Schweiz

Beleidigt im Volksgarten Eritreer: Hans-Rudolf Glarner mit Sohn Andreas. screenshot: srf

«Jetzt chunnt wieder eini!» – Vater von Nationalrat Glarner wegen Rassismus verurteilt

Andreas Glarners Vater wird wegen Aussagen über Dunkelhäutige in einem SRF-Dokfilm verurteilt. Hans Rudolf Glarner wird wegen Rassendiskriminierung mit Geldstrafe und Busse bestraft. Sohn und SVP-Nationalrat Andreas Glarner kritisiert Urteil und Staatsanwalt.

13.07.17, 18:08 13.07.17, 18:27

«Ich hoffe nicht.» Dies sagte Andreas Glarner im Februar auf die Frage, ob er sich bei den Dreharbeiten zum Dokfilm verplappert habe. Aber für den Film sei auch mit seinem 78-jährigen Vater gedreht worden. «Er macht halt auch mal einen Spruch, der vielleicht nicht ganz stubenrein ist.»

Und tatsächlich: Vater Hans Rudolf Glarner sorgte mit seinen Aussagen in der Dokumentation «Inside Bundeshaus» für Aufsehen. In Begleitung von SRF zog der Vater von Asylpolitiker Andreas Glarner bei einem Spaziergang durch den Volksgarten in Glarus über dunkelhäutige Passanten vom Leder.

«Vielfach sinds fascht barfuäss, wärfet d War umä, lönd alles liggä, wie d Hüener de Dräck.»

Hans Rudolf Glarner

«Ah ja guet, da chömer jetzt grad wieder uf Schwarz, lueg… Isch au wieder en chline Teil vo dä Uswahlsendig», sagte Vater Glarner während die Kamera drei junge, dunkelhäutige Männer afrikanischer Herkunft ins Bild rückte. Und weiter: «Vielfach sinds fascht barfuäss, wärfet d War umä, lönd alles liggä, wie d Hüener de Dräck.» Über eine dunkelhäutige Frau mit Kopftuch und Kind an der Hand sagte Glarner wenig später, «Jetzt chunnt wieder eini. So ä Stammeshäuptling.»

«Inside Bundeshaus»: Der SRF-Dok zum Nachschauen.

Video: © SRF

Wie offizielle Dokumente zeigen, die Tagesanzeiger.ch vorliegen, hat sich Hans Rudolf Glarner aus Sicht der Staatsanwaltschaft mit seinen Aussagen der Rassendiskriminierung schuldig gemacht. «Es ist höchst unschön, dass solche Peanuts zu Anzeigen führen», sagt Andreas Glarner auf Anfrage.

Andreas Glarner spricht von «Maulkorb»

Für sein Vergehen verurteilt die Staatsanwaltschaft den Rentner zu einer Geldstrafe von 1600 Franken, einer Busse von 500 Franken und einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem muss er die Verfahrenskosten übernehmen. Nationalrat Glarner ärgert sich: «Mein Vater sagt sich: ‹Ich bin 78 Jahre alt und ziehe das Urteil deshalb nicht weiter.› Es ist ein Maulkorb, man darf nicht mehr sagen, was man denkt.»

Hans Rudolf Glarner ist geständig. Doch der einstige Sozialdemokrat wirft dem Schweizer Fernsehen vor, seine Aussagen seien aus dem Zusammenhang gerissen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Gewisse Bilder aus dem Dokumentarfilm hätten nicht mit seinen Aussagen übereingestimmt. Seine Aussagen seien nicht auf die im Film gezeigten Menschen bezogen gewesen. Doch wie das Urteil zeigt, glaubte ihm die Staatsanwaltschaft nicht.

Hinter der Verurteilung stehe, so Andreas Glarner, «ein übereifriger Staatsanwalt und irgendein Student aus Genf, der Strafanzeige erstattete». Die Relationen gelte es zurechtzurücken. «Die Verurteilung stimmt meinen Vater traurig. Er hat ein Leben lang Steuern bezahlt und für dieses Land gekämpft.»

Nach der Sendung war Hans Rudolf Glarner scharf kritisiert worden. Thomy Zimmermann, Wirt des Restaurants «City» in Glarus, erkannte seinen Mitarbeiter Minas Ashebir als einen der dunkelhäutigen Männer, die auf der Parkbank sassen. In der «Südostschweiz» empörte sich Zimmermann über die Beleidigungen. «Glarner erweckt den Eindruck, dass Minas ein Nichtsnutz sei und der Schweiz schade. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall! Minas ist ein Vorbild für so manchen Schweizer!» (aargauerzeitung.ch)

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Firefly 14.07.2017 21:17
    Highlight Natürlich darf man sagen was man will, man wird einfach danach beurteilt was man da so sagt und meint. Das ist auch gut so.
    4 1 Melden
  • Waldorf 14.07.2017 09:54
    Highlight Ich bin gerne sarkastisch und liebe schwarzen humor. Witze auf kosten von minderheiten: nur her damit! Was die Glarners so vom stapel lassen, könnte locker von mir sein. Ich würde das noch topen. Von daher wären solche aussagen gar kein problem. Der kleine unterschied: ich meine das nicht so!
    Ich möchte mir nicht ausmahlen, was die beiden wirklich denken! Die spitze des rassismuseisbergs sieht fast immer nett aus im vergleich mit dem was unter der oberfläche schlummert.
    15 5 Melden
  • piedone lo sbirro 14.07.2017 08:53
    Highlight die erinnerung von glarner sen. schwelgte an den letzten puurezmorge, als ihm die überlegenheit des "homo helveticus" gegenüber anderen eingeimpft wurde - dieses erhabene gefühl einem auserwählten volk anzugehören.

    wie der vater so der sohn, so wissen wir jetzt, dass bei den glarners der apfel nicht weit vom stamm fällt.

    mit etwas mehr rückgrat hätte sich andreas glarner anders entwickelt, man muss ja nicht jeden unsinn aus dem elternhaus weiterführen!

    beängstigend, wieviele kommentarschreiber solch rassistisches gedankengut noch unterstützen.
    26 8 Melden
  • ChSt 14.07.2017 07:04
    Highlight Als ich meiner 90 jährigen Großmutter, vor vielen Jahren, meine dunkelhäutige Freundin vorgestellt habe, sagte sie:"Nur weil sie schwarz ist, heißt das nicht, dass sie nicht nett ist"

    (später hab ich die nette Frau geheiratet)


    29 3 Melden
  • Jöggu 79 14.07.2017 06:35
    Highlight "Man darf nicht mehr sagen was man denkt" .Schön wärs, er würde nur das sagen was er denkt. Die Stille wäre ein Genuss!
    29 7 Melden
  • Randy Orton 14.07.2017 04:55
    Highlight Andreas Glarner nimmts mit dem Gesetz ja auch nicht so genau, ist er doch selbst auch ein verurteilter Straftäter.
    52 10 Melden
  • Sapere Aude 14.07.2017 02:28
    Highlight Eigentlich interessant wie sich Rassisten immer in die Opferrolle flüchten.
    83 13 Melden
  • Schlafwandler 14.07.2017 01:36
    Highlight Merke: Wer "ein Leben lang Steuern bezahlt und für dieses Land gekämpft" hat, gehört nicht verurteilt...oder so ähnlich.

    Ah und noch was: Thomy Zimmermann ist der unterschätzte Held dieser Geschichte. Wichtiger als jedes Gerichtsurteil ist, dass man für seine Freunde, Arbeitskolleginnen, Nachbarn etc. aufsteht und widerspricht. Das ist das A und O! Widersprechen, widersprechen, widersprechen! Man wird den Rassisten vermutlich nicht ändern aber dafür den Betroffenen etwas Mut und Hoffnung schenken.
    Peace out.
    93 11 Melden
  • pamayer 14.07.2017 00:52
    Highlight apfel und stamm und so.

    mein vater war auch so einer.

    wenn er meiner mutter ganz grob auf den keks ging, betonte sie, dass sie 1/8 türkisches blut habe.
    das war köstlich. und gleichzeitig zum davonlaufen.
    50 8 Melden
  • Zaba 13.07.2017 23:31
    Highlight Ich habe kürzlich auf Glarners Facebook-Seite zwei Statements abgegeben, die weder verletzend noch anstössig waren, sondern einfach nur eine andere Meinung widerspiegelten. Es ging etwa 30 min. bis er mich gesperrt hat. So viel zum Glarner'schen Verständnis von Meinungsfreiheit...
    78 12 Melden
    • Hugo Wottaupott 13.07.2017 23:39
      Highlight Was hastn für Hobbies? Must doch nicht einen anfanen den du garnicht fan bist?
      13 76 Melden
  • Hugo Wottaupott 13.07.2017 23:27
    Highlight Ich Värstehe: Frau zum Krüppel machen: 1 Jahr Bewährung // "Sachen" am TV sagen: Busse und 2 Jahre Bewährung.
    20 75 Melden
    • Bibilieli 14.07.2017 00:13
      Highlight Zwischen 1 Jahr Freiheitsstrafe (bedingt) und einer Geldstrafe (bedingt) besteht ein grosser Unterschied. Ausserdem sollte man die Dauer der Freiheitsstrafe nicht mit der Dauer der Bewährung verwechseln.
      62 7 Melden
    • Darth Unicorn 14.07.2017 09:47
      Highlight *verstehe
      Diese Korrektur wurde Ihnen präsentiert von der Tochter eines "stammeshäuptling"*

      *die korrekte Bezeichnung wäre chief / könig
      6 2 Melden
  • WilliMu 13.07.2017 23:05
    Highlight Dumme Schnurri!
    Fast noch schlimmer als der Junge.
    53 8 Melden
  • seventhinkingsteps 13.07.2017 22:36
    Highlight
    4 9 Melden
  • Chrigi-B 13.07.2017 22:30
    Highlight Toll, einfach grossartig. Würde mir mal einen Richter wünschen, der sich weigert solchen Müll zu verfolgen! Wenn juckt es was ein alter Pappeli labbert? Der ist ja sprichwörtlich the walking dead😁😂🙈 Und ääähm SRF wiso schneidet ihr solchen Müll nicht raus und gebt solchen voll Ottos keine Plattform. Der Nachnamen Glarner sagt ja alles! Der Apfel fällt meistens nicht weit vom Stamm.
    23 61 Melden
    • demokrit 14.07.2017 08:24
      Highlight "Der ist ja sprichwörtlich the walking dead"

      Mit solchen Sprüchen gegen ältere Semester bewegst du dich auch nicht auf einem höheren Niveau, im Gegenteil.
      11 4 Melden
    • Fabio74 14.07.2017 08:42
      Highlight Bist bisschen sehr simpel. Das Gesetz gilt für JEDEN im Land. Der sagte dies vor laufender Kamera also im Wissen, dass es über den Sender geht.
      Verantwortlich ist der Alte also gsnz allein.
      Und nein, das Fernsehen soll keine Zensur üben und unangenehmes rausschneiden, sondern offen den Rassismus der Rechtsaussen-Fraktion aufdecken
      10 4 Melden
    • demokrit 14.07.2017 09:52
      Highlight Strafbar ist auch die Verbreitung.
      1 0 Melden
    • Chrigi-B 14.07.2017 11:46
      Highlight Scho gut die SJW Fraktion aka Internetpolizei (JSH) ist bestens vertreten auf dieser Plattform. In der Schweiz war es mal usus, dass man mit solchen Menschen disskutiert und nicht verzeigt. Malt ein Glatzkopf das Nazikreuz verkehrt auf eine Wand, so lacht man nicht und sagt wie dumm er eigentlich sei. Nein, man stellt ihn zur Rede und erklärt ihm die Naziproblematik, welche übrigens völlig fehlgeleitet ist. Die Fam. Glarner und ihre Supporter sehen sich jetzt nur bestätigt in ihrer dämlichen Hetze gegen Linke Kuschelrichter, welche CH Bürgern den Mund verbieten will.
      3 3 Melden
  • D.L. 13.07.2017 21:59
    Highlight «Vielfach sinds fascht barfuäss, wärfet d War umä, lönd alles liggä, wie d Hüener de Dräck.»
    Das ist grundfalsch:
    Meistens tragen sie teure Markenschuhe, Abfälle entsorgen sie fachgerecht und sie lassen nichts liegen, im Gegenteil: Sie nehmen noch Sachen mit.
    32 98 Melden
    • seventhinkingsteps 13.07.2017 22:21
      Highlight Als Ausländer oder Flüchtling kannst du es diesen Leuten nie recht machen:

      Läufst du barfuss und locker rum, bist du ein Lump und ein Penner, der nicht auf sich achtet und so sowieso nie ein Job kriegen wird.

      Läufst du besser angezogen rum wie der Schweizer bist du ein Wirtschaftsflüchtling, nimmst einem Schweizer den Job weg und lebst hier in Saus und Braus statt dass du deinem Herkunftsland hilfst.
      146 19 Melden
  • foresthill 13.07.2017 21:33
    Highlight Liebe Leute, es ist an der Zeit wieder mit diesen ganzen Bullshit-Diskussionen aufzuhören.

    Jeder darf denken und sagen was er will, vorausgesetzt er respektiert den Anderen und weiss was Anstand ist, dann sind auch konstruktive Auseinandersetzungen möglich.

    Dieses Links / Rechts Bashing, nicht zuhören, nur die eigene Meinung durchsetzen wollen, den anderen verunglimpfen geht mir so auf den Sack, so kommen wir nicht weiter. Schaut wieder mal in den Spiegel und fragt euch ob ihr soviel besser seid als die Anderen.
    65 13 Melden
    • seventhinkingsteps 13.07.2017 22:25
      Highlight Wieso müssen mir immer noch über die Einschränkungen der Meinungsfreiheit sprechen?

      Du sagst: "Jeder darf denken und sagen was er will, vorausgesetzt er respektiert den Anderen"

      Wir diskutieren aber offensichtlich über ein Beispiel, wo gegenseitiger Respekt eben nicht gegeben ist.

      Insofern schaue ich in den Spiegel und muss zugeben, dass ich besser bin wie der Vater von Glarner. Ich bin nämlich kein Rassist.
      76 14 Melden
    • foresthill 13.07.2017 23:18
      Highlight Gute Worte, absolut einverstanden mit dir, aber Papi und Sohn Glarner sind wohl nicht so viele Zeilen wert, geschweige den irgendwelche Massstäbe, sie werden im Spiegel nichts erkennen, das ist halt so, aber wir können es ja besser machen, nicht ?

      Und btw, "seventhinkingsteps" zeugt auch nicht unbedingt von Anstand und Respekt, ich mag sie auch nicht unbedingt, aber deswegen mache ich mich nicht lustig über sie, der Umgang miteinander macht die Kultur ;-)
      8 11 Melden
    • Juliet Bravo 13.07.2017 23:34
      Highlight Vater Glarner hat ja genau das nicht gezeigt: Respekt und Anstand. In seinem Fall sogar Rassismus. Das ist doch keine Bullshit-Diskussion.
      30 6 Melden
    • seventhinkingsteps 13.07.2017 23:48
      Highlight Halt:

      Toleranz und Respekt sind zwei verschiedene Dinge.

      Ich toleriere die Äusserungen von Glarner's Vater auch wenn ich sie scheisse finde und sie mich aufregen, der Staat toleriert sie nicht, er schränkt hier gezielt das Gewährenlassen von fremden Meinungen ein, um die Würde einer Gruppe oder eines anderen Menschen zu schützen.

      Respekt ist was völlig anderes. Ich muss Glarner's Vater nicht respektieren. Persönlich verachte ich beide abgrundtief, das muss aber nicht heissen, dass ich ihre Meinung nicht toleriere.

      Akzeptanz wiederum ist die Steigerung von Toleranz = Zustimmung, Gutheissen
      19 6 Melden
    • Juliet Bravo 14.07.2017 00:33
      Highlight Falsch. Was Vater meint ist nicht relevant - was er aber öffentlich sagt schon.

      Und übrigens: nein Rassismus ist nich zu tolerieren. Und die Gesellschaft toleriert seine Aussagen nicht. Und dass wir das nicht tolerieren, haben wir per Volksentscheid bestimmt.
      23 4 Melden
    • foresthill 14.07.2017 00:59
      Highlight der Umgang miteinander macht die Kultur
      3 2 Melden
    • seventhinkingsteps 14.07.2017 01:19
      Highlight Toleranz ist passiv.

      Ob es ein Gesetz gibt oder nicht, ist einem Rassisten egal. Es gibt Rassisten, das kannst du nicht bestreiten. Den Rassisten als Mensch musst du tolerieren, ausser du bringst ihn um. In dem Moment wirst du aber aktiv, deine Toleranz steigert sich zur aktiven Ablehnung.

      Was man nicht tolerieren muss ist die öffentliche Äusserung des rassistischen Gedankenguts
      18 2 Melden
    • Juliet Bravo 14.07.2017 02:03
      Highlight "Was man nicht tolerieren muss ist die öffentliche Äusserung des rassistischen Gedankenguts"

      Genau.
      21 4 Melden
  • Vachereine 13.07.2017 21:09
    Highlight Ich kann in den verurteilten Zitaten beim besten Willen keine Rassendiskriminierung feststellen. "Häuptling" ist ein ehrenvoller Würdentitel. Dies in eine Beleidigung umzumünzen, ist geradezu pervers.
    Offenbar darf man das Verhalten seiner Mitmenschen nicht mehr benennen, wenn sie einer privilegierten Ethnie angehören.
    Dieses Urteil markiert, wie wir uns immer weiter vom Motto der Aufklärung entfernen, das da lautete: Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit!".
    39 151 Melden
    • Iko5566 13.07.2017 21:30
      Highlight Sapere aude war das Motto der Aufklärung. Ist nicht ganz das Selbe wie die franz. Revolution auch wenn sie noch knapp in die Zeit der Aufklärung fällt. Aber Ihr Kommentar ergibt ohnehin wenig Sinn, oder können Sie mir erklären weshalb sie von "privilegierter" Ethnie sprechen?
      65 8 Melden
    • Domsh 13.07.2017 22:20
      Highlight Iko5566 👏
      43 4 Melden
    • Darth Unicorn 13.07.2017 22:42
      Highlight Glarner bischs du 😂?
      38 4 Melden
    • Vachereine 13.07.2017 23:03
      Highlight @Iko5566: Wären die dahergelaufenen Menschen hellhäutig gewesen und hätten evtl. Zürichdeutsch gesprochen, dann hätte kein Gericht den ausgestrahlten Kommentar zu den beobachteten Menschen für rassistisch befunden.
      Die verurteilten Aussagen verletzen nur dann die Rassismusstrafnorm, wenn sie über Menschen einer bestimmten Rasse, Ethnie, oder Religion gemacht werden. Macht man dieselbe Aussage über Schweizer (Nationalität), dann ist sie nicht rassistisch, nicht illegal. Das heisst, Maximalpigmentierte u.a. geniessen einen höheren rechtlichen Schutz als Schweizer. Sie sind privilegiert.
      15 67 Melden
    • Juliet Bravo 13.07.2017 23:38
      Highlight Oh je du arme un-privilegierte Vacherine!
      Kleine Hilfe: Wenn sich jemand rassistisch über Weisse äussert, dann geht das genau so wenig und fällt unter die Rassismus Strafnorm 😉
      41 10 Melden
    • Datsyuk 14.07.2017 07:52
      Highlight Vachereine, dein Kommentar ist so peinlich.
      13 5 Melden
    • demokrit 14.07.2017 08:19
      Highlight Also wenn ich auf dem Polizeiposten erscheinen würde, und dort sagen würde, jemand hätte mich als Kuhschweizer bezeichnet, würden die mich wohl eher auslachen.
      7 9 Melden
    • Vachereine 14.07.2017 11:04
      Highlight @Juliet Bravo: Wer sagt denn, dass der verurteilte Kommentar sich auf die Rasse der Betroffenen bezog und nicht auf etwas anderes: ihre Nationalität, ihr Beruf, ihr Aufenthaltsstatus, ... ?
      Wenn ich einem Sage, er sei ein Kotzbrocken, dann ist es deshalb rassistisch, weil der Betroffene sich als Schwarzer beleidigt fühlte, oder wie? Das ist doch völlig daneben.
      Ich fordere Gleichheit in der Beleidigung, Ehrverletzung und im Rufmord! Keiner soll aufgrund von seiner Rasse, Ethnie oder Religion ein höheren Schutz seiner Ehre geniessen dürfen, als alle anderen. Weil das ist rassistisch.
      2 10 Melden
    • Datsyuk 14.07.2017 14:41
      Highlight Vachereine, ernsthaft? Seine rassistischen Aussagen haben sich rein zufällig gehäuft. Er meinte es anders.
      Klar...
      7 2 Melden
    • Juliet Bravo 14.07.2017 14:41
      Highlight Vachereine, du hast ganz einfach nicht begriffen, was Rassismus ist. Es geht nicht um irgendeine individuelle Beleidigung wegen des Berufs oder so. Es geht darum, dass Vater eine Ethnie herabsetzt und dies generell.
      Kannst ja mal z.B. Wiki zur Hilfe nehmen und dich ein wenig schlau machen.
      6 2 Melden
    • Iko5566 14.07.2017 15:23
      Highlight Weil nur Äusserungen bez. Rasse, Ethnie und Religion unter dem Artikel 261bis StGB strafbar sind!

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html
      6 1 Melden
    • demokrit 14.07.2017 16:51
      Highlight Was ja mit dem Ausdruck Stammeshäuptling gerade nicht gegeben ist. Der Vater ist zwar ein Rassist, aber seine konkrete Äusserung würde einem Gerichtsurteil wohl nie standhalten.
      3 2 Melden
    • Iko5566 15.07.2017 10:57
      Highlight ??? Es gab ja ein Gerichturteil, welches anders entschieden hat. Zudem geht dem Ausdruck Stammeshäupling ja noch ..da chunnt wider soeini..voraus
      2 1 Melden
    • demokrit 15.07.2017 11:17
      Highlight Nein, es gab bloss einen Strafbefehl. Diesen kann man gegen Geld beim Gericht anfechten.
      0 2 Melden
    • Iko5566 15.07.2017 13:29
      Highlight Dann kannst du ja ein bisschen spenden... ich finde es absolut vertretbar und richtig, dass eine solche Aussage bestraft wird.
      2 0 Melden
    • demokrit 15.07.2017 13:56
      Highlight Ich bin kein Freund von Glarner sen, aber so lange er nicht dezidiert "Neger sind minderwertig" oder ähnliches sagt, geht das klar in Richtung Gesinnungsstrafrecht. Wie gesagt, wenn mich jemand als Kuhschweizer bezeichnet, könnte ich auch keine Bestrafung erwarten. Insofern ist das Ganze völlig rechtswillkürlich.
      3 4 Melden
  • schoscho 13.07.2017 21:00
    Highlight Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
    65 23 Melden
  • Iko5566 13.07.2017 20:59
    Highlight Nun kann Glarner Junior es wenigstens seinem rassistischen Vater ankreiden, wesshalb er selbst nicht so gut geraten ist.
    72 25 Melden
  • peterli90 13.07.2017 20:54
    Highlight Das mag strafrechtlich relevant sein - vor Gericht wäre das vielleicht anders ausgegangen. Es ist aber ganz grundsätzlich fraglich, wohin wir uns mit Rassismusdelikten und Ehrverletzungsanzeigen hinbewegen. Ich erinnere: Netzcourage zeigt mittlerweile Leute an für Äusserungen wie "Doofe Weiber" gegenüber T. Funiciello (vgl. die Berichterstattung in den Qualitätsportalen). Ganz ehrlich, was soll das? Ich sehe da schlicht keinen Sinn mehr darin - mir würde es doch nie in den Sinn kommen, jemanden wegen so einer Lapalie anzuzeigen. Aber eben, wenn man die Zeit dafür hat...
    46 40 Melden
    • Fabio74 14.07.2017 08:45
      Highlight Weil du vermutlich nie eine Minderheit bist. Und es dich vermutlich nicht treffen wird
      14 3 Melden
    • peterli90 14.07.2017 09:51
      Highlight Come on, was hat das mit einer Minderheit zu tun ("doofe Weiber"). Aber im Blickartikel stand ja gerade, um was es geht:

      "Viel wichtiger als die strafrechtlichen Konsequenzen sei ihr aber, dass die Anzeigen zu einem Umdenken führen. «Auch bei den Fällen, die wir nicht durchgebracht haben, werden die Wutbürger ihre Lehren gezogen haben. Nur schon ein Anruf von der Staatsanwaltschaft fährt vielen ein», sagt Spiess-Hegglin."

      Wo soll ein Umdenken stattfinden, wenn es strafrechtlich nicht relevant ist? Um was geht es dann? Sorry, solche Äusserungen gehen gar nicht.
      1 4 Melden
    • Rebellischer Y 14.07.2017 13:53
      Highlight Ich muss Fabio74 Recht geben. Es geht darum, dass in der Gesellschaft und offenbar auch bei dir "Weiber" als ganz normale Bezeichnung für Frauen angesehen wird. Tatsächlich ist es gemäss Wikipedia als "abwertend" und "verächtlich" zu bezeichnen und "stellt Frauen als Objekt sexueller Begierde dar". Genau das ist das Problem und darum habe ich auch Verständnis für Tamara Funiciello. Klar kann man dies als Lapalie bezeichnen und es gibt heftigere Beleidigungen, aber irgendwo muss man die Linie ziehen...
      4 2 Melden
    • peterli90 14.07.2017 14:27
      Highlight OK, wieso hat dann der Staatsanwalt die Nichtanhandnahme verfügt?


      1 2 Melden
  • Benot 13.07.2017 20:32
    Highlight "Viele in der Schweiz aufgewachsene Personen fühlen sich fremd im eigenen Land. In Strassenbahnen, an Bahnhöfen, in Einkaufsstrassen: überall herrscht nur noch Multi-Kulti."

    Hey Leute: Euer Gehaltskonto oder Rente ist auch multikulti.
    Oder wollt ihr wieder mit Rösslistumpe im Mund mit dem Sachs 2-Gang zur Arbeit fahren?
    86 23 Melden
    • hoorli 13.07.2017 23:01
      Highlight Ich wünschte es gäbe noch bezahlbare Sachs 2-Gang zu kaufen!
      16 1 Melden
    • Genital Motors 14.07.2017 07:46
      Highlight ICh bevorzuge Villiger-Chrummi ;)
      3 1 Melden
  • Libertas 13.07.2017 20:28
    Highlight Diese Aussagen sind doch vollkommen harmlos. Das Urteil ist ein Skandal und diese unsägliche Rassismus Strafnorm öffnet Tür und Tor für staatlichen Willkür und gehört so schnell wie möglich abgeschafft. Das ist einer Demokratie unwürdig.
    35 96 Melden
    • Grigor 13.07.2017 21:36
      Highlight Du bist einer Demokratie unwürdig wenn du Gerichtsentscheide als Skandal bezeichnest. Gut für dich: Es interessiert dich nicht was andere denken umd merkst nicht das dein grösstes Problem ist wenn du selbst mal Hilfe brauchst.
      45 17 Melden
    • demokrit 13.07.2017 22:21
      Highlight Es ist kein Gerichtsentscheid, da offenbar nicht angefochten. Die Frage ist auch immer, ob jemand das Kostenrisiko eingehen will, um an die höhere Instanz zu gelangen. Auch der Staat kann sich kriminell verhalten.
      12 26 Melden
    • Datsyuk 14.07.2017 07:55
      Highlight Libertas, ganz ehrlich: Du bewegst dich ja auf ähnlichem Terrain wie diese Herren. Wärst du Politiker, kämst du wohl nahe an Andreas Glarner ran.
      9 3 Melden
    • demokrit 14.07.2017 08:15
      Highlight Es wurde ein Strafbefehl erlassen.
      1 2 Melden
  • seventhinkingsteps 13.07.2017 20:27
    Highlight "Ehemaliger Sozialdemokrat"

    Ein leicht zu verkraftender Verlust
    49 17 Melden
  • joevanbeeck 13.07.2017 20:21
    Highlight Wurde inzwischen das Urteil gegen den Helvetas Chef veröffentlicht? .... das habe ich scheinbar verpasst.
    Da schon "Stammeshäuptling" eine rassistische Beleidigung ist müsste der Helvetas Chef ja mindestens "Lebenslänglich" kriegen.

    http://www.watson.ch/Schweiz/NGO/889847862-%C2%ABR%C3%BCckst%C3%A4ndig%C2%BB-und-%C2%ABrassistisch%C2%BB--Heftige-Vorw%C3%BCrfe-gegen-Helvetas-Kampagne
    13 11 Melden
  • joevanbeeck 13.07.2017 19:48
    Highlight Das ist ja wirklich mal ein "mutiges" Urteil... für den ewigen Studenten hätte ich da noch eine weitere Klage-möglichkeit.

    www.playmobil.at/stammeshaeuptling/4564-A.html

    30 56 Melden
    • Datsyuk 14.07.2017 07:56
      Highlight Kennst du persönlich Studenten?
      7 1 Melden
  • Gummibär 13.07.2017 19:47
    Highlight Ich erinnere mich an die fast barfussen Glarner Wirtschaftsflüchtlinge die alle in Zürich als Polizisten eingestellt wurden. Dort lernten sie statt Heu in den Schuhen Socken zu tragen.
    41 21 Melden
  • demokrit 13.07.2017 19:43
    Highlight Was war jetzt strafbar? Der Ausdruck Stammeshäuptling reicht für den Tatbestand bestimmt nicht. Zudem: Was ist mit dem Sender? Hat der Narrenfreiheit?
    37 41 Melden
    • Fabio74 14.07.2017 08:46
      Highlight Warum den Sender kritisieren und nicht den Botschafter?
      7 0 Melden
    • demokrit 14.07.2017 09:53
      Highlight Weil auch die Verbreitung strafbar ist.
      2 2 Melden
    • Juliet Bravo 14.07.2017 14:46
      Highlight Der Sender hat sich aber nicht rassistisch geäussert und auch nicht Rassismus verbreitet. Er hat nur Rassisten portraitiert.
      5 0 Melden
    • demokrit 14.07.2017 16:49
      Highlight Lies dir die Strafnorm in Ruhe durch. Wer als Medium rassistische Kommentare veröffentlicht, kann ebenfalls belangt werden.
      1 1 Melden
  • Theor 13.07.2017 19:27
    Highlight Die Wahrheit ist doch, dass die hälfte der Rentner so reden. Woher diese Abneigung kommt (weil nachweislich 95 % dieser Leute ihre Meinung bilden ohne auch nur einmal mit einem Ausländer geredet zu haben) ist mir unbegreiflich und wohl in die Kategorie Senilität zu schieben.

    Aber eben, jeder Zweite benimmt sich so daneben. Konsequenterweise müsste man die alle büssen. Aber dägegen den heern Glarner hat man nun halt ermittelt, weil er eben Glarner heisst. Ich empfinde das als Scheinheilig und kleinkarriert. Und absurderweise auch eine Form von Rassismus: Wegen des Stammbaums wurde er verfolgt.
    56 88 Melden
    • Darth Unicorn 13.07.2017 19:40
      Highlight Bullshit!
      Mein 90J Grossvater würde nie so was rauslassen. Sein Horizont ist definitiv weiter als bei manchen Usern! So einer wie glarner der wegen jeden piep klagt ists mehr als gerechtfertigt
      81 26 Melden
    • Marlon Mendieta 13.07.2017 19:42
      Highlight Ganz ganz billig...
      Dass man auch offen gegenüber Fremden sein kann, haben wohl viele von ihren Grosseltrern gelernt.
      Denn für sie waren es wirklich Fremde.
      Und noch ein Wort zum guten Herr Glarner junior: Er kennt die Gesetzte haargenau, auch wenn er vieleicht nicht damit einverstanden ist...aber wer seinen Vater so vorführt, nur beschämend
      62 19 Melden
    • Kloddz 13.07.2017 19:51
      Highlight Naja, der Mann hat sich halt in aller Öffentlichkeit und im Fernsehen so geäussert. Daraus ergibt sich eine erdrückende Beweislast, die eine Verurteilung praktisch unumgänglich macht. Daraus auf eine befangene Justiz zu schliessen, finde ich jetzt doch etwas arg weit hergeholt.
      62 13 Melden
    • Maracuja 13.07.2017 19:55
      Highlight Quatsch. Gegen Glarner hat man nicht wegen seinem Stammbaum ermittelt, sondern weil er diese Aussagen am Fernsehen gemacht hat. Im privaten Rahmen kann man sich daneben benehmen, aber wenn man sich in die Öffentlichkeit drängt, muss man halt berücksichtigen, dass dort andere Regeln herrschen.
      Dass die Hälfte der Rentner so reden soll, ist eine Behauptung, die wohl darauf beruht, dass Sie sich in einem sehr rückständigen Milieu bewegen.
      58 13 Melden
    • Jöggu 79 14.07.2017 06:48
      Highlight Rassismus hat nichts mit dem Alter zu tun sondern mit fehlendem Verstand
      9 1 Melden
  • ThePower 13.07.2017 19:16
    Highlight Ach, eine Geldstrafe bringt doch nichts. Die bezahlt sein Sohnemann sehr gerne aus der Portokasse, man sieht ihm im Film an dass er 100%-ig genau gleich denkt. Man hätte den Senior besser zu zwei Wochen Strafdienst in einem Asylheim verurteilt. Nicht das ich denke, dass der sich noch ändert, aber es wäre wenigstens eine gerechte Strafe gewesen.
    65 34 Melden
    • DerTaran 13.07.2017 20:27
      Highlight Billige Wahlhilfe für die SVP. Glarner Jr. hätte ja seinen Vater bremsen oder die Veröffentlichung im TV untersagen können. Hat er aber nicht, warum wohl?
      40 3 Melden
    • peterli90 13.07.2017 20:55
      Highlight Die Geldstrafe ist bedingt, die muss er sowieso nicht bezahlen. Nur die Verbindungsbusse.
      13 0 Melden
    • ThePower 14.07.2017 11:40
      Highlight @Der Taran
      Absolut, das Ziel hat er ja erreicht. Die SVP-Fans feiern ihn wieder einmal ab (siehe blick.ch) und der Rest ist empört. Das ergibt volle Kommentarspalten. Man muss sagen, das Spiel mit der Probokation versteht der Glarner Andy..
      @Peterli90
      Genau, meinte die Busse. Habs verwechselt.
      3 0 Melden
  • Mutzli 13.07.2017 19:09
    Highlight Tjo, da fiel der Apfel wohl wahrlich nicht weit vom Stamm...
    56 25 Melden
    • philosophund 13.07.2017 20:19
      Highlight Eher eine faule Birne..
      30 5 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 13.07.2017 18:53
    Highlight Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm...
    49 22 Melden
  • Danyboy 13.07.2017 18:47
    Highlight Bravo, gutes Urteil. Wenn das kein offener Rassismus war, ja was denn dann?! Und sorry, die Masche mit dem "Alter" zieht sicher nicht.
    69 43 Melden
  • molekular 13.07.2017 18:47
    Highlight Interessante Sicht der Dinge, die Herr Glarner hat: jemand, der also arbeitet und korrekt Steuern zahlt, hat demzufolge das Recht, andere zu beleidigen? Gilt das in seiner Weltsicht auch für Herrn Ashebir?
    89 25 Melden
  • Señor Ding Dong 13.07.2017 18:47
    Highlight Alte Leute mal wieder. Dumm nur, dass der auch noch im Staatsfernsehen ausgestrahlt wurde. Wobei für seine Altersklasse die Aussagen ja noch recht gemässigt daherkommen ... Würde man daraus einen Gerichtsfall machen, wenn er nicht der Vater vom Unsympath der Nation wäre?
    18 41 Melden
    • Effersone 13.07.2017 20:37
      Highlight Alte leute mal wieder...

      Sorry, du bist kein Stück besser, deine Aussage ist äusserst diskriminierend.
      30 4 Melden
    • Señor Ding Dong 13.07.2017 23:19
      Highlight Klar bin ich kein Stück besser. Warum sollte ich besser sein? Du bist hier derjenige, der die Nase hochzieht und urteilt. Niemand ist besser als Irgendwer. Ich meine einfach, hätte das Irgendjemand ausser Glarner Senior gesagt, würden die Dinge anders aussehen. Man wollte hier doch eindeutig den Sohn attackieren. Klar ist der ein Arsch, aber wenn wir jetzt anfangen, jedem Rentner eine Busse zu verpassen, der das N-Wort sagt oder dass er keine «Jugos» mag, dann kommen wir mit den Gerichtsverfahren nicht mehr hinterher... Oder bin ich da zu tolerant?
      4 23 Melden
    • Juliet Bravo 13.07.2017 23:58
      Highlight Du unterstellst ein politisches Urteil.
      5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.07.2017 18:42
    Highlight "Sohn und SVP-Nationalrat Andreas Glarner kritisiert Urteil und Staatsanwalt.

    Natürlich tut der Sohn das, der selber gern mal "nicht stubenreine Sprüche" austeilt (aber auf ihn gemünzte gar nicht verträgt).

    Schliesslich hat er in seinem Hoheitsgebiet bereits deutlich demonstriert, was er unter Meinungsfreiheit ohne fremde Richter versteht:
    Andreas Glarner zensierte kurzerhand einen unliebsamen Artikel im Dorfblatt (Aargauerzeitung online, 10.5.2016).
    61 20 Melden
  • poesie_vivante 13.07.2017 18:40
    Highlight Viele in der Schweiz aufgewachsene Personen fühlen sich fremd im eigenen Land. In Strassenbahnen, an Bahnhöfen, in Einkaufsstrassen: überall herrscht nur noch Multi-Kulti. Man kann das gut finden. Aber man sollte das auch schlecht finden dürfen. Sonst landen wir in einer Gesinnungsdiktatur.
    55 101 Melden
    • Darth Unicorn 13.07.2017 19:37
      Highlight Diese "multikultis" sind ebenso in der Schweiz aufgewachsen!
      Lieber ein gemischter Schweizer als einer der denkt er sei ein "vollschweizer"
      83 48 Melden
    • poesie_vivante 13.07.2017 19:44
      Highlight Auch viele in der Schweiz aufgewachsene Personen mit Migrationshintergrund fühlen sich in der Schweiz heutzutage fremd, weil in den letzten 15 Jahren jedes Mass an vernünftiger Migrationspolitik verloren gegangen ist.
      47 24 Melden
    • Danyboy 13.07.2017 19:48
      Highlight Poesie:
      Ablehnung des "sogenannten" Multi-Kulti sollte halt nicht via öffentlich geäussertem Rassismus zeigen wie bei Glarner. Das ist nun mal zu Recht verboten, und hat nix mit freier Meinungsäusserung zu tun. Mir sind jedenfalls Leute wie Glarner wesentlich fremder als so mancher Ausländer oder Secondo.
      42 21 Melden
    • dä dingsbums 13.07.2017 19:52
      Highlight Du darfst das finden wie Du willst lieber poesie_vivante. Dein gutes Recht und Deine Meinung.

      In der Öffentlichkeit oder im Fernsehen Leute wegen ihrer Hautfarbe beleidigen, darfst Du aber nicht.

      Das verstösst gegen das Gesetz und die Gesetze sollen auch in der Multi-Kulti Schweiz von allen respektiert werden.
      50 13 Melden
    • Ich mein ja nur 13.07.2017 20:02
      Highlight Sicher. Aber was hat das jetzt mit den beiden verurteilen Rassisten zu tun?
      19 9 Melden
    • Charlie Brown 13.07.2017 20:18
      Highlight @poesie: So hat man schon in den 1960ern argumentiert. Wegen den paar Tschinggen, die damals das Land überschwemten...
      26 6 Melden
    • Vachereine 13.07.2017 21:18
      Highlight @Darth Unicorn:
      Deine Aussage "Lieber ein gemischter Schweizer als einer der denkt er sei ein Vollschweizer." ist rassistisch.
      Jeder Vollschweizer, weiss dass er nachweislich Vollschweizer ist. Also denkt ein Vollschweizer zu Recht, dass er ein Vollschweizer ist. Mit Deiner Aussage erniedrigst Du alle Vollschweizer einzig aufgrund ihrer geograohischen und ethnischen Herkunft als Vollschweizer. Und das verletzt die Rassismusstrafnorm. Ich werfe Dir vor, ein Rassist zu sein!
      15 54 Melden
    • Danyboy 13.07.2017 21:31
      Highlight Vachereine:
      So etwas wie "Vollschweizer" gibt es gar nicht. Was soll das sein? Jemand, der mindestens 3 Generationen keinen ausländischen Gen-Einfluss in der Familie hatte? Wie weit zurück bzgl Völkerwanderungen soll man da gehen und wer bestimmt das? Zählen die letzten 200 Jahre? Bis zum Mittelalter? Nur die letzten 50 Jahre? 🤔🤔
      32 5 Melden
    • Radesch 13.07.2017 22:00
      Highlight @Vachereine

      Nein, rassistisch ist es überhaupt zwischen uns Schweizern zu trennen. Wann ist man denn Vollschweizer? Wenn der Daddy beim Morgarten schon sauren Most gesoffen hat? Wenn man 1848 dabei war? Oder wenn man die Schweiz liebt und für ihre Werte einsteht?

      Solche aussagen wie deine verursachen bei mir Brechreiz und alle Revoluzzer die sich für Gleichstellung eingesetzt haben drehen sich wahrscheinlich im Grab. Wenn es nach nach dir ginge gäbe es wahrscheinlich zwei Pässe, den Schweizer- und den Eidgenössischen Pass.
      32 8 Melden
    • Darth Unicorn 13.07.2017 22:39
      Highlight @radesch und danyboy😘 merci besser hätt ich es nicht schreiben können, erklärt auch das nicht aufschalten meines eher unfreundlichen Antwort Kommentar ( zu Recht :P) für eine Sekunde war ich irritiert, aber euer Leseverständnis hat das wieder gerichtet :D
      12 3 Melden
    • Darth Unicorn 13.07.2017 22:48
      Highlight *rassistIN bitteschön
      6 3 Melden
    • Alnothur 14.07.2017 07:35
      Highlight Zitat Merkel:"Multikulti ist gescheitert."

      Und in der Tat, Integration/Assimilisation > Multikulti.
      3 8 Melden
    • Fabio74 14.07.2017 08:50
      Highlight Was für ein billiger Mist. Es gab nie ethisch reine Schweizer. Europa war immer Multikulti. Und das ist auch gut so.
      9 3 Melden
    • Charlie Brown 14.07.2017 09:56
      Highlight Jeder, der das Gefühl hat es gäbe so was wie reine Schweizer, soll mal das Rad der Geschichte auf das Jahr 1290 zurück stellen. Und? 🤔
      5 1 Melden
    • Vachereine 14.07.2017 14:06
      Highlight @Brown: Stelle das Rad weit genug zurück und Du siehst, es gibt übehaupt keine Rassen, folglich auch keinen Rassismus.
      3 8 Melden
    • Radesch 14.07.2017 14:30
      Highlight @Vachereine

      Beantworte du lieber die Frage, wann jemand Schweizer ist, anstatt dämlichen Schrott zu labern der dazu noch unfundiert ist.
      7 3 Melden
    • Vachereine 15.07.2017 14:28
      Highlight @Radesch:
      Jeder weiss, dass wir alle von Adam und Eva abstammen, also gibt es keine Rassen, sondern einfach nur eine Gattung: den Homo Sapiens.
      Wenn es keine Rassen gibt, dann kann es Rassismus gar nicht geben.
      Oder anders formuliert:
      Wer Rassismus anklagt, der tut damit kund, dass er glaubt, es gäbe Rassen, genauer gesagt: Menschenrassen, und ferner, dass es Rassen zu unterscheiden gälte.
      Aber das Unterscheiden von Rassen ist der Keim von Rassismus (diskriminieren = unterschiedlich (behandeln) ). D.h. wer Rassismus anprangert ist selbst Rassist.
      3 4 Melden
    • Charlie Brown 15.07.2017 17:28
      Highlight "Jeder weiss, dass wir alle von Adam und Eva abstammen, also gibt es keine Rassen, sondern einfach nur eine Gattung: den Homo Sapiens."

      Oh. Eine Kreationistin.

      Wenn Glaube mit Wissen verwechselt wird, kann man sich den Rest des Kommentares getrost schenken.
      3 2 Melden
    • Radesch 16.07.2017 00:15
      Highlight @Vachereine

      Noch mal ganz langsam:

      Wer ist denn "Vollschweizer".

      Adam und Eva Quatsch, damit kriegst du heute nicht einmal mehr Grundschüler rum.
      3 1 Melden
  • Darth Unicorn 13.07.2017 18:34
    Highlight "Es ist höchst unschön, dass solche Peanuts zu Anzeigen führen"
    Glashaus 🙄...
    44 8 Melden
  • Thinktank 13.07.2017 18:28
    Highlight Jetzt wo der Inhalt der Sendung gerichtlich als rassistisch beurteilt wird, muss SRF auch angeklagt werden. Der Staatssender hat eine Sendung mit rassistischem Inhalt produziert und diesen veröffentlicht und damit noch Geld verdient.
    23 79 Melden
    • Datsyuk 13.07.2017 20:35
      Highlight Ach... Es wird langweilig. Wenn ein Fernsehteam eine Pegida-Demonstration begleitet, ist es auch nicht für dort geäusserten Rassismus verantwortlich.
      43 5 Melden
    • Vachereine 13.07.2017 21:19
      Highlight Beihilfe, Anstiftung, Verbreitung,...
      7 41 Melden
    • Datsyuk 13.07.2017 21:50
      Highlight Vachereine, für dich gilt das Gleiche.
      31 4 Melden
    • Vachereine 13.07.2017 23:07
      Highlight @Datsyuk:
      Bitte, gern geschehen. Ich kläre gerne auf.
      4 29 Melden
    • Fabio74 14.07.2017 08:54
      Highlight Blödsinn. Aber nichts neues aus der SVP-Küche
      8 1 Melden
  • Caturix 13.07.2017 18:22
    Highlight
    «Vielfach sinds fascht barfuäss, wärfet d War umä, lönd alles liggä, wie d Hüener de Dräck.»
    Die Hühner lassen den Dreck nicht liegen sie können ihn nicht wegräumen also sollte es der Schweizer Bauer tun. Nur der ist zu faul und will nur Gewinn machen mit seinem Hühnerstall.
    22 25 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 13.07.2017 18:15
    Highlight Wo ist der Unterschied ob er jetzt die Leute im Video oder irgendwelche Leute unbedacht beleidigt?
    19 8 Melden

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