Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06053171 A hooded young Croatian computer and IT specialist works on a laptop in downtown Zagreb, Croatia, 27 Jun 2017. According to news reports, companies around the world on 27 June 2017 are reporting they are being hit by a major cyber-attack.  EPA/ANTONIO BAT ILLUSTRATION

Bild: EPA/EPA

Nicht genug Personal – Militär ist bei Cyber-Angriffen verwundbar

23.10.17, 10:00 23.10.17, 10:31


Dem Verteidigungsdepartement (VBS) fehlt Personal, um Cyber-Angriffe abzuwehren. Verteidigungsminister Guy Parmelin sieht beim Rekrutieren die Konkurrenz durch die übrige Verwaltung und die Privatwirtschaft als Problem.

Das VBS verfüge heute über 50 Stellen für Cyber Defence, sagte Parmelin in einem am Montag erschienenen Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund». Bis 2020 strebe sein Departement 100 zusätzliche Stellen an.

Zudem wolle die Armee in ihrer elektronischen Kriegführung-Schule jedes Jahr 50 Spezialisten ausbilden. «Wir hoffen, dass sich viele von ihnen anschliessend für eine Anstellung entscheiden», sagte Parmelin. Gleichzeitig werde die Kooperation mit den Hochschulen vertieft. Gelinge dies, sollte das Ziel erreicht werden.

«Es gibt allerdings ein Problem», wandte Parmelin ein. Die privaten Unternehmen, die Verwaltung und die Armee suchten alle dieselben IT-Spezialisten; alle seien im gleichen Markt. «Google ist eine harte Konkurrenz für uns.»

Als zentral beim Anwerben sieht Parmelin weniger die Entlohnung als den Umgang mit den Cyberspezialisten. «Vielleicht mögen sie es nicht, wenn man ihnen Dinge befiehlt. Hier können wir offener und flexibler werden», sagte er. Aber der Rahmen müsse klar und präzis sein, denn «es ist immer noch die Armee.»

Auf die Frage, wie zusätzliche Cyberkrieger gefunden werden könnten, verwies Parmelin zudem auf die bessere Vereinbarung von Studium und Militär im Rahmen der Armeereform WEA, die Chancen des Milizsystems für die Rekrutierung von Leuten aus der Privatwirtschaft und die differenzierte Tauglichkeit für den Militärdienst.

Vor zwei Jahren, als er das VBS übernommen habe, sei dieses schlecht vorbereitet gewesen auf Cyber-Angriffe, räumte Parmelin ein. Das VBS sei allerdings nicht das einzige Departement in dieser Lage gewesen. Inzwischen könne das Departement besser auf Angriffe reagieren. «Weil wir die richtigen Schritte eingeleitet haben.» (sda)

Hacker übernimmt die Kontrolle über selbstfahrendes Auto

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thinktank 23.10.2017 12:07
    Highlight Da gibts wirklich noch viel zu tun. Die Begriffe Cyberwar liegen aber noch in weiter Ferne. Aktuell merkt das VBS ja erst nach 6 Monaten, wenn Zeughausmitarbeiter Pornos schauen.
    15 3 Melden
  • mario-deluna 23.10.2017 10:54
    Highlight Meine Güte, ist das Teaser Bild wirklich von der EPA? Wenn ja ist das ein wundervolles Sinnbild dafür welche Distanz Sie zu dem Thema haben. Ich meine wirklich, ein Dude im Hoody mit irgendwelchen Dezimalzahlen auf dem Bildschirm, beleuchtet mit einer einzelnen Nachttischlampe und mit einer Gleit/Hand was auch immer Creme im Bild?
    7 1 Melden
    • Bits_and_More 23.10.2017 13:39
      Highlight Jop, eindeutige Fake, erkennt man an den fehlenden schwarzen Handschuhen!
      5 0 Melden
    • ZUKKIHUND 23.10.2017 15:10
      Highlight #hecker
      4 0 Melden

«Schon fast böswillig»: Wie der Bund Medizinal-Cannabis-Firmen schikaniert

Immer mehr Schwerkranke setzen auf Cannabis, der internationale Markt für die Arznei würde boomen. Warum nur behindern Bundesjuristen die Hersteller zunehmend?

In Deutschland herrscht ein Notstand. «Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Niederlande um Unterstützung bei der Versorgung von schwerkranken Patienten mit Medizinalhanf gebeten», schilderte der «Spiegel» die Lage Ende August. Bis zu 1.5 Tonnen Cannabis soll Holland künftig jährlich nach Deutschland liefern. Bisher waren es 700 Kilo pro Jahr.

Auch in der Schweiz herrscht Notstand. Ein Notstand der anderen Art. An Medizinalcannabis würde es hier nicht fehlen, und zahllose Bauern …

Artikel lesen