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Sein Lieblingsmodus ist Panik – der Political-Correctness-Polizist.
bild: shutterstock

Der Political-Correctness-Polizist oder weshalb auch die linke Form des Wutbürgers dumm ist



Der Wutbürger: Er ist ängstlich, veränderungsscheu, xenophob und nationalkonservativ. Weil er lieber Demagogen als Experten glaubt, gilt er als Gefahr für die Demokratie. Ja, der Wutbürger, der geht so richtig auf den Sack.

Doch es gibt auch den linken Wutbürger. Er ist zwar weniger offensichtlich, weniger plump und deshalb auch weniger angreifbar – doch nicht minder ärgerlich. Die Rede ist vom Political-Correctness-Polizisten, kurz PCP.

Der klassische PCP ist jünger und weniger wohlhabend als der Wutbürger, dafür verfügt er über eine hohe Ausbildung und einen lebendigen Twitter-Kanal. Ja, Twitter – der Güllenwagen unter den Sozialen Medien. Denn Facebook ist für Muttis, Instagram für Narzissten und Snapchat für Perverse.

In seinem Twitter-Profil beschreibt sich der PCP selbst als «Denker», «Weltverbesserer» oder als «Créateur de beauté». Und er meint es ernst – wie auch alles andere im Leben.

Getragen von der warmen Abluft seines eigenen moralischen Rigorismus kreist der PCP am liebsten wie ein Geier hoch über den Köpfen seiner Mitbürger. Theoretisch würde seine Perspektive dort oben das Erkennen von grösseren Zusammenhängen erlauben, doch dazu fehlt ihm, genau wie dem Wutbürger, die «Contenance».

Nein, der Fokus des PCPs richtet sich auf kleinste Details, und nur schon der Verdachtsmoment einer Verletzung der Political Correctness reicht aus, um mit erigiertem Moralfinger loszuprügeln.

Es ist diese Übersensibilität, die ihn letztlich von den vernünftigen kritischen Geistern unterscheidet. Und es ist diese Übersensibilität, die am Ende so viel Schaden anrichtet. Denn der PCP ist wie die Frau, die eine Vergewaltigung erfindet: Er schadet den wahren Opfern, verwässert das eigentliche Problem und schwächt damit die Bewegung. Und er verunsichert Otto Normalbürger, der nicht mehr weiss, ob er jetzt noch «schwul» sagen darf. Und wo die Verunsicherten Halt finden, ist klar.

Als kleine Zwischenmahlzeit: politisch unkorrekte Sprüche von Jeremy Clarkson

Doch dies alles bleibt dem PCP verborgen. In aller Öffentlichkeit stellt er sein Opfer an den Pranger und schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Opfer wird diffamiert, während sich der PCP selbst profiliert. Im Zeitalter von Social Media ist der Moralfinger nicht nur Keule, er ist auch Selfiestick.

Gelingt es dem PCP, genügend Staub aufzuwirbeln, zieht das weitere Exemplare seiner Zunft an. Von der Angst getrieben, das Opfer könnte bereits erlegt sein, stürzen auch sie sich ohne weitere Reflektion der Sachlage darauf. Das nennt man dann Shitstorm. Und ein solcher ist quasi die Ehrenmedaille aller PCPs.

Mit zu den beliebtesten Opfern von PCPs gehören lustige Menschen. Stephen Fry zum Beispiel, einer der eloquentesten und inspirierendsten Twitterer ever, wurde von PCPs nach einer liebevoll-hämischen Bemerkung einer Freundin gegenüber derart kaputt gemacht, dass er Twitter verliess. Ist jetzt kein Drama, für die 10 Millionen Follower wurde das Leben an diesem Tag aber ein klein wenig unlustiger. Ein anderes Beispiel ist Chris Rock. Der Comedian tritt wie viele seiner Kollegen nicht mehr an Unis auf – weil diese fest im Griff der PCPs sind und kantige Witze nicht mehr geduldet werden.

Ja, um den Elefanten im Raum auch noch anzusprechen, als liberales Medium mit Linksdrall hat auch watson gelegentlich mit PCPs zu kämpfen: Unter den Usern – aber auch unter den Mitarbeitern. Ich selbst nehme mich davon nicht gänzlich aus.

Doch zum Glück gibt es ein ziemlich probates Mittel, PCPs ruhig zu stellen. Ein simples «Mimimi» tut’s meistens. Oder auch die Erwähnung eines bekannten Schoko-Riegels. In diesem Sinn: Contenance wahren, auch wenn es gerade etwas schwerer fällt. Alles andere ist ein Murks.

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    Alle Leser-Kommentare
  • http://bit.ly/2mQDTjX 24.07.2016 02:01
    Highlight Highlight Kürzlich las ich im Watson die Headline "Facebook sucks" und kommentierte brav PCP-mässig das Wort "sucks". Denn schliesslich konstituiert die Sprache unsere Gedanken, und "sucks" ist eben nicht nur ein Wort, sondern auch ein Weltbild.

    Da habe ich mir ziemlich viel Ärger eingehandelt. Nicht nur "mimimis". ;)

    Die Realität wäre, dass Facebook nicht suckt, sondern uns alle fickt. Wenn man das schon derart sehen will.

    Aber das passt vielen nicht. Sie können die gefickte Realität nicht ertragen. Wahrheit tut weh. Also machen sie auf Hart. Aber in Wirklichkeit sind sie die Mimimiis! ;)
    • Turi 24.07.2016 03:37
      Highlight Highlight Mimimimi
  • Karl33 23.07.2016 10:09
    Highlight Highlight "Ja, um den Elefanten im Raum auch noch anzusprechen, als liberales Medium mit Linksdrall hat auch watson gelegentlich mit PCPs zu kämpfen: Unter den Usern – aber auch unter den Mitarbeitern."

    Ich finde sogar, Watson hat im Vergleich mit anderen Medien überdurchschnittlich viele Artikel, die von PCP verfasst werden. Speziell der Bereich Gender ist da involviert.
  • Angelo C. 23.07.2016 09:53
    Highlight Highlight Nichts gegen etwas Anstand und mittleres Feingefühl im zwischenmenschlichen Austausch und Bereich - keine Frage also!

    Aber PCP ist m.E. mehrheitlich eine einzige Heuchelei und ein vorbeiredendes Gesülze entgegen bekannter Fakten, die man lieber säuselnd unter dem verbalen Deckel hält.

    Dieses halbseidene Feigenblatt zur Kaschierung und Verschleierung wahrer Meinungen (PCP) darf man getrost als Unwort des neuen Jahrhunderts interpretiert.

    Ausgezeichnet dazu im Kontext übrigens die Beurteilung dessen, was Wiki hier gemeinhin als Gutmensch umschreibt :

    http://de.wikimannia.org/Gutmensch



    • http://bit.ly/2mQDTjX 23.07.2016 12:24
      Highlight Highlight Hier eine Sicht von Sprachforschern:

      http://www.diss-duisburg.de/2011/11/das-stigma-gutmensch/

      "Allenfalls lässt sich sagen, dass mit dem Terminus des „Gutmenschen“ eine Diskursstrategie eingeschlagen wird, mit der politische Gegnerinnen diffamiert und isoliert werden sollen."

      Und Wikipedia:

      „Mit dem Ausdruck Gutmensch wird das ethische Ideal des ‚guten Menschen‘ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch
  • Thomas Bollinger (1) 23.07.2016 08:59
    Highlight Highlight Tja, ich als PCP kann über Deinen Ausch-Witz leider immer noch nicht lachen, Toggweiler:
    https://twitter.com/joelleweil/status/749409450105118720
    • Karl33 23.07.2016 10:06
      Highlight Highlight Das ist ja gerade der Punkt. In einer Politischen-Korrektheit-Polizei-Gesellschaft darf man über Witze nicht mehr lachen. Weil sich immer jemand davon gekränkt fühlen wird.
    • Thomas Bollinger (1) 23.07.2016 13:16
      Highlight Highlight Früher gabs eine Linie bei KZ-Witzen, aber auch ein Buch "der jüdische Witz". Heute fängt die Linie entweder vor Deinen Füssen an oder gar nicht. Habe in den letzten Tagen übrigens die Dimitri-, Armeniergenozid und Axtmörderwitze vermisst.
    • Randy Orton 24.07.2016 10:55
      Highlight Highlight Thomas Bollinger, die Unterarme des israelischen Hipsters beziehen sich nicht auf Holocaustüberlebende. Es gibt seit ein paar Jahren in Israel einen Trend, dass sich junge Menschen die KZ-Nummern von den Grosseltern oder zum Teil auch einfach erfundene Nummern tättowieren lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amadeus 23.07.2016 08:37
    Highlight Highlight Statt mimimi werde ich in Zukunft einfach diesen Beitrag verlinken 😉
  • Bucky 23.07.2016 03:33
    Highlight Highlight Danke. Top-Beitrag.
  • stadtzuercher 23.07.2016 00:29
    Highlight Highlight Toller und nötiger Beitrag, merci.
  • koks 22.07.2016 23:21
    Highlight Highlight Da war doch grad kürzlich diese Bloggerin, die jemanden als Hitler beschimpfte, und sich dann als Opfer von Sexismus hinstellte, als ihr auf ihre absurde Beschimpfung geantwortet wurde. PC perfide instrumentalisiert.
    http://www.watson.ch/!224820505
  • JamalM 22.07.2016 23:05
    Highlight Highlight Wo hört dann der Spass auf bzw. wo setzt sich der hier schreibende Journalist seine Grenzen? Möchte er wieder rassistische oder sexistische Witze reissen können, ohne Kritik einstecken zu müssen? Oder geht das zu weit? Genügt es, wenn er wieder schwul oder behindert sagen darf? Tatsache ist doch, dass jeder seine eigene politische Korrektheit hat. Ist jemand mit einem homosexuellen Mann befreundet, reagiert er sensibler auf Schwulenwitze. Dasselbe bei der Herkunft oder bei der gesundheitlichen Situation.
  • sidi77 22.07.2016 22:55
    Highlight Highlight Wunderbarer Beitrag. Der war schon lange nötig!
  • Klaus K. 22.07.2016 22:49
    Highlight Highlight Schon vor einem Monat erschien ein guter Artikel bei der NZZ, der ein paar schöne Müsterchen von solcher Political Correctness nannte. Völlig pervers, was da an amerikanischen Unis abgeht.
    "Political Correctness in den USA, Hexenjagd auf dem Campus."
    http://www.nzz.ch/meinung/political-correctness-in-den-usa-hexenjagd-auf-dem-campus-ld.90416
  • Reed R. 22.07.2016 19:16
    Highlight Highlight Wenn ich jemanden voreilig als PCP bezeichne, bin ich dann auch ein PCP?
  • shubeedoo 22.07.2016 19:00
    Highlight Highlight Boh. Den Grossteil der Clarkson Sprüche finde ich zum Beispiel unnötig. Dürfte ich ihm auf Twitter nicht berechtigte Kritik zukommen lassen? Insbesondere Leute, die in der Öffentlichkeit stehen, haben mMn eine Verantwortung, Ungerechtigkeiten nicht zu unterstützen. Wenn zB eine Amy Shumer den 'Witz' macht, dass alle Mexikaner Vergewaltiger sind, sehe ich das als punching down, ergo uncool. Zugegeben, ob der Shitstorm dann tatsächlich alteingesessene Meinungen ändert und gesellschaftlich Änderungen hervorbringt, ist eine andere Frage.
    • SuicidalSheep 24.07.2016 10:48
      Highlight Highlight Und was ist, wenn man den neuen Ghost Busters Film kritisiert? Nicht weil es Frauen sind in der Hauptrolle, sondern weil der Film einfach grottenschlecht ist?

      Dann kommen sofort die SJWs und packen die Mysogyn Keule aus. Nach dem Motto: Entweder liebst du den Film oder du bist ein Sexist.
  • Ratchet 22.07.2016 18:40
    Highlight Highlight Jeder, der sich über PCP aufregt, ist doch einfach unfähig seine eigene Meinung zu vertreten. Aus Angst als rassistisch, sexistisch oder schwulenfeindlich bezeichnet zu werden, weicht man einfach die Diskussion aus und regt sich lieber auf.
    Wovor fürchtet ihr euch so? Steht einfach dazu oder streitet es ab, wenn ihr zu Un- bzw. zu Recht politisch inkorrekt bezeichnet werdet. Im schlimmsten Fall gibt es mehrere Dislikes oder ein Shitstorm. Sucht die Diskussion anstatt dann verärgert, heimlich den "ich habe keine Zeit für political correctnes" Trump zu wählen. Ihr seid genauso übersensibel.
    • Bowell 22.07.2016 21:39
      Highlight Highlight Jemanden "rassistisch, sexistisch oder schwulenfeindlich" zu bezeichnen ist ja wohl das Totschlagargument Nummer 1...
    • rodolofo 22.07.2016 21:55
      Highlight Highlight Wenn die lieben Kinderlein mal wieder überborden und ihre Streitigkeiten eskalieren, dann, ja dann muss "Pappi", oder "Mammi" intervenieren und als PCP eingreifen und dazu ein ernstes Gesicht machen.
      Aber wenn wir genau hinsehen, dann sehen wir, wie er grinst. Dann merken wir, dass auch "Mammi" und "pappi" als PCP einen gewissen Plausch haben an PUC.
    • Ratchet 23.07.2016 01:25
      Highlight Highlight Und wieso soll das ein Todesargument sein? Wegen den Dislikes? Diskutiert man im Net, nur um eine anonyme Zustimmung zu bekommen? Ich jedenfalls nicht, ich werde gerne des Bessseres belernt, selbst wenn ich mich dafür als rassitisch, sexistisch, etc. ertappe.
      Warum werden solche Wörter komplett tabuisiert, obwohl sie im Alltag Gang und Gäbe sind. Wie soll man bitte heute jegliche Art von Diskriminierung stoppen, wenn doch jeder von sich behauptet und überzeugt ist, er wäre nicht diskriminierend. Wärs tatsächlich so, gebe es kein Problem.
      PCP mögen zwar nerven, doch Unrecht haben sie nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • founded1898 22.07.2016 17:25
    Highlight Highlight Political-Correctness-Polizist_in ;)
    • Der Beukelark 22.07.2016 18:23
      Highlight Highlight haha der ist gut. 😄👌
    • ArcticFox 22.07.2016 18:50
      Highlight Highlight eher polizeiende... so geht das heute!
    • Phrosch 22.07.2016 19:26
      Highlight Highlight Oder Poliz*, da es ja nicht nur ihn und sie gibt, sonder auch noch- ja was, wäre das dann es? Persönlich finde ich ja, dass political correctness gut funktionierende und effiziente sprachliche Lösungen verunstaltet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 22.07.2016 17:23
    Highlight Highlight Mal ne Frage: Sind PCP überhaupt links? Wenn man Marx etc. liest, findet man doch auch jede Menge politisch Unkorrektes. Ich glaube PCP sind schlicht Spiesser. ;)
    • Karl33 23.07.2016 10:11
      Highlight Highlight Linke SpiesserInnen.
    • Klaus K. 23.07.2016 10:25
      Highlight Highlight PCP ist ein zeitgenössisches Phänomen. Marx lebte vor 150 Jahren. Ohne Twitter und Social Media.
    • Luca Brasi 23.07.2016 10:45
      Highlight Highlight Ich glaube einfach, wenn Marx heute leben würde, dann würde er die PCP hassen. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • SuicidalSheep 22.07.2016 17:12
    Highlight Highlight Guter Beitrag :) Mir gehen die PCP, oder wie sie abwertend SJW (Social Justice Warrior) genannt werden genau so auf die Mumu wie die krasse Gegenseite von Rechts. Denn eines sind beide: Engstirnig und unfähig über den Tellerrand zu schauen.

    SJWs sind der Meinung das Schwarze oder Asiaten nicht rassistisch sein können und Frauen ebenso niemals sexistisch. Und wenn du ein weisser hetero Mann bist, der völlig zufrieden mit seinem Penis ist, hast du per se schon verloren bei denen.
  • Asha 22.07.2016 16:43
    Highlight Highlight Leute, die "Bö" und "Mimimi" verwenden sind wie lauwarme Cola ohne Kohlensäure.
    • el lobo 22.07.2016 17:18
      Highlight Highlight mimimimimi :-)
    • Asmodeus 22.07.2016 17:23
      Highlight Highlight Meistens sind Leute die "Bö" und "mimimi" verwenden direkte Nachbarn von "It's just a prank bro" ;)
  • rodolofo 22.07.2016 16:33
    Highlight Highlight Der PCP hat abgesehen vom zwanghaften Aufspühren von Politischen Unkorrektheiten noch eine andere Marotte:
    Er weist mit dem überheblichen Tonfall des Wissenden darauf hin, dass die Verhältnisse nicht so einfach seien, sondern sehr komplex!
    PCP's sind meistens so hyper-intelligent, dass ihnen ihre Intelligenz mit "schon, aber..."-Einsprüchen beim argumentativen Laufen ständig Knebel zwischen die eigenen Beine und zwischen die Speichen der Velo fahrenden Kontrahenten steckt.
    Es gibt immer eine Sonnenseite und eine Schattenseite, bei allem, also auch bei den PCP's.
    PCP's sind auch Spassbremsen...
  • Der Beukelark 22.07.2016 16:13
    Highlight Highlight Was wirklich dumm ist: Einen Teil der eigenen Klientel als dumm bezeichnen. Den Begriff habt ihr selber erfunden oder? Würden all die politisch Korrekten Menschen von Watson verschwinden, dann wärt ihr definitiv nicht mehr von Blick und 20min zu unterscheiden. Warum pisst ihr den Leuten, die eure Kommentarspalten mit wertvollem Inhalt füllen, ans Bein? Weil reisserische Beiträge und deplatzierte Headlines regelmässig kritisiert werden? Haltet etwas mehr Sorge zu eurer Community ansonsten ist sie bald weg.
    • rodolofo 22.07.2016 16:41
      Highlight Highlight Fühlt sich da jemand angesprochen?
    • Patrick Toggweiler 22.07.2016 16:46
      Highlight Highlight Soll ich oder will wer anders?
    • Mate 22.07.2016 16:57
      Highlight Highlight Mimimi ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Caduff 22.07.2016 15:51
    Highlight Highlight Ich erkenne mich in einigem des gesagten wieder. Und ja, ich habe mich auch schon im Nachhinein über mich selbst geärgert. Twitter verwende ich allerdings nicht. Wie so oft, gilt wohl auch hier "Die Menge macht das Gift". Anders gesagt: Wo hört berechtigte Kritik auf und wo beginnt das überempfindliche PCP?

    Einen Vorteil sehe ich dennoch: Auch wenn einiges manchmal übertrieben ist, so ist es doch meistens der Startpunkt einer inhaltlichen Debatte, in der eben dann auch die "Grenzen des Zulässigen" kontrovers diskutiert werden.
    • Patrick Toggweiler 22.07.2016 16:47
      Highlight Highlight Mein Beifall ist dir gewiss!
    • Daniel Caduff 22.07.2016 17:02
      Highlight Highlight Mein Dank Dir ebenfalls! Hab mir noch ein paar Gedanken gemacht: Ich liebe z.B. dreckigen Humor, à la S. Somuncu und lache über die schwulen Juden-Neger :-) Comedians auf Twitter angreifen? Not my cup of tea. Für mich ist Humorlosigkeit auch nicht dasselbe wie PCP.

      Das leckere Schoko-Ding heisst bei mir immer noch "Mohrenkopf" und nicht "Schokokuss" oder ähnliches.

      Aber ich interveniere z.B., wenn jemand "schwul" als Schimpfwort verwendet.

      Den formalen Kriterien entspreche ich teilweise. Hab zwar einen Uni Abschluss, aber gelte ich mit 37 Jahren noch als jung genug?

      PCP ja oder nein?
    • Der Beukelark 22.07.2016 18:00
      Highlight Highlight Schwierige Frage. Das müsste ein Psychologe bewerten der in der PCP-Forschung schon einiges geleistet hat. 😅
  • Citation Needed 22.07.2016 15:42
    Highlight Highlight Mimimi ist wirklich eine segensreiche Waffe gegen die Moralkeule.
    Und die einzige!
    Anders geht es nicht, denn man hat nichts gegen Moralapostel in der Hand. Denn eigtl. haben sie meistens nicht unrecht mit der Kritik, verstehen einfach nicht, wann (und wie) man eine Fünf mal grad sein lassen muss..
  • Luki Bünger 22.07.2016 15:21
    Highlight Highlight Schöne, Toggi!
  • Thanatos 22.07.2016 15:17
    Highlight Highlight Hahaha PCP kenn ich als etwas anderes *grins*


    South Park hat dazu eine ganze Staffel 😂😂😂.
    • Kunibert der fiese 22.07.2016 15:35
      Highlight Highlight PC Principle!
  • Klaus K. 22.07.2016 15:13
    Highlight Highlight Danke für diesen treffenden Kommentar.
  • Asmodeus 22.07.2016 15:07
    Highlight Highlight Ich frage mich grade was zuerst war.

    Huhn oder Ei?


    Die SJW und PCP oder die Rassisten/Sexisten die alles mit Meinungsfreiheit und Humor entschuldigen wollen?


    Wenn man die Kommentare im Internet (auch hier) durchliest könnte man meinen, dass "Political Correctness" eine Seuche der Neuzeit wäre die abgeschafft gehöre.

    Teilweise klingt es durchaus ein wenig nach "Wenn ich Neger sagen will, dann soll ich Neger sagen dürfen. Und Schwuchteln sind halt Schwuchteln weil sie Schwuchteln sind."

    Und ich persönlich sehe mich eher als blöder Klugscheisser denn als SJW ;) (aber nur ein Mü mehr ;))
    • Citation Needed 22.07.2016 17:38
      Highlight Highlight Das Huhn natürlich! :-)
      Quelle: Bibel, AT, Genesis.

      Ich finde gute Blondinenwitze super, wenn sie des Witzes wegen gemacht werden und nicht, um Ressentiments gegen Blonde auszudrücken. Oft hört man solche Unterschiede ja recht genau heraus. Der Kontext tut immer auch etwas zur Sache, aber meist entscheidet die Intention. Als generell humorfreudige Person empfinde ich PC oft als Fessel, die nur wirklich gewitzte Leute elegant abstreifen können. Umso mehr ärgern mich die Philister, die selbst höchststehende Witzesleistungen streng nach No-Go-Katalog abwürgen wollen, siehe Fall S. Fry.
    • Asmodeus 22.07.2016 17:46
      Highlight Highlight Wobei die Fessel der Zensur oft genau das ist was man braucht um Kreativ zu werden.

      Beispiel Japan.
      Dort war (und ist) die unzensierte Darstellung der primären Geschlechtsteilen von Erwachsenen verboten.

      Also kam Toshio Maeda auf die Idee Tentakel und Roboter zu benutzen um diese Zensur zu umgehen. (sieht ähnlich/gleich aus, ist aber etwas anderes).

      Es unterscheidet halt die kreativen Menschen von den plumpen Menschen.

      Baywatch war damals z.B. eine kreative Lösung soviel nackte Haut wie möglich zu zeigen ohne der Sendung eine höhere Alterseinstufung geben zu müssen :)
    • Citation Needed 22.07.2016 18:28
      Highlight Highlight Da hast Du recht, ohne Grenzen fehlt sehr oft der Ansporn. Kreativ und witzig tu ich dabei in ähnliche Schubladen, genau darum geht es. Kein 'anything goes', aber auch nicht totale Macht den Moralaposteln.
      Hihi, Baywatch! Unsere Kultur wär def. ärmer ohne, kchchch! Ein Lob auf die Zensur sag ich da nur! ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Citation Needed 22.07.2016 15:00
    Highlight Highlight Weiter unten sagen welche, PC sei die aktuelle Form von Heuchelei. Is it really? So wie ich den Artikel verstehe richtet sich der nicht gegen die Pol-Corr itself, sondern gegen deren übereifrige PolizistInnen (hehe! weibl. Form ja nicht vergessen!!).
    Ich finde es gut, wenn man Face-to-Face oder Media-to-Public niemanden herabsetzt. Soll man denn immer allen ins Gesicht kotzen? Bringt ja nichts.
    Das Problem ist, dass es Leute gibt, deren Lebenszweck es ist als moralische Racheengel gegen verbale Verfehlungen ins Feld zu ziehen. PC an und für sich sollte man leben lassen, einfach massvoll.
  • Fabio74 22.07.2016 14:46
    Highlight Highlight Sehr oberflächlich meiner Meinung nachm Rundumschläge sind beliebt. Mal auf die eine dann auf die andere Seite.
    Dieses Suchen nach PCP damit man sich dann als Opfer fühlen kann weil man nichts mehrcsagen darf, finde ich seehr weit hergeholt.
    Glaube grade hier in der Schweiz darf man sehr viel sagen inkl persönlicher Angriffe.
    Aber alles hat Grenzen. Dort wo man beleidigt,diffamiert oder zu Taten aufruft. Dies sind auch keine Meinungen mehr.
    • t.i.m 22.07.2016 14:58
      Highlight Highlight mimimi
    • Matrixx 22.07.2016 15:12
      Highlight Highlight 👆 Danke für die Demonstration 👍
    • Fabio74 22.07.2016 16:23
      Highlight Highlight Danke für die Blitze..endlich mal
  • Sanchez 22.07.2016 14:41
    Highlight Highlight Guter Artikel mit den Sprüchen von Clarkson als Sahnehäubchen obendrauf. Ich schmeiss mich weg :-)
  • Asmodeus 22.07.2016 14:15
    Highlight Highlight Pcp? Twitter?

    Eher Sjw und tumblr
    • DinoW 22.07.2016 14:43
      Highlight Highlight Beides. Die Twitter "PCP" (oder SJW - kommt fast aufs gleiche raus) sind etwas gemässigter, aber erreichen viel mehr Leute.
  • Madison Pierce 22.07.2016 14:13
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, danke!

    Die Überkorrektheit führt zu Zulauf bei den extremen Parteien. Wenn die "anständigen" Parteien in Deutschland nicht sachlich die Probleme mit der Zuwanderung benennen dürfen, wählt man halt die AfD, denn die "trauen sich was". Wenn man immer gleich ein Nazi ist, geht man gleich zu den Nazis.
    • Asmodeus 22.07.2016 15:10
      Highlight Highlight Ernsthaft?

      "Die PCP sind schuld dass wir AFD wählen"? Und sowas kriegt noch Herzchen?

      Ich kann zwar die Argumentation verstehen, dass Frust ein gewisses Wählverhalten auslösen kann. In Basel z.B. gab es Mitte/Ende 90er einen offensichtlichen Anstieg der rechtsradikalen Szene, weil gefühlt das Thema Ausländerkriminalität herunter gespielt wurde.

      Aber zu sagen "Wir müssen die wählen weil nur die was dagegen sagen" ist zu einfach und nur der Versuch die Schuld von sich selber an andere abzuschieben.
    • Madison Pierce 22.07.2016 15:34
      Highlight Highlight Stell Dir vor, Du bist nicht so gebildet, lebst ein einfaches Leben. Hast nicht viel Lohn, die Steuern sind eine ziemliche Belastung.

      Nun hörst Du Sachen von kriminellen Flüchtlingen, Übergriffen auf Frauen etc., vielleicht ist sogar der Nachbartochter etwas passiert.

      In den Medien: kein Problem, Willkommenskultur, über Silvester in Köln wird zuerst nicht mal berichtet. Politik: Willkommenskultur, alles überhaupt kein Problem, wer was anderes sagt ist ein Nazi.

      Also gehst Du zu den Nazis.

      Die anderen Politiker lügen dich ja den ganzen Tag an.
    • Asmodeus 22.07.2016 16:10
      Highlight Highlight Lustig. Aus meiner Sicht berichten die Medien ständig nur "Islamistischer Anschlag dies" "böser Islamist das" "Krimineller Ausländer jenes".

      Wir werden hüben wie drüben manipuliert. Für Parteien wie die SVP sind an allen Problemen nur die Linken und die Ausländer schuld (aber als billige Arbeitskraft sind sie supi) und für die SP gibt es kein Problem mit den Ausländern.


      Die Frage ist halt wem man zuhört. Weil Flüchtlinge sind nun mal eine Folge davon, wenn man dauernd in anderen Ländern Krieg spielt und Waffen liefert. Solange man das nicht unterbindet muss man halt Flüchtlinge aufnehmen.
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  • DerElch 22.07.2016 14:12
    Highlight Highlight Danke.

    Besonders, weil Watson meiner Ansicht nach (schon immer ein wenig aber in letzter Zeit ganz viel mehr) genau damit zu kämpfen hat.

    Ich bin nicht immer auf der selben Wellenlänge mit Watsons Kommentarschreiber aber diesmal sowas von zu 100%. Hach. Schön. :)
  • j0nas 22.07.2016 14:11
    Highlight Highlight Auch verwandt mit dem Social Justice Warrior, kurz SJW.
  • Normi 22.07.2016 14:07
    Highlight Highlight Hihi:
    Benutzer Bild
    • rYtastiscH 22.07.2016 15:04
      Highlight Highlight Hahahaha, genau mein erster Gedanke. Social Justice 1,2,3 woowoo I wanna be PC woowoo

  • Str ant (Darkling) 22.07.2016 14:02
    Highlight Highlight In English sind das SJW Social justice Warriors eigentlich ein sehr ironischer Titel das gefällt mit das PCP schon besser.

    Denkt nur an die Landungen des Sateliten auf dem Asteroiden und sie haben den Mann wegen seines Shirts gepiesackt und runtergeputzt!
    • Asmodeus 22.07.2016 15:11
      Highlight Highlight Ich finde SJW eigentlich was gutes. Solche Leute wie bei dem T-Shirt betrachte ich eher als SJM (Social Justice Morons).

      Sie sabotieren alle Fortschritte wofür die anderen kämpfen.

      Quasi der Vergleich zwischen Femnazis und echten Feministen.
  • maatze 22.07.2016 13:58
    Highlight Highlight Was sagt Boris Becker dazu?
    • Reed R. 22.07.2016 17:53
      Highlight Highlight 😂
      ...was würde Jesus tun?
  • E7#9 22.07.2016 13:51
    Highlight Highlight Hab Freude an diesem Artikel. Bei der Umfrage fehlte mir jedoch die Möglichkeit mich für "ab und zu" oder "öfters" entscheiden zu können. "Selten" war mir einfach zu wenig (um Nachdruck zu verleihen, weil PCP's dafür doch etwas zu oft nerven), deshalb musste ich mich für "täglich" entscheiden. Ich behaupte mal, dass es anderen beim momentanen Stand von 60% ähnlich erging.
  • Alnothur 22.07.2016 13:46
    Highlight Highlight Eine kurze Schweigeminute noch für diejenigen, die solche rückgratlose Chefs hatten, dass sie wegen eines PCP-Shitstorms ihre Karriere begraben konnten.
  • Maett 22.07.2016 13:45
    Highlight Highlight Das PC-Zeitalter scheint sich sowieso dem Ende zuzuneigen, nachdem es jahrelang auch in politischen Debatten diverser Länder bestand hatte und so notwendige Diskussionen verhinderte, was vorhandene (aber nicht ansprechbare) Probleme soweit vergrösserte, dass nun extremistischere Positionen langsam salonfähig werden - wieder einmal zeigt sich, dass beide Randerscheinungen nur wegen der jeweils anderen existieren.

    Privat unterhalte ich mich nicht mit PCPs - denen geht es nie um die Sache, sondern jeweils nur um ideologische Selbstbefriedigung (salopp gesagt) - in diesem Artikel gut beschrieben!
  • StealthPanda 22.07.2016 13:43
    Highlight Highlight und ich dachte PCP sei ein Droge...
    Nein ernsthaft. Political Correctness ist wohl das übelste das dass Internet hervorgebracht hat. Und ganz nüchtern betrachtet ist es nichts anderes als das "Recht der Freien Meinungsäusserung" auszuhebeln mittels Gruppendynamik und künstlicher Ethik.
    • Yolo 22.07.2016 17:16
      Highlight Highlight Nur, das Recht auf freie Meinungsäußerung hat aber auch seine Grenzen, und das betrifft beide Seiten des Spektrums...
    • StealthPanda 22.07.2016 17:31
      Highlight Highlight Ich hab da gerade so ein aktuelles beispiel übertriebener Politischer Korrektheit ( ja auch wenn ich englisch kann ich sags auf Deutsch da wir unser eigenes Wörterbuch haben):Meine Freundin arbeitet in der Betreuung für Behinderte Menschen. Nun dürfen sie diese Behinderten nicht mehr Behindert nennen weil das wort negativ asoziiert wird. Dies führt nun dazu dass diese nun "beschränkt"sind und nicht mehr behindert. Ihre Berufsbezeichung wird sich somit auch ändern müssen vom Fachangestellte Betreuung Behindertenwesen in...das wissen sie nicht weil es schwer ist ein schöneres Wort zu finden.
  • Slant 22.07.2016 13:38
    Highlight Highlight woo woo
    Play Icon
  • Amadeus 22.07.2016 13:38
    Highlight Highlight Super Text! Danke dafür. Eine Frage hätte ich noch. Wo hört die vernünftige Kritik auf und wo fängt die Übersensibilität an? Das scheint mir recht subjektiv. Das machts dann auch schwierig die PCP's zu erkennen.
    • Patrick Toggweiler 22.07.2016 13:57
      Highlight Highlight Absolut! Deshalb auch die Selbstkritik und der Aufruf zu etwas mehr Contenance. Man kann nur vor der eigenen Türe kehren.
  • Lezzelentius 22.07.2016 13:36
    Highlight Highlight Du bist ein weißer Mann, du kannst gar nicht wissen, was es bedeutet, eine Minderheit zu sein. Ich checke mal deine Privilegien.
    Benutzer Bild
  • Citation Needed 22.07.2016 13:31
    Highlight Highlight Geglückte Gratwanderung im Artikel! Meist schmeisst PC-Kritik zuviel über Bord, was auch wieder blöd ist..
  • N. Y. P. D. 22.07.2016 13:23
    Highlight Highlight Patrick,
    Hammer, dein Artikel !

    Twitter - der Güllenwagen unter den sozialen Medien.

    Getragen von der warmen Abluft seines eigenen moralischen Rigorismus kreist der PCP wie ein moralischer Geier über den Köpfen seiner Mitbürger.

    Der Moralfinger ist nicht nur Keule, sondern auch Selfiestick.

    Super geschrieben.

    Schönes Wochenende
    • Citation Needed 22.07.2016 13:34
      Highlight Highlight ..den moralischen Rigorismus werd ich mir auch merken! 😋
    • Patrick Toggweiler 22.07.2016 13:41
      Highlight Highlight Danke. Ich hab mir auch sehr viel Mühe gegeben. Genau wie bei *hüstel* allen *hüstel* anderen *hüstel* Artikeln...
  • Matrixx 22.07.2016 13:15
    Highlight Highlight Wird jetzt PCP etwa schon mit Troll gleichgestellt? Man sagt mir ja nach, ich sei ein PCP. Dabei bin ich doch nur ein Troll :o)
  • MacB 22.07.2016 13:10
    Highlight Highlight Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen. (Helmut Qualtinger)


    Aber chapeau, Patrick Toggweiler, dass du sogar bei watson PCP identifizierst. Ich liebe watson, "scheitere" aber manchmal genau daran. Aber eher in den Kommentarspalten als bei den Schreiberlingen. Da dafür umso exzessiver ;)
  • Sir Jonathan Ive 22.07.2016 13:06
    Highlight Highlight Bin ich dumm wenn ich die Schokoriegel-Referenz nicht verstehe?
    • MacB 22.07.2016 13:12
      Highlight Highlight Iss ein Snickers, dann verstehst du's auch. ;)
    • Fendant Rüpel 22.07.2016 13:23
      Highlight Highlight Dumm ist nur der der Dummes tut ;-)
    • poga 22.07.2016 13:38
      Highlight Highlight @Sir Jonathan du bist nicht der einzige dumme der es bicht verstanden hat 😀.
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