Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Aufgepasst beim Überqueren der Strasse: Eltern-Taxis sorgen für Chaos und Unsicherheit rund um die Schulhäuser. Bild: shutterstock

«‹Generation Rücksitz› wächst heran» – Gemeinde plant Haltestelle für Eltern-Taxis

In Rorschacherberg SG bringen viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule. Aus Sicherheitsgründen will die Gemeinde nun eine Haltebucht für sie einrichten – obwohl sie sich zunächst gegen die «Taxi-Eltern» gewehrt hatte.

05.04.18, 10:50 05.04.18, 13:27

Die Zeilen im Mitteilungsblatt der Gemeinde Rorschacherberg von Ende März bergen Zündstoff. Beschrieben wird die geplante Neugestaltung einer Strassenkreuzung in unmittelbarer Nähe der Schulanlage Klosterguet. Neu soll es einen Kreisel und eine Haltestelle geben. Diese ist aber nicht nur für den Schulbus vorgesehen – sondern auch für sogenannte Elterntaxis. Die Begründung: «Diese Massnahmen sollen die gefährlichen Ein- und Auslademanöver reduzieren, weil in der Haltebucht die Kinder in einem geschützten Bereich ein- und aussteigen können.»

Gegenüber dem «St.Galler Tagblatt», welches die Geschichte publik machte, sagt Schulleiter Matthias Haas: «Wir können den Eltern nicht verbieten, ihre Kinder zur Schule zu fahren.» Haas hatte noch vor drei Jahren einen «emotionalen Appell» an die «Taxi-Eltern» gewandt. Er bat sie, die Kinder nicht mehr in die Schule zu fahren: «Gönnen Sie Ihren Kindern einen spannenden und abwechslungsreichen Schulweg.» Dieser Meinung sei er weiterhin, sagt Haas zur Zeitung. Auch für Gemeindepräsident Beat Hirs sind die Elterntaxis «eine Unsitte». Aber Rorschacherberg sei wie alle anderen Gemeinden auch «mit der Realität konfrontiert, in der es Elterntaxis eben trotzdem gibt.»

Nicht nach unten gucken! Der schwindelerregendste Schulweg der Welt

Dass die Gemeinde am Bodensee kein Einzelfall ist, zeigt eine Anfrage von watson bei der Erziehungsdirektion des Kantons Bern. Bauliche Massnahmen in Bezug auf Elterntaxis seien auch schon Gesprächsthema gewesen, sagt Erwin Sommer, Vorsteher des Amts für Kindergarten, Volksschule und Beratung. Ein vergleichbarer Fall wie in Rorschacherberg sei ihm allerdings nicht bekannt. Auch beim Volksschulamt des Kantons Zürich höre man auf informellem Weg immer wieder von Problemen mit Elterntaxis in einzelnen Schulgemeinden, sagt Amtschefin Marion Völger.

«Es fehlen grundlegende Erfahrungen»

«Die Problematik der Elterntaxis ist ein grosses Thema an den Schulen», bestätigt Beat W. Zemp. Der Präsident des Schweizer Lehrerverbands LCH stellt aufgrund zahlreicher Gespräche mit Berufskollegen fest, dass die Anzahl Kinder, die mit dem Auto in die Schule gebracht werden, «unzweifelhaft angestiegen» sei. «Es wächst eine ‹Generation Rücksitz› heran, der die grundlegenden Erfahrungen fehlen, welche man auf dem Schulweg macht», bedauert Zemp.

Beat W. Zemp, Präsident des Lehrerverbands. Bild: zvg

Dabei sei der Schulweg pädagogisch ungemein wertvoll. Wer ihn alleine oder gemeinsam mit anderen Kindern zu Fuss oder per Velo zurücklege, lerne Selbstständigkeit und mache dank den Interaktionen mit anderen Kindern Fortschritte im sozialen Bereich. Den Schulweg «mit Muskelkraft» zu absolvieren, sei nicht nur gesundheitlich sinnvoll, ergänzt der Berner Amtsvorsteher Erwin Sommer: «Er stellt auch eine wichtige Möglichkeit zur Verarbeitung der schulischen Erlebnisse dar.»

Doch eine rechtliche Handhabe gegen die «Taxi-Eltern» gibt es nicht. Erst mit dem Eintritt ins Schulgelände kommen die Kinder unter die Obhut der Schule, sagt Lehrerverband-Präsident Zemp: «Der Schulweg fällt unter die alleinige Verantwortung der Eltern.» Manche «Taxi-Eltern» seien unbelehrbar, das müsse man akzeptieren.

Keinen falschen Eindruck erwecken

Es gebe aber auch auch «ehrbare Gründe» für Eltern, ihre Kinder per Auto zur Schule zu bringen, betont Zemp. Etwa wenn die Sicherheit auf dem Schulweg nicht garantiert sei. Hier seien die Gemeindebehörden in der Pflicht, die Verkehrsplanung kindergerecht zu gestalten.

Auf die Verkehrssicherheit beruft sich auch die Gemeinde Rorschacherberg. Man wolle die Situation sicherer machen, sagt Gemeindepräsident Beat Hirs zum «St.Galler Tagblatt». Denn derzeit hielten die Eltern mit ihren Autos nicht nur auf dem Schulgelände, sondern auch an der nahe gelegenen Kantonsstrasse, was dort zeitweise für Chaos und Gefahr sorge.

Beat W. Zemp vom Lehrerverband kann diese Beweggründe nachvollziehen. Es sei sicher richtig, eine gefährliche Situation zu entschärfen, sagt er zu watson. Mit Blick auf eine mögliche Signalwirkung sagt Zemp: «Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Eltern dazu eingeladen werden, ihre Kinder per Auto in die Schule zu bringen.» Dafür will Schulleiter Matthias Haas sorgen. Er will laut dem «St.Galler Tagblatt» auch in Zukunft und trotz Haltestelle an die Eltern appellieren, ihre Kinder nicht mit dem Auto in die Schule zu fahren.

Projekt auf Eis gelegt

An der Bürgerversammlung der Gemeinde Rorschacherberg am Mittwochabend wurde der Budget-Voranschlag 2018 präsentiert. Der darin vorgesehene Ausbau der Kreuzung Brunnenstrasse / Seeburgstrasse zu einem Kreisel war den anwesenden Stimmberechtigten jedoch zu teuer. Die Gemeinde muss nun erneut über die Bücher. Weil die Errichtung einer Haltestelle für Eltern mit dem Kreisel zusammenhängt, wird auch diese vorerst nicht erstellt. Das vermeldete die Online-Ausgabe des «St.Galler Tagblatts» nach Fertigstellung dieses Artikels. (cbe)

Mit diesen 12 Autofahrern willst du keine Spritztour machen

Video: watson/Knackeboul, Gina Schuler

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
88
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • yellowastra 05.04.2018 18:23
    Highlight Meinem Chef seine Kinder werden praktisch jeden Tag zur Schule gekarrt.
    0 0 Melden
  • Menel 05.04.2018 15:04
    Highlight Meine Kinder fahren mit dem Velo zur Schule und zurück. So machen sie, wenn sie am Nachmittag auch noch Schule haben, rund 28km pro Tag. Es gibt viele, die den Bus nehmen, aber meine sind da lieber ÖV unabhängig und nehmen diesen nur bei ganz schlechtem Wetter in Anspruch.
    Finde es wichtig, dass Kinder von früh auf lernen und sehen, dass sie Selbstverantwortung übernehmen können. Das macht sie später zu unabhängigen, selbstbestimmten Erwachsenen.
    8 9 Melden
  • Angelo C. 05.04.2018 13:45
    Highlight Obwohl ich grundsätzlich die vorherrschende Meinung teile, dass Kinder auf SICHEREN Wegen zu Fuss oder mit dem Fahrhrad besser und gesünder unterwegs sind, gibt es doch auch gravierende Ausnahmen, denen Gemeinden Rechnung zu tragen haben 🤔!

    Ein Beispiel aus der Praxis: Im verzweigten Bergdietikon, wo kleinere Primarschüler ausserorts auf dem Schulweg an unübersichtlichen Stellen vorbeikommen, wurde innert Jahresfrist von zwei unterschiedlichen Pädophilen intensiv versucht, Kinder in ihre Autos zu locken.

    Entweder organisiert die Gemeinde Schulbusse oder besorgt geeignete Elternparkplätze.
    25 12 Melden
    • Angelo C. 05.04.2018 15:10
      Highlight Darf man bei den stupiden Stereotyp-Blitzern voraussetzen, dass sie selbst bei problematischen Schulwegen die Kinder lieber unbehütet einem sexuellen Missbrauch anheimfallen lassen würden, oder gar einem möglichen Mord das Wort reden möchten 🤔?

      Einstein hatte recht beim parallelen Vergleich mit der Unendlichkeit des Kosmos und der Dummheit der Menschen.
      21 6 Melden
  • obi 05.04.2018 13:29
    Highlight Ich wurde jeden Tag in die Schule gefahren. Kannte nichts anderes. Vermutlich hätte ich einen eigenen unbeaufsichtigten Schulweg begrüsst... doch die Frage stellte ich mir nie. Ich kannte schlicht nichts anderes. Mein Sohn ging dann in der Schweiz zu Fuss - aber ich hatte jedes Mal ein mulmiges Gefühl wenn er mal zu spät war. Auch im Wissen, dass er mit Kickboard neben der vielbefahrenen Limmattalstrasse unterwegs war.
    26 0 Melden
  • MergimMuzzafer 05.04.2018 13:25
    Highlight Das Grundproblem liegt hier aber auch bei der schlechten Raumplanung. Wäre die Schule nicht so abgelegen und es würden nicht alle im Einfamilienhaus wohnen, wäre das Problem inexistent. Wobei natürlich auch gesellschafliche Trends verantwortlich sind. Das Grundproblem liegt jedoch in der Raumplanung.
    11 11 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 14:02
      Highlight Quatsch..das Problem sind Eltern die ihre Kinder behüten
      8 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.04.2018 13:24
    Highlight Glaube das problem liegt nicht immer an der überbehütung. Ich muss auch ca. 2x pro woche mit dem auto die kinder abholen. Wohne in der agglo und schaffe es sonst nicht pünkltlich zu sport und musik, arzt etc. Mit einem kind geht das, aber wenn man mehrere in verschiedenen schulhäusern mit unterschiedlichen hobbies und eines mit regelmässigen arztterminen hat, muss man halt etwas jonglieren. Da wünsche ich mir gelegentlich heimlich so blockzeiten a la finnland: grundschule von 9-13 inkl. Lunch Pause und nicht für jedes kind eienen anderen stundenplan, ohne ordnerweise lerninhalte, ...
    12 5 Melden
  • derEchteElch 05.04.2018 12:59
    Highlight Matthias Haas: «Wir können den Eltern nicht verbieten, ihre Kinder zur Schule zu fahren.»

    Doch kann man!

    Nennt sich Strassenverkehrsgesetz (SVG) Absolutes Halteverbot (auch Aussteigen lassen) -> Kostenpunkt 140.- CHF Busse.

    Sind Politiker und Schulleiter dumm? 🤨
    34 23 Melden
    • René Gruber 05.04.2018 13:12
      Highlight Und in welchem Umkreis um die Schule verhängen sie denn eine absolutes Halteverbot? Können die Taxi-Eltern die Kids nicht direkt AUF dem Schulareal auslanden, dann lassen sie sie halt einfach direkt DAVOR aussteigen. Das Problem würde nur um einige Meter verlagert!
      24 2 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 14:03
      Highlight So ein Vorschlag übersteht kein Gericht
      1 5 Melden
  • Don Alejandro 05.04.2018 12:48
    Highlight Hauptsache das eigene Kind ist wohlauf, dass man beim Rückwärtsfahren ein anderes überfahren hat ist reiner Kolleratalschaden. Ein Armutszeugnis der Eltern und vor allem der Gemeinde. Aber Rorschacherberg lebt halt von den Reichen...
    39 4 Melden
  • Pisti 05.04.2018 12:37
    Highlight In der Schule werden sie zu Gutmenschen erzogen und von den Eltern zu Weicheiern. Tolle Generation die bei uns heranwächst.
    35 30 Melden
    • bfm 05.04.2018 12:56
      Highlight Wer "Gutmensch" als Spott- und Schmähbegriff verwendet, gehört wohl zum ganz harten Kern der SVP; Typen, bei denen Kinder "flink wie Windhunde, hart wie Kruppstahl und zäh wie Leder" zu sein haben...
      40 19 Melden
    • Snowy 05.04.2018 13:25
      Highlight Werde nie verstehen, warum "Gutmensch" für manche ein Schimpfwort ist.
      21 11 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 14:04
      Highlight Immer noch lieber Gutmensch als Hassmensch oder Hassprediger
      7 11 Melden
    • rauchzeichen 05.04.2018 14:09
      Highlight snowy, vielleicht ists bei manchen der neid auf ein aufgeklährteres, offeneres weltbild. man versucht zwar, dieses zu verstehen und verinnerlichen, scheitert aber immer wieder an den eigenen scheuklappen und ängsten. die extremsten sind einfach nur fremdenfeindlich und haben drum einen hass auf diejenigen, die soziale werte hochhalten. wobei beide gruppen sich wohl überschneiden.
      7 2 Melden
    • E7#9 05.04.2018 15:03
      Highlight 1)

      @Snowy: Es gibt eben unterschiedliche Definitionen für dieses Wort. Im Duden heisst es wie folgt:

      [naiver] Mensch, der sich in einer als unkritisch, übertrieben, nervtötend o. ä. empfundenen Weise im Sinne der Political Correctness verhält, sich für die Political Correctness einsetzt.

      Das kann mitunter schon auch etwas negativ behaftet sein. Damit ist dann nicht „guter Mensch“ gemeint, sondern halt eben „Gutmensch“ als Kampfbegriff.

      Andere unterstellen dem Gutmenschen, dass er eine Meinung nur deshalb vertritt, weil er bei anderen gut dastehen möchte.

      Bei Wiki steht folgendes:

      6 0 Melden
    • E7#9 05.04.2018 15:04
      Highlight 2)

      @Snowy: Wikipedia meint: Gutmensch ist eine Bezeichnung, die häufig als ironisch, sarkastisch, gehässig oder verachtend gemeinte Verunglimpfung von Einzelpersonen, Gruppen oder Milieus („Gutmenschentum“) genutzt wird. Diesen wird aus Sicht der Wortverwender ein übertriebener, nach äußerer Anerkennung heischender Wunsch des „Gut-sein“-Wollens in Verbindung mit einem moralisierenden und missionierenden Verhalten und einer dogmatischen, absoluten, andere Ansichten nicht zulassenden Vorstellung des Guten unterstellt. In der politischen Rhetorik wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet.
      7 0 Melden
    • Snowy 05.04.2018 15:25
      Highlight Schon klar.
      Trotzdem dämlich: Ich bin tausendmal lieber naiv als hasserfüllt.
      5 5 Melden
    • Ueli der Knecht 05.04.2018 16:29
      Highlight Snowy: Zum Begriff "Gutmensch":

      "Allenfalls lässt sich sagen, dass mit dem Terminus des „Gutmenschen“ eine Diskursstrategie eingeschlagen wird, die auch im Nationalsozialismus praktiziert wurde und mit der politische Gegnerinnen diffamiert und isoliert werden sollen."
      https://www.diss-duisburg.de/2011/11/das-stigma-gutmensch/

      Es geht weniger um das Wort "Gutmensch", als vielmehr um eine anstössige Diskursstrategie, die sich Leuten aufdrängt, wenn sie keine anständige Argumente haben.

      Ergänzend dazu:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem
      Scheinargument.
      4 1 Melden
    • Pisti 05.04.2018 17:53
      Highlight Das Einte schliesst das Andere nicht aus gell Fabio.
      E7#9 danke für die Aufklärung im ersten Kommentar. Immerhin einer ders kapiert.
      0 0 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 05.04.2018 12:22
    Highlight Die Prügeleien auf dem Schulweg waren super! Wenn man älter ist, kann man sich das ja nicht mehr erlauben...

    Stadtkinder können das vielleicht nicht vollständig nachvollziehen.
    24 6 Melden
    • Alterssturheit 05.04.2018 13:05
      Highlight Oh doch - können wir -:))
      14 0 Melden
  • Butschina 05.04.2018 12:20
    Highlight Wenn der Weg gefährlich ist, könnten die Eltern die Kinder zu Fuss oder mit dem Velo begleiten oder an den tückischen Stellen Schülerlotsen organisieren. Ich fand den Schulweg jeweils spannend und wichtig.
    38 1 Melden
  • kupus@kombajn 05.04.2018 12:18
    Highlight Sowas nennt man dann wohl Kapitulation.
    31 0 Melden
  • Pond 05.04.2018 12:10
    Highlight Wegen solchen Eltern zögere ich, selbst Kinder zu bekommen. Ich will nicht, dass meine Kinder in Konkurrenz mit solchen Kindern stehen. Deren Eltern für sie die Hausaufgaben machen, gute Noten für sie erklagen und sie zu rücksichtslosen Elleböglern erziehen. Ich hab keine Lust, mich mit solchen Mamis abzugeben. Keine Lust darauf, dass mein Kind rumgeschupst wird, nur weil ich es nicht zu Tode pushe. In meinem Kollegenkreis habe ich viele Lehrer und keiner von ihnen will selbst mehr Kinder
    45 9 Melden
    • G-Man 05.04.2018 12:57
      Highlight Ach was du verpasst nur wegen diesen Eltern... Ich machs lieber selber besser als diese "Anderen". Und lustigerweise gibts von denen gar nicht so viele, die meisten denken wir wir. Ansonsten Lokalität überdenken und aufs Land ziehen.
      16 3 Melden
    • Ichsagstrotzdem 05.04.2018 13:21
      Highlight @Pond: ich halte es so wie Du und bin jeden Tag glücklicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
      8 1 Melden
    • meine senf 05.04.2018 13:27
      Highlight Ein Problem ist einfach, dass die Institutionen wie Schulen etc. immer vom Durchschnitt ausgehen. Und dadurch werden dann jene Kinder benachteiligt, die nicht diesem Durchschnitt angehören. Womit man das, was man bekämpfen will eher noch zementiert. Siehe z.B. bei den Geschlechterrollen.

      Jetzt wo alle von den Helikoptereltern sprechen, wird es auch wieder einige Eltern geben, die sich sagen, wir müssen das anders machen und in das andere Extrem gehen, sprich Bildung und Förderung als etwas "verdächtiges" ansehen. Und diese Kinder werden es dann schwer haben. (Kenne das aus eigener Erfahrung).
      4 1 Melden
  • N. Y. P. 05.04.2018 11:59
    Highlight Gefährlich sind doch diese
    180° - Wenden.

    Zuerst wird das Paket geliefert. Klar.

    Aber dann :

    Wenn die zierlichen Frauelis in ihren
    SUV-Panzern zuerst rückwärts ansetzen um dann wie von Sinnen, wenn der Vorwärtsgang reingewürgt ist, wieder Gas geben müssen sogar Erwachsene zur Seite hechten..

    Der alltägliche Wahnsinn der Leistungsgesellschaft (Querhinweis zu Anna Rothenfluhs Artikel)
    28 2 Melden
  • Der Bademeister 05.04.2018 11:55
    Highlight Wir wohnen in einem Dorf mit 2 Schulstandorten. Meine Tochter (6) muss als einziges Mädchen vom Dorfteil A die Schule im Dorfteil B besuchen. Die Schule in A ist 400 Meter weg B 1,6 km. Der Weg ist zumutbar etc. aber geht entlang der Hauptstrasse. Ein spannender Schulweg stelle ich mir anders vor. Und als 1 Klässlerin darf sie noch nicht mit dem Velo fahren. Was denkt ihr wie lang eine 6 jährige für 1,6km braucht und das am Mittag hin- und zurück?
    17 32 Melden
    • Tonald Drump 05.04.2018 12:55
      Highlight Gibt es keinen Schulbus?
      1 3 Melden
    • G-Man 05.04.2018 12:55
      Highlight Danke, genau das gleiche wie bei uns im Dorf. Das wollte ich sagen mit nicht nur immer die Eltern verteufeln!
      6 10 Melden
    • kupus@kombajn 05.04.2018 13:25
      Highlight Nur sind das eher Ausnahmen als die Regel. Bei uns im Dorf werden nicht unbedingt jene Kinder gefahren, welche den weitesten Weg haben.
      15 1 Melden
    • Der Bademeister 05.04.2018 13:43
      Highlight @ki-adi-mundi. Nein kein Bus und wir lösen es übrigens unregelmässig mit dem E-Bike mit Anhänger. Das Bundesgericht sagt glaube ich 2 km sind machbar oder zumutbar.

      Aber an alle hier von wegen Helikoptereltern oder dumme Eltern etc.

      Habt ihr selber Kinder? Fahrt ihr mit dem Auto zur Arbeit, geht Einkaufen etc.? Warum genau gefährden Elterntaxis nun die Kinder mehr mit ihrem Auto als ihr? Ich kann mir nicht vorstellen, dass andere Eltern andere Kinder "vorsätzlich" gefährden.
      7 10 Melden
    • Harri Hirsch 05.04.2018 14:23
      Highlight @ Der Bademeister
      Weil die Elterntaxis eben gerade zu der Zeit und an dem Ort wo sich besonders viele Kinder befinden besonders viel Verkehr generieren.
      6 2 Melden
    • kupus@kombajn 05.04.2018 14:55
      Highlight @Bademeister: Ja, ich habe Kinder, und ja, ich fahre mit dem Auto zur Arbeit (muss ich leider) und auch Einkaufen, sofern ich das ausserhalb des Dorfes tue. Aber: 1. Ich mache beides nicht um die Zeit, wenn sich Kinder auf dem Schulweg befinden, 2. Ich fahre dabei nicht an der Schule vorbei. Der übliche Strassenverkehr ist wohl nicht ganz so gefährdend, wie eine Häufung von Fahrzeugen vor der Schule genau zu jener Zeit, wenn alle Kinder da unterwegs sind.
      6 2 Melden
  • azoui 05.04.2018 11:51
    Highlight Der Schulweg mit den Kollegen, war das beste an der Schule. Wir nahmen nie den direkten Weg.
    111 2 Melden
    • kupus@kombajn 05.04.2018 13:22
      Highlight Besonders auf dem Rückweg nicht. Was habe ich damals Schimpfe von Mutter über mich ergehen lassen müssen, weil ich immer so spät zum Mittagessen kam.
      14 0 Melden
  • Nikolai G. 05.04.2018 11:39
    Highlight Die vermeintliche Sicherheit macht die Kinder zu "Weicheier". Ein bisschen bös ausgedrückt ich weiss aber es gibt einen spannenden Stern Artikel. In anderen Ländern in welchen die Kinder schon lange in Sicherheit gewickelt wurden geht der Schritt wieder zurück weil man merkt, dass man Menschen heranzieht welche Gefahren nicht mehr erkennen können.
    https://www.stern.de/familie/kinder/messer--saegen--stolperfallen---wie-die-gefahr-wieder-in-die-kita-kommt-7925518.html
    53 4 Melden
  • Filzstift 05.04.2018 11:35
    Highlight ... ähm, das ist aber doch gestern an der Bürgerversammlung gescheitert.
    24 0 Melden
  • riqqo 05.04.2018 11:32
    Highlight Das sind alles Eltern, die als Kind auf dem Schulweg gehänselt oder verprügelt wurden und dies ihren Prinzen und Prinzessinnen heute nicht antun wollen. :-)
    66 15 Melden
    • Magenta 05.04.2018 12:05
      Highlight Ich wurde auf dem Schulweg jahrelang verprügelt, gehänselt und es war für mich eine Tortur. Trotzdem würde ich meine Kinder (wenn ich denn welche hätte) nicht zur Schule chauffieren, denn auch negative Erlebnisse gehören zur Kindheit dazu. Und was einen nicht umbringt, macht einen stärker. 💪
      15 3 Melden
    • lily.mcbean 05.04.2018 12:16
      Highlight Ich zb habe so gelernt mich zu wehren! Mit Fäusten und Katzenfutter. Ja, ich habe meine Peiniger damals mit Katzenfutter beworfen.
      19 2 Melden
    • Cometos 05.04.2018 12:25
      Highlight Also bei uns wurden gerade jene Kinder gehänselt, die von den Eltern gefahren wurden XD
      20 0 Melden
    • René Gruber 05.04.2018 13:18
      Highlight Ich hab auch regelmässig aufs Dach bekommen, trotzdem musste ich a) weiter zu Fuss zur Schule und b) müssen das auch meine Kids (Ausnahmesituationen gibts natürlich in seltenen Fällen.
      4 0 Melden
    • Closchli 05.04.2018 21:04
      Highlight Ich bin in einem Kinderheim aufgewachsen. Rivalitäten wurden jeweils auf dem 4km - Schulweg "geklärt". Man hat gelernt sich zu wehren. Manchmal auch zuviel. Das prägt nicht immer nur zum Guten. Und trotzdem, für mich eine wertvolle Lernzeit.
      0 0 Melden
  • Fly Boy Tschoko 05.04.2018 11:32
    Highlight Super, die grösste Gefahr für Kinder auf dem Schulweg sind wohl die Elterntaxis. Aber hey, solange man nur andere Kinder gefährdet ist ja okey.
    87 2 Melden
  • walsi 05.04.2018 11:32
    Highlight Das die Eltern die Kinder in die Schule fahren ist nur gut gemeint von den Eltern. Wie sagt man so schön: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.
    61 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 05.04.2018 11:24
    Highlight Seit Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren ist es zu gefährich für die Kinder zu Fuss zur Schule zu gehen.
    61 5 Melden
    • x4253 05.04.2018 11:58
      Highlight Die Gemeindepolizei in meiner ursprünglichen Gemeinde hat eine lukrative Einnahmequelle gefunden: Die ersten 2 Wochen nach den Sommerferien wird ein temporäres absolutes Halteverbot (!) vor der Schule errichtet und die Polizei steht dann jeweils bei Schulbeginn und -ende bereit um Bussen zu verteilen (80.-). In der ersten Woche rollt der Rubel, in der zweiten Woche erwischt es dann die unbelehrbaren. Unter dem Jahr werden zusätzlich noch Kontrollen durchgeführt (tagesweise). Das Elterntaxi-Problem hat sich so sehr schnell erledigt.
      25 1 Melden
    • Tonald Drump 05.04.2018 12:58
      Highlight @x4253

      Super Methode, so gehts diesen überfürsorglichen und ausserdem noch umweltverschandelten Eltern an den Kragen
      11 1 Melden
    • Tonald Drump 07.04.2018 20:10
      Highlight *umweltverschandelnden
      (Sorry für de Grammatikfehlerfehler😶)
      0 0 Melden
  • coheed 05.04.2018 11:24
    Highlight Ich sehe auch täglich sogenannte Eltern-Taxis, sie verursachen mehr Verkehrschaos und bringen dadurch andere Verkehrsteilnehmer und Kinder in Gefahr. z.B. halten sie auf dem Trottoir sodass Kinder auf die Strasse ausweichen müssen, sie verursachen Staus, sie halten auf dem Fussgängerstreifen... Hauptsache das eigene Kind ist in dem grossen SUV geschützt, alle anderen zählen nichts...
    64 2 Melden
  • G-Man 05.04.2018 11:24
    Highlight Ich bin wirklich sehr fest gegen die Elterntaxis. ABER: Wir wohnen ca. 5 Gehminuten (für ein Kind) von einer Schule entfernt. Damit die Schulen im Dorf aber eine schöne "kulturelle Durchmischung" erfahren, müssen nun Kinder aus der Nachbarschaft nicht in die nahe Schule, sondern in eine weiter entfernte Schule (ca. 20 Gehminuten) im Dorf. Wenn das Kind nun über Mittag zum essen nach Hause kommt (Ja das gibt es!) gehen 40 Minuten für Weg drauf. Dann noch Essen - Erholung keine Chance! Sorry aber da würde ich mein Kind auch fahren. Nicht immer sind die Eltern schuld an der Situation.
    28 69 Melden
    • Healthy Cereal 05.04.2018 12:02
      Highlight Laufen kann auch Erholung sein... Ich denke es gibt einen Grund, warum kaum ein Kind einen Mittagsschlaf machen will.
      Nur so zwei Gedanken.
      13 3 Melden
    • Matti_St 05.04.2018 12:03
      Highlight Diese 20 Minuten hatte ich immer als Kind. In der Oberstufe fuhren wir mit dem Velo sogar ins Nachbardorf.
      18 0 Melden
    • lily.mcbean 05.04.2018 12:20
      Highlight Ich selber bin 9 Jahre lang 25 min pro weg gelaufen (also 4x am tag) mit meinen Gspänlis und soooooo eine Riesensache war das jetzt nicht. Wir haben allerlei Abenteuer erlebt, das können Sie mir glauben. Das heisst ich hatte zuhause fürs essen 45 min Zeit, und nie hatten wir das Gefühl gestresst zu sein! Der Stress fing erst an als ich mit ÖV in die Schule musste.
      16 1 Melden
    • dä dingsbums 05.04.2018 12:34
      Highlight Ich hatte 1Km Schulweg und bin jeden Mittag nach Hause.

      Bei uns wurde niemand mit dem Auto gefahren.

      Es geht und hat niemandem geschadet.
      18 2 Melden
    • SpoonerStreet 05.04.2018 12:44
      Highlight 20 Minuten Gehweg sind in etwa 10 Minuten mit dem Fahrrad. Das wäre für mich die einfachere und weitaus sinnvollere Variante.
      6 3 Melden
    • G-Man 05.04.2018 12:53
      Highlight Fahrrad ist bis Mittelstufe nicht erlaubt. Früher gab es auch längere Mittagszeiten. Und ja ich finde auch dass es nicht nötig ist. Aber wenn dann noch <20 Minuten fürs Essen bleibt ists auch irgendwie falsch.

      3 5 Melden
    • Alterssturheit 05.04.2018 13:03
      Highlight Oh ja, das arme Kind...was brauchen die doch Erholung...
      Lasst sie einfach Kinder sein und spielen, weniger Kurse da und dort (weil es den Eltern gefällt ?) und kein Zeitplan. So gefällt es allen Kindern - ich kenne keine die motzen, weil sie keinen Terminkalender haben oder zu Fuss gehen müssen.
      8 0 Melden
    • Charlie Brown 05.04.2018 13:13
      Highlight Ja, 20 Minuten reichen, um eine Schneeflocke zum schmelzen zu bringen.

      Ich hatte einen etwas längeren Schulweg, ab der ersten Klasse alleine zu Fuss.

      Meine Kinder (5+7) haben auch etwa so lange. Beide gehen zu Fuss. Sie überqueren dazu sogar die Hauptstrasse. Wir haben das mit ihnen gelernt und geübt.
      10 0 Melden
    • René Gruber 05.04.2018 13:22
      Highlight 20 minuten reichen doch locker fürs Mittagessen, auch für Kinder. Und wie schon jemand anderes geschrieben hat, kann auch der Schulweg erholung sein. Natürlich nicht für absolut untrainierte Kinder welche aus Sicherheitsgründen in der Wohnung "gefangen" gehalten werden.
      6 0 Melden
    • crusty84 05.04.2018 13:45
      Highlight bei uns gibt es dass auch. Dann fährt man die Kinder ins Dorf, und nicht vor die Schulhaustüre....
      3 0 Melden
  • Scaros_2 05.04.2018 11:23
    Highlight Ich komme aus dieser Gemeinde und es ist Himmeltraurig was für Eltern wir heute haben. Sämtliche Schulen der Gemeinde - egal ob das Klostergut im Westen oder das Wildenstein im Osten oder die Oberstuffe in der Mitte der Gemeinde.

    Man hat nicht länger als 15! Min. Zu Fuss zur Schule. Wenn man noch durch die kleinen Quartiere und Schleichwege nutzen will gehts evtl. sogar noch fixer.

    Hinzu kommt, das gerade im Rorschacherberg an vielen Stellen die Fahrradwege gut ausgebaut sind und man nicht auf der Strasse selbst fahren muss oder eben abseit der Hauptstrasse wege hat.

    Ich verstehe es nicht!
    73 2 Melden
  • Der Tom 05.04.2018 11:22
    Highlight Es gibt immer weniger Fussgängerstreifen und Trottoir. Autos fahren immer schneller und die Fahrer sind abgelenkt. Ich verstehe Eltern die ihr Kind mit dem Auto bringen gut. Auch wenn das natürlich zu noch mehr Verkehr führt. Eine Lösung wäre generell 30 innerorts, Fussgängerstreifen mit groben Hindernissen und ein mit dem Auto zur Schule/ Kindergarten bringen verbot.
    9 79 Melden
    • dä dingsbums 05.04.2018 12:26
      Highlight Meinst Du das ernst?

      Ich hab noch nie erlebt, dass ein Trottoir oder Fahrradweg abgebaut, oder in der Nähe der Schule die erlaubte Geschwindigkeit erhöht wurde.
      16 4 Melden
    • Scrat 05.04.2018 12:57
      Highlight Wie sie so schön schreiben: Autos fahren immer schneller und die Fahrer sind abgelenkt - also auch die Mamitaxis mit dem Mami/Papi am Steuer. Wenn diese Taxifahrten abgestellt würden, wären die Strassen bereits wieder um einiges sicherer. Die Lösung wäre ein generelles Fahrverbot im Umkreis von 300m um die Schule - ausgenommen Anwohner und Gewerbe.
      9 1 Melden
    • Der Tom 05.04.2018 14:48
      Highlight @scrat ja habe ich ja geschrieben.... bringen verboten.
      @dingsbums genau das wird gemacht ja. Fussgängerstreifen ersatzlos weg. Hindernisse weg.. usw. Natürlich wird die erlaubte Geschwindigkeit nicht erhöht aber das hindert kaum jemand daran schneller zu fahren. Ausserdem erreichen neue Autos 30 oder 50 viel zu schnell.
      0 0 Melden
  • Die Keule 05.04.2018 11:18
    Highlight Und ich bin damals jeden Morgen 4km mit dem Velo hin - am Mittag zurück - nach dem Essen wieder hin & am Nachmittag wieder zurück. 16km am Tag. Einen kleinen Bauch hab ich heute trotzdem, trotz dieser sportlichen Kindheit, die Erlebnisse auf dem Schulweg waren jedoch unbezahlbar. Die Überbehütung der heutigen Eltern, ich versteh es nicht.
    285 26 Melden
    • Lord_Mort 05.04.2018 13:01
      Highlight Ging mir auch so. 4 Kilometer Weg von mir zu Hause bis zur Schule. Manchmal wars lustig (Als Winterwette mit kurzen Hosen und Tshirt ab aufs Velo und in die Schule) und manchmal wars zum Ko... (am Mittag nach 1km einen Platten und dann die restlichen 3km nach Hause schieben, kurz was essen und dann wieder los). Trotzdem waren es gute Erfahrungen, welche ich nicht missen möchte.
      9 4 Melden
  • Alterssturheit 05.04.2018 11:13
    Highlight Wir sind damals - in der Stadt - zum Glück noch zu Fuss gelaufen zusammen mit anderen Gspänlis. Pro Weg rund 30 min. und das 4x pro Tag (Mittagessen zu Hause).
    Dabei haben wir kleine und grosse Kreuzungen überquert - und der Verkehr ist damals noch richtig gerollt - Staus bzw. stehende Kolonnen gabs ja eher selten. Aus meiner Sicht deutlich gefährlicher als heute.
    Mir tun die heutigen Kids leid, sie verpassen soviel auf dem Schulweg.
    64 2 Melden
  • Pumpido 05.04.2018 11:11
    Highlight Peinlich.
    Also die Eltern.

    195 19 Melden
  • N. Y. P. 05.04.2018 11:07
    Highlight HELIKOPTERELTERN

    Lustig ist, dass diejenigen Schüler, die nicht in die Schule gekarrt werden, lebendig in derjenigen ankommen.
    Diese Schüler müssen sich allerlei Gefahren erwehren : Wegelagerer, Räuber, Plünderer, wilde Bären und Wölfe, Wetterumstürze..

    Und sie lernen was fürs Leben. Werden abgehärtet und finden neue Freunde.


    Aber nein, der Jonas Fintan Adalbert wird natürlich mit dem SUV zur Schule gekarrt. Wohlbehütet und umsorgt, um allen Gefahren aus dem Weg zu gehen.
    242 22 Melden
    • yellowastra 05.04.2018 19:04
      Highlight Während Papi mit dem Velo in Vollmontur zur Arbeit fährt wegen der Öko Bilanz und so.
      1 0 Melden
  • HAL9000 05.04.2018 11:05
    Highlight Ach ich weiss nicht...

    Irgendwie bin ich hin und hergerissen zwischen:
    Eine gute Idee, weil die Schüler somit Zeit sparen und mehr Zeit haben zum Lernen (oder so, chchchch).
    Eine eher unnötige Sache, weil doch auf dem Schulweg so viel Abenteuer und tolle Momente erlebt werden...

    Ich freu mich über die ersten Kinder die überfahren werden und sich die Schweiz dann wieder empört.

    Cheerio
    25 11 Melden
    • Tomtom64 05.04.2018 12:08
      Highlight Ich verstehe zwar, was Du mit dem letzten Satz sagen willst, aber so formuliert freust Du Dich darüber, wenn künftig Kinder überfahren werden. Ich glaube weder Du noch alle Herzer wünschen sich das.
      4 0 Melden
    • Duscholux 05.04.2018 12:18
      Highlight "mehr Zeit haben zum Lernen"

      Die Zeit haben die Kinder mehr als Genug. Wenn man den Fussweg zur Schule wegrationalisiert um die Kinder "produktiver" zu machen dann steckt man die Kinder auf den Highway to Burnout.
      9 0 Melden
  • glüngi 05.04.2018 11:01
    Highlight generation "kann nicht mal selber in die schule gehen, wo soll das enden, wie sollen die lernen selbstständig zu werden. sind Eltern heute so doof?"
    52 2 Melden
    • Alterssturheit 05.04.2018 14:24
      Highlight Darum werden sie gefahren - während der Fahrt im Auto können sie konzentriert lernen statt auf der Strasse herumzutrödeln -:))
      1 1 Melden

Wie deutsche Lehrer Zappelkinder ruhigstellen – und sich Schweizer Mütter darüber ärgern

Deutsche Lehrer ziehen unruhigen und konzentrationsschwachen Kindern Sandwesten an, damit sie stillsitzen. In der Schweiz gibt es die umstrittene Praxis nicht, auch wenn sich das gewisse Eltern wünschen.

Sie wiegen zwischen 1,2 und sechs Kilo und kommen in Schulen in Hamburg zum Einsatz: Sandwesten, mit denen unruhige und konzentrationsschwache Kinder ruhiger sitzen sollen. 

Das Konzept: Das Gewicht der Westen soll dazu führen, dass die Kinder ihren Körper besser spüren und so dem Unterricht fokussierter folgen können. Ein Hersteller wirbt gar mit einer «deutlichen Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit». Die Westen würden sich als Therapie oder als …

Artikel lesen