Schweiz

Damals wie heute ein bevorzugtes Motiv: Das Matterhorn. 

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gelang es erstmals, kolorierte Fotografien in grossen Stückzahlen zu drucken. Die Schweizer Tourismusindustrie hat sich dies zunutze gemacht.

18.03.16, 09:59 01.04.16, 15:34
Franz Ermel
Franz Ermel

Es sind Zeugnisse einer anderen Zeit. Bilder in milchig-verfremdeten Farben, die uns die Schweiz der Belle Époque zeigen, eine Schweiz, die wir kennen und doch nicht kennen.

Man macht Bekanntes aus – Städte, Berge, Seen. Und doch wirken die Sujets mitunter eigenartig entrückt, arrangiert, fast wie gemalt.

Die Bilder heissen Photochrome und hatten ihre Blütezeit zwischen 1880 und dem Ersten Weltkrieg (mehr dazu später).

Zürich, Utoquai mit Quaibrücke und Stadthausquai.

Interlaken, mit Jungfrau.
Bild:

Bern, untere Stadt mit Nydeggbrücke.

Blick auf den Silsersee im Oberengadin.

Rhonegletscher mit Furkapassstrasse. Die Gletscherzunge hat sich inzwischen weit hinauf zurückgezogen.

Propagandabilder der Tourismusindustrie

Die Inszenierung der Bilder ist Programm. Dass sie wie Gemälde wirken, ist kein Zufall. Was wir vor uns haben, sind Propagandabilder einer sich entwickelnden Tourismusindustrie, eine heile Welt in fahlen Farben. Die Schweiz präsentiert sich als Land der Berge, Seen und Städte, von Bahnen und Schiffen erschlossen, mit Hotels und einer touristischen Infrastruktur selbst in den abgelegensten Gegenden.

Jungfraubahn mit Eiger und Mönch.

Maloja, Hotel Kursaal.

Furka, Hotel und Post.

Lugano, Funiculare auf den San Salvatore.

Aletschgletscher mit distinguiert gekleideten Touristen.

Solis-Viadukt auf der Albulabahnstrecke.

Die Erfindung der Postkarten-Schweiz

Möglich machte diese Art Bilder das sogenannte Photochrom-Verfahren. Der Zürcher Lithograf Hans Jakob Schmid (1856-1924) hatte die Technik in den 1880er Jahren für Orell Füssli resp. deren Tochter Photoglob marktreif entwickelt.

Dabei werden von Schwarzweiss-Fotografien mehrere Duplikate erstellt, die als Vorlagen für den Steindruck in bis zu 14 Farben verwendet werden.

Beatenberg mit Eiger, Mönch und Jungfrau.

Pilatus, Blick auf Vierwaldstättersee, Bürgenstock und Rigi.

Schwarzsee mit Matterhorn.

Bern, Altstadt.

Davos mit Seehorn.

Das Photochrom-Verfahren blieb bis zum Ersten Weltkrieg die bevorzugte Methode, um Farbbilder in hoher Qualität und grosser Stückzahl herzustellen. Und Photoglob blieb das führende Unternehmen in dieser Technik und versah ihre Farbbilder gut sichtbar mit dem Zusatz «P.Z.» für «Photochrom Zürich».

Auf den Photochromen wurde die touristische Schweiz in allen möglichen Facetten gezeigt:

Städte

Lausanne.

Bern. Das Münster hat noch keine Spitze. Diese wurde erst zwischen 1889 und 1893 aufgesetzt. 

Bern, mit Aare und Bundespalast.

Zürich. Der Üetliberg im Hintergrund sieht noch ziemlich nackt aus.

Zürich, mit Opernhaus und Utoquai.

Luzern, mit dem alten Bahnhof und dem Pilatus. Einmal bei Tag ...

... und einmal bei Nacht.

Schaffhausen, Rheinfall, bengalisch beleuchtet.

Berge

Eiger, Mönch (von der Wengernalp aus) ...

... und Jungfrau (von der Kleinen Scheidegg aus).

Monte Rosa.

Titlis.

Piz Bernina, von der Diavolezza aus.

Und immer wieder ... das Matterhorn.

Gletscher

Rhonegletscher.

Gletsch mit Blick auf den Rhonegletscher und die Furkapassstrasse.

Morteratschgletscher.

Fornogletscher.

Pässe

Oberalppass.

Theodulpass.

Berninapass, Hospiz.

Gemmi, Hotel Schwarenbach mit Altels und Rinderhorn.

Wassen an der Gotthardstrecke, mit Eisenbahn und Kehrtunneln.

Gewässer

Klöntalersee.

Silvaplaner- und Silsersee.

Innfall am St.Moritzersee.

Riffelsee mit Monte Rosa.

Findelenbachfall bei Zermatt.

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • eausecrète 20.03.2016 00:15
    Highlight Sehr schön! Wie schon jemand in den Kommentaren vorschlug, ein Bildvergleich zu heute wäre sehr interessant :)
    2 0 Melden
  • lalala ♪♫ 19.03.2016 23:37
    Highlight Hübsch.
    3 0 Melden
  • Gustav.s 18.03.2016 20:04
    Highlight So schön, wie gerne würde ich mit heutiger Technik und Arbeits(zeit)umgebung damals leben.
    18 2 Melden
    • JaneSoda 18.03.2016 22:21
      Highlight Mit Grundeinkommen?
      17 4 Melden
  • ovatta 18.03.2016 17:49
    Highlight Na, und wie hat sich jetzt der Mont Blanc in die Schweizer Bergwelt geschlichen?
    8 1 Melden
    • franz ermel 18.03.2016 18:57
      Highlight Sehr gut aufgepasst, danke! Ist gelöscht.
      6 1 Melden
    • ovatta 18.03.2016 19:18
      Highlight Oh, herrjesses, jetzt habt ihr den schönen Berg einfach gelöscht!
      24 1 Melden
  • der nörgler 18.03.2016 14:24
    Highlight irre ich mich, oder ist wirklich bei keinem bild eine quellenangabe gemacht?
    7 9 Melden
    • Don Huber 18.03.2016 14:57
      Highlight Muss doch nicht sein. Watson macht so ein schöner Artikel. Da ist das verziehen.
      16 9 Melden
    • franz ermel 18.03.2016 19:02
      Highlight Der Nörgler wieder! Sie irren sich nicht. Nur: Das Urheberrecht auf den Bildern ist abgelaufen. Wenn Sie wollen, könnten Sie überall Photoglob dazudenken.
      27 1 Melden
    • Fumo 19.03.2016 07:44
      Highlight Ausserdem sind alle Bilder signiert.
      3 0 Melden
  • Tom Garret 18.03.2016 12:58
    Highlight Sehr schöne Bilder! Schon krass wie viel weniger Platz man heute hat an gewissen Orten... Auch entlang dem Zürichsee sicherlich einiges gemütlicher ohne Strasse, wobei man ja langsam wieder in diese Richtung geht...
    Bei solchen Bilder wünschte ich mir manchmal einen Tag in diese Zeit reisen zu können und mit einem damaligen gleichaltrigen ein Bier zu trinken und über den Alltag zu plaudern... Die Zeit ändert sich so verdammt schnell
    68 2 Melden
    • christianlaurin 18.03.2016 20:56
      Highlight Wenn man denkt die Bilder wurde gemacht wo die Welt kaum 1.5 Milliarden Menschen Hätte. Jetzt haben wir 7 Milliarden?
      14 6 Melden
  • Photoglob AG 18.03.2016 11:49
    Highlight Danke, liebe Watson Redaktion, für diesen super Artikel zu den Photochroms. Photoglob feierte im letzten Jahr das 125 jährige Jubiläum und hat ein Buch veröffentlicht. "PZ, 125 Jahre Innovation Photochrom". ISBN 978-3-905873-37-5. Erhältlich in jeder Buchhandlung oder in unserem online Shop. http://www.myswissstore.ch/de/produkten/pz-125-jahre-innovation-photochrom/
    32 1 Melden
  • 's all good, man! 18.03.2016 11:48
    Highlight Ja, das waren noch Zeiten! Mag ich mich noch gut erinnern - hach, war das schön damals! 😛

    Ne, Quatsch; vielen Dank, watson, für diese tolle Zeitreise! Sehr schöne Bilder.
    46 1 Melden
    • Angelo C. 18.03.2016 21:41
      Highlight Dein erster Satz kommt - bezogen auf mich - zumindest in greifbare Nähe der Realität 😊!

      Zumindest aber habe ich beeindruckt die drei früheren Bilder des Rhonegletschers betrachtet, den ich im Laufe eines relativ langen Lebens 4-5 Mal besucht und jedes Mal sicht- und wahrnehmbar verändert vorgefunden habe.

      Besonders natürlich das letzte Mal, vor drei Jahren : irgendwie erschütternd, wie sich ganze Landschaften unter dem Druck der Klimaveränderung und demjenigen anderer Naturphänomene verändern.
      27 1 Melden
    • 's all good, man! 19.03.2016 08:19
      Highlight Sooo alt bist du schon? 😉

      Das ist schon sehr krass! War letzten Sommer auf der Jenatschhütte (Bever-Tal) und dann von da bis hoch zum Calderas-Gletscher gerannt. Der Hüttenwart erzählte mir, dass noch bis vor wenigen Jahren die Gletscherzunge bis direkt vor dem kleinen See hier auf dem Foto gereicht habe. Dann steht man da und schaut sich das an und es wird einem bewusst, was das wirklich bedeutet mit dem Gletscherschwund.
      10 0 Melden
    • Angelo C. 19.03.2016 13:06
      Highlight Zwar noch keine 100 Jahre alt, aber doch schon eine Art Methusalem, dies gemessen am mutmasslichen Durchschnittsalter der allermeisten WATSON-User - immerhin aber hält sich die geistige Greisenhaftigkeit vorerst noch im akzeptablen Rahmen 😉!

      Ja richtig, wenn man schon längere Jahrzehnte unterwegs ist, fallen einem die Veränderungen speziell an den Gletschern auf. Andererseits gibt es noch was, was mich stört und was die Meisten hier wohl nicht mehr kennen :
      In meiner Jugend gab es noch überall wunderbare Magerwiesen mit zahllosen Feldblumen, heute durch bäuerliche Überdüngung verschwunden.
      14 2 Melden
  • Karl Müller 18.03.2016 10:43
    Highlight Und offensichtlich wurden die Fotos auch retuschiert, um dem gewünschten Postkartenbild zu entsprechen. Zumindest nehme ich nicht an, dass ganze Strassenzüge gesperrt wurden, um "Bern mit Nydeggbrücke" und "Zürich mit Üetliberg" ohne jegliche Passanten und Verkehr aufnehmen zu können.
    11 37 Melden
    • Tsunami90 18.03.2016 12:12
      Highlight Aufgrund des Verfahrens ist es nicht möglich nicht statische Objekte zu belichten.
      24 4 Melden
    • franz ermel 18.03.2016 18:44
      Highlight @Tsunami90: Das stimmt so nicht ganz, es gibt durchaus auch Photochrome mit Menschen, Tieren, Fahrzeugen etc.
      @Karl Müller: Die Photochrome wurden zweifellos zuweilen retouchiert, möglicherweise auch in den von Ihnen erwähnten Fällen.
      9 1 Melden
    • Karl Müller 19.03.2016 06:15
      Highlight Höchstwahrscheinlich ja. Es gibt auch Aufnahmen von Zürcher Strassenszenen mit Pferdetram, also war das damals schon möglich. Und Photochrome ist ein Kolorierungsverfahren, kein Aufnahmeverfahren.

      Auch hat man auf alten Postkarten Objekte zusammengerückt und hineinkopiert, um ein schöneres Bild zu erhalten. Man beachte dazu auf dem Bild "Zürich, mit Opernhaus und Utoquai" den Grössenunterschied zwischen dem Ruderboot und dem Passagierschiff!
      5 0 Melden
    • Martiis 21.03.2016 10:10
      Highlight Wieder mal scharf beobachtet.;) Nachdem ich das Bild nochmals angeschaut habe, bin ich der Meinung, dass das Passagierschiff inkl. nähere Umgebung (Der Halbkreis, den es umgibt.) hineinkopiert wurde.
      3 0 Melden
    • blobb 09.06.2016 21:54
      Highlight Lang genug belichten (kleine Blende und Graufilter) schon sind die Passanten verschwunden. Viel weniger Aufwand.
      0 0 Melden
  • Fumo 18.03.2016 10:42
    Highlight Warum überrascht es mich nicht dass einen in ZH erfundenen und patentierten Verfahren keine Bilder aus Basel hat? :D

    Aber sonst schöne Bilder.
    45 10 Melden
    • Photoglob AG 18.03.2016 11:46
      Highlight Lieber Fumo, selbstverständlich gibt es auch Photochroms aus Basel, aber die hat leider die Redaktion nicht gewählt... Photoglob war - darum der Name - zusammengesetzt aus Photochrom und Globus, weltweit tätig. Gruss Gion Schneller
      28 2 Melden
    • franz ermel 18.03.2016 18:24
      Highlight Sorry, liebe Basler, das war keine Absicht. Wir können das gerne in einer weiteren Folge nachholen.
      16 0 Melden
    • Fumo 19.03.2016 07:52
      Highlight Ne war bestimmt keine Absicht, wenn man über Schweizer Städte nachdenkt fällt Basel niemandem einfach so ein ;)
      Dafür denkt man zwei- drei mal an ZH und BE.
      Und es fällt einem natürlich auch der Mt. Blanc ein, aber nicht Basel...
      5 3 Melden
    • nadinwithoute 19.03.2016 09:56
      Highlight Sollte es eine zweite Serie geben, würde ich mich über ein Foto von St. Gallen sehr freuen. :-)
      4 1 Melden
    • Martiis 21.03.2016 10:02
      Highlight Es gab doch erst kürzlich einen Artikel, bei dem Basel im Mittelpunkt stand.
      http://www.watson.ch/Wissen/Best%20of%20watson/428961274-Grossartige-Fotos-aus-Basel--als-%C3%BCber-dem-Birsig-noch-Plumpsklos-hingen
      2 1 Melden
    • Fumo 21.03.2016 10:15
      Highlight Ja und über andere schweizer Städte auch ;)
      Das ist ja aber ein anderes Thema hier und keine Reihe wie bei den anderen Artikel über alte Photos.
      0 0 Melden
    • Martiis 21.03.2016 10:36
      Highlight Tut mir Leid für den Hinweis. Ich dachte, die verlinkte Bildstrecke sei für Basler evtl. interessant, auch wenn die Bilder nicht mit demselben Verfahren hergestellt wurden. So kann man sich täuschen.
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.03.2016 10:14
    Highlight Mit so viel weniger Häusern find ich persönlich das Land sehr viel schöner. Die Bevölkerungssteigerung gefällt mir einfach nicht. Zu viele Menschen machen zu viel kaputt. Irgendwann fallen einige vom Planeten runter, weil's keinen Platz mehr hat.
    74 38 Melden
    • goschi 18.03.2016 17:05
      Highlight runterfallen?
      von ner Kugel?

      Und wenn es zu viele hat, wer fängt an mit weniger sein?
      Immer darüber wettern, aber selbst nicht damit anfangen ist inkonsequent.

      ich empfehle da die Soylent Green Methode, weil zwei Probleme, eine gemeinsame Lösung. ;-)
      15 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.03.2016 17:54
      Highlight Auch von einer Kugel kann man runterfallen, Goschi. Und das mit Soylent Green wird nix. Ich bin Veganer.
      6 9 Melden
    • goschi 18.03.2016 19:04
      Highlight Als veganer kann man Soylent green werden, wäre ein Anfang gegen die Überbevölkerung und man würde aufhören nur auf die anderen zu zeigen.
      9 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.03.2016 22:08
      Highlight Nope. Runterfallen kann man von der Kugel beim besten Willen nicht. Die Kugel ist immer unten.
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.03.2016 22:12
      Highlight goschi, so lange du keine Ahnung von meinem Leben hast, solltest du deine Goschn halten, anstatt Vorurteile rauszuposaunen.
      7 14 Melden
    • goschi 18.03.2016 22:21
      Highlight Du hast doch den Rundumschlag rausgelassen (zusammen mit einer technisch völlig falschen Floskel).
      Muss man dies jetzt einfach unkritisch stehen lassen?

      und hey, Soylent green wär aus veganer Sicht noch besser, weil dafür dann kein Tier ausgenutzt wird!
      mit jeder Portion Soylent Green wird ein Rindschnitzel gespart.
      11 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.03.2016 23:06
      Highlight Der Mensch ist auch ein Tier.

      Und was den angeblichen Rundumschlag betrifft: Bist du der Meinung es gibt zu wenig Menschen und Menschen zerstören nichts?
      6 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.03.2016 23:07
      Highlight Ach ja ... Was du als "technisch völlig falsche Floskel" bezeichnest: Ich muss mir wohl ein Satireschild besorgen. Denn es gibt zu viele Leute, die Humor nur verstehen, wenn er vorher als Humor angekündigt wurde.
      3 3 Melden
    • goschi 18.03.2016 23:31
      Highlight Ich habe keine Ahnung was oder wann zu viele menschen auf der Erde leben und sich die natur unterworfen und Schäden angerichtet haben wir auch schon, als wir ganz wenige waren...
      4 4 Melden
    • Bolly 19.03.2016 02:31
      Highlight Ach Leute....das soll sicher nur eine Metapher sein!!! 🙄. Mit gefallen diese ruhigen und schon fast leeren Bilder auch sehr. Wirkt nicht so "vollgestopft". Noch besser wäre wäre es ein aktuelles als Vergleich dazu. Faszinierend was es schon alles gab dazumal. 🙂 Auch das es die Firma noch gibt. 👍🏼.
      5 1 Melden
    • Grecko 19.03.2016 03:50
      Highlight Es kommt nicht auf die menge der Menschen an. sondern auf die Art und weise wie sie leben. Menschen in armen Ländern verbrauchen viel weniger Ressourcen und Wohnfläche als wir!
      2 1 Melden

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