01.2018 14:50
    Highlight Fazit: Unter dem Strich wird es teurer. Zudem weniger Qualität und wohl auch ein ausgedünntes Angebot. Gesendet wird nur noch, was Quote verspricht. Die von No-Billag versprochene "Medienvielfalt" sieht jedenfalls ganz anders aus.
    346 20 Melden
    • Aaaaaarrghh 26.01.2018 15:50
      Highlight Aber der MARKT!!1!11!!
      57 5 Melden
    • Abbaio 26.01.2018 16:21
      Highlight 216 Franken Abogebühr nur für SRF1 mit etwas weniger Werbung? Heisst wohl, ungefähr soviel Werbeunterbrechung wie heute. Was ist mit SRF2, mit dem Radio und allen andern SRG-Sendern? Was würden die denn noch zusätzlich kosten.
      36 4 Melden
    • Abbaio 26.01.2018 16:31
      Highlight Es wird teurer mit noch mehr Werbung und Trailern.
      32 4 Melden
  • Hans Gseh-Cho 26.01.2018 14:47
    Highlight Ein Abo für die SRF1 Infosendungen (CH-Aktuell, Tagesschau, 10vor10) für TV, PC oder Smartphone bin ich sofort dabei! Ich schätze die neutrale Berichterstattung des SRF sehr. Und ich vermute das dieses Abo auch im Ausland auf Interesse stossen könnte.
    24 108 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.01.2018 15:11
      Highlight So, wenn Du die Berichterstattung des SRF so sehr schätzest, warum stimmst Du dann ich einfach Nein?
      139 17 Melden
    • Schreiberling 26.01.2018 15:22
      Highlight Oh ja, Schweiz Aktuell wird im Ausland bestimmt der Renner.
      126 7 Melden
    • TanookiStormtrooper 26.01.2018 15:36
      Highlight Das würde aber laufen wie beim Teleclub. Erst musst du das Grundpaket mit Filmen lösen (damit macht man die Kohle) und dann noch Sport bzw. Nachrichten dazu. Da Nachrichten in der Produktion teurer sind als Sportrechte, dürfte das "Nachrichtenpaket" noch eine Ecke mehr kosten als der Sport. Ich schätze auf dem "freien" Markt zahlst du dafür am Ende das doppelte oder dreifache.
      Wie Neutral die Nachrichten dann noch sind (in diesem Fall eine Swisscom-Tochter) ist auch eine Frage.
      84 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 16:30
      Highlight Ein Abo System würde selbstverständlich funktionieren und wird bei einem JA auch kommen.
      13 78 Melden
    • Abbaio 26.01.2018 16:34
      Highlight @Schreiberling. Schweiz aktuell ist heute schon ein Renner im grenznahen Ausland. Einstein ist in ganz Deutschland ein Renner, die Rundschau, Netz Natur, Kassensturz auch. SRG soll doch mal die entsprechenden Zahlen veröffentlichen.
      13 24 Melden
    • EvilBetty 26.01.2018 18:47
      Highlight Nachrichten teurer als Sportrechte? 😂
      8 1 Melden
    • Fabio74 26.01.2018 21:20
      Highlight @bond: Träum weiter. DIese Abos sind viel zu teuer
      13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 22:59
      Highlight Ach. Teurer als 451 oder 365?
      Ich denke eher die SRG wird so zu Reformen gezwungen und wird sich auf das beschränken was eigentlich mal ihr Auftrag war statt den ganzen teuren Müll zu produzieren.
      Leider wird es dazu aber nicht kommen. Es wird weiter das Geld verprasst werden in Zukunft. 1.4 Milliarden wenn ich nicht irre. So ein Wahnsinn muss man sich zuerst mal vorstellen. Regelrecht maßlos. Und dafür müssen wieder mal die schlechter gestellten bluten.
      Mol mol sehr sozial. Bravo.
      2 9 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 15:18
      Highlight @bond: Zum 100. Mal: Die Einnahmen sind GEDECKELT. Hör auf Lügen zu verbreiten
      ab 2019 1 Franken pro Tag für die gesamte SRG ist günstiger als 200 für einen Sender plus Sportpaket
      etc
      Wenn es euch um Soziale Anliegen geht, lanciert im Parlament eine Debatte, arme Leute von den Gebühren auszunehmen.,
      Aber es geht ja nicht darum, sondern es geht um das Böse an und für sich und das ist die SRG
      4 1 Melden
    • EvilBetty 27.01.2018 17:04
      Highlight Ich glaube ihm geht es nur um sein Portemonnaie... weiss jetzt nicht so genau was ich schlimmer finden würde.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.01.2018 17:14
      Highlight Wer 1.4 Milliarden jährlich für ein TV/Radio Angebot nicht hinterfragt finde ich auch schlimm.
      Gedeckelt. Schön. Aber warum müssen sie nicht sparen? Am Sozialstaat wird gespart seit Jahren und abgebaut. Aber die SRG soll weiterhin in Saus und Braus produzieren?
      Ist es eigentlich nicht klar wie paradox das ist??
      0 1 Melden
  • Matthiah Süppi 26.01.2018 14:45
    Highlight Ja, Werbung ist dass, was wir wollen. Haben wir sonst ja schon so wenig.
    121 5 Melden
  • Schweizer Bünzli 26.01.2018 14:44
    Highlight Die No-Billagler lancieren eine Intiative, die das Subventionieren der SRG ausdrücklich verbietet, aber empfehlen für den Fall, dass die Intiative angenommen wird, die SRG mit Subventionen zu retten. Soll mal einer schlau werden aus diesen Leuten.

    Vielleicht denken die Initianten einfach, das Volk sei zu blöd, um solchen Quatsch zu durchschauen. Probieren kann man es ja mal.
    443 22 Melden
    • Snowy 26.01.2018 15:48
      44 5 Melden
    • Roterriese 26.01.2018 16:26
      Highlight Naja ihr Gegner wollt einfach nicht raffen, das damit Subventionen im Sinne des Subventionsgesetzes (https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19900241/index.html) gemeint sind.. Kleiner aber feiner Unterschied. Es sind dann einfach keine Finanzhilfen mehr, sondern Abgeltungen (vgl. Art. 3 Abs. 2 SuG).
      6 57 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 18:07
      Highlight Die raffen das schon @roterriese.
      Aber wie bei den Abos will niemand darauf eingehen aus wohl ideologischen Gründen oder aus purer Ignoranz.
      5 25 Melden
    • Luku luku 26.01.2018 18:21
      Highlight Aber ist auch doof solche Haarspaltereien abzulassen, nur damit es funktioniert, noch bevor abgestimmt wurde.
      8 3 Melden
    • aglio e olio 26.01.2018 21:04
      Highlight Zitat: "das damit Subventionen im Sinne des Subventionsgesetzes (https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19900241/index.html) gemeint sind."

      Dies wird im Initiativtext nicht definiert.

      "4 Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen."
      Quelle: https://nobillag.ch/initiative/
      12 1 Melden
    • Fabio74 26.01.2018 21:23
      Highlight @bond: Wir raffen schon, dass jene Kreise, die keine Gebühren zahlen wollen und dem Bund Subventionen verbieten nun mit billigen "Buebetrickli" versuchen Subventionen zur Finanzierung reinzuschmuggeln.-
      Ihr seid so glaubwürdig wie Bigler, Rime, Kessler und Kleeb. Gar nicht.
      16 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 22:13
      Highlight Mir ist egal was die als Plan B so alles rausrücken.
      Das SRF hat einen, das ist alles was zählt und der wird Realität bei einem Ja. Wer was anderes glaubt ist nun wirklich kaum an Naivität zu überbieten.
      2 18 Melden
    • Roterriese 26.01.2018 22:26
      Highlight @aglio e olio
      man nennt es Auslegung.
      2 13 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 15:21
      Highlight @riese: Auslegen kann man den Begriff Subvention nicht. Weil er ist definiert. Ob hier oder im Gesetz
      Zweitens: Gebühren zu verbieten und hintenrum Subventionen zu sprechen ist das Hinterletze.
      Es wird täglich verlogener
      Die MEdien am Gängelband von Subventionen macht das ganze definitiv zum Staatsmedium
      3 2 Melden
    • Roterriese 27.01.2018 15:43
      Highlight @Fabio, du als spitzenjurist musst es wissen 😂😂
      2 1 Melden
    • Snowy 29.01.2018 09:49
      Highlight @Fabio:

      "Die MEdien am Gängelband von Subventionen macht das ganze definitiv zum Staatsmedium."

      M.M. nach der grösste Widerspruch dieser Initiative überhaupt.
      1 0 Melden
  • meine senf 26.01.2018 14:28
    Highlight Das waren etwa die selben Rechenkünste.
    274 13 Melden
    • Abbaio 26.01.2018 16:29
      Highlight 1 + 1 = 0
      Nein. 1+1 = 2
      Das überzeugt mich nicht
      o.k. Ich erklärs anders. Leg zwei Aepfel nebeneinander. Viele Aepfel liegen nun auf dem Tisch?
      Das ist kein gutes Argument für 1 + 1 = 2
      Ich schick Dir den Link
      Du bist doch auch so ein linker Besserwisser
      Ich blitze Dich
      Typisch für die linke Filterblase
      6 47 Melden
    • herbert funke 26.01.2018 17:55
      Highlight Ziemlich inhaltsleer, aber ist nicht so schlimm, kann nämlich passieren, wenn Argumente fehlen.
      22 1 Melden
  • Bernhard Sturm 26.01.2018 14:23
    Highlight Müsste es beim "Punkt 2 Werbung" in der Grafik nicht 2/3 <> -40%, statt -60% heissen? 137Mio sind ca 40% weniger als 230Mio.
    20 4 Melden
    • Ralphinho 26.01.2018 17:03
      Highlight Doch, ist mir auch aufgefallen. "-60%" wäre ja auch etwa vergleichbar mit "-2/3", dann wäre es ungefähr realistisch. Aber dann blieben nur noch 92 Mio., womit die Finanzierung nicht mehr aufginge.
      Ausserdem: Wahrscheinlich sinken die Werbeeinnahmen sogar etwas stärker als die Zuschauerzahlen, da bei den Werbungen ja auch noch die Fixkosten (z.B. für die Produktion der Clips) dazukommen.
      15 1 Melden
  • Bätzi 26.01.2018 14:19
    Highlight Plan C!
    Ich finde es super das die Initativ befürworter pläne schmieden für die SRG.
    Nur Dumm dass sie von der Materie Medien und werbefinanzierug nicht den geringstem schimmmer haben.

    Es scheint fast so als wären die Initanten froh wenn am 4 März das Nein gewinnen würde das aber natürlich nicht öffentlich sagen können.
    😜
    115 10 Melden
    • Abbaio 26.01.2018 16:38
      Highlight Die finden doch sowieso, dass alle Medien- und Werbeexperten von links ferngesteuert sind. Drum glauben sie lieber, was auf ihrem eigenen Miststock vor sich hin dampft. Die Abstimmung wird knapp. Vielleicht kann man ja mit ein paar bireweiche Argumenten noch die eine oder andere Ja-Stimme holen.
      25 4 Melden
  • Aaaaaarrghh 26.01.2018 14:14
    Highlight Wenn selbst das Initiativkomitee immer noch Subventionen seitens Bund und Kantone vorschlägt, obwohl in ihrer EIGENEN Initiative steht, dass der Bund dies bei Annahme zukünftig unterlassen soll, zeigt das einfach nur, dass es eine reine Populismusinitiative ist, die man nicht fertig gedacht hat. Peinlich.
    117 5 Melden
  • Walter Sahli 26.01.2018 14:14
    Highlight Dreisatzrechnen für NoBillag-Befürworter (Achtung schwierig!):

    7 TV- und 17 Radiosender kosten CHF 451.- (ab 2019 CHF 365.-)

    Wieviel kosten 3 TV-Sender?

    riese? Krater? Bond? Chabis? Lyx?
    78 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 15:20
      Highlight Die dürfen dann soviel kosten, wie Werbegelder und Abo-Gebühren reinkommen.
      SRF kann ganz einfach auf Abonnements setzen.
      Offenbar ist mehr als die Hälfte der Leute gewillt weiterhin zu blechen.
      Unsoziale Zwangsgebühren gehören abgeschafft.
      9 132 Melden
    • Against all odds 26.01.2018 15:55
      Highlight Herr Bond, gewisse „Zwangsgebühren“ sind sehr sozial. Dazu gehört u.a. die Billag.
      69 6 Melden
    • Walter Sahli 26.01.2018 16:05
      Highlight Bond, merkst Du tatsächlich nicht, dass das, was die Initianten vorschlagen, teurer ist? 216 Stutz für drei Sender? Das ist wie wenn Dir Dein Autohändler beim nächsten Kauf vier Räder zum halben Preis eines Autos anbietet! Und auf den Radkappen hat's dann auch noch Werbung! Und Du jubelst "Ey Monn, voll Schnäppchenpreis!" oder was?!
      63 2 Melden
    • Christo 26.01.2018 16:05
      Highlight @J.S. Bond Zwangsgebühren? Aber das ist genau das, was die Initianten in ihrem Plan fordern. Zwangssteuern. Und die zahlen dann alle. Auch die ohne SRG-Abo. Dieses Argument zieht nicht mehr.
      51 2 Melden
    • phreko 26.01.2018 16:06
      Highlight Ein hoch auf die Libertären & ihrem Sozialdarwinismus.

      Was könnte man alles sonst noch abschaffen? Wie wärs mit den Bauernsubventionen?
      49 4 Melden
    • Rudi66 26.01.2018 16:13
      Highlight @J.S. Bond
      das einzige was asozial ist sind die libertären Ideen die hinter der No-Billag Initiative stehen.
      Und noch asozialer wird es sein wenn SRF bei den Politikern die dannzumal in Bern die Mehrheit haben um Subventionen betteln muss. Das nennt man dann Staatsmedien.
      45 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 16:35
      Highlight Die Initianten interessieren niemanden. Das sind Ablenkungsmanöver oder habt ihr bei der 1:12 Initiative auch so auf die Initianten geschossen?
      Die Gebühr gehört ersetzt durch Abos wo jeder der will konsumieren kann.
      Egal. Negiert diese Option weiter, ich bin derweil im Snow Park in Laax auf dem Board. Have a nice weekend.
      5 52 Melden
    • kloeti 26.01.2018 17:19
      Highlight @J.s. Bond: Asoziale Libertarier dann aber auch ok?
      22 2 Melden
    • Fabio74 26.01.2018 17:36
      Highlight @bond hoffe der Herr braucht nicht die subventionierten Krankenkassen
      19 3 Melden
    • Dominik Treier (1) 26.01.2018 17:49
      Highlight Wie lustig das manche Leute mit Wörtern wie assozial um sich werfen und dabei noch noch nicht einmal die grundlegende Bedeutung dieses Wortes verstanden zu haben scheinen... Was ist sozial... Wenn viele Leute zusammen ein grundlegendes Bedürfnis von vielen finanzieren, dessen Befriedigung ein harmonisches und freies Zusammenleben in unserer Gemeinschaft durch Information, Bildung und der Reflexion aller Ansichten gewährleistet? Oder wenn einige einfach sagen: "Deine Bedürfnisse interessieren mich einen Dreck und es spielt mir keine Rolle ob du dir das leisten kannst, denn ich brauchs nicht!".
      16 3 Melden
    • Luku luku 26.01.2018 18:24
      Highlight Die asoziale Krankenkasse gehört auch abgeschafft
      10 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 19:07
      Highlight Ja. Und ersetzt durch eine Einheitskasse.
      6 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 19:11
      Highlight Etwas gewagt im Zusammenhang mit SRF (so wie es jetzt existiert und noch weiter ausgebaut wird laut Vernehmlassung) von Grundbedürfnissen zu sprechen.
      Wir sind nicht in einer Diktatur wo es nur ein Sender gibt.
      Es bleibt dabei, jedem HH unabhängig des Einkommens und Anzahl Personen 451 abzuknöpfen ist falsch. Und nein, 365 machen es auch nicht weniger falsch.
      6 23 Melden
    • Roterriese 26.01.2018 20:27
      Highlight @walter für mich 0 Franken. Weil ich seit langem auf TV und Radio verzichte.
      3 17 Melden
    • Cubbie 26.01.2018 20:29
      Highlight Hallo J.S. Bond, ist dir der Dreisatz von Walter Sahli zu schwierig?
      Jedesmal, wenn dich jemand direkt mit einer Frage anspricht, schaffst du es, sowas von garnicht auf diese Frage einzugehen. Was immer folgen sind abgedroschene Phrasen deinerseits.
      Genau deshalb wird NoBillag untergehen, absolut keine Argumente und dazu nur lächerliche Widersprüche und unrealistische Zahlen der Initianten.
      15 1 Melden
    • Fabio74 26.01.2018 21:25
      Highlight @bond Eine Vernehmlassung ist was es ist: Eine Vernehmlassung, Nicht mehr nicht weniger.
      Die Gebühren sind gedeckelt. Das Parlament wird dort kaum dran schrauben
      Aber Gerüchte in die Welt setzen kann man ja mal
      9 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 22:11
      Highlight Cubbie
      Was interessiert mich eine Matheaufgabe.
      Wenn ich mal eine vernünftige Frage gestellt bekomme werde ich auch antworten.
      Das SRF kann ein Abo-System einführen, mit je 2 Sender in der Deutschschweiz, Tessin und Welschland. Einer verschlüsselt mit was auch immer und einer unverschlüsselt, ein reiner Nachrichtensender wo nur die Tagesschau und von mir aus noch 10 vor 10 läuft.
      2 15 Melden
    • Abbaio 26.01.2018 23:02
      Highlight @Bond."und ersetzt durch eine Einheitskasse." Bravo. Ihr bester Post.
      1 2 Melden
    • P. Meier 26.01.2018 23:37
      Highlight @J. S. Bond
      Ich hätte da eine Frage die mir noch niemand erklären konnte. Wie funktioniert das Abomodell beim Radio? Ich möchte die von mir abonnierten Sender zuhause, auf dem Camping, im Auto, im Pausenraum bei der Arbeit hören können.
      5 0 Melden
  • Nocciolo 26.01.2018 14:11
    Highlight Also das absolut schrägste an dem Ganzen ist, dass die Initianten in den Initiativtext schreiben, dass der Bund keine Sender subventionieren darf, aber dann Subventionen vorschlagen als Lösung bei einer Annahme. Entweder nehmen sie nehmen ihre Initiative (und somit die Demokratie) oder sie wollten von anfang an nicht, dass sie angenommen wird. Es ist nur eine Taktiererrei um die SRG zu schwächen und schlussendlich die Gebühren zu senken. So oder so ein ziemlich unwürdiges und verlogenes Spiel.
    71 5 Melden
    • Against all odds 26.01.2018 15:55
      Highlight Der Bund darf nach Anpassung des Artikels dann „nur“ noch Konzessionen gutheissen. Das heisst die Wandelhalle vergrössern um damit genug Platz schaffen für des Neolibralen Lobbyismus.
      24 2 Melden
  • Thinkdeeper 26.01.2018 14:09
    Highlight NEIN zu No Billag ....
    Vollkommener Schwachsinn.
    Das dahinterliegende kranke und korrupte Gedankengut erst recht.

    Der Bürger (Staat) und die Medien haben der Privaten Wirtschaft zu dienen und Ihr Gewinne zu bescheren.
    Anderes braucht es nach dieser Logik nicht, ausser wenn es darum geht Risiken und Verluste auf die Bürger abzuwälzen.
    Es tut mir leid aber es sind die gleichen die sagen "Ich bin gesund also brauche ich keine Krankenversicherung."

    Es ist offensichtlich, dass Exponenten gegen die Korruption untersucht wird, Medien gleichschalten und zum schweigen bringen wollen.
    83 9 Melden
  • globinli 26.01.2018 14:05
    Highlight Frag mich nur, wie denn sowas bei Teleboy, Zattoo und Wilmaa ablaufen würde! Das gäbe einen ungeheuren Aufwand. Denn UPC, Swisscom oder sonstigen Anbieter hat man ja meist auch noch.
    39 5 Melden
  • ujay 26.01.2018 14:01
    Highlight Wie schon die noBillag Initiative, ist dieser Plan B des Komitees einfach nur wischiwaschi.
    75 7 Melden
  • nicbel 26.01.2018 14:01
    Highlight Ich seh das also richtig. Anstatt 450 Fr. im Jahr für mehrere Radio- und Fernsehsehnder. Zahle ich 168 Fr. im Jahr für 3 Sender mit viel Werbung. Das kann ja nur ein Witz sein. Es gab wohl selten ein so schlechtes Intiativkomitee wie dieses.
    109 6 Melden
    • globinli 26.01.2018 15:38
      Highlight Und dann kommen bestimmt noch Radiosender dazu. Wird in einer Familie noch lustig und teuer, wenn jeder was anderes hört😁
      44 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.01.2018 13:52
    Highlight Immerhin werden Vorschläge gemacht.
    Auf der Initiativ Gegner Seite wird man vor Tatsachen gestellt. Kein Entgegenkommen, keine Reformvorschläge.
    Im Gegenteil, das SRF präsentiert neue Staffeln von Wilder und Co.
    Die SRG Vernehmlassung, über die niemand diskutieren will, liest sich wie eine Erweiterung der SRG (und das soll nicht mehr kosten??).

    Alles Ablenkungsmanöver und dann wird man wieder zugedröhnt mit Horrorszenarien von Blocher TV und Red Bull die die Schweiz übernehmen.
    16 140 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 26.01.2018 15:22
      Highlight Diese Horrorszenarien muss man ja nicht mal mehr selber aufzeigen, das nimmt einem ja jetzt gleich das Initiativkomitee ab :D
      73 4 Melden
    • Tomjumper 26.01.2018 15:23
      Highlight Richtig, das Eine sind Vorschläge, das Andere sind Tatsachen. Es geht Ja doch noch.
      43 3 Melden
    • B-Arche 26.01.2018 15:24
      Highlight Die SRG produziert Schweizerische Fernsehserien! Skandal! Sie tut das was auch in ihrer Satzung steht!
      Und nun noch "eine weitere Staffel Wilder"!

      Soll die SRG nur noch eingekaufte Massenware abspielen?

      Ich bleibe dabei. Fällt die SRG durch NoBillag ja dann war es das mit dem Schweizerischen Film und Schweizerischen Fernsehproduktionen.
      82 4 Melden
    • einmalquer 26.01.2018 15:30
      Highlight Die SRG kommt beim Schweizer Publikum sehr gut an - trotz übermächtiger Konkurrenz behauptet sie einen Marktanteil von 30% - beim Radio sieht es noch deutlich besser aus.

      Es gibt für die SRG also keinen Grund, etwas zu ändern.

      Die SRG (TV) sendet, was die SchweizerInnen sehen wollen - das ist ihre Aufgabe
      daneben hat sie Sendungen, die SchweizerInnen eher nicht sehen wollen - das ist ihre Verpflichtung aus der Konzession
      59 5 Melden
    • Warumdennnicht? 26.01.2018 16:11
      Highlight Das SRF hat die Initiative auch nicht lanciert. Also miss sie auch keinen Vorschlag bringen...
      36 3 Melden
    • Abbaio 26.01.2018 16:48
      Highlight "J.S. Bond. "Immerhin werden Vorschläge gemacht." Egal was für ein ungeniessbarer Chabis die sind und für wie blöd alle Experten und das Volk verkauft werden, Hauptsache es kommt aus der richtigen, nämlich der rechten, neoliberalen Ecke. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich k....n könnte.
      29 2 Melden
    • Fabio74 26.01.2018 17:38
      Highlight Vorschläge die dem Initiativtext zu 100% widersprechen.
      Noch öffentlicher kann man das Initiativrecht nicht in die Tonne treten
      22 3 Melden
  • Walter Sahli 26.01.2018 13:52
    Highlight Mit der vorgeschlagenen Abo-Gebühr würde die Anzahl Haushalte AUF einen Drittel schrumpfen. Nicht um, auf!
    33 3 Melden
    • Helene Obrist 26.01.2018 15:17
      Highlight @Walter Sahli: Da hast du Recht. Danke für den Hinweis, ist korrigiert!
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    • Big_Berny 26.01.2018 19:36
      Highlight @Helene: Bei mir steht immer noch "Mit der vorgeschlagenen Abo-Gebühr würde die Anzahl Haushalte um einen Drittel schrumpfen."
      Und in der darunterstehenden Grafik steht auch "-60%" statt "-40%" bei den Werbeeinnahmen.
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  • tzhkuda7 26.01.2018 13:48
    Highlight Also entweder habe ich Tomaten auf den Augen oder aber ich habe dem Artikel keine Stellungnahme der Swisscom entnehmen können, nur dieses Digitalexperience, Sunrise und UPC, wobei letzterer sich ja nicht äussern will.
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Leuenberger: «Medien wie Bauernhöfe zu subventionieren halte ich für falsch»

Moritz Leuenberger (SP) war 15 Jahre lang Medienminister. Im Interview sagt er, warum ihn die No-Billag-Debatte manchmal an ein «Kasperli-Theater» erinnert und weshalb auch Bundesräte nicht davor zurückschrecken müssen, Journalisten zu kritisieren.

Herr Leuenberger, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Interview! Mögen Sie Journalisten überhaupt noch sehen nach all den Jahren als Medienminister?Moritz Leuenberger: (lacht) Ich sitze jedenfalls hier.

Dann schiessen wir doch los. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie beurteilen Sie den Zustand der Schweizer Medienlandschaft?Ich will hier nicht Noten verteilen wie der Oberlehrer. Die Medienlandschaft wandelt sich genauso, wie sich auch die Gesellschaft wandelt. Es gehört zum Wesen …

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