Schweiz
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Geldstrafe für muslimischen Vater: Er liess seine Töchter nicht ins Schwimmen und ins Lager



Ein muslimischer Familienvater aus St.Margrethen SG ist vom Einzelrichter des Kreisgerichts Rheintal zu einer Geldstrafe und einer Busse verurteilt worden. Er hatte die Teilnahme seiner Töchter am Schulschwimmen und an einem Lager verweigert.

Der Einzelrichter sprach den 40-jährigen Bosnier am Mittwoch der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht, der Widerhandlung gegen das kantonale Volksschulgesetz und des Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen schuldig. Die Geldstrafe beträgt 100 Tagessätze zu 30 Franken. Hinzu kommt eine Busse von 1000 Franken.

Vom Vorwurf, er habe die Teilnahme seines Sohnes an einem Singspiel in der Schule in der Weihnachtszeit verhindert, wurde der Familienvater freigesprochen.

Der Einzelrichter erklärte dem Verurteilten, er verhindere mit seinem Verhalten die Integration seiner Kinder. Er komme ihm vor wie ein «muslimischer Winkelried, der eine Bresche in die feindlichen Reihen schlagen will», sagte der Richter.

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Liess seine Töchter nicht schwimmen und wurde dafür gebüsst.
bild: screenshot/srf

Anklage forderte Freiheitsstrafe

Die Staatsanwältin hatte für den einschlägig vorbestraften Mann eine unbedingte Freiheitsstrafe von vier Monaten und eine Busse gefordert. Dem «Wiederholungstäter», der seit 1990 in der Schweiz lebt, fehle es an Integrationsbereitschaft und Respekt vor der schweizerischen Rechtsordnung.

Der Mann sei unbelehrbar und narre immer wieder die Behörden. Eine Geldstrafe oder eine Verpflichtung zu gemeinnütziger Arbeit bringe nichts. Die Staatsanwältin warf dem gläubigen Muslim vor, extreme Ansichten über Twitter zu verbreiten. Seine Kinder würden mit der Scharia aufwachsen.

Der Verteidiger relativierte die Vorwürfe und forderte einen Freispruch vom Hauptvorwurf der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht. «Ehrenwerte religiöse Gründe» milderten die Schuld des Angeklagten. Pflichtverletzungen und Versäumnisse habe es aber gegeben, räumte der Verteidiger ein.

Die Familie habe ihre jüngere Tochter zwar nicht in den obligatorischen Schwimmunterricht der Schule geschickt. Die Kinder könnten aber dank privatem Schwimmunterricht schwimmen. Dass der Sohn vor Weihnachten 2014 nicht am Singspiel «Weihnachtsgeist» seiner Klasse teilnahm, sei ein Versehen gewesen.

Gewissenskonflikt

Zum Vorwurf, er habe seine ältere Tochter nicht am Winterlager ihrer Realschule teilnehmen lassen, sagte der Vater, dies sei nicht mit seinem Glauben vereinbar. Die Behörden von St.Margrethen würden ihn immer wieder in einen Gewissenskonflikt bringen. Lieber gehe er ins Gefängnis, als dass er seine Glaubensregeln breche.

Die Familie liegt seit Jahren mit den Behörden ihres Wohnorts im Streit. Die Eltern wurden bereits 2015 wegen ähnlicher Vorwürfe verurteilt. Ende 2015 erhielten sie von der Staatsanwaltschaft erneut Strafbefehle. Der Mann focht diesen an, weshalb jetzt der Einzelrichter des Kreisgerichts die Sache beurteilen musste.

Die Ehefrau wurde wegen der genau gleichen Vorwürfe per Strafbefehl zu einer Geldstrafe verurteilt. Sie erhob dagegen ebenfalls Einsprache, zog diese aber dann zurück, sodass ihre Verurteilung rechtskräftig wurde.

Kopftuch-Streit

In einem weiteren Prozess erhielt die Familie Ende 2015 vom Bundesgericht Recht: Der älteren Tochter wurde erlaubt, mit Kopftuch zur Schule zu gehen. In jenem Verfahren wurde die Familie vom Islamischen Zentralrat der Schweiz unterstützt.

Im Strafbefehl gegen den Mann forderte die Staatsanwältin auch, ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei durch das kantonale Migrationsamt zu prüfen. Der Mann, der als Beruf Chauffeur angab, ist arbeitslos, und die Familie lebt von der Sozialhilfe. (jas/sda)

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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • http://bit.ly/2mQDTjX 30.06.2016 14:05
    Highlight Highlight Es ist Ferienzeit, Leute. Der Iran ist offen und gastfreundlich. Reist doch mal hin!

    Viele der Kommentarschreiber hier tönen exakt gleich wie die Sittenwächter im Iran. Dort geht's um Sitzordnung im Bus, oder wie sich Frau zu kleiden hat, und ähnliches (auch Schwimmunterricht).

    Währenddessen im Iran glücklicherweise die Sittenwächter in der Minderheit sind, scheinen sie in der Kommentarspalte hier in der Mehrheit. Ich hoffe, der Eindruck täuscht.

    Offenbar wünschen sich viele hier Verhältnisse wie im Iran oder in Saudi Arabien. Das sind meines Erachtens einfältige Leute ohne Horizont.
    0 6 Melden
  • TheBean 30.06.2016 11:05
    Highlight Highlight Ich finde, der Typ kann tun und lassen was er will mit seiner Familie. Wenn seine Kinder im Schwimmbad ertrinken (was ich nicht hoffe), ist das seine Schuld. Wenn seine Kinder nicht richtig integriert sind (was ich nicht hoffe), ist das seine Schuld. Wenn seine Kinder nicht eingebürgert werden, ist das seine Schuld.

    Wenn sich ein Mensch dermassen querstellt und immer und immer wieder versucht, eine Extrawurst zu erhalten, kann man nichts mehr für ihn tun, ausser ihn mit den Konsequenzen leben zu lassen.

    Seine Probleme sind glücklicherweise nicht meine Probleme...
    3 5 Melden
    • Meieli 30.06.2016 11:52
      Highlight Highlight Stimmt!
      Doch Nur Leider trägt er ja offensichtlich keine Konsequenzen !? War mal Im Gefägnis ja, hat bei ihm jedoch nichts geändert Und dort hätte er es ja gar nicht schlecht gehabt (siehe 20minuten) und Die Geldstrafe muss ja eh wieder der Staat (wir!) bezahlen, da Sozialhilfeempfänger...🙄😳
      8 2 Melden
  • Meieli 30.06.2016 08:41
    Highlight Highlight Wir brauchen keine uneinsichtigen Querulanten plus Sozialhilfeempfänger - this is fakt!
    16 3 Melden
    • Kyle C. 30.06.2016 10:18
      Highlight Highlight Mit dieser Definition sprichst du aber auch viele Schweizer an...Wie willst du diese loswerden? o.O
      5 10 Melden
    • Meieli 30.06.2016 11:40
      Highlight Highlight Ok ja, da hast du recht.. Aber ist es denn nicht so, dass wir uns sowas in seinem land niemals leisten könnten ? - wir müssten uns ja auch an Vorschriften und Regeln halten !?! es geht mit darum..!
      Aber ja: hauptsache man hat eine unendliche geschichte ;-))
      6 2 Melden
    • wonderwhy 30.06.2016 13:27
      Highlight Highlight @stef2014 Schweizer Staatsbürger kann man nicht loswerden, ausländische Staatsbürger schon.
      0 1 Melden
  • Meieli 30.06.2016 08:22
    Highlight Highlight Das grösste Fragezeichen an die gute Behörden und Richter (oder wer auch immer): WAS NÜTZT da für den guten Mann eine Geldstrafe wenn er Sozialhilfeempfänger ist ?🙄?
    Besser wäre: Überlegt euch doch endlich besser mal WARUM die Aufenthaltsbewilligung immer wieder verlängert wird!?! 🤔
    20 3 Melden
  • MaxHeiri 30.06.2016 08:19
    Highlight Highlight Eigentlich sollte die zuständige Person bestraft werden, die einem solchen unintegrationswilligen Typen die Niederbelassungsbewilligung gibt. Die Gerichtskosten durch alle Instanzen hat ihm sicher auch die Staatskasse bezahlt...
    17 3 Melden
    • Meieli 30.06.2016 08:50
      Highlight Highlight Danke, du hast es nun auf den Punkt gebracht!!! Ganz genau, die nackte Wahrheit!
      13 3 Melden
    • Kyle C. 30.06.2016 10:21
      Highlight Highlight Du willst einen Mitarbeiter der Migrationsbehörden dafür bestrafen, dass er ihm damals nach geltendem Recht eine NL gegeben hat? Was noch? Dem Grenzwächter, der ihn über die Grenze gelassen hat den Job kündigen? c'mon....

      Ich kann ja den Ärger verstehen und der ist durchaus angebracht. Man sollte aber dennoch sachlich bleiben.
      7 2 Melden
    • Meieli 30.06.2016 11:45
      Highlight Highlight Ok nein..
      Aber es wäre mal an der Zeit die Aufenthaltsbewilligung nicht immer und immer wieder zu verlängern, was bringt denn dies???
      Es ist ja offensichtlich ein ewiges Rösslispiel und dieser "anpassungsfähige gute" Mann lacht sich doch langsam aber sicher ins Fäustchen.
      5 2 Melden
  • andersen 30.06.2016 07:48
    Highlight Highlight Solange die Salafisten nicht die Besessenheit von der Jungfräulichkeit aus der Hirne verbannen, werde weiterhin Mädchen gezwungen die Welt nur von ein Balkon zu sehen.
    Es kommt von die Salafisten nichts konstruktives.
    Wenn meine Eltern sich geweigert hat, mich nicht in ein Schullager zu lassen, wäre ich sehr unglücklich gewesen.
    Der Film:
    "Der Hodscha und die Piepenkötter(TV Movie 2010) wäre eine gute Sache in die Schule oder an ein Elternabend zu zeigen, vielleicht entsteht somit ein Spagat zwischen zwei Kulturen, wenn man der Spiegel vorhält.
    9 1 Melden
    • Alex_Steiner 30.06.2016 10:15
      Highlight Highlight Öhm... das mit der Jungfräulichkeit gilt auch bei den Christen.
      2 6 Melden
  • whoisanny 30.06.2016 07:30
    Highlight Highlight Im Gerichtssaal meinte er, der Freibadbesuch, den die Schule als Belohnung für irgendwelche Projekttage oder so organisiert habe seien wie eine Bestrafung für seine Kinder gewesen, da diese streng gläubig seien. Auch das Skilager sei für seine Tochter mehr Qual als Freude und forderte erst von der Schule, dass die Mutter sie begleiten darf. Stets blieb die Frage, was die Kinder wirklich darüber dachten...
    28 0 Melden
  • TheMan 30.06.2016 03:36
    Highlight Highlight Für all die Linken, die nun Schreien: Ausschaffen!!! Man kann ihn nicht Ausschaffen. Der Grund? Die Ausschaffungsinitiative wurde mit einer Härtefallklausel versehen (Familie lebt hier darum keine Ausschaffung) Die Härtefallklausel haben wir obwohl das Volk nein dazu gesagt hat. Die SP wollte die Härtefallklausel haben. Und da es nur ein Bagatelldelikt ist, wird er dank der SP und den Linken Wähler erst Recht nicht Ausgeschafft. Danke SP.
    42 62 Melden
    • Randy Orton 30.06.2016 05:53
      Highlight Highlight Wieso sollte er ausgeschafft werden? Ist unser Justizsystem so schwacg, dass man ihn nicht anders bestrafen kann?
      39 26 Melden
    • poga 30.06.2016 06:36
      Highlight Highlight @randy warum sollte man sich, in diesem Fall, noch mit einer Bestrafung herum schlagen? Bussen bezahlt der Mann sicher nicht selber. Im Gefängniss war er bereits. Für mich gibts da nur noch die Ausschaffung zusammen mit der Botschafr: Wir brauchen keine uneinsichtigen Querulanten.
      32 4 Melden
    • RobertQWEC 30.06.2016 07:31
      Highlight Highlight Vielleicht, weil er uns Geld kostet und keinen Funken dankbarkeit zeigt? Da nehme ich lieber den Nächsten an der Türe. Ich helfe gern, aber nur da, wo Hilfe auch respektvoll empfangen wird. Gibt genug andere Menschen, die ihr Leben für seinen Platz verkaufen würden.
      29 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • http://bit.ly/2mQDTjX 30.06.2016 01:00
    Highlight Highlight Aus einer Kommentarspalte anderswo zum gleichen Thema:

    << "Mein Land, meine Regeln" klingt ziemlich selbstherrlich. Ist es nicht der Auftrag der ganzen Gesellschaft diese Regeln laufend miteinander neu auszuhandeln (sieht man einmal von allgemeinverbindlichen Regeln wie z.B dem Grundgesetz ab)? >>

    http://www.welt.de/politik/ausland/article156653059/Schwimmunterricht-verweigert-Einbuergerung-gescheitert.html
    11 34 Melden
    • Gaspadin 30.06.2016 08:29
      Highlight Highlight @Loren Patron:
      1. Gesetze und Regeln (Sitte, resp. Ethik) müssen immer für alle gelten, andernfalls sind Zwietracht und sogar Bürgerkrieg programmiert. Dafür finden sich in der Geschichte mehr als genug Beispiele. Darum darf es keine Zweiteilung in verbindliche Grundrechte und unverb. andere Regeln geben.
      2. Wir leben in einer Demokratie. Wir bestimmen gemeinsam über unsere Regeln und Gesetzte. Das ist schon lange so. Dabei müssen alle Bürger die Entscheide der Demokratie akzeptieren. Es ist inakzeptabel, wenn einer meint, durch Gottes Gnaden sich nicht der Demokratie fügen zu müssen.
      7 2 Melden
    • Baccara - Team Nicole 30.06.2016 12:52
      Highlight Highlight Lorent, das ist ein guter Punkt. ABER: wollen wir unsere freiheitlichen Regeln beugen und anpassen, weil jemand einen Glauben hat, der einen Grossteil der Bevölkerung, nämlich die Frauen!!, unterdrückt und niedrig stellt? Ich jedenfalls nicht. Auch weil ich eine Frau bin.
      2 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.06.2016 13:44
      Highlight Highlight Schwimmunterricht-Zwang und Handschlag-Zwang haben weder mit Ethik noch (angeblicher) Sitte und schon gar nichts mit für alle verbindlichen Grundrechten zu tun.

      Die Reaktionen sind völlig überzogen und unverhältnissmässig. Sie rücken die Schweiz weltweit in die Nähe von Staaten wie Iran oder Saudi Arabien mit ähnlich rigiden Vorschriften zur Durchsetzung von Sitte und Moral.

      Es geht nur um Machtdemonstration.

      Ich finde das genauso dumm und verblendet wie Kopftuch- oder Verühullungszwänge oder ähnlich motivierte Zwangsvorschriften anderswo.

      Demokratie ohne Schutz von Minderheiten ist keine.
      0 4 Melden
  • Monti_Gh 30.06.2016 00:10
    Highlight Highlight Mir tun die Kinder leid. Da profiliert sich der jemand auf Kosten seiner eigener Kinder.
    64 2 Melden
  • The fine Laird 30.06.2016 00:00
    Highlight Highlight Ob die ihr Vorbild war?😁
    User Image
    3 25 Melden
  • ElendesPack 29.06.2016 22:33
    Highlight Highlight Das arme Kerlchen...wie können wir nur so grausam sein und unsere eigenen kulturellen und gesellschaftlichen Vorstellungen haben?
    Ich fordere einen runden Tisch gegen Rechts, damit der arme Mann endlich mal gekuschelt wird.
    76 16 Melden
  • dä dingsbums 29.06.2016 21:16
    Highlight Highlight Ausländer, Vorbestraft, Sozialhilfeempfänger, Muslim, Scharia, Kopftuch....BINGO!

    In diesem Artikel haben wir wirklich alles was es braucht für eine sehr, sehr hitzige Diskussion. Erfreulich zu sehen wie gesittet es bis jetzt zu und her geht. Wäre auf anderen Newsportalen nicht denkbar.

    Grosses Lob an alle.
    106 12 Melden
    • Meieli 30.06.2016 08:17
      Highlight Highlight Bingo Bingo! 😠
      2 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 29.06.2016 21:07
    Highlight Highlight ab nach Bosnien, dort ist alles besser.
    115 9 Melden
    • Veles 30.06.2016 05:48
      Highlight Highlight Glauben Sie mir, dort wollen sehr viele solche fanatischen Exemplare nicht. Die Rede ist jetzt nicht nur von katholiken oder Orthodoxen.
      Lieber irgendwo auf eine Insel, weit weg von der bösen westlichen Welt mit Gleichgesinnten, wo sie in Ruhe die Sharia ausleben können.
      25 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 30.06.2016 07:00
      Highlight Highlight @Veles: Sie haben recht, ich gönne es Bosnien wenn sie solche Leute nicht in ihrem Land haben.
      6 0 Melden
  • Meieli 29.06.2016 20:57
    Highlight Highlight Alt bekannte unglaubliche Geschichte.... Da darf man gar nicht daran denken "was wenn eine Schweizerfamilie in einem anderen Land wäre... Kopfschüttel! Seit 17 Jahren in der Schweiz, Sozialhilfeempfänger... Im Knast hat er es gut, Busse wird ja eh vom Staat bezahlt... Tolle unendliche Geschichte😠 die diesem bockigen Mann offensichtlich nichts zu schaden bringt, bloss unserem ärger und Portemonnaie, was solls, viel zu tolersnte gute Schweiz halt!
    105 10 Melden
    • MaxM 30.06.2016 02:45
      Highlight Highlight Also wenn er 1990 kam, dann sind es 26 Jahre. Lies: Sozialisiert wurde er, als er mit 13-14 hierher kam, mehrheitlich in der Schweiz. Ehrlich gesagt, wundert es mich immer, wie das funktionieren kann: Isoliert von der einheimischen Bevölkerung ist er kaum aufgewachsen.
      14 2 Melden
    • AdiB 30.06.2016 07:37
      Highlight Highlight ist er bestimmt nicht. hat bestimmt gekifft gesoffen und alles durchgemacht. die meisten wurden nur durch die islamhetze die vorallem nach dem 11 september los ging so extrem. kenne haufen solcher muslime.
      6 9 Melden
    • Baccara - Team Nicole 30.06.2016 12:54
      Highlight Highlight Meine - muslimische serbische sehr freiheitlich in der CH aufgewachsene - Freundin sagt zu dem Thema: Sehr oft sind gerade migrierte Menschen sehr an ihren alten Traditionen verhaftet und halten daran fest. Weil sie keine rechten Wurzeln mehr haben - sie gehören weder im neuen Land dazu noch zurück ins alte Land.
      2 0 Melden
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  • Der Rückbauer 29.06.2016 20:55
    Highlight Highlight ...der einschlägig vorbestrafte Mann.... raus!
    92 12 Melden
    • Meieli 29.06.2016 21:04
      Highlight Highlight 👍🏼 Korrekt! Das einzig richtige nach sage und schreibe 17 Jahren in der viel zu guten Schweiz und dermassen unanpassungsfähig..!!!???!!!
      66 8 Melden
  • Chili5000 29.06.2016 20:53
    Highlight Highlight Unfassbar was sich dieser Landsman hier leistet. Mir tun die Kinder echt leid, sie werden leider mit seinem kranken Weltbild aufgezogen. Ich kenne so viele Bosnier und Albaner die hier ganz normal leben und deren Glaube eine untergeordnete Rolle spielt. Es macht mich traurig das solche Menschen wie dieser Herr nur weitere Munition für Fremdenfeindlichkeit liefern. Obwohl sich die grose Mehreheit viel Mühe gibt sich anzupassen! ✌️
    159 4 Melden
  • Tropfnase 29.06.2016 20:48
    Highlight Highlight Nicht Gesellschaftskompatibel. In Bosnien ist es doch auch schön bye bye
    86 3 Melden
  • yoh 29.06.2016 20:29
    Highlight Highlight Mir tun einfach diese Kinder leid...
    88 7 Melden
  • Spooky 29.06.2016 19:56
    Highlight Highlight "Lieber gehe er ins Gefängnis, als dass er seine Glaubensregeln breche."

    Dann sollte man den Test machen: Ab in den Knast mit dem Familienvater. Andere müssen auch in den Knast. Mal sehen, ob es der gute Mann ernst meint, oder ob er nur ein grosses Maul hat.
    110 4 Melden
    • Meieli 29.06.2016 21:00
      Highlight Highlight Er war ja bereits schon mal im Knast, und dort hätte er es ja gut gehabt - steht im 20 minuten! In meinen Augen: Ausschaffen ist nach 17 jahren das einzige richtige! Oder kämen wir Schweizer auf die idee uns in einem fremden Land so daneben zu verhalten???
      52 13 Melden
    • allesklar 29.06.2016 21:24
      Highlight Highlight naa, also für jeden einzelnen schweizer würde ich jetzt als letzter die hand ins feuer legen
      57 6 Melden
    • MaxM 30.06.2016 02:47
      Highlight Highlight @Meieli
      Seit dem ich weiss, dass es SVP Kapstadt gibt und man bei +40°C Fondue essen kann, bin ich mir nicht so sicher, dass es bei den Schweizern immer anders funktioniert.
      15 14 Melden
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  • Ignorans 29.06.2016 19:45
    Highlight Highlight Ich sehe nicht ganz ein, was die Klage bringt. Er wird uneinsichtig bleiben und Geld hat er ja eh nicht... Solange man die Kinder ihm nicht wegnehmen kann, sehe ich nur politische Motive.
    19 61 Melden
    • JuliaParadis 29.06.2016 19:49
      Highlight Highlight Leider hat deine Aussage was... man müsste beim aufenthaltsstatus ansetzen
      69 7 Melden
    • wonderwhy 29.06.2016 20:55
      Highlight Highlight Man kann ja eh nichts machen, dann lassen wir den doch einfach?
      Meiner Meinung nach gehört im das Aufenthaltsrecht entzogen. Wer in dieser Gesellschaft leben will ohne unsere Werte zu akzeptieren, ohne sich an das Gesetz zu halten und dann noch auf Kosten des Staates lebt, darf das Land gerne wieder verlassen.
      64 2 Melden
    • JuliaParadis 29.06.2016 21:01
      Highlight Highlight Und wie schafft das Volk das?
      3 0 Melden
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  • JuliaParadis 29.06.2016 19:43
    Highlight Highlight -1-Prinzipiell ist mir egal wer hier wohnt und woher er kommt, welcher Kultur und Religion jemand angehört. Ich finde es sogar sehr wertvoll verschiedene Kulturen in einem Land zu haben. Dazu gehört viel Offenheit derer die ursprünglich hier lebten aber auch jener die neu dazu kommenden.
    53 20 Melden
    • JuliaParadis 29.06.2016 19:47
      Highlight Highlight Aber nur Sicherheit haben wollen ohne sich zu integrieren ist einfach nicht möglich.
      Ich steh auf multikulti und habe selber mehrere Jahre in Afrika gelebt. Aber es geht nicht unbedingt. Es bedarf viel Arbeit. Und willen.
      Der Vater im Artikel ist leider kein sehr gutes Beispiel für geglückten multikulturalismus
      84 4 Melden
  • Gaspadin 29.06.2016 19:20
    Highlight Highlight Beim nächsten Mal: Aufenthaltsbewilligung nicht verlängern!
    Solche Saboteure unserer Eintracht der vielen Kulturen sind nicht willkommen.
    135 9 Melden
    • Bijouxly 29.06.2016 19:37
      Highlight Highlight Oder Sozialhilfe kürzen. Dann muss er sich einen Job suchen und sich zwangsläufig irgendwo unterordnen. Täte wohl auch nicht schlecht.
      101 8 Melden
    • Flunderchen 29.06.2016 21:25
      Highlight Highlight Der Typ stellt sich dann halt bei der Arbeit blöd an oder lässt sich krank schreiben, der kennt alle Möglichkeiten und wenn man das Geld komplett kürzt, leiden die Kinder. Vor die Wahl stellen, integrieren oder verschwinden.
      47 1 Melden
    • saco97 29.06.2016 23:16
      Highlight Highlight Auch dann leiden die Kinder...
      3 9 Melden
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