Schweiz
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epa06053171 A hooded young Croatian computer and IT specialist works on a laptop in downtown Zagreb, Croatia, 27 Jun 2017. According to news reports, companies around the world on 27 June 2017 are reporting they are being hit by a major cyber-attack.  EPA/ANTONIO BAT ILLUSTRATION

Bild: EPA/EPA

Nicht genug Personal – Militär ist bei Cyber-Angriffen verwundbar



Dem Verteidigungsdepartement (VBS) fehlt Personal, um Cyber-Angriffe abzuwehren. Verteidigungsminister Guy Parmelin sieht beim Rekrutieren die Konkurrenz durch die übrige Verwaltung und die Privatwirtschaft als Problem.

Das VBS verfüge heute über 50 Stellen für Cyber Defence, sagte Parmelin in einem am Montag erschienenen Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund». Bis 2020 strebe sein Departement 100 zusätzliche Stellen an.

Zudem wolle die Armee in ihrer elektronischen Kriegführung-Schule jedes Jahr 50 Spezialisten ausbilden. «Wir hoffen, dass sich viele von ihnen anschliessend für eine Anstellung entscheiden», sagte Parmelin. Gleichzeitig werde die Kooperation mit den Hochschulen vertieft. Gelinge dies, sollte das Ziel erreicht werden.

«Es gibt allerdings ein Problem», wandte Parmelin ein. Die privaten Unternehmen, die Verwaltung und die Armee suchten alle dieselben IT-Spezialisten; alle seien im gleichen Markt. «Google ist eine harte Konkurrenz für uns.»

Als zentral beim Anwerben sieht Parmelin weniger die Entlohnung als den Umgang mit den Cyberspezialisten. «Vielleicht mögen sie es nicht, wenn man ihnen Dinge befiehlt. Hier können wir offener und flexibler werden», sagte er. Aber der Rahmen müsse klar und präzis sein, denn «es ist immer noch die Armee.»

Auf die Frage, wie zusätzliche Cyberkrieger gefunden werden könnten, verwies Parmelin zudem auf die bessere Vereinbarung von Studium und Militär im Rahmen der Armeereform WEA, die Chancen des Milizsystems für die Rekrutierung von Leuten aus der Privatwirtschaft und die differenzierte Tauglichkeit für den Militärdienst.

Vor zwei Jahren, als er das VBS übernommen habe, sei dieses schlecht vorbereitet gewesen auf Cyber-Angriffe, räumte Parmelin ein. Das VBS sei allerdings nicht das einzige Departement in dieser Lage gewesen. Inzwischen könne das Departement besser auf Angriffe reagieren. «Weil wir die richtigen Schritte eingeleitet haben.» (sda)

Hacker übernimmt die Kontrolle über selbstfahrendes Auto

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thinktank 23.10.2017 12:07
    Highlight Highlight Da gibts wirklich noch viel zu tun. Die Begriffe Cyberwar liegen aber noch in weiter Ferne. Aktuell merkt das VBS ja erst nach 6 Monaten, wenn Zeughausmitarbeiter Pornos schauen.
  • mario-deluna 23.10.2017 10:54
    Highlight Highlight Meine Güte, ist das Teaser Bild wirklich von der EPA? Wenn ja ist das ein wundervolles Sinnbild dafür welche Distanz Sie zu dem Thema haben. Ich meine wirklich, ein Dude im Hoody mit irgendwelchen Dezimalzahlen auf dem Bildschirm, beleuchtet mit einer einzelnen Nachttischlampe und mit einer Gleit/Hand was auch immer Creme im Bild?
    • Bits_and_More 23.10.2017 13:39
      Highlight Highlight Jop, eindeutige Fake, erkennt man an den fehlenden schwarzen Handschuhen!
    • ZUKKIHUND 23.10.2017 15:10
      Highlight Highlight #hecker
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