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ateia eglil

«Man hat einen Schuldigen gesucht und mich gefunden», sagt der Winterthurer Imam A. E.
Bild: watson/rafaela roth

«Ich bin kein IS-Pate!» – Exklusiv-Interview mit dem Imam der sogenannten «Winterthurer IS-Zelle»

Der Imam A. E. wird derzeit als Kopf einer Winterthurer Zelle des sogenannten Islamischen Staates durch die Medien gereicht. Nun wehrt sich A. E. zum ersten Mal öffentlich gegen die Vorwürfe. Ein Gespräch über den toten Thaiboxer Valdet Gashi, die Methoden von «Weltwoche» und «SonntagsBlick» – und sein wahres Alter. 



Gemäss Kriegsreporter Kurt Pelda in der Weltwoche ist er «purer ‹IS›», gemäss dem Titelblatt des «SonntagsBlick» vom Wochenende, ist A. E. der «‹IS›-Pate von Winterthur».

Der Libyer soll der radikale Vordenker in der Winterthurer An'Nur-Moschee sein, der im «Untergrund» den Hass auf den Westen und die Ungläubigen schürt, Kontakte in die libysche «IS»-Hochburg Sirte pflegt und Jugendliche in Winterthur für den Dschihad anwirbt. Mindestens vier junge Männer und ein Mädchen sollen aus dem Umfeld seiner «‹IS›-Zelle» im Winterthurer Hegi-Quartier in Syrien untergetaucht sein

Nun meldet sich A. E. erstmals selbst zu Wort und wirft Kurt Pelda vor, ihn mit einem anderen Prediger zu verwechseln. 

Ich treffe den Imam in seiner Moschee, er begrüsst mich freundlich, wir geben uns die Hand. Sein Sohn – Gymnasiast, zweisprachig und regelmässiger watson-Leser – begleitet seinen Vater. Er übersetzt bei Verständnisschwierigkeiten.  

Hintergrund

In einem «Weltwoche»-Artikel von letztem Donnerstag veröffentlichte der Kriegsreporter Kurt Pelda eine Recherche zu einer angeblichen «IS»-Zelle im Umfeld der An'Nur-Moschee in Winterthur-Hegi.

Darin wirft er dem nordafrikanischen Prediger A. E., der im «Weltwoche»-Artikel mit geändertem Namen erscheint, vor, ​in der An'Nur-Moschee Hass gegen Ungläubige und den Westen zu predigen und mindestens einen jungen Mann aktiv zur Reise in den Dschihad aufgefordert zu haben. A. E. reise überdies regelmässig nach Libyen und besuche dabei die «IS»-Hochburg Sirte. Er soll Valdet Gashi, der im Januar 2015 von Winterthur nach Syrien reiste und beim «IS» starb sowie Christian I., der im Februar nach Syrien ging, gekannt haben.
 
Am Sonntag nimmt der SonntagsBlick die Geschichte auf und veröffentlicht ein Bild von A. E. mit schwarzem Balken über den Augen, publiziert seine Initialen und nennt ihn «Der ‹IS›-Pate von Winterthur». A. E. solle bei der Libyan Islamic Fighting Group gekämpft haben.

A. E. ist seit zehn Jahren Imam in der Schweiz und hat zuvor in Moscheen in Schaffhausen, Zürich und Dietikon gepredigt. (rar)

Herr E., ihr Konterfei prangte auf der Titelseite des «SonntagsBlick», betitelt mit «Der ‹IS›-Pate von Winterthur».
A. E.: Sieht so ein «IS»-Pate aus? Ich weiss es nicht. Ich möchte betonen, wie ich es schon in vielen Predigten zuvor getan habe, dass ich die Taten und die Ideologie des «IS» grundsätzlich verurteile. Ich verachte den «IS» dafür, dass er das Bild vom Islam in ganz Europa dermassen verzerrt hat. 

Sie haben also keine Verbindungen zum «IS»? Nicht die geringste?
Nein, ich habe keine Verbindungen zum «IS» und ich bin kein «IS»-Pate oder dergleichen. 

Kurt Pelda ist einer der intimsten Kenner der Schweizer Islamisten-Szene. Er schrieb letzten Donnerstag in der «Weltwoche», Sie würden regelmässig die «IS»-Hochburg Sirte in Libyen besuchen. Wollen Sie behaupten, das sei nicht wahr? 
​Ja, das ist nicht wahr. Ich fahre zwar manchmal in meine Heimat Libyen, aber um meine kranke Mutter zu besuchen. Ich hatte sie zuvor viele Jahre lang nicht gesehen. 

Die «Weltwoche» wirft Ihnen auch vor, mindestens einen Jugendlichen direkt zur Reise in den Dschihad aufgefordert zu haben. 
​So etwas habe ich nie gemacht. 

«Wenn sogar schon solch grundlegende Dinge nicht stimmen, wie soll dann der Rest stimmen, den Pelda und der ‹SonntagsBlick› schreiben?»

Wieso sollte Peldas Quelle lügen?  
Ich weiss es nicht. Vielleicht mag er mich nicht. Ich weiss es nicht. Ich habe noch nie mit Kurt Pelda gesprochen. Ich kannte den Journalisten überhaupt nicht. Solche Anschuldigungen müssen erst bewiesen werden. Es werden völlig falsche Dinge über mich geschrieben. 

Welche falschen Dinge? Pelda spricht von vier Quellen, die seine Darstellung bestätigen.
Kurt Pelda und alle anderen Medien schreiben beispielsweise, ich sei 39. Das stimmt nicht. Sie können meine Identitätskarte sehen. Ich bin 51 Jahre alt. Dass ich Autohändler bin, wie er schreibt, stimmt auch nicht. Wenn sogar schon solch grundlegende Dinge nicht stimmen, wie soll dann der Rest stimmen, den Pelda und der «SonntagsBlick» schreiben?

Sie betreiben nicht «im grossen Stil Autohandel nach Libyen», wie die «Weltwoche» schreibt? 
Nein. Ich habe früher mal ein bisschen mit Autos gehandelt. Aber jetzt schon lange nicht mehr. Ein anderer Sheikh der Moschee macht das. 

Wollen Sie uns also weismachen, Sie werden verwechselt?
Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass ich eigentlich hier bin, um zu helfen und jetzt plötzlich ein «‹IS›-Pate» sein soll. 

«Der Präsident Atef Sahnoun hat mich vor acht Monaten hierher geholt, um eben weitere Dschihad-Reisen zu verhindern.»

Ihnen wird aber gemäss «Weltwoche» von mehreren Personen vorgeworfen, dass Sie in Ihren Predigten in Hinterzimmern Hass gegen «die Ungläubigen» schüren. 
Das stimmt nicht. Auch so etwas müsste man beweisen. Meine Predigten sind offen und für jeden zugänglich. Hier findet nichts in verborgenen Kämmerchen statt. Eher werden wir ins Verborgene verdrängt, wenn wir unter Generalverdacht gestellt werden. 

Wie lange sind Sie denn schon Imam in Winterthur? 
Ich war zumindest noch nicht hier, als die ersten vier Jugendlichen in den Dschihad reisten. Der Präsident Atef Sahnoun hat mich vor acht Monaten hierher geholt, um eben weitere Dschihad-Reisen zu verhindern und ein Vorbild für die Jugendlichen zu sein. 

Welche ersten vier Jugendlichen meinen Sie? 
Visar, Edita und Christian und Ahmed, der bei seiner Rückkehr verhaftet wurde (siehe Box).

Kennen Sie diese Jugendlichen? 
​Nein. Ich kenne sie bloss aus den Medien und Visar vom Sehen bei Besuchen in der An'Nur-Moschee.

Von Winterthur nach Syrien

Aus Winterthur sind bereits sieben junge Erwachsene in den Irak oder nach Syrien gereist. Fünf kamen nie zurück. Der erste war gemäss «Landbote» der Deutsche G. F., der 2012 gemäss Vermutungen seiner Verwandten zum «IS» nach Syrien gereist und gestorben ist. Im Dezember 2014 reisten Visar (16) und Edita (15) über die Türkei nach Syrien. Sie sind unauffindbar. Im Januar sollen Thaibox-Weltmeister Valdet Gashi und im Februar der 18-jährige Christian I. gegangen sein. Beide sind angeblich tot. Ahmed (25) aus Winterhur wurde vor seiner Reise nach Syrien am Flughafen verhaftet und Achmed (20) soll im Sommer den «IS» besucht haben, und inzwischen wieder in der An'Nur-Moschee sein. (rar)

Kennen Sie Thaibox-Weltmeister Valdet Gashi, der im Januar nach Syrien reiste und dort starb?
Nein. ​

Kennen Sie den Deutschen G. F. über den der «Landbote» kürzlich berichtete?
Nein. Dieser Fall war mir komplett neu. 

Kennen Sie den Rückkehrer Achmed? Er soll gemäss «Weltwoche» in der An'Nur-Moschee verkehren.  
Ich kenne keinen von ihnen. ​Ich möchte wiederholt betonen, dass die medialen Anschuldigungen komplett an den Haaren herbeigezogen sind. Man hat einen Schuldigen gesucht und mich gefunden. 

Wie erklären Sie sich denn, dass so viele Jugendliche aus Winterthur in den Dschihad reisen? 
​Die mediale Aufmerksamkeit konzentriert sich einfach auf Winterthur, weil hier zwei sehr junge Menschen, Visar und Edita, gegangen sind. In Bern sind ebenfalls mehrere Jugendliche gegangen, in Schaffhausen sind gemessen an der Einwohnerzahl auch mehr abgereist als in Winterthur. Da redet aber niemand von einer «IS»-Zelle.

Stimmt es, dass Sie in Libyen der Libyan Islamic Fighting ​Group angehörten? 
Ja, das stimmt. Ich war damals noch an der Universität. Wir waren eine jugendliche Gruppe von Oppositionellen, die sich gegen Gaddafi aufgelehnt hat. Deswegen musste ich flüchten. Mein Bruder wurde von Gaddafi umgebracht. 

Haben Sie in Libyen gekämpft? 
Es gab Kämpfe im Osten Libyens. Ich komme aus dem Westen. Persönlich habe ich nie gekämpft. Heute gibt es die Gruppe nicht mehr. 

Aber die Libyan Islamic Fighting Group hatte ähnliche Ziele wie der «IS»: Ein islamischer Staat nach Scharia-Gesetzen.
Ja, wir wollten einen Islamischen Staat, aber nach demokratischen Methoden, nicht nach IS-Methoden. Der IS mordet, das ist inakzeptabel. Wir wollten einen demokratischen Staat nach dem Vorbild der Türkei

«Ich war zutiefst verletzt. Ich werde als Terror-Pate und schwerer Krimineller hingestellt, ohne dass ich Gelegenheit hatte, Stellung dazu zu nehmen.»

Gemäss «Sonntagszeitung» wurden Sie im Februar 2004 von Interpol gesucht.*
Ja, das stimmt. Ich war aber nur rund einen Monat auf dieser Liste. Gaddafi hat mich draufsetzen lassen, weil ich zur Opposition gehörte. Alle Oppositionellen aus Libyen waren darauf. Einen Monat später wurden wir alle wieder gelöscht. 

Und wie sieht es mit den Irakern aus, die von der Bundesanwaltschaft verdächtigt werden, einen Terrorangschlag geplant zu haben? Sie sollen einen von ihnen gekannt haben, als sie in der Zürcher Arrahma-Moschee predigten.* 
Ja, ich habe einen von ihnen gekannt, aber lange bevor er sich radikalisierte. Später zog er weg und ich hatte seit ungefähr vier Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm. Ich bin seit vielen Jahren Imam, ich kenne viele Muslime aus dem Raum Zürich oberflächlich.

Warum haben Sie bis jetzt nie zu all diesen Vorwürfen Stellung genommen? 
Ich dachte, mir würde sowieso das Wort im Mund umgedreht. Ich wollte überhaupt nicht zu einer öffentlichen Person werden, sondern in Ruhe leben. Jetzt habe ich mich zu diesem Interview entschieden. Das «SonntagsBlick»-Titelbild war zu viel. 

Wie haben Sie es empfunden, als Sie sich auf der Titelseite entdeckten? 
Ich war zutiefst verletzt. Ich werde als Terror-Pate und schwerer Krimineller hingestellt, ohne dass ich Gelegenheit hatte, Stellung dazu zu nehmen. Umso schlimmer ist das, weil ich den «IS» verachte. Der «Blick»-Reporter hat das Bild ohne mein Einverständnis gemacht, um mich dann als Kriminellen auf der Titelseite einer nationalen Zeitung zu publizieren. 

Wie kam das Bild zustande? 
Ich erwartete meinen Sohn. Es klingelte zunächst an der Tür und klopfte dann. Ich öffnete ohne Schuhe und ahnungslos die Tür und da stand der «Blick»-Reporter. «Sind sie A. E.?», fragte er, ich sagte «ja». Dann sagte der Reporter, er wolle mir zwei, drei Fragen stellen. Ich sagte, er solle sich an den Vereinspräsidenten wenden. Er nahm das Handy hervor, wie um etwas zu suchen und drückte den Auslöser. Dann verschwand er. 

«Die Jugendlichen radikalisieren sich im Internet und kommen über Facebook mit Dschihadisten in Kontakt.»

Werden Sie Anzeige erstatten? 
Ja, das werde ich. Meine Persönlichkeitsrechte wurden verletzt. Mein Leben wurde beeinträchtigt. Meine Kinder gehen noch zur Schule. Ihre Mitschüler denken jetzt, ihr Vater arbeite für den sogenannten «Islamischen Staat». Die Leute in der Nachbarschaft schauen mich misstrauisch und ängstlich an. Sie denken, ich trage eine Bombe auf mir oder was weiss ich. Ich traue mich kaum mehr aus dem Haus. Dass mir die Schweiz vor 15 Jahren politisches Asyl gewährt hat, habe ich sehr geschätzt. Ich liebe die Schweiz und stehe zu hundert Prozent hinter den schweizerischen Werten. Dieses Land ist in den letzten 15 Jahren meine zweite Heimat geworden.

Wie werden die Jugendlichen Ihrer Meinung nach heute für den «IS» rekrutiert? 
Die Jugendlichen radikalisieren sich im Internet und kommen über Facebook mit Dschihadisten in Kontakt. 

Aber reist man zu einem Facebook-Kontakt nach Syrien? 
​Die Kontakte werden schnell konkret. Die ersten Winterthurer Jugendlichen, die zum «IS» gereist sind, sind ja zum Teil immer noch auf Facebook aktiv. Man kann Sie anschreiben und kommt schnell zu den Kontakten, die man braucht. 

Wie wollen Sie mit Ihrer Arbeit verhindern, dass Jugendliche in den Dschihad reisen? 
Durch Wissen. Sie müssen wissen, was der Islam wirklich bedeutet und dass Gewalt falsch ist. ​Ich will die Schönheit des Islams vermitteln. Natürlich gibt es Verse, die zu Gewalt auffordern. Die stammen aber aus einer alten Zeit, sie gelten nicht für heute. Und sind schon gar nicht auf solch schreckliche Gräueltaten wie sie beispielsweise letzte Woche in Paris stattgefunden haben anwendbar. Das betrifft mich zutiefst. 

* In der ursprünglichen Fassung dieses Interviews war diese Frage nicht enthalten. Wir haben sie nachgereicht, nachdem wir von den Vorwürfen Kenntnis erhalten haben. 

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bucky 27.11.2015 06:15
    Highlight Highlight Der Imam ist darin zu bekräftigen, gegen Pelda und den Blick-Reporter Strafanzeige wegen Verbreitens unwahrer, auf schwere Weise rufschädigender Behauptungen durch Schrift zu erstatten. Hier wird höchst unethischer und geschmackloser Sensationsjournalismus betrieben. Die verantwortlichen Journalisten gefährden dadurch womöglich sogar die innere Sicherheit.
    • Tschosch 27.11.2015 10:06
      Highlight Highlight Bin ebenfalls der Meinung, dass das juristisch aufgearbeitet werden muss.
  • Thomas Binder 24.11.2015 23:26
    Highlight Highlight Pelda habe ich noch nie ein einziges Wort geglaubt, m. E. ein Selbstdarsteller. und vermutlich auch PRopagandist
    • Tschosch 27.11.2015 10:05
      Highlight Highlight Dass er mehrheitlich für die Weltwoche arbeitet, deutet darauf hin.
  • The Writer Formerly Known as Peter 24.11.2015 20:29
    Highlight Highlight Diese Leute nutzen unser Rechtssystem und die gegebene Gastfreundschaft aus. Man sollte Sie zurückschicken.
    • Monti_Gh 24.11.2015 20:58
      Highlight Highlight und wo schicken wir die Schweizer Extremisten hin? zu dir nach Hause?
    • AdiB 24.11.2015 21:01
      Highlight Highlight du weist schon das vom iman aus noch kein offizieler strafbestand ausgeht?
    • The Writer Formerly Known as Peter 24.11.2015 21:01
      Highlight Highlight Die CH Rechtsextremisten sind Schweizer. Mit denen werden wir schon noch selber fertig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reputationsprofi 24.11.2015 14:50
    Highlight Highlight "Kein Pate"... aber auch kein "Hassprediger"?
    • Jol Bear 24.11.2015 18:52
      Highlight Highlight Unglaublich, dieser hyperventilierenden Medienzirkus. Da wird ein unbescholtener und vorbildlich integrierter Imam ungefragt mit dem IS in Verbindung gebracht, unserm Sepp, der sich Jahrzehnte lang für Fussball und Frieden eingesetzt hatte, wird respektlos Korruption vorgeworfen und immer wieder wird der "Bachelor" als dümmliche Pappnase dargestellt. Die Journalisten scheinen allmählich Fiktion und Wirklichkeit verschmelzen zu wollen. Kein Wunder weiss niemand mehr, was als "Service publique" durchgehen soll...
    • The Writer Formerly Known as Peter 24.11.2015 20:31
      Highlight Highlight @jol: Schön das wenigstens einer Bescheid weiss!
    • Yosh Eden 26.11.2015 01:02
      Highlight Highlight @jol bear ja der arme Sepp. Der machte ja nur gutes. Und nur des fussballs willen, gell.
  • ferox77 24.11.2015 14:30
    Highlight Highlight Wenn die Schläfer erneut zuschlagen, wird es in Europa im bunt gepinselten Wolkenkuckucksheim ein böses Erwachen geben. Besonders tragisch: In stummer Feigheit schaut selbst der Klerus zu, mit welcher Brutalität Andersgläubige ausgemerzt werden sollen.
    Andersgläubige sollen nach dem Willen der Islamisten vernichtet werden. Die Pforten der Hölle sind geöffnet.
    Und Israel? Ist weiterhin auf sich selbst gestellt. Ein Wunder an Selbstverteidigungsfähigkeit ist es. Man sollte sich ein Beispiel daran nehmen.
    • Louie König 24.11.2015 15:23
      Highlight Highlight Ein Beispiel an Israel nehmen? Nein danke. Um das ganze Land bzw. um ganz Europa einen Zaun ziehen, die Geheimdienstbudgets ins Unermessliche erhöhen und Kollateralschäden an der Zivilbevölkerung in Kauf nehmen, um 1 Person zu eliminieren? Unsere Freiheit so stark einschränken, dass wir vor jedem öffentlichen Platz Metalldetektoren durchlaufen müssen und Menschen, die anders aussehen unter Generalverdacht gestellt werden? Ist es in Israel sicherer als in Europa? Nein, ist es überhaupt nicht, folglich kann das nicht die Lösung sein.
    • Dewar 24.11.2015 15:35
      Highlight Highlight Genau (Achtung, Ironie). Machen wir es doch wie Israel: Am besten sofort zwei bis drei Jahre Wehrpflicht (ab 17 Jahren) für alle, 16.5 Milliarden pro Jahr Militärausgaben (Polizei und anderweitige Sicherheitskörper nicht inbegriffen), Armee + Reservisten auf 750'000 Mann/Frau aufstocken, dann das ganze Land umzäunen und überwachen, Sicherheitskontrollen in Supermärkten, im ÖV, und sowieso überall, und - um sicher zu gehen - Minderheiten und Andersgläubige proaktiv diskriminieren. Momol, kommt meinem Traum der Schweiz ziemlich nahe.
    • Louie König 24.11.2015 16:27
      Highlight Highlight @Alias: Wir teilen uns diesen Traum. So sollte eine moderne Gesellschaft doch aussehen. Und am besten lassen unsere Politiker sich all diese Massnahmen von einer Minderheit Ultragläubiger aufzwingen, die Ihren Anspruch auf Land mit einem 2000 Jahre alten Buch rechtfertigen.
  • Chrigu91 24.11.2015 13:25
    Highlight Highlight Ich bin ja überhaupt kein Weltwoche und Blick Fan aber ich finde, dass dieses Interview wenig aussagekräftig ist. Denn selbst wenn es so wäre, dass dieser Mann verbindungen zum IS hat, dann wäre er sicher nicht so dumm und würde es in einem Interview noch bestätigen.
    • Citation Needed 24.11.2015 14:31
      Highlight Highlight Lies weiter unten. Es geht hier nicht um Beweise. Es geht darum, dass man jemand zu Wort kommen lässt, wenn er mit solch schwerwiegenden Vorwürfen medial angegangen wird. Denn solang es keine rechtskräftige Verurteilung (steht auch weiter unten, Rekrutierung zum Dschihad ist strafbar) gibt, gilt er als unschuldig. Und wenn die nicht mal das Alter richtig hinschreiben, dann wirft das halt kein gutes Licht auf die Quellen, Recherche.
    • Triesen 24.11.2015 15:55
      Highlight Highlight Es ist schon sehr seltsam über jemand zu schreiben, ohne mit ihm zu reden. Aber bei Blick und vor allem bei der WW überrascht mich gar nichts mehr...
    • Chrigu91 24.11.2015 17:52
      Highlight Highlight Ok ihr habt recht. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es natürlich keineswegs angebracht solche Artikel zu veröffentlichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 24.11.2015 12:35
    Highlight Highlight Ob jetzt Blick oder WW, beides sind Hetzblätter und Brandstifter, wer denen unter die Räder kommt, hat verloren!
    • UncleHuwi 24.11.2015 13:14
      Highlight Highlight wahre worte. leider.
  • Lowend 24.11.2015 11:46
    Highlight Highlight Danke Watson für dieses Exklusivinterview! Wie es aussieht, sitzen die echten Hassprediger inzwischen in den Redaktionen der hiesigen Zeitungen. Man könnte meinen, dass es heute anstatt "Sex sells" eher heissen müsste "Hate sells", wenigstens was das Parteiblatt "SVP-Weltwoche" und die Boulevard-Journaille "Blöck" angeht.
    • Paprika 24.11.2015 15:49
      Highlight Highlight Und Watson glauben Sie blind?
    • Lowend 24.11.2015 16:56
      Highlight Highlight Als Historiker habe ich gelernt Quellen auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen und bei "Watson", ähnlich wie auch bei "Der Bund", dem "Tagesanzeiger" und der "NZZ" und vielen anderen seriösen Presseerzeugnissen habe ich bisher nur sehr wenige solche dubiosen Artikel gelesen. Übrigens hat die Qualität von Medien mit fähigen, unabhängigen Journalisten, mit überprüfbaren Kriterien und seriöser Recherche zu tun, aber nichts mit Glaube! Gläubige gehören in die Kirche, oder in die bekannte rechtsnationalistische Politsekte, die ihren abgewählten Gott anbeten, dem sie jeden noch so grossen Mist glauben.
    • Lichtblau 24.11.2015 22:31
      Highlight Highlight @Paprika: geht mir auch so. Was, wenn die WeWo-Recherche nach Abklärungen die Nase vorn hat? Fast überall, wo das Blatt den Finger in Wunden legte, hat es schlussendlich recht bekommen. Zudem ist Kurt Pelda garantiert kein Blender. Und dann? Beim Blick kenne ich mich nicht aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nica Rother 24.11.2015 11:14
    Highlight Highlight Danke für dieses Interview Watson und danke an A. E. für seine Worte.
  • Paprika 24.11.2015 10:57
    Highlight Highlight Wie alt ist denn der andere, der mit Autos handelt?
    • Louie König 24.11.2015 11:23
      Highlight Highlight 39, anscheinend.
  • Dewar 24.11.2015 10:38
    Highlight Highlight Was der Blick hier macht, halte ich für brandgefährlich. Peldas Anschuldigungen in der WW finde ich schon krass, aber wenigstens beruft er sich auf mehrere Quellen. Die Titelseite beim Blick ist aber unter aller Sau, das ist übelste Hetze. Falls er schuldig ist, soll er durch die Justiz bestraft werden. Aber gegen den Mann läuft ja nicht einmal ein Strafverfahren, wie kann man ihn dann öffentlich an den Pranger stellen? Solche Geschichten können ganze Leben zerstören. Und wenn es in der CH potenzielle Attentäter gibt, werden sie durch solche Hass-Kampagnien nur noch bestärkt. Bravo.
    • kurt3 24.11.2015 14:39
      Highlight Highlight Das Unwort "Lügenpresse " bekommt eine neue Bedeutung ! Frisch gewählte Nationalräte sollte keine Zeitungen besitzen.
  • Toerpe Zwerg 24.11.2015 10:24
    Highlight Highlight Pelda nennt diesen Mann nicht beim Namen und veroeffentlicht auch kein Bild. Wie konnze Blick sichbsicher sein, den richtigen Mann zu outen? Wer ist der andere Sheikh? 15 Jahre in der Schweiz, welche seine 2. Heimat geworden sei und braucht als gebildeter Mann seinen Sohn als Uebersetzer? Alles oeffentlich in der Al Nur und keine Hinterzimmerpredigten? Spannende Geschichte. Pelda wird reagieren, soviel ist sicher.
  • Nick Name 24.11.2015 09:42
    Highlight Highlight Dass ein anderes Medium diesen Part der direkten Stellungnahme des Beschuldigten für Blick und WeWo übernehmen muss, ist für die beiden Erzeugnisse – wieder einmal – ein miserables Zeugnis.
    Es wäre sehr zu begrüssen, wenn solcher "Journalismus" wie von Blick und WeWo (ich sage damit nicht, dass nicht viele weitere Medien ebenfalls Mist produzieren) rechtlich konsequent und mit wehtuenden Folgen für die Urheberschaft geahndet würde. Denn der Schaden, der damit angerichtet wird, ist immens. Und leider vor allem kaum rückgängig zu machen.
  • flix 24.11.2015 08:55
    Highlight Highlight Das Interview ist naja, liegt vielleicht am Sprachunterschied? Würde mich über eine genauere Recherche von Watson freuen.
    • Louie König 24.11.2015 09:25
      Highlight Highlight Was ist jetzt das Problem mit diesem Interview?
  • Chili5000 24.11.2015 08:50
    Highlight Highlight Dieser Mann kann einem nur leid tun. Aber was lehrt uns das seit 9/11? Da wurde der mediale Scheinwerfer gnadenlos auf den Islam gerichtet, über Jahre hinweg. Was hat uns das gebracht? Es wurde nur ein Keil zwischen die verschiedenen Kulturen getrieben. Die Menschen haben eine latente Angst vor dem Islam. Plötzlich erwarten Menschen das sich jeder Muslim distanzieren müsse. Ich frage mich was der Bauarbeiter aus dem Balkan mit dem Terror zu tun hat? Oder meine Mutter? Verdammt, was habe ich mit dem Terror zu tun? Gar nichts! Der IS hat in den letzten Jahren 100'000 Muslime getötet!
  • Pipapo 24.11.2015 08:41
    Highlight Highlight Klar. Und es ist zu 100% so, dass A.E. Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagt und deshalb dieses Interview der Beweis ist, dass Pelda total absolut und zu 100% daneben lag. Wenn Frau Roth selber recherchiert und dann zur Überzeugung gelangt, dass dieser Mann zu Unrecht beschuldigt wird, wohlan. Aber ein Interview mit ihm als Beweis dafür anzugeben, naja...
    • saaam 24.11.2015 08:53
      Highlight Highlight Hat es den jemand als Unschuldsbeweis bezeichnet? Nein. Aber watson gibt ihm die Möglichkeit, seine Sicht der Dinge zu schildern. Über seine Schuld oder Unschuld zu urteilen, liegt weder in der Kompetenz der watson-Reporter noch aller anderer Berichterstatter, sondern muss von den Behörden abgeklärt werden. Und bis dahin bin ich watson dankbar, dass sie auch die andere Seite der Geschichte gezeigt haben.
    • Hansi Voigt 24.11.2015 08:53
      Highlight Highlight Lieber Kommentator, die Autorin hat auch nebst diesem Interview gründlich recherchiert. Sie haben aber recht. Dieses Interview ist kein Beweis für Unschuld oder dergleichen. Das muss A. E. aber auch nicht beweisen. Ausserdem behauptet watson nicht, Beweise geliefert zu haben. Wir haben iA.E. viele kritische Fragen gestellt, und er hat darauf geantwortet. Nicht mehr und nicht weniger. Wir werden als Medium auch weiterhin Interviews führen und keine Gerichtsverfahren. Das entspricht jedenfalls meinem journalistischen Verständnis und ich denke, darauf können wir uns einigen.
    • 's all good, man! 24.11.2015 08:56
      Highlight Highlight Wo bittesehr wird von Roth das Interview als Beweis angegeben? Es ist ein Interview, in dem A. E. die Gelegenheit erhält, seine Sicht der Dinge darzulegen. Nicht mehr und nicht weniger.
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  • blueberry muffin 24.11.2015 08:17
    Highlight Highlight Danke watson, wenigstens ihr klärt auf.

    Er ist also 51 statt 39 und war noch nichtmal Prediger als Leute zum IS gingen? Was ist bloss los mit diesem Pelda?
  • Sverige 24.11.2015 08:07
    Highlight Highlight Und wer sagt dass er nicht der Kopf ist? Unschuldslämmer verhalten sich in der Regel so. In die U Haft mit ihm, bis geklärt ist was Sache ist. Man kann ihn dafür immer noch von der Staatskasse entschädigen. Weil wir wissen ja wie es in der Schweiz abläuft. Auf einmal ist er doch der Drahtzieher und merkte es zu spät. Unschuldsvermutung hin oder her. Strengeres Vorgehen in dieser Zeit sehr empfehlenswert!
    • René Obi 24.11.2015 08:22
      Highlight Highlight Und ich habe irgendwo gehört, dass du, Sverige, mit Breyvik zusammen seinen Überfall auf die Jungen auf dieser Norwegischen Insel geplant hast. Also ab in die U Haft mit dir. Wenn es sich dann als falscher Vorwurf herausstellt kann man ja aus der Staatskasse entschädigen... Also wirklich.
    • Scenario 24.11.2015 08:23
      Highlight Highlight Wieso nicht gleich einen riesiegen Scheiterhaufen im Stadtzentrum? In welchem Jahrhundert lebst du eigentlich @Sverige?

      Mal im Ernst, wenn was wahres dran sein sollte, gehört dieser Mann hinter Gittern, falls nicht, gehören gewisse Medienverlage verklagt, bis zum Gehtnichtmehr...

      Falls wirklich was an den Beschuldigungen wahr sein sollte, wäre die Polizei und der Geheimdienst bestimmt schon aktiv geworden.
    • René Obi 24.11.2015 08:24
      Highlight Highlight PS: Es spricht hingegen nichts dagegen, wenn die Sicherheitskräfte A.E. und die gesamte Moschee in Winterthur genauer im Auge behalten...
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  • Charlie B. 24.11.2015 08:05
    Highlight Highlight Also ich hätte den Blick Reporter vor meiner Haustüre verprügelt hätte er ein Foto von mir gemacht ohne mein Einverständnis. Wer liest eigentlich noch den Blick?
    • saaam 24.11.2015 08:14
      Highlight Highlight Leider tun das eben immer noch viel zu viele. Nach diesem (wirklich guten) Artikel habe ich den Fehler gemacht, die Berichterstattung des Sonntagsblicks online aufzurufen. Was ich dort in der Kommentarspalte gelesen habe, hat mir den Magen umgedreht.
    • Buddhatwig 24.11.2015 09:01
      Highlight Highlight Alle lesen Blick...
    • Sir Jonathan Ive 24.11.2015 10:08
      Highlight Highlight @Charlie B
      Diese Gewaltandrohung ist hier fehl am Platz.
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  • Buddhatwig 24.11.2015 08:03
    Highlight Highlight Weltwoche = Propaganda; Blick / 20min = Massenunterhaltung; Sie haben nichts mit Journalismus zu tun.
    Bitte schön.
  • Monti_Gh 24.11.2015 07:53
    Highlight Highlight Da hat ein Möchtegern-Blick-Journalist wie verkrampft nach DER Story gesucht. Persönlichkeitsrechte hin oder her.
    Wie erbärmlich.
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 24.11.2015 07:50
    Highlight Highlight Danke Watson. Und Puuuuuhhhh a Blick für den medialen Terror den ihr erzeugt!
  • Pipapo 24.11.2015 07:48
    Highlight Highlight Sehr überzeugendes Interview. Da werde gar alle Zweifel restlos beseitigt... (Ist imfall ironisch gemeint)
    • Louie König 24.11.2015 09:46
      Highlight Highlight Wow, noch nie einen so guten Kommentar gelesen. Mich fasziniert vor allem deine differenzierte und keinesfalls voreingenommene und weltoffene Ansicht. Ich wünschte, mehr Menschen wären so, wie du, dann könnten wir ohne Angst durch die Strassen laufen.
      (Auch wenn mein Kommentar nur so davon trieft, erwähne ich es trotzdem noch, ist imfall sarkastisch gemeint)
    • Buebi 24.11.2015 10:10
      Highlight Highlight @Mind7eS made my day!
    • Pipapo 24.11.2015 13:04
      Highlight Highlight @Mind7eS: schön, dass es so weltoffene, differenzierte Menschen wie Sie gibt. (Imfall äbe...)
      'Sie haben also keine Verbindung zum IS? Nicht die geringste?' -'Nein.' Die Frage ist schon unheimlich schlau, die Antwort überzeugt vollends. Jeder echte IS-Sympathisant würde dänks ja sagen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 24.11.2015 07:42
    Highlight Highlight Schönes Interview, offenbar unsäglich schlecht recherchiert von Pelda, das ist leider sehr verbreitet bei Journis. Könnte Watson nicht des öfteren Interviews mit muslimischen mitbürgern bringen? Wie wäre es mit einer offenen Fragestunde?
    • Andi Amo 24.11.2015 18:31
      Highlight Highlight Was ist, wenn Pelda Recht hat und es gibt den rekrutierenden Imam, irgend ein Möchtegern-Journi vom Blick hat aber einfach den Falschen aufgesucht, um der Story 'ein Gesicht' zu geben..?
  • Citation Needed 24.11.2015 07:38
    Highlight Highlight 39 statt 51 und Autohändler statt nicht Autohändler.. Sowas darf nicht passieren. Scheinbar sind Peldas Informationen doch nicht ganz so hieb- und stichfest wie er behauptet/glaubt. Selbst wenn seine Kritik an den Nachrichtendiensten (Kompetenzgerangel, zu wenig Ressourcen, zu wenig schlagkräftig..) zutreffen sollte... Die öffentliche Verbreitung FALSCHER Informationen kann man denen bisher nicht vorwerfen - ihm und der Weltwoche schon.
    • Toerpe Zwerg 24.11.2015 10:32
      Highlight Highlight Mal abwarten. Pelda hat den Mann nicht geoutet. Das war der Blick. Eine Fehlleistung / Verwechslung? Wer ist der andere Sheikh , der Autohaendler? Die Geschichte geht weiter.
    • Citation Needed 26.11.2015 17:37
      Highlight Highlight Zwerg: nicht geoutet? Naja.. Es gibt zwei feste Imame an dieser Moschee. Die WW weiss doch genau, dass sie mitso einem Knaller die Jagd auf diesen Mann eröffnet und dass die andern "Qualitätsmedien" gleich losrennen und als erste im Ziel sein wollen. Die brauchen dann nur noch 1+1 zusammen (bzw. Zwei Imame minus einer - es gab ja einige Hinweise) zu zählen und finden locker eine Rechtfertigung, den Namen/das Bild auch noch zu bringen, besonders, da 'die WW den ja quasi schon ganz geoutet hat. Sehr blauäugig zu finden, Pelda/die WW habe sowas nicht vorausgesehen, in Kauf genommen.
  • Aha2 24.11.2015 07:37
    Highlight Highlight Danke Watson! Endlich jemand, der genauer hinschaut! 👍🏼
  • EgonvD 24.11.2015 07:32
    Highlight Highlight Ich finde es auch hier zu tiefst erschreckend was "Weltwoche" und "SonntagsBlick" als Journalismus bezeichnen und über A.E. schreiben ohne vorher mit Ihm geredet zu haben. Danke für das Interview @watson, danke!!
  • AdiB 24.11.2015 07:26
    Highlight Highlight der iman hat recht. all die vorwürfe muss man beweisen. in der schweiz gilt die unschuldsvermutung und ich hoffe das der blick undcweltwoche dafür nochvzahlen werden. vorallem der blick sollte mal lernen nicht gleich eine hetze anzufangen.

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