Schweiz

Hacker attackiere VBS: Erneuter Cyber-Angriff auf Bundesverwaltung

15.09.17, 14:40 15.09.17, 14:53

Die Bundesverwaltung ist erneut Opfer eines Cyber-Angriffs geworden. Das hat die Bundeskanzlei am Freitag bekannt gegeben. Nach ihren Angaben galt die Attacke dem Verteidigungsdepartements VBS.

Der Angriff wurde bereits im Juli entdeckt und gestoppt, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei dem Angriff kam der Windows-Trojaner Turla zum Einsatz. Ob und welche Daten gestohlen wurden, ist der Mitteilung nicht zu entnehmen. Laut Bundesratssprecher André Simonazzi werden vorläufig keine weiteren Informationen zum Angriff bekannt gegeben.

Nach Angaben der Bundeskanzlei wurden umgehend Sicherheitsmassnahmen eingeleitet. Zudem wurden verwaltungsinterne Analysen veranlasst. Die zuständigen Stellen des Bundes untersuchen den Vorfall. Der Bundesrat und die Präsidien der zuständigen Kommissionen wurden über den Angriff informiert.

Das VBS hat bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht. Ebenfalls Anzeige eingereicht habe das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), das wegen einer Attacke auf die Systeme eines Dienstleistungserbringers beeinträchtigt worden sei, heisst es in der Mitteilung. (sda)

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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • skofmel79 20.09.2017 09:32
    Highlight Jaja...panik machen, damit sie heute geschehen, mehr personal für cyberkriminalität gefordert werden kann. Nette taktik. Dann mötzeln dann wieder alle, dass der bund mehr personal einstellt...kunststück
    0 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 15.09.2017 18:52
    Highlight Bitte PC's ausserhalb der Bürozeiten konsequenterweise AUSSCHALTEN.
    1 7 Melden
  • Sesa 15.09.2017 16:28
    Highlight Ich hoffe, die haben uns nicht das Geheimnis des Appenzeller-Käse Rezeptes geklaut.
    5 4 Melden
  • arch0s 15.09.2017 16:06
    Highlight Seit dem 1.9.17 werden wir vom Staat systematisch abgehört. Bevor diese Trottel (sorry, aber anders kann man es nicht mehr sagen) uns Bürger abhören, sollten die besser mal schauen nicht selbst Opfer von Spionage zu sein. Es ist einfach nur erbärmlich wenn man sich mit einem Windows Trojaner (gibt Baukästen dazu), der gegen ein paar Antivirenprogramme gecryptet ist, Zutritt zum VBS verschaffen kann. Und dann noch Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten, obwohl jeder halbwegs intelligente Angreifer über einen Router surft der weder im eigenen Haus steht, noch über die original IP geht. Lachhaft :)
    21 10 Melden
    • DonDude 15.09.2017 17:07
      Highlight Ach ein Sachverständiger. Ich liebe solche Kommentare von Leuten welche die Weisheit mit der ganz grossen Schöpfkelle gegessen haben. Wenn selbst Supermächte mit ihren IT spezialisten gehackt werden, kann dies auch der Schweiz passieren. Jedes System kann gehackt werden. Es ist nur eine Frage der Zeit und der Mittel.
      9 5 Melden
    • arch0s 15.09.2017 20:33
      Highlight @DonDude

      Ich musste grad schmunzeln, ja natürlich kann jedes System gehackt werden. Allerdings darf das nicht mit einem Trojaner passieren. Einfach nur schäbig, ich schäme mich für unsere IT Detektive.

      P.S Wenn du schon mit solchen Kommentaren kommst, dann geh bitte das nächste mal ein bisschen in die Tiefe. Trojaner, Betriebssystem, Firewall etc... Ansonsten kann ich den Kommentar nicht allzu ernst nehmen. :)
      6 4 Melden
    • DonDude 15.09.2017 23:07
      Highlight Es ist aber nicht beim Bund direkt passiert, sondern bei einer Partnerfirma.
      Und Trojaner kannst du in jedes System bringen du musst nur ihre Schwächen kennen. In jeder Firma arbeitet ein Idiot oder ein Käuflicher
      5 3 Melden
    • arch0s 16.09.2017 00:43
      Highlight Ich denke du erkennst das Problem nicht. Ein Trojaner kann jeder einfangen, klar. Ein Trojaner besteht aus einem Client und einem Server, der Client hat der Angreifer drauf und der Server hat ein Trottel ausgeführt. Kann passieren... Aber wenn dann die sogenannten IT Cracks nicht mal merken (Hardware/Software Firewall), dass im Hintergrund was verändert und dazu noch versendet wird, tun sie mir einfach leid. Und wenn halt ein Team Tag und Nacht damit beschäftigt wäre den Traffic zu überwachen, sowas darf nicht passieren! Egal, spielt doch keine Rolle, wir haben ja nichts zu verbergen gell...
      4 2 Melden
  • Tatwort 15.09.2017 15:51
    Highlight Und irgendwann kommt ans Licht des Tages dass das VBS einfach im Rahmen der Übung "Inkompetenz - Dateninkontinenz" mit dem selbstgebastelten Bundestrojaner gespielt hat....
    22 6 Melden
  • baeschti 15.09.2017 15:22
    Highlight Das wäre uns mit den neuen Kampf-Jets sicher nicht passiert...
    20 9 Melden
  • x4253 15.09.2017 15:20
    Highlight Turla? Lol.
    Sorry, aber das Ding ist seit 2014 bekannt. Ebenfalls bekannt ist wie man sich das Ding einfängt, und was man dagegen tun kann.
    - PDF Spear-phishing
    - Social Engineering (user dazu bringen das zu installieren.. bzw eine spezifische scr datei zu öffnen)
    - Watering hole in java (2012 und 2013) flash player oder internet explorer (6, 7, 8)

    Damit haben die Verantwortlichen bewiesen, dass sie absolut Inkompetent sind, und gefeuert gehören...

    Beschreibung von Kaspersky zu Turla:
    https://www.kaspersky.com/resource-center/threats/epic-turla-snake-malware-attacks



    28 4 Melden
    • DonDude 15.09.2017 17:08
      Highlight Dein Kapersky ist auch nicht mehr so vertrauenswürdig.
      4 4 Melden
    • derEchteElch 15.09.2017 18:00
      Highlight "Der Angriff wurde bereits im Juli entdeckt und gestoppt" und "Nach Angaben der Bundeskanzlei wurden umgehend Sicherheitsmassnahmen eingeleitet."

      Wie sich daraus ableiten lässt, war der Angriff nicht erfolgreich und die zuständigen Personen haben ihren Job richtig gemacht. Der Inkompetente sind einzig und allein Sie, weil Sie nur lesen aber nicht berstehen können.
      6 2 Melden
    • x4253 15.09.2017 20:03
      Highlight @DonDude
      weitere Quelle (Sophos): https://www.sophos.com/en-us/threat-center/threat-analyses/viruses-and-spyware/Troj~Turla-C.aspx

      @derEchteElch
      Lesen kann ich, danke der Nachfrage. Da steht dass der Angriff enteckt und gestoppt wurde. Betreffend Datenabfluss wird sich nicht geäussert (Zitat:"Ob nun auch bei diesem Cyber-Angriff Daten gestohlen wurden, darüber gab die Bundeskanzlei _keine Auskunft_.").

      Deine Ableitung würde ich (aus Erfahrung) so also nicht unterschreiben :)

      Meine Vermutung: Die waren schon länger dort, man hat es einfach erst jetzt gemerkt.
      4 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 15.09.2017 15:16
    Highlight Ach Quatsch - Cyberangriff! Ist doch linke Propaganda von der GSOA! Wirlassen uns nicht ablenken, bleiben beim Thema: Neue Kampfjets! Und nicht vergessen: nur das Teuerste ist uns gut genug! Ironie off.
    21 9 Melden
    • x4253 15.09.2017 17:00
      Highlight Nach diesem IT Vorfall würde ich denen nicht mal mehr ein Revell-Modell eines Jets anvertrauen..
      3 3 Melden
    • 7immi 16.09.2017 06:33
      Highlight @wölfli
      und wo genau ist dein bezug zum artikel? nicht die armee wurde gehackt sondern die bundesverwaltung, respektive eine externe firma... aber hauptsache mal wieder gebasht.
      1 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.09.2017 14:58
    Highlight Fragen über Fragen.
    9 3 Melden

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