Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Speziell ausgebildete Soldaten der Schweizer Armee dekontaminieren einen Verletzten am Freitag, 5. Oktober 2007 in Interlaken. Die ABC-Dekontamination von Material und Mensch ist eines der Kernprojekte im Neuaufbau der ABC-Abwehrtruppen. (KEYSTONE Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Von Aids bis Ebola

Welche Krankheiten können als Biowaffen eingesetzt werden? Wie viele Personen wurden in der Schweiz jemals HIV-positiv getestet? Ihr Wissen ist gefragt

10.07.14, 18:12 11.07.14, 14:13

Die schwere Ebola-Epidemie in Westafrika wird nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wahrscheinlich noch «mehrere Monate» andauern. Die Krankheit war im März zunächst in Guinea aufgetreten und hatte sich schnell nach Liberia und Sierra Leone ausgebreitet. Bis Anfang Juli sind über 460 Menschen an dem Ebola-Virus gestorben. Es handelt sich um den bisher weltweit schlimmsten Ausbruch.

Ebola ist nur eine von zahlreichen hochansteckenden Infektionskrankheiten, die die Welt in Atem halten. Erstaunlicherweise ist das Wissen über solche und andere Krankheiten gering. 

Wie sieht es bei dir aus? Teste dein Wissen in diesem Quiz!

1.Wie wird Tuberkulose übertragen?
AP
Die Krankheit wird primär über Insekten, in den meisten Fällen über die Gabelmücke (Anopheles), übertragen. Das Insekt ist vornehmlich in Indien und China beheimatet.
Fast immer werden Tuberkelbakterien von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion, also über die Luft, übertragen.
Der Tuberkuloseerreger findet sich hauptsächlich bei Waldtieren, von denen die Übertragung auf Haustiere und Menschen ausgeht.
Tuberkulose ist eine Erbkrankheit, die entweder durch ein Gen (monogen) oder mehrere untypisch veränderte Gene (polygen) ausgelöst wird.
2.Wie viele Menschen starben 2012 täglich weltweit an Malaria?
EPA
1277
1588
1726
2354
3.Wann und in welchem Land wurde das Ebolavirus zum ersten Mal entdeckt?
AP Medecins Sans Frontieres
1956 in Angola
1976 in der Demokratischen Republik Kongo
1982 in Kolumbien
1982 in Indonesien
4.SARS ist die Infektionskrankheit, die die Welt 2002 in Atem hielt. Was bedeutet die Abkürzung im Wortlaut?
AP National Institute of Allergy and Infections Diseases - Rocky Mo
Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom
Sagittales Akutes Renales Syndrom
Schweres Abatisches Renales Syndrom
Schankröses Abatisches Reziprokes Syndrom
5.Und jetzt aufgepasst! Es handelt sich hier zwar nicht um eine klassische Krankheit, diesem unliebsamen sommerlichen Gesellen vorzubeugen, ist dennoch äusserst wichtig. Was ist eine akute Lichtdermatose?
KEYSTONE
Akute Lichtempfindlichkeit der Augen
Sommersprossen
Akute Übelkeit nach Sonnenstich
Sonnenbrand
6.Wie viele Menschen wurden in der Schweiz seit der Erfassung 1985 HIV-positiv getestet?
AP
21'433
33'942
54'576
91'259
7.Welche Krankheit kann als biologische Waffe eingesetzt werden?
KEYSTONE
Die Pest
HIV/AIDS
Malaria
Borreliose
8.Welche Krankheit hat im 20. Jahrhundert am meisten Opfer gefordert?
EPA
Pocken
Atemwegskrankheiten
Malaria
Durchfallerkrankungen
9.Wie hoch liegt die Wahrscheinlichkeit, in der Schweiz vor dem 70. Altersjahr an Krebs zu erkranken?
AP dapd
Zwischen 20 und 25 Prozent
Zwischen 15 und 20 Prozent
Zwischen 25 und 30 Prozent
Zwischen 10 und 15 Prozent


Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Zürcher Stadtparlament will auch in Zukunft keine Nationalitäten in Polizeimeldungen

Die Nationalitäten von Tätern und Opfern soll die Zürcher Stadtpolizei in ihren Meldungen auch weiterhin nicht nennen. Diese Praxis hat das Stadtparlament am Mittwoch klar bestätigt. Ein SVP-Postulat für die Wiedereinführung der Nennungen fand keine Mehrheit.

Seit dem vergangenen November verzichtet die Stadt Zürich auf die Nennung von Nationalitäten in Polizeimeldungen. Auf Anfrage werden sie jedoch bekanntgegeben. Der damalige Sicherheitsvorstand Richard Wolff (AL) setzte damit ein 2015 vom Stadtparlament überwiesenes Postulat um.

Mit der Nennung der Nationalität werde suggeriert, dass sich die Tat damit erklären lasse. Dies verdecke die eigentlichen Ursachen wie beispielsweise Armut, tiefes Bildungsniveau oder Drogensucht, lautete die …

Artikel lesen