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Geri Mueller gibt ein Interview im Wandelhalle an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 9. September 2014, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Zurück im Bundeshaus: Geri Müller. Bild: KEYSTONE

#gerigate

Geri Müller denkt über Rücktritt nach 

Nach der Affäre um seine Nacktselfies denkt der Grüne Geri Müller über einen Rücktritt als Nationalrat nach.

09.09.14, 13:18 09.09.14, 13:32

Ein Artikel der

Geri Müller erschien heute Morgen um 10:45 Uhr erstmals nach der Nacktselfie-Affäre im Nationalratssaal. Dabei äusserte er zum ersten Mal Rücktrittsgedanken: «Selbstverständlich denkt man immer darüber nach, wie lange man noch bleibt. Bei mir ist dieser Prozess im Gange.»

Dies sagte Geri Müller gegenüber TeleM1, TeleZüri und TeleBärn. Ob er noch während der laufenden Legislatur zurücktreten oder auf eine Wiederkandidatur 2015 verzichten will, lässt der grüne Nationalrat ebenfalls offen. 

Er bedauere es, wegen der besonderen Umstände den ersten Tag der September-Session verpasst zu haben, sagte Geri Müller gemäss «nzz.ch» vor seinem Eintritt ins Bundeshaus. Natürlich komme er nicht in der gleichen Stimmung ins Bundeshaus wie sonst, räumte Müller ein. Immerhin müsse er sich aber keine schwerwiegende Verfehlung vorwerfen, sondern nur eine persönliche «Entgleisung». 

Es gehe ihm physisch gut und er sei auch gut auf die Session vorbereitet. Im Laufe der Session werde es sicher Gespräche über das Vorgefallene geben, denen er sich gerne stelle, meinte Müller gegenüber Journalisten. (az/TeleM1)

Den ausführlichen Beitrag zu diesem Thema sehen Sie heute Abend in den News-Sendungen von Tele M1 ab 18.00 Uhr mit stündlicher Wiederholung.



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    Alle Leser-Kommentare
  • Valentin A.Vieli 03.10.2014 16:27
    Highlight Geri Müller und der Mediator, der für die politische Zusammenarbeit des umstrittenen Politikers mit seinen Kollegen beauftragt wurde, haben der Chatpartnerin mitgeteilt, dass man die Strafanzeige zurückziehen wolle. Einerseits ein kluger medientaktischer Schachzug, andererseits offenbar auch die Einsicht des Anwaltes, dass die Anzeige wegen Nötigung jeglicher Rechtsgrundlage entbehrt. Müller versucht jetzt offenbar vergeblich, zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
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  • Thomas Muster 09.09.2014 20:54
    Highlight es ist traurig, dass alle bürgerlichen Politiker und Journalisten, die das Eigentum und das Private immer über das Gemeinwohl stellen wollen, jeglichen Respekt vor verfassungsmässigen und gesetzlich garantierten Rechten ablegen und ohne Hemmungen Recht und Gesetze brechen, wenn sie einem "ungeliebten politischen Gegner" persönlich zerstören können. Es ist Geri Müller hoch anzurechnen, dass er diesen demokratischen Ungeheuerlichkeiten die Stirn bietet. Und Roger Köppel, dass er seinen Prinzipien treu bleibt, auch wenn sie für einen Grün-Linken gelten sollen. Chapeau meine Herren
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  • Valentin A.Vieli 09.09.2014 15:49
    Highlight Es ist wohl besser, er denkt über Rücktritt nach als ständig nach einem/einer Schuldigen zu suchen. Heute morgen sprach GM in einem Interview auf watson.ch über 3 Gegner, die ihn aus dem Amt kippen wollen. Seine ehemalige Chatpartnerin N. W. wollte und will GM nicht aus dem Polit-Sockel heben, was ich bei Widgorovits und Bollag nicht dementieren könnte. Auch ist es völlig befremdend, wenn GM von einer "rachesüchtigen Ex-Partnerin" spricht. Erstens hat GM eine Klage eingereicht und zweitens darf eine Frau auch NEIN sagen. Genau das konnte das konnte Müller nicht akzeptieren. Verlieren verboten!
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    • Citation Needed 10.09.2014 10:42
      Highlight Sie darf nein sagen. Aber durfte er auch Nein sagen? Sie ging mit Chat und mitgeschnitten Gesprächen (-->Strafbar, daher die Klage) schon vor Monaten zur Presse, als Müller die Beziehung beenden wollte. Angeblich sollte die Öffentlichkeit von Müllers unfairem Verhalten ihr gegenüber erfahren. Die Selfies hätten sie aber nie gestört. Genau die aber rückten die Medien ins Zentrum der Story, die Monate später schliesslich publizert werden konnte. "Dank" eines windigen Amtsmissbrauchsverdachts - der sich daraus ableitete, dass Müller wegen SMS-Suiziddrohungen im Sekundentakt die Polizei rief..
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  • Edprob1 09.09.2014 13:53
    Highlight Oh das ist eine gute Nachricht.....er denkt. Hätte er dies schon früher gemacht ,hätte er sich vieles ersparen können. Jetzt nur noch aus beiden Ämtern zurücktreten, dann ist alles wieder gut. Krankenpfleger ist ein ehrenwerter Beruf im Gegensatz zum Politiker.
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