Schweiz

Schlauchboot kentert in der Thur – Polizei rettet Mann und Kind

31.07.17, 15:54

Gefährlich: die Thur. Bild: KEYSTONE

Die Thurgauer Polizei hat am Sonntag einen Mann und ein Kind aus der Thur bei Neunforn gefischt, die mit ihrem Schlauchboot gekentert waren. Eine Frau und ein weiteres Kind, die mit im Boot waren, konnten sich selbst retten.

Kurz nach dem Mittag liessen sich zwei Erwachsene und zwei Kinder in einem Schlauchboot die Thur hinunter treiben. Sie bemerkten zu spät, dass neben einer Kiesbank ein umgestürzter Baum im Fluss lag, wie die Thurgauer Kantonspolizei schrieb. Sie konnten das Schlauchboot wegen der starken Strömung nicht mehr manövrieren, sodass dieses mit dem Baum kollidierte und kenterte.

Während sich die Frau mit einem Kind auf den Baum retten konnte, blieben der Mann und das andere Kind im Wasser und mussten sich am Baum festhalten. Zeugen des Unfalls alarmierten die Polizei. Mehreren Einsatzkräften gelang es schliesslich, den Mann und das Kind aus dem Wasser zu retten und alle Gekenterten unverletzt ans Ufer zu bringen.

Unberechenbarer Wildbach

Obwohl sie teilweise breit und scheinbar gemächlich fliesse, sei die Thur ein Wildbach, der auf keinen Fall unterschätzt werden dürfe, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung weiter. Kritische Stellen seien unter anderem Wehre und Schwellen, wo Boote und Luftmatratzen leicht in den Wasserwalzen hängenbleiben können.

Aber auch Steine, Sandbänke, Äste und ganze Baumstämme bergen grosse Risiken. Je nach Wetterlage kann die Thur innert kurzer Zeit zu einem reissenden Fluss werden. (sda)

Baden, Wasser, Badi, Sonne, Sommer

Wie aus der Tabu-Zone Badi ein Fleischmarkt wurde

«CUCUMBA, as we say in Jamaica!» – 5 erfrischende Gurken-Cocktails für den Sommer-Apéro

Wenn du diese 25 Situationen kennst, warst du ein echtes Schweizer Badi-Kind

Gib's zu, du willst es doch auch: Die besten Italo-Songs EVER

ACHTUNG! An alle Badigänger: Macht euch auf diese 10 Typen gefasst!

Es gibt Schlimmeres, als bei diesem Wetter zu arbeiten. Sieh dir nur diese 20 Fails an! 🙈

So schön ist die Welt von oben

Neuer Sommertrend: Kranksein bei 30 Grad – ich hab' es ausprobiert

14 Traumstrände kriegen auf Tripadvisor ihr Fett weg: Grumpy Travellers in Bestform

Zu viel am Handy: Oberster Schweizer Bademeister rüffelt Eltern

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Gehört nicht auf den Teller – Autolenker wollte totgefahrenes Reh verspeisen

Ein Autolenker im Bündner Albulatal hat das Beste aus der Kollision mit einem Reh machen wollen: Der 47-jährige Portugiese lud das tote Tier kurzerhand ein und wollte es auf den eigenen Tisch bringen. Polizei und Wildhut machten ihm aber einen Strich durch den Speiseplan.

Der Mann kollidierte am Dienstag um zwei Uhr morgens bei Brienz mit dem Reh, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Anstatt wie vorgeschrieben Polizei oder Wildhut zu benachrichtigen, packte er den Kadaver ein und verliess die …

Artikel lesen