Schweiz

Der geschlechterdurchmischte Schwimmunterricht ist für manche konservative Muslime ein Problem. Bild: DPA dpa

Privatschule für Muslime – wieso nicht?

Bei strenggläubigen Muslimen wird der Ruf nach einer eigenen Privatschule lauter. Insbesondere nach dem Schwimmunterrichts-Urteil.

15.01.17, 05:50 15.01.17, 08:18

sarah serafini / schweiz am Sonntag

Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Auch muslimische Schülerinnen und Schüler müssen in staatlichen Schulen zum Schwimmunterricht. Das hielt diese Woche der Europäische Gerichtshof für Menschenrecht in Strassburg fest. Ein strenggläubiger Basler Vater kämpfte bis zur letzten Instanz darum, dass seine zwei Töchter vom Schwimmunterricht befreit werden. Für viele Muslime ist das Urteil eine Erleichterung. Für andere ist es eine herbe Niederlage und ein Wegweiser dafür, dass sie nun endlich eigene Privatschulen bekommen sollten.

«Wir wissen, dass sich einzelne Vereine zum Ziel gesetzt haben, eine muslimische Privatschule zu eröffnen», sagt Serhad Karatekin, Medienverantwortlicher der Basler Muslim-Kommission. In Basel sei es aber nicht ganz einfach, eine geeignete Liegenschaft mit den verlangten gesetzlichen Grundlagen zu finden. Darum gibt es noch kein Projekt, das kurz vor der Eröffnung steht. Kommt es jedoch so weit, würde die Basler Muslim-Kommission als Dachverband das Vorhaben unterstützen.

Ruhe mit Privatschulen?

Johannes Czwalina, Basler Theologe und Unternehmensberater, würde eine muslimische Privatschule begrüssen. Czwalina erlangte nationale Bekanntheit, weil er in den letzten Jahren die Bussen von konservativen Muslimen bezahlte. Er empfand es als diskriminierend, dass Muslime gebüsst wurden, wenn sie ihre Kinder nicht zum Schwimmunterricht schickten, und bot ihnen an, für die finanziellen Unkosten aufzukommen.

Schwimmunterricht, Händeschütteln, Kopftuch – all diese wäre in einer islamischen Privatschule kein Thema mehr. «Die Lage würde sich beruhigen», ist sich Czwalina sicher. Über die jüdischen Schüler spreche schliesslich auch niemand. Strengreligiösen Juden sei es ebenso wenig erlaubt, an einem geschlechterdurchmischten Schwimmunterricht teilzunehmen. «Wären die jüdischen Schüler nicht unter dem Schutzdach ihrer eigenen Schule, gäbe es in Basel mehr von Bussen betroffene jüdische Familien als muslimische», sagt Czwalina.

Von allen 5400 Schweizer Schulen auf der ersten Primarstufe sind 320 privat betrieben. Unter anderem sind es katholische, evangelische, frei-evangelische und jüdische Privatschulen. Trotz der wachsenden muslimischen Bevölkerung in der Schweiz haben Muslime bisher noch keine eigene Schule.

Purim-Fest in Zürich Wiedikon: Jüdische Privatschulen gibt es in der Schweiz schon lange.  Bild: KEYSTONE

Konkrete Pläne für die Gründung einer islamischen Privatschule gab es zuletzt vor vier Jahren. Ebenfalls in Basel. Federführend beteiligt an dem Projekt war der Sekretär der konservativen «Muslimischen Gemeinde Basel» – derselbe Mann, der diese Woche in Strassburg den Prozess um den Schwimmunterricht verlor. Damals gab er sich noch optimistisch und verkündete, dass er die Schule innerhalb der nächsten zwei Jahre eröffnen möchte. Daraus wurde nichts.

Ebenso wenig konnten die Pläne eines muslimischen Kindergartens im Kanton Zürich realisiert werden. Der dem Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) nahestehende Verein «al Huda» kämpfte bis vor Bundesgericht für eine Bewilligung für den Kindergarten. Im November vergangenen Jahres wurde diese definitiv abgelehnt. Die Begründung lautete, dass der Kindergarten die Bildungsziele der Volksschule nicht erfüllen würde.

Sollen gemeinsam aufwachsen

«Grundsätzlich spricht nichts gegen die Gründung einer muslimischen Privatschule», sagt Simon Thiriet, Sprecher des Erziehungsdepartements in Basel-Stadt. Voraussetzung ist, dass sie sich an den Grundsätzen der Volksschule orientiert. Zwar können Privatschulen eigene inhaltliche, pädagogische, weltanschauliche, religiöse und konfessionelle Schwerpunkte setzen. Doch sie dürfen ihre Schüler keinen pädagogischen oder weltanschaulichen Einflüssen aussetzen, die den Zielen der Volksschule in grundlegender Weise zuwiderlaufen. Das Problem bei den bisherigen Versuchen, eine islamische Privatschule zu eröffnen, waren ihre erzkonservativen Initianten. Ihre Ideen waren nicht kompatibel mit den Auflagen der Behörden.

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  • 16%Das finde ich keine gute Idee, mit den bereits existierenden religiösen Privatschulen in der Schweiz habe ich aber kein Problem.
  • 72%Davon halte ich nichts, allerdings habe ich auch Mühe mit den bereits existierenden religiösen Privatschulen.

Bei moderaten Muslimen ist das Interesse einer eigenen Schule gering. Farhad Afshar ist Präsident der Koordinationsstelle Islamischer Organisationen der Schweiz. «Ich bin der Meinung, dass Kinder gemeinsam aufwachsen und nicht nach Konfessionen, Kulturen oder Ethnien getrennt unterrichtet werden sollten. Muslimische Privatschulen sind meiner Meinung nach nicht erstrebenswert.»

Afshar befürchtet, dass die Ausgrenzung und Separierung von Schülern in konfessionellen Privatschulen die Segregation fördert. So komme es zu Parallelgesellschaften. Das sehe man bei orthodoxen jüdischen Gemeinschaften, die abgeschottet in ihrer eigenen Welt mit ihren eigenen Schulen leben würden. Er sagt: «Dies ist als Folge von jahrzehntelanger Ausgrenzung zwar zu verstehen, aber nicht wünschenswert.»

Hidschab & Co. – islamische Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 16.01.2017 17:53
    Highlight Haha, so köstlich, die Entwicklung! Eure Idee der Integration und Multikultiverständigung? :P

    Euch ist bewusst, wir gehen nicht von derselben moralischen Grundlage aus, wie bis anhin im christlichen Abendland (christliche, jüdische Privatschulen u.ä).

    Also bitte etwas Rücksicht auf die 5.8% der Bevölkerung :D
    0 3 Melden
  • Ohniznachtisbett 16.01.2017 17:07
    Highlight Nun, sofern die Auflagen von den Behörden erfüllt werden, sollen die doch eine eigene Schule betreiben. Machen ja Juden schon ewig so. Problematisch ist halt nur, dass dann kein Kontakt zur "Aussenwelt" mehr besteht. Gerade für Mädchen dürften sich die Chancen für ein freies, selbstbestimmtes Leben definitiv nicht erhöhen, wenn sie auf eine erzkonservative Islam-Schule gehen. Ist ja bei den jüdischen Schulen ähnlich, zumindest bei den Ultra-Orthodoxen.
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.01.2017 10:09
    Highlight Wir schauen gerne denjenigen auf die Finger, die uns die Hand reichen. Doch die Finger derjenigen, die schon immer ihre Kinder in die Schweiz ins Internat oder auf eine Privatschule schickten, deren Finger sehen wir nur, wenn sie uns das Geld reichen. Zum Beispiel dasjenige einer Despotenfamilie - Kim Jong Un lässt grüssen!
    2 2 Melden
  • Peter Rohr 16.01.2017 03:04
    Highlight Privatschulen immer bitte gerne…..aber a bissl auf die Finger würde ich denen dann schon schauen. Dann ist alles schön übersichtlich . Integration wie gewünscht funktioniert ja eh nicht allumfänglich und ist oftmals von beiden Seiten zudem nicht erwünscht.
    2 5 Melden
  • Señor Ding Dong 15.01.2017 21:39
    Highlight Eine muslimische Privatschule ist eine doofe Lösung. Aber religiös geprägte Schulung ist eh eine doofe Lösung. Die institutionen, die freie Bildung die längste Zeit verhindert haben, sollen also Kindern etwas beibringen. Momol, sowas sollte man schon unterstützen. Andereseits, da in der Schweiz die Extrawurst quasi erfunden wurde, und diverse andere Märchenkultgruppen auch ihre eigenen Schulen haben, sollten wir keine Ausnahmen machen. So, ich gehe jetzt in die Jediakademie Zürich, den Jünglingen wird der Umgang mit der Macht nicht von alleine beigebracht.
    19 4 Melden
  • R&B 15.01.2017 20:51
    Highlight Hat man sich schon mal überlegt, welchen Druck die Kinder von konservativen Muslimen ausgesetzt sind, wenn sie in eine Volksschule gehen? Sie sind im Dilemma entweder gegen die Schulregel oder dem Glauben der Eltern zu verletzen.
    Juden dürfen eigene Schulen haben.
    Wer jetzt meint, die Muslime sollen halt weniger konservativ sein: Wie viele erzkonservative Christen gibt es in der Schweiz?
    Daher finde ich eine Privatschule eine gute Lösung.
    8 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.01.2017 17:48
      Highlight Ach die armen ... wie du ansprichst: die Kinder der erzkonservativen Christen sind egal gell ;-)
      4 1 Melden
  • Gummibär 15.01.2017 20:47
    Highlight Ich plädiere für Rechtsgleichheit. Entweder keine auf Religion/Konfession basierende Schulen oder dann für alle. Das gleiche Prinzip auch auf für Niqab und Burka. Entweder für niemanden oder dann für alle, inklusive Fussballfans (in Clubfarben), demonstrierende Bauern auf dem Bundesplatz, Bedienungspersonal im Bierzelt, Besucher der Streetparade in Zürich und des Gurtenfestivals, Bademeister in öffentlichen Bädern und für Post-und Bankkunden.
    Burkha mit Schweizerkreuz für Aelpler und Imker.
    6 6 Melden
    • R&B 15.01.2017 20:53
      Highlight 😂😂😂
      2 2 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 22:20
      Highlight Gummibär: Kim Jong Un hätte da sicher Tipps zur Umsetzung.
      3 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.01.2017 16:51
    Highlight Ich frage mich, wie lange es dauert, bis die Schweizamsonntag ihre Leser fragt: Warum sollen Kinderehen und Polygamie nicht zugelassen werden?
    Die Mehrheitsgesellschaft soll alle Wünsche einer sogenannten Minderheit erfüllen: Islamische Privatschulen, Kinderehen, Polygamie, Steinigung, Hand-ab. Wer dagegen ist, verstösst gegen Menschenrechte, ist ein Rassist.
    In vorauseilendem Gehorsam hat die Schweiz schon viel zu viel zugelassen, den christlichen Religionsunterricht abgeschafft, als ob es den Islamisten schaden würde, mit dem Christentum konfrontiert zu werden.
    20 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.01.2017 19:50
      Highlight Maria Bitterli
      bitte höflichst sich vorher besser zu informieren, bevor Sie künstlich verbitterln.
      9 15 Melden
    • R&B 15.01.2017 20:47
      Highlight @Maria Bitterli: Sie können sich aber in etwas reinsteigern...
      9 12 Melden
    • Alex_Steiner 16.01.2017 10:39
      Highlight Ehm... warum sollte Polygamie nicht erlaubt werden? Solange man nicht gezwungen wird spricht ja wohl nichts dagegen.
      6 3 Melden
  • Citation Needed 15.01.2017 16:36
    Highlight Was man sich vielleicht auch vor Augen führen müsste, bevor man sich echauffiert wegen all der unschweizerischen Privatschulen: es gehen aktuell nur ca. 5 % der Kids in der CH an eine Privatschule, die Zahl bezieht sich auf die Schulobligatoriumsjahre. Darin sind nicht nur jüdische Schulen enthalten, auch andere religiöse oder reformpädagogische Ausrichtungen.
    Dies zur Info an alle, die der guten Ordnung willen grad mal alle Privatschulen dichtmachen wollen und am liebsten gleichgeschaltet à la Südkorea durch die obligatorische Schulzeit durchmarschieren möchten.
    8 4 Melden
    • Citation Needed 16.01.2017 15:09
      Highlight PS: ich meine natürlich NORDKOREA! :-(
      0 0 Melden
  • NyxKiwi 15.01.2017 16:35
    Highlight Integration statt Separation
    7 3 Melden
  • R&B 15.01.2017 15:06
    Highlight Echt jetzt? Nur noch Rassisten in dieser Kommentarspalte? Es geht um einige Dutzend Kinder, die eine Schule besuchen, die der CH-Volksschule entspricht, mit wenigen Ausnahmen wie z.B. islamische statt christliche Religion oder kein unisex-Schwimmunterricht oder Händeschütteln. Wo ist der Schaden, wenn diese wenigen Personen eine andere Ansicht haben als die Mehrheit der Schweizer? Diese Kinder werden genau so integriert sein, wie andere Kinder, denn sie geniessen eine CH-Ausbildung, weil von CH-Behörden kontrolliert. Diese Kinder sind nicht abgeschottet, sondern besuchen nur eine eigene Schule
    13 83 Melden
    • Pinga 15.01.2017 15:29
      Highlight In staatlichen Schweizer Schulen wird zum Beispiel kein christlicher Religionsunterricht mehr gehalten sondern 'Religion und Kultur' wo alle geläufigen Religionen angeschaut und behandelt werden.
      54 0 Melden
    • fcsg 15.01.2017 16:09
      Highlight Wenn alles so gleich ist: Wieso brauchen sie denn eine eigene Schule? Das führt nur zur unnötigen Abschottung anstatt zur Integration von muslimischen Kindern, das ist gefährlich und muss verhindert werden.
      11 3 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 16:20
      Highlight @R&B: Bin bei Leibe kein Rassist. Bin grundsätzlich religionskritisch eingestellt.

      Vielleicht bin ich vom (damals in den 1980ern noch konfessionsvetrennten, protestantischen) Religionsunterricht an der Volksschule traumatisiert. Wir hatten für ein Jahr einen Religionslehrer, der einer Freikirche angehörte (warum auch immer der bei uns Lehrer war). Wörtlich hat der gesagt, Homosexualität sei eine Sünde und AIDS eine Strafe von Gott.

      Meine Befürchtung sind solche extreme Tendenzen, wenn nur streng gläubige in einer Privatschule sind.
      12 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 15.01.2017 16:51
      Highlight Dafür werden an staatlichen schweizer Schulen angeblich schweizerische Urtraditionen wie der Händedruck mit Zwangsmassnahmen durchgesetzt, obwohl die UN-Kinderrechtekonvention solchen lächerlichen Unsinn unmissverständlich verbieten würde:

      Kinderrechtskonvention, Art 24.3:
      "Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Massnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen."

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19983207/index.html#a24

      Dort steht übrigens auch was von Recht (der Kinder!) auf Privatschulen.
      1 7 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 18:58
      Highlight Lorent, bitte. Ein Händedruck ist nicht gesundheitsgefährdend für ein Kind. Das ist einfach total am eigentlichen Grund vorbei. Das ist doch ein Scheinargument.
      15 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 15.01.2017 19:49
      Highlight Händeschütteln ist aus hygienischer Sicht gesundheitsgefährdend, Charlie Brown. Schon oft haben Schulbehörden ihren Lehrkräften empfohlen, auf's Händeschütteln zu verzichten und weniger ansteckende Alternativen zu praktizieren. Das ginge problemlos.

      Aber im konkreten Fall wird die Gesundheit der beiden Jungs weniger durch Keime gefährdet als vielmehr durch den Loyalitätskonflikt, in den sie staatlich verordnet hineingetrieben wurden. Das gefährdet die gesunde Entwicklung dieser beiden Knaben erheblich.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbindungstheorie
      2 14 Melden
    • R&B 15.01.2017 20:45
      Highlight @Charlie Brown: Ich verstehe Ihren Punkt. Ich bin selber evangelisch-reformiert und hatte auch in den 80ern Religionsunterricht. Glücklicherweise bei einem moderaten und pädagogisch unfähigen Pfarrer.
      So lange es Religion gibt, so lange gibt es Unterschiede in der Lebensweise. Wenn dies mit einer Privatschule, so wie es in der Schweiz möglich ist, gelöst werden kann. Warum nicht? Warum jmd was verbieten, was uns nicht schadet? Dass darum irgendwelche staatsgefährdende Mitbürger herangezogen werden, kann ich mir nicht vorstellen. Auch die Juden in Wiedikon können sich nicht wirklich abschotten.
      4 5 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 21:12
      Highlight @Lorent: Ich schüttle täglich Hände. Leben am Limit... Hör doch auf, das ist doch lächerlich.

      Die gesunde Entwicklung wird imho von Zuhause aus gefährdet, weil die Jungs eingetrichtert bekommen, dass Frauen minderwertig und unrein sind. Aber das scheint dich nicht zu stören.
      16 0 Melden
  • Peter Keller (1) 15.01.2017 14:51
    Highlight Persönlich finde ich die Privatschulen grossen Käse. Ich finde es schade um jedes Kind das in einer solchen Filterblasen aufwächst. Es gibt jedoch keinen Grund jemandem etwas zu verwehren das anderen erlaubt ist. In diesem Sinne muss es muslimische Privatschulen geben dürfen wie es antropsophische, jüdische, katholische oder expadianische gibt. Wer etwas dagegen hat das Kinder nicht Schwimmen lernen, kann sich dafür einsetzen das die entsprechenden Gesetze angepasst werden. In BS z.B. muss eine Privatschule nur Sport aber nicht Schwimmen anbieten.
    15 13 Melden
  • w'ever 15.01.2017 14:29
    Highlight Kann mir jemand eine Antwort darauf geben, warum jüdische Kinder und Jungendliche ihre eigene Schule besuchen dürfen, und nicht am normalen “öffentlichen“ Unterricht teilnehmen müssen?
    30 14 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 15.01.2017 15:22
      Highlight Sie "müssen" am "normalen öffentlichen Unterricht" teilnehmen, weil die Privatschulen öffentlichen Lehrpläne einhalten müssen.

      Der pädagogische Trugschluss liegt allerdings im Verb "müssen".

      Kinder haben ein Recht auf Bildung (inkl. Integration etc). Das wurde zu Gotthelfs und Pestalozzis Zeit als Schulpflicht eingeführt. Schulpflicht hat sich seither in den Köpfen der Lehrkräfte und Eltern verankert.

      Inzwischen haben die Zeiten geändert. Wir sollten nicht mehr von Pflicht ("müssen") sondern von Recht ("dürfen") reden. Wir sollten bemerken, dass sich Recht meist nicht mit Pflicht erträgt.
      1 3 Melden
    • Maracuja 15.01.2017 15:33
      Highlight 1. nicht alle jüdischen Kinder besuchen eine jüdische Privatschule
      2. es gibt auch christliche, atheistische usw. Kinder, die keine öffentliche Schulen besuchen
      3. ist das historisch begründet, weil die Volksschule früher auch am Samstag/Sabbat stattfand und christlicher Religionsunterricht obligatorisch war. Da man den Juden keine Unterrichtsbefreiung an jüdischen Feiertagen und vom christlichen Religionsuntericht gönnen wollte, hat man ihnen die Gründung eigener Schulen erlaubt. Heute ist die öffentliche Schule weniger oder gar nicht christlich geprägt und nimmt Rücksicht auf Minderheiten.
      24 2 Melden
    • atomschlaf 15.01.2017 15:42
      Highlight Weil offenbar die jüdischen Schulen die geltenden Vorschriften für Privatschulen erfüllen.
      25 2 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 16:04
      Highlight Google die Geschichte des Judentums in der CH und Du wirst sehen, dass der Wunsch nach eigenen Schulen (bes. aus heutiger Sicht) sehr verständlich war.
      Gegenfrage: würdest Du anthroposophische Schulen dulden (Steiner)? Und andere reformpädagogische Schulen, z.B. Montessori?

      Im 19. JH gab es zwei Triebfedern für Privatschulen: Religion und Reformpädagogik. Wobei Religion in zwei Richtungen wirkte: vor der Bildung der Volksschule gab es konfessionslose Schulen, für die, die ihre Identität von der schulischen Religiosität bedroht fühlten; danach religiöse Schulen für's Gegenteil. ;-)
      5 1 Melden
    • ostpol76 15.01.2017 16:21
      Highlight Weil die Juden durch ihre schlimme Vergangenheit, "leider" immer noch eine extra Wurst bekommen. Ob dies okey ist kann jeder für sich selber entscheiden.
      10 9 Melden
    • Maracuja 15.01.2017 19:28
      Highlight @ostpol76: Weil die Juden durch ihre schlimme Vergangenheit, "leider" immer noch eine extra Wurst bekommen.

      In der Schweiz gibt es diverse christliche Privatschulen, Antroposophen und Reformpädagogen haben eigene Privatschulen, es gibt Privatschulen für Expats, die muslimische Gülenbewegung betreibt eine Privatschule genauso wie die Scientologen, usw. Inwiefern stellt es eine Extrawurst dar, wenn es auch jüdische Privatschulen gibt?
      11 6 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 22:22
      Highlight Super informativ, Maracuja! 1000 Dank.
      4 2 Melden
  • Dan Rifter 15.01.2017 14:15
    Highlight Ach, mit den superfundamentalistischen Gläubigen (seien das Moslems, die orthodoxen Juden z.B. in Zürich/Basel oder irgendwelche Evangelikalen) und der Integration ists doch wie mit den Abfalleimern in der S-Bahn:
    Wer keinen Anstand hat, lässt seinen Müll eh liegen - und wer unter sich bleiben will, bleibt separat, egal in welche Schule die Kinder gehen.
    14 12 Melden
  • Angelo C. 15.01.2017 14:09
    Highlight Ein absoluter Unfug, islamische Privatschulen zuzulassen!

    Da würde das Hauptgewicht auf die Überbetonung der Religion und den überproportionalen Unterricht mit reinen Koranlesungen legen, was auf Grund der beruflichen und oekonomischen Schweizer Verhältnissen integrativ weder dienlich noch wünschenswert wäre!

    Juden (Zürich) und Christen (Einsiedeln) haben zwar auch da und dort Privatschulen, doch wird dabei strikte Wert auf Kompatibilität mit den hiesigen Leistungsansprüchen gelegt, was auch immer mal wieder staatlich hinterfragt wird.

    Und exakt das würden Muslime nur begrenzt zulassen!
    37 11 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 22:33
      Highlight Angelo C: was Du 'Kompatibilität mit hiesigen Leistungsansprüchen' nennst heisst ist die Anerkennung des allgemeingültigen Lehrplans. Die ist nicht freiwillig, sondern gesetzliche Pflicht für Privatschulen, sonst gibt es keine Bewilligung. Wird auch überprüft!
      Deine Befürchtung, dass eine Islamische Privatschule 'das Hauptgewicht auf die Überbetonung der Religion und den überproportionalen Unterricht mit reinen Koranlesungen legen würde' ist also völlig unbegründet (wie kommst Du da nur drauf??). Die wären nach kürzester Zeit ihre Bewilligung wieder los und die Sache wär vom Tisch..
      6 4 Melden
  • leu84 15.01.2017 13:40
    Highlight Die können Privatschulen in Saudi Arabien besuchen. So wie Amerikaner Waldorfschule und ähnliche Einrichtungen bei uns besuchen.

    Ich habe mal gelesen, dass ein Imam (jemand der sich mit dem Koran beschäftigt) gesagt hat, dass Schwimmen nicht verboten ist. Auch für Mädchen nicht.
    24 9 Melden
    • Tilman Fliegel 15.01.2017 14:42
      Highlight Was hat das jetzt mit Amerikanern in Waldorfschulen zu tun?
      8 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.01.2017 13:37
    Highlight Ein unqualifizierter polemischer Kommentar: Wieso dann auch nicht Privatschulen für Rechtsnationale, Linksfetischisten, Grosse, Kleine, Dicke, Dünne etc.

    Also los, wir brauchen eine Lobby dafür....
    25 5 Melden
  • Chrigi-B 15.01.2017 13:05
    Highlight Viele Muslime und Juden integrieren sich jetzt schon nicht! Es wird Zeit, dass auch alle jüdischen Schulen geschlossen werden! Es ist eine Farce, dass die ihr eigenes Süppchen kochen dürfen und sich aufführen als wären sie militante Siedler. Wir leben in der Schweiz, da sollen alle in die gleiche Schule. Eventuell kommen dann mal ein paar jüdische und muslimische Menschen hinter ihren mittelalterlichen Vorstellungen in der Realität an und merken, dass alle Religionen beschissen sind und keine Grundlage haben! Evolutionstheorie anstelle von Tora und Koran.
    40 16 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 14:55
      Highlight Warum? Gibt es irgendein Terrorproblem, Kriminalitätsproblem, Öffentlichkeitsproblem mit Juden? Kenne keins. Was ich (er-)kenne: Antisemitismus. Und davon nicht wenig, auch in Deinem Kommentar. Ich habe nämlich noch kein Verhalten wie militante Siedler hier erlebt. Warum also Schulen schliessen? Das Modell hat sich punkto Sicherheit ja bewährt. Solang die mir nicht in die Quere kommen gilt für mich leben und leben lassen!
      15 10 Melden
    • Chrigi-B 15.01.2017 15:33
      Highlight Was? Antisemitismus in meinem Kommentar? Wiso wollen sie nicht in die öffentlichen Schulen? Weil sie lieber unter sich bleiben. Das ist genauso nicht integrieren in unsere Gesellschaft wie seinen Mädchen den Schwimmunterricht zuverbieten.
      10 5 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 16:10
      Highlight Antisemitisch finde ich die Siedler-Aussage. Die ist einfach übertrieben.
      Sie wollen unter sich bleiben? Ja. Aber warum? Weil sie ihre Kultur (die nun mal sehr eng mit der Religion verbunden ist) nicht verlieren wollen. Und wenn man eine Kultur nicht leben kann, dann überdauert sie keine Generation. Strenggläubige Juden messen der Religion im Alltag grossen Stellenwert bei und diese intensive Religiosität muss gelernt und geübt (=praktiziert) werden, was an einer konfessionslosen Schule nicht geht. Nicht üben wäre also gleichbedeutend mit Aufgeben der Religion/Kultur. Darum eigene Schulen.
      2 3 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 16:26
      Highlight PS: Du siehst das mit der Integration viel zu absolutistisch. Und kulturalistisch! Wenn sie unter sich bleiben wollen, dann ist das nicht ein Angriff GEGEN die Kultur Mehrheit, sondern FÜR ihre eigene Kultur gedacht, um sie zu bewahren. Oder fügen Dir jüdische Schulen irgendwelchen Schaden zu?
      Ich finde ja auch, Frauen sollten z.B. Rabbis werden dürfen; aber meine Privatmeinung bleibt meine Meinung und artet nicht soweit aus, dass ich Vorschriften machen will. Auch den Katholiken nicht.
      Zudem: auch jüdische Kinder an der Volksschule müssen zum Schwimmunterricht. Darum hinkt Dein Vergleich.
      3 2 Melden
    • Chrigi-B 15.01.2017 18:10
      Highlight Schlicht falsche Kompromissbereitschaft! In der Schweiz ist die Religion ausserhalb der Schule auszuleben. Schule soll für alle dasselbe sein, rein faktenbasierter Unterricht.
      5 3 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 22:18
      Highlight Nein, Chrigi-B. Das hat rein gar nichts mit Kompromissbereitschaft zu tun. Die CH-Gesetze erlauben Privatschulen gemäss festgelegter Bewilligungspraxis, und seit ü50 Jahren erfüllen jüdische (und auch andere!) Privatschulen diese Vorgaben.

      Lehrpläne gelten auch Privatschulen. Alles kannst Du nie über einen Kamm scheren, ohne zentralistisch zu werden (wir sind aber föderalistisch und stolz drauf).

      Übrigens ist der Volksschulunterricht nicht 'rein faktenbasiert'. Literatur, Musik, Zeichnen, Sport, etc. sind ja nicht faktenbasiert, aber Teil des allgemeinen Lehrplanes.
      4 2 Melden
  • DerWeise 15.01.2017 13:02
    Highlight Omg... "Privatschule für Muslime – wieso nicht?"

    Ja macht nur weiter und zementiert das Bild "Muslime=Verhüllung" in der Gesellschaft. Ihr zieht damit alle normalen sich gut integrierten muslimischen Bürger in den Dreck und wundert euch dann wohl noch, wenn mir Burkaplakate sehen. Echt, ihr solltet euch schämen.


    "Privatschule für [stock-konservative, fundamentalistische, extreme]Muslime – wieso nicht?" wäre ein richtiger Titel.

    24 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.01.2017 12:50
    Highlight "Nein! Doch! Nein! Doch! Nein! Doch! Ohhhhhhhhhh!"
    6 8 Melden
  • thompson 15.01.2017 12:24
    Highlight Ganz einfach, wir leben in einer jüdisch christlichen Kultur...Seit über tausend Jahren, oh ja, leben Juden hier. Muslime sollen einfach unsere Kultur annehmen oder sich in ihre muslimische Länder begeben.

    Undere Gesellschaft wird eh immer säkularer. Gibt nur Konflikte...

    Islam gehört nicht zur Schweiz, Basta
    25 31 Melden
    • Tilman Fliegel 15.01.2017 14:45
      Highlight Ich bin dafür die alten germanischen Götter wieder einzuführen und die ganzen Nahöstlichen Religionen zu verbannen inkl. das Christentum, welches auch nicht zu unserer Kultur passt.
      23 10 Melden
    • Der Beukelark 15.01.2017 14:54
      Highlight Ich hätte lieber eine sakuläre Schweiz. Auch ok?
      19 1 Melden
    • karl_e 15.01.2017 15:40
      Highlight Hört mal auf mit der jüdisch-christlichen Kultur! Diese Kultur war mind. 1'000 Jahre lang geprägt von christlichen Judenverfolgungen! Nichts, dessen man sich rühmen sollte.
      14 4 Melden
  • rodolofo 15.01.2017 12:16
    Highlight ...
    Dass in unseren Kindergärten und Primarschulen Kinder aus allen Bevölkerungsschichten zusammen kommen, gibt uns eine gute Basis des gegenseitigen Kennenlernens, die enorm wichtig ist, damit sich eben nicht das passiert, was wir in den USA und in verschiedenen Europäischen Ländern beobachten, nämlich eine Aufspaltung der Bevölkerung in "Eliten" und in "Ghettos", die einender feindselig und verständnislos gegenüber stehen.
    23 3 Melden
    • Maracuja 15.01.2017 14:23
      Highlight @Rodolofo: Dass in unseren Kindergärten und Primarschulen Kinder aus allen Bevölkerungsschichten zusammen kommen

      In was für einer Blase leben Sie denn? Soziale Schichten leben in der Schweiz meist separiert in unterschiedlichen Quartieren. Habe mein Kinder in einem Quartier aufgezogen, in dem es kaum Akademikereltern gab und Kinder mit Migrationshintergrund die Mehrheit der Schüler stellten. Ihre rückwärtsgewandte Sicht auf Schweizer Schulen hilft nichts dabei heutige Probleme (z.B. sinkendes Niveau) zu lösen.
      4 7 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 15:04
      Highlight Bin auch der Meinung, dass die Volksschule eine gute Sache gegen Ghettoisierung ist.
      Hierzu gilt es aber festzuhalten, dass ich deshalb nicht auch gegen bestehende jüdische Privatschulen bin (die müssen aber CH-Lehrplan einhalten).
      Diese Schulen (und das Judentum in der CH) haben eine Geschichte, die man nicht einfach ignorieren kann. Würden sie heute darum ersuchen, ich stünde dem Ansinnen viel kritischer gegenüber. In den Nachkriegsjahren, bis 1960-70, machte eine eigene Schule aber durchaus Sinn!
      9 1 Melden
    • BoomBap 15.01.2017 15:07
      Highlight @Maracuja, das mag in Städten so sein. Aber in der Agglo treffen alle Kinder aufeinander in der Schule.
      9 0 Melden
    • rodolofo 15.01.2017 15:37
      Highlight @ Maracuja
      Also gut, ich geb's zu:
      Ich bin in einer Agglomerations-Blase aufgewachsen.
      Auf unserem Pausenplatz sorgten zwei gefürchtete Schläger für Aufregung:
      Der Spanier "Seet" (wir bewunderten ihn für seine Fussballerischen Künste) und "Beeler", ein verzogenes Söhnchen einer Schweizer Einfamilienhaus-Familie.
      In den Grundzügen erlebten wir damals also die gleichen Konflikte, wie sie heute passieren...
      5 2 Melden
  • rodolofo 15.01.2017 12:16
    Highlight In dieser Frage gehe ich mit den Moderaten Muslimen völlig einig!
    Ich halte nichts von Muslimischen Privatschulen und generell nicht viel von Privatschulen.
    Stattdessen sollten unsere Bemühungen verstärkt werden, die Staatlichen Volksschulen weiter zu verbessern und zu modernisieren!
    Die Art, wie mein Sohn unterrichtet worden ist, unterschied sich um Welten von der gestrengen "Alten Schule", wie ich sie noch erleiden musste und wie sie Blocher und Konsorten sich wohl zurück wünschen...

    10 8 Melden
  • Tropfnase 15.01.2017 12:08
    Highlight Schädlich für die Integrierung, fördert Paralelgesellschaften. Genügend Schulen in den Muslimischen Ländern vorhanden.
    20 5 Melden
    • Peter Keller (1) 15.01.2017 14:57
      Highlight Das müssten dann für alle religiös oder sozioökonomisch motivierten Privatschulen und nicht nur für allfällige muslimische gelten. Sonst wären nicht alle vor dem Gesetz gleich.
      8 5 Melden
  • R&B 15.01.2017 12:06
    Highlight Ich finde Privatschulen für konservative Muslime eine gute Sache, um religiöse Konflikte zu vermeiden. Es werden sicher keine gefährlichen Zellen daraus entstehen, weil:

    a) die Werte des Schweizer Staates werden in der Schule vermittelt, da die Lehrer und Lehrpläne vom Staat bewilligt werden müssen.

    b) Es kann keine Parallelgesellschaft entstehen, da es bedeutend weniger konservativen Muslime als orthodoxe Juden hat und wie auch bei den orthodoxen Juden der Kontakt mit dem Rest der Bevölkerung täglich passiert.

    c) Durch den Lehrplan ist ein emanzipiertes Denken der Kinder garantiert.
    4 28 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 14:22
      Highlight Konflikte sollen gar nicht vermieden sondern in einer reifen Art und Weise ausgetragen werden. Alles andere ist eine Zeitbombe.
      9 3 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 15:30
      Highlight Ich bin nicht dafür, dass es noch mehr Spezialschulen gibt, finde aber Deinen Punkt a sehr wichtig: der CH-Lehrplan gilt für alle, und da drin sind auch Kompetenzen und Werte enthalten, die wir absolut als 'schweizerisch' betrachten. Und die Einhaltung des Lehrplans wird kontrolliert: letztes Jahr bekamen einige jüdische Schulen einen Rüffel, weil sie z.B. im Sport den Anforderungen nicht nachkamen. Um die Bewilligung weiterhin zu erhalten, mussten die aufrüsten!
      Deine Punkte b und c... naja. Vielleicht, aber da sind noch andere Faktoren am Werk als Mengenverhältnisse oder der Lehrplan.
      3 1 Melden
  • slashinvestor 15.01.2017 12:04
    Highlight Was mich stört mit dem Islam, und nicht moderaten Muslime ist das sie sich abschotten. Ich bin für eine Freie Gesellschaft, aber sie muss ein inklusive Gesellschaft sein. Eine Sekte die sich abschottet hat kein Platz in unser Gesellschaft. Egal ob es Muslimisch, Jüdisch, Christlich, usw sei.
    6 3 Melden
  • CASSIO 15.01.2017 11:51
    Highlight Goodbye Switzerland! Welcome to Saudi Arabia!
    12 9 Melden
    • Hinkypunk 15.01.2017 23:39
      Highlight Saudien Arabien gibt es z.B. auch deutsche Schulen.
      1 2 Melden
    • CASSIO 16.01.2017 06:14
      Highlight Hinkypunk: in Saudi Arabien ist z. B. die Ausübung des christlichen Glaubens verboten.
      4 1 Melden
  • dodo62 15.01.2017 11:50
    Highlight Ich bin der Ansicht dass es allen gut tun würde mit anderen Religionen in Kontakt zu sein. Das fängt in der Schule an. Jede Religionsspeziefische Schule sollte abgeschafft werden. Dafür in der Religionsstunde jede Religion behandeln. Das fördert das Verständnis für andere. Und wem es nicht passt dass unsere Schulen gemischt sind und auch die Sportstunden gemischt sind darf gerne in sein Heimatland zurückkehren. Egal ob Jude, Christ oder Muslim.
    19 2 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 15:33
      Highlight Irrtülich geherzt, da 2. Teil nicht gelesen. Vergisst Du nicht, dass viele derer, die sich für getrennte Sportstunden einsetzen, Schweizer Bürger sind, einfach z.B. jüdischen Glaubens oder Freikirchler? Schick die mal nach Hause, kannst Du gern, nur bleiben sie dann genau dort, wo sie sind, nämlich hier. Du hast scheinbar keine Ahnung, wie vielfältig die Schweiz und die Schweizer sind, bzw. schon immer waren, auch ohne Muslime/den Islam.
      2 2 Melden
    • who cares? 15.01.2017 20:10
      Highlight Bin weder muslimisch, jüdisch noch christlich, habe es aber geschätzt, dass wir getrennten Sportunterricht hatten ab der Pubertät. Weder die Jungs noch die Mädchen hatten ihre Hormone im Griff in den wenigen Male als wir zusammen Sport hatten. Dafür hatten wir Sporttage mit gemischten Gruppen.
      1 2 Melden
  • Platon 15.01.2017 11:44
    Highlight Gar keine religiösen Privatschulen, wie wär das?
    26 2 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 14:23
      Highlight Gut wäre das.
      10 1 Melden
    • Citation Needed 15.01.2017 15:40
      Highlight Zu kurz gedacht. Seit über 65 Jahren (oder mehr?) gibt es jüdische Privatschulen. Warum diesen Communities (die weder mit Terror, Problemen, wasweissich in Verbindung gebracht werden, ausser, dass sie selbst Opfer von Antisemitismus/Hassverbrechen werden) jetzt ohne Anlass ihre Schulen wegnehmen, nur damit man eine konsequente Linie gegen Muslime fahren kann?
      Ich finde die jüd.-orthodoxe Idee der Geschlechtertrennug total bescheuert, ich finde Beschneidung dumm und würde ihnen dringend raten, die Pfoten von den Vorhäuten ihrer Söhne zu lassen - aber - es geht mich einen feuchten Dreck an.
      7 4 Melden
    • Lichtblau 15.01.2017 21:02
      Highlight Sehe ich auch so. Kein Terror, keine Bildungsferne, keine Jahrelange Sozialhilfe und keine offene Ablehnung westlicher Werte oder Anmache "freizügiger" Frauen. Zudem hört man nur ganz selten Forderungen. Eine Ausnahme stellte das Gesuch einer Kostenbeteiligung an der Security nach den jüngsten Anschlägen dar. Das war offenbar erfolglos. Trotzdem steht vor der jüdischen Kinderkrippe während der Abholzeit der Eltern immer eine bewaffnete Wachperson. In einer vergleichbaren muslimischen Einrichtung wäre das immerhin nicht nötig.
      2 3 Melden
  • FrancoL 15.01.2017 11:27
    Highlight Bei der Umfrage stellt sich doch die Frage: haben 3/4 der Abstimmenden mühe mit religiösen Privatschulen wegen dem Wort "RELIGIöS" oder wegen dem Wort "Privat"?

    Wenn denn schon hätte ich Mühe mit dem Wort PRIVAT, denn fast jede Privatschule führt zu einer Trennung/Spaltung der Jugendlichen, eine Trennung die wir heute in der Schweiz nicht zwingend brauchen, denn die öffentlichen Schulen sind auf einem guten Niveau.
    5 7 Melden
    • Maracuja 15.01.2017 14:29
      Highlight Ausnahmsweise muss ich Ihnen widersprechen die öffentlichen Schulen sind nicht durchwegs auf gutem Niveau, ich kenne diverse Eltern, die grosse finanzielle Opfer brachten um ihre Kinder auf eine Privatschule zu wechseln und ihnen damit ein höheres Bildungsniveau zu sichern. Ich bin für eine Stärkung/Verbesserung der öffentlichen Schulen, befürworte aber trotzdem Privatschulen, da diese Konkurrenz darstellen, flexibler sind Reformen auszuprobieren und eher auf Schüler mit besonderem Förderungsbedarf eingehen können. Für Privatschulen braucht es aber strenge staatliche Auflagen und Kontrollen.
      6 3 Melden
  • wipix 15.01.2017 11:15
    Highlight Ich bin für die Schliessung aller religiös fundierten Privatschulen. Zumindest die Dauer der Grundschule/Mittelstufen.
    Relogionsunterricht allgemeiner Art und in den Religionen als Schwerpunkt als Zusatzfach mit entsprechend integriertem Lehrer. Im Studium, zu beginn des Erwachsen werdens können die jungen Menschen dann frei entscheiden, ob sie sich vertieft mit einem/Ihrem Glauben befassen möchten in einem Studium.
    115 6 Melden
    • Nausicaä 15.01.2017 12:35
      Highlight Fair enough. Wär auch in meinem Sinne. Als Ergänzung möchte ich aber auch, dass die paar Privatschulen geschlossen werden, auf denen sich reiche Leute die Matura kaufen können! Wenn, dann richtig!
      12 3 Melden
    • atomschlaf 15.01.2017 14:25
      Highlight @Nausicaä: Wo können sich reiche Leute die Matura kaufen?
      Ich habe die Matura als Externer in einer Privatschule mit angeschlossenem Internat gemacht. Da konnte sich niemand die Matura kaufen und ich kannte einige, die dort wegen ungenügender Leistungen rausgeflogen sind.
      Der wesentliche Unterschied zu einer Kanti war allerdings die Betreuung ausserhalb der Unterrichtszeit, beispielsweise Zeit für die Hausaufgaben unter Aufsicht und mit Betreuung. Hat aber mit "Matura kaufen" nichts zu tun.
      7 2 Melden
    • Nausicaä 15.01.2017 15:11
      Highlight @atomschlaf: Z.B. Im Institut Montana in Zug. Ich konnte das verfolgen via zwei Werdegänge von zwei mir entfernt bekannten jungen Frauen. Schwache Sekschülerin (Zuger System) konnte plötzlich ans 'Gymi'. Eine andere kam aus der Realschule und wurde auch an dieses 'Gymi' gehievt...Das Gymnasium Immensee ist ein weiteres Beispiel...
      Und: Auch in privaten Gymis schaffen es einige nicht, zu bleiben, das verweist nicht direkt auf die Qualität der Gymis. Die wären vielleicht in ein normales Gymi gar nicht erst reingekommen ;).
      8 1 Melden
    • who cares? 15.01.2017 20:05
      Highlight An unserem Gymi waren auch ein paar Leute, die herausgeflogen sind und dann aufs Privatgymi sind. Es zeigt sich dafür dann im Studium.
      2 0 Melden
  • Str ant (Darkling) 15.01.2017 10:40
    Highlight Klar lasst uns doch gleich eine offizielle zweite und dritte Schweiz kreieren die dann alle nebenher existieren das wird sicher keine Problem bereiten nicht wahr oder

    Wir reden hier nicht von sekundär laufendem externem Religionsunterricht, Vollzeit Religionsschulen darf es einem echtem säkularem nicht geben.

    Mit Vollzeit Religionsschulen wird eine Schattengesellschaft begünstigt alle Vollzeit Religionsschulen gehören abgeschafft oder wir müssen das Säkular aus der Schweiz streichen
    81 5 Melden
  • Dong 15.01.2017 10:22
    Highlight Wir können stolz sein auf den Status der öffentlichen Schulen hier.
    Privatschulen (jeglicher Couleur) sind für mich das Worst-Case-Szenario, und ausserdem ist das Finanzieren von Schulen ja exakt die Vorgehensweise der Ölmonarchien, da muss man nicht noch nachhelfen!
    58 2 Melden
  • Señor Ding Dong 15.01.2017 09:48
    Highlight Macht den Schwimmunterricht zum Freifach. Da wollte zu meiner Schulzeit eh niemand hin. Und Schwimmen haben alle woanders gelernt. Besser als extra Schulen für Muslime zu errichten ist das allemal
    3 92 Melden
    • Hierundjetzt 15.01.2017 13:07
      Highlight Ach, wo hast Du den schwimmen gelernt? Auf youtube wie sheldon cooper? Weisst Du überhaupt wie Du Deine Freundin vorm etrunken rettest?

      8 1 Melden
    • mueggy 15.01.2017 13:32
      Highlight Ich habe auch privat schwimmen gelernt. Trotzdem finde ich den obligatorischen schwimmunterricht wichtig. Wie sollen es Kinder lernen wenn ihre Eltern es nicht können/dürfen?
      14 0 Melden
    • Señor Ding Dong 15.01.2017 21:13
      Highlight Nein, von meinen Eltern. Und meiner Meinung nach lernt mans in der Schule zu spät, als dass man es noch allen aufbrummen müsste.
      0 1 Melden
    • trio 16.01.2017 00:06
      Highlight @GhettoLeif und wenn mans nicht von den Eltern lernt?
      0 0 Melden
    • Señor Ding Dong 16.01.2017 12:38
      Highlight Dann lernt mans im Freifach Schwimmen😏
      0 0 Melden
  • G. Schmidt 15.01.2017 09:42
    Highlight Lassen wir doch die Privatschule noch durch wahabistische Vereine aus Saudia-Arabien finanzieren...
    Radikalisierung wird sicher kein Problem sein

    (Ironie off)
    88 4 Melden
  • Stichelei 15.01.2017 09:36
    Highlight «Die Lage würde sich beruhigen», ist sich Czwalina sicher. Ja, wahrscheinlich kehrt er zuhause auch alles unter den Teppich und findet, er habe ein blitzsauberes Wohnzimmer.
    64 3 Melden
  • Rabbi Jussuf 15.01.2017 09:25
    Highlight Für einmal bin ich einverstanden mit Afshar (wer hätte das gedacht!)!

    Im Prinzip würde nichts gegen private Schulen sprechen, wenn die bloss genauere Vorgaben hätten und auch genauer kontrolliert würden - besonders wenn es sich um religiös geprägte Schulen geht!
    11 38 Melden
  • Stichelei 15.01.2017 09:24
    Highlight Privatschulen für Muslime wäre ein Schritt in die absolut falsche Richtung. Die Kinder würden dann nicht in unserer Gesellschaft, sondern in der abgeschotteten (Parallel)Kultur ihrer Eltern aufwachsen. Dass diese mit unseren Gesellschaftsnormen auf zahlreichen Gebieten inkompatibel ist, glaube ich, mittlerweile jedem bewusst. Und ja, auch dass bestehende Religionsgemeinschaften ihre Privatschulen betreiben, gehört nicht in eine liberale, aufgeklärte Gesellschaft. Die Aufgabe der Schule ist unter anderem, das Wertesystem unserer Gemeinschaft zu vermitteln.
    71 3 Melden
    • trio 16.01.2017 00:03
      Highlight Man kann dem Zustimmen. Aber wie rechtfertige wir dann die jüdischen, katholische und all die anderen Privatschulen mit einem Glauben im Hintergrund?
      1 0 Melden
  • Ruefe 15.01.2017 09:20
    Highlight Die Schule soll ein Raum sein in dem sich die Kinder selbstständig entwickeln können, und eben nicht komplett als kleine Kopien der Eltern aufwachsen. Mir scheint diese nach Geschlechtern getrennte Pädagogik eh mehr als verfrühte Sexualisierung der Kinder. Lasst die doch Kinder sein!
    37 0 Melden
  • N. Y. P. 15.01.2017 08:49
    Highlight Wenn es katholische, evangelische, frei-evangelische und jüdische Privatschulen gibt, können wir islamische Privatschulen wohl kaum nicht gutheissen. Entweder dürfen alle oder keiner.
    115 184 Melden
    • Froggr 15.01.2017 09:26
      Highlight Nein. Wir sind in der Schweiz. Nicht sonst irgendwo. In deren Heimatsländern gibt es wahrscheinlich auch keine Christliche Schulen. Integration und Anpassung sind die Stichwörter.
      46 23 Melden
    • Stichelei 15.01.2017 09:29
      Highlight Bin ganz einig mit dir. Keine religiöse Privatschule sollte Kinder anstelle einer staatlichen Schule ausbilden dürfen. Wer will, kann von mir aus Religionsunterricht in der Freizeit organisieren.
      48 4 Melden
    • Der Beukelark 15.01.2017 09:42
      Highlight Je weniger desto besser und eigentlich sollte man die Privatschulen ganz abschaffen. Schau dir doch mal die orthodoxen Juden in Zürich an: Die bilden eine Parallelgesellschaft par excellence. Sind zwar friedlich, aber da herrscht praktisch null Kontakt zu Andersgläubigen. Deren ganzer Alltag findet sehr separiert statt. Mir tun jeweils die Kinder leid, die gar keine Chance haben, sich anders zu entfalten.
      63 2 Melden
    • StefanZaugg 15.01.2017 09:49
      Highlight Dann wäre wohl "keiner" die bessere Option...
      31 1 Melden
    • trio 15.01.2017 10:08
      Highlight Wieso so viele Blitze??
      7 16 Melden
    • Mockingbird 15.01.2017 11:06
      Highlight Dann also: keiner. Ganz klar. Parallelgesellschaften sind gefährlich.
      37 1 Melden
    • bcZcity 15.01.2017 11:07
      Highlight Finde ich auch, nur denken die meisten wohl sofort an Radikalisierung nur weil es Muslime sind.
      11 20 Melden
    • Platonismo 15.01.2017 11:40
      Highlight Die Frage ist, was wird unterrichtet und welche Konsequenzen hat das...eine Abschottung wie bei orthodoxen Juden oder christlichen Sekten halte ich für gesellschaftspolitisch nicht für wünschenswert, da die Entscheidungsfreiheit der Kinder stark eingeschränkt wird.
      7 0 Melden
    • Platon 15.01.2017 11:45
      Highlight @N. Y. P.
      Islamhass übrwiegt wieder einmal logische Konsequenz ;)
      4 5 Melden
    • rodolofo 15.01.2017 12:28
      Highlight Die Eltern, welche ihre Kinder auf eine Privatschule schicken wollen, sollten dies auch tun dürfen...
      wenn sie diese Privatschule auch aus der eigenen Tasche bezahlen!
      Die Steuern aber sollten grundsätzlich der Staatlichen Volksschule vorbehalten bleiben, als Teil eines umfangreichen Service Public, der den Zusammenhalt der Bevölkerung fördert und das Funktionieren der Demokratie sichert.
      Diese Privatschulen müssen aber trotzdem Qualität-Standards erfüllen, welche durch Staatliche Behörden regelmässig kontrolliert werden!
      ...
      6 2 Melden
    • N. Y. P. 15.01.2017 12:28
      Highlight Um hier etwas klarzustellen :
      Ich bin auch gegen muslimische Privatschulen !
      ABER,
      wir können nicht mit zweierlei Ellen messen. Juden in der Schweiz verhalten sich friedlich.
      Sie haben Privatschulen.
      Muslime (99%) verhalten sich auch friedlich. Sollen sie also auch ihre Privatschulen eröffnen können.
      Ansonsten muss die Politik über die Bücher.
      Also, alle Relegionen gleich behandeln.
      7 4 Melden
    • rodolofo 15.01.2017 12:33
      Highlight ...
      Die Privatschulen dürfen also mit den ihnen anvertrauten Kindern nicht einfach machen, was sie wollen.
      Wenn die Privatschulen besondere Pädagogische Leistungen erbringen, können diese auch durch staatliche Direktzahlungen honoriert werden!
      Solche wertvollen Experimente und Erfahrungen hätten dann eine Vorbild-Funktion für alle anderen Schulen und könnten damit auch wertvolle Impulse geben für die Weiterentwicklung der Volksschulen!
      Es kann also nicht darum gehen, Volksschule und Privatschulen gegeneinander auszuspielen, sondern beide Konzepte miteinander erfolgreich zu kombinieren.
      4 5 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 13:44
      Highlight @Froggr: "...gibt es wahrscheinlich auch keine..."

      So kann man argumentieren. Man kann sich aber auch informieren. Ist natürlich a) anstrengender und b) fallen dann plötzlich die dumpfen "Argumente" weg.

      Ein differenziertes Bild gibt es hier: http://www.moschee-schluechtern.de/christen/untermuslims.htm

      Viel Unrecht in vielen Ländern. Aber auch ganz überraschendes. Kultusfreiheit, die Verfassungsmässig garantiert ist (versus Minarettverbot bei uns...). Ein Sultan, der einer Kirche eine Orgel schenkt.

      Die Welt ist viel bunter, als du denkst. Sogar die muslimische Welt.
      6 3 Melden
    • Dan Rifter 15.01.2017 14:11
      Highlight NYP: Seh ich absolut auch so. Zürich-Wiedikon ist doch das perfekte Beispiel.
      Wieso sollten die Juden dürfen, die Moslems aber nicht?
      Beukelark: Jep!

      Privatschulen sollten grundsätzlich gar nicht religiös motiviert sein. Handkehrum: Wenn die Auflagen betreffend Lehrplan erfüllt sind, gilt die Religionsfreiheit.
      3 2 Melden
    • atomschlaf 15.01.2017 14:37
      Highlight @Brown: Auch wenn dies immer wieder gern behauptet wird: Das Minarettverbot ist kein Eingriff in die Glaubensfreiheit.
      6 3 Melden
    • rodolofo 15.01.2017 14:41
      Highlight Ich denke bei meinen Überlegungen über Muslimische Privatschulen auch an die Rudolf Steiner Schulen.
      Viele Grundgedanken der Rudolf Steiner Pädagogik finde ich sehr interessant, und ich finde es auch wichtig und wertvoll, dass in den Rudolf Steiner Schulen Erfahrungen mit dieser Pädagogik gemacht werden!
      Ich kenne einige enorm aufgeweckte und Charakterstarke Persönlichkeiten, die in einer Rudolf Steiner Schule ausgebildet worden sind.
      Trotzdem haben wir uns damals entschieden, unseren Sohn in die Volksschule zu schicken.
      Und wir haben diesen Entscheid nicht bereut, ganz im Gegenteil!
      7 1 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 15:42
      Highlight @atomschlaf: Hab ich von Glaubensfreiheit geschrieben? Glaub nicht. Kultusfreiheit habe ich geschrieben, das umfasst mehr.

      "Kụltusfreiheit
      im engeren Sinne gleichbedeutend mit Religionsfreiheit, im weiteren Sinne bedeutet Kultusfreiheit das Recht zur ungestörten Religionsausübung."

      Jetzt können wir uns natürlich darüber streiten, ob für die Ausübung der Religion ein Minarett notwendig ist. Wäre dem nicht so, würde das Minarett aber auch niemanden stören, oder? Bei der Initiative ging es ja kaum um baustatische Bedenken... sei doch ehrlich mit dir selbst.
      4 2 Melden
    • atomschlaf 15.01.2017 20:41
      Highlight @Brown: Auch die Kultusfreiheit ist offensichtlich trotz Minarettverbot gewährleistet, denn während es in der Schweiz nur eine Handvoll Minarette gibt, wird in Dutzenden oder gar Hunderten von minarettfreien Moscheen regelmässig gebetet und gepredigt.
      2 4 Melden
    • Hinkypunk 15.01.2017 23:45
      Highlight @Froggr

      In Saudi Arabien gibz es z.B eine deutsche Schule. Und in den Emiraten ebenfalls.

      Natürlich gibt es muslimische Ländet in denen das nicht erlaubt ist. Abet die Schweiz ist ein fortschrittliches Land. Deine Aussagen erinnern mich eher an Kindergarten.
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 16.01.2017 05:41
      Highlight @atomschlaf: Worum geht es denn beim Minarettverbot wenn nicht um die Beschränkung der Religionsausübung? Sags mir. Nicht worum es nicht geht. Den ursprünglichen Grund will ich wissen.
      1 3 Melden
    • rodolofo 16.01.2017 07:36
      Highlight @ atomschlaf
      Das Schweizer Baugewerbe schneidet sich mit dem Minarettverbot ins eigene Fleisch.
      Ausserdem gibt es sehr viel hässlichere Bauten in unserem Land, als solche Minarette.
      Aber wir müssen das jetzt nicht mehr aufwärmen!
      Die Mehrheit der Schweizer StimmbürgerInnen hat sich für ein Minarettverbot entschieden.
      Auch wenn das peinlich ist und kleinlich, müssen wir es akzeptieren.
      3 3 Melden
    • Platon 16.01.2017 12:47
      Highlight @Charlie Brown
      Minarette in der Schweiz dienen überhaupt nicht der Religionsausübung, sie stehen einfach da und dienen keinem besonderem Zweck. Muezzingesänge wären ohnehin verboten, was vermutlich auch gut so ist, wenn sogar das Kirchengeläut unter ständiger Kritik steht.
      Das Problem an der Minarettinitiative ist nur, dass sie diskriminierend ist gegenüber genau einer Religion und keine Regelung gegenüber allen Religionen darstellt. Das ist etwas peinlich...
      4 1 Melden
    • Charlie Brown 16.01.2017 13:50
      Highlight @Platon: Ich warte immer noch auf den Grund, warum sie denn verboten wurden. Ich lese immer nur, was es nicht ist...

      Sollen doch die elenden Heuchler dazu stehen, es ist ein Statement gegen den Islam. Und damit im Grundsatz gegen die Religionsfreiheit.

      Was kommt als nächstes? Regenbogenfahnen verbieten und sagen das ist nicht gegen Schwule?
      2 2 Melden
    • Platon 16.01.2017 14:36
      Highlight @Charlie Brown
      Ich bestreite nicht, dass nur unlautere Gedanken hinter der Initiative stehen. Ihr Statement ist klar und deutlich Islamfeindlich. Trotzdem liegt keine Verletzung der Religionsfreiheit vor, wenn sie die Türme ohnehin nicht brauchen. Die Initiative ist rechtlich gesehen nur diskriminierend.
      2 1 Melden
    • Der Beukelark 16.01.2017 15:00
      Highlight @Charlie Brown, warum stellst du dich dumm? Logisch ging es gegen den Islam und gegen weitere symbolstarke Gotteshäuser im Allgemeinen. Und jetzt? Es gibt nunmal Leute, die können nichts mit Religionen anfangen und schon gar nicht mit solchen, die in Zeiten vor unserer Zeitzählung steckengeblieben sind. Trotzdem soll natürlich jeder seine Religion ausleben können, so wie jeder Schwule in seiner Sexualität frei sein soll - um auf deinen Input zurückzukommen. Dazu ist aber kein Minarett notwendig. Genauso wie keine Kirchtürme notwendig sind, um ein Christ zu sein. Davon brauchts auch nicht mehr.
      3 2 Melden
    • Charlie Brown 16.01.2017 15:22
      Highlight @Der Beukelark: Wenn sich da jemand dumm stellt, dann jene, die nicht dazu stehen, dass das Verbot ein Eingriff in die Ausübung des Glaubens bedeutet.

      Ich kann nichts mit Religionen anfangen, ich bin vor rund 20 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Ich lass aber anderen ihren Glauben, so lange ihr handeln mich nicht tangiert. Und von einem doofen Turm - egal welchem Gott der nun huldigt - fühle ich mich nicht tangiert.
      1 1 Melden
    • Der Beukelark 16.01.2017 16:42
      Highlight Den Glauben ausüben kann trotzdem jeder Muslim. Das einzige was nicht möglich ist, ist dass der Muezzin auf das Minarett steigt oder, dass eine Karawane die Moschee anhand des Minaretts findet. Beides irgendwie verkraftbar, nicht?
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    • Charlie Brown 16.01.2017 17:57
      Highlight Weiss nicht, bin ja nicht Muslim. Müssten wir sie fragen.
      1 3 Melden
  • Launedernatur 15.01.2017 08:38
    Highlight Ja klar... und ist man dann erwachsen, kann man ja wieder jammern, man werde des Nachnamens wegen benachteiligt. Dabei integrierte man sich einfach nicht, wollte/will die religiöse Extrawurst.
    244 19 Melden
    • Pokus 15.01.2017 10:57
      Highlight Das sind Argumente, die man bei jeder Privatschule erwähnen könnte.
      Ist es die Angst vor einer Parallelgesellschaft? Oder Missgunst?
      7 33 Melden
    • satyros 15.01.2017 11:04
      Highlight Wer den Artikel gelesen hat, weiss: Die überwiegende Mehrheit von Kindern, die in religiösen Privatschulen unterrichtet werden, sind christliche Schweizer. Wer will, was andere haben, will keine Extrawurst. Ich persönlich finde diese religiösen Ghettos (ob christlich, jüdisch oder muslimisch) allerdings nicht erstrebenswert.
      25 9 Melden
    • Launedernatur 15.01.2017 12:46
      Highlight Öhm, mir ist das eigentlich egal, ob die Muslime Privatschulen besuchen und, wie die Juden, in einer Parallelgesellschaft, von mir aus auch mit eigenem Gesundheitssystem, leben. Aber sie sollen selber dafür aufkommen und dann eben nicht beschweren, wenn dieser Eintrag der religiösen Privatschule im CV beim einen oder anderen Arbeitgeber vielleicht nicht allzu gut ankommt.
      5 1 Melden
  • Mister#83 15.01.2017 08:38
    Highlight In der Schweiz herscht Religions- wie auch Glaubensfreiheit. Die Muslime haben ihre Moscheen, die Juden ihre Synagogen, die Christen ihre Kirchen usw. Dies ist ja alles "gut und recht", man muss es einfach akzeptieren,auch wenn man kein Freund dessen ist.

    Aber bei den Privatschulen hört es doch einfach auf mit Religions-und Glaubensfreiheit. Muss die Schweiz immer alles mit sich machen lassen? Nein,irgendwo ("darf") MUSS man eine Linie ziehen. Schliesslich hat auch unsere oberste Justiz gesagt: Nein,ihr geht in den Schwimmunterricht-keine Sonderstellung!
    #Nein_zu_muslimischen_Privatschulen
    214 31 Melden
    • Saraina 15.01.2017 10:03
      Highlight Wie begründen Sie rechtsstaatlich Ihr Nein, wenn doch Juden und evangelikale Christen ihre Schulen haben dürfen? Und zwar aus den selben Gründen, weil sie z.B. den koedukativen Schwimmunterricht ablehnend? http://Ben
      17 20 Melden
    • Gigle 15.01.2017 10:04
      Highlight Dann muss man aber auch die bestehenden evangelischen, katholischen und jüdischen Privatschulen auflösen und alle Kinder auf öffentliche oder nicht-religiöse Privatschulen schicken. Da wird massiver Gegenwind kommen.
      27 10 Melden
    • trio 15.01.2017 10:10
      Highlight Und was ist mit den jüdischen Privatschulen? Dort gibt es auch keinen gemischten Schwimmunterricht.
      12 12 Melden
    • Tepesch 15.01.2017 10:21
      Highlight @Mister#83
      Was ist mit den bereits existierenden christlichen und jüdischen Privatschulen?
      11 10 Melden
    • Pokus 15.01.2017 10:57
      Highlight Weshalb denn?
      4 9 Melden
    • Menel 15.01.2017 11:48
      Highlight Dann muss man aber, konsequenterweise, auch gegen alle anderen, religiösen Privatschulen vorgehen.
      7 2 Melden
    • kleiner_Schurke 15.01.2017 11:55
      Highlight Die Privaten Schulen der freien Evangelischen Gemeinden, die Jüdischen Schulen, die katholischen Schulen müssten alle schliessen?
      8 0 Melden
    • FrancoL 15.01.2017 13:35
      Highlight @Mister; Wie steht es mit den Privatschulen im Allgemeinen? Ist es nicht so dass auch bei nicht religiös geprägten Privatschulen häufig eine Parallelgesellschaft entsteht?
      7 2 Melden
    • kleiner_Schurke 15.01.2017 14:07
      Highlight Habe eine Privatschule besucht und bin jetzt Mitglied diverser Geheimlogen und Geheimbünden. Unter anderen trinke ich Tierblut.
      5 2 Melden
    • atomschlaf 15.01.2017 14:51
      Highlight @Saraina: Die Schweiz ist nun mal seit Jahrhunderten christlich-jüdisch und nicht muslimisch geprägt. Das ist Grund genug.

      Bei den Juden kommt dazu, dass diese eine kleine Minderheit sind, der in der Vergangenheit grosses Unrecht zugefügt wurde.

      Rechtsgrundlagen für eine Unterscheidung könnten geschaffen werden.

      Kann aber gut sein, dass sich das Problem gar nicht stellen wird, denn wie im Artikel zu lesen ist, wollen die vernünftigen moderaten Muslime keine Privatschulen und eine Schule, die den Anforderungen der Strenggläubigen entspräche, wäre vermutlich gar nicht bewilligungsfähig.

      5 4 Melden
    • Menel 15.01.2017 15:23
      Highlight @atomschlaf, da Vergangenheit bei dieser Frage nicht entscheidend ist, sondern die Verfassung und Gesetzgebung, spielt das alles keine Rolle. Wir haben Glaubensfreiheit in diesem Land. Dieses Land ist im übrigen säkular. Zu sagen, dass das Land jüdisch oder christlich ist, ist so, als wenn sie sagen würden, dass ihr Auto Hindu ist...
      Ich bin Atheistin, würde es nach mir gehen, dann dürfte überhaupt keine Religion irgendwas im öffentlichen Raum. Auch keine Schule eröffenen.
      Darum, entweder alle oder niemand!
      5 3 Melden
  • Caturix 15.01.2017 08:29
    Highlight Ich bin sogar für ein Verbot von Privaten Schulen. Egal welche Religion egal ob Reich oder Arm, alle.
    263 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.01.2017 08:56
      Highlight Verbot von Sonderschulen auch? Klingt ganz so wenn Sie privat mit oder ohne staatliche Unterstützung geführt werden....
      16 62 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.01.2017 09:28
      Highlight Nein, das würde zu einem Bildungseinheitsbrei verkommen, fast schon kommunistisch.

      Wir sind doch alle für Vielfalt, oder? Da müssen auch private Schulen Platz haben. Das belebt die Konkurrenz. Allerdings nur mit strengen Vorgaben!
      25 24 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.01.2017 09:59
      Highlight Weshalb das denn?

      Ich tendiere zum Gegenteil: Gleichstellung von Privatschulen. Freie Schulwahl. Volle Kostenpflicht für alle mit einkommensabhängigen Direktzahlungen.
      15 32 Melden
    • MaTalk 15.01.2017 10:29
      Highlight Unterstütze ich (Ausnahmen können sinnvoll sein). In der Schweiz will man integrierte Schulen. D.h. alle (Lernschwache, Sprachfremde, Verhaltensauffällige...) besuchen gemeinsam soviel Unterricht wie möglich. Für religiöse Weltanschauungen gibt es Religionsunterricht. Als Basis für eine gesellschaftliche Integration ist dies essentiell. Deshalb wäre ein Verbot m.E. tatsächlich vertretbar.
      19 5 Melden
    • Str ant (Darkling) 15.01.2017 10:49
      Highlight @Tamarathompson für den Fall sie das verpasst haben

      Im Kanton Zürich werden Kinder die aus Entwicklungsgründen eigentlich zu ihrem eigenen Vorteil in spezielle Klassen müssten in "normale" Klassen "integriert" um dem Job der Lehrer noch etwas schwerer zu machen.
      Und die Entwicklung aller Kinder in diesen Klassen zu erschweren.

      21 8 Melden
    • Maracuja 15.01.2017 13:10
      Highlight @Toerpe Zwerg: Freie Schulwahl. Volle Kostenpflicht für alle mit einkommensabhängigen Direktzahlungen

      Dass öffentliche Schulen gratis besucht werden können, ist eine wichtige demokratische Errungenschaft. Ihre Forderung nach Kostenpflicht ist ein Rückschritt, aber offensichtlich haben Sie immer noch nicht kapiert, dass der Neoliberalismus jämmerlich versagt und das Wiederaufkommen des Nationalismus mitverschuldet hat.
      9 0 Melden
    • Maracuja 15.01.2017 13:18
      Highlight @Rabbi Jussuf: Wir sind doch alle für Vielfalt, oder?

      Das scheint mir eine naive Annahme. Leider bevorzugen manche grundsätzlich Gleichschaltung/Einfalt, andere sind bei Gefahr bereit, elementare Freiheiten über Bord zu werfen? Hoffentlich setzen sich nicht die Anhänger von Verboten durch, sondern diejenigen die Privatenschulen strenge Auflagen machen wollen.
      1 0 Melden
    • FrancoL 15.01.2017 13:39
      Highlight @Toerpe Zwerg; das wären dann aber ebne keine Privatschulen mehr sondern ein diversifiziertes Schulangebot OHNE eine stattliche Grundschule. Das wäre auch das Ende einer Chancengleichheit, auch wenn Du mit Deiner Logik dies als DIE CHANCENGLEICHHEIT verkaufen würdest.

      Bild muss ein für alle zugänglicher Grundpfeiler einer modernen Gesellschaft sein.
      7 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.01.2017 14:29
      Highlight Maracuja
      Angesichts der Antworten hier scheint es eine naive Annahme zu sein. Aber vermutlich denken die alle kaum zwei Schritte weiter.
      das Problem sind eher nicht die zwei angesprochenen abgelehnten Schulprojekte, sondern die eher hintergründigen, wie die Gülenschulen - von denen wir glaube ich, noch keine in CH haben.
      Auch die Zulassung dürfte keine Schwierigkeiten bereiten, hingegen lässt die Kontrolle sehr zu wünschen übrig! Da sehe ich das Hauptproblem.
      3 1 Melden
    • Maracuja 15.01.2017 15:13
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Doch es gibt bereits Gülen-Schulen in der Schweiz, 1 Mitschüler meiner Kinder ging nach Primarschule dorthin.

      <So wurde beispielsweise die private Sera-Schule 2009 von Sympathisanten des Predigers Gülen gegründet. Sie steht in Zürich-Schwamendingen und gibt sich als eine normale, vom Staat anerkannte Privatschule, die «nach dem Lehrplan des Kantons Zürich» unterrichtet, so das Versprechen auf der Website. > http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/die-guelenbewegung-reicht-bis-nach-zuerich/story/18309741

      Bezweifle aber, dass in Zukunft noch viele Türken diese Schule wählen.
      1 0 Melden
    • Maracuja 15.01.2017 15:20
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Die Gülen-Bewegung ist in der Schweiz neben den Sera-Schulen vor allem im Nachhilfebereich sehr engagiert. Dort tummeln sich auch andere religiöse Anbieter. Mit Verboten kommt man dort kaum weiter, wichtiger wäre es die Probleme in der Volksschule endlich anzugehen und damit den Markt für Nachhilfeunterricht wieder einzudämmen.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.01.2017 16:04
      Highlight Danke für die Infos
      Scheint schwierig die Gülen-Schulen richtig beurteilen zu können, da sie sich anscheinend schon ziemlich gut an die Vorgaben halten.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.01.2017 16:32
      Highlight Das freie Einsetzen vom Staat jedem (einkommensabhängig) gewährten Schul-Gutscheinen führt zu mehr und nicht zu weniger Chancengleichheit.

      Man sollte den Begriss Neoliberal ausserdem nur verwenden, wenn man ihn auch versteht.
      0 2 Melden
    • FrancoL 15.01.2017 18:20
      Highlight @Toerpe Zwerg; Nur wenn das Schulangbot ausgeglichen ist gibt es Chancengleichheit. Und dieses ausgeglichene Angobt ist mehr als schwer zu erreichen denn bei Konkurrenz wird dann doch die Schule mit mehr Mitteln, sprich höhere Beiträge oben auf schwingen und die Chancengleichheit ist dahin. Doch dies ist mit Dir Toerpe Zwerg schwer zu erörtern, meine Erfahrung im Ausland wo Privatschulen an der Tagesordnung sind zeigt genau dieses Bild: günstigere Schulen die kaum das Lehrziel erreichen und teurere Schulen die das Lehrziel immer übertreffen; also keine Chancengleichheit.
      2 0 Melden
    • FrancoL 15.01.2017 18:35
      Highlight @Toerpe Zwerg; Chancengleichheit entsteht im Rahmen eines starken Staates. Man kann das vergleichen mit dem Sport, da ist auch ein starker Staat für die Chancengleichheit verantwortlich und erst in zweiter Linie, wenn der Start geglückt ist die private Förderung ein Thema.
      0 0 Melden
    • Maracuja 15.01.2017 19:15
      Highlight @Toerpe Zwerg: Das freie Einsetzen vom Staat jedem (einkommensabhängig) gewährten Schul-Gutscheinen führt zu mehr ...

      Können Sie Ihr Credo auch empirisch belegen? Z.B. mit Studien aus Schweden, das seit 1992 ein solches Gutscheinsystem kennt? Dabei ist aber zu beachten, dass es dort nach wie vor kostenlose staatliche Schulen gibt, als nichts von einer Kostenpflicht wie in ihrem Beitrag gefordert.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 00:10
      Highlight Nein, das kann ich nicht @ Maracuja. Ich denke aber, dass die freie Schulwahl anstelle des Zwangs gerade Anwohner von eher bildungsfernen Quartieren eine grosse Chance sein kann.

      Weshalb aber fordere ich eine Kostenpflichtige Schule (und sowieso zwingend ein kostendeckendes Studium)? Weil Bildung sehr teuer ist und es mir nicht einleuchtet, weshalb man diese allen, auch denjenigen, welche sie bezahlen könnten, gratis zur Verfügung stellt. Jedes flächendeckende Gratisangebot subventioniert die Gutverdiener überproportional.
      0 2 Melden
    • FrancoL 16.01.2017 00:44
      Highlight @Toerpe Zwerg; Ich denke dass durch die Steuern der gut verdienende bereits den richtigen Teil an die Schulbildung bezahlt. Ich habe einmal die Schulkosten meiner beiden Söhne inkl. Mittelschule und Uni überschlagen und meinen Anteil an Steuern für die Bildung rückgerechnet und als ordentlich gut Verdienender (aber kein Grossverdiener) habe ich diese Unkosten für meine beiden Söhne mehr als nur gedeckt, auch wenn meine Steuerlast nicht 6-stellig ist.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 07:17
      Highlight Ihre Söhne haben nicht Medin studiert ;-)

      Im Ernst: Die Kostendeckungspflicht für die Nutzung staatlicher Angebote in Verbindung mit an das Einkommen gekoppelten Direktzahlungen sehe ich als Beitrag zu einer umfassenden Umgestaltung des Steuer- und Subventionssystems, welches die Giesskanne vermeidet und die Grossverdiener bedarfsgerecht höher belastet.

      Dass bezüglich Schule das staatliche Monopol für gratisbildung entfallen kann, ist ein erwünschter Nebeneffekt.
      0 3 Melden
    • FrancoL 16.01.2017 10:06
      Highlight @Toerpe Zwerg:

      Glaubst Du an den Satz "Die Kostendeckungspflicht für die Nutzung staatlicher Angebote"? Wenn ja würde dies die Reichen entlasten.

      Schon heute bezahlen Sie Steuern und lassen die Kinder aber an Privatschulen ausbilden, an Privat-Akkademien Sport treiben in privaten Gefässen die Kinder betreuen.

      Was wir brauchen ist eine besser Entlöhnung der Arbeitsleistungen und eine viel geringere Wertung und Abwurfmöglichkeit des Kapitals.

      Bei den Schulen braucht es eine strikte Regelung (also ein Monopol) um die Chancengleichheit zu garantieren. Privatschulen sind da der falsche Weg.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 12:40
      Highlight Wieso würden die Reichen entlastet? Die bekämen ja nichts. Das Monopol garantiert eben keine Chancengleichheit bei Klassen mit 80% Fremdsprachigen ...
      0 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 12:42
      Highlight Die Entlöhnung ist nicht staatlich zu regeln. Hingegen sind private Dividendeneinkommen der AHV Pflicht zu unterstellen und Kapitalgewinne zu besteuern.
      0 1 Melden
    • Maracuja 16.01.2017 13:13
      Highlight @Toerpe Zwerg: Weil Bildung sehr teuer ist und es mir nicht einleuchtet, weshalb man diese allen, auch denjenigen, welche sie bezahlen könnten, gratis zur Verfügung stellt.

      Und wieso sollten Eltern die Bildung ihrer Kinder ganz oder abgestuft nach Einkommen bezahlen, während Kinderlose von gut ausgebildetem Nachswuchs gratis profitieren dürfen? Im übrigen scheinen Sie sich nicht bewusst zu sein, welche Konsequenzen die Abschaffung des Giesskannenprinzips nach sich zieht.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.01.2017 14:10
      Highlight Maracuja
      Sowas kommt heraus, wenn man nicht weit genug denkt.
      Man stelle sich das vor, nur die Eltern schulpflichtiger Kinder müssten die Schulkosten bezahlen. Dann würden die Kosten nur schon deswegen explodieren und die Reicheren würden ihr Geld dann erst recht in Privatschulen anlegen, denn die Kosten der PS würden nicht im gleichen Mass steigen wie für andere Schulen.

      Bildung über die Schulpflicht hinaus ist auch heute schon nicht gratis. Wobei da und dort durchaus noch etwas nachgebessert werden könnte.
      2 0 Melden
    • FrancoL 16.01.2017 14:16
      Highlight @Toerpe Zwerg; Deine durch und durch neoliberale Sicht arbeitet mit durchwegs falschen Annahmen.

      Wieso sollen beim Wegfallen des Schulmonopols (ist heute schon nicht durchgängig) die Klassen weniger fremdsprachige SchülerInnen haben? Aendert sich plötzlich die Tatsache dass Fremdsprachige geballt in Billig-Mietkosten-Gegenden wohnen?

      Deine Idee mit der Schule bringt KLAR grössere Unterschiede.

      Ich will auch die Löhne nicht staatlich regeln sondern Anreize schaffen dass die Arbeitsleistung höher entlohnt wird. Zudem, da liegst Du richtig, sollen ALLE Arten von Einkommen besteuert werden.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.01.2017 14:18
      Highlight offtopic Toerpe
      Kapitalgewinne versteuern: Dann könnte man auch Verluste anrechnen. (Kann man ja bereits bei Grundstücksverkauf).
      Da müsste man halt auch etwas weiterdenken, als bloss unverdaute Schlagworte rausdonnern.
      Apropos, das würde wieder nur den Mittelstand belasten.
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 14:57
      Highlight Liegenschaften Bewertungs-Verluste sind nicht verrechenbar.
      0 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 15:02
      Highlight @ rabbi jussuf: "Man stelle sich das vor, nur die Eltern schulpflichtiger Kinder müssten die Schulkosten bezahlen. Dann würden die Kosten nur schon deswegen explodieren"

      Und nun erklären Sie mir, weshalb die Kosten der Schulen bei gleicher Schüleranzahl explodieren, nur weil man die Finanzierung umstellt? Die Mittel für die Direktzahlungen für die Schulgelder werden nach wie vor bei den Gutverdienern und Reichen über die Steuern eingezogen.
      0 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 15:04
      Highlight @FrancoL, "Deine Idee mit der Schule bringt KLAR grössere Unterschiede."

      In der Bildungsqualität ja. In der Chancengleiheit klar nein.
      0 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 15:06
      Highlight Wieso sollen beim Wegfallen des Schulmonopols (ist heute schon nicht durchgängig) die Klassen weniger fremdsprachige SchülerInnen haben?

      Weil Schulen, welche keine ausgeglicheneren Verhältnisse hinbekommen keine Schüler mehr haben bei freier Schulwahl. Längere Wege müsste man allerdings in Kauf nehmen. Und selbstverständlich Tagesschulen.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.01.2017 15:10
      Highlight Toerpe
      Habe auch nichts von "Bewertungsverlusten" geschrieben.

      ???
      Was ist denn der Unterschied zu heute. Da zahlen die Reicheren auch mehr für das Schulsystem.
      Verstehe dein Anliegen nicht.
      Direktzahlungen an wen?
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 18:06
      Highlight Bewertungdverlust ist im falschen Thread gelandet ...

      Der Unterschied zu hete wäre, dass Schulen grundsätzlich kostenpflichtig wäten und die, die es sich leisten können bezahlen müssen. Die anderen erhalten die Gutscheine. An den Steuern ändert sich nichts.
      0 0 Melden
    • Maracuja 16.01.2017 18:14
      Highlight @Toerpe Zwerg: Weil Schulen, welche keine ausgeglicheneren Verhältnisse hinbekommen keine Schüler mehr haben bei freier Schulwahl.

      Illusion, wenn die besseren Schulen ausgebucht sind, ist man gezwungen auf eine schlechtere auszuweichen. Privatschulen können aktuell nicht gezwungen werden, jeden Schüler aufzunehmen. Längere Schulwege sind für ärmere und berufstätige Eltern (ohne PW) ein viel größeres Hindernis. Lange Schulwege sind auch unökologisch, zudem ist der öffentliche Verkehr an vielen Orten eh schon am platzen.
      0 0 Melden
    • FrancoL 16.01.2017 18:22
      Highlight @Toerpe Zwerg; Wie gesagt Deine Parameter zB der lange Weg sind Parameter die die Gesellschaft auseinander reissen, aber als klar neoliberaler Geist hast Du leider keine Ahnung von den Mechanismen der Entwurzelung. Diese Mechanismen sind zum Teil die tragische Ausgangslage für einige unserer immer grösser werdenden Probleme. Dies zu sehen bedingt den Willen das soziale Gefüge zu erkennen, den hast Du offensichtlich nicht. Muss ja auch nicht sein wenn Du mit Deinem Neoliberale Geist gut leben kannst ist dies mir noch so recht. Zufriedene Menschen sind immer etwas Gutes.
      0 0 Melden
    • Maracuja 16.01.2017 18:22
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Direktzahlungen sollen wohl an diejenigen gehen, die die Schulkosten nur teilweise oder überhaupt nicht bezahlen können, analog wie die Prämienverbilligung. Wohin Vertragszwang bei gleichzeitiger Subvention größerer Bevölkerungsschichten führt, sieht man ja bei den Krankenkassenprämien. Billiger wird dieses System bestimmt nicht, der Mittelstand würde dabei massiv zur Kasse gebeten. und zwar ohne Garantie, dass die Schulbildung für alle verbessert würde.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.01.2017 18:25
      Highlight Die Preise und die Aufnahmekriterien kann man diktieren für alle Schulen, welche Gutscheine annehmen. Leistungstests z.B.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.01.2017 18:26
      Highlight Eben doch, wie ich dachte.
      Wenn ich Geld hätte, würde ich meine Kinder in diesem Fall in eine Privatschule schicken, weil da das Geld besser angelegt wäre wegen der höheren Qualität.
      Dieses Geld würde nachher bei den öffentlichen Schulen fehlen. Darum dort eine Kostenexplosion.
      Das mit den Fremdsprachen ist auch reichlich naiv. Du vergisst einfach die Realität. Mit diesem System gäbe es noch extremere Unterschiede, als dies heute schon der Fall ist. Das sind doch grade die "Mehrbesseren", die es sich leisten können und wollen, ihre Kinder auf einen weiteren Schulweg zu schicken.
      2 0 Melden
    • FrancoL 16.01.2017 18:28
      Highlight @Maracuja; Du hast zu 100% recht. Kommt noch dazu dass sich wie zB. In Italien dann Schulen herauskristallisieren die sich auf tiefem (tiefstem) Niveau einpendeln und nur das aller allernötigste vermitteln und damit sogar Geld verdienen. Die Leidtragenden sind die SchülerInnen, das ist dann die Chancengleichheit à la Toerpe Zwerg. Da ist von Gleichheit überhaupt nichts mehr zu spüren.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.01.2017 18:59
      Highlight FrancoL
      Ausnahmsweise vollumfänglich einverstanden.

      Es ist doch klar, dass das Qualitätsgefälle enorm wäre.
      1 0 Melden
    • Maracuja 16.01.2017 19:19
      Highlight @Toerpe Zwerg: Die Preise und die Aufnahmekriterien kann man diktieren für alle Schulen, welche Gutscheine annehmen.

      Dann schicken die Superreichen, die nicht auf diese Gutscheine angewiesen sind, ihre Kinder halt wie bis anhin auf Privatschulen, denen der Staat keine Zwänge bezüglich Aufnahmekriterien auferlegen kann.
      0 0 Melden
    • Maracuja 16.01.2017 19:29
      Highlight @FrancoL: Aendert sich plötzlich die Tatsache dass Fremdsprachige geballt in Billig-Mietkosten-Gegenden wohnen?

      Von denen darf man erwarten, dass sie für ihre Kinder tägliche Wege von min. 1 h und Kosten für Transp. auf sich nehmen. Pendeln ist für kleinere Schüler nicht ungesund, es sei denn sie stammen aus besseren Schichten. Und wenn die Wunschschulen zu wenig Platzen haben ( Zuwachs an Schüler antizip.und zus. Schulhäuser erstellen, ist nicht so einfach), dann richtet es die unsichtbare Hand (nicht diejenige Gottes, sonst wären die Marktgläubigen längst auf dem Radar von Hugo Stamm).
      0 0 Melden
    • Maracuja 16.01.2017 20:02
      Highlight @FrancoL: dass sich wie zB. In Italien dann Schulen herauskristallisieren die sich auf tiefem (tiefstem) Niveau einpendeln

      Richtig! Aber man muss nicht mal auf ausländ. Erfahrungen zurückgreifen. Ein Blick auf die Kitalandschaft, in der kommerzielle Anbieter auch subventionierte Plätze anbieten dürfen, genügt. Da gibt es miserable Angebote, ich habe meinen Jüngsten lieber 2 Jahre zur Tagesmutter geschickt bis ich einen Platz in einer privaten, aber nicht kommerziellen Kita hatte. Angemeldet ich ihn dort bereits, als ich im 3. Monat war, soviel zu den Super Wahlmöglichk.f.Eltern.
      0 0 Melden
    • FrancoL 16.01.2017 20:07
      Highlight @Toerpe Zwerg:
      "Die Preise und die Aufnahmekriterien kann man diktieren für alle Schulen, welche Gutscheine annehmen. Leistungstests z.B."

      Daraus ergibt sich: Wer keine Gutscheine bekommt kann vieles fast alles selbst bestimmen, braucht nicht mit Tests die Entwicklung ständig dokumentieren, kann also verschiedene Entwicklungen zulassen und somit hat man MEHR Chancen ein gutes Resultat am Schluss zu erreichen.
      Eine 2 Klassen Schule.
      Die Entwicklung Toerpe verläuft sehr unterschiedlich und dieser Tatsache sollte man Rechnung tragen.
      Darum eine GUTER Sockelzugang zur Schule für ALLE.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.01.2017 08:12
      Highlight Liest man euch, so müsste man feststellen, dass unsere Schulen in idealtypischer Weise Chancengleichheit herstellen ...

      Die Qualitätsunterschiede unter den Schulen ist aber im de facto Monopol gross und man hat keine Möglichkeit, ausser mit einem Wohnortswechsel, eine andere Schule zu wählen. Bzw. diese Möglichkeit bleibt tatsächlich den Reichen vorbehalten. Mit dem Gutscheinmodell würde diese Möglichkeit für alle geschaffen. Vermutlich würden ca. 85% Gutscheine erhalten. Damit ist klar, dass ein sehr grosser Anteil von Schulen die Regulatorien erfüllen müsste.

      Ideologiebrille ablegen.

      0 3 Melden
    • FrancoL 17.01.2017 10:13
      Highlight @Toerpe Zwerg; Wir müssen nicht die Ideologiebrille ablegen, sondern DU solltest in der Realität ankommen. Ich arbeite mit den Schulen von 4 Kantonen was Lehrausbildung betrifft zusammen und stelle eine durchwegs gute Grundlagenbereitstellung fest, auch in Gebieten die einen hohen Fremdsprachenanteil haben. Was ich und andere Beteiligten feststellen ist dass der Schulleistung ganz allgemein weniger Wert beigemessen wird und dies wiederum auch unabhängig des Fremdsprachenanteils. Offensichtlich sind wir in den letzten Jahren von einem Hochhalten der Schulleistung teilweise abgerückt.
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.01.2017 13:06
      Highlight Sie weichen aus.
      0 4 Melden
    • FrancoL 17.01.2017 14:15
      Highlight Nein ich weiche nicht aus, ich bin ein Realist und meine Erfahrung lehrt mich dass man für viele Probleme auch andere Länder mit betrachten kann und Lehren daraus ziehen.
      Man muss das Rad nicht neu erfinden, under Schulsystem ist nicht schlecht, es braucht Anpassungen an die neue Realitäten und es soll so ausgeglichen bleiben. Zusätzliche Mittel sollen aufgewendet werden um das Schulsystem noch mehr in Richtung Chancengleichheit zu bringen ohne Entwurzelungen zu flrdern, die es schon zur Genüge gibt. Wurzel stabilisieren unsere Gesellschaft.
      3 0 Melden
  • dracului 15.01.2017 08:19
    Highlight Gerade in Deutschland und Frankreich sieht man die Auswirkungen von abgeschotteten Subkulturen. Soll dieses gescheiterte Modell nun auch noch auf die Schweiz angewendet werden? Wenn eine Akzeptanz von einem allgemeinen Schwimmunterricht oder einem Händedruck dermassen gegen den Strich geht, sollte einfach gefragt werden, ob nicht ein Land gewählt wird, wo die "Differenzen" kleiner sind. Ich sehe auch hier ein erpresserisches Element in der Forderung nach eigenen Privatschulen: Wenn ihr uns nicht genau so leben lässt, wie wir es "glauben", dann isolieren wir uns. Integration durch Separation?
    326 13 Melden
    • Menel 15.01.2017 11:50
      Highlight Es wird doch schon in der Schweiz angewandt.
      3 2 Melden
    • kleiner_Schurke 15.01.2017 11:57
      Highlight Wir haben diese Modell ja schon sehr lange.
      Steiner Schulen für Antroposophen
      Jüdisch Schulen
      Katholische Schulen
      Die Schulen der Freikirche FEG (Frei Evangelische Gemeinde)
      5 1 Melden
    • Saraina 15.01.2017 23:54
      Highlight In einigen Kantonen ist zudem der Privatunterricht zu Hause durch die Eltern erlaubt.
      0 0 Melden
  • Skip Bo 15.01.2017 07:50
    Highlight Was wäre das Ziel einer muslimischen Schule?
    Der Integrationsdruck würde vor allem für Fundamentalisten/Extremisten wegfallen. Profitieren würden die Kreise, welche eine Paralellgesellschaft installieren wollen, Kreise, welche alles Nichtislamische ablehnen und andere konsequent als minderwertige Ungläubige ansehen.

    Bildung und Religion sind strikt zu trennen. Es ist Zeit sich der Zeit anzupassen.
    242 9 Melden
    • Saraina 16.01.2017 00:04
      Highlight Was ist das Ziel einer jüdischen oder explizit christlichen Schule? Der Rudolf-Steiner-Schulen? Es dürfte in allen Fällen darum gehen, die eigenen Werte hoch zu halten. Halten die fundamentalen Christen oder die orthodoxen Juden andere Glaubensgemeinschaften oder Atheisten für gleichwertig? Lehren Sie Gleichberechtigung von Mann und Frau? Bieten sie Sexualkundeunterricht, der Gay, Lesbian und Transgender als gleichwertig zur traditionellen Ehe von Mann und Frau zwecks Familiengründung darstellen?
      1 0 Melden
  • Sapere Aude 15.01.2017 07:41
    Highlight Trotz Religionsfreiheit erachte ich religiös geprägte Privatschule als falschen Lösungsansatz. Diese fördert in keiner Weise die Integration. Die Gefahr der Bildung von Parallelkulturen verstärkt sich dadurch vielmehr.
    237 8 Melden
  • Holla die Waldfee 15.01.2017 07:26
    Highlight Wo liegt der Unterschied zwischen Interessengruppe und Parallelkultur?

    Welche Art Parallel-Kulturen gibt es eigentlich noch ausser religiösen Gruppierungen?
    Politische Organisationen? Soziale Schichten? Jugend hier und Alter dort?
    38 8 Melden
    • Wilhelm Dingo 15.01.2017 07:58
      Highlight Autofahrer - Nichtautofahrer! Oder ist das schon Religion?
      59 3 Melden
    • Nausicaä 15.01.2017 09:18
      Highlight Rhabarber: Was du sagst, ist ein richtiger Input.
      Ich bin für öffentliche Schulen für alle. Ich denke, das fördert einfach, dass alle SchülerInnen sich einander anpassen müssen und ist wichtig im Leben. Wenn man aber schon diesem bisschen Anpassung aus dem Weg geht, ich weiss ja nicht...
      Allerdings finde ich es auch nicht korrekt, wenn reiche Expats ihre Kids ohne Probleme auf Privatschulen schicken können und Muslime nicht...
      11 2 Melden
    • Platonismo 15.01.2017 11:44
      Highlight Der Unterschied liegt darin, dass Interessengruppen die verfassungsmässigen Rechte als Grundlage ihres Handelns akzeptieren...
      2 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 15.01.2017 07:21
    Highlight Im sehr grossen Unterschied zu den jüdischen oder christlichen Glaubensgemeinschaften behehen altuell nur Moslems Terror im Namen Gottes. Darum brauchen wir aktuell sicher keine muslimische Schulen.
    130 47 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 08:01
      Highlight Und als was würdest du das Verhalten des Staates Israel in den Palestinänsergebieten bezeichnen?
      69 107 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.01.2017 09:15
      Highlight Charlie Brown
      Hier geht es nicht um Israel, sondern um die Schweizer Schulen. Also halte dich ans Thema
      19 11 Melden
    • Froggr 15.01.2017 09:32
      Highlight Charlie Braun: Genau. Man kann also auch ohne Bedenken Jüdische Privatschulen verbieten. Hätten wir das auch geklärt.
      15 6 Melden
    • Saraina 15.01.2017 10:06
      Highlight Und als was die von den amerikanischen Evangelikalen unterstütze Kriegstreiberei im Irak und in Afghanistan, die überhaupt erst zum heutigen Terrorproblem geführt hat? Unter dem, notabene in erster Linie die Muslime in den betroffenen Ländern leiden? Nicht mal jedes zehnte Terroropfer ist ein Westler.
      11 15 Melden
    • chara 15.01.2017 11:15
      Highlight @charlie brown,
      Stimme soweit zu, erhänze jedoch, dass es immer zwei Parteien benötigt...
      3 3 Melden
    • mister_michael 15.01.2017 12:08
      Highlight Leider haben Sie zu einem gewissem Grad recht, nur gibt es auch in anderen Religionen radikale und gefährliche Gruppierungen. Dennoch möchte ich erwähnen, der grösste Teil der Muslime in Europa ist friedlich und lehnt den Terror ab.
      1 1 Melden
    • slashinvestor 15.01.2017 12:09
      Highlight @charlie brown: Das ist Israel, und wir sind die Schweiz. Ich bin nicht begeistert von Israel, aber das ist ihres Land, oder "denken es ist ihres" und die Schweiz unsres. Wir können sagen zu Israel wir sind nicht begeistert aber tun gegen das wenig. Aber in der Schweiz können wir viel sagen und tun, es ist unsres Land.
      2 1 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 12:27
      Highlight @Rabbi Jussuf: Im Artikel ja, im Kommentar von Dingo nein. Und ich reagiere auf den Kommentar.

      Dingo sagt, dass nur Moslems Terroristen sind. Er dpricht wohl kaum von Schweizer Schülern sondern verallgemeinert das auf eine ganze Glaubensgemeinschaft. Und in dem Zusammenhang darf man wohl anmerken, dass das ein wenig einseitig ist, oder nicht? Also wenn schon: Dingo, bleib beim Thema.

      @chara: Natürlich. Aber das bashing der Moslems hat Dingo schon erledigt. Das muss ich nicht separat widerholen. Aber fürs Protokoll: Im Nahen Osten sind beide Parteien am Konflikt schuld. Besser?
      3 1 Melden
    • A7-903 15.01.2017 13:46
      Highlight @wilhelm ist so nicht ganz richtig. Man siehe nur in Amerika wo christlich geprägte fundies in planend parenthood Kliniken (bekannt als Abtreibungskliniken) immer wieder stunk machen, im Extremfall sogar um sich schiessen. Hier zum Glück noch nicht passiert, da unsere Privatschulen einige Auflagen haben, die aber m.E. Ruhig noch strenger sein dürften.
      Ein Mittelding wäre vielleicht dass alle Schüler jedes Jahr auf kantonaler Ebene auf ihre Fähigkeiten (auch Sport, sozialer Umgang, usw) und gelerntes geprüft werden. Schulen deren Schützlinge Lernziele grob verfehlen sollten geschlossen werden.
      2 0 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 14:17
      Highlight @slashinvestor: Siehe meinen Kommentar direkt unter deinen. Ich äussere nich nur zum ursprünglichen Kommentar, der die grossen Weltreligionen pauschalisiert.

      Das hat nix mit "hier wir dort die anderen" zu tun.
      1 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 15.01.2017 14:33
      Highlight @Charlie Brown: Israel tut das aber nicht im Namen ihres Gottes sondern aus anderen Gründen, z.B. aus Gründen der Sicherheit. Ob das zutrifft steht hier nicht zur Debatte.
      3 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 15.01.2017 07:18
    Highlight Es ist wohl sonnenklar das Muslimische Schulen für extreme Moslems Brutstätten des religiösen Terrors werden. Eine wirksame Indoktrination beginnt bereits sehr früh.
    160 28 Melden
    • Otten4ever 15.01.2017 10:16
      Highlight Weil die Lehrer sich ja auch überhaupt nicht an einen Lehrplan halten müssen.
      *Schüttelt Kopf*
      4 24 Melden
    • Wilhelm Dingo 15.01.2017 14:36
      Highlight @Otten4ever: Der Lehrplan stell primär sicher was gelehrt werden muss und nicht was nicht gelehrt werden darf.
      3 0 Melden
  • who cares? 15.01.2017 07:11
    Highlight Bitte nicht! Wie im Text erwähnt, es würde die Enstehung einer Parallelgesellschaft extrem fördern und alle Ingrationsbemühungen zunichte machen. Normalerweise nicht meine Art, aber wem auch noch die Schule nicht mehr passt, weil die Kinder nicht nur um andere strengreliöse Schüler und Lehrer aufwachsen, der sollte vielleicht seine Koffer packen...
    171 9 Melden
    • Rockola 15.01.2017 10:00
      Highlight Dann ist dann noch die Frage wie ist wenn sie in der Privatschule den Schulabschluss gemacht haben ? Ich glaube kaum dass sie dort Schweizerdeutsch unterrichten ,wie sollen sie dann eine Lehrstelle finden oder überhaupt Arbeiten vor allem die Frauen .
      Na ja und wer soll das Bezahlen.
      Es ist doch so alle Muslime haben Autos Handy Computer usw.das sind doch weltliche Dinge das ist aber mit dem Koran konform komisch verstehe ich nicht.
      9 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.01.2017 06:57
    Highlight "Für andere ist es eine herbe Niederlage und ein Wegweiser dafür, dass sie nun endlich eigene Privatschulen bekommen sollten."

    Also noch ein Beweis mehr, das sich manche Muslime nicht Integrieren wollen, und auf geltende Menschenrechte spucken.
    162 10 Melden
  • Charlie Brown 15.01.2017 06:33
    Highlight Bildung in Abhängigkeit des Glaubens. Ein Paradoxon?
    96 6 Melden
    • Wilhelm Dingo 15.01.2017 07:56
      Highlight Es kommt darauf was man unter "Bildung" versteht.
      33 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.01.2017 09:17
      Highlight Das ist nicht paradox, sondern schizophren.
      5 3 Melden

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